#1 Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von La_Croix 01.04.2014 05:53

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Hallo,

Ich wollte mal kurz meine Erfahrungen mit Melatonin beschreiben und fragen ob es anderen auch so damit geht.

Also ich habe mir vor etwas mehr als einem Jahr Melatonin Tabletten bestellt. (hab jetzt ca. die Hälfte verbraucht denke ich)

Ich habe schon seit meiner Kindheit an Schlafproblemen gelitten, manchmal habe ich Phasen in denen ich wochenlang kaum schlafen kann.
Darum wollte ich einfach mal Melatonin probieren, auch wenn ich noch lange nicht in einem Alter bin in dem man Melatonin zur Altersprophylaxe gemeinhin empfehlen würde.

Also ich habe dann mal damit angefangen eine 3mg Tablette zu teilen und habe sie genommen (die andere Hälfte in der Nacht danach) nicht wirklich viel gemerkt.

Dann habe ich eine Woche lang jeden Abend eine ganze 3mg Tablette genommen, dabei immer darauf geachtet es zur selben Zeit zu nehmen (glaube es war 21:00 und bin dann auch bald eingeschlafen). Ich habe relativ schnell eine sehr angenehme beruhigende und schläfrig machende Wirkung gemerkt.
Allerdings bin ich dann immer mitten in der Nacht um 3:00 aufgewacht und kaum mehr eingeschlafen. Fühlte mich aber trotzdem recht erholt.
Es war so, als würde in dieser verkürzten Schlafdauer der Schlaf besser sein und genügen.

Ich habe gemerkt, dass ich nach dieser Woche auch ohne Melatonin zu nehmen zu dem Zeitpunkt wo ich es genommen habe müde wurde.
Mir scheint man kann damit wenn man es 1 Woche jeden Tag zur selben Zeit nimmt seinen Zirkadischen Rhythmus neu einstellen.

Habe Melatonin dann hin und wieder genommen, wenn ich mal wieder schneller einschlafen wollte (manchmal nur ¼ Tablette ein paar mal auch 2). Habe allerdings gemerkt, dass Melatonin nichts hilft, wenn man munter liegt und über irgend welche Dinge grübeln muss.

Habe mir dann mal Baldrian besorgt (auch gelegentlich genommen wenn es Stress oder so gab), und habe jetzt mal etwas mehr als eine ganze Woche durchgehend Baldrian + 1 (2 mal 2 Tabletten) Melatonin genommen.
Ich habe in dieser Woche wo ich früh aufstehen musste und bis Abend was machen musste das Melatonin und den Baldrian sehr unregelmässig genommen (immer zwischen 20:30 oder 22:30).

Ich bin trotzdem immer nur um ca. 24:00 eingeschlafen und dann immer um fast genau 3:00 aufgewacht (nach Zeitumstellung am Samstag um 4:00).

Nun habe ich seit Freitag nichts mehr genommen, trotzdem hält sich mein Körper leider noch an diesen Rhythmus (egal wie müde ich auch am Abend bin schlafe nicht vor 24:00 und wache dann immer um 3:00 Winterzeit auf bzw. heute Nacht bin ich gar nicht eingeschlafen). Allerdings habe ich ohne Melatonin nicht das Gefühl, dass diese kurze SChlafdauer genügt um micht zu erholen...

Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass ich mich in dieser Woche eigentlich jede Nacht an sehr lebhafte Träumer erinnenr konnte, die mir immer sehr lange vorgekommen sind.
Als wäre ich in den ca. 3 Stunden die ich geschalfen habe fast nur in der REM-Phase gewesen, die ja anscheinend ganz entscheidend für die Qualiätä des Schlafes sein soll.

Meine Frage, habt ihr ähnliche Erfahrungen mit Melatonin gemacht?

Kann es eventuell schädlich sein Melatonin nicht immer zur genau selben Zeit zu nehmen?

#2 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von spoon79 01.04.2014 06:23

Melatonin erzielt bei mir, wenn überhaupt nur in den ersten beiden Nächten, einen Effekt. Habe es in Dosierungen von 0,1mg bis 80mg (!!) verwendet. Der längste Verwendungszeitraum war etwa 3 Wochen. Es hat in dieser Zeit sogar dafür gesorgt, dass meine "Krähenfüße", welcher unter der IHT Behandlung kaum noch vorhanden waren, deutlich ausgeprägter waren. Nach Absetzen erholte sich die Haut wieder.
Eventuell wirkt es "prooxidativ" in höheren Dosen??!

#3 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von La_Croix 01.04.2014 06:25

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Man ich mach mir bei 6mg schon gedanken und du hast dir 80mg rein
Wie lange hast du diese Megadosis genommen?
Ich hatte bei 6mg am nächsten Tag manchmal das Gefühl müder zu sein als sonst, liegt aber vieleicht auch daran, dass ich in einem alter bin wo die Zirbeldrüse noch in einem guten Zustand ist und selbst noch fleissig Melatonin nachproduziert.

