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#61 RE: Lithium von Caddy 18.10.2018 16:52

Vielen Dank für euer Feedback.
@wmues: Vit D, Magnesium 300mg/d und
Vit K2 nehm ich schon alles
Ich werde es mit 1/2 Tablette versuchen und diese sonst eben abends einnehmen

#62 RE: Lithium von parcel 18.10.2018 19:03

Zitat von Caddy im Beitrag #57
An die Lithium Orotat Nehmer:
Mir ist wegen meiner immer wiederkehrenden Depri und Angststörung Lithium Orotat 5 mg pro Tag empfohlen worden. Mich Dämpfen die 5 mg derart dass es schon recht unangenehm ist.
Muss ich das als eine Erstverschlimmerung ansehen und wird es evtl besser? nehmt ihr es aus diesem Grund abends? Oder ist dafür auch eine Einnahme von Omega 3 hilfreich?
LG Kirsten

Ich habe keinerlei Erfahrungen mit Lithium, es hat ja Auswirkungen auf die Schilddrüsenfunktion, deshalb würde ich es nicht nehmen. Aber wie man auch hier lesen kann, fühlen sich andere unter der Einnahme sehr wohl.

Gegen depressive Stimmungen könntest Du aber auch mal 5HTP versuchen, es erhöht den Serotoninspiegel, niedrige Werte wurden auch mit Depressionen in Verbindung gebracht.

#63 RE: Lithium von Julie 25.11.2019 16:53

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@Prometheus

geht es hier um Lithium oder Lithium orotat.
Hab das meiner Schwiegermutter gegeben und sie nimmt das seit Monaten und zappelt immer noch.
Sollte ich ihr davon abraten?

#64 RE: Lithium von Nurdug 25.11.2019 17:17

Das würde mich auch mal interessieren!
Um welche Litiumverbindung und um welche Mengen handelt es sich bei den Untersuchungen.

#65 RE: Lithium von parcel 25.11.2019 18:04

Hier noch Wissenswertes über eine Lithiumtherapie https://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumtherapie

Ganz ungefährlich ist sie auf jeden Fall nicht, ich persönlich würde es niemals substituieren und auch niemandem empfehlen.

@Julie

Wenn Deine Schwiegermutter immer noch "zappelt", würde ich ihr raten mal ein Blutbild machen zu lassen, daran kann man dann besser erkennen was ihr fehlt. Lithium kann auch ganz das Falsche sein, etwas was ihr Schaden zufügt.

#66 RE: Lithium von Julie 25.11.2019 18:35

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@Prometheus

https://www.klinik-st-georg.de/lithium-e...ischer-wirkung/

wie gesagt meine Schwiegermutter und ich nehmen das seit Monaten ohne Nebenwirkungen.

Liebe Grüße von Julie

#67 RE: Lithium von h.c. 25.11.2019 19:18

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Zitat von parcel im Beitrag #30
Hier noch Wissenswertes über eine Lithiumtherapie https://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumtherapie

Ganz ungefährlich ist sie auf jeden Fall nicht, ich persönlich würde es niemals substituieren und auch niemandem empfehlen.


5mg Li-Orotat ist noch keine "Lithiumtherapie" im klassischen Sinne. 5 mg bekommt man auch über Heilwasser hin...

https://hcfricke.com/2019/07/03/lithium-...lber-belastung/ (Info: Nur der halbe Artikel ist öffentlich zugänglich, sollte aber genug Infos bieten...).

LG
H.C.

#68 RE: Lithium von parcel 25.11.2019 19:39

Zitat von h.c. im Beitrag #33
5mg Li-Orotat ist noch keine "Lithiumtherapie" im klassischen Sinne. 5 mg bekommt man auch über Heilwasser hin...


Mag sein, dass es so ist, aber selbst kleine Mengen können bereits Veränderungen hervorrufen und ich denke, das funktioniert nach beiden Seiten, also negativ wie auch positiv.

In dieser Studie wurde festgestellt: In einigen Regionen kann die Lithiumkonzentration im Trinkwasser bis zu 5,2 mg/l erreichen, was einer täglichen Aufnahme von etwa 10 mg entspricht. Eine Studie bei einer kleinen Gruppe ehemaliger Drogenkonsumenten zeigte vorteilhafte Auswirkungen auf die Gemütslage bereits bei Dosierung von 0,4 mg täglich. Der Durchschnitts- bzw. Medianwert im österreichischen Trinkwasser, basierend auf mehr als 6000 Einzelmessungen, ist etwa 0,01–0,03 mg/l. Der höchste Einzelwert war in Graz-Umgebung 1,3 mg/l, der höchste Bezirkswert in Mistelbach 0,08 mg/l.[15] Das Preblauer-Heilwasser „Sunshine“ aus einer Tiefbohrung in Kärnten hat einen Lithiumanteil von 1,4 mg/l.

