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#1 Vitamin K von parcel 26.03.2014 12:11

In der Literatur wird beschrieben pro 10.000 i.U. D3 1000mcg K2 zu nehmen meine Erfahrung ist - die Hälfte tut es auch - also 1000mcg K2 auf 20.000 i.U. D3natürlich nur wenn man D3 hochdosiert über längeren Zeitraum nimmt.




Hallo,

ich habe heute obige Kundenmeinung auf Amazon.de gelesen. Vitamin K2 habe ich bisher keine besondere Aufmerksamkeit geschenkt, ich glaube, ich habe die Rolle, die es zu Präventionszwecken spielt bei weitem unterschätzt. In Büchern oder sonstigen Quellen habe ich mich auch noch nicht schlau gemacht, bin mir aber heute sicher, dass das Vitamin eine entscheidende Rolle für die Prävention spielt. Im Moment nehme ich einmal täglich „Super K“ von Life Extension und abends zwei Tropfen KA VIT.

Übrigens kann man „Super K“ jetzt auch über Amazon.de beziehen aus Deutschland für rund 22 Euro oder von einem US Anbieter für knapp 16 Euro. Interessant ist, dass es mittlerweile Schaufenster solcher US Anbieter in Deutschland gibt, das spricht dafür, dass die Zeit auch hier nicht ganz stehengeblieben ist und das ist auch gut so. Ich denke, wir sollten solche Angebote auch nutzen, denn das macht reichlich Druck auf den Zoll und auch auf alle Lobbyisten, denn ihnen gehen langsam die Begründungen für ihr restriktives Verhalten aus. Wenn sich weiterhin etwas zum Guten bzgl der Bezugsquellen für Mittel zur Prävention verändern soll, müssen wir handeln wie wir es wünschen und dürfen uns durch Argumente, die weder Hand noch Fuß haben, nicht beeindrucken lassen.



Liebe Grüße, parcel

#2 RE: Vitamin K von Chuby Chacker 26.03.2014 20:54

Hallo Parcel,
Ich nehme auch das Super K von LEF. Allerdings steht auf meiner Packung, dass es insgesamt 2200mcg Vit K enthält. Lt Packung sind es 1000mcg K1, 1000mcg menquinone-4 und 200mcg menaquinone-7.
Da der Spiegel entweder von menaquinone-4 oder -7 ja bis zu 72 Std erhalten bleiben soll, nehme ich nur alle 3 Tage eine Kapsel, um nicht zu hoch zu dosieren. Bleibt die Frage, ob das bei meiner hohen Dosis an Vit. D von 60.000/Woche reicht. Ebenso habe ich keine Informationen, ob vit. K überdosiert werden kann. Hast du dazu Informationen? Oder vielleicht jemand anders?
Die Veranlagung zu Osteoporose habe ich geerbt. Brauche und will ich aber nicht haben.
LG
chuby

#3 RE: Vitamin K von parcel 27.03.2014 11:35

Auszug aus Wikipedia:

Die gerinnungshemmenden Proteine Protein C und Protein S werden ebenfalls als Vorstufen in der Leber synthetisiert und ebenfalls unter Mitwirkung von Vitamin K carboxyliert. Damit hat Vitamin K eine wesentliche Funktion in der Regulierung der Blutgerinnung.[4] Hohe Dosierungen von Vitamin K (bis 40 mg tgl.) gehen nicht mit pathologisch veränderten Gerinnungswerten (z. B. einer verstärkten Blutgerinnung und Thromboseneigung) einher, da die erhöhte Gerinnungsneigung und Fibrinolyse im Gleichgewicht bleiben.[5]

Hallo Chuby,

vielen Dank für Deine Antwort. Wie hoch die Dosierung von Vitamin K im Verhältnis zum Vitamin D3 sein sollte, weiß ich auch nicht, vielleicht meldet sich ja noch jemand, der entsprechende Kenntnisse hat.

Soviel ich jetzt gelesen habe, kann man Vitamin K gar nicht überdosieren, bzw.es ist auch in hohen Dosen sicher. Aus diesem Grunde werde ich auf jeden Fall weiterhin eine hohe Dosis dieses Vitamins einnehmen, denn die Knochen verschleißen so schnell und sind doch lebenslang so ungeheuer wichtig. Ich denke, Vernachlässigungen hier werden sich im Alter besonders rächen.

