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#21 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Nurdug 18.08.2019 17:33

Danke für Eure Antworten, La_Croix und Dr. Faust!



Zitat von Dr.Faust im Beitrag #20
- seine Seele in Einklang mit sich selbst hat oder daran arbeitet

Wie ist das gemeint?


Vielleicht könnte man es mit "mit sich im Reinen sein" umschreiben.


Zitat von Dr.Faust im Beitrag #20
das komplette Hormonsystem beobachtet und bei Bedarf reguliert. Nein mache ich nicht. Was soll das bringen? Antrieb habe ich reichlich, Testo durch Krafttraining.Könnte mehr sein, aber zuführen? Nein.

Weil mit dem Alter einige Hormone doch eher den Bach runter gehen z.B. DHEA oder Pregnenolon.
Es kann massiven Zuwachs an Lebensqualität bringen, dann etwas nachzuhelfen.


Zitat von Dr.Faust im Beitrag #20
Mein Hoch ist eben ab 23 Uhr, aber ich habe keinerlei Schlafprobleme ("Rotlicht am Abend" ist gut :-) )


Immer diese Männer! Naja, es sei Euch Euer persönliches Rotlichtviertel gegönnt.


Zitat von Dr.Faust im Beitrag #20
Ja das stimmt. Aber man muss schon mal etwas Energie und Willen aufbringen, um überhaupt
dahin zu kommen wo man hin möchte. Erst kommt die Arbeit und dann das Vergnügen :-|

Klar, seinen inneren Schweinehund sollte man schon gut im Griff haben. Sonst wird das nix.



Zitat von La_Croix im Beitrag #19
Es ist unwahrscheinlich ein Programm bzw. eine Lebensweise zu finden, die jeder für optimal hält, allein schon, da wir ja alle unterschiedlich alt sind...

Ein Gleichschaltungsprogramm wäre sicherlich nicht möglich. Ich frage mich nur, ob es nicht trotzdem so eine Art roten Faden gibt, der grundsätzlich erfüllt sein sollte, wenn man höhere Ziele anvisiert.

#22 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von jayjay 18.08.2019 18:19

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Höhere Ziele...was das wohl ist?
Astra hat höhere Ziele...Unsterblich oder zumindest nah dran ;)
Höhere Ziele kann ja auch ein toller Bizeps sein oder ein Sixpack oder ein Auto mit viel brummbrumm?

#23 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Speedy 18.08.2019 18:42

Er nimmt auch Ashwagandha und dies soll sich ja laut einer Studie positiv auf die Telomere auswirken. Was ich aber persönlich niemals als NEM nehmen würde wäre z.B. Calciumcitrat Pulver.

#24 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von h.c. 18.08.2019 19:15

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Zitat von Speedy im Beitrag #23
Er nimmt auch Ashwagandha und dies soll sich ja laut einer Studie positiv auf die Telomere auswirken. Was ich aber persönlich niemals als NEM nehmen würde wäre z.B. Calciumcitrat Pulver.


Mit Calcium wäre ich auch vorsichtig...

Er macht aber was GANZ WICHTIGES: Er vermeidet EMF wie die Pest!

Wer das heute nicht macht... der kann das lange Leben gleich vergessen.... Exitotoxizität für die Zellen durch Ca-Ionenkanal-Überaktivierung und viel Superoxid / Peroxinitrid.

VG
H.C.

#25 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Nurdug 18.08.2019 21:32

Zitat von jayjay im Beitrag #22
Höhere Ziele...was das wohl ist?
Astra hat höhere Ziele...Unsterblich oder zumindest nah dran ;)
Höhere Ziele kann ja auch ein toller Bizeps sein oder ein Sixpack oder ein Auto mit viel brummbrumm?


Keine Ahnung, was Dein "höheres Ziel" ist

Meins ist, ein Leben zu führen, dass sich für mich gut, richtig und autentisch anfühlt.
Dabei kann sich unterwegs immer was ändern, da ich heute nicht die bin, die ich morgen sein werde.
Unsterblichkeit ist nicht mein Ziel, aber so gesund wie möglich alt zu werden sehr wohl.
Wenn dabei auch noch merh Lebensjahre raus springen, um so besser!
Dafür gebe ich gern auch Dinge auf, wenn ich die Erkenntnis habe, es macht Sinn.

