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#141 RE: Darmflora optimieren von La_Croix 11.09.2019 07:27

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Tipps für mehr Darmgesundheit und Wohlbefinden:

Mit kleinen, leicht umzusetzenden Tipps können Sie im Alltag Einiges tun, um Ihren Darm positiv zu beeinflussen:

Zitat
1. Antibiotika schädigen die Darmflora. Nehmen Sie diese daher nur, wenn eine Einnahme zwingend notwendig ist.

2. Sie sollten Ballaststoffe in Form von Wurzel- und Zwiebelgemüse, Haferflocken und Hülsenfrüchten zu sich nehmen.

3. Verzichten Sie auf desinfizierende Haushaltsreiniger. Denn je hygienischer die Umgebung, desto häufiger treten Allergien und Asthma auf, die unsere Darmflora schwächer werden lassen.

4. Bleiben Sie in Bewegung. Regelmäßiges Gehen und Treppensteigen im Alltag können schon reichen um eine Veränderung im Darm zu bewirken.

5. Vermeiden Sie negativen Stress. Stresshormone können die Darmzellen direkt schädigen. Klingt oft leichter gesagt als getan, jedoch kann regelmäßiges Meditieren helfen um zur Ruhe zu kommen und Stresssituationen gestärkter zu begegnen.

6. Eine gesunde ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung kann Wunder bewirken. Versuchen Sie die folgenden Lebensmittel in Ihren Speiseplan aufzunehmen, um die Darmflora auch langfristig positiv zu unterstützen. So schaffen Sie günstige Bedingungen für die Entwicklung einzelner guter Bakterien.
-Gemüse wie Chicorée, Artischocken, Knoblauch, Wurzel- und Zwiebelgemüse, Spargel, Tomaten, Pastinaken, Bohnen, Erbsen oder Schwarzwurzeln
-Gertreide wie Roggen, Hafer und Hirse
-Kartoffeln und Vollkornreis
-Äpfel und Bananen

7. Kochen Sie häufiger selbst mit gesunden und unverarbeiteten Zutaten, diese liefern viele Vitamine und Nährstoffe. Sie wissen ganz genau, was in Ihrem Essen enthalten ist und sparen sich schädigende Zusatzstoffe (Konservierungsstoffe, Süßstoff, Emulgatoren), die der Darmflora schaden können.

8. Intervallfasten: Studien zeigen, dass das Fasten die Bakterienvielfalt des Darm (des Mikrobioms) erhöht und die Stoffwechselparameter in unseren Organen und Geweben beeindruckend verbessern kann



https://www.lanserhof.com/blog/das-mikro...entdeckte-organ

#142 RE: Darmflora optimieren von La_Croix 12.09.2019 10:08

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Gesunde Gaumenfreude: Rotwein schmeckt auch dem Darm
Forscher schreiben dem roten Rebensaft eine positive Wirkung auf das Mikrobiom zu. Die Studie hat Potenzial.

Zitat
Schon in der Antike galt Rotwein als Medizin. Hippokrates verabreichte ihn gegen Magen-Darm-Beschwerden. Im Römischen Reich wurde Rotwein täglich getrunken – gegen Krankheiten, Falten und unschöne Gedanken.

Moderne Forschungen deuten auf die wünschenswerte Wirkung des abendlichen Achterls auf die Gefäße – und damit auf die Herzgesundheit – hin. Auch das Risiko an Krebs und Demenz zu erkranken soll der vergorene Traubensaft senken, den Blutzucker regulieren und verjüngend wirken. Kanadische Forscher verkündeten vor vier Jahren sogar, dass ein Glas Rotwein so gut sei, wie eine Stunde Sport.

Freund des Mikrobioms
Neuestes Postulat: Rotwein ist gut für den Darm. Die These stammt von Forschern des King's College London. Sie nahmen die Wirkung von Bier, Cider (Apfelwein), Rotwein, Weißwein und Spirituosen auf das Darm-Mikrobiom (Gesamtheit aller Mikroorganismen im Darm) von knapp 1.000 weiblichen Zwillingen aus Großbritannien, den USA und den Niederlanden unter die Lupe. Die Bakterienbesiedlung des Darms der Rotweintrinkerinnen war im Vergleich zu jener der Nicht-Rotweintrinkerinnen vielfältiger.

Aus anderen Studien weiß man wiederum: Je artenreicher die Bakterienzusammensetzung im Darm, desto gesünder der Mensch. Die Forscher stellten auch fest, dass Rotweintrinkerinnen seltener fettleibig waren und weniger häufig erhöhte Cholesterinwerte hatten. Beim Konsum anderer Alkoholika zeigte sich dieser Effekt nicht.

Gesunde Polyphenole
Die Wissenschafter rund um Mikrobiologin und Studienleiterin Caroline Le Roy vom King's College London machen die im Rotwein enthaltenen Pflanzenstoffe für die Wirkung verantwortlich. Tatsächlich haben sogenannte Polyphenole eine schützende Wirkung auf den Organismus und dienen Darmbakterien als Energiequelle, wie Ernährungswissenschafterin Sabine Bisovsky erklärt. "Unsere guten Darmbakterien lieben Polyphenole regelrecht", sagt die Expertin. Sie würden das Wachstum erwünschter Keime im Darm fördern und damit die Entwicklung schädlicher Mikroorganismen hemmen.



