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#21 RE: Osteoporose von Prometheus 10.11.2014 22:16

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Kalzium-Kollagen-Chelat: Der neue Star zur Osteoporoseprophylaxe?

New dietary supplement beats calcium and vitamin D for bone strengh
http://news.fsu.edu/More-FSU-News/New-di...r-bone-strength

#22 RE: Osteoporose von Wolfgang aus Berlin 11.11.2014 10:25

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Bei der LEF gibt es ein entsprechendes Supplement bereits seit einiger Zeit.
https://www.lifeextensioneurope.de/kateg...tr-120-capsules

#23 RE: Osteoporose von Prometheus 07.03.2015 22:57

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Eine neue Medikation, die vielleicht tatsächlich vor Brüchen der Wirbelkörper bei Osteoporose schützen könnte:

Investigational osteoporosis drug, abaloparatide, lowers fracture risk

"We believe this reduction seen in the abaloparatide-SC treated group could be the largest reduction ever demonstrated in the vertebral fracture rate for any potential therapeutic drug being researched for the treatment of postmenopausal osteoporosis,"

http://www.sciencedaily.com/releases/201...50306102556.htm

#24 RE: Osteoporose von Prometheus 17.08.2015 14:38

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Die Stammzellen des Knochens können zu zwei verschiedenen Zellarten werden:

-Osteoblasten (Knochenaufbauende Zellen) und
-Osteoklasten (Knochenabbauende Zellen)

Mit fortschreitender (epigenetischer?) Alterung werden die Stammzellen eher zu Osteoklasten. Wer hätte das gedacht?
Unterschwellige Entzündungsreaktionen können diesen Prozess noch zusätzlich anfeuern.

Role of inflammation in the aging bones
http://www.sciencedirect.com/science/art...024320514009321

#25 RE: Osteoporose von Scout 20.08.2015 07:19

Wobei die Verminderung der Zahl der Osteoblasten auch eine andere, primäre Ursache haben könnte: dem Mangel an intrinischem Faktor im Alter und damit eine schlechter werdende Versorgung mit B12:


Mice deficient in vitamin B12 synthesis have growth retardation and a comparative paucity of osteoblasts. It seems that vitamin B12 interferes with growth hormone signaling in the hepatocyte and its downstream effects on the osteoblast.

http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMcibr1407247

Workaround: B12-Spritzen oder Lutschtabletten. Wie aber kann man die Produktion des IF wieder auf natürliche Weise erhöhen?

#26 RE: Osteoporose von Prometheus 20.08.2015 22:59

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Zitat von Scout im Beitrag #26
Wobei die Verminderung der Zahl der Osteoblasten auch eine andere, primäre Ursache haben könnte: dem Mangel an intrinischem Faktor im Alter und damit eine schlechter werdende Versorgung mit B12:


Mice deficient in vitamin B12 synthesis have growth retardation and a comparative paucity of osteoblasts. It seems that vitamin B12 interferes with growth hormone signaling in the hepatocyte and its downstream effects on the osteoblast.

http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMcibr1407247

Workaround: B12-Spritzen oder Lutschtabletten. Wie aber kann man die Produktion des IF wieder auf natürliche Weise erhöhen?


@Scout:
Vermutlich innerhalb der nächsten zehn Jahre: Transplantation von in vitro gezüchteten autologen Parietalzellen in die Mucosa?

#27 RE: Osteoporose von Prometheus 21.03.2016 22:22

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Ein Durchbruch in der Stammzell-Behandlung von Osteoporose - zumindest schon einmal bei Mäusen:

Stem cell therapy reverses age-related osteoporosis in mice
http://media.utoronto.ca/media-releases/...orosis-in-mice/

Hier die Originalpublikation
http://stemcellstm.alphamedpress.org/con...1.full.pdf+html

#28 RE: Osteoporose von La_Croix 04.11.2016 19:03

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Osteoporose: Neue Leitlinien, evidenzbasiert
Patienten und Patientinnen bestmöglich behandeln: Das deutsche Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen legt Bericht vor
http://derstandard.at/2000037759048/Oste...basiert?ref=rec




Osteoporose: Knochenabbau beginnt schon mit 30
Knochenschwund ist nicht nur eine Thema für ältere Frauen. Mit der richtigen und rechtzeitigen Vorbeugung können Frau sich gegen die Erkrankung rüsten