#26 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Joker 18.08.2019 22:23

Zitat von Nurdug im Beitrag #18
@Joker

Habe ich Dich richtig verstanden, dass Du davon ausgehst, dass die "typischen" Lebensverlängerungsmaßnahmen auch greifen würden, wenn man den Rest des Lebensstils nicht sonderlich beachten würde?
Zumindest schließe ich das aus Deinen Antworten.


Ganz exakt! Du hast mich richtig verstanden!

Der Lebensstil ist ein Mythos und wissenschaftlich nicht relevant!

Meine genannten Lebensverlängerungsmaßnahmen sind nicht "typisch", sondern wenig bekannt. Ich glaube, dass der Lebensstil sehr wenig ausmacht, sondern wie exakt man sich an die wissenschaftlich fundierten Studien hält. Wer kennt schon das Hayflick-Limit, ich meine damit außerhalb dieses Forums? Das hat - denke ich - fast noch niemand gehört!

Das Wellness-Gefühl hat keinerlei Auswirkungen auf die Lebensdauer. Beispiel: Es gibt Menschen, denen geht es pudelwohl und die sind glücklich und die fallen mit 60 tot um.

Zitat von Nurdug im Beitrag #18

Ich kann mir das nicht vorstellen!


Ich schon!

Zitat von Nurdug im Beitrag #18

Das würde ja voraussetzen, dass der Körper ein Mechanismus ist, der wie ein Automat funktioniert.


Der Mensch ist schon wesentlich komplexer als alle Automaten, die wir kennen, aber dennoch ein Automat (bezogen auf Lebensverlängerung)

Zitat von Nurdug im Beitrag #18
Ich werfe oben einen Groschen rein und unten kommt die Ware raus.


Ja und? Wo ist dein Problem?

Ich werfe oben Cyclos ein und meine Zellen verjüngen sich. Wo ist jetzt genau das Problem?


Zitat von Nurdug im Beitrag #18

Das sehe ich aber im täglichen Leben widerlegt, ganz simpel müsste dann ja alles mit Hilfe einer Intervention (egal was) sofort geregelt werden können.


Ich sehe das im täglichen Leben zu 100% belegt.

Man wirft oben Zigaretten rein und unten kommen Krankheiten raus, schon x-fach in meiner direkten Umgebung belegt.


Zitat von Nurdug im Beitrag #18

Habe ich persönlich noch nie erlebt und auch noch nie bei anderen beobachten können.


Ich schon, ich erlebe täglich, dass das Leben klaren Gesetzmäßigkeiten folgt. Abweichungen gibt es zwar, aber nur geringfügig.

Die meisten denken, etwas wäre gesund, was aber gar nicht gesund ist. Zum Beispiel denken die meisten "Milch ist gesund, wenn ich viel Milch trinke oder täglich eine Kinder-Milchschnitte esse, werde ich super-gesund und uralt!" Das klappt dann natürlich nicht so toll wie gedacht. Das Problem ist mehr, dass die Leute gar nicht wissen, was sie brauchen.

Man muss erst wissen, was gut für einen ist, das wissen die Menschen zum Großteil gar nicht. Sie folgen modernen Mythen. In den Printmedien und im Internet steht auch viel Unsinn.


Zitat von Nurdug im Beitrag #18

Das körperliche Geschehen sehe ich als dermaßen komplex an, dass ich, wie schon mal woanders geschrieben, in unserer heutigen Zeit in unserer Umgebung keine Chance sehe, das Leben zu verlängern.


Dann hast du dich also aufgegeben! Es ist mir sch... egal wie negativ deine Einstellung ist.

Ich habe mich nicht aufgegeben und werde auch niemals.


Zitat von Nurdug im Beitrag #18

Mich würde mal interessieren, wer von Euch
- absolut gesundes Essen (bezogen auf die Qualität) zu sich nimmt (Über die Zusammensetzung lässt sich streiten, aber keine Extreme macht)



Es gibt kein absolut gesundes Essen!

Aber ok, ich nehme zu 95% Bioprodukte zu mir und achte auch auf die Zusammensetzung.