Zitat
Kurt Widhalm, Präsident des Österreichischen Akademischen Institutes für Ernährungsmedizin (ÖAIE), sieht in der Untersuchung einen "sehr interessanten Ansatz". "Der Polyphenolgehalt im Rotwein konnte bereits in anderen Studien mit schützenden Wirkungsweisen in Verbindung gebracht werden, etwa bei Herz- und Kreislauferkrankungen. Der Effekt auf den menschlichen Darm ist allerdings neu."


https://kurier.at/leben/gut-fuer-das-mik...-darm/400595273

#143 RE: Darmflora optimieren von Hardy 23.09.2019 22:41

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Die ganze gesunde und ausgewogene Ernährung bringt wesentlich weniger wenn man sich nicht entsprechend bewegt.
Die Bewegung bringt weniger wenn man sich nicht entsprechend ernährt. Das wussten die Ärzte schon vor Urzeiten nur glauben tut es keiner mehr.

#144 RE: Darmflora optimieren von La_Croix 24.09.2019 06:06

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Zitat von Hardy im Beitrag #143
Die ganze gesunde und ausgewogene Ernährung bringt wesentlich weniger wenn man sich nicht entsprechend bewegt.
Die Bewegung bringt weniger wenn man sich nicht entsprechend ernährt. Das wussten die Ärzte schon vor Urzeiten nur glauben tut es keiner mehr.

Und damit beides eine optimale Wirkung entfallten kann, muss der Verdauungstrakt/Darm und die Atemwege/Lunge, mit einem gesunden, sowie vielfälltigen und Mikrobiom besiedelt sein.

Um das zu gewehrleisten, muss man den Bakterien nicht nur passende Nahrung und Bedingungen bieten, sondern auch die Gelegenheit geben, dass sie einen besiedeln können!

Etwa, indem man biologisch angebautes Obst und Gemüse isst, oder Probiotische Lebensmittel wie lang gereifter Käse, Joghurt, Kefir, Kombucha...

Auch abseits der Ernährung, kann man dazu einiges machen. Z.B. sich mal auf einem Bauernhof (oder im Umkreis von unter 327m) mit Kühen und Schweinen aufhalten, Zeit mit einem Hund verbringen, in den Wald gehen, ein paar Zimmerpflanzen aufstellen oder einfach unter Leute gehen.

Vielleicht, ist ja auch einer der Gründe dafür, dass soziale Isolation der Gesundheit schadet, dass man so daran gehindert wird, mit anderen gesunden Menschen, vorteilhafte Mikroben auszutauschen?

#145 RE: Darmflora optimieren von Dr.Faust 24.09.2019 10:17

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Woher weiss ich denn, dass die anderen vorteilhafte Darmbakterien für mich haben?
Reicht es denn, unter die Leute zu gehen? Oder ist intensiverer Kontakt notwendig?
Und ob die anderen immer gesund sind?

Oder ob die Bakterien von einem Hund gut für mich sind? Hab keinen, keine Ahnung.

Übrigens, die 327 m find ich lustig! Also da muss ich fahren, so nahe ist kein Bauernhof.

Rein persönlich denke iich, dass sich die Bakterien an die Nahrung anpassen. Mit wenig
und ausgesuchter Nahrung hat man auch die richtigen Bakterien. Am besten, man spürt sie
nicht. Das gesamte Ver- und Entsorgungssystem soll lautlos arbeiten.

#146 RE: Darmflora optimieren von La_Croix 27.10.2019 07:16

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Anti-Aging – Wie uns die Darmflora jung erhält

Zitat
Mit den Jahren altert das Darmmikrobiom und das lässt sich messen: Die Darmflora verliert ihre Vielfalt. Vor allem Stämme mit gesundheitsförderlichen Wirkungen gehen verloren und alterungsbeschleunigende Entzündungskeime machen sich breit. Anti-Aging Maßnahmen sollten deshalb auch die Darmflora berücksichtigen.

„Altes“ Mikrobiom fördert Entzündungen
Wer bei Anti-Aging nur auf Kosmetik setzt, lässt einen wichtigen Aspekt außer Acht. Denn wenn unser Mikrobiom in die Jahre kommt, fehlen uns zahlreiche Stoffwechselprodukte, die das Altern verzögern können. Menschen mit einem „alten“ Mikrobiom mangelt es oft an Milchsäurebakterien (Lactobacillus) und Bifidobakterien. Gleichzeitig breiten sich Keime aus, die Entzündungen fördern. Inzwischen gilt es als sicher, dass selbst die leichten Entzündungen im gesamten Organismus viel Schaden anrichten und Alterungsvorgänge beschleunigen können. Man bringt sie in Verbindung mit Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder geistigem Abbau. Auch die Haut wird dadurch schneller faltig. Wissenschaftler haben für dieses Phänomen das Kunstwort „Inflammaging“ konstruiert. Es besteht aus den englischen Begriffen für Entzündung – „inflammation“ – und Alterung – »aging«. Zu den Keimen, die Entzündungen fördern können, zählen unter anderem Proteobakterien, E. coli, Citrobacter, Enterobacter, Klebsiella und Pseudomas-Keime. Diese Keime können mit einem Darmgesundheits-Status-Test überprüft werden.

Bifidobakterien und Akkermansia halten jung
Doch wer fit alt wird, verdankt das zu einem gewissen Teil auch einem jung gebliebenen Mikrobiom. Hochbetagte Menschen um die 100 Jahre haben ein deutlich vielfältigeres Mikrobiom, als wesentlich jüngere, aber gebrechlichere Senioren. Typisch für die „Anti-Aging“ Darmflora der 100-Jährigen waren auffallend viele Bifidobakterien und Keime der Gruppe Akkermansia muciniphilia. Akkermansia muciniphilia ist ein wichtiges Anti-Aging Bakterium, da es die Darmschleimhaut schützt und die Darmbarriere stärkt. Ist es in ausreichender Zahl vorhanden, sinkt das Risiko für Übergewicht und Zuckerkrankheit und Entzündungen gehen zurück. Diese Keime können mit einem Darmschleimhautschutz-Test getestet werden.



