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#41 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von Prometheus 27.05.2020 08:49

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Halten wir also fest:

  • Die Alterung des Gehirns beschleunigt die Alterung des restlichen Körpers
  • Die Alterung des Körpers beschleunigt die Alterung des Gehirns


Konsenz?

#42 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von Prometheus 27.05.2020 08:50

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Falls der zweite Punkt aus #41 unklar ist:
Vor allem die Alterung des Gefäßsystems (z.B. Atheriosklerose) verursacht vaskuläre Demenzen (zum Beispiel durch ischämische und hämorrhagische Infarkte oder die Binswanger-Erkrankung)

#43 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von Nurdug 27.05.2020 08:53

Zitat von Joker im Beitrag #38
Dein Wasserkocher oder deine Kaffemaschine wird auch nicht entkalkt, wenn du gesundes Essen reintust. Mit dem Gehirn ist es genauso.



Das glaube ich nicht und es ist auch nicht meine Erfahrung, wenn ich mich so umschaue.
Da gehts auch nicht nur um Essen, sondern um viel weitgreifendere Dinge.

In den Wasserkocher gebe ich Essigessenz, in den Körper anderes, das ist kein Vergleich
Ich weiß, was Du damit sagen möchtest, aber das ist mir trotzdem zu kurz gegriffen und wieder symptombezogen gedacht.

Ich sollte mit dem Körper nicht erst anfangen, ihn zu restaurieren, wenn es klemmt, manches geht dann schon nicht mehr zu reparieren.
Allein stoffwechseltechnisch regelmäßig auf die Schilddrüse schauen lohnt sich!
Leber pflegen, damit die Entgiftung gut klappt. (wer hat schon mal ne Leberreinigung von Euch gemacht oder schaut darauf, diese maximal zu entlasten?)
Alle Stoffe über Nahrung und Nems zuführen, die das System braucht
Gehirn benutzen, auf vielen Ebenen
......

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass hier immer Einzelteile repariert werden sollen, aber nicht prinzipiell vorgesorgt wird.
Um auf das Beispiel "Wasserkocher" zurück zu kommen: Warum filtert man das Wasser nicht erst, bevor man es in den WK gibt? Dann wäre die Verkalkung (je nach Filterart) wesentlich weniger stark.

Ja Prometheus, natürlich bedingt eins das andere! Geht aus meiner Sicht im Körper nicht anders. Wie bei fast allem im Leben. Kybernetik lässt grüßen!

#44 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von Joker 27.05.2020 08:59

Zitat von Prometheus im Beitrag #41

  • Die Alterung des Körpers beschleunigt die Alterung des Gehirns




Klingt für mich irgendwie seltsam.

Grundsätzlich richtig, aber ich denke auch, dass das Gehirn ganz von selbst altert. Würde man ein Gehirn rausnehmen und in eine Nährlösung setzen und in eine virtuelle Realität verkabeln ohne Kontakt zu anderen Organen, so würde es dort vermutlich genauso altern.

#45 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von Joker 27.05.2020 09:12

Zitat von Nurdug im Beitrag #43

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass hier immer Einzelteile repariert werden sollen, aber nicht prinzipiell vorgesorgt wird.
Um auf das Beispiel "Wasserkocher" zurück zu kommen: Warum filtert man das Wasser nicht erst, bevor man es in den WK gibt? Dann wäre die Verkalkung (je nach Filterart) wesentlich weniger stark.




Ok, mal am Beispiel Wasserkocher.

Natürlich reinige ich mein Trinkwasser, also gibt es auch keinerlei Ablagerungen im meinem Wasserkocher. Ich muss meinen Wasserkocher nie reinigen. Ist mein Gehirn deswegen frei von Kalkablagerungen?

Nein, denn jegliche Nahrung enthält auch Calcium, Magnesium, Phosphate, Fluoride, usw.... Daraus können z.B. auch Ablagerungen entstehen. Lipofuszin besteht aus Fett und Protein, das sind Bestandteile in JEDER Ernährung. Lipofuszin entsteht beim Zellumbau, das Ganze ist also ein normaler Vorgang. Dann kommt der Verlust der Methylierungsmuster dazu, das Imprinting geht verloren, Zell-Junk sammelt sich an.. etc...