Zitat von Nurdug im Beitrag #18

- gute körperliche Ausarbeitung betreibt


Unnötig, aber ja, ich arbeite dran. Mehr aus ästhetischen Gründen zwar.

Zitat von Nurdug im Beitrag #18

- sich nach den circadianen Rhythmen richtet (Blaulichtfilter auf PC & Co, Rotlicht am Abend, gut verträgliche Beleuchtung, Schlafrhythmus, etc.)


Unnötig. Melatonin allein genügt für den zirkadianen Rhythmus.

Schonmal was von Zeitgeber-Funktion gehört? (Ist auch ein englischer Begriff)

Melatonin ist der wichtigste Zeitgeber(-Trigger), danach kommt lange nichts!

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26044072

Zitat von Nurdug im Beitrag #18

- seinen Stress im Griff hat, die Psyche regelmäßig sortiert


Unnötig, ein gesunder Körper verkraftet Streß, nur ein kranker leidet drunter.
Mens sana in corpore sano.

Zitat von Nurdug im Beitrag #18

- das komplette Hormonsystem beobachtet und bei Bedarf reguliert


Ich

Zitat von Nurdug im Beitrag #18

- alle Tanks für Vitalstoffe regelmäßig checkt und entsprechend füllt


Ich

Zitat von Nurdug im Beitrag #18

- Umweltgifte versucht, auf allen Ebenen zu vermeiden (Essen, Körperpflegeprodukte, Kleidung, Wohnbereich, Wasser, Plastikvermeidung, ....)


Ich

Zitat von Nurdug im Beitrag #18

- das Thema EMF stark berücksichtigt


Ich

Zitat von Nurdug im Beitrag #18

- seine Seele in Einklang mit sich selbst hat oder daran arbeitet


Unnötig, aber ja, ich versuche es.

Ich gebe mein Wissen und meine Erfahrung an andere weiter, damit, selbst wenn es bei mir nicht klappen sollte, andere davon profitieren können. So hat das Ganze eventuell auch einen Sinn für die Gesellschaft. Das ist meine Form des "Einklangs".

Aufgeben werde ich aber nie, das Kämpfen ist meine Natur.

Zitat von Nurdug im Beitrag #18

Auf jeden Fall muss alles, was ich mache, auch Spaß machen und keine Zwangsveranstaltung sein.


Lebensverlängerung ist kein Spaß sondern harte Arbeit!

Zitat von Nurdug im Beitrag #18

Das wird nicht klappen, egal wie gesund es ist.


Es klappt nur, wenn man wissenschaftlich und exakt vorgeht, nach dem Lustprinzip funktioniert es bestimmt nicht...

Zitat von Nurdug im Beitrag #18
Wenn ich keinen Bock auf z.B. Muskeltraining habe und es mich jedes mal eine riesen Überwindung kostet....



Genau das meine ich. Dann muss man sich halt überwinden und trotzdem hingehen!

Nicht dass jetzt Sport das wichtigste Element wäre, aber was man sich vornimmt, muss man auch zu Ende bringen. Wenn man nicht 100% exakt arbeitet, wie will man dieses große Ziel eigentlich erreichen?

#27 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Joker 18.08.2019 23:44

Zitat von Nurdug im Beitrag #25

Unsterblichkeit ist nicht mein Ziel, aber so gesund wie möglich alt zu werden sehr wohl.




Wenn du wüsstest, wie oft ich das schon gehört habe! Viele sagen zu mir, sie wollen"gesund altern". (du hast es ja etwas anders formuliert - will dir das nicht falsch in den Mund legen)

Natürlich auch grundsätzlich ein gutes Ziel, das Problem ist eher, dass diese Aussage einen logischen Widerspruch enthält.

Altern ist nicht gesund, somit ist gesunde Alterung nicht möglich, da das Altern an sich eine Krankheit ist. Nehmen wir an, das Alter wäre eine Krankheit, wie ich behaupte:

In dem Fall - wenn ich Recht habe - kann es keine gesunde Alterung geben!

