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#41 RE: Vitamin K von parcel 21.10.2019 21:19

Ich werde Vitamin K in jedweder Form wohl doch nicht mehr nehmen, mittlerweile sind auch meine letzten, leichten Schmerzen im Gesäß die ich hin und wieder hatte, verschwunden. Mein Papagei hat in einer Mixtur gemäß seiner Größe und seines Gewichtes nur immer ein bis zwei Tropfen K2-MK7 bekommen, aber seit dem er es nicht mehr nimmt, ist er ruhig und ausgeglichen und sein starker Durchfall, der nicht mal auf Vogelkohle reagiert hat, ist auch völlig verschwunden.

Es kann nicht gesund sein, seinen Körper mit einem Mittel zu malträtieren, das derart grässliche Nebenwirkungen haben kann. Merkwürdig, dass man nur so wenig über derartige Nebenwirkungen liest, so ganz unwichtig ist das ja nicht.

#42 RE: Vitamin K von wmuees 21.10.2019 22:01

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Ich bin in der ganzen Zeit nur über ZWEI Stellen im Internet gestolpert, wo Menschen über Schmerzen bei K2 MK7 berichtet haben. Es ist ja auch noch recht neu und wird noch nicht so lange genommen.

K2 MK4 ist wohl besser verträglich. Ich habe jedenfalls länger 3 x 15mg /Tag genommen. Bei 3 x 30mg /Tag hatte ich den Eindruck vermehrter Entzündungen, allerdings recht diffus.

Vitamin K1: wüßte jetzt nicht, warum ich es supplementieren sollte....

#43 RE: Vitamin K von La_Croix 22.10.2019 08:57

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Zitat von wmuees im Beitrag #42
Ich bin in der ganzen Zeit nur über ZWEI Stellen im Internet gestolpert, wo Menschen über Schmerzen bei K2 MK7 berichtet haben. Es ist ja auch noch recht neu und wird noch nicht so lange genommen.



Hat jemand eine Ahnung, ob in dem Artikel, hinter der Pay wall was dazu steht?

VITAMIN K2
Deshalb warnen Forscher vor der Nahrungsergänzung

Zitat
Ein Knochenbooster und Gefäßreiniger“, „Mit Vitamin K2 werden Ihre Arterien wieder sauber!“, „Der neue Superstar gegen Gefäßverkalkung, Osteoporose und Krebs“. Die Anbieter von Vitamin-K2-Produkten übertrumpfen sich derzeit in ihren Hymnen für einen Stoff, der vor zehn Jahren noch weithin unbekannt war. Das Vitamin soll demnach ein wahres Wundermittel sein und vor Knochenschwund, Demenz, Herzinfarkten, Diabetes und Krebs schützen.

Experten aber warnen, dass diese Gesundheitseffekte nicht wirklich belegt sind - und dass die Mittel im Gegenteil sogar Risiken bergen könnten.


https://www.welt.de/gesundheit/plus19988...ergaenzung.html

#44 RE: Vitamin K von wmuees 22.10.2019 12:05

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Na dann lies doch mal
https://www.aargauerzeitung.ch/leben/leb...trend-135626223

Der Herr Zittlau hat auch schon Artikel über Vitamin D geschrieben mit ähnlicher Aussage. Sehr viel mit "könnte" und "weiß man nicht".
... also die übliche Leuteverdummung.

#45 RE: Vitamin K von Joker 23.10.2019 10:23

Zitat von wmuees im Beitrag #42
Ich bin in der ganzen Zeit nur über ZWEI Stellen im Internet gestolpert, wo Menschen über Schmerzen bei K2 MK7 berichtet haben. Es ist ja auch noch recht neu und wird noch nicht so lange genommen.

K2 MK4 ist wohl besser verträglich. Ich habe jedenfalls länger 3 x 15mg /Tag genommen. Bei 3 x 30mg /Tag hatte ich den Eindruck vermehrter Entzündungen, allerdings recht diffus.


Ja, ich will schon lange von MK-7 auf MK-4 umswitchen, schaffe es aber nicht, weil mir gute Quellen fehlen. Das Super K von LEF wäre eine Möglichkeit, aber ich will reines MK-4, um den Unterschied sehen zu können.

Ein Grund für meinen Wunsch nach MK-4 ist der Effekt auf die Zähne, angeblich werden die schön glatt davon! Es gibt aber noch weitere Gründe FÜR MK-4.


Zitat von wmuees im Beitrag #42

Vitamin K1: wüßte jetzt nicht, warum ich es supplementieren sollte....



Wenn man kein reines MK-4 findet, so wie ich, dann ist Vitamin K1 ein billiger Ersatz, da Vitamin K1 im Körper zum Teil in MK-4 umgewandelt werden kann!

Conversion of Phylloquinone (Vitamin K1) into Menaquinone-4 (Vitamin K2) in Mice

#46 RE: Vitamin K von wmuees 23.10.2019 11:56

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AOR Peak K2 mit 15mg/Kapsel aus UK

#47 RE: Vitamin K von La_Croix 22.01.2020 12:49

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Vitamin K
Vielseitiger als ­angenommen

Von Burkhard Kleuser / Die Bedeutung von Vitamin K für die ­Blutgerinnung ist bekannt. Das Vitamin scheint jedoch noch mehr zu können und unter anderem auch die Knochen- und Gefäß­gesundheit positiv zu beeinflussen. Für die pharmazeutische Praxis wichtig zu wissen ist, dass große pharmakokinetische ­Unterschiede bei den K-Vitameren existieren.

