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#61 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von Prometheus 05.08.2017 08:34

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Was ist die mindeste Fastenzeit um AMPK maximal zu aktivieren?
Bei mir bemerke ich ab ca. 14-16 Stunden einen Effekt.

#62 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von jayjay 05.08.2017 15:07

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#59
"Ad libitum" bei meiner "faulen" Katze führt zu erschreckenden Ergebnissen! Der anderen ist das Futter fast egal. Naja, die Leute/Katzen/Mäuse sind verschieden. Wenn man IF klar kommt, ist das ja auch gut...meine Katze würde allerdings auswandern ;)

#63 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von Ununheilig 05.08.2017 15:59

Hallo Prometheus,

welchen Effekt bemerkst Du?

Gruß Ununheilig

#64 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von Tizian 20.10.2017 16:16

Spricht das nicht eher gegen das IF?

Stress, ohne Nahrungsaufnahme – Keine Nahrungsaufnahme gepaart mit einer Stresssituation bei der Arbeit hat einen deutlichen Effekt auf den Blutzucker. Da dieser Anstieg nicht auf Nahrung zurückzuführen ist, sind es hier die blutzucker-erhöhenden Hormone, wie das in einer Stresssituation ausgeschüttete Cortisol, das den Blutzucker unabhängig der Nahrungsaufnahme erhöht.

Zusammenfassend ist hier der entscheidende Punkt, das Stress ohne Nahrungsaufnahme und damit keinerlei Kohlenhydrate und Proteine in diesem Vergleich den größten Effekt auf den Blutzucker hat. Und damit ist die Optimierung des Cortisolspiegel unter anderem durch regelmässige Mahlzeiten entscheidend um den Blutzucker zu stabilisieren.


http://ypsi.de/cortisol-blutzucker/

#65 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von Julie 21.10.2017 20:15

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@Tizian
ich habe mich nach ein paar Tagen total gestresst gefühlt..seelisch und körperlich und deshalb wieder damit aufgehört.
Ich bin und bleibe ein Dauerfresserlein
Liebe Grüße von Julie

#66 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von Tizian 22.10.2017 11:01

Zitat von Julie im Beitrag #65
@Tizian
ich habe mich nach ein paar Tagen total gestresst gefühlt..seelisch und körperlich und deshalb wieder damit aufgehört.
Ich bin und bleibe ein Dauerfresserlein
Liebe Grüße von Julie


Lieber rund und gesund, als schlank und krank!

#67 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von La_Croix 22.07.2018 10:35

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Späte Mahlzeiten könnten das Risiko für Brust- und Prostatakrebs erhöhen
Wer vor 21 Uhr zu Abend isst oder mindestens 2 Stunden vor dem Zubett­gehen die letzte Mahlzeit zu sich nimmt, hat ein geringeres Risiko für Brust- und Prostatakrebs. Verglichen mit Menschen, die nach 22 Uhr zu Abend essen oder kurz vor dem Zu-Bett-gehen, sinkt das Risiko für die beiden Krebsarten um 20 %. Diesen Zusammenhang fanden Forscher vom Barcelona Institute for Global Health (ISGlobal) in einer Beobachtungsstudie
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/9...akrebs-erhoehen

#68 Valter Longo über Rapamycin von Curious 06.08.2018 09:23

Hier ist ein Interview mit Valter Longo, dem bekannten Ernährungs- und Langlebigkeitsforscher, das ich mal verlinke.
Er spricht auch über Rapamycin und hält nichts davon:

"Do you think that supplementation or certain drugs can help people live longer?

I think it’s often a bad idea. For example, a drug called rapamycin slows aging, but it also causes hyperglycemia; it increases the blood glucose. We know that in mice it also increases cataracts and it increases testicular degeneration. It may also contribute to immunosuppression. Until we are completely sure these drugs and supplements are effective, but also very safe, it’s probably not a good idea.

https://www.bluezones.com/2016/04/fasting-for-longevity/

#69 Intermittierendes Fasten von Prometheus 13.09.2018 08:47

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Intermittierendes Fasten verlängert das Leben von Mäusen - auch ohne Kalorienrestriktion:



Daily Fasting Improves Health and Survival in Male Mice Independent of Diet Composition and Calories
https://www.cell.com/cell-metabolism/ful...4131(18)30512-6

#70 RE: Intermittierendes Fasten von jayjay 13.09.2018 17:48

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"20 Stunden am Tag isst er überhaupt nichts, dann schlägt er richtig zu."
https://www.google.de/amp/s/www.merkur.d...220088.amp.html

Der Mann wird Uralt aber unbeliebt ;)

#71 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von marmor 18.09.2018 09:48