Es wäre naiv zu glauben, eine naturbelassene Ernährung oder Lebensweise könnte die Alterung verhindern. Das ist nur in einem kleinen Umfang möglich. Bin trotzdem für Bio, aber bleiben wir realistisch, das löst nicht alle Probleme.

#46 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von Nurdug 27.05.2020 09:35

Zitat von Joker im Beitrag #45
Zitat von Nurdug im Beitrag #43

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass hier immer Einzelteile repariert werden sollen, aber nicht prinzipiell vorgesorgt wird.
Um auf das Beispiel "Wasserkocher" zurück zu kommen: Warum filtert man das Wasser nicht erst, bevor man es in den WK gibt? Dann wäre die Verkalkung (je nach Filterart) wesentlich weniger stark.






Es wäre naiv zu glauben, eine naturbelassene Ernährung oder Lebensweise könnte die Alterung verhindern. Das ist nur in einem kleinen Umfang möglich. Bin trotzdem für Bio, aber bleiben wir realistisch, das löst nicht alle Probleme.


Zu meinen, man könnte Alterung verhindern, sehe ich als naiv an. Das wird man mit garnix machen können!
Aber ich kann in gewissem Umfang dafür sorgen, dass ich einigermaßen gesund altere und dem entsprechend mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch älter werde. (Unfälle etc. mal ausgenommen)

Hier nehme ich oft den Tenor war, dass die Vorsorge auf allen Gebieten eher marginal ist, weil man das Alter direkt mit irgend welchen Mitteln bekämpfen kann/soll/muss.
Ehrlich gesagt, ist genau das für mich eine naive Sichtweise, die mir zu viele Ebenen außer Acht lässt.

dazu kommt mittlerweile auch noch dazu, dass es einfach zu viele Anti-Aging-Fakten in unserem Lebensumfeld und der Welt gibt, denen ich nicht mehr so einfach gewachsen bin und mich wehren kann.
Glaube mal nicht, dass EMF, die Art wie wir wohnen, uns kleiden, uns dem beruflichen Rhythmus unterwerfen, Stress auf vielen Ebenen ertragen müssen oder irgend welche Gifte um uns, uns nicht massiv in allen körperlichen Vorgängen negativ beeinflussen und belasten.
Viele leben ja nicht mal mehr einen Biorhythmus, der unseren körperlichen Vorgängen entspricht.

Ich kann da nicht so mechanistisch und eindimensional denken. Nicht alles ist reparabel.
Vorsorgen und dann auch reparieren finde ich völlig ok, aber erst reparieren, wenn was am kaputtgehen ist, vorher aber Dinge schleifen lassen, finde ich kontraproduktiv.

#47 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von Joker 27.05.2020 09:40

Zitat von Nurdug im Beitrag #46

Zu meinen, man könnte Alterung verhindern, sehe ich als naiv an. Das wird man mit garnix machen können!


Zitat von Nurdug im Beitrag #46
Ich kann da nicht so mechanistisch und eindimensional denken.


Was willst du dann eigentlich hier?

Du bist im falschen Forum! Eindeutig! Danke für das Outing!

Es gibt bessere Foren, wenn man nur so allgemein oder über Religion oder Esoterik labern möchte. Hier ist das eher offtopic.

Hier findest du Gleichgesinnte:
https://www.esoterikforum.de/forum.php
https://community.jesus.de/foren/

Die hoffen alle auf das Leben nach dem Tod und das Multidimensionale, sind also ähnlich wie du!

Viel Spaß

#48 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von Prometheus 27.05.2020 10:00

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Bleiben wir einfach mal beim Threadthema. Bitte! Denn das Thema ist extrem wichtig für uns alle!


Zitat von Joker im Beitrag #19


Weitere Vorschläge gegen Vergesslichkeit?




Ja!

Aus meiner Sicht ist der aktuell fortschrittlichste Ansatz ist dieser Meilenstein aus dem Jahr 2014:

Reversal of cognitive decline: A novel therapeutic program
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4221920/

Dieser Ansatz berücksichtigt, dass viele Ursachen zu einer Demenz führen und das man nur Erfolg hat, wenn man jede Ursache angeht!
Hier eine Folgepublikation, die zeigt, dass sich der Behandlungserfolg wiederholen lässt:

Reversal of Cognitive Decline: 100 Patients
https://www.omicsonline.org/open-access/...460-1000450.pdf

Eigentlich hatte ich schon längst vor, das -zusammen mit weiteren neuen Erkenntnissen - in einem "Cerebral Rejuvenation Program"-Thread zusammenzufassen, hatte bislang aber noch nicht die Zeit dafür gefunden.