Liebe Grüße, parcel

#4 RE: Vitamin K von parcel 28.03.2014 18:23

Ich habe hier mal kopiert was KA zu Vitamin K geschrieben hat:

MK-7 ist die potentere Form von Vitamin K2 und erhält auch langfristig die Knochendichte und kann Knochenabbau verhindern. Vorallem bleiben die MK-7-Spiegel mehrere Tage nach Einnahme hoch. Dagegen baut sich ein grosser Teil der Form MK-4 eher schneller ab.
MK-4 ist aber sehr aktiv und konnte in Interventionsstudien bei einer Reihe von akuten Erkrankungen das Frakturrisiko senken. Ausserdem sind deutliche Vorteile für die Gefässe nachgewiesen. Die Studienlage ist also für MK-4 am besten.
Eine reine Ergänzung mit MK-4 ist schon möglich, wenn dies 2-3mal täglich eingenommen wird. Ansonsten würde ich beide Formen kombinieren: MK-4 wegen der deutlichen bereits etablierten Vorteile, und MK-7, da es die Vitamin-K-Blutspiegel deutlich länger ansteigen lässt.

Hallo Chuby,

mein Präparat hat dieselbe Zusammensetzung wie Deines, es handelt sich wahrscheinlich um das gleiche Produkt. KA hat sich ja auch über die verschiedenen Vitamin K Komponenten geäußert, allerdings schreibt er nicht, wieviel man nehmen sollte. Lukas hat im alten Forum auch einiges zu Vitamin K geschrieben und nimmt selbst auch sehr hohe Dosen von diesem NEM.

Wenn ich meine KA VIT Tropfen aufgebraucht habe, werde ich wahrscheinlich 2-mal täglich ein Softgel Super K nehmen oder 1-mal eine Kapsel Vitamin k2 5mg, in dieser Stärke habe ich es mir auch gekauft.

Ich glaube auch, dass Deine Dosierung zu gering ist um wirklich etwas zu bewirken, an Deiner Stelle wurde ich auf jeden Fall 1-mal täglich eine Kapsel einnehmen, dass ist doch dann schon mal etwas sicherer, wie ich meine.

Liebe Grüße, parcel

#5 RE: Vitamin K von Chuby Chacker 28.03.2014 20:24

Hallo Parcel
Bzgl der Dosierung von Vit lassen sich viele verwirrende Informationen finden. So habe ich z.B. bei vitaminexpress zum Produkt von Vitality diese Angaben gefunden:
Das Produkt enthält nur 45mg, was ausreichen soll, da sich bei täglicher Einnahme ja ein höherer Spiegel bildet. Die Information zu Vit. K, die dort enthalten ist, finde ich recht gut. Andere Produkte enthalten meist um die 90-100mg Vit. K, was eben doch ein krasser Unterschied zu den 2200mg im super K ist.

Die Informationen von KA kenne ich auch. Meine Bedenken gehen halt in Richtung Blutgerinnung. Ich möchte vermeiden durch zu hohe Dosierung vielleicht doch die Blutgerinnung zu erhöhen. Wenn ich die Dosierung von Vitality mit der vom Super K vergleiche, so sind es ja Hammerunterschiede. Daher frage ich mich, was jetzt richtig ist. Die Warnung, dass die Einnahme bei der Einnahme von Gerinnungshemmern kontraindiziert ist, kommt ja auch nicht von ungefähr. Es muss also wohl doch Auswirkung auf die Blutgerinnung haben oder verstehe ich da was falsch?