Zitat
Lebensweise entscheidend Eine knochenfreundliche Ernährung besteht aus Vitamin D und Kalzium, denn Vitamin D fördert die Aufnahme von Kalzium über den Darm und den Einbau des Mineralstoffs in den Knochen. Auch die Lebensweise ist entscheidend: Ausreichend Bewegung führt zu einer Stärkung der Muskeln und der Knochen. Ihren Knochen zuliebe sollte Frau auch auf übermäßigen Alkoholkonsum, auf Rauchen verzichten. Auch Über- oder Untergewicht ist schlecht für die Knochen. Entgegen der landläufigen Meinung reicht das Trinken von viel Kalzium-haltiger Milch oder der Genuss von Milchprodukten zur Osteoporose-Vorbeugung nicht aus. Eine Harvard-Studie mit 78.000 Frauen ergab, dass ein hoher Konsum von Milch oder Milchprodukten erwachsene Frauen nicht vor Hüft- oder Unterarm-Frakturen schützt. "Nicht die Menge an Kalzium ist entscheidend für den Osteoporose-Präventions-Effekt, sondern der Anteil basischer Elektrolyte in unserer täglichen Ernährung. Basische Mineralsalze wie Citrate, Carbonate und Hydrogencarbonat tragen wesentlich zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel und einer verbesserten Aufnahme von Kalzium in den Knochen bei. Vitamin D fördert die Resorption von Kalzium aus dem Darm und hemmt dessen Ausscheidung über die Nieren", so Seidel. Um die Gesundheit der Knochen zu überprüfen, sind eine frühzeitige Knochendichtemessung, Röntgenaufnahmen oder Bluttests sinnvoll. Auch verschiedene Nahrungsergänzungsmittel können dabei helfen, die Knochen zu festigen, indem sie den spezifischen Nährstoffbedarf von Frauen decken. - derstandard.at/2000042950962/Osteoporose-Knochenabbau-beginnt-schon-mit-30


http://derstandard.at/2000042950962/Oste...-mit-30?ref=rec





Osteoporose: Knochenabbau hemmen
Deutsche Forscher haben einen neue Ansatzpunkt für eine Osteoporosetherapie entdeckt – das Protein Sclerostin steht im Fokus

Zitat
Zwar kann man medikamentös gegensteuern, allerdings haben die Medikamente Nebenwirkungen. Bei der Suche nach verbesserten Arzneimitteln setzen Forscher der Universität Würzburg unter anderem auf das Protein Sclerostin, das im Knochenstoffwechsel eine Rolle spielt. Hemmt man seine Funktion, wird der Knochenabbau unterdrückt. Erste klinische Studien mit einem Sclerostin-hemmenden Antikörper der Firmen Amgen und UCB zeigten eine Zunahme der Knochenmasse bei Osteoporose-Patienten. Aktuell laufen weiterführende Studien unter anderem in Würzburg, München und Dresden.


http://derstandard.at/2000043846677/Oste...-hemmen?ref=rec

#29 RE: Osteoporose von Dr.Faust 04.11.2016 21:31

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Das mit der Bewegung geht schon in die richtige Richtung. Wie wäre es denn mit Kraftsport, insbesondere mit hoher Knochenbelastung?
Gibt da einige Übungen. Vielleicht ändert sich ja auch die Genexpression und damit laufen viele Signalwege ganz anders? Muskelabbau
läßt sich auch weitgehend "verschieben". Auf die naheliegende Idee kommt man oftmals nicht, Tabletten sind ja so bequem.

Ich weiß nicht, ob das nun in jedem Fall und Schweregrad hilft, aber wenn man so um die55-60 anfängt, kann das wohl auch
einiges umkehren. Aber hier muss in den Köpfen noch einiges Umdenken erfolgen. Für viele ist ein Sportstudio ein "NoGo".
Vielleicht macht die junge Generation da was besser.

#30 RE: Osteoporose von wmuees 04.11.2016 22:01

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Vitamin D und Kalzium stehen also schon auf der Liste....
mal sehen, wie lange sie brauchen, bis auch Vitamin K2 dort steht.

#31 RE: Osteoporose von mithut 05.11.2016 00:29

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Ich denke dabei auch an Eiweiße, deren Verwertung und an Phosphat-Überschuss und "Übersäuerung" ... also Kurkuma, Sango, Dolomit, mein geliebtes Lysin ... und natürlich alles o. G.

und siehe hier:

http://www.medibox.net/essen/Lysin.htm

und

http://aminosaeuren.org/arthrose-osteoporose

#32 RE: Osteoporose von Dr.Faust 05.11.2016 08:52

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Der Artikel bei Aminosaeuren.org ist ja insofern nicht falsch. Bewegung ist wichtig, um die Gelenke zu schmieren. Wenn man
es gut machen und es nicht nur dem Zufall überlassen will, sollte man täglich ein kleines systematisches Bewegungsprogramm
durchziehen, wo vom Finger bis zum Zeh alles mal richtig bewegt wurde. Meine Frau zieht das Jahrelang durch und hat mit 60
keinerlei Problem mit Gelenken etc.

