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#41 RE: Heilfasten von Tizian 22.09.2017 20:42

Mhhm, beides klingt toll! Ich nehme den Apfelkuchen und bringe als Gastgeschenk feinste, leckere Schokolade mit, Du nascht doch sehr gern Schokolade! Und einen guten Rotwein. Und dann lassen wir uns das gutgehen, mit diesen ganzen leckeren und gesunden Sachen! Ein A-A-Besuch sozusagen.

#42 RE: Heilfasten von Julie 22.09.2017 22:14

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@Tizian
dann beeil dich mal mit der Transformation zu Superman. Hach..ich steh ja voll auf den

P.s
wir müssen das auf Privatchat verlegen...sonst kriegen wir noch den Hinweis uns bitte an die Regeln zu
halten und dass wir uns auf keiner Flirtline befinden.

#43 RE: Heilfasten von Tizian 23.09.2017 10:06

Ach, laß die Leute doch reden, Julie, das ist nur Neid! Also, wenn Du ein angenehmes Vibrieren in der Luft verspürst und ein gewaltiges Rauschen lauter wird, dann bin ich das, Superman!

#44 RE: Heilfasten von Julie 23.09.2017 11:43

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Yeahhhhhhhhh!!! Ich bin übrigens dabei mich in Catwoman zu verwandeln.

#45 RE: Heilfasten von larissa 23.09.2017 14:04

Ich bin auch dabei ;) ich versuche, Sa. u. So. komplett zu Fasten (außer NEMs). In der Woche esse ich seit ein paar Jahren in einem Zeitfenster von 12.-18.00 Uhr. Da habe ich mich schon gut dran gewöhnt. Kalorien bleibe ich immer unter 1500. Mal sehen, ob ich das jedes Wochenende durchgehalten bekomme nichts zu essen. Mein Mann möchte nicht....der isst das Wochenende über dann kalte Sojaschnitzel usw.

#46 RE: Heilfasten von Windsurfer 23.09.2017 14:23

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In der aktuellen Oktoberausgabe des Live Extension Magazins wird in einem Artikel berichtet, dass eine erhöhte Magnesiumaufnahme dem Fasten ähnliche Auswirkungen haben soll.
Ist leider noch nicht ins Archiv eingestellt worden. http://www.lifeextension.com/Magazine/2017

#47 RE: Heilfasten von Tizian 23.09.2017 15:33

Zitat von Julie im Beitrag #44
Yeahhhhhhhhh!!! Ich bin übrigens dabei mich in Catwoman zu verwandeln.

Du meine Güte, Julie, Du machst mich noch ganz verrückt. Erst der Kuchen und dann das!

#48 RE: Heilfasten von Julie 23.09.2017 23:13

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@Tizian
du hast angefangen

#49 RE: Heilfasten von Tizian 24.09.2017 11:55

Genau, Catwoman!

#50 RE: Heilfasten von Julie 25.09.2017 08:04

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Hallo und schönen guten ihr Lieben,
ich mache jetzt erst seit 3 Tagen die 8/16 Methode und habe schon mehrere positiven Nebeneffekte.
>Weniger Tagesmüdigkeit
>weniger Muskelschmerzen
>kein Schwitzen mehr in der Nacht, was ja bei mir ziemlich heftig war.
>besserer Schlaf, da kein Magendrücken mehr
> Blähungen weg
Nachteile:
Es fällt mir schwer, muss mich erst daran gewöhnen. Ich denke aber, der Körper stellt sich auf diese Umstellung ein und es macht einem irgendwann nichts mehr aus.
Liebe Grüße von Julie und euch allen einen tollen, stressfreien Tag

P.s die Umwelt reagiert sehr negativ auf mein Programm. Da ich eh schon vegan lebe und auf Zucker verzichte und dann noch intermittierendes Fasten!!! Oh Gott!

#51 RE: Heilfasten von larissa 25.09.2017 11:49

Auf der Arbeit halten mich und mein Essverhalten eh alle für strange stört mich aber nicht

#52 RE: Heilfasten von Julie 28.09.2017 06:47

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Zitat von larissa im Beitrag #51
Auf der Arbeit halten mich und mein Essverhalten eh alle für strange stört mich aber nicht


