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#1 Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von marmor 09.01.2020 12:33

Zitat
Forscher der Berliner Charité haben in Insekten hunderte neuer Viren aus über 20 Gattungen entdeckt.



Zitat
Systematisch untersucht worden seien Viren mit sogenannter negativer einzelsträngiger Ribonukleinsäure (RNA). Diese Gruppe von RNA-Viren umfasse Erreger, die Krankheiten wie Ebola und Masern ebenso wie Tollwut und Lungeninfektionen auslösen. Die Studienergebnisse sollen dazu führen, dass Patienten diagnostiziert werden können, bei denen alle Symptome auf eine Virusinfektion hinweisen, ein Virus jedoch nicht nachgewiesen werden kann.



https://www.medinlive.at/wissenschaft/hu...sekten-entdeckt

Für mich ist das beste ein starkes Immunsystem. Nachdem ich hier in dem Forum hinweise bekam, das ich zu wenig Zink nehmen könnte, hatte ich vor geraumer Zeit die Dosis erhöht und muß sagen, Zink dürfte in Kombination mit dem anderen super auf mein Immunsystem wirken. In so fern habe ich auch keine Angst vor den neu entdeckten Viren, ich glaube ein gutes Immunsystem sollte in der Lage sein diese zu bekämpfen.

#2 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von Dr.Faust 09.01.2020 14:37

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#1 Da kann ich nur zustimmen. Ein starkes Immunsystem - sofern es nicht zu Autoimmunkrankheiten führt - ist nicht nur
gegen Viren gut, sondern schützt vor allem gegen Krebs und dient der natürlichen Senolyse.

Ob es nur Zink macht? Denke, u.a. auch Omega-3-Fettsäuren. Und Lysin dient vermutlich der Entlastung des Immunsystems,
indem es den EBV unten hält.

#3 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von La_Croix 20.01.2020 11:53

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Es wird immer wieder neue Krankheitserreger geben.

Gerade jetzt wieder:

Mysteriöse Krankheit breitet sich in Asien aus
Die Zahl der von China bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Virus steigt auf rund 200. Nun liegt auch in Thailand ein britischer Tourist im Krankenhaus und kämpft um sein Leben.
https://www.heute.at/s/mysteriose-krankh...en-aus-44986054



Mysteriöse Lungenkrankheit Coronavirus breitet sich aus
Die Behörden gaben fast 140 weitere Fälle bekannt, nach Japan und Thailand trat der Virus auch in Südkorea auf. Die Gefahr der Übertragung wächst noch mit der laufenden Reisewelle zum chinesischen Neujahrsfest.

Zitat
Nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Wuhan war das Virus zuerst im Dezember auf einem dortigen Fischmarkt aufgetreten. Einige der Infizierten hatten jedoch den Angaben zufolge gar keinen Kontakt zu dem Fischmarkt. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch wurde bisher nach offiziellen Angaben nicht nachgewiesen. Allerdings könne "nicht ausgeschlossen" werden, dass es noch dazu komme.

Übertragung von Mensch zu Mensch?
Auch warnen die Experten vor einer möglichen Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch. Chinas Gesundheitskommission mahnte in Peking zur Vorsicht, weil der Ursprung des neuen Typs von Coronavirus noch nicht gefunden sei. Auch sei nicht sicher, wie sich Menschen ansteckten: "Die Übertragung wird noch nicht völlig verstanden." Trotzdem hielten Experten den Ausbruch für "kontrollierbar".

Es wird vermutet, dass das neuartige Virus aus der Tierwelt kommt. Die anfänglichen Infektionen wurden mit einem inzwischen geschlossenen Fischmarkt in Wuhan in Verbindung gebracht, auf dem auch wilde Tiere verkauft wurden.


https://www.diepresse.com/5754943/myster...reitet-sich-aus

#4 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von Dr.Faust 20.01.2020 14:19

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Zitat von La_Croix im Beitrag #3
Nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Wuhan war das Virus zuerst im Dezember auf einem dortigen Fischmarkt aufgetreten.


Wer in Asien einen Fischmarkt oder überhaupt einen Markt, wo Tiere verkuft werden, besucht, ist selber Schuld.
Ich hatte ein paar Mal das Vergnügen, aber sollte ich nochmal genötigt werden, werde ich mich standhaft
weigern.

