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#21 RE: Schutz vor Infektionskrankheiten von bul 15.04.2020 13:32

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@Lucy , das Aufrechthalten eines entpsprechenden Pegels an Vitamin C im Blut würde ja einen ausgeprägten 24/7 Schutzschirm darstellen. Nur - wäre das noch physiologisch? Auch zur Nachtzeit?
Interessant wäre jetzt zu wissen, wie das bei Tieren ist, die noch Vitamin C synthetisieren können, also ob die auch permanent einen entpsprechenden Blutspiegel erzeugen.

Grüße
Bul

#22 RE: Schutz vor Infektionskrankheiten von Lucy 15.04.2020 15:57

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In der Mäusestudie schien mir das so anzuklingen, dass deren C-Spiegel hoch waren, aber von Tag bzw. Nacht stand da m.W. nichts.

Hypothetisch auch möglich, dass die C-Produktion /Aufnahme tagsüber höher ist und so die immunsuppressive Wirkung des Cortisols ausgleicht, welches ja auch im Idealfall eine starke Tages-Rhythmik zeigt.
Covid-Patienten mit Cortisontherapie hatten große Schwierigkeiten, soweit ich mich erinnere. Das würde dazu passen.

Gibt ja auch andere Vitamine, an deren Verfügbarkeit / Rhythmik sich der Körper angepasst hat, wie z.B. Vitamin D und Melatonin, die sich im Jahresrhythmus konträr verhalten. (Allerdings ist Vitamin D nun auch streng genommen kein Vitamin- war ja auch nur ein Beispiel.)
Aber sicher sein kann man bei so etwas ja nie, ist alles sehr vernetzt im Körper.

#23 RE: Schutz vor Infektionskrankheiten von mithut 15.04.2020 17:12

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vll ein wenig aus der Chrono-Biologie ...

Vit C wirkt ein bisschen beruhigend ... aber besonders mit B6 anregend ...

(für die Protein-über-Nacht-Anwender und gewisse Low-Carb-Strategien ... Vit C ist ein Carb) ...

nach "meiner" Uhr würde ich bei sauren Formen die Pitta-Tages-Zeiten ausklammern ...

zu Peaks bei der animalischen Bio-Synthese
könnte uns ev. die Chinesische Organ-Uhr mit dem Leber-Yang was sagen ...
liebe TCM-Experten ...

#24 RE: Schutz vor Infektionskrankheiten von Aluhut 16.04.2020 13:24

Zitat von Lucy im Beitrag #20

Wenn man das weiterdenkt, könnte es vielleicht erklären, warum Männer häufiger betroffen sind, denn der 08/15 Mann (nicht ihr, natürlich!):
1. ernährt sich vergleichsweise ungesünder als die 08/15 Frau (weniger Gemüse und Grünzeug)
2. trinkt mehr Alkohol, der wiederum beim Abbau Vitamin C (und Cystein) verbraucht (Zink allerdings auch, und ich glaube, auch B1- wobei da ja noch fraglich ist, ob beim Wernicke Syndrom der Mangel durch die mangelhafte Ernährung der Alkoholiker oder durch den erhöhten Verbrauch entsteht, soweit ich weiß.)

Das hieße wiederum, dass der Schutzschirm der immunmodulierenden Effekte des Vitamin C bei Männern eventuell lückenhafter ist.
Was meint ihr dazu?

Ich würde eher sagen du als Frau hast zwei X Chromosomen, Männer nur ein X Chromosom und das ist der Hauptgrund, neben Lebensumständen wie Rauchen etc.
Lange Zeit dachte man, das zweite X-Chromosom bei den Frauen sei inaktiv. Das stimmt so nicht, haben Forschungen in den letzten Jahren gezeigt. Auf dem X-Chromosom liegt eine ganze Reihe wichtiger Gene, die das Immunsystem regulieren.

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/C...avirus1318.html

https://www.fitforfun.de/news/risikofakt...rer-421553.html

Und bei den Genen kann Mann erst mal gar nichts machen :-(

#25 RE: Schutz vor Infektionskrankheiten von Lazarus Long 21.04.2020 05:03

Ich habe in den letzten Wochen immer mal wieder Erkältungsanfänge, die ich mit Vitamin C und Zink unterdrückt habe.
Aber jetzt kommt das Halskratzen und Husten wieder und ich habe Sorge das ich langsam Zink überdosiere.
Wo fängt denn da der Punkt an wo das Immunsystem eher geschwächt, als gestärkt wird?

#26 Schutz vor Infektionskrankheiten von Prometheus 21.04.2020 08:41

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@Lazarus Long

Die Supplementierung von Metallen in höherer Dosis ist nicht ganz unproblematisch, insbesondere wenn das über längere Zeiträume erfolgt.
Die Frage ist nur: Wie kannst du deinen Verdacht objektivieren?