Schönen guten Morgen,
ich bin auch ständig und überall Anfeindungen ausgesetzt.
Hier auf dem Lande heißt es dann immer: Iss es mol was Gscheits. Dir fehlt Worscht und Floisch!
Und wehe ich bekomme einen Schnupfen, was viel seltener der Fall ist, als bei allen anderen in meinem Umfeld, die dauernd krank sind, dann bekomme ich zu hören: Du isst ja auch nichts Normales! Iss mal richtig!! Usw.
Meine Schwiegermutter erzählt mir regelmäßig, dass ich nicht alt werden würde, hat aber selbst so ziemlich alle Zivilisationskrankheiten, außer Diabetes, die man sich vorstellen kann. Naja... was solls. Ich lasse das mittlerweile abperlen. Mag mich nicht mehr rechtfertigen.
Liebe Grüße von Julie

#53 RE: Heilfasten für Frauen vllt. von Nachteil von Julie 29.09.2017 23:57

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Intermittierendes Fasten für Frauen oftmals doch eher ein NAchteil??

https://www.marathonfitness.de/flacher-bauch-frau-mann/

#54 RE: Heilfasten für Frauen vllt. von Nachteil von Dr.Faust 30.09.2017 11:26

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#53: Schön dass du meinen Lieblichsblog zitierst. Das kann tatsächlich sein, aber er hält ja -20% etwa für
die Grenze, und das macht ja schon fast niemand. Man beginne mit 10%.
Und im Artikel gibt es ja viele positive Aussagen, was Frau machen kann. Also dann los!

#55 RE: Heilfasten von Aphrodite 04.01.2018 12:56

Ich habe schon soviel über Fasten gehört,was mir aber nicht so ganz klar ist ,ist wie genau das funktioniert .
Klar der Körper entschlackt und Giftstoffe werden ausgeschieden,aber was genau passiert mit den Giftstoffen die im Fettgewebe eingelagert sind? wird man dann erstmal Krank ?

#56 RE: Heilfasten von lupor 09.02.2019 03:46

Ich habe ein längeres Fasten hinter mir und möchte meine Erfahrungen festhalten, sodass ich eventuell später darauf zurückblicken und andere hoffentlich davon profitieren können.

Achtung: Das ist nur ein Erfahrungsbericht, bitte nicht nachmachen! Das beschriebene Vorgehen ist nicht ungefährlich und könnte für den ein oder anderen durchaus Lebensgefahr bedeuten. Auch ich hatte beim Fasten - und danach (Gefahr des Überfressens!) - Momente, die mir gefährlich vorkamen. Genaue Recherche und ggf. Arzt-Besuche sind für Fasten-Interessierte Pflicht und können trotzdem keine 100%ige Sicherheit geben.

Doch zunächst der Reihe nach: Ich habe für etwas über vier Wochen keine Nahrung zu mir genommen. So fing es an:

Leicht übergewichtig, geschwächt, krank und mit wenig Geld suchte ich nach einer Möglichkeit, alle Faktoren verbessern zu können. Dabei stieß ich auf das Wasserfasten: Wasserfasten bedeutet, dass man nichts isst und nur Wasser trinkt. Eines vorweg: Ich musste Elektrolyte hinzufügen, anders kam mein Kreislauf nicht klar.

Interessiert informierte ich mich im Netz und auf YouTube-Kanälen. Ich sah Ergebnisse und war motiviert:



Es wurde stets empfohlen, mit kürzeren Fastendauern von ein paar Tagen anzufangen. Da ich jedoch bereits Erfahrungen mit intermittierendem Fasten hatte, entschloss ich mich einfach zu schauen, wie lange ich durchhalten würde. Angepeilt waren 3 Wochen, wobei ich davon ausging, spätestens in der dritten Woche völlig geschwächt zu sein.

Die ersten Tage: Die ersten drei Tage waren die Hölle: Ich lag die meiste Zeit geschwächt im Bett, hatte Kopfschmerzen, war lustlos und müde. Gefühlt fand hier die stärkste Entgiftung statt und vermutlich lag ein Teil der Probleme auch daran, dass ich stets viel Kaffee getrunken hatte und der Körper nun sogut wie ohne Koffein funktionieren musste (am ersten Tag hatte ich glaube ich noch einen grünen Tee). Als ich ca. am dritten Tag nach kurzem Liegen zu schnell aus dem Bett aufstand wurde mir komplett schwarz vor Augen - ich war kurz davor umzukippen! Das hätte gefährlich enden können. Ich bewegte mich nun deutlich langsamer und stand auch langsamer auf. Außerdem fing ich intuitiv an, ein Glas lauwarmes Wasser mit gelöstem Kochsalz zu trinken. Das war eine gute Idee! Von nun an habe ich das jeden bis jeden 2. Tag gemacht, je nachdem ob mein Körper einen Sinn nach Salz hatte. Recherchen bestätigten, dass der Salzkonsum wohl sehr wichtig sei. Auch Kalium sei wichtig, dafür hatte ich aber leider keine leicht dosierbare Quelle. Und die mit künstlichen Süßstoffen versetzten Tabletten aus der Drogerie kamen nicht infrage. Also trank ich alle paar Tage einen Brennesseltee.