Zitat
Epidemiologische Studien weisen darauf hin, dass eine inverse Korrelation zwischen der Vitamin K2-Aufnahme und dem Auftreten von Krebserkrankungen besteht. Die EPIC-Heidelberg-Studie mit fast 25 000 Teilnehmern im Alter zwischen 35 und 64 Jahren zeigte ein geringeres Krebs­risiko bei höherer Vitamin K2-, aber nicht Vitamin K1-Zufuhr (42). Bei Männern war der Effekt stärker als bei Frauen. Auch einige Zell- und Tierstudien deuten auf einen antikanzerogenen ­Effekt von Vitamin K hin. Dies muss aber in weiteren Experimenten näher untersucht werden (43, 44).

Fazit für die Praxis
Ob Blutgerinnung oder Knochenaufbau oder Verhinderung von Gefäßverkalkungen oder Diabetes mellitus: Vitamin K beziehungsweise seine Vitamere besitzen zahlreiche Effekte in der Prävention und möglichen Therapie der beschriebenen Krankheitsbilder. Doch sind noch sehr viele Fragen offen.

Empfehlungen der Fachgesellschaften für die tägliche Vitamin K-Aufnahme sind weltweit recht unterschiedlich und orientieren sich meist am hepatischen Bedarf der Gerinnungsfaktoren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt die tägliche Aufnahme an Vitamin K für Erwachsene von 70 µg bei Männern beziehungsweise 60 µg bei Frauen. Ab dem 51. Lebensjahr sollte die tägliche Aufnahme auf mindestens 80 µg beziehungsweise 65 µg erhöht werden. Diese Zufuhr scheint ausreichend, um eine vollständige Carboxylierung der Gerinnungsfaktoren zu erzielen.

Anders sieht dies jedoch bei weiteren nicht hepatischen Proteinen aus. Ein Großteil an Osteocalcin und Matrix-Gla-Protein liegt noch in der uncarboxylierten Form vor, wenn bereits alle Gerinnungsproteine posttranslational modifiziert sind. Gerade im Hinblick auf die Knochen- und Gefäßgesundheit wird daher in den USA und Kanada eine weitaus höhere tägliche Zufuhr von 90 µg bei Frauen und 120 µg bei Männern empfohlen. Die Vitamin K-Supplementation zur Prävention von Gefäß- und Knochenerkrankungen sollte durchaus in Betracht gezogen werden. Insbesondere die Nahrungsergänzung mit MK-7 kann sinnvoll sein. Patienten unter einer Therapie mit Vitamin K-Antagonisten sollten allerdings auf eine MK-7-Supplementation verzichten.


https://www.pharmazeutische-zeitung.de/a...als-angenommen/




Studie: Vitamin K2 gegen Nierenverkalkung
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2...erenverkalkung/

Das ist auch ein Hinweis darauf, dass Vitamin-K ziemlich wichtig zu sein scheint, für einige Proteine in den Nieren:
Gehen Vitamin-K-Antagonisten auf die Niere?
Eine große Post-hoc-Auswertung der RE-LY-Studie zeigt, dass sich die Nierenfunktion unter Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten stärker verschlechtert hat als bei Behandlung mit dem NOAC Dabigatran.
https://www.kardiologie.org/gehen-vitami...e-niere-/377912

#48 RE: Vitamin K von wmuees 01.02.2020 14:06

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Jetzt habe ich noch etwas Information gefunden über die von K2-MK7 vrursachten Schmerzen und eine wahrscheinliche Ursache:

Wenn man nicht in der Lage ist, Vitamin B6 umzuwandeln in P-5-P:

https://www.inspire.com/groups/national-...re-chest-pains/

#49 RE: Vitamin K von mithut 01.02.2020 15:45

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Seit ich weniger ne(h)me, ist alles ok ...

#50 RE: Vitamin K von parcel 17.02.2020 20:17

Hier mal eine Tabelle mit dem Vitamin K Gehalt unterschiedlicher Lebensmittel. https://www.staff.uni-mainz.de/goldinge/vitamink.htm#Vitamin

Ich esse fast täglich Lebensmittel aus Tab.: 15 Hoher Vitamin K-Gehalt (mehr als 100 µg Vitamin K pro 100 g) Wahrscheinlich decke ich schon durch die Ernährung meinen Bedarf an Vitamin K.

#51 RE: Vitamin K von wmuees 18.02.2020 11:33

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Bringst Du jetzt nicht K1 und K2 durcheinander?

#52 RE: Vitamin K von parcel 18.02.2020 11:51

Zitat von wmuees im Beitrag #51
Bringst Du jetzt nicht K1 und K2 durcheinander?


Nein, ich bringe da nichts durcheinander. Vitamin K2 MK7 kann ich ja aufgrund seiner sehr hohen Wirksamkeit nicht vertragen, es hatte bei mir erhebliche Nebenwirkungen. In früheren Zeiten haben Babys und manche Kleinkinder oft prophylaktisch hochdosiertes Vitamin K1 bekommen, weil es selbstverständlich auch wirksam ist. Es muss keineswegs immer K2 sein und schon gar nicht, wenn die Substitution mit schwersten Nebenwirkungen verbunden ist.

#53 RE: Vitamin K von Speedy 16.06.2020 19:23

Vitamin K status, cardiovascular disease, and all-cause mortality: a participant-level meta-analysis of 3 US cohorts
https://academic.oup.com/ajcn/article-ab...CvGzFi2ZuwtQc_o

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