"Gesunde Alterung" ist für mich sowas wie "Gesunde Krebserkrankung". Daher bin ich ein Anhänger des Reverse Aging, d.h. die krankhaften Alterungs-Prozesse möglichst umzukehren oder zu beseitigen, was zugegeben ein sehr herausforderndes Ziel ist. Das Altern nur etwas zu bremsen ist mir persönlich zu wenig, denn es würde auch das Leiden verlängern.

Alt werden im chronologischen Sinn ja, aber nicht im biologischen Sinn.

Alles oder nichts?

#28 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Dr.Faust 19.08.2019 00:03

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#27 Es wohl gemeint: gesund bleiben, egal wi alt man numerisch ist. Nicht das ALter in Jahren ist das Problem,
sondern die Alterung. Das wird oft gleichgesetzt. Altern sehe ich auch als Krankheit.

Was Joker schreibt klingt hart, aber vieles was wir als gesunden Lebensstil ansehen, führt nicht unbedingt
zu einem besseren und längerem Leben. Trotzdem sollte man das tun, was uns momentan und für die nächste
Zukunft zu einem Leben verhilft, das sich leicht anfühlt. Alles bereitstellen und nicht unnötig schaden ist ok.

Der Körper ist in vielen Punkten durchaus soetwas wie ein Automat. Aber halt wie ein denkender und
fühlender "Automat", d.h. er ist nicht komplett vorhersagbar. Was passiert, hängt nicht nur von einer
"mechanistischen" Intervention ab. Der Ansatz von Telomerverlängerern etc. ist mechanistisch. Frau
Blackburn meinte beobachtet zu haben dass die Telomerverkürzung z.B. stark vom sozialen Umfeld abhängt.

Ich will jetzt nicht gegen mechanistische Maßnahmen sagen, die wissenschaftlich begründet sind und
zwangsläufig funktionieren. Ein Blutdrucksenker senkt halt den Blutdruck ob ich will oder nicht. Es gibt bestimmte
Dinge die wirken halt mental unbeeinflusst ist schon klar. Trotzdem haben sie ein Wirkspektrum. Unsere Instrumente
sind halt noch grob, und das Wissen ist lückenhaft. Wir arbeiten noch mit Versuch und Irrtum.

#29 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Joker 19.08.2019 00:23

Zitat von Dr.Faust im Beitrag #28

Blackburn meinte beobachtet zu haben dass die Telomerverkürzung z.B. stark vom sozialen Umfeld abhängt.



Das tut es auch.

Streß bedeutet z.B. dass die Zellen sich schneller teilen müssen und somit die Telomere sich schneller verkürzen, außerdem evtl. mehr freie Radikale, die sich auch negativ auf die Telomere auswirken. Ggf. verstärkt noch durch einen Nährstoffmangel im schlechten sozialen Milieu. Eigentlich ist das alles logisch (und mechanistisch!) leicht nachvollziehbar.

Die Lösung kann trotzdem nicht lauten "weniger Streß". Klar im Einzelfall ist weniger Streß oder ein entspannteres Umfeld eventuell schon sinnvoll, nicht mal wegen der Telomere, sondern für das allgemeine Befinden.

Aber die Telomere verkürzen sich auch ganz ohne Streß, nur halt nicht ganz so schnell. Der Lifestyle bringt in dem Fall eben nur sehr wenig Effekt! Gestreßte Menschen sterben dann halt etwas früher z.B. mit 79 und die ohne Streß mit 81? Na toll, von echter Lebensverlängerung kann man da nicht sprechen!

Die Lösung kann also in dem Beispiel nur sein, die Telomere wieder lang zu machen, dann spielt der Streß und das soziale Umfeld auch keine Rolle mehr. Das meine ich mit dem "richtigen Ansatz" und dass Lifestyle nicht wirklich etwas bringt. Den ineffizienten Ansatz verwerfen und den effizienten Weg gehen! In dem speziellen Fall bringt NUR die Biochemie einen durchschlagenden Erfolg.

#30 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von La_Croix 19.08.2019 07:05

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Zitat von Nurdug im Beitrag #21
Danke für Eure Antworten, La_Croix und Dr. Faust!
Ein Gleichschaltungsprogramm wäre sicherlich nicht möglich. Ich frage mich nur, ob es nicht trotzdem so eine Art roten Faden gibt, der grundsätzlich erfüllt sein sollte, wenn man höhere Ziele anvisiert.