Mehr Bewegung im Alltag ist nie verkehrt, ich sehe das aber mehr im Sinne von Kardiotraining. Ob man da viel für die
Knochen erreicht? Bei falschem Jogging (Technik, Schuhe, Untergrund) kann man gelenkmäßig auch Schaden machen.
Ich kann auch der These nicht folgen, dass man Muskeln aufbauen soll, und die Knochen nicht belasten. Starke Muskeln
brauchen auch starke Knochen, denn letztlich ruht ja doch alles auf den Knochen. Das mit den "leichten Gewichten"
ist zumindest für die Vorbeugung nicht zielführend. Man muss sich da schon an eine ordentliche Belastung heranarbeiten,
für Muskeln und Knochen.

Und was ist mit dem wohl wesentlichen Unterschied von K1 und K2 ?

#33 RE: Osteoporose von vera8555 06.11.2016 14:52

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Die Knochen wollen gestaucht und gezogen werden.
Also walken, schwimmen und radfahren bringt fast nichts für die Knochen, aber viel für die Gelenke.
Wenn man Kniebeugen mit Gewichten in den Händen macht, das ist gut für die Knochen, aber schlecht für die Gelenke.

#34 RE: Osteoporose von Dr.Faust 06.11.2016 17:24

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Ich sehe das im Prinzip genauso, siehe meinen obigen Post. Was "Gelenktraining" betrifft, wäre aber die richtige Dosis zu beachten. Dass die
Gelenke "geschmiert" werden sollen, ist ok. Wird aber die Belastung zu hoch, so könnte m.E. auch ein Abnutzungseffekt eintreten und zu Arthritis/Arthrose
führen. Habe damit aber keine Erfahrung, habe keine Gelenkprobleme.

Was Krafttraining betrifft, bin ich ein Anhänger von geführtem "Maschinentraining". Ich trainiere auf den US-impulse-Maschinen, die sind gut einstellbar.
Die "Nautilus" gefallen mir nicht so, gibt es auch im Studio. Schmidt-Homm empfiehlt auch Maschinentraining, andere (z.Mark Maslow) sehen das andersherum
zu Gunsten des freien Hanteltrainings, weil man da große Muskelgruppen auf einmal trainiert.

Natürlich braucht man auch die Gelenke, die Last geht natürlich auch darüber. Deshalb - nicht nur deshalb - soll man die Dauer auch kurz halten, die Belastung
entsprechend hoch. Es geht um das gesamte System von Knochen, Sehnen, Muskeln und Gelenken. Das soll insgesamt besser werden, denn das
schwächste Glied einer Kette bestimmt die Belastbarkeit des Systems. Wie gesagt, man muss sich da heranarbeiten. Ich sehe allerdings oft Leute, die an den
Trainingsmaschinen quasi Gymnastik im Wellness-Bereich betreiben, das ist m.E. Zeitverschwendung.

#35 RE: Osteoporose von Windsurfer 07.11.2016 13:36

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Zitat von vera8555 im Beitrag #34
Wenn man Kniebeugen mit Gewichten in den Händen macht, das ist gut für die Knochen, aber schlecht für die Gelenke.



Bei Kniebeugen deshalb langsam herangehen, d.h. mit einfachen Varianten, wenigen Sätzen und Wiederholungen beginnen ( z.B. Varianten nach "Trainieren wie im Knast" von einfach bis schwer: Schulterstand-, Klappmesser-, gestützte, halbe , vollständige, enger Stand, ungleiche, halbe einbeinige, einbeinige Kniebeuge). So können sich Muskulatur, Sehnen, etc. langsam entwickeln. Erst wenn man das Könnerniveau einer Variante erreicht hat, mit max. Anzahl Wiederholungen und Sätzen, wird der nächste Schwierigkeitsgrad angegangen. Nach der o.g. Anleitung werden bei keiner Variante Gewichte eingesetzt.

#36 RE: Osteoporose von Prometheus 19.12.2016 11:57

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Im gealterten Knochengewebe wurden erstmals seneszente Osteozyten nachgewiesen:

Identification of Senescent Cells in the Bone Microenvironment
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jbmr.2892/full

Kommentar Prometheus:
Die Studienautoren spekulieren bereits über eine Senolyse als mögliche Osteoporose-Behandlung!

#37 RE: Osteoporose von Prometheus 21.12.2016 15:25

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Junges Blut verbessert die Knochenreparatur bei Mäusen:

Exposure to a youthful circulation rejuvenates bone repair through modulation of β-catenin
http://www.nature.com/articles/ncomms813...NCOMMS-20150520

#38 RE: Osteoporose von Prometheus 01.12.2017 16:06

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Bereits täglich eine Minute (!) intensiver Sport schützt Frauen vor Osteoporose:


A small amount of precisely measured high-intensity habitual physical activity predicts bone health in pre- and post-menopausal women in UK Biobank
http://dx.doi.org/10.1093/ije/dyx080

#39 RE: Osteoporose von jayjay 15.03.2019 13:59

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Zitat von Lukas im Beitrag #6
Mit den Bisphosphonaten wurde schon viel Schaden angerichtet. Was auch immer wieder gerne von den Ärzten verheimlicht wird ist, dass diese Medikamente Kiefernekrosen verursachen können und bei bereits bestehender entsprechender Problematik streng kontraindiziert sind. Viele wissen gar nichts von ihren schon lange vor sich hin schwelenden Kiefergeschichten...