Zitat von Julie im Beitrag #65
@Tizian
ich habe mich nach ein paar Tagen total gestresst gefühlt..seelisch und körperlich und deshalb wieder damit aufgehört.
Ich bin und bleibe ein Dauerfresserlein
Liebe Grüße von Julie


Die erste Zeit ist auch total schwierig. Ich begann auch langsam, also mit 12 Stunden begonnen und habe es langsam in ein paar Monaten auf 16 Stunden gesteigert. Die erste Zeit war die schwierigste. Die erste Zeit war ein Horror. Aber zumindest bei mir hat sich der Körper daran gewöhnt. Ich esse von 7-15 Uhr. Wenn ich einmal wegen einer Feier oder ähnlichem am Abend esse, darf ich Mittags nicht essen. Sonst spüre ich sofort das mein Körper überfordert ist.

#72 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von La_Croix 28.11.2018 07:58

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Intervallfasten: Nicht besser als andere Diäten
Fastenmethode beeinflusst die Gesundheit ähnlich wie herkömmliche Reduktionsdiäten

Kein Vorteil: Intervallfasten fördert die Gesundheit nicht besser als andere Diäten. Zu diesem Ergebnis kommen nun Forscher, die den Effekt dieser Fastenform mit einer herkömmlichen Reduktionsdiät verglichen haben. Dabei zeigte sich: Beide Diätformen wirken sich ähnlich positiv auf das Körpergewicht und den Stoffwechsel übergewichtiger Menschen aus. Entscheidend ist demnach vor allem, dass die gewählte Ernährungsweise zum Diätwilligen passt.


Zitat
Intervallfasten vs. normale Diät
Dies untersuchten die Forscherin und ihre Kollegen mit 150 übergewichtigen und fettleibigen Erwachsenen, die nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt wurden: Ein Drittel ernährte sich zwölf Wochen lang nach einer herkömmlichen Reduktionsdiät, bei der die tägliche Kalorienaufnahme um 20 Prozent gesenkt wird. Eine zweite Gruppe verschrieb sich einem 5:2-Programm, mit dem sie über die gesamte Woche gesehen ebenfalls 20 Prozent der Nahrungskalorien einsparten.

Eine dritte Kontrollgruppe verfolgte keinen konkreten Diätplan, wurde jedoch wie alle anderen Teilnehmer dazu motiviert, sich an eine ausgewogene Ernährung zu halten. Im Anschluss an die eigentliche Diätphase dokumentierten die Wissenschaftler für insgesamt 38 weitere Wochen Gewicht und Gesundheitszustand der Probanden. Würden die Teilnehmer aus der Intervallgruppe bessere Erfolge erzielen als die anderen Probanden?

Keine Unterschiede
Das Ergebnis dürfte für Anhänger des Intervallfastens ebenso überraschend wie ernüchternd sein: Diese Fastenform verbesserte zwar den Gesundheitszustand der Teilnehmer – jedoch nicht mehr als die andere getestete Diätform. "Bei den Probanden beider Gruppen verringerte sich mit dem Körpergewicht das viszerale Fett, also das ungesunde Bauchfett, ebenso wie die Fettablagerungen in der Leber", berichtet.

Auch bei sämtlichen anderen analysierten Stoffwechselwerten und Biomarkern zeigten sich keine Unterschiede zwischen den beiden Diätformen. Zudem untersuchten die Forscher die Aktivität von 82 Genen in adipösem Gewebe, die bekanntermaßen eine Rolle für chronische Erkrankungen spielen – und stellten auch hier keine Unterschiede fest.


http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-23410-2018-11-28.html

#73 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von Dr.Faust 28.11.2018 11:13

#72 Dass man durch Intervallfasten mehr abnimmt als wenn man die Kalorien gleichverteilt reduziert,
hätte ich auch nicht unbedingt erwartet. Geht es nicht mehr um Autophagie?
Ich bin auch kein Anhänger des Intervallfastens, sondern eher der generellen Reduktion.
Auf 16h ohne Nahrung komme ich meist nicht. Esse gern öfter wenig.

#74 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von larissa 28.11.2018 11:25

Für mich geht es bei diesem Zeitfenster - Essen (bei mir meist sechs Stunden) mehr um Magen / Darm Zeit zum Regenerieren zu geben. Ständig den Verdauungstrakt am Laufen zu haben, glaube ich nicht, dass dies gut ist. Außer, man ist ein Pferd die müssen sogar unentwegt Futtern. Bin aber keins

Dass Darmbakterien auch schlafen gehen, ist ja in Studien gezeigt worden. Ebenso, dass sie einen Rhythmus haben (Tag, Nacht). Schichtarbeit z.B. haut dies völlig durcheinander, begünstigt dadurch evtl auch das höhere Erkrankungsrisiko (Krebs u.a.).