Zitat
Bifidobakterien und Akkermansia gezielt unterstützen
Das junge Mikrobiom ist – neben anderen Befunden – vor allem durch eine hohe Zahl an Bifidobakterien und dem Schleimhautschützer Akkermansia gekennzeichnet. Deren Zahl lässt sich gezielt mit Hilfe bestimmter Nahrungsmittel erhöhen.

Bifidobakterien werden in ihrem Wachstum gefördert durch: Grünen Tee, Extrakte aus Grapefruit-Kernen, Vollkornprodukte, Kaffee, Isoflavone (= Phytoöstrogene z.B. aus Soja oder Leinsamen), Kakao, dunkle Schokolade, Blaubeeren, Rotwein (1 Glas tgl), Apfelsaft, Inulin, Akazienfasern

Akkermansia muciniphilia werden in ihrem Wachstum gefördert durch: Cranberrys, Cranberrysaft, dunkler Traubensaft, Trauben, Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Leinöl, Rapsöl), resistente Stärke

Beide Baktereinstämme kann man aber auch direkt bzw. indirekt fördern mit synbiotischen Präparaten unterstützen, die sowohl Bifidobakterien als auch resistente Stärke enthalten.


https://schlank-mit-darm.de/anti-aging-w...ra-jung-erhalt/





Hier eine nette Aufzählung von vier Bakterien eines gesunden Darmmikrobioms und wie man sie am besten anfüttert

Zitat
Gute Darmbakterien für ein gesundes Mikrobiom

Bacteroidetes (Gewichtsregulation): Pektin, Äpfel, Haferflocken, Kaffee, Rotwein

Prevotella (wichtig für Gehirn, bei Neurodermitis unterrepräsentiert): Haferflocken, Kleie, Roggen, Rotwein

Faecalibacterium prausnitzii (Darmbarriere, wirkt Leaky-Gut-Syndrom entgegen, schützt vor Darmerkrankungen und Neurodermitis, entzündungshemmend): resistente Stärke, Inulin, ballaststoffreiche Ernährung, andere probiotische Keime wie Bifidobacterium longum und andere acetatproduzierenden Probiotka (Lactobazillen, Bifidokeime) stimulieren Faecalibacterium prausnitzii

Akkermansia muciniphila (Gewichtsregulation, Regeneration der Darmschleimhaut, wirkt einem Leaky-Gut-Syndrom entgegen): resistente Stärke, probiotische Keime wie L. plantarum, L. rhamnosus, B. breve, B. lactis, B. longum, Polypehnole (Cranberrys, Cranberrysaft, dunkler Traubensaft, Trauben), Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Leinöl, Rapsöl) Achtung: FODMAP-arme Ernährung („fermentable oligo-, di- and monosaccharides and polyols“) reduziert Akkermansia muciniphiliaBifidokeime (wesentlich für die Regulierung des Immunsystems, schützt vor Übergewicht, Entzündungen, Allergien und Autoimmunerkrankungen): Inulin, Pektin, dunkle Schokolade, grüner Tee


https://schlank-mit-darm.de/wie-lassen-s...darm-vermehren/



Schon 1,5 Monate unter einer Ballaststoffreichen Ernährung genügt anscheinend, um die Vielfallt der Darmmikroben um 30% zu erhöhen, es wird empfohlen pro Woche mindestens 25 verschiedene Obst und Gemüsesorten zu essen.



Ich denke, man kann auch unterschiedliche Hülsenfrüchte, Nüsse sowie Tee, Kaffe und Rotwein zu diesen 25 Lebensmitteln dazu rechnen!
https://www.merkur.de/leben/gesundheit/t...zr-6365886.html

#147 RE: Darmflora optimieren von Joker 27.10.2019 11:21

Zitat von La_Croix im Beitrag #144

Vielleicht, ist ja auch einer der Gründe dafür, dass soziale Isolation der Gesundheit schadet, dass man so daran gehindert wird, mit anderen gesunden Menschen, vorteilhafte Mikroben auszutauschen?



Schön und gut - aber wie stellt man sicher, dass man keine schlechten Bakterien aufnimmt?

Ich meine, die allermeisten Bakterien sind schädlich. Und die allermeisten Menschen sind viel ungesünder als ich selbst! Da desinfiziert sich keiner von innen. Wo finde ich diese gesunden Menschen mit dem gesunden Mikrobiom? Denen bin ich im RL noch nie begegnet! Ich kenne keinen einzigen Menschen in meinem Alter, der nur halbwegs gesund ist. Die reden nur noch über ihre Krankheiten, insofern ist man immer gut informiert.

Also ich vermeide eher den Kontakt mit Menschenmengen, vor allem wenn darunter einige offensichtlich krank sind (Husten, laufende Nase, eitrige Haut...) und was ich ganz besonders schlimm finde, wenn ich z.B. in einer Reihe sitze und hinter mir ständig jemand in den Nacken hustet. Auch das Händeschütteln kann ich nicht ausstehen. Wasche mir danach sofort die Hände!


Rückkehr der Seuchen

Dauerausscheider

#148 RE: Darmflora optimieren von La_Croix 27.10.2019 11:37

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Zitat von Joker im Beitrag #147
Zitat von La_Croix im Beitrag #144

Vielleicht, ist ja auch einer der Gründe dafür, dass soziale Isolation der Gesundheit schadet, dass man so daran gehindert wird, mit anderen gesunden Menschen, vorteilhafte Mikroben auszutauschen?



Schön und gut - aber wie stellt man sicher, dass man keine schlechten Bakterien aufnimmt?