Sowohl Blut- als auch Haarmineralanalysen haben zwar ihre Tücken bei der Interpretation der Werte. Falls die Zinklevel hier allerdings durch die Decke gehen, kannst du durchaus von einer chronischen Überdosierung ausgehen.

Weitere Indizien für eine Überdosierung können sein:

-Niedriger Eisenstatus
-Niedrige Kupferwerte
-Niedriges LDL
-Niedriger Hb
-Infektanfälligkeit

Noch eine Anmerkung:
Wenn sich die Infektanfälligkeit trotz Zink-Supplementierung nicht bessert, ist der Zinkstatus auch nicht die Ursache für das schwache Immunsystem!

#27 RE: Schutz vor Infektionskrankheiten von Lazarus Long 21.04.2020 10:18

Danke. Was ist niedriger Hb?

#28 RE: Schutz vor Infektionskrankheiten von La_Croix 21.04.2020 10:48

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Ich versuche langfristig nicht mehr als 10mg Zink pro Tag zu supplementieren.

#29 RE: Schutz vor Infektionskrankheiten von mithut 21.04.2020 11:08

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@Lazarus Long

https://www.netdoktor.de/laborwerte/haemoglobin/

#30 RE: Schutz vor Infektionskrankheiten von Lazarus Long 21.04.2020 11:21

Danke La_Croix

Zitat von La_Croix im Beitrag #28
Ich versuche langfristig nicht mehr als 10mg Zink pro Tag zu supplementieren.

ich 25 mg.
Aber durch eine 4 wöchige Erkältung (Oder Grippe) im Dezember und viele Infekte seitdem, habe ich regelmäßig viel mehr genommen.
Nprmalerweise funktioniert das gut, Erkältungssymptome und sofort massiv Zink, Vitamin C und Manukahonig. Fertig.
Aber diesmal kam es alle paar Tage wieder und deshalb habe ich Sorge überdosiert zu haben.

Danke mithut
Zitat von mithut im Beitrag #29
@Lazarus Long
https://www.netdoktor.de/laborwerte/haemoglobin/

Das dachte ich mir, war mir aber nicht sicher.

#31 RE: Schutz vor Infektionskrankheiten von La_Croix 22.04.2020 11:44

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Niesen: Tröpfchenwolke ist komplexer als gedacht
Elastischer Schleim zerfällt später und fliegt weiter

Überraschung vor der Highspeed-Kamera: Wenn wir niesen, laufen in der Nieswolke erstaunlich komplexe Vorgänge ab. Das explosiv ausgestoßene Sekret bildet erst eine Art Blase, zerteilt sich dann zu fädigen Filamenten und bildet erst dann Myriaden von feinen Tröpfchen, wie Highspeed-Aufnahmen nun enthüllten. Sie zeigten auch: Elastischer Schleim fliegt beim Niesen weiter als sehr flüssiger.

Zitat
Und noch etwas stellten die Forscher fest: Das Verhalten der Nieswolke ist individuell stark variabel. Hat jemand eher zähen, elastischen Schleim, bleiben die Filamente länger zusammen und die Nieswolke fliegt als Ganzes weiter. Denn in ihr bilden sich erst nach einer Weile perlenförmige Ausbuchtungen an den fädigen Schleimfäden, die dann als Tröpfchen abgeschleudert werden und zu Boden sinken.

Diese Unterschiede zu kennen ist wichtig, um beispielsweise die Ansteckung durch das Niesen besser einschätzen zu können, wie die Wissenschaftler erklären. Gerade für Infektionskrankheiten wie die Influenza sei das von großer Bedeutung. „Wir versuchen mit Hilfe dieser physikalischen Forschung das Risiko für eine Kontamination genauer einzugrenzen“, so Bourouiba.


https://www.scinexx.de/news/medizin/nies...er-als-gedacht/

#32 RE: Schutz vor Infektionskrankheiten von La_Croix 01.05.2020 15:02

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Besondere Risiken durch Coronavirus
Was man beim Sport nun beachten muss

Sport hilft, auch in diesen Zeiten. Doch es gibt einiges dabei zu beachten, wie der Sportmediziner Perikles Simon im Interview erklärt.

Zitat
Die Datenlage diesbezüglich ist klar: Wer moderat physisch aktiv ist, der stärkt sein Immunsystem. Das steht über den möglichen Risiken.

Welche Risiken gibt es?
Wer zum Beispiel joggt, sollte mindestens zwei Meter Abstand zu den Nebenleuten einhalten. Das ist wirklich wichtig. Jeder, der joggt, kennt das: Selbst aus einigen Metern Abstand riecht man den Zigarettenrauch stark. Je nach Witterung verteilt sich so ein Virus wie Rauch in der Luft; es sinkt mal schneller, mal langsamer zu Boden. Deshalb ist es durchaus möglich, dass man sich beim Joggen ansteckt oder eben andere ansteckt, wenn man den Abstand von zwei Metern nicht einhält.