#5 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von La_Croix 20.01.2020 19:13

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Zitat von Dr.Faust im Beitrag #4
Zitat von La_Croix im Beitrag #3
Nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Wuhan war das Virus zuerst im Dezember auf einem dortigen Fischmarkt aufgetreten.


Wer in Asien einen Fischmarkt oder überhaupt einen Markt, wo Tiere verkuft werden, besucht, ist selber Schuld.
Ich hatte ein paar Mal das Vergnügen, aber sollte ich nochmal genötigt werden, werde ich mich standhaft
weigern.


In Thailand, mit der Schwiegertochter?
Ich habe schon öfters gehört, dass die Tiere dort extremst brutal behandelt werden.
Einer erzählte mir von einem Markt, wo ein Händler Touristen kleine Babyschildkröten verkaufte, weil die Touristen glauben, den Tieren damit das Leben zu retten.
Die Touristen lassen die Tiere am nahen Fluss frei, wo irgend welche Kinder warten, um die Tiere danach zu fangen und dem Verkäufer wieder zu bringen

Übrigens scheint dieses neue Virus wirklich gefährlich zu sein.

Mysteriöses Virus breitet sich immer schneller aus
https://www.krone.at/2082046

In China ausgebrochene Lungenkrankheit von Mensch zu Mensch übertragbar

Zitat
Das neuartige Coronavirus (2019-nCoV), mit dem sich bisher rund 220 Menschen infiziert haben, ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag unter Berufung auf chinesische Gesundheitsbehörden. Der Erreger ist vermutlich von einem Tier übergesprungen.

Die Zahl der bestätigten Fälle in China erhöhte sich am Montag auf rund 220 – und verdreifachte sich damit über Nacht. Außer in der zentralchinesischen Metropole Wuhan, wo es 198 bestätigte Fälle gibt, wurde von 14 Patienten in der Südprovinz Guangdong sowie fünf in Peking im Norden und einer in Schanghai berichtet. Außerdem wurden sechs Verdachtsfälle in mehreren anderen Städten gemeldet. Nach Angaben der Behörden wurde außerdem ein dritter Todesfall durch das neuartige Coronavirus (2019-nCoV) in China verursacht.

Nach von Landesbehörden gemeldeten Fällen in Thailand und Japan gilt inzwischen auch in Südkorea eine Infektion als bestätigt. Eine 35-jährige Chinesin habe unter Fieber, Atemproblemen und anderen Symptomen gelitten, teilten die Koreanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention mit. Alle vier Patienten, die im Ausland erkrankten, waren zuvor in Wuhan. Von den bisher erfassten Patienten in der Elf-Millionen-Metropole sind 35 schwer erkrankt, davon sind neun in kritischem Zustand, wie die Gesundheitsbehörde berichtete.

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping schaltete sich erstmals in die Gesundheitskrise ein und gab Anweisung, die Ausbreitung der Krankheit energisch einzudämmen. Die Sicherheit der Menschen und ihre körperliche Gesundheit habe "absoluten Vorrang", zitierte ihn das chinesische Staatsfernsehen.

Zahl der Infizierten viel höher geschätzt
Bis Sonntag waren erst rund 60 Fälle offiziell bestätigt worden. Doch gehen Forscher am britischen Zentrum für die Analyse globaler Infektionskrankheiten am Imperial College London davon aus, dass die Ausbreitung der Krankheit sehr viel größer ist als bisher bekannt. Nach ihrer Wahrscheinlichkeitsrechnung schätzen die Experten die Zahl der Patienten auf mehr als 1.700.

Die Hiobsbotschaft von der Ausbreitung des Virus kam wenige Tagen vor dem chinesischen Neujahrsfest am kommenden Samstag. Rund um das Fest sind jedes Jahr Millionen Chinesen per Zug, Bus oder Flugzeug im Land unterwegs, was potenziell das Risiko einer weiteren Ausbreitung des Virus steigert. Vor gut einer Woche hatten Experten die Gensequenz des neuen Virus entschlüsselt, was die Tests bei Patienten mit Lungenentzündungen unbekannter Ursache erleichtert.


https://www.derstandard.at/story/2000113...reitet-sich-aus


Man hat auch im Eis, des Himmalaya neue Viren entdeckt, ich nehme mal an, in Grönland, Antarktis oder Alpengletschern, wirds auch noch einige alte Viren geben :

Urzeit-Erreger:
Neue, jahrtausendealte Viren aus Tibeteis

Im Eis der Tibet-Hochebene froren vor vielen tausend Jahren einige uns unbekannte Viren ein. Nun haben Forscher sie aufgetaut und angesehen.