Ich meine, die allermeisten Bakterien sind schädlich. Und die allermeisten Menschen sind viel ungesünder als ich selbst! Da desinfiziert sich keiner von innen. Wo finde ich diese gesunden Menschen mit dem gesunden Mikrobiom? Denen bin ich im RL noch nie begegnet! Ich kenne keinen einzigen Menschen in meinem Alter, der nur halbwegs gesund ist.

Ich denke (und vertraue darauf), dass der Körper, Immunsystem und die bereits vorhandenen Mikrobiomsymbionten, von den wenigen Bakterien (die man bei normaler Interaktion mit der Umwelt aufnimmt), die guten und nützlichen selektiert.

Zitat
Also ich vermeide eher den Kontakt mit Menschenmengen, vor allem wenn darunter einige offensichtlich krank sind (Husten, laufende Nase, eitrige Haut...) und was ich ganz besonders schlimm finde, wenn ich z.B. in einer Reihe sitze und hinter mir ständig jemand in den Nacken hustet. Auch das Händeschütteln kann ich nicht ausstehen. Wasche mir danach sofort die Hände!


In der Grippesaison, wenn bei der Masse der Bevölkerung die Vitamin-D Spiegel niedrig sind, mache ich das auch so.
Und Menschen, die offensichtlich krank sind, meide ich natürlich immer...

#149 RE: Darmflora optimieren von Joker 27.10.2019 11:53

Zitat von La_Croix im Beitrag #148

Ich denke (und vertraue darauf), dass der Körper, Immunsystem und die bereits vorhandenen Mikrobiomsymbionten, von den wenigen Bakterien (die man bei normaler Interaktion mit der Umwelt aufnimmt), die guten und nützlichen selektiert.



Ich glaube nicht, dass der Körper das immer kann. In manchen Fällen vielleicht. Aber meistens sind die Menschen vorher gesund (gesundes Immunsystem) und werden eben trotzdem krank, nur durch die Bakterien, Viren oder Pilze. Da hat das ach so tolle Immunsystem dann auch nichts genützt.

Aus diesem Grund vermeide ich direkten Kontakt zu Menschen, was natürlich nicht immer möglich ist.

Und ebenfalls aus diesem Grund nehme ich zusätzlich pflanzliche Substanzen ein, die Bakterien, Pilze und Viren abtöten. Also natürliche Antibiotika. Mal ein Beispiel: Oreganoöl (Wirkstoff Carvacrol), Curcumin, Ingwer, Umckaloabo...

Die wenigen guten Bakterien kann man ja dann auch als Tablette wieder einnehmen. Bei LEF gibt es eine eigene Abteilung mit Probiotika. Das soll jetzt keine Schleichwerbung sein, sondern nur mal damit du siehst, dass es eine Alternative zu "mit fremden Menschen in der überfüllten U-Bahn kuscheln" gibt:
https://www.lifeextensioneurope.de/probi...tics/probiotics

Ansonsten finde ich das Thema gut, aber ich will keinen engen Kontakt zu fremden Menschen oder Bauernhoftieren.

Lieber so ne Tablette, als mir von fremden Menschen die Bakterien zu holen! Der Körper kann sich evtl. an einige Menschen anpassen (Familie), aber nicht an alle, da wäre die Abwehr schnell überfordert.

#150 RE: Darmflora optimieren von Dr.Faust 27.10.2019 15:48

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Ich denke, das es nicht gut ist, sich von allem externen fernzuhalten. Meiner Meinung ist
der Kontakt des Immunsystems zu Körperfremden notwendig. Man muss sich ja nicht übertriebenermassen
mit Schmutz einreiben. aber auch nicht ständig waschen.

Zum Thema hatte ich ja mal das Buch "Schön mit Darm" von Prof. Michaela Axt-Gadermann erwähnt.
Küssen wird da ausdrücklich empfohlen. Nach 10 sec hat man 80 Mio. Bakterien ausgetauscht. Man
sollte denn allerdings dabei nicht an die Bakterien denken :-|

Zitat von Joker im Beitrag #149
mit fremden Menschen in der überfüllten U-Bahn kuscheln


Das tue ich nie in der U-Bahn ...

Also die Strategie die Bakterien abzutöten und dann mit einer Pille wieder aufzubauen,
halte ich nicht für gut. Besser ist es alles für das Funktionieren des Immunsystems zu tun,
denn das schützt u.a. auch vor Krebs und vernichtet seneszente Zellen, vll auch Plaques.

Ich spüre seit sehr vielen Jahren nichts am Magen-Darm-Trakt und bin sein min. 5 Jahren nicht
krank durch Infektionen. Das erwähnte Buch ist ganz gut, allerdings ist die Strategie eine andere.

PS: Die o.g. Autorin spricht von "Schmutzimpfung" :-)

#151 RE: Darmflora optimieren von La_Croix 02.11.2019 07:39

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Bereits 14 Tage Fast Food lassen den Darm leiden
Negative Folgen stellen sich schneller ein als bisher vermutet.

Zitat
Bereits 14 Tage fettreiche und ballaststoffarme Kost – bestehend hauptsächlich aus Hamburgern, Wurst, Pommes frites und Süßigkeiten – führen dazu, dass Entzündungswerte im Darm ansteigen. Das zeigt jetzt eine kleine Studie, die Forscher der Universität von Pittsburgh, USA, durchgeführt haben.

20 Afrikaner, die aus ländlichen Regionen in Südafrika stammen, wurden gebeten, sich zwei Wochen lang von Junkfood zu ernähren. Davor hatten sie sich sehr ausgewogen und gesund ernährt, mit vielen Hülsenfrüchten, Reis, Mais und Fisch. Gleichzeitig stellten 20 Afroamerikaner für 14 Tage ihren Fast-Food-Konsum ein und aßen dafür viele Hülsenfrüchte und Bohnen.