#49 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von Dr.Faust 27.05.2020 11:05

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#47 Ich finde den Beitrag von Nurdug nicht esoterisch. Möglicherweise passt er nur nicht in diesen Thread.
Natürlich ist Thema des Forum, Alterung zumindest zu verlangsamen, wenn nicht wenigstens partiell
zurückzudrehen.

Wie schon gesagt, denke ich, es geht und denke darüberhinaus, dass ich es auch gemacht habe.

Die Auffassung, dass alles mit allem zusammenhängt, ist sicher richtig, nur finde ich es zu allgemein.
Wir bestehen durchaus aus "Baugruppen", die relativ autonom arbeiten. Wir haben die Organe und dann die Zellen.
Auch Zellen bestehen aus Untereinheiten. Wir haben Enzyme, die erstmal für sich irgendwas machen.
Und Mitos, die auch abgegrenzt sind - relativ - und auch ihr Ding machen.

Natürlich ist alles verbunden - hauptsächlich durch das Blut. Da shwimmen u.a. Bauelemente und Signalmoleküle.
Die Zellen haben Rezeptoren, erkennen "ihre" Botschaften. AEin sehr komplexes System, aber natürlich aus Subeinheiten
aufgebaut. Das Gehirn ist eine solche Sub-Einheit, die in sichwieder sehr komplex ist.

Dass bestimmte Maßnahmen - ob gut oder schlecht - generell greifen, ist dadurch bedingt, dass Zellen und u.a. Mitos generell gleich sind
(letztere noch mehr). Zellen haben je Organ andere Aufgaben, deshalb speziell Formen und Enzyme (Mikroprozessoren).

Das Gehirn ist natürlich ein ganz besonderes Teil. Sowohl für das bewusste Denken (als z.B. über Anti-Aging) und das unbewusste
(Scripte, Botenstoffe, Gefühle u.v.m.). Auch "Wollen" kommt aus dem Gehirn.

Also: Zellstärkung, Energie (physikalisch), kein Gift. Ich denke, dass Gehirn kann sich psychologisch auch selbst verbessern.
Neue Synapsen, neue Verbindungen... Man muss es mal richtig fordern, wie Muskeln.

#50 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von Prometheus 27.05.2020 11:15

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Zitat von Joker im Beitrag #44
Zitat von Prometheus im Beitrag #41

  • Die Alterung des Körpers beschleunigt die Alterung des Gehirns




Klingt für mich irgendwie seltsam.

Grundsätzlich richtig, aber ich denke auch, dass das Gehirn ganz von selbst altert. Würde man ein Gehirn rausnehmen und in eine Nährlösung setzen und in eine virtuelle Realität verkabeln ohne Kontakt zu anderen Organen, so würde es dort vermutlich genauso altern.


Ob das Gehirn zum Beispiel über den Blutstrom die Information bekommt, wie alt es zu sein hat?
Zumindest wird die Neurogenese durch systemische Faktoren im Blut abgeschaltet:

The ageing systemic milieu negatively regulates neurogenesis and cognitive function
https://www.nature.com/articles/nature10357


Denken wir mal ein Stück weiter: Würde man ein Gehirn rausnehmen und in einen JUNGEN Körper setzen, würde sich das Gehirn dann auch wieder ein Stück weit verjüngen können?
Und noch ein bisschen weiter gedacht: Könnte man dem Gehirn einen jungen Körper SIMULIEREN?

Diese Publikation deutet darauf hin, dass wir hier einen extrem aufregenden Ansatz haben: Junges Blut verjüngt das Gehirn!

Vascular and Neurogenic Rejuvenation of the Aging Mouse Brain by Young Systemic Factors
https://science.sciencemag.org/content/344/6184/630

#51 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von Joker 27.05.2020 11:26

Zitat von Prometheus im Beitrag #48


Aus meiner Sicht ist der aktuell fortschrittlichste Ansatz ist dieser Meilenstein aus dem Jahr 2014:

Reversal of cognitive decline: A novel therapeutic program
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4221920/

Dieser Ansatz berücksichtigt, dass viele Ursachen zu einer Demenz führen und das man nur Erfolg hat, wenn man jede Ursache angeht!