#4 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von Chuby Chacker 01.04.2014 08:33

Hallo
Ich habe Melatonin auch ausprobiert, allerdings eher unregelmäßig. Angefangen habe ich mit 1mg, ohne, dass ich eine Wirkung spürte. Inzwischen kombiniere ich 3mg zeitverzögert mit 2 Kapseln 1mg eines anderen Herstellers. Ich kann nicht sagen, dass ich davon müde würde. Manchmal könnte ich sagen, dass der Schlaf minimal erholsamer ist. Mehr aber auf keinen Fall.
Ursprünglich wollte ich dadurch versuchen meinen etwas verdrehten Schlafrhythmus (abends putzmunter und am Morgen Anlaufschwierigkeiten, was erst seit Hashi so ist) zu verbessern. Die positive Wirkung bzgl Krebs war natürlich auch willkommen.
Da ich so gut wie keinen Unterschied merke, nehm ich es nur sporadisch, vermutlich nur bis mein Vorrat aufgebraucht ist. Mehr zu nehmen habe ich mich bislang nicht getraut.
Altersmäßig bin ich durchaus in der Phase, wo Melatonin positive Wirkung haben sollte.
LG
Chuby

#5 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von Nurdug 01.04.2014 08:57

Ich nehme Melatonin jetzt seit zwei Jahren.

Ursprünglich wegen schlechtem Durchschlafen und dann, nach weiteren Infos auch aus Altersgründen.
Bin da auch in dem Alter, in dem es durchaus positive Nebeneffekte hat.

Ich nehme meine Dosis von 3mg immer eine halbe Stunde vor Schlafenszeit.
Das ist täglich unterschiedlich.
Ich habe noch keine negativen Auswirkungen gespürt, schlafe auch ziemlich gut durch.

Wenn der Tag sehr aufregend oder strapaziös war, nehme ich auch mal 5mg.

Morgens wache ich eher früh auf und bin auch prima ausgeschlafen und munter.

Mein Melatonin ist übrigens stufenweise wirksam.

La Croix,
wenn Du immer um 3 Uhr aufwachst, könnte das auch organische Ursachen haben.
Laut TCM ist es die Leberzeit.
Und dieses Organ macht, auch wenn wir es nicht immer merken, vielen Mensche zu schaffen, weil sie doch recht überblastet sein kann.

#6 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von vera8555 01.04.2014 14:01

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Mein Melatonin ist auch stufenweise wirksam.
Ich mit meinen 70+ habe jetzt von 3mg auf 4mg erhöht. Hatte mal versuchsweise 6mg genommen aber ich hatte die halbe Nacht ein ungutes, benommenes Gefühl.
Auch bei mir wirkt es schlagartig 1/2 Stunde nach Einnahme und auch ich wache relativ zeitig, schätzungsweise 7Stunden nach Einnahme auf.
Mir ist aufgefallen, daß ich dann nicht mehr "noch ein bissel dösen" kann, sondern ich muß aufstehen und bin hellwach.
Oder ist das die berühmte "senile Bettflucht"?

#7 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von Julie 01.04.2014 17:01

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Melatonin nehme ich immer dann, wenn ich zu Bett gehe und zwar zu völlig unterschiedlichen Uhrzeiten. Ich benötige 1mg und bin nach Einnahme immer nach ca. 15 Minuten im Nirvana. Nehme ich mehr als 1mg habe ich sehr lebendige und zum Teil völlig verrückte Träume ( in Farbe). Auch spannend, aber für mich hat das ganze dann drogenähnlichen Charakter, ist einfach scheinbar zu viel für mich des Guten. Ab und an vergesse ich mein Melatonin zu nehmen und diese Nächte sind allesamt grauenhaft.
Ich liebe mein Melatonin und will nie mehr darauf verzichten.
Liebe Grüße von Julie

#8 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von La_Croix 01.04.2014 19:21

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Zitat
Nehme ich mehr als 1mg habe ich sehr lebendige und zum Teil völlig verrückte Träume ( in Farbe)



Vielleicht sollte ich auch noch mal versuchen, was passiert wenn ich nur eine halbe 3mg Tablette nehme.

Aber witzig, dass auch anderen auffällt, dass die Träume intensiver sind mit Melatonin.
Aber ist in Farbe Träumen für dich etwas besonderes?

Mir kommt vor ich habe weniger Luzidträume mit Melatonin, kann mich aber an die normalen Träume besser erinnern. Ich kann mich an richtig komplexe Handlungsstränge, Orte und Gesichter aus dem Traum erinnern wenn ich aufwache.