Zitat
Welchen Einfluss die gesamten Mikroorganismen (zum Großteil Bakterien) des Darm auf die Gesundheit haben, ist erst zu einem kleinen Teil erforscht: "Diese Mikroben stellen ein riesiges Ökosystem dar, dessen Bedeutung für Gesundheit und Krankheit erst allmählich ins Bewusstsein rückt", sagt Univ.-Prof. Peter Holzer von der MedUni Graz. Unbestritten ist: Ein gut funktionierendes und ausgewogenes "Darmmikrobiom" (Gesamtheit aller Mikroorganismen im Darm) ist für die Darmgesundheit und für ein optimal funktionierendes Immunsystem unabdingbar.

"Übergewicht, Stoffwechsel- und Autoimmunerkrankungen und sogar psychische Störungen können durch eine Unausgewogenheit im Mikrobiom des Darms ausgelöst werden", sagt Holzer. Die MedUni Graz ist an dem EU-Projekt "MyNewGut" beteiligt, das in den kommenden Jahren erforscht, welchen Einfluss die Darmflora auf den Stoffwechsel, das Immunsystem und die Gehirnfunktion hat.


https://kurier.at/wissen/bereits14-tage-...det/128.009.267


Opas Essen macht unsere Darmflora arm
Die Ernährung unserer Großeltern und Eltern beeinflusst auch unser Mikrobiom

Geerbte Defizite: Ist unsere Darmflora verarmt, liegt dies vielleicht nicht nur an unserer eigenen Ernährung – wir könnten den Mangel von unseren Eltern und Großeltern geerbt haben. Darauf deutet eine Studie mit Mäusen hin. Das Fatale daran: Die Defizite in der für uns wichtigen Mikrobengemeinschaft sind teilweise irreversibel. Ballaststoffreich essen allein reicht dann nicht mehr aus, um dies auszugleichen, so die Forscher im Fachmagazin „Nature“.


Zitat
Diese Verarmung der Darmflora überträgt sich sogar auf kommende Generationen, wie der Versuch belegte. Dafür kreuzten die Forscher die faserarm ernährten Mäuse untereinander und fütterten auch ihre Nachkommen wieder mit der „Zivilisations-Diät“. Auch bei diesen testeten sie dann jeweils, ob sich die Darmflora durch eine Ballaststoff-Kur wieder erholen kann.

Das Ergebnis: Mit der Zeit und mit jeder Generation nahm die Mikrobenvielfalt im Darm der Mäuse weiter ab – und das sehr deutlich: Bei den Urenkeln der ursprünglichen Versuchsmäuse fehlten schon fast drei Viertel der Bakterienarten, wie die Forscher berichten. Denn die Darmflora wird während Schwangerschaft und Geburt auf die Nachkommen übertragen und dann in deren Lebenszeit noch weiter ausgedünnt.

Irreversibler Verlust
Die unschöne Überraschung kam jedoch, als die Forscher prüften, ob und wie gut die Ballaststoff-Kur bei diesen Mäusen anschlug: Wie sich zeigte, waren die Verluste in der Mikrobenvielfalt bei den Folgegenerationen nahezu irreversibel. Selbst bei faserreicher Ernährung blieben zwei Drittel der Bakterienarten dauerhaft aus ihrem Darm verschwunden – dieser Teil des Mikrobioms war im Laufe der Generationen endgültig ausgestorben.

Übertragen auf den Menschen bedeutet dies: Unsere Darmflora könnte schon jetzt irreversibel verarmt sein.
„Denn im Laufe unserer Geschichte haben wir Menschen unsere Nahrung mehrfach stark verändert – von Jägern und Sammlern über die ersten Bauern bis hin zu unseren heutigen, industriell produzierten Speisen“, so Sonnenburg und ihre Kollegen. „Und jeder Wandel war wahrscheinlich mit einer entsprechenden Anpassung der Darmflora verbunden.“

Gesund essen reicht vielleicht nicht mehr
Die faserarme Kost, die sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend bei uns etabliert hat, könnte demnach bereits unauslöschliche „Narben“ in unserem Mikrobiom hinterlassen haben. Schon von unseren Großeltern und Eltern haben wir demnach eine Darmflora geerbt, die weniger artenreich ist als die unserer Vorfahren.

Und das hat Folgen: Es reicht vielleicht gar mehr nicht aus, wenn wir uns gesund und ballaststoffreich ernähren. Lebten unsere Eltern und Großeltern ungesund, müssen wir trotzdem die Konsequenzen tragen. „Es gibt nur wenige Ökosysteme, in denen eine geringe Artenvielfalt etwas Gutes ist – und wir haben keinen Grund anzunehmen, dass unser Darm hier eine Ausnahme darstellt“, sagt Sonnenburg.


https://www.scinexx.de/news/medizin/opas...-darmflora-arm/




Ernährungsexperiment
Wie Fast Food schon nach zwei Wochen unserem Darm schadet

Nur zwei Wochen fettreiche und ballaststoffarme Ernährung reichen, um die Darmflora zu verändern, zeigt eine kleine Studie. Das Risiko für Darmkrebs stieg durch das Junk Food ebenfalls.

Zitat
Die Studie ist extrem klein, doch sie zeigt, welchen Einfluss unsere Ernährung auf unsere Darmgesundheit hat - und wie uns der westliche Ernährungsstil, der reich an Fett und Fleisch ist, krank machen kann: Zwei Wochen lang "tauschten" 20 Afroamerikaner und 20 Afrikaner, die aus ländlichen Gegenden in Südafrika stammten, ihre Ernährungsweise. Die Amerikaner ernährten sich ballaststoffreich und fettarm, etwa mit Mais, Hülsenfrüchten, Reis und Fisch. Bei den Afrikanern hingegen kamen Speisen auf den Teller, die reich an Fett sind und wenig Ballaststoffe enthielten - darunter etwa Hamburger und Pommes oder Pancakes und kleine Würstchen.