4. Tag bis ca. Ende der 2. Woche: Mir ging es überraschenderweise immer besser! Der Geschmacksinn wurde sehr fein. Bis dato trank ich immer Leitungswasser, da es mir ausreichte. Nun schmeckte es leblos und "mineralarm" (ich wusste vorher gar nicht, dass ich sowas schmecken konnte), sodass ich mir zunächst Volvic holte, bis ich feststellte, dass das stille, grüne Wasser von Lidl mir auch super schmeckt und viel günstiger ist. Ich trank geschätzt zwischen 2 und 3 Flaschen pro Tag, also zwischen 3 und 4,5 Litern. Unabhängig davon noch das bereits genannte Salzwasser. Am überraschendsten waren für mich: a) eine neugewonnene geistige Schärfe und b) die Motivation/Glücksgefühle. a) ist schwer zu beschreiben; es ist nicht so aufgeputscht-scharf wie Koffein, sondern eher wie ein Fehlen von Blockaden. So als wenn das Gehirn sich frei entfalten könnte, da es sich die Körper-Ressourcen nicht mehr mit der Verdauung teilen muss (meine Interpretation, wohl nicht wissenschaftlich-akkurat). Ich hatte wirklich sehr viel geistige Energie und intellektuelle Betätigung fiel mir sehr leicht. b) machte mir bisweilen etwas Angst, da ich einen Bericht mit einer Ärztin gesehen hatte, die mehr oder weniger suggerierte, die Motivation sei nur "Notsignal" des Körpers, damit man endlich neue Nahrung sucht! Nunja, ob das stimmt weiß ich nicht. Ich hatte jedenfalls keine großen Probleme in dieser Zeit. Einmal ging ich sogar zum Sport, was - langsam und vorsichtig durchgeführt - noch überraschend gut funktionierte, allerdings auch Regnerationszeit forderte.
Weiterhin interessant ist, dass ich reinere Haut bekam und meine Zunge einen weißen Belag aufwies, den ich mehrmals täglich vorsichtig mit einem Löffel und etwas Wasser entfernte.
Weniger gut: Man ist körperlich wirklich schwach und der Körper möchte ständig Energie konservierende, krumme Haltungen einnehmen. Man braucht auch viele kleine Erholungspausen, ich habe mich also oft auf's Bett gelegt. Die Gedanken kreisen - wenn sie nicht abgelenkt werden - immer nur ums ESSEN. Man hat zwar nur 2-3 Stunden Hungergefühl pro Tag (die man gut ertragen kann), aber man hat die ganze Zeit Lust auf Essen, schaut viele Videos über Essen, Rezeptideen, Junkfood usw. ...
Ich bin auch nicht täglich raus gegangen; ein täglicher Spaziergang wäre wohl wesentlich gesünder gewesen. Daher ist der Gewichtsverlust wohl auch nicht so sichtbar geworden, wie erhofft. Ob mehr Sport gesünder gewesen wäre, weiß ich nicht: Ich hätte wohl mehr Gewicht verloren, aber meine Intuition sagt mir, dass die für die Regeneration benötigten Ressourcen ggf. die Heilung meines Körpers beeinträchtigt hätten. Da muss man wol abwägen.
Meine ohnehin trockenen Lippen waren während dieser Zeit noch trockener und eine Stelle riss häufiger mal auf. Dafür war meine Haut reiner als sonst. Und auch meine Augen schienen mehr zu strahlen!

3. Woche bis Ende 4. Woche: Ähnlich wie die 2. Woche, nur dass mein Mundgeruch weniger wurde (ich hatte mit dem Zähneputzen aufgehört, da ich diesen starken, künstlichen Geschmack der Zahnpaste nicht mehr abkonnte). Ich hatte den Eindruck, dass die Autophagie richtig Fahrt aufnahm und auch der Muskelverlust hörte natürlich nicht auf. Geistig hatte ich immer noch unerwartet viel Energie und so entschloss ich mich, vier statt wie geplant drei Wochen zu fasten. Ende der vierten Woche war ich dann noch einmal beim Sport, aber da musste ich sehr langsam und vorsichtig agieren, um nicht zusammenzuklappen. Ende der vierten Woche stellte ich fest, dass ich körperlich noch nicht ganz da war, wo ich sein wollte und so peilte ich eine Verlängerung an.