Danke, das scheint nach der ersten Sichtung sehr ergiebig zu sein. Nootropica fehlen, oder hab ich was übersehen?

Wichtig wäre es mal das Delta herauszuarbeiten, also worin unterscheiden sich Maßnahmen gegen Hirnalterung von den normalen Maßnahmen?

Da viele hier schon viel gegen allgemeine Alterung machen, wäre es interessant zu wissen, welche Maßnahmen bisher noch nicht in allgemeinen Programmen zu finden sind.

Es gab ja bereits dieses Thema hier:
Was schützt vor Alzheimer und Demenz in Alter?

Das ist mir nicht umfassend genug, da es nur bestimmte Krankheiten heraushebt, nicht den Alterungsprozess des Gehirns an sich.

Centrophenoxin wäre auch ein Thema wert. Die Nootropica wurde glaube ich auch schon mal kurz behandelt. Muss den Fred nochmal raussuchen.

#52 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von parcel 27.05.2020 11:29

Zitat von Joker im Beitrag #40
Und es sind nicht nur die Älteren. Selbst jüngere Personen klagen immer öfter über Burnout, was eventuell erste Abnutzungssymptome des Gehirns ( z.B. durch lange 60 Stunden Wochen oder anderweitige Überforderung) sein könnten. Es wird ja immer in die Psycho-Ecke gedrängt, aber meiner Meinung nach könnte ein Burnout auch eine physiologische Gehirnveränderung sein.


Ja, letzteres sehe ich auch so. Psychische Probleme entstehen ja meistens aus Gehirnveränderungen, das muss nicht zwingend mit einer Verkalkung in Zusammenhang stehen. Ich denke, viele, wenn nicht die meisten, psychologische Probleme, denen man im Alltag begegnet, haben etwas mit einer beginnenden oder bereits bestehenden Gehirnveränderung zu tun.

#53 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von mithut 27.05.2020 12:02

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verjüngen können wir noch nicht gut ... werden wir aber! ...
bis dahin gilt Machbarkeit in bestem Wissen & Gewissen ...

(ich glaube zu spüren, dass es auch im Gehirn "Verspannungen" muskulärer und anderer! Art(en) gibt,
die sich auto-suggestiv, "alle Verspannungen lösen sich jetzt auf" ganz gut ...
schon mit einem Aufmerksamkeits-Scan der Kopfhaut-, der Nacken- und der Gesichts-Muskulatur günstig beeinflussen lassen) ...

dasgehirn

human brain project

Neuro-Molekulare Medizin


Cannabis
Psilocybin
LSD
und weitere "Drogen" & Psychedelika stehen auch im Focus der Forschung ...

#54 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von Joker 27.05.2020 15:26

Zitat von mithut im Beitrag #53

Cannabis
Psilocybin
LSD
und weitere "Drogen" & Psychedelika stehen auch im Focus der Forschung ...



Was für ein geiler Twist, mithut!


Wenn sich diese Vermutungen bestätigen, dann hat man Millionen Drogenkonsumenten zu Unrecht kriminalisiert. Die wollten nur was für ihre Gesundheit tun. Kriegen die dann eine Entschädigung?

Wobei ich ohnehin für eine Freigabe weicher ( und mit Einschränkungen auch harter) Drogen wäre. Soll jeder mündige Erwachsene machen wie er will.

Cannabis hab ich vor ein paar Jahrzehnten ein paar mal probiert, aber das ist nichts für mich. Vertrag das Zeug nicht und versteh auch gar nicht, warum das immer so hoch gelobt wird. Für mich war das eher Verwirrung pur.

Und psychedelische Drogen wären auch nichts für mich, da müsste ich schon seeehr alt sein, bevor ich sowas nehme. Passt momentan nicht so ganz in mein Arbeitsleben, da darf ich nicht komplett abdrehen.

Aber jedem das Seine. Kriminalisierung ist keine Lösung.

Stehe eher auf Nootropica. Piracetam und Centrophenoxin sind Smart drugs. Man behält einen klaren Kopf, ist fokussiert und voll da, absolut bewusst und doch immer im Flow. Die wirken dem Lipofuscin entgegen, reinigen also das Gehirn und mit dem Gesetz gibt es auch keine Probleme, kann man sich leicht verschreiben lassen. Man kann es leicht ordern, da nootropica in den meisten Ländern nicht als kritische Stoffe gesehen werden und teilweise auch frei verkäuflich sind.