Den roten Faden, hat Prometheus hier vor Jahren schön zusammen gefasst.
Die BASIS


Ich würde das noch durch achten auf saubere Luft und Aufenthalt in der Natur erweitern.

Sowie, allgemein vermeiden von Umweltgiften.
Beispielhaft:
Schwermetalle in Fisch und Meeresfrüchten
RE:Mikroplastik
Quecksilber
RE:Aluminium

Gerade die Sache mit den Umweltgiften, wird ja derzeit immer problematischer, da sich die "Nebenprodukte" unserer Modernen Zivilisation ja immer stärker in der Biosphäre anreichern. Vielleicht auch ein Grund dafür, dass die Lebenserwartung jetzt wieder sinkt? Auf jedenfall, sollte Umweltschutz jetzt global zu einem Hauptziel werden.
Schlimm ist ja auch, dass Umweltkatastrophen, bis heute noch oft von gewissen Regimen nach Möglichkeit verschleiert werden...

2017, zog eine radioaktive Wolke über Europa, mit sicherheit stammt diese aus Russland. Die russischen Behörden haben nicht mal an ihre eigene Bevölkerung informiert. Die spekulieren wohl auf Strahlungshormese.
https://www.derstandard.at/story/2000101...mutlich-geloest

Diesen Monat, explodiert eine neue atomar betriebene Rakete in Russland, wieder versucht man alle möglichst unter den Teppich zu kehren...
https://www.welt.de/vermischtes/article1...aktivitaet.html
https://www.tagesspiegel.de/politik/expl...t/24899424.html

#31 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von La_Croix 19.08.2019 07:15

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Zitat von Joker im Beitrag #26

Zitat von Nurdug im Beitrag #18

- sich nach den circadianen Rhythmen richtet (Blaulichtfilter auf PC & Co, Rotlicht am Abend, gut verträgliche Beleuchtung, Schlafrhythmus, etc.)


Unnötig. Melatonin allein genügt für den zirkadianen Rhythmus.

Schonmal was von Zeitgeber-Funktion gehört? (Ist auch ein englischer Begriff)

Melatonin ist der wichtigste Zeitgeber(-Trigger), danach kommt lange nichts!

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26044072


Bei den anderen Sachen gebe ich dir eigentlich im großen und ganzen recht.
Das sehe ich jedoch anders, es ist sicher besser, den Körper einfach dazu zu bringen, selbst die Produktion von Melatonin zu bewerkstelligen.
Das ist auch ein Grund, warum ich in der Mittagspause, wenn die Sonne am höchsten Steht immer nach draußen gehe. Die innere Uhr muss sich selbst eichen. Die Zirbeldrüße muss wissen, dass jetzt Mittag ist und am Abend muss Blaulicht gemieden werden.
Man schläft wirklich weit besser, völlig ohne Melatonin. Die natürliche Schwankungskurve, der Melatoninausschüttung kann man wohl kaum durch tabletten simulieren.

#32 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Nurdug 19.08.2019 09:09

Guten Morgen zusammen!

Sehr interessant, Eure Antworten zu lesen, Danke.

Es wird klar, dass es einige elementare Unterschiede der Betrachtung des Lebens und des Menschenbildes gibt.
Was auch völlig normal und gut ist, so bleiben wir mental in Bewegung

Joker, ich habe keineswegs irgend etwas aufgegeben, sondern einfach einen anderen Blickwinkel auf die Dinge und daraus ziehe ich dann eben andere Schlüsse.
Die sind für mich stimmig, Du machst es anders und das ist für Dich stimmig.

An welche Mengen Melatonin denkst Du, wenn Du dieses Hormon als alleinigen Taktgeber ansiehst?
Wann nimmst Du das und in welcher Form?

Eins habe ich aber nicht verstanden. Du schreibst, Zigaretten oben rein und unten kommen Krankheiten raus.
Das ist ja genau das Prinzip des , sagen wir mal, sinnvollen Lifestyles: Dinge versuchen zu vermeiden, die mich aller Voraussicht/Erfahrung nach krank machen.
Und Dinge zu tun, die erfahrungsgemäß gutes Wohlbefinden verursachen.
(Dass das nur unzureichend klappt, ist mir klar, darüber braucht man nicht diskutieren)
Wenn das Deiner Meinung bei Zigaretten klappt, warum nicht auch bei anderen/positiven Sachen?