Gruß
Lukas






Eine Bekannte von mir hat als Folge einer Chemotherapie gegen Brustkrebs (+Eierstock-Entfernung), sehr geringe Knochendichte. Bisphosphonate sind wohl eine gängige Therapie gegen Osteoporose. Gebrochene Wirbel vs Kiefenekrose, ist echt schwer da zu wählen. Ich denke Wirbelfrakturen sollten einfach vermieden werden...doch um welchen Preis?

Vielleicht gibt es auch einen Zusammenhang von Bisphosphonaten und dem neu entdeckten Kapillaren-Blutsystem in den Knochen?

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/1...esse-im-Knochen

Lukas, habe immer gern was von dir gelesen, echt schade...

#40 RE: Osteoporose von La_Croix 25.04.2019 13:07

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DNMT and HDAC inhibitors modulate MMP-9-dependent H3 N-terminal tail proteolysis and osteoclastogenesis.
BACKGROUND:
MMP-9-dependent proteolysis of histone H3 N-terminal tail (H3NT) is an important mechanism for activation of gene expression during osteoclast differentiation. Like other enzymes targeting their substrates within chromatin structure, MMP-9 enzymatic activity toward H3NT is tightly controlled by histone modifications such as H3K18 acetylation (H3K18ac) and H3K27 monomethylation (H3K27me1). Growing evidence indicates that DNA methylation is another epigenetic mechanism controlling osteoclastogenesis, but whether DNA methylation is also critical for regulating MMP-9-dependent H3NT proteolysis and gene expression remains unknown.
RESULTS:
We show here that treating RANKL-induced osteoclast progenitor (OCP) cells with the DNMT inhibitor 5-Aza-2'-deoxycytidine (5-Aza-CdR) induces CpG island hypomethylation and facilitates MMP-9 transcription. This increase in MMP-9 expression results in a significant enhancement of H3NT proteolysis and OCP cell differentiation. On the other hand, despite an increase in levels of H3K18ac, treatment with the HDAC inhibitor trichostatin A (TSA) leads to impairment of osteoclastogenic gene expression. Mechanistically, TSA treatment of OCP-induced cells stimulates H3K27ac with accompanying reduction in H3K27me1, which is a key modification to facilitate stable interaction of MMP-9 with nucleosomes for H3NT proteolysis. Moreover, hypomethylated osteoclastogenic genes in 5-Aza-CdR-treated cells remain transcriptionally inactive after TSA treatment, because H3K27 is highly acetylated and cannot be modified by G9a.
CONCLUSIONS:
These findings clearly indicate that DNA methylation and histone modification are important mechanisms in regulating osteoclastogenic gene expression and that their inhibitors can be used as potential therapeutic tools for treating bone disorders.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30992059




Vitamin K-antagonism impairs the bone marrow microenvironment and hematopoiesis.
Vitamin K antagonists (VKA) have been used in 1% of the world's population for prophylaxis or treatment of thromboembolic events for 64 years. Impairment of osteoblast function and osteoporosis has been described in patients on VKA. Given the involvement of cells of the bone marrow microenvironment (BMM), such as mesenchymal stem cells (MSC) and macrophages, as well as other factors like the extracellular matrix for the maintenance of normal hematopoietic stem cells (HSC), we investigated a possible impact of VKA on hematopoiesis via the BMM. Using various transplantation and in vitro assays we show here that VKA alter parameters of bone physiology and reduce functional HSC 8- fold. We implicate impairment of the functional, secreted, vitamin K-dependent, γ-carboxylated form of periostin by macrophages and - to a lesser extent - MSC of the BMM and integrin β3-AKT signaling in HSC as at least partly causative of this effect, with VKA not being directly toxic to HSC. In patients, VKA use associates with modestly reduced leukocyte and monocyte counts, albeit within the normal reference range. VKA decrease human HSC engraftment in immunosuppressed mice. Following published examples that alteration of the BMM can lead to hematological malignancies in mice, we describe - without providing a causal link - that the odds of VKA use is higher in patients with versus without a diagnosis of myelodysplastic syndrome (MDS). These results demonstrate that VKA treatment impairs HSC function via impairment of the BMM and the periostin/integrin β3 axis, possibly associating with increased MDS risk.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31003999

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