Neben anderen Nebenwirkungen kann die Schilddrüsenfunktion durch Lithium gehemmt werden. In Folge kann ein Kropf auftreten
.[16]
https://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumtherapie

#69 RE: Lithium von Julie 25.11.2019 21:52

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Zitat von parcel im Beitrag #30
Hier noch Wissenswertes über eine Lithiumtherapie https://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumtherapie

Ganz ungefährlich ist sie auf jeden Fall nicht, ich persönlich würde es niemals substituieren und auch niemandem empfehlen.

@Julie

Wenn Deine Schwiegermutter immer noch "zappelt", würde ich ihr raten mal ein Blutbild machen zu lassen, daran kann man dann besser erkennen was ihr fehlt. Lithium kann auch ganz das Falsche sein, etwas was ihr Schaden zufügt.


Hallo Parcel,
das ist eine völlig andere Lithiumform die da beschrieben ist. Diese Form der Therapie ist zweifelsohne gefährlich, schon alleine weil man hohe Dosen braucht um eine Wirkung zu erzielen. Nicht vergleichbar mit 5mg Lithiumorotate.

#70 RE: Lithium von Julie 25.11.2019 22:01

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Hier noch eine Abhandlung von unserem lieben H.C. zu Lithium:
https://hcfricke.com/2019/07/03/lithium-...lber-belastung/

#71 RE: Lithium von h.c. 26.11.2019 06:41

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Zitat von parcel im Beitrag #34
Zitat von h.c. im Beitrag #33
5mg Li-Orotat ist noch keine "Lithiumtherapie" im klassischen Sinne. 5 mg bekommt man auch über Heilwasser hin...

Mag sein, dass es so ist, aber selbst kleine Mengen können bereits Veränderungen hervorrufen und ich denke, das funktioniert nach beiden Seiten, also negativ wie auch positiv.


Kleine Mengen können einen Mangel ausgleichen - ja - genau wie Du es zitiert hast - wussten schon die Römer!

Aus meinen Artikel:

Zitat
Als Dosen im Bereich der Nahrungsergänzung gelten Marshall [7] nach Dosen von 1-20 mg, wobei dieser betont, dass bei Lithium der Bereich der sicheren Anwendung in Bezug auf die Empfehlung vom 1 mg größer sei als die von z.B. Zink (RDA in den USA 15 mg) bei 300 mg Zink am Tag. Denn da würde es (bei Zink) schon zu massivsten Nebenwirkungen kommen - und mittelfristig selbst durch geringe Dosen an Zink wie z.B. 30 mg / Tag (-> Senkung der Kupferspiegel). Dem gegenüber sind solche Interaktionen bei Lithium nicht bekannt [7]:

"The safety of low-dose lithium is comparable to low-dose forms of other nutrients such as zinc. In fact, lithium has a much wider therapeutic and biologically compatible (nontoxic) window than zinc."

Marshall verweist auf die lange Erfahrung vieler funktioneller Mediziner mit niedrigen Dosen an Lithium (bis 20 mg Dosis je Tag) und gibt im Vergleich auch Studien mit therapeutischen Dosen im dreistelligen Bereich an (u.a. 150 mg Lithium Orotat bei Alkoholikern). Auf höhere Dosierungen als 20 (bzw. 30) mg / Tag möchte ich denn auch hier im Beitrag nicht eingehen - weil dieses außerhalb des Bereiches der Nahrungsergänzung liegt.



VG
H.C.

#72 RE: Lithium von parcel 26.11.2019 10:24

Zitat von h.c. im Beitrag #37
Kleine Mengen können einen Mangel ausgleichen - ja - genau wie Du es zitiert hast - wussten schon die Römer!

Wirklich sehr ulkig, da kann man ja richtig drüber lachen.

Das kleinste Mengen einen Mangel beseitigen können, das weiß nun wirklich jeder. Da steht aber doch noch viel mehr in diesem großartigen Bericht und was ich damit sagen wollte, hast Du nicht verstanden. Egal wie viel Lithium bereits im Wasser vorhanden ist und das ist ja von Region zu Region sehr unterschiedlich, eine Substitution kommt immer noch einmal oben drauf.

#73 RE: Lithium von Julie 26.11.2019 12:49

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Zitat von h.c. im Beitrag #33
Zitat von parcel im Beitrag #30
Hier noch Wissenswertes über eine Lithiumtherapie https://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumtherapie

Ganz ungefährlich ist sie auf jeden Fall nicht, ich persönlich würde es niemals substituieren und auch niemandem empfehlen.