Über die 4. Woche hinaus: Ich habe keine ganze weitere Woche durchgehalten. Das Verlangen nach Salz wurde immer größer, die Träume verrückter und eines Tages hatte ich einfach den Eindruck: "Dein Kreislauf beginnt sich wirklich komisch zu verhalten. Wenn du jetzt nicht bald aufhörst, wird es gefährlich". Und da habe ich dann auch das Fasten sofort gebrochen.

Das Fastenbrechen: Ich habe das Fasten mit einem pasteurisierten, grünen Smoothie aus einer Glasflasche vom Drogeriemarkt gebrochen. Erstmal nur vorsichtig einen kleinen Schluck und ein paar Minuten gewartet. Als alles gut war dann den nächsten Schluck. Was für ein Geschmackserlebnis! Das kleine Fläschchen war dann nach ca. 30 Minuten auf und innerhalb der nächsten zwei Stunden folgte der nächste Mini-Smoothie. Einige Stunden später (ich wollte sichergehen, dass mein Körper die Nahrung verträgt) folgte dann soweit ich mich entsinne ein selbstgemachter Gemüse-Obst-Saft, später eine Avocado und noch ein paar Stunden später ein probiotischer Joghurt. Ich war so dankbar für und glücklich über das Essen, unfassbar!

Die Zeit danach:

Der gefährlichste Tag war für mich persönlich der 2. oder 3. Tag nach dem Fasten, da ich mich maßlos überfressen hatte und mein Kreislauf alles andere als erfreut war. Wie kam es dazu: Ich hatte mir noch während des Fastens Essen und Süßigkeiten gekauft, von denen ich der Meinung war, sie ein paar Tage nach dem Fasten unbedingt essen zu wollen. Jedoch war der Körper schneller satt als erwartet, doch der Kopf wollte noch das leckere Gericht essen, das geplant war und außerdem die Packung Süßigkeiten, die da rumstanden. Ich habe also die Süßigkeiten verputzt und bei der Hälfte des Gerichts gemerkt "Ich kann nicht mehr". Dann hatte ich ein schlechtes Gewissen, mir so etwas ungesundes reingezogen zu haben und kam auf die bescheuerte Idee, das ganze mit einem Gemüsesaft zu kontern... Das war nun endgültig zu viel und ich konnte nur noch in meinem Bett sitzen (liegen ging nicht) und hoffen, dass mein Kreislauf die nächsten Stunden mitmachte... Was er zum Glück tat, hurra!

Interessant war auch, dass ich mich die letzten Wochen so viel mit Junkfood beschäftigt hatte und all diese ungesunden, süßen und fettigen Sachen essen wollte und nun schmecken mir die gesunden viel besser bzw. ich habe aktuell gar kein Verlangen nach dem Junk! Der Geschmack ist nach dem Fasten wie eine weiße Leinwand, die man mit schönem, gesundem Essen bemalen kann. Ich empfehle an dieser Stelle auch, auf die Darmgesundheit zu achten bzw. hier Lebensmittel zu wählen, die einer gesunden Darmflora zuträglich sind.

Über Langzeiteffekte kann ich noch nicht viel sagen, das hole ich dann eventuell in ein paar Wochen nach. Bislang finde ich, dass ich frischer, schlanker und gesünder aussehe. Einige Hautausschläge haben sich reduziert, man schleppt weniger Ballast (Fett) mit sich rum.

Worauf man sich aber auch einstellen muss: Sobald man etwas Gewicht verliert und dabei müde aussieht (was ja beim Fasten normal ist), sind irgendwie alle Menschen sofort besorgt. Gerade wenn sie einen nur ein "übergewichtig" kennen reagieren sie auf eine komische Art und Weise panisch, wenn man sichbar abnimmt und versuchen auch oft, einen davon abzuhalten (meine Erfahrung). Davon habe ich mich aber nicht irritieren lassen: Solange ich noch Fettreserven habe und mein BMI im Normalbereich liegt, schiebe ich keine Panik.

Außerdem braucht man während des Fastens seine Ruhe, weil man eher introvertiert ist und viel reflektiert. Es hat ein bisschen was von einer Zeitreise rückwärts: Das über die Jahre aufgebaute Gewebe wird recycelt und mit ihm die Erfahrungen dieser Zeit (Interpretation meinerseits).

So, das war's erstmal. Falls jemand Fragen hat, fragt gern. :)

#57 RE: Heilfasten von Hardy 09.03.2019 15:42

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Ohne zu frühstücken habe ich keine Probleme den Tag über nicht zu essen, Tag 2 wird da schon schwerer.