Zitat
Alte Viren und Bakterien aus dem Eis wurden zuletzt zum beliebten Forscherthema: Zum einen hat die Technik enorme Fortschritte gemacht, mit der schon geringste Spuren alten Genmaterials nachweisbar sind, ohne dass man dabei auf mögliche Kontaminationen hereinzufallen droht. Zum anderen schmelzen im Zuge der Klimakrise mehr und mehr tiefgefrorene Fundstellen. Gleichzeitig finden Wissenschaftler nicht nur genetische Fragmente alter Arten: Vor einigen Jahren spürte man Riesenviren auf, die nach 30 000 Jahren Tiefkühlung noch infektionsfähig waren.

Befürchtet wird daher längst, dass die nun vermehrt auftauenden Böden und Eisflächen eine bislang unbekannte Infektionsgefahr für Mensch und Tier darstellen. Schon seit Längerem häufen sich nicht nur anekdotische Hinweise darauf, dass in Russland verschiedene Krankheiten wie Tollwut, Hirnhautentzündungen und Zoonosen zugenommen haben, seit Erreger vermehrt aus den auftauenden Böden auftauchen. Sicher nachgewiesen ist mindestens ein Fall, bei dem Rentiere durch die aus Biowaffen bekannten Milzbranderreger starben, die aus tauendem Permafrost emporstiegen. Immer wieder wird auch die Befürchtung geäußert, dass die seit 1980 eigentlich als ausgerottet geltenden Pocken im Zuge der menschengemachten Erderwärmung wieder auftauchen – etwa, wenn ein Mensch sich unglücklicherweise an einem frisch aus dem Permafrost aufgetauten Pockenopfer infiziert.


https://www.spektrum.de/news/neue-jahrta...ibeteis/1699988

#6 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von La_Croix 23.01.2020 07:06

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Jetzt wird hart durchgegriffen, um das Virus an der Verbreitung und möglicher Weiterentwickluing zu hindern!

Alarmpläne für Deutschland existieren
Virus-Alarm: China greift drastisch durch - Millionen-Metropole abgeschottet

Die Zahl der Infektionen mit dem mysteriösen Coronavirus steigen rasant an. China greift durch und schottet die Millionenmetropole Wuhan komplett ab.

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-c...r-13452828.html

Coronavirus in Wuhan:
Eine 11-Millionen-Stadt unter Quarantäne
https://www.tagesschau.de/ausland/china-coronavirus-113.html

Könnte über Fluggäste eingeschleppt werden
Coronavirus droht sich auszubreiten: Münchner Flughafen beobachtet Entwicklung „intensiv“
https://www.merkur.de/lokales/flughafen-...r-13460829.html



Ursprünglich, scheint das neue Virus von Schlangen zu stammen:

China: Coronavirus kommt von Schlangen
Genanalyse spricht für Giftnattern als Reservoir und Überträger des Virus

Überträger gefunden: Das in China grassierende Coronavirus könnte von Schlangen auf den Menschen übergesprungen sein – Arten, die auch auf dem Markt von Wuhan verkauft wurden. Genanalysen zeigen, dass das Virus RNA-Sequenzen aufweist, die speziell an die Zellmaschinerie der Schlangen angepasst sind. Zusätzlich besitzt das Coronavirus Veränderungen an einem Oberflächenprotein, die ihm das Andocken an menschliche Zellen erleichtern, wie Forscher berichten.

https://www.scinexx.de/news/medizin/chin...-von-schlangen/

#7 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von La_Croix 26.01.2020 11:03

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Viren und Epidemien auf dem Vormarsch | Doku | ARTE

#8 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von La_Croix 31.01.2020 06:30

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Wie gefährlich sind neue Viren?
Der SARS-Entdecker Christian Drosten hat über 1000 Insektenarten untersucht und darin Hunderte von neuen Viren gefunden. Wie gefährlich sind diese neu entdeckten Viren für uns Menschen? Was unterscheidet ein harmloses von einem gefährlichen Virus? Und was hat es mit dem neu aufgetretenen Virus in China auf sich, das bereits erste Todesopfer gefordert hat? Müssen wir uns in Acht nehmen? Und welche Rolle spielt der Klimawandel?
https://www.spektrum.de/podcast/wie-gefa...e-viren/1701992