Ich weiß nicht mehr genau, ob es hier im Forum war oder woanders. Jedenfalls kam die Aussage, dass man Vit. K nicht überdosieren könnte. Hast Du genauere Informationen in dieser Richtung? Ich habe bei Amazon ein Buch zu Vit. K entdeckt, das mich interessiert. Ist auf der Merkliste. {Vitamin K2: Vielseitiger Schutz vor chronischen Krankheiten [Broschiert] Josef Pies (Autor)}
Lerne gerne dazu. Daher: Danke für den Anstoß, Parcel
LG
Chuby

#6 RE: Vitamin K von Prometheus 28.03.2014 21:47

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Hallo Chuby,
Hallo Parcel,

bei der oralen Einnahme von Vitamin K (K1, MK-4, MK-7) sind Überdosierungen nach meiner Kenntnis nicht möglich. Es ist völlig richtig, dass Vitamin K die Wirkung von zu Therapiezwecken verabreichten Cumarinen wie z.B. Phenprocumon (Macumar) unwirksam macht. Der künstlich (und absichtlich!) hervorgerufene Vitamin K-Mangel verhindert ziemlich effektiv Thrombosen und Embolien (und fördert im Gegenzug Gefäßverkalkung und Osteoporose). Im Umkehrschluss heißt das aber nicht, dass die Blutkoagulation über das normale Maß hinaus gesteigert würde, wenn Vitamin K Präparate eingenommen werden.


P.S.: Anscheinend ist die hier zugrunde liegende Forensoftware clever genug, direkte Produktverlinkungen automatisch zu erkennen und daraufhin gezielte Werbeeinblendungen zu machen.
Vielleicht sollten wir vorerst auf Direktverlinkungen verzichten.

#7 RE: Vitamin K von Chuby Chacker 29.03.2014 07:52

Hallo Prometheus,
ich habe versucht, den Link raus zu nehmen. Geht nicht mehr, da bereits ein weiterer Beitrag gespeichert wurde. Sprich: Bearbeiten scheint nur möglich zu sein, so lange noch kein weiterer Beitrag gespeichert wurde.
Wieder was gelernt.
Gruß
Chuby

#8 RE: Vitamin K von parcel 10.04.2014 18:58

Hallo zusammen,

Dr. M.Platt, ein amerikanischer Internist mit dem Spezialgebiet bioidentische Hormone, empfiehlt in seinem Buch „Die Hormon Revolution“, die Einnahme von 10.000 Mikrogramm Vitamin K1/K2. Er ist der Meinung, dass man zur Knochenneubildung so hohe Dosen benötigt.

Vitamin K führt Kalzium aus den Blutgefäßen ab und lagert es in die Knochen ein, somit hat man also einen zweifacher Nutzen, durch die Einnahme dieses Vitamins.

Liebe Grüße, parcel

#9 RE: Vitamin K von Chuby Chacker 13.04.2014 16:18

Hallo
Ich habe inzwischen das Buch von Josef Pies zu Vit K2 durch. Dort wird die Dosis von 100mcg als ausreichend angegeben. Allerdings schreibt er auch, dass bei gesunden Menschen K2 kaum überdosiert werden kann.
LG
Chuby

#10 RE: Vitamin K von Sonnenschein 07.05.2014 21:11

Hallo Leute,

mir macht eine Sache derzeit Sorge. Ich bin mir unsicher ob ich MK7 zum Vit.D tatsächlich einnehmen soll, wegen seines Ursprungs.
Ich meine, niemand bescheinigt mir dass die Soya Bohnen in den Präperaten aus denen das Natto hergestellt wird nicht aus der Fukushima Region stammen.
Zwei Quellen will ich an dieser Stelle nennen:
http://www.jetro.go.jp/germany/Lebensmit...l/Fukushima.pdf
http://en.wikipedia.org/wiki/Radiation_e...uclear_disaster
Die entsprechenden Stellen lassen sich schnell finden, wenn man in den Artikeln mit strg+f nach "natto" sucht.

Ich möchte anderen damit nicht von MK7 abraten, aber das verunsichert mich nun doch. Was meint Ihr dazu?