#58 RE: Heilfasten von Fichtennadel 10.03.2019 10:43

Edubily aktueller Newsletter. Da ich hier schamlos diese (immer wieder lesenwerten) Inhalte teile, lasse ich auch die Ankündigung des bald erscheinenden neuen Handbuchs stehen, welches ich jedem Biochemie-Laien ebenfalls empfehle (Aufgrund des Vorgänger-Exemplars).

Es geht um "Fasting Mimicking Diet" (FAD)

unglaubliche Resultate kommen aus dem Labor des Langlebigkeitsforschers Valter Longo. Sollte man kennen.

Der hat 2016 gezeigt, dass eine sogenannte “Fasting Mimicking Diet” (FMD), also eine Ernährungsform, die das Fasten nachahmt, Krankheitssymptome in einem Maus-Modell für Multiple Sklerose ausknipst. Doch nicht nur das: Ein gewisser Anteil der Mäuse heilte vollständig und kehrte die Erkrankung damit um.

Drei besondere Merkmale fallen auf:

Diese Art der Ernährung sorgte dafür, dass Antikörper gegen das eigene Gewebe zerstört und durch “gesunde” Immunzellen ersetzt wurden.

Mehr noch: Diese Art der Ernährung sorgte zusätzlich dafür, dass geschädigte Gewebe wieder heilten.

Diese Art der Ernährung funktioniert nur, wenn sie zyklisch eingesetzt wird.

Die FMD ist im Grunde eine proteinarme, niedrigkalorische Ernährungsform, bei der man “normal” isst – im Gegensatz dazu gibt es die ketogene Diät (KD), die, wie wir wissen, das Fasten auch nachahmt. Deshalb hat Longo die KD als Kontrollernährungsform genutzt und gezeigt, dass die FMD besser funktioniert – weil sie nur dann “regenerativ” wirkt, wenn es auch Phasen gibt, in denen wieder normal gegessen wird.

Auch das erklärt er ansatzweise in seiner Arbeit, nämlich mit den Zellschaltern AMPK (steht für: Abbau, Stressschutz, “Aufräumen”) und mTOR (steht für: Aufbau, Neubildung, Regeneration).

Vor allem, weil es der Wechsel von FMD-Zyklen und des Refeedings ist und nicht die FMD alleine, die die Regeneration und das Ersetzen von Autoimmunzellen durch naive Zellen fördert, ist die Verwendung einer chronischen Kalorienrestriktion oder sogar einer chronischen angewandten ketogenen Diät bei der Behandlung von Encephalomyelitis und MS möglicherweise nicht oder nicht so effektiv.

Fällt uns was auf? Zyklen mit temporärer Kalorienrestriktion führen zu einem gesunden Wechselspiel zwischen AMPK und mTOR. Ein Organismus will gar nicht krank, sondern adäquat behandelt werden – denn freilich lebt ein Tier in der Wildbahn genau so. Im Zyklus.

Wie funktioniert die FMD genau? Am ersten Tag werden je nach Körpergewicht nur rund eintausend Kalorien gegessen, gefolgt von vier Tagen mit noch weniger Kalorien. Den Rest des Monats darf ohne Einschränkung gegessen werden. Dr. Longo verkauft für die Fastentage teure Fertigsuppen und Riegel. Wenn man sich an die Makronährstoff-Verteilung hält, kann man sich aber seinen eigenen Ernährungsplan mit reichlich Gemüse selbst zusammenstellen. Diesen Rechner kannst du dafür nutzen.

Das fundamentale Wissen um mTOR/AMPK, Zyklen etc. steht genauestens im neuen Buch von uns beschrieben. Dazu wird es – sobald das Buch am 22.03. definitiv erscheint – einen eigenen Newsletter geben. Ursprünglich war der 02.03. als Erscheinungsdatum geplant. Das ebook gibt’s bereits z. B. bei Google Play, iTunes oder bei Springer direkt.

Herzlich,
Phil und Chris

die links dazu:

https://www.cell.com/cell-reports/fullte...Fshowall%3Dtrue

https://edubily.de/2019/02/das-neue-buch...-steigern-gols/

#59 RE: Heilfasten von Aluhut 11.03.2019 12:04

Es gibt heute, nur heute bei Blinkist die Zusammenfassung vom Buch Fröhlich fasten von Susanne Fröhlich kostenlos zum Lesen und gesprochen zum hören.
Blinkist hat über 3000 Sachbücher zusammengefasst.
Bei Susanne Fröhlich geht es nicht um biologische Erklärungen, sondern es ist ist mehr eine Selbsterfahrung mit Bericht, wie es ihr (spirituell) geholfen hat.


https://www.blinkist.com/de/nc/daily

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