Ob man mechanisch das Leben verlängern kann und das auch klappt, wenn der Rest eher schlecht läuft, weiß keiner.
Vielleicht geht das ja. Aber ob dann solch ein verlängertes Leben auch wirklich lebenswert ist, wäre dann die Frage, die ich mir persönlich stellen würde. Kann ja auch bis heute keiner beantworten.
Mit 120 rumzukriechen hätte ich auch nicht grad Vergnügen dran, die Aussicht, mit 90 all meinen Kram selber geregelt zu bekommen, reizt mich da schon wesentlich mehr.

Ich könnte Dir in vielem durchaus Recht geben, wenn wir in einer "heilen" Welt leben würden, die uns extrem wenig belasten würde. (egal auf welcher Ebene)
Nur, so ist es nicht, täglich kommt mehr Mist auf uns zu, mit dem sich unser Körper auseinander setzen muss.
Wer weiß schon, wie lange das möglich ist?!


Danke für die Verlinkung des Basisaspekts, La_Croix.
Das ist ja nicht weit weg von meiner Auflistung.
Vor 4 Jahren war, glaube ich, die EMF Belastung z.B. noch nicht so auf dem Schirm, nur in Fachkreisen, was aber tunlichst verschwiegen wurde/wird.
nach negativen Ergebnissen/Studien muss man schon sehr genau suchen, die gibt es aber ziemlich üppig.

Deine zusätzlichen Aufzählungen habe ich ohne Erwähnung in den Bereichen Ernährung und Lifestyle für mich untergebracht.
Gut, dass Du diese nochmal explizit erwähnst.


Zitat von Dr.Faust im Beitrag #28
#27 Es wohl gemeint: gesund bleiben, egal wi alt man numerisch ist.
Nicht das ALter in Jahren ist das Problem,sondern die Alterung. Das wird oft gleichgesetzt. Altern sehe ich auch als Krankheit.



Ja, so etwa meine ich das. (bez. auf den ersten Satz bezogen)
Allerdings sehe ich Alterung an sich nicht als Krankheit an. Für mich ist das einfach der Lauf der Dinge.
Den Lauf kann ich aber insofern beeinflussen, dass ich halt Dinge tue, die mich eher aufbauen als den Abbau zu unterstützen.
Dazu können auch durchaus die hier im Forum diskutierten Verlängerungsmaßnahmen gehören.


Einen guten Tag Euch allen!

#33 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Dr.Faust 19.08.2019 10:00

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#32
Es ist wichtig, das Wohlbefinden im hier und jetzt zu erreichen. Ob dieses denn 120 Jahre lang anhält, ist eine andere
Sache. Aber mich jetzt "quälen" in der vagen Hoffnung, ganz alt zu werden? Der Nutzen muss auch momentan da sein.

Zitat von Nurdug im Beitrag #32
Dass das nur unzureichend klappt, ist mir klar, darüber braucht man nicht diskutieren

Doch, es klappt 100%. Warum nicht. Eins darf man nicht haben, und zwar Schmerzen. Dann ist das Wohlbefinden weg und man
spürt nur noch den Schmerz, gal wie klein er ist. Eine Kommunikation mit den Zellen ist dann kaum möglich.
Manche können das durch Meditation. Ich erreiche das durch entspanntes Liegen auf dem Bett in völliger Ruhe.

Zitat von Nurdug im Beitrag #32
Allerdings sehe ich Alterung an sich nicht als Krankheit an.

Ja das ist wohl mehr eine rechtliche Frage. Egal wie man das sieht. Alterung ist auf jeden Fall nicht
gesund. Es ist eine Pandemie mit tötlichem Ausgang. Was ist der Unterschied zur Spanischen Grippe etc.?
Andere Krankheiten sind auch natürlich. Was heißt schon "natürlich". Diesen Gedanken sollte man streichen.

Es wird soviel diskutiert, was alles das Leben verbessert (Alterung bremst) oder das Leben verlängert.
Was man fast nie liest, sind Berichte, wo bzw. beim wem das signifikant gelungen ist.
Ansonsten bleibt alles letztlich Spekulation.