#11 RE: Vitamin K von Chuby Chacker 07.05.2014 23:15

Hallo Sonnenschein,
bist du dir sicher, dass das MK-7 überhaupt aus Natto hergestellt wird? Es kommt in Natto zwar in großer Menge vor, aber wenn ich mich recht erinnere, gibt es genügend andere Quellen tierischer Art. Damit ist die Wahrscheinlichkeit, dass das MK-7 ausgerechnet aus in Japan angebauten Soja hergestellt, dann um die halbe Welt gekarrt wird um dann in Europa verkauft zu werden nicht soooo groß. Es sei denn es steht extra drauf, dass es 1. aus pflanzlicher Quelle und 2. aus Japan stammt.Es bleibt dann immer noch die Frage,ob im stark verarbeiteten Endprodukt überhaupt noch Radioaktivität nachzuweisen wäre. Wenn man noch dazu die aufgenommene Menge anschaut....
Ich finde, man sollte sich nicht verrückt machen. Irgendein Haar lässt sich wohl in jeder Suppe finden.
LG
Chuby

#12 RE: Vitamin K von Prometheus 07.05.2014 23:20

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@Sonnenschein,

es ist nur eine rein persönliche Einschätzung meinerseits, aber ich denke, darüber brauchst du dir keine Sorgen machen.
Was die radioaktive Belastung von Lebensmitteln betrifft, sind radioaktive Belastungen eher bei Fischen aus dem Pazifik am Ende der Nahrungskette zu erwarten als bei Vitamin K aus Natto aus Soja vom Weltmarkt.
Radioaktive Strahlung in unserem Alltag wird statistisch zu ca 50% durch medizinische Diagnostik und Behandlung verursacht. Auch die Böden steuern je nach geografischer Lage größere Dosen ionisierender Strahlung bei.

Nahrungmittel unterliegen bei der Einfuhr regelmäßigen Kontrollen.
Absolute Sicherheit kann das zwar nicht bieten, aber das hier ist z.B. die objektive Datengrundlage für Argumente abseits von Verschwörungstheorien:

Liste der an die EU-Kommission gemeldeten Messergebnisse zur Strahlenbelastung japanischer Lebensmittel (Stand: 30.04.2014)

Erscheinungsdatum
30.04.2014


http://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downlo...html?nn=1407176

P.S.: Ist dir das Konzept der Hormese bekannt?

#13 RE: Vitamin K von La_Croix 08.05.2014 07:22

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Zitat
P.S.: Ist dir das Konzept der Hormese bekannt?


In diesem Zusammenhang, mache ich gerne auf die Tiere in Tchernobyl aufmerksam.
Die Radioaktive Strahlung in dem Sperrgebiet entspricht der 1000 fachen Menge der normalen Strahlung, trotzdem sind die meisten Tiere völlig gesund.
Man hat mal ein Experiement gemacht, dabei wurde ein Käfig mit Labormäusen wochenlang auf den verstrahlten Waldboden gestellt, eine Kontrollgruppe stellte man in einen unverstrahlten Wald.
Danach wurden die Mäuse kurz mit sehr hohen Dosen Ionisierenden Strahlen beschossen, die Labormäuse welche ihren "Waldurlaub" in Tchernobyl verbrachten hatten kaum Zellschäden, die Mäuse aus dem normalen Wald hatten weniger Glück...

Säugetiere können sich also sehr gut auf höhere Strahlenbelastungen anpassen, Vögel scheinen da viel empfindlicher zu sein!

#14 RE: Vitamin K von Sonnenschein 08.05.2014 10:23

Hallu Zusammen,

erstmal vielen Dank für eure Antworten.
Ich bin selbst knappe 150km Luftlinie von Tschernobyl entfernt geboren und aufgrund der Schauermärchen entsprechend "sensibilisiert".
@Chubby: Nach meinen Recherchen wird das MK7 immer aus Natto hergestellt. Jedenfalls das in Kapselform auf dem Markt erhältliche. Das Vit.K2 aus tierischer Quelle wird über das MK4 geliefert. Auf meinem Produkt steht jedenfalls auch, dass es natürlichen Natto Ursprungs ist. Ob es aus Japan kommt ist eine andere Frage. Ich hatte gestern irgendwo gelesen, dass ein MK7 Präperat (anderer Hersteller als meiner) nach der Fukushima Katastrophe die Bohnen nicht mehr aus Japan, sondern aus der Schweiz geordert hat. Eine mail an den Costumer Service ist bereits draußen, allerdings werden die mit Sicherheit auch keine Nachweise liefern.