Bereits nach zwei Wochen stellten die Forscher bei den Amerikaner fest, dass Risikofaktoren für Darmkrebs deutlich gesunken waren. Bei den Afrikanern hingegen, die sich westlich ernährten, waren sie gestiegen.

"Wir können durch unsere Ergebnisse zwar nicht definitiv sagen, dass die Änderungen in den Ernährungsweisen zu mehr Krebsfällen in der Gruppe der Afrikaner oder weniger Krebsfällen in der Gruppe der Amerikaner führen", betont Co-Studienautor Jeremy Nicholson vom Imperial College in London. Aber es gebe gut belegte Hinweise aus anderen Studien, dass die von den Forschern beobachteten Veränderungen Anzeichen für ein erhöhtes Krebsrisiko seien.

Bei den Probanden, die alle im Alter zwischen 50 und 65 Jahren waren, nahmen die Forscher vor und nach der Ernährungsumstellung Stuhlproben. Sie mussten sich zudem einer Darmspiegelung unterziehen.

Veränderte Darmflora
Darmkrebs zählt zu den häufigsten Tumorerkrankungen. Zwar ist die Zahl der Menschen, die an der Erkrankung stirbt, in den vergangenen Jahren in Deutschland rückläufig - was unter anderem auf bessere Therapien und Früherkennungsmaßnahmen zurückzuführen ist. Doch in den westlichen Ländern erkranken daran noch immer deutlich mehr Menschen als etwa in Afrika.

Dass der persönliche Lebensstil das Risiko für Darmkrebs beeinflusst, ist bekannt. Gut ist es etwa, sich ausreichend zu bewegen, ein normales Gewicht zu haben und aufs Rauchen zu verzichten. "Übergewicht und Bewegungsmangel, eine fettreiche Ernährung sowie ein geringer Gemüse-Verzehr erhöhen die Wahrscheinlichkeit zu erkranken", schreibt das Robert-Koch-Institut. Belegt ist auch, dass viel rotes Fleisch oder daraus hergestellte Wurstprodukte, Alkohol und eine ballaststoffarme Ernährung das Risiko steigern.

Insofern ist es nicht überraschend, was die Forscher um Hauptautor Stephen O'Keefe von der Universität Pittsburg im US-Bundesstaat Pennsylvania bei dem Ernährungstausch beobachten konnten. Überrascht waren sie aber über die Kürze der Zeit, in der sich deutliche Veränderungen zeigten.

Zwei Wochen nachdem die Amerikaner regelmäßig ballaststoffreiche und fettarme Kost gegessen hatten, wiesen die Forscher bei ihnen eine veränderte Darmflora nach. Die afrikanische Ernährung hatte etwa dazu geführt, dass bei ihnen mehr Bakterien vorhanden waren, die die Fettsäure Butyrat produzieren. Dieser wird ein krebsschützender Effekt zugeschrieben. Die entzündlichen Vorgänge in der Darmschleimhaut waren zurückgegangen und weniger Marker für Darmkrebs nachweisbar. Bei den Afrikanern, die sich westlich ernährten, war das Gegenteil der Fall, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift "Nature Communications" veröffentlichten Studie. Ihr Risiko für Darmkrebs stieg.

Die Ergebnisse "würden Hoffnung machen, dass ein vermehrter Verzehr von Ballaststoffen zusammen mit einer reduzierten Fettaufnahme" die unverhältnismäßig hohe Anzahl an Darmkrebserkrankungen in westlichen Ländern reduzieren könne, schreiben die Forscher.

Auch die Menge spielt eine Rolle
Sie weisen allerdings selbst darauf hin, dass ihre Ergebnisse in längeren und größer angelegten Studien bestätigt werden müssen. Zudem räumen die Wissenschaftler ein, dass nicht nur weniger Fett und mehr Ballaststoffe der Grund für die beobachteten positiven Effekte sein können. Auch die Reduktion des Fleischanteils könnte zu einer gesünderen Darmflora beigetragen haben. Nicht zuletzt: Auch auf die Menge der aufgenommenen Ballaststoffe - etwa aus Getreide, Hülsenfrüchten und Gemüse - kommt es an: Erst ab 50 Gramm pro Tag zeigte sich in anderen Studien ein schützender Effekt.


https://www.stern.de/gesundheit/ernaehru...et-6200878.html

#152 RE: Darmflora optimieren von La_Croix 04.11.2019 09:58

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Glyphosat verändert die Darmflora
Glyphosat ist in vielen Lebensmitteln. Forscher stellten jetzt fest, dass die Zusammensetzung der Darmflora durch Glyphosat in Lebensmitteln verändert wird. Ein bisher unterschätztes Gesundheitsproblem?

Zitat
Forscher aus den USA und Italien veröffentlichten jetzt in der Fachzeitschrift Environmental Health eine Studie über Veränderungen der Darmflora bei Labororatten, die mit Glyphosat oder dem glyphosathaltigen Pestizid Roundup gefüttert wurden.

Die Forscher gaben den Ratten eine tägliche Dosis von Glyphosat ins Futter, die bezogen auf das Körpergewicht von der US-Umweltbehörde als unbedenklich für den Menschen eingestuft wird.

Damit bestand der Tierversuch lediglich in der Fütterung mit Nahrungsmitteln, die für den menschlichen Verzehr zugelassen wären.
Einen besonderen Fokus legten die Forscher auf die Auswirkung von Glyphosat in der frühen Lebensphase. In der Studie bekamen deshalb schon die Rattenmütter entsprechende Mengen von Glyphosat und dann die Rattenwelpen bis 13 Wochen nach der Geburt, was bei Menschen 18 Lebensjahren entspricht.