#75 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von La_Croix 28.11.2018 15:26

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Zitat von Dr.Faust im Beitrag #73
Geht es nicht mehr um Autophagie?



Mir schon, ja. Man würde aber erwarten, dass sich viele Faktoren durch Autophagie stärker verbessern, als bei anderen Diäten.
Es sei den, bei jeder Diätform, erhöh sich der Umfang der Autophagie in etwas gleich, je nach dem wie viele und welche Makronährstoffe aufgenommen werden.

Mal sehen, was zukünftige Studien zeigen.

#76 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von Dr.Faust 28.11.2018 16:30

#74 Ein Sechs-Stunden-zeitfenster könnte ich nicht durchhalten. Alle tägl. Kalorien in 6 h?
Ich meine, dass ist eine sehr starke Belastung für die Verdauung. Ich denke, dass es eher
gut ist, über den Tag verteilt zu essen. Nach können die Bakterien gern schlafen.

Große Portionen kann ich nicht mehr essen. Im Restaurant oder mit Gästen mitunter ein
Problem. Man sollte auf den Körper hören. Ansonsten habe ich keine Probleme mit der Verdauung.

Der gesamte Versorgungstrakt inkl. Herz, Leber, Nieren sollte so wie in einer Stadt
einfach funktionieren, als wäre es nicht da. Einfach mal nur ganz wenig essen, wenn das
Bedürfnis sich ankündigt und dann auch nicht gleich. "Toxischen" Hunger ("Fake-Hunger")
kommt durch viel Zucker, dass muss man natürlich vermeiden.

#77 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von Tizian 28.11.2018 17:48

Es ist ja an sich ganz einfach. Erst essen, wenn man wirklich Hunger hat und dabei vor allem Hunger nicht mit Appetit verwechseln. Und dann aufhören, wenn das Hungergefühl weg ist und nicht erst, wenn man voll und übersättigt ist. Das ist nicht immer einfach, vor allem, wenn man gern isst und einem das Essen auch sehr schmeckt. Dann muß man sich ggf. mit der Portionsgröße und den bekannten kleinen Kniffen (voher trinken, langsam essen und ordentlich kauen etc.) behelfen und selbst ein wenig "austricksen". Da Essen ja auch sozusagen emotional eine Lust bzw. eine Art der körperlichen und geistigen Befriedigung ist, ist hier Selbstdisziplin durchaus gefragt. Und gerade daran mangelt es vielen Menschen und daher essen sie auch zu viel oder nur nach Verlangen und haben dabei das echte Hungergefühl gar nicht mehr. Ein ewiger Appetit und mangelnde Selbstdisziplin angesichts schier endloser Versuchungen. Ganz menschlich also, aber eben auch mit fatalen Folgen.

#78 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von larissa 29.11.2018 04:34

@Dr.Faust nein, große Portionen sind das bei mir dann trotzdem nicht. Ich esse so ca zwischen zwoelf und achtzehn Uhr , meist zweimal. Zucker u.ae. schon lange nicht mehr. Wenn ich esse, habe ich auch wirklich Hunger, also mein Magen knurrt dann auch wirklich. Auf meine Mikroben im Darm achte ich seit Anfang des Jahres sehr, fuetter sie mit Fermenten und verschiedensten Bakterien. Seitdem geht's mir immer besser und besser.

#79 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von Julie 29.11.2018 06:38

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Schönen guten Morgen,

ich bewundere sehr, wie ihr das mit den Mahlzeiten im Griff habt.
Ich esse so alle 2-3 Stunden etwas, bis ich ins Bett gehe, oft noch spät in der Nacht. :-(
Ich esse gar nicht immer weil ich Hunger habe, sondern oft befriedige ich einfach nur meine Gelüste.
Ich muss Mal mehr auf mein Hungergefühl achten.
Ich esse einfach für mein Leben gerne.
Was ich allerdings mache, ich lebe vegan ( bis auf meine Fischölkapseln ) und esse keinen Zucker.

Liebe Grüße von

Julie

#80 RE: Intervallfasten (Intermittend Fasting) von Lazarus Long 02.12.2018 23:05

Also ich esse so viel wie ich Hunger habe oder was ich für meinen Ernährungsplan so brauche und dann fange ich halt nach 16 Stunden wieder an zu essen.
Wenn ich um Mitternacht noch einen Wein trinke, esse ich am nächsten Tag halt zum ersten mal um 16.00. So what?
Wobei ich als erstes meinen Frühstücksplan befolge, egal um wieviel Uhr.

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