#9 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von La_Croix 31.01.2020 15:28

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Virenfallen im Alltag | Galileo



Planet Wissen - Auf der Jagd nach tödlichen Viren


Killerviren Doku über die 10 gefährlichsten Viren der Welt.DokuDeutsch


Kongo: Ebola ist zurück | ARTE Reportage


Die dunkelsten Epidemien in der Geschichte DOKU 2017 (HD)


Dokumentation - Killer Viren


Akute Gefahr durch Bakterien, Viren und Co [Doku deutsch]


Die unsichtbaren Feinde der Menschen - Viren Doku ᴴᴰ 2017

#10 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von La_Croix 12.02.2020 05:11

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Warum sind Fledermaus-Viren so tödlich?
Immunabwehr der Fledermäuse macht Ebola, Marburg oder 2019-nCoV zu "Turbo-Viren"

Ob SARS, Ebola oder das neue Coronavirus: Es ist kein Zufall, dass so viele gefährliche Viren ursprünglich aus Fledermäusen stammen, wie nun eine Studie enthüllt. Denn diese Tiere besitzen ein Immunsystem, das Virusinfekte besonders effektiv unterdrückt. Als Folge rüsten die Viren auf. Wenn sie dann uns Menschen befallen, ist unsere schwächere Abwehr schnell überfordert, wie die Forscher berichten.


Die meisten neu auftretenden Viruserkrankungen stammen ursprünglich aus Tieren. Im Falle der Influenza sind dies meist Vögel oder Schweine, aber auch Nagetiere können krankmachende Erreger beherbergen. Doch viele besonders gefährliche Viren wie Ebola, Marburg, SARS oder das neue Coronavirus 2029-nCoV haben sich ursprünglich in Fledermäusen als Reservoirwirt entwickelt. Durch den Kontakt des Menschen mit Fledermäusen oder über ein anderes Tier als Zwischenträger gelang diesen Erregern dann der Sprung auf den Menschen.
Fledermauszellen im Infektionstest

Doch warum sind gerade die Fledermausviren so besonders aggressiv und vermehrungsfreudig? Merkwürdig auch: „Fledermäuse können Viren, die für nicht fliegende Säugetiere hochgradig virulent sind, lange Zeit in sich beherbergen, ohne offensichtliche Krankheitssymptome zu zeigen“, berichten Cara Brook von der University of California in Berkeley und ihre Kollegen. Doch was macht diese Tiere so resistent? Und wie beeinflusst dies die Aggressivität der Erreger?

Dieser Frage sind die Forscher nun nachgegangen. Dafür untersuchten sie die Immunreaktion von Zellkulturen des Schwarzen Flughunds (Pteropus alecto) und des Nilflughunds (Rousettus aegyptiacus). Beide sind natürliche Reservoire für aggressive Viren. Im Experiment infizierten die Forscher die Fledermaus-Zellkulturen und eine Kontrollkultur mit Zellen der Grünen Meerkatze mit verschiedenen Marburg- und Ebola-ähnlichen Viren und verfolgten, wie die Zellen darauf reagierten.

Zitat
Der Grund dafür: Fledermäuse besitzen einen weit aktiveren Stoffwechsel als wir, weil sie diesen für das Fliegen benötigen. Dabei fallen jedoch auch vermehrt destruktive Radikale und entzündungsauslösende Abfallstoffe an, wie die Forscher erklären. Damit diese nicht ständig Zellschäden und Entzündungen auslösen, ist das Immunsystem der Fledermäuse hochreguliert und geht entsprechend effektiv gegen diese Effekte, aber auch gegen Erreger vor. Das erklärt, warum die Fledermäuse selbst aggressive Viren in Schach halten können.

Brutstätte für „Turbo-Viren“
Doch nicht nur das: Die Ergebnisse erklären auch, warum gerade Fledermausviren so tödlich werden können. „Wenn man eine starke Immunantwort hat und einige Zellen vor der Infektion geschützt sind, dann kann das Virus seine Vermehrung hochregulieren, ohne dass sein Wirt stirbt“, erklärt Brook. Das macht die Viren pathogener, erhält ihnen aber trotzdem ihre Reservoirwirte. „Unsere Studie demonstriert, wie das Immunsystem der Fledermäuse die Virulenz solcher Erreger ankurbeln kann“, sagt Brook.