Bzgl. Hormese: Daran hatte ich nicht gedacht. Das Gift in geringen Mengen als Medizin wirkt hatte ich schon gehört. Darauf beruht ja das Konzept der Homoepathie. Allerdings kann ich mir das bei radioaktiver Strahlung schlecht vorstellen, soweit ich weiß sammelt Sie sich Zeit des Leben im Körper an und wenn eine bestimmte Menge erreicht, und bestimmte Umwelteinflüße ungünstig sind: "Zack Krebs!" Berichtigt mich, wenn ich falsch liege!

@Prometheus: Bzgl. der Liste.. danke für die Mühe! Ich bin wahrlich kein fan von Verschwörungstheorien... allerdings glaube ich kaum, dass die amerikanischen Behörden (ist ja ein Import produkt) auf solche Dinge wie Strahlung untersuchen. Das wäre doch schon rein logistisch ein unglaublicher Aufwand. Ich kenne mich jetzt nicht so gut aus um beurteilen zu können ob das "viel oder wenig" ist. Ein Problem sehe ich aber auch an der Stelle, dass die Werte von 30.04.2014 ja keinen Rückschluß auf mein Produkt liefern. Ich kann ja leider nicht feststellen, "wann genau" es "aus Produkten aus welcher Zeit" hergestellt wurde.

Ich glaube auch, dass niemand eine absolute Sicherheit bieten kann. "Ganz genau zu diesem Thema" wird es vermutlich auch keine Untersuchungen geben, und falls einige tausende Europäer/Amerikaner aufgrund dieser Sache eine "etwas erhöhte Radioaktivität" haben, wird das niemandem auffallen. Also ist man in seiner Entscheidungsfindung auf sich allein gestellt. Wenn jemand meine Überlegungen für übertrieben hält, so kann ich das nachvollziehen! Letztlich haben wir alle nur den einen Körper und das eine Leben.

Von der obigen Geschichte abgesehen: Würdet Ihr sagen, dass es sich lohnt bei einer Supplementierung von 20.000IE Dekristol /Tag über ca. 10-14 Tage zwingend mit MK7 zu suplementieren? Und dann ehr mit 100 oder 200 mcg?
Was wäre davon zu halten stattdessen zu dem Vit.D3 einfach ein paar Gabeln rohes Sauerkraut zu essen?

LG an alle und hoffe es fühlt sich niemand auf den Schlips getreten

#15 RE: Vitamin K von Prometheus 08.05.2014 18:42

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Zitat von Sonnenschein im Beitrag #14

Bzgl. Hormese: Daran hatte ich nicht gedacht. Das Gift in geringen Mengen als Medizin wirkt hatte ich schon gehört. Darauf beruht ja das Konzept der Homoepathie. Allerdings kann ich mir das bei radioaktiver Strahlung schlecht vorstellen, soweit ich weiß sammelt Sie sich Zeit des Leben im Körper an und wenn eine bestimmte Menge erreicht, und bestimmte Umwelteinflüße ungünstig sind: "Zack Krebs!" Berichtigt mich, wenn ich falsch liege!


Ionisierende Strahlung sammelt sich nicht im Körper an!

Allerdings sind im Gewebe immer auch radioaktive Isotope zugegen, wenn auch in geringer Anzahl. Diese können sich sehr wohl ansammeln und bei radioaktivem Zerfall insbesondere die Erbsubstanz schädigen - man spricht hier von stochastischen Strahlenschäden. Diese weisen in der Tat keine Schwellendosis auf, soweit zumindest die vorherschende Meinung in den (nicht zwingend immer aktuellen) Lehrbüchern.

Es ist jedoch bekannt, dass die Zellen über ausgefeilte DNA-Reparaturmechanismen verfügen. Diese werden nachweislich durch ionisierende Strahlung aktiviert.
MÖGLICHERWEISE könnten dabei dann sogar mehr Schäden repariert werden als sie durch die auslösende Strahlung entstanden sind.

Zwar gibt es seit Jahrhunderten traditionell bereits Therapieverfahren ( z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Radonbalneologie) die sich evtl auch diesen postulierten Effekt zu Nutze machen, aber ich persönlich sehe eine absichtliche radioaktive Exposition auch im Niedrigdosisbereich als kritisch an - so lange man nicht weiß ob die individuelle hormetische Dosis nicht vielleicht schon überschritten ist, gleicht das eher einem gefährlichen Blindflug.