#9 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von spoon79 02.04.2014 05:02

Sehr hohe Dosen von Melatonin habe ich nur wenige Tage probiert. Die Träume waren deutlich intensiver, aber der Schlaf trotzdem nicht besser.
Weitere Nebenwirkungen waren u.a. starkes Jucken, verringerte Libido sowie starke Stimmungsschwankungen.

Ist dein Schlaf erholsam? Drei Stunden sind ja nicht unbedingt viel.

#10 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von La_Croix 02.04.2014 07:35

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Naja, also beim Aufwachen und bis zum frühen Nachmittag habe ich mich recht gut gefühlt, müde wurde ich dann allerdings wieder um ca. 15:00 - 16:00 Uhr.

Heute Nacht habe ich wieder mal ca. 7 - 8 Stunden geschaft. Hab Melatonin jetzt einige Nächte nicht genommen.

Aber ich finde es sehr interessant, dass viele merken intensiver zu Träumen unter Melatonineinfluss.
Träume finden in der REM-Schlafphase statt und die dürfte der entscheidende Teil des Schlafes sein!

Zitat
Tatsache ist, dass bei Entzug des REM-Schlafs die REM-Phasen in den folgenden Nächten im Sinne eines Rebound-Phänomens vermehrt auftreten. Viele Versuchspersonen zeigen ein gesteigertes triebhaftes Verhalten (vermehrtes Hungergefühl, vermehrte sexuelle und aggressive Impulse, Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme), andere tolerieren auch einen langen und fast vollständigen Entzug des REM-Schlafes gut. Dass Ratten nach zwei- bis dreiwöchigem vollständigem REM-Schlaf-Entzug sterben können


http://de.wikipedia.org/wiki/REM-Schlaf

Das deutet zumindest darauf hin, dass mein Empfinden eines kürzeren aber trotzdem halbwegs erholsamen Schlafes unter Melatonin nicht nur ein subjektives Gefühl ist.

#11 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von La_Croix 02.04.2014 07:45

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Also meinen Erfahrungen nach, macht Melatonin Sinn, wenn man seinen Zirkadischen Rythmus neu Kalibrieren will (wenn man etwa in zukunft ein paar Stunden früher aufstehen will) oder wenn man weiß, dass man in dieser Nacht nicht lange wird schlafen können aber trotzdem halbwegs erholt sein will.

#12 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von Julie 02.04.2014 08:48

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Hallo la Croix,
ich denke, dass man wahrscheinlich immer in Farbe träumt, nur mir war das zuvor nie bewusst. Aber durch das Melatonin erinnere mich oft sehr genau daran.
Und die Gesichter sind nun auch deutlicher und wie bei dir haben meine Träume komplexere Handlungstränge. Ich träume zum Teil längere Abläufe, sprich, ganze Geschichten.
Eher wieder wie in der Kindheit. Bin nur froh, dass die Albträume derer nicht wieder zurückkehrt sind.
Liebe Grüße von Julie

#13 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von Rola 15.04.2014 22:23

Ich nehme Melatonin seit 2 Jahren jeden!!! Abend. Ca. 30-45 min vor dem Schlafengehen werfe ich es ein und dann überkommt mich eine sehr angenehme Müdigkeit. Warte ich zu lange bzw. Übergehe ich die Müdigkeit, schläft es nicht mehr so gut, gehe ich direkt nach Einnahme ins Bett, geht es auch nicht so gut. Nehme ich 1mg, wache ich 3 Uhr auf, immer. Bei ca 1,5 -2mg ist es ideal, ich schlafe perfekt in sehr guter Qualität ohne Hang-over. Ja ich träume manchmal, aber ob in Farbe oder intensiv, keine Ahnung. Früher habe ich auch manchmal intensiv geträumt.... Da ich die Dinger aus den USA bekomme, teile ich 3 mg. Damit komme ich gut aus. Ist ja echt spottbillig da. Vergesse ich sie tatsächlich mal, schlafe ich nicht so besonders. Ich möchte sie nicht mehr missen. Aber jeder muss für sich die passende Dosis herausfinden.

Lg rola

#14 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von Saskia 16.04.2014 19:31

Hallo Ihr Lieben, bin nun auch umgeschwenkt auf dieses Forum. Danke dem Organisator!

Melatonin nehme ich seit 5 Jahren 3 mg von Biovea. Meine Schlafqualität hat sich eindeutig verbessert. Einschlafen war noch nie wirklich mein Problem, eher das Durchschlafen. Einmal nachts auf die Toilette ist zu 80 % Standard bei mir. Ich trinke aber auch noch eine größere Menge vor dem Schlafen. Das Problem war dann wieder einzuschlafen. Zwei bis 3 mal die Woche las ich 1 1/2 Stunden, bis ich merkte jetzt geht es wieder mit dem Weiterschlafen. Das klappt jetzt bis auf wenige Ausnahmen (1-2 mal im Monat geht's halt nicht). Das ist für mich ein deutlicher Fortschritt. Ich träume mehr, fühle mich ausgeruht auch nach weniger als 8 Stunden Schlaf.
Meine Frauenärztin hat mir auch ausdrücklich empfohlen Melatonin beizubehalten. Im Buch von Herrn Schmitt-Homm wurde ja die protektive Wirkung gegen Brustkrebs beschrieben.