Der Film "ohne Limit" zeigt in der Art, wie das Gefühl bei Smartdrugs ist. Ist natürlich nicht ganz so krass. Kennt jemand den Film?

Aktuell ist aber Kaffee meine einzige Droge.

Denke viele Arbeitnehmer nehmen Smartdrugs, um im Beruf bestehen zu können und reden nicht darüber. Allerdings muss man da natürlich aufpassen. Piracetam ist wohl das am meisten verschriebene Mittel, würde ich vermuten. Viele Arbeitgeber nutzen dies aus und am Ende ist das Gehirn doppelt ausgepowert. Das Gehirn braucht auch mal Pausen. Also für irgendeinen Sklaventreiber braucht man kein Gehirndoping machen. Sowas macht man - wenn überhaupt - nur für sich.

#55 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von mithut 27.05.2020 16:01

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@Joker ... vll. interssiert Dich ein EEG-Interface !? ...
oder sonst jemanden ...

#56 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von Nurdug 27.05.2020 16:20

Joker,

Deine Behauptungen mir gegenüber und wie Du sie ausgedrückt hast, sind frech
Egal, ich kann damit leben.

Abgesehen davon heißt dieses Forum "Forum für Lebensverlängerung" nicht "Ewig leben"
Und auf langes Leben habe ich sogar viel Lust und tue mein Bestes, meinen Teil dazu beizutragen.
Ich komme übrigens noch aus dem Vorgängerforum Anti-Aging und Prävention.

LG

#57 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von mithut 27.05.2020 16:57

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@Nurdug ... ich lese Dich gern ... lg

#58 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von Tizian 27.05.2020 19:11

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Ich sehe es ähnlich wie Faustus, daß das Gehirn wie ein "Muskel" ist oder zumindest so funktioniert. Den man einerseits bis ins hohe Alter "trainieren" sollte und muß, damit die Synapsen & Co. dort immer schön gefordert werden. Aber dem man auch wie beim Kraftsport entsprechend genügend Regeneration bieten muß, also Stressvermeidung und Entspannung.

Und es gibt übrigens eine Menge seriöser Leute, die behaupten, das bestimmte Drogen oder Substanzen nicht nur der Entspannung von Körper und Geist sondern sogar der Bewußtseinserweiterung dienen. Wie immer kommt es dabei natürlich auf Ausmaß und Häufigkeit an, aber womöglich ist da was dran. Nicht nur die Naturvölker haben sich und setzen sich auch heute noch in regelmäßigen Abständen solchen "Reisen" aus. Ich kenne mich mit dem Thema selbst zwar nicht konkret aus, aber nur weil heutzutage Drogen kriminalisert werden, heißt das ja nicht, daß es sie in der Menschheitsgeschichte nicht schon immer gegeben hat und sie gezielt eingesetzt und benutzt wurden, egal in welcher Form.

Ich habe auch mal gelesen, daß es wissenschaftlich erwiesen sein soll, das z. B. Schachspieler, Pokerspieler und andere intellektuell fordernde Spiele genießende Leute, im Alter in der Regel immer noch geistig sehr flexibel und belastbar sind. Das wird sicher nicht mit einem IQ, sondern mit dem o. g. Training zu tun haben, das wohl generell einen gewissen Schutz verspricht, auch wenn man im Alter nicht mehr das Spielniveau der jungen Jahre erreicht.

Insg. ist das Thema sicher sehr vielschichtig.

#59 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von parcel 27.05.2020 19:48

Zitat von Joker im Beitrag #3
Wegfallende Drüsenfunktionen/Hormone:
- Zirbeldrüse verkalkt bereits (absichtlich?) in jungen Jahren, damit die sexuelle Entwicklung stattfinden kann --> Melatonin eingeschränkt --> Melatonin wäre für die Regeneration des Gehirns aber wichtig
- Bewirken weniger Geschlechtshormone mit steigendem Alter ( DHEA, Testosteron, Östrogene) einen mentalen Zerfall?