5mg Li-Orotat ist noch keine "Lithiumtherapie" im klassischen Sinne. 5 mg bekommt man auch über Heilwasser hin...

https://hcfricke.com/2019/07/03/lithium-...lber-belastung/ (Info: Nur der halbe Artikel ist öffentlich zugänglich, sollte aber genug Infos bieten...).

LG
H.C.







Vielen Dank..
hier würfeln einige ja einiges durcheinander. Was die Psychiater in den Kliniken als Lithiumtherapie anwenden ist nun wirklich ein völlig anderes Kaliber als Lithiumorotat.
Da ich kein Heilwasser trinke, sondern nur aus dem Wasserhahn bin ich mit 5 mg Lithiumorotat garantiert nicht überdosiert,.
Liebe Grüße von
Julie

#74 RE: Lithium von Julie 26.11.2019 12:58

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Zitat von parcel im Beitrag #34
Zitat von h.c. im Beitrag #33
5mg Li-Orotat ist noch keine "Lithiumtherapie" im klassischen Sinne. 5 mg bekommt man auch über Heilwasser hin...


Mag sein, dass es so ist, aber selbst kleine Mengen können bereits Veränderungen hervorrufen und ich denke, das funktioniert nach beiden Seiten, also negativ wie auch positiv.

In dieser Studie wurde festgestellt: In einigen Regionen kann die Lithiumkonzentration im Trinkwasser bis zu 5,2 mg/l erreichen, was einer täglichen Aufnahme von etwa 10 mg entspricht. Eine Studie bei einer kleinen Gruppe ehemaliger Drogenkonsumenten zeigte vorteilhafte Auswirkungen auf die Gemütslage bereits bei Dosierung von 0,4 mg täglich. Der Durchschnitts- bzw. Medianwert im österreichischen Trinkwasser, basierend auf mehr als 6000 Einzelmessungen, ist etwa 0,01–0,03 mg/l. Der höchste Einzelwert war in Graz-Umgebung 1,3 mg/l, der höchste Bezirkswert in Mistelbach 0,08 mg/l.[15] Das Preblauer-Heilwasser „Sunshine“ aus einer Tiefbohrung in Kärnten hat einen Lithiumanteil von 1,4 mg/l.

Neben anderen Nebenwirkungen kann die Schilddrüsenfunktion durch Lithium gehemmt werden. In Folge kann ein Kropf auftreten
.[16]
https://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumtherapie




@parcel

in den meisten Trinkwässern ist eher sehr wenig Lithium enthalten.
wenn du bereits Angst hast vor Veränderungen bei kleinsten Dosierungen ins Negative, dann dürftest du gar nichts mehr einnehmen, weil das gilt für alles, insbesondere Hormonanwendungen und Nems.
Wenn du da genauer hinschaust wirst du schnell feststellen, das alles positiv und negativ wirken kann, denn alles ist eine Frage der Dosierung. Wenn du Vitamine einnimmst und dann noch aus der Nahrung welche dazu kommen, bist du dann auch so ängstlich?

#75 RE: Lithium von parcel 26.11.2019 13:41

Zitat von parcel im Beitrag #68
Zitat von h.c. im Beitrag #67
5mg Li-Orotat ist noch keine "Lithiumtherapie" im klassischen Sinne. 5 mg bekommt man auch über Heilwasser hin...


Mag sein, dass es so ist, aber selbst kleine Mengen können bereits Veränderungen hervorrufen und ich denke, das funktioniert nach beiden Seiten, also negativ wie auch positiv.

In dieser Studie wurde festgestellt: In einigen Regionen kann die Lithiumkonzentration im Trinkwasser bis zu 5,2 mg/l erreichen, was einer täglichen Aufnahme von etwa 10 mg entspricht. Eine Studie bei einer kleinen Gruppe ehemaliger Drogenkonsumenten zeigte vorteilhafte Auswirkungen auf die Gemütslage bereits bei Dosierung von 0,4 mg täglich. Der Durchschnitts- bzw. Medianwert im österreichischen Trinkwasser, basierend auf mehr als 6000 Einzelmessungen, ist etwa 0,01–0,03 mg/l. Der höchste Einzelwert war in Graz-Umgebung 1,3 mg/l, der höchste Bezirkswert in Mistelbach 0,08 mg/l.[15] Das Preblauer-Heilwasser „Sunshine“ aus einer Tiefbohrung in Kärnten hat einen Lithiumanteil von 1,4 mg/l.