Wenn dann aber ein solches Virus auf den Menschen oder andere Säugetiere überspringt, wird es zu einem tödlichen Erreger. Denn deren weit schwächeres Immunsystem kann diesem „Turbo-Virus“ dann nur wenig entgegensetzen. „Es ist daher kein Zufall, dass viele dieser hochpathogenen Viren aus Fledermäusen stammen“, sagt Brooks Kollege Mike Boots.


https://www.scinexx.de/news/medizin/waru...en-so-toedlich/

#11 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von La_Croix 16.02.2020 09:37

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Die Seuchen der Zukunft (BBC Exklusiv)

#12 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von La_Croix 26.02.2020 12:29

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https://de.wikipedia.org/wiki/Emerging_Infectious_Disease

#13 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von La_Croix 29.02.2020 07:31

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Where Did Viruses Come From?

#14 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von La_Croix 20.03.2020 08:00

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Corona und Co. – So schnell verbreiten sich Viren | Quarks




Man sollte neben Corona, nicht alle anderen Viren aus dem Blickfeld verlieren.

Weltweit schlimmste Masernepidemie:
Mehr als 6000 Tote durch Masern im Kongo

Trotz Impfkampagnen hat die Masernepidemie im Kongo dramatische Ausmaße angenommen. Die WHO macht dafür unter anderem die Infrastruktur vor Ort und fehlendes Geld verantwortlich.

https://www.spektrum.de/news/mehr-als-60...m-kongo/1697216


Erst Masern... ...jetzt auch noch Corona
Afrikas Wirtschaftswachstum steht auf dem Spiel. Die Pandemie könnte die Gesundheitssysteme völlig überlasten.
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft...a/25661874.html


Wie gefährlich sind Viren?


Corona-Virus, Sars, Ebola – Viren als unsichtbare Feinde der ganzen Welt | SRF Einstein

#15 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von La_Croix 22.03.2020 09:59

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Coronavirus kam vom Tier
„Es ist nur die Frage, wann wieder ein Virus auf den Menschen überspringt“

Immer wieder schaffen Krankheitserreger, wie das Coronavirus, den Sprung über die Artgrenze. Der Virologe Luka Cicin-Sain erklärt, warum das so ist.

https://www.tagesspiegel.de/wissen/coron...t/25493426.html

#16 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von La_Croix 30.03.2020 13:35

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Quarks extra: Die Macht der Viren
Das neuartige Coronavirus hält die ganze Welt in Atem. Gegen Panik hilft nur Wissen - und das gibt es bei Quarks. Wie verbreitet sich ein Virus eigentlich? Quarks macht ein Experiment, das zeigt, wie jeder dem Virus durch sein alltägliches Verhalten hilft, sich zu verbreiten. Quarks macht den Weg der unsichtbaren Winzlinge sichtbar und erklärt, warum simples Händewaschen zur Zeit so wichtig ist.
https://www.ardmediathek.de/wdr/player/Y...ebaerdensprache


Welt der Viren


https://www.zdf.de/dokumentation/planet-...-viren-100.html



Die Macht der Viren – Feinde, Weggefährten und Nützlinge

#17 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von La_Croix 10.04.2020 07:45

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Die Absoluten Superkillerviren, gibs derzeit nur im Labor.
Aber auch die Natur, hat noch einige fiese Biester im Petto.

Die Tödlichsten Viren der Welt



Diese Viren sind viel gefährlicher als Corona
Derzeit beherrscht das Coronavirus den Globus. Dabei gibt es bekannte Viren, welche die Menschheit in kürzester Zeit ausrotten können.
https://www.heute.at/s/diese-viren-sind-...corona-55829033

Nipah - Das gefährlichste Virus der Welt breitet sich in Indien aus


Zehn der gefährlichsten Viren der Welt
Viren verursachen eine zelluläre Zombie-Apokalypse: Sie kämpfen nicht gegen unsere Zellen, sondern dringen in sie ein und verwandeln sie in ihre willenlosen Sklaven. Und das, obwohl Viren nicht einmal im eigentlichen Sinn lebendig sind. Im Grunde bestehen sie nur aus gut verpacktem Erbgut und ein paar Proteinen. Doch so einfach diese Genpäckchen aufgebaut sind, so schwer sind sie zu bekämpfen. Hier stellen wir zehn der gefährlichsten Viren der Welt vor.
https://www.spektrum.de/wissen/zehn-der-...er-welt/1430304