Ich denke, der Wegfall beziehungsweise die Verringerung der unterschiedlichen Hormone hat auch einen großen Einfluss auf das Gehirn und seine Funktion. Auch das Hormon Insulin hat einen weitreichenden Einfluss und sicherlich bewirkt eine langanhaltende Insulinresistenz auch eine Veränderung des Gehirns.

https://www.diabetesinformationsdienst-m...uese/index.html

DIABETESFORSCHUNG: GEHIRN UND BAUCHSPEICHELDRÜSE

Zitat
Diese neuen Forschungsergebnisse untermauern mehr und mehr, dass der Mediziner Claude Bernard schon vor 150 Jahren mit seiner Idee richtig lag: Der Glukosestoffwechsel ist auch Kopfsache. Offenbar wird der Blutzuckerspiegel von zwei Systemen kontrolliert – in einem komplexen, fein abgestimmten Wechselspiel, das noch nicht bis ins letzte Detail verstanden ist.

Auf der einen Seite stehen die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Beim Essen setzen sie als Reaktion auf den ansteigenden Blutzuckerspiegel Insulin frei, so dass die Körperzellen die Glukose aufnehmen und verwerten können. Neben Insulin- und Zuckerspiegel erhöht eine Mahlzeit im Blut auch die Konzentration von Botenstoffen wie GLP-1 und FGF21. All das sind Signale, die das gehirnzentrierte glukoregulatorische System (brain-centered glucoregulatory system oder kurz BCGS) aktivieren.

Gehirn und Bauchspeicheldrüse - Ein komplexes Wechselspiel


https://www.diabetesinformationsdienst-m...irns/index.html

Zitat
Interessanterweise können auch Hormone wie zum Beispiel Insulin, das von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet wird, oder Leptin aus dem Fettgewebe die Glukose-sensitiven Nervenzellen im Hypothalamus sowie in Regionen wie dem Hirnstamm auch direkt aktivieren . Die Steuerung des Glukose-Gleichgewichts durch das Gehirn erfolgt also durch eine komplexe und wechselseitige Kommunikation zwischen Nervenzellen und peripheren Organen, ob über Glukose selbst, über Nervenbahnen des autonomen Nervensystems, oder über hormonelle Signalstoffe. Diese hormonellen Signalstoffe nehmen hierbei eine sehr zentrale Rolle ein, regulieren zudem neben dem Glukose-Stoffwechsel zahlreiche weitere physiologischen Vorgänge wie beispielsweise unser Essverhalten und Körpergewicht, aber auch unsere Fortpflanzung und unser Liebesleben.

Neben dem Hypothalamus und Hirnstamm besitzen noch zahlreiche weitere Hirnregionen Rezeptoren für die hormonellen Botenstoffe, die genauen Regelkreisläufe und funktionellen Zusammenhänge sind jedoch oftmals noch weitgehend unbekannt. Insulin ist nicht an allen Prozessen dieser zentralnervösen Regulation unseres Blutglukosespiegels beteiligt. Dennoch hat Insulin auch im Gehirn eine wichtige Funktion, wie im Folgenden dargelegt wird.

#60 RE: These: Alt wird man zuerst im Kopf von parcel 27.05.2020 20:01

Zitat von Tizian im Beitrag #58
Und es gibt übrigens eine Menge seriöser Leute, die behaupten, das bestimmte Drogen oder Substanzen nicht nur der Entspannung von Körper und Geist sondern sogar der Bewußtseinswerweiterung dienen. Wie immer kommt es dabei natürlich auf Ausmaß und Häufigkeit an, aber womöglich ist da was dran. Nicht nur die Naturvölker haben sich und setzen sich auch heute noch in regelmäßigen Abständen solchen "Reisen" aus. Ich kenne mich mit dem Thema selbst zwar nicht konkret aus, aber nur weil heutzutage Drogen kriminalisert werden, heißt das ja nicht, daß es sie in der Menschheitsgeschichte nicht schon immer gegeben hat und sie gezielt eingesetzt und benutzt wurden, egal in welcher Form.

Das Problem ist, das Drogen süchtig machen können und süchtiges Verhalten ist ja immer negativ zu sehen und mit Sicherheit sowohl der Gesundheit, wie auch der Langlebigkeit abträglich. Gegen einen gelegentlichen Rausch kann man ja eigentlich auch nichts haben, obwohl ich persönlich nicht glaube, dass es etwas für die Gehirngesundheit bringt. Ich habe auch noch niemals geraucht, ebenfalls mit Drogen keine Erfahrungen und wie gesagt, ich verspüre auch keinen Drang danach es einmal auszuprobieren

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