Neben anderen Nebenwirkungen kann die Schilddrüsenfunktion durch Lithium gehemmt werden. In Folge kann ein Kropf auftreten
.[16]
https://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumtherapie



Zitat von Julie im Beitrag #73
Vielen Dank..
hier würfeln einige ja einiges durcheinander. Was die Psychiater in den Kliniken als Lithiumtherapie anwenden ist nun wirklich ein völlig anderes Kaliber als Lithiumorotat.
Da ich kein Heilwasser trinke, sondern nur aus dem Wasserhahn bin ich mit 5 mg Lithiumorotat garantiert nicht überdosiert,.
Liebe Grüße von
Julie

Man braucht kein Heilwasser zu trinken, um gut versorgt zu sein mit Lithium.

Ansonsten habe ich es allgemein gemeint und nicht speziell nur für Dich geschrieben. Ich weiß ja, dass Du großzügig NEMs und Hormone nimmst und sehe einiges doch ganz anders, das stimmt schon. Es hat aber nichts Angst zu tun, wenn ich nicht wahllos alles substituiere, was an irgendwelchen Menschen erfolgreich getestet wurde, sondern mehr mit Einsicht in die Fakten. Schaden will ich mir auf jeden Fall nicht, deshalb bin ich in der Wahl von NEMs und Hormonen schon vorsichtig.

Menschen sind schon sehr unterschiedlich, was Dir gut tut, muss ja nicht automatisch auch für jeden anderen gesund sein.

#76 RE: Lithium von Julie 26.11.2019 21:00

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@parcel

also wahllos werfe ich mir nun auch nicht alles grade ein.
Ich belese mich viel und recherchiere schon möglichst genau alles, bevor ich etwas einnehme.
Meine Hormone habe ich vor 3 Wochen messen lassen und obwohl ich keinen zu hohen Östrogenwert habe, reicht Progesteron bei mir nicht aus. Brauche die doppelte Menge.Dank Nurdug habe ich das kontrollieren lassen und bin voll froh. Also auch hier nehme ich nicht zu viel. Ich habe ein ganz gutes Körpergefühl und mich mitlerweile von Asthma und über 100 Allergien befreien können dank Nems und Nahrungsumstellung.
Die Unterschiede von Lithium im Trinkwasser sind total unterschiedlich, also ist eine Abdeckung damit absolut nicht gesichert und selbst wenn etwas mehr im Trinkwasser wäre, käme man mit den 5mg L.-orotat auch in keinen kritischen Dosisbereich.
Liebe Grüße von
Julie

#77 RE: Lithium von parcel 26.11.2019 22:24

Zitat von Julie im Beitrag #76
Meine Hormone habe ich vor 3 Wochen messen lassen und obwohl ich keinen zu hohen Östrogenwert habe, reicht Progesteron bei mir nicht aus. Brauche die doppelte Menge.Dank Nurdug habe ich das kontrollieren lassen und bin voll froh. Also auch hier nehme ich nicht zu viel

Ja, so habe ich es mir auch gedacht, ich hoffe, Du hast nicht zu viel dafür bezahlt.

Alles Gute für Dich
parcel

#78 RE: Lithium von Julie 26.11.2019 22:51

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@Parcel,
danke :-)
Nein, ich habe sehr viel messen lassen, auch DHEAS, das habe ich jetzt erhöht von 10 auf 20 mg, weil das eher niedrig war und alle Schilddrüsenwerte!
Ich hab jetzt die Schilldrüsenhormone erhöht und nach mehr als 1,5 Jahren Komazustand geht es jetzt von Tag zu Tag aufwärts, Ich bin so glücklich. Habe wieder viel mehr Energie und bin zurück im Leben.
Wie gesagt, das habe ich @Nurdug zu verdanken.
Dir auch alles Gute :-)

#79 RE: Lithium von Prometheus 19.05.2020 08:52

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Lithium beschützt die Telomere:

Differences in telomere length between patients with bipolar disorder and controls are influenced by lithium treatment

Zitat
Our data support previous findings showing that long-term lithium treatment might protect against telomere shortening.


https://www.futuremedicine.com/doi/abs/10.2217/pgs-2020-0028

#80 RE: Lithium von jayjay 22.06.2020 12:51

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Die Auswirkung einer Depression sind doch verkürzte Telomere. Dir Studie sagt dann doch eigendlich, dass die Lithiumtherapie anschlägt. Und weil ich gerade so auf Mineralstoffe stehe, habe ich mir auch mal wieder Lithiumoratat bestellt. Eigendlich wollte ich 250g Lithiumcarbonat kaufen, doch da müss ich verdammt lange dran futtern.

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