#34 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Joker 19.08.2019 10:50

Zitat von Nurdug im Beitrag #32

An welche Mengen Melatonin denkst Du, wenn Du dieses Hormon als alleinigen Taktgeber ansiehst?
Wann nimmst Du das und in welcher Form?


Melatonin ist schon in kleinen Mengen ein Taktgeber, sagen wir 1 mg genügt völlig als Einschlafhilfe oder bei Jet-Lag. Es ist nicht der alleinige Taktgeber, sondern der stärkste. Das hilft auch, wenn alles andere versagt.

Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass mir 1 mg zu wenig ist, für mich nix halbes und nix ganzes! Also nehme ich 5 mg, was schon eine hohe Dosis ist, aber nur an Tagen, an denen ich 10 Std. schlafen kann. Das tut mir gut, da es wirklich regenerativ wirkt. Dafür nehme ich es nicht jeden Tag. Wenn ich weiß, ich muss nach 6 Std. aufstehen, nehme ich gar kein Melatonin, auch kein Problem. Meine Zirbeldrüse funktioniert noch gut, aber mehr Melatonin ist eben besser, z.B. für die Thymusdrüse.

Muss letzten Endes jeder selbst herausfinden, was ihm gut tut. Das mit dem Melatonin ist übrigens eine der wenigen Sachen, die Dr. Mercola richtig macht (nimmt glaube ich 3 mg, wenn ich das richtig in Erinnerung habe).

Zitat von Nurdug im Beitrag #32

Das ist ja genau das Prinzip des , sagen wir mal, sinnvollen Lifestyles: Dinge versuchen zu vermeiden, die mich aller Voraussicht/Erfahrung nach krank machen.


Na, das würde ich aber nicht Lifestyle nennen. Schlechtes meide ich auch, nur bringt das halt noch keine wesentliche Lebensverlängerung.

Schlechtes zu meiden ist selbstverständlich. Ich hab mal eine Liste (als Basic) gemacht, was ich alles meide, die ist aber etwas länger und würde den Rahmen in diesem Thread sprengen.

Zitat von Nurdug im Beitrag #32

Und Dinge zu tun, die erfahrungsgemäß gutes Wohlbefinden verursachen.


Sehe ich als contraproduktiv an.

Wohlbefinden (=Endorphine und Exorphine = Drogen!) bringt nichts für die Lebensverlängerung. Empfindungen sind meiner Meinung nach subjektiv und verfälschen den tatsächlichen objektiven (oft fatalen) Zustand des Körpers.

So viele Menschen fühlen sich gut, obwohl sie keinen Grund dazu hätten. Da wird so lange Selbsthypnose und positives Denken betrieben ("Es geht mir gut!"," Es geht mir gut!", "Es geht mir gut!"...), bis man es wirklich glaubt. Es geht dir aber nicht gut, nur weil du dir das einredest!

Aus dem selben Grund halte ich nichts von Meditation (und ebensowenig von "Wellness"), weil das nur die körpereigene Drogenproduktion im Gehirn anregt (Endorphine). Meditation bewirkt nur die Illusion es ginge einem besser.

Buddhistische Mönche haben oft einen fatalen Gesundheitszustand und werden oft nicht so alt, wie man denkt (die sind nicht alt, die sehen nur so alt aus! ). Sie ignorieren das aber einfach, denn sie sind ja "high".

Endorphine sind auch nicht grundsätzlich schädlich, aber sie führen eben in die Illusion, es ginge einem biologisch gut, der Zustand wäre optimal, was meistens falsch ist.

Endorphine können z.B. auch durch blutige Wunden ausgelöst werden oder durch Überanstrengung (z.B. "Runners High"), beides ist dem Körper auf Dauer nicht zuträglich.

Man muss ehrlicher mit sich selbst sein! Ehrlichkeit statt Wellness. Die Lage ist schlecht aber nicht aussichtslos!


Zitat von Nurdug im Beitrag #32

Ob man mechanisch das Leben verlängern kann und das auch klappt, wenn der Rest eher schlecht läuft, weiß keiner.