Ich freue mich über das neue Forum und hoffe, wir bleiben von Spam verschont.
Saskia

#15 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von Prometheus 17.04.2014 07:24

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@Saskia

Herzlich willkommen hier im Forum!

Falls du möchtest, kannst du gerne ein neues Thread zum Thema Nykturie eröffnen, vielleicht bekommen wir den ein oder anderen guten Tipp zusammengetragen.

#16 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von Speedy 23.04.2014 02:12

Zitat von spoon79 im Beitrag #2
Melatonin erzielt bei mir, wenn überhaupt nur in den ersten beiden Nächten, einen Effekt. Habe es in Dosierungen von 0,1mg bis 80mg (!!) verwendet. Der längste Verwendungszeitraum war etwa 3 Wochen. Es hat in dieser Zeit sogar dafür gesorgt, dass meine "Krähenfüße", welcher unter der IHT Behandlung kaum noch vorhanden waren, deutlich ausgeprägter waren. Nach Absetzen erholte sich die Haut wieder.
Eventuell wirkt es "prooxidativ" in höheren Dosen??!


ab einer Dosis von über 40mg wirkt Melatonin bei mir unangenehm erregend. Aktuell nehme ich abends 5mg ein und bin mit meinem Schlaf sehr zufrieden. Mit Grapefruitsaft eingenommen kann ich sogar die in wissenschaftlicher Literatur beschriebene anxiolytische Wirkung von Melatonin wahrnehmen (Warnung: Grapefruitsaft kann mit diversen Arzneistoffen zu gefählichen Wechselwirkungen führen!).

#17 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von La_Croix 23.04.2014 09:20

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Hier mal neue Forschungsergebnisse, allerdings von russischen Forschern.
Von dort kommen ja leider manchmal nicht ganz seriöse Meldungen.


Schlafhormon heilt Blindheit
Die Gerontologie, die Wissenschaft vom Altern, wird so gut wie jeden Tag durch neue Erkenntnisse ergänzt. Die jüngste Forschungsarbeit sibirischer Wissenschaftler bringt Licht in die Natur von Erkrankungen, die sich mit dem Alter entwickeln. Ein wirksames Heilmittel gegen sie kann der natürliche Regulator der Tagesrhythmen sein, das „Schlafhormon“ Melatonin. Seine Synthese im Organismus oder seine Einnahme in Form von einem Präparat helfen, die Entwicklung der Blindheit zu verlangsamen und das Funktionieren des Gehirns zu verbessern.

http://german.ruvr.ru/2014_04_21/Schlafh...Blindheit-4547/

#18 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von _Tabea_ 30.04.2014 10:17

Hallo,

habt ihr schon mal von sog. "Nachtmilchkristallen" gehört?
http://www.t-online.de/ratgeber/gesundhe...-werbegag-.html
Das klingt doch eigentlich ganz interessant?! Ich frage mich allerdings, ob das Kuh-Melatonin auch vom Menschen verwertet werden kann und wieviel Melatonin tatsächlich in den Kristallen drin sein soll.

Oder ist das alles nur Humbug???

Liebe Grüße
Tabea

#19 RE: Meine Erfahrungen mit Melatonin und Fragen von Prometheus 31.05.2014 21:25

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@Tabea,

entschuldige die späte Antwort. Das von dir angesprochene Produkt hat zwei wesentliche Haken:

1) Es ist nirgendwo eine Angabe zur tatsächlichen Melatonin-Konzentration zu finden.
Die Hersteller werden diese aber gemessen haben, sonst könnten sie nicht behaupten, das der Gehalt im Vergleich zu normaler Milch 100-fach erhöht sei. Da Melatonin aber in der Milch nur in Spuren vorhanden ist, dürfte der reelle Melatoningehalt in den Nachtmilchkristallen im Vergleich zu Tabletten und Kapseln eher gering sein.

2) Der Preis. Ca. 1 Euro für 12g Milchpulver. Ob das ein gutes Preis-Leistungverhältnis ist, muss letztlich der Kunde entscheiden.

Es macht allerdings keinen Unterschied, ob das Melatonin nun von der Kuh stammt oder nicht. Eine andere Frage ist, wie hoch die Bioverfügbarkeit von Melatonin nach oraler Einnahme ist (90% Metabolisierung in der Leber!). Aber das gilt für herkömmliche Kapseln und Tabletten ja auch - nur, dass dies bereits in der Dosierung letztgenannter Produkte Berücksichtigung findet.

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