Die gefährlichsten Viren der Welt
Mit diesen Erregern sollte man besser nicht in Kontakt kommen

Einige gelten als offiziell besiegt, anderen wiederum fallen nach wie vor zig-, wenn nicht gar hunderttausende Menschen jährlich zum Opfer. Die Rede ist von jenen Viren, die zu den gefährlichsten der Welt zählen.

https://www.news.at/a/gefaehrlichste-viren-7705758

#18 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von La_Croix 12.04.2020 19:11

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Es gab schon vor der spanischen Grippe, eine Grippepandemie, die die Menschheit ziemlich schlimm getroffen hat. Diese dauerte von 1889 - 1895, in dieser Zeit gab es einige Wellen!
Laut Wikipedia war das auslösende Virus Pferdeinfluenza.

Der Maler des berühmten Gemäldes "Der Schrei" soll durch diese Influenza erst dazu in die richtige Gemütslage gebracht worden sein

Hier eine zeitgenösische französische Karikatur:
„Alle Welt hat Influenza“

Zitat
Die Pandemie von 1889 unterschied sich in mehrerer Hinsicht von vorangehenden Influenza-Pandemien, zum einen durch die Zahl der Opfer und die Schwere der Erkrankungen, zum anderen durch die Geschwindigkeit der Ausbreitung und die Wahrnehmung. Insofern ist sie mit den Pandemien des 21. Jahrhunderts vergleichbar. Wie sich heute durch den globalen Verkehr mit Millionen von Fluggästen die Ausbreitung von Infektionskrankheiten wesentlich beschleunigt hat, so war damals die Russische Grippe die erste Pandemie, bei der die Ausbreitung entlang der Eisenbahnlinien eine wesentliche Rolle spielte.

Wie heute das Internet die Wahrnehmung von Bedrohungen verändert und Gefahren, die früher als weit entfernt wahrgenommen worden wären, in unmittelbare Nähe rückt, so bewirkte damals erstmals die Berichterstattung durch die Zeitungen als erstes modernes Massenmedium eine andere, weniger distanzierte Wahrnehmung. Nicht nur, dass Zahl und Diversifizierung von Zeitungen und Zeitschriften stark zugenommen hatte, nun gab es auch Nachrichtenagenturen wie zum Beispiel Reuters, die miteinander konkurrierten und sich gegenseitig mit möglichst aktuellen Meldungen auszustechen versuchten, sodass etablierte Medien wie The Times sich einer zahlreichen neuen Konkurrenz von regionalen Tageszeitungen und Boulevardblättern gegenübersahen, von denen der Zeitungsleser fast tagesaktuell zum Beispiel über die Entwicklung der Epidemie in St. Petersburg informiert wurde. Daneben gab es Publikationen wie die Satirezeitschrift Punch oder die Frauenzeitschrift Women’s Penny Paper, die ihrem Publikum ihre spezifische Sicht der Seuche vermittelten.


https://de.wikipedia.org/wiki/Influenza-...n_1889_bis_1895



Auch am Ende des Römischen Reiches, gab es ein Massensterben (wie im Mittelalter durch die Pest), weil sich das Pockenvirus damals im römischen Reich ausbreiteten. Das war mir bisher so auch überhaupt nicht bewusst... Sogar der berühmte Kaiser Marc Aurel, soll daran in Vindobona (heute Wien) gestoren sein. Wusste ich auch überhaupt nicht...

Zitat
Erstauftreten
Die Antoninische Pest wurde gemäß der antiken Überlieferung von heimkehrenden Legionären, die unter dem Kommando des Lucius Verus gegen die Parther unter Vologaeses IV. gekämpft hatten, aus Mesopotamien eingeschleppt. Nach Erstürmung der Stadt Seleukia-Ktesiphon am Tigris durch die Römer kam es zu umfangreichen Plünderungen, bei denen auch der Apollon-Tempel nicht verschont worden sein soll. Bald nach diesen Exzessen soll unter den Legionären eine exanthematische Krankheit ausgebrochen sein, die fast immer tödlich verlief. Ammianus Marcellinus schreibt, dass dies erfolgt sei, nachdem die Plünderer ein im Tempel befindliches geweihtes Gefäß zerbrachen, aus dem ein darin eingeschlossener Gifthauch (Dämpfe aus Naphtha-Quellen in Babylon)[1] entwich.[2] Diese Mär war vielleicht von chaldäischen Tempelpriestern verbreitet worden, um die Seuche als göttliche Strafe erscheinen zu lassen.