Biochemie würde ich nicht als mechanisch bezeichnen. Das hat viele Aspekte, z.B. Einflüsse aus der Quantenphysik, die unserem Verstand nur schwer fassbar sind, z.B. die Photosynthese der Pflanze ist nichts mechanisches, sondern ein sehr feines Antennensystem.

Wie soll Lebensverlängerung denn nicht-"mechanisch" funktionieren?


Zitat von Nurdug im Beitrag #32

Vielleicht geht das ja. Aber ob dann solch ein verlängertes Leben auch wirklich lebenswert ist, wäre dann die Frage, die ich mir persönlich stellen würde. Kann ja auch bis heute keiner beantworten.



Das hängt von deinem eigenen Wertesystem ab, beantworten kann dir das wirklich keiner.

Zitat von Nurdug im Beitrag #32

Ich könnte Dir in vielem durchaus Recht geben, wenn wir in einer "heilen" Welt leben würden, die uns extrem wenig belasten würde. (egal auf welcher Ebene)
Nur, so ist es nicht, täglich kommt mehr Mist auf uns zu, mit dem sich unser Körper auseinander setzen muss.


Ich weiß nicht, wie du das meinst.

Der meiste "Mist" ist doch der, den man sich selbst macht. Was von außen kommt, kann man doch mit relativ einfachen Maßnahmen abstellen.

Ansonsten kommt auf mich kein Mist zu. Ich seh aber auch kein Fernsehen, habe kein Whatsapp und kein Facebook. Hab ich was verpasst?

#35 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Joker 19.08.2019 12:10

Zitat von La_Croix im Beitrag #31

Bei den anderen Sachen gebe ich dir eigentlich im großen und ganzen recht.
Das sehe ich jedoch anders, es ist sicher besser, den Körper einfach dazu zu bringen, selbst die Produktion von Melatonin zu bewerkstelligen.



Du vertraust auf die Zirbeldrüse, die schon mit 20 Jahren komplett verkalkt ist? Du hast echt viel Vertrauen!

Und was ist mit deiner Thymusdrüse? Bist du dir 100% sicher, dass die nicht noch zusätzlich Melatonin braucht?

Was ist mit den Augen? Was mit der Gehirnregeneration?

Also mir ist das Melatonin als DAS renerative Hormon viel zu bedeutend, als dass ich blind glauben soll, dass ich genug davon habe. Wieso nicht auf Nummer sicher gehen? Die Zirbeldrüse verkalkt der Körper absichtlich zugunsten der Fortpflanzung und das Gegenmittel gegen diese Verkalkung heißt ... rate mal.

#36 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Tizian 19.08.2019 12:28

Zitat von Joker im Beitrag #35

Die Zirbeldrüse verkalkt der Körper absichtlich zugunsten der Fortpflanzung und das Gegenmittel gegen diese Verkalkung heißt ... rate mal.



Ich glaube, das heißt Kurkuma!

#37 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Joker 19.08.2019 12:29

Zitat von Tizian im Beitrag #36


Ich glaube, das heißt Kurkuma!



Ja, das auch, aber das meinte ich nicht.

Egal, lass uns im Melatonin-Thread weiterdiskutieren. Das ist hier offtopic.

#38 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Tizian 19.08.2019 12:34

Ja, war auch nur ein Scherz, siehe Zwinkersmiley. Ist schon klar, was Du meinst.

#39 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Ununheilig 19.08.2019 13:57

Hallo Joker,

angesichts Deines umfassenden Programms wäre es schön zu erfahren, ob Deine Interventionen bisher greifbare positive Veränderungen Deines Gesundheits/Altersstatus gezeigt haben.

Gruß Ununheilig

#40 RE: Ein Tag im Leben von Dr.Mercola von Joker 19.08.2019 14:03

Zitat von Ununheilig im Beitrag #39
Hallo Joker,

angesichts Deines umfassenden Programms wäre es schön zu erfahren, ob Deine Interventionen bisher greifbare positive Veränderungen Deines Gesundheits/Altersstatus gezeigt haben.

Gruß Ununheilig


Beantworte ich gerne, aber:
Müssen wir das wirklich hier diskutieren? Mit Dr. Mercola hat das ja nichts mehr zu tun.

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