Was passiert in Darm und Magen?

Die Studie zeigte, dass bei den als sicher geltenden Dosen von glyphosathaltigen Lebensmitteln die Zusammensetzung der Bakterien im Darm der Tiere erheblich verändert wurde.

"Unsere Studie liefert erste Belege dafür, dass der Einfluss von Glyphosat in Dosen, die als sicher gelten, in der Lage sind die Darmbakterien in der frühen Entwicklung zu verändern, insbesondere vor Beginn der Pubertät", sagt Studienautor Professor Jia Chen von der Icahn School of Medicine alt Mout Sinai in New York City.

Das komplexe bakterielle Ökosystem im Darm spielt nach Ansicht der Autoren "eine Schlüsselrolle im menschlichen Stoffwechsel" und damit für die Gesundheit. Störungen in der Darmflora werden in der medizinischen Fachwelt auch im Zusammenhang mit entzündlichen Erkrankungen, Darmkrebs, Fettleibigkeit und Alzheimer gesehen und diskutiert.

Studien über die möglichen Auswirkungen von Glyphosat auf die Darmbakterien bei Menschen gibt es laut Chen bisher nicht.


https://www.dw.com/de/glyphosat-ver%C3%A...annt/a-44091947

#153 RE: Darmflora optimieren von Dr.Faust 16.11.2019 18:05

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A Review of Traumatic Brain Injury and the Gut Microbiome: Insights into Novel Mechanisms of Secondary Brain Injury and Promising Targets for Neuroprotection
Caroline S. Zhu, Ramesh Grandhi, Thomas Tyler Patterson, and Susannah E. Nicholson1

The gut microbiome and its role in health and disease have recently been major focus areas of research. In this review, we summarize the different ways in which the gut microbiome interacts with the rest of the body, with focus areas on its relationships with immunity, the brain, and injury. The gut–brain axis, a communication network linking together the central and enteric nervous systems, represents a key bidirectional pathway with feed-forward and feedback mechanisms. The gut microbiota has a central role in this pathway and is significantly altered following injury, leading to a pro-inflammatory state within the central nervous system (CNS). Herein, we examine traumatic brain injury (TBI) in relation to this axis and explore potential interventions, which may serve as targets for improving clinical outcomes and preventing secondary brain injury.

Given the influence of the composition of the gut microbiome on the homeostasis of the CNS, the purpose of this manuscript is to review the literature published on the gut microbiome and its importance in immunity and injury. Furthermore, we discuss the dynamic relationship between the brain-gut axis and brain injury, specifically TBI. By developing an understanding of the role that the brain-gut axis has in potentiating inflammation or protecting against secondary injury, we can enhance patient care, identify therapeutic targets for neuroprotection, reduce morbidity, and improve outcomes.


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6025245/

über Ben Greenfield:
https://bengreenfieldfitness.com/podcast...content=hanaway
Vll. findet jemand da noch einen interessanten Link ...

#154 RE: Darmflora optimieren von La_Croix 17.11.2019 07:47

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Das ist eine recht gute Zusammenfassug, wie ich finde:
Mikrobiom: Wie Du mithilfe dieser 4 Schritte Deinen Darm unterstützt
https://www.primal-state.de/mikrobiom-wi...m-unterstuetzt/



Auch ganz gute Infos:
Für einen gesunden Darm
Darm ist der heimliche Herrscher über unseren Körper: Wie wir ihn positiv verändern

Der Darm ist der heimliche Herrscher in unserem Körper: 100 Billionen Bakterien im Verdauungsorgan entscheiden darüber, wie gesund oder krank wir sind, wie konzentrationsfähig oder denkfaul, wie dick oder schlank. Und das Beste: Wir selbst können unser Mikrobiom positiv verändern.

https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber...d_11061475.html

#155 RE: Darmflora optimieren von Dr.Faust 17.11.2019 11:45

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Die Wissenschaft warnt vor Stuhltests .. Wir wissen trotz 10 Jahren Forschung nichts
Hört man öfter mal
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/9...m-Mikrobioms-ab

Hier werden die Tests getestet
https://www.mymicrobiome.info/mikrobiom-test-kits.html

Und das soll der Sieger sein (ausdrücklich keine Werbung, aber ich überlege, es mal zu testen):
https://biomes.world/shop/intest-pro/

#156 RE: Darmflora optimieren von La_Croix 25.11.2019 11:12

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Besuch bei Schwiegereltern schädigt Darmflora
Der Aufenthalt bei der Familie des Ehepartners während der Weihnachtstage, verändert geringfügig die Zusammensetzung des Mikrobioms, möglicherweise verursacht durch erhöhten Stress

Zitat
An ihrer Studie beteiligten sich 24 normalgewichtige Männer und Frauen, die 20 bis 40 Jahre alt und Nichtraucher waren. Jede Testperson lieferte am 23. und 27. Dezember jeweils eine Stuhlprobe ab. Die Tage dazwischen hatten sie entweder bei der eigenen Verwandtschaft oder bei der des Ehepartners verbracht. In einem Ernährungstagebuch notierten sie ihren Konsum an Nahrungsmitteln. Durch molekularbiologische Analysen ermittelten die Forscher, wie sich das Spektrum der Bakterienarten des Darmmikrobioms während der Weihnachtstage veränderte.