Ausbreitungsphase
Das erste Auftreten der Krankheit im Reichsgebiet ist 165 in Nisibis bezeugt. Von dort breitete sie sich schnell im Reich aus, über dicht bevölkerte Städte wie Smyrna, Ephesos und Athen, um nur ein Jahr später in Rom aufzutreten. Durch die gute Logistik innerhalb des Römischen Reiches, die stark frequentierten Straßenverbindungen, aber auch über den Seeweg erreichte sie selbst so abgelegene Gebiete wie Britannien.

Besonders schwer muss sie in den iberischen Provinzen und auf der italienischen Halbinsel gewütet haben. In Rom selbst brach die Seuche 166 n. Chr. aus, kurz nachdem die siegreichen Legionen ihren Triumphzug abgehalten hatten. Paulus Orosius schreibt im 4. Jahrhundert, dass dort viele Ortschaften völlig entvölkert worden seien. Der Historiker Cassius Dio berichtet von 2000 Toten täglich in Rom, jeder vierte Erkrankte sei verstorben. Von dort breitete sie sich rasch bis zur Donau und an den Rhein aus.

24-jähriges Massensterben
Die Folge war ein Massensterben, das mit nur kurzen Unterbrechungen fast 24 Jahre anhalten sollte und zu einer großflächigen Entvölkerung im Römischen Reich führte. Ein Grabstein von Bad Endorf in Oberbayern,[3] datiert auf das Jahr 182 n. Chr., wurde für eine ganze an der Seuche gestorbene Familie gesetzt und scheint dies zusätzlich zu bestätigen.[4] Die hohe Mortalitätsrate wird auch durch Steuerlisten der Provinz Ägypten dokumentiert. Die damaligen Astrologen vermuteten die Ursache der Katastrophe in einer zuvor erfolgten Konjunktion der Planeten Mars und Saturn. Besonders verheerend wütete die Krankheit in den Winterquartieren des Heeres. Nach 170 schwächte sich die Seuche allmählich ab, flammte um 177 aber erneut wieder heftig auf. Die Krankheit blieb regional endemisch und führte immer wieder zu kleineren Ausbrüchen.

Um 180 raffte sie möglicherweise auch Mark Aurel an seinem Aufenthaltsort Vindobona dahin. Seine Freunde und Vertrauten, die an sein Sterbelager zitiert wurden, beeilten sich danach, angeblich aus Furcht, sich ebenfalls anzustecken, den Raum wieder zu verlassen. Auch sein Sohn und Nachfolger Commodus wurde nach einem kurzen Gespräch wieder hinausgeschickt. Im Jahr 189 erreichte die Epidemie ihren Höhepunkt und ebbte dann wieder relativ rasch ab.


https://de.wikipedia.org/wiki/Antoninische_Pest

#19 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von Fichtennadel 13.04.2020 11:43

So ist es. Es ist beägstigende Realität: Pandemien bzw. Epidemien von Humanpathogenen sind zwingenden Begleiterscheinungen menschlicher Zivilisation bzw. Existenz. La-Croix führt Beispiele aus der Antike, aus dem Mittelalter und aus der industriellen Moderne auf. Covid-19 reiht sich darin ein.

Leider gibt es zu viele Zeitgenossen, die sich diesen Wahrheiten nicht stellen, sondern auf dem Corona-Ticket zur allumfassenden Zivilisations-, Globalisierungs- und Wirtschaftskritik ansetzen. Eine dystopische Postmoderne kritisieren. Auch der Papst faselt von der "Rache der Natur" an den Menschen bzw. der gegenwärtigen Zivilisation des Menschen. Anscheinend in Unkenntnis oben aufgeführter Fakten. Ich finde das erbärmlich. Seuchen sind nunmal kein Alleinstellungmerkmal der Welt von 2020.

#20 RE: Hunderte neue Viren in Insekten entdeckt von mithut 13.04.2020 12:55

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Zitat von Fichtennadel im Beitrag #19
Leider gibt es zu viele Zeitgenossen, die sich diesen Wahrheiten nicht stellen, sondern auf dem Corona-Ticket zur allumfassenden Zivilisations-, Globalisierungs- und Wirtschaftskritik ansetzen. Eine dystopische Postmoderne kritisieren.

... statt möglichst gut durch-... und vll. besser als vorher weiter-zu-kommen ...

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