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#141 RE: Prostatakarzinom von Prometheus 26.06.2018 16:34

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Konkret geht es ja um den Abbau des Medikaments über Das Enzym Cytochrom P450 2D6.
Hier gibt es Polymorphismen mit schneller Verstoffwechslung oder langsamer Verstoffwechslung (=geringere Dosierung erforderlich).

Allerdings ist so viel Theorie vielleicht gar nicht nötig:
Als ich mal ß-Blocker im Selbstexperiment getestet hatte, fand ich, dass sich die optimale Dosis ausgezeichnet über die Herfrequenz steuern ließ.

Bei stärkerer Kreislaufbelastung (Sprinttraining) haben ß-Blocker bei mir aber Arrythmien verursacht, deswegen hab ich das schon länger nicht mehr ausprobiert.

#142 RE: Prostatakarzinom von Wolfgang aus Berlin 26.06.2018 16:39

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Noch ein Beitrag zum Thema Krebs und Betablocker - Adrenalin, Noradrenalin, Stress ...

Dr. Retzek kurz und knackig zum Thema.

Zitat: "Nun hats mich fast hingesetzt, als ich gleich > 2000 Studien zum Thema Betablocker und Krebs fand."

Dr. Retzek schreibt übrigens irgendwo, dass er leichter Legasteniker ist, somit bittet Fehler zu entschuldigen, weil er keine Zeit hat, alles zu korrigieren.

Er verlinkt eine interessante Studie aus 2016
: The potential anticancer effect of beta-blockers and the genetic variations involved in the interindividual difference.

Obwohl ich JavaScript komplett freigegeben habe, komme ich an den Fulltext nicht ran. Was sagst du lieber schlauer Prometheus?

Ich denke, ich fange einfach erst einmal mit einem nicht-selektiven Betablocker an. Bisher habe ich alles vertragen. Prometheus, danke für den Hinweis auf deine persönliche Erfahrung

#143 RE: Prostatakarzinom von Prometheus 26.06.2018 16:50

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@Wolfgang aus Berlin

Auf das Paper von #142 habe ich leider auch keinen Zugriff, sie ist auch nicht bei ResearchGate online.
Aber da es sich eh um eine Übersichtsarbeit handelt, kannst du dir alternativ auch die interessanten Orignalstudien aus den Referenzen herauspicken:

https://app.dimensions.ai/details/publication/pub.1051810125

#144 RE: Prostatakarzinom von Prometheus 28.06.2018 09:15

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Für das Prostatakarzinom wurde wie auch bei anderen Krebsarten schon vor Jahren gezeigt, dass die entarteten Zellen spontan mit den Entzündungszellen aus der Tumorumgebung FUSIONIEREN:

Spontaneous Cancer-Stromal Cell Fusion as a Mechanism of Prostate Cancer Androgen-Independent Progression
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3411834/

Das erklärt natürlich auch, warum der Krebs Absiedelungen bilden kann: Die fusionierte Hybridzelle hat die Fähigkeit zu wandern und über die Blut- und Lymphwege in andere Gewebe einzudringen, schließlich ist das die Eigenschaft von Entzündungszellen. Nur das die sich dann wie Krebs-Stammzellen verhalten!

(Vermutet wurde dieser Mechanismus von schlauen Vordenkern übrigens schon vor über hundert Jahren: http://digital.zbmed.de/zbmed/id/554902 )

Hier ganz allgemein ein Überblick zur Fusion von Tumorzellen:
http://www.mdpi.com/1422-0067/17/5/638/htm

Einerseits frustrierend - wenn die Tumorzellen mit den Wirtzellen sprichwörtlich verschmelzen, wie soll man dieses Chaos dann noch in den Griff bekommen?

Andererseits: Vielleicht lassen sich auch direkt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn man das Tumor-Mikroenvironment gezielt therapeutisch angreift und Makrophagen (und dadurch auch die Hybridzellen!?) attackiert. Derartige Strategien werden bereits entwickelt:

Targeting Macrophages in Cancer: From Bench to Bedside
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5858529/

Interessant sind in diesem Zusammenhang vielleicht auch die Überlegungen, die ich bereits zum Mikroenvironment des Tumors (Stichwort: Inflammasom) angestellt habe:
Krebs und das Inflammasom

#145 RE: Prostatakarzinom von wmuees 05.07.2018 12:27

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Nitazoxanid verhindert Wachstum von Prostatakrebs (und Darmkrebs)

https://www.medicalnewstoday.com/articles/320085.php?sr

#146 RE: Prostatakarzinom von Tizian 05.07.2018 13:07

Zitat von wmuees im Beitrag #145
Nitazoxanid verhindert Wachstum von Prostatakrebs (und Darmkrebs)

https://www.medicalnewstoday.com/articles/320085.php?sr


In Deutschland mal wieder nicht zugelassen!

#147 RE: Prostatakarzinom von Curious 13.07.2018 10:31

Ich setze nach wie vor auf pflanzliche Substanzen, die ja zum Teil gut erforscht sind:
Kurkuma, Granatapfel, Kürbiskerne, Lycopen aus Tomatenmark etc. Mein PSA-Wert ist seit Jahren bei ungefähr 1 und ich habe die 60 schon überschritten

Hänge mal eine Studie zu Kurkuma an (nur beiläufig zu Prostatakrebs, aber auch für andere Krebsarten aufschlussreich). Auffällig ist die sehr niedrige Prostatainzidenz bei Indern (viel Kurkuma in den Currys) im Vergleich zu den USA.

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