Mehr Infos zur Hormese bei radioaktiver Belastung:

http://en.wikipedia.org/wiki/Radiation_hormesis

Hier auch der automatisch übersetzte Text:

http://translate.google.com/translate?sl...iation_hormesis

Zitat
Von der obigen Geschichte abgesehen: Würdet Ihr sagen, dass es sich lohnt bei einer Supplementierung von 20.000IE Dekristol /Tag über ca. 10-14 Tage zwingend mit MK7 zu suplementieren? Und dann ehr mit 100 oder 200 mcg?Was wäre davon zu halten stattdessen zu dem Vit.D3 einfach ein paar Gabeln rohes Sauerkraut zu essen?



Vielleicht hilft dir folgende Tabelle:
http://www.staff.uni-mainz.de/goldinge/vitamink.htm

Ehe ich es vergesse: Homöopathie beruht NICHT auf dem Konzept der Hormese!

#16 RE: Vitamin K von Scout 09.05.2014 08:18

Hallo Prometheus,

"Vielleicht hilft dir folgende Tabelle:
http://www.staff.uni-mainz.de/goldinge/vitamink.htm"

Dort wird aber gerade nicht nach den Subfraktionen untnerschieden, es wird einfach alles in einen Topf geworfen: K1, K2-Mk4 und K-2 Mk-7. Bei Vitamin E würde das hier jedem auffallen...bei K sind die Unterschiede aber mindestens genauso drastisch.

#17 RE: Vitamin K von Lukas 09.05.2014 11:31

Hallo,

also bei so einer Minimenge wie dem Vit. K würde ich mir auch keine Gedanken um Radioaktivität machen. Ständige negative Gedanken und Sorgen können auch krank machen.

Ich war ja wegen des Bechterews im Radonstollen in Bad Gastein zur Reha. Da legt man sich extra in leicht erhöhte radioaktive Strahlung in den Berg und bekommt zusätzlich noch Bäder mit dem radioaktiven Edelmetall Radon. Vielen hilft das. Und da bekommt man sicherlich ein Vielfaches an radioaktiver Strahlung ab als von so bisschen Vit. K (falls in diesem Fall überhaupt!).

Grüße
Lukas

#18 RE: Vitamin K von Prometheus 09.05.2014 23:23

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Zitat von Scout im Beitrag #16
Hallo Prometheus,

"Vielleicht hilft dir folgende Tabelle:
http://www.staff.uni-mainz.de/goldinge/vitamink.htm"

Dort wird aber gerade nicht nach den Subfraktionen untnerschieden, es wird einfach alles in einen Topf geworfen: K1, K2-Mk4 und K-2 Mk-7. Bei Vitamin E würde das hier jedem auffallen...bei K sind die Unterschiede aber mindestens genauso drastisch.




@Scout

danke für die Anmerkung, du hast natürlich völlig recht - in der verlinkten Webseite wird nicht zwischen verschiedenen Vitamin K-Formen unterschieden.

Ergänzend sollte dabei aber auch erwähnt werden, dass

- Vitamin K1 in vom Menschen in gewissem Umfang in Vitamin K2 konvertiert werden kann
- Vitamin K2 nicht hauptsächlich durch die Nahrungsmittel bereit gestellt wird, sondern vor allem von der Darmflora synthetisiert wird (eine gesunde Darmflora ist enorm wichtig!)

Vitamin K2 ist z.B. in Butter*, Eigelb und einigen Fleischprodukten* sowie in fermentierten Produkten wie Natto, Käse, Kefir und Sauerkraut enthalten.

*die Tiere sollten allerdings auf der Weide gestanden haben!

#19 RE: Vitamin K von parcel 31.07.2014 20:37

Ein Kommentar von R. Schmitt-Homm zu Vitamin K:

http://www.agepal.org/index.php/forschun...h-der-menopause

#20 RE: Vitamin K von parcel 14.08.2014 19:46

Eine Vitamin K Substitution kann Diabetes verhindern.

http://www.vitamin-k2.info/2010/05/erhoh...ingert-das.html

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