Unter welchen äußeren Bedingungen sind die Risiken am größten?
Wenn es neblig und feucht ist und die Luft steht, also wenig Wind weht. Das ist ein guter Nährboden für die Verbreitung von Viren.
Schlecht für die Viren sind dagegen UV-Strahlen. Sonne beugt auch über eine Stärkung des Immunsystems Infekten vor. Deswegen empfehle ich Sport bei schönem Wetter. Und grundsätzlich sollte jeder Sportler wissen, dass – bei hoher Intensität des Sporttreibens – in den ersten 30 Minuten bis vier Stunden nach dem Sport die Infektanfälligkeit steigt. Das liegt unter anderem daran, dass beim Sport die Schleimhäute stark beansprucht werden, besonders, wenn die Atemfrequenz hoch ist und die Immunabwehr auf der Schleimhaut vorübergehend etwas geschwächt werden kann.


https://www.tagesspiegel.de/sport/besond...s/25655592.html


Sport gewinnt gegen Viren

Zitat
Sport kann Infektionskrankheiten vorbeugen, sagt beispielweise die amerikanische Ärztin und Buchautorin Christiane Northrup („Wege zu körperlicher und seelischer Gesundheit“ Zabert Sandmann Verlag): Wer sich regelmäßig bewegt, regt Kreislauf und Stoffwechsel an, und die Zahl der weißen Blutkörperchen wächst. Sie fungieren als Gesundheitspolizei im Körper und können Krankheitserreger rechtzeitig ausschalten. Wer regelmäßig Sport treibt, hat ein perfektes Ventil, um Stress abzubauen und die Gedanken abzuschalten. Das senkt den Blutdruck und macht fit für neue Herausforderungen.

Auch ruhigere Sportarten wie beispielsweise Yoga können die Gesundheit unterstützen. Sie helfen in einem anstrengenden oder hektischen Alltag, „wieder runterzukommen“. Der Puls sinkt, das Nervensystem und alle Muskeln entspannen sich, das Immunsystem kann sich gegen Viren wappnen. Auf Dauer lässt sich sogar ein erhöhter Blutdruck senken, so dass Stress keine Chance hat, die Abwehrkräfte zu schwächen. Letztlich ist nicht entscheidend, ob sich jemand völlig auspowert oder lieber einen Gang runterschaltet: Allein die körperliche Betätigung als Ausgleich ist wichtig, um die Abwehrkräfte aufzubauen.


https://www.focus.de/gesundheit/gesundle...aid_363297.html

#33 RE: Schutz vor Infektionskrankheiten von La_Croix 08.06.2020 21:06

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Studie bestätigte Schutzwirkung von Masken gegen Coronavirus
https://www.nachrichten.at/panorama/welt...s;art17,3264707

Coronavirus-Studie:
Masken schützen vor Ansteckung

Forscher verglichen Entwicklung in der deutschen Stadt Jena mit anderen Kommunen und kommen zu einem eindeutigen Ergebnis.

Zitat
Eine Studie hat die Schutzwirkung von Masken gegen das Coronavirus bestätigt. Die allgemeine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, zum Beispiel beim Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, trage offenbar deutlich zur Eindämmung der Corona-Pandemie bei, teilte die Johannes Gutenberg-Universität Mainz am Montag mit.

Städtevergleich mit signifikanten Ergebnissen
Wissenschafter von vier Universitäten verglichen dafür die Entwicklung der Infektionszahlen im thüringischen Jena mit denen vergleichbarer Städte, wo die Maskenpflicht erst später eingeführt wurde. Jena hatte als erste Großstadt bereits am 6. April das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zur Pflicht gemacht und damit wesentlich früher als in allen anderen Landkreisen und großen Städten Deutschlands. Daraufhin stieg die Zahl der registrierten Infektionen in Jena nur noch schwach.


https://kurier.at/wissen/wissenschaft/co...ckung/400934489



Corona-Krise
WHO ändert Empfehlung zum Tragen von Gesichtsmaske

Zitat
Weltgesundheitsorganisation ändert Mundschutz-Standpunkt
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihren Standpunkt zum Tragen von Gesichtsmasken in der Corona-Krise geändert. Zur Eindämmung von Infektionen empfehle man nun ihre Nutzung in überfüllten öffentlichen Einrichtungen, teilte die WHO am Freitag in Genf mit.


https://www.rtl.de/cms/meinung-zum-munds...et-4555763.html
https://www.merkur.de/welt/coronavirus-d...r-13716654.html

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