Beide Gruppen steigerten im Versuchszeitraum in ähnlichem Maße die Aufnahme an Proteinen und gesättigten Fettsäuren aufgrund eines erhöhten Fleischkonsums. Bei den Besuchern der Schwiegereltern veränderten sich die Populationen einzelner Darmbakterien zwar nur geringfügig, aber doch auf eindeutig andere Weise als bei den übrigen. Von besonderer Bedeutung waren dabei Arten aus der Familie der Ruminokokken. In der Schwiegereltern-Gruppe sank die Zahl dieser Mikroben, während sie in der Familien-Gruppe stieg. Eine verringerte Keimzahl dieser Ruminokokken hat man auch bei Menschen mit depressiven Störungen und bei Mäusen unter chronischem Stress beobachtet.


https://www.wissenschaft-aktuell.de/arti...1015590765.html
https://www.krone.at/2048287



Darmgesund mit Mandeln und Pistazien
Der regelmäßige Konsum von Mandeln und Pistazien kann die Zusammensetzung der Mikroorganismen im Darm positiv beeinflussen. Zwei aktuelle Studien nehmen das darmstärkende Potenzial von Mandeln, Mandelhäuten und Pistazien sowie die damit verbundenen gesundheitlichen Benefits unter die Lupe.

Zitat
Nüsse schmecken nicht nur gut, sondern pushen auch die Darmflora. Um zu beobachten, wie der Verzehr von Nüssen auf die Darmbakterien wirkt, konsumierten in einer Interventionsstudie 48 gesunde Probanden über einen Zeitraum von sechs Wochen täglich 56 g geröstete Mandeln. Nach sechs Wochen zeigte sich folgendes: Personen, die täglich Mandelhäute oder Mandeln aßen, wiesen in ihrer Darmflora eine deutlich höhere Menge an Bifidobakterien und Lactobacillen auf. Diese sind vor allem für die Verdauung wichtig und sorgen für einen gesunden Bakterienmix im Darm. Unter anderem geht dieser Effekt auf eine erhöhte Enzymaktivität in der Darmflora zurück. Die Studienergebnisse belegen nämlich, dass durch den Verzehr von Nüssen vor allem das Enzym ß-Galactosidase stark ansteigt. Es wird hauptsächlich durch Bifidobakterien und Lactobazillen gebildet und fördert die Darmgesundheit. Gleichzeitig nimmt die Aktivität der Enzyme ab, die von schädlichen Bakterien wie Clostridium oder Shigella produziert werden. Dazu zählen: β-Glucuronidase, Nitroreduktase und Azoreduktase. Mandeln reduzieren also gesundheitsschädliche Stoffe im Dickdarm.

Darmkrebs mit Pistazien vorbeugen?
Auch Pistazien wirken günstig auf den Darm. Yiu et al. untersuchten, ob die tägliche Aufnahme von Pistazien über einen Zeitraum von drei Wochen die Zusammensetzung der Mikrobiota beeinflusst. Die Probanden aßen täglich jeweils eineinhalb oder drei Handvoll Pistazien á 28 g. Zu Beginn und nach drei Wochen wurden Stuhlproben der Teilnehmer gesammelt und das Bakterienmilieu analysiert. Das Ergebnis: Jene Personen, die täglich zwischen 42 g und 84 g Pistazien aßen, wiesen eine erhöhte Menge an Butyrat-produzierenden Bakterien im Darm auf. Die kurzkettige Fettsäure Butyrat hilft dabei, Darmkrebs vorzubeugen, indem sie die Dickdarmzellen davor schützt, bösartig (kanzerogen) zu werden.


http://www.forum-ernaehrung.at/artikel/d...-und-pistazien/

#157 RE: Darmflora optimieren von La_Croix 06.01.2020 08:35

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https://blog.mybioma.com/

#158 RE: Darmflora optimieren von La_Croix 23.01.2020 15:22

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Zitat
Mikrobiom im Darm schonen
Darüber hinaus gibt es Indizien dafür, dass der Kontakt zu Antibiotika oder Desinfektionsmittel in niedrigen Dosen ebenfalls ein Abschnüren der Außenmembranvesikel auslöst. "Rückstände von keimtötenden Medikamenten in Wasser oder Nahrung sind also problematisch, weil sie den Pathogenen einen Fitnessvorteil verschaffen können", erläutert der Molekularbiologe.

Die Wissenschafter betonen, dass die Mechanismen, die sie an Vibrio cholerae im Detail untersucht haben, für nahezu alle bakteriellen Krankheitserreger – etwa Salmonellen, Pseudomonaden oder Neisserien – gültig sind. Die Forscher suchen nun nach einer Substanz, die die Vesikulierung hemmt. Damit könnte die körpereigene Immunabwehr leichter mit den Eindringlingen fertig werden. Gleichzeitig bliebe – anders als bei der Einnahme von Antibiotika – das natürliche Mikrobiom im menschlichen Darm verschont.


https://www.derstandard.at/story/2000113...n-wirt-anpassen

#159 RE: Darmflora optimieren von La_Croix 26.01.2020 10:18

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Roh oder gekocht
So sollten Sie Ihrem Darm zuliebe essen

Es gibt eine Ernährungsform, deren Anhänger nur rohe Nahrungsmittel essen. Doch wie gesund ist das wirklich für Sie und Ihren Darm?

https://www.merkur.de/leben/gesundheit/r...r-13066866.html

Roh oder gekocht:
Zubereitung der Nahrung beeinflusst Darmflora

Erhitzte pflanzliche Nahrungsmittel fördern das Wachstum anderer Darmbakterien als der Verzehr von Rohkost – kein Unterschied bei Fleisch

https://www.wissenschaft-aktuell.de/arti...1015590750.html

#160 RE: Darmflora optimieren von Aluhut 28.01.2020 14:15

https://www.scinexx.de/news/medizin/sind...-co-ansteckend/

Sind Adipositas, Diabetes und Co ansteckend?
Sie sollen über das Mikrobiom ansteckend sein.

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