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#1 Die Hypothalamus-Lebensuhr von Prometheus 29.07.2015 07:55

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Alle Gewebe altern - von der Keimbahn vielleicht einmal abgesehen. Aber es gibt einige Gewebe, deren Alterung dramatische Auswirkungen auf den Gesamtorganismus haben. Besonders wichtig sind zum Beispiel die hormonproduzierenden (=endokrinen) Drüsen des Körpers. Noch wichtiger aber ist das den endokrinen Drüsen übergeordnete Steuerungsystem, der Hypothalamus:


(https://de.wikipedia.org/wiki/Hypothalamus)

Wen wundert es, dass die Alterung des Hypothalamus dramatische Effekte auf den gesamten Organismus hat?

Zum Beispiel kann durch einen Kalorienüberschuss eine unterschwellige Entzündungsreaktion im Thalamus entstehen - der erste Schritt hin zum metabolischen Syndrom:

Hypothalamic microinflammation: a common basis of metabolic syndrome and aging
http://www.sciencedirect.com/science/art...166223614001908

Und es müssen lediglich ein paar Signalwege im Hypothalamus umprogrammiert werden, um die Alterung des Gesamtorganismus zu veranlassen:

Hypothalamic programming of systemic ageing involving IKK-β, NF-κB and GnRH
http://www.nature.com/nature/journal/v49...ature12143.html

#2 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von Prometheus 06.08.2015 11:47

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Eine Beeinflussung der Mirkoinflammation im Hypothalamus ist schwierig, da nur wenige Substanzen in der Lage sind, die Blut-Hirn-Schranke zu überqueren.

Konzepte zur Überwindung der Blut-Hirn-Schranke
https://de.wikipedia.org/wiki/Konzepte_z...t-Hirn-Schranke

Die meisten bei Wikipedia gelisteten Konzepte sind aber deutlich zu aggressiv für Präventions-Ansätze.

Als Ergänzung zum Wikipedia-Artikel: Auch intranasale Wirkstoffapplikationen könnten für einige Moleküle eine Möglichkeit darstellen:

Intranasal delivery of biologics to the central nervous system
http://www.sciencedirect.com/science/art...169409X11002791

#3 Die Hypothalamus-Lebensuhr von Prometheus 02.02.2016 11:35

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Woher weiß der Körper, wie alt er ist?

Josh Mitteldorf geht in seinem aktuellen Blogeintrag darauf ein. Er kommt zu dem Schluss, dass chemische Signale einen großen Einfluss darauf haben, wie jung oder wie alt sich Zellen verhalten.

Doch wo kommen diese Signale her?

Einige Gründe sprechen dafür, dass die Signalgebung im Nervensystem erfolgt, und dass der Hypothalamus dabei eine herausragende Rolle spielt. Im Hypothalamus wird beispielsweise auch der Tagessrhythmus zentral gesteuert. Und der Hypothalamus reguliert maßgeblich die Entzündungsalterung. Purer Zufall?

Zitat
the chemical signals tell the body how old it is. Change the signals, and the body can change its age.

When we think this way, the questions “what are these signals?” and “where do they come from?” become exciting and highly charged. The most intuitive and logical place to look for a source of age signals is in the brain. Here are four reasons to look to the brain’s hormone center, the neuroendocrine region, as a source of aging signals.

◾We know that aging is highly plastic and adaptive depending on behavior and environment. To sense many factors and make a decision about aging, it seems that the combined forces of the nerves and endocrine signal transducers in the brain are best equipped for the job.
◾The hypothalamus is a neuroendocrine region of the brain already known to house the seat of the 24-hour clock that synchronizes our circadian rhythms, the suprachiasmatic nucleus.
◾The hypothalamus is also responsible for flooding the body with at least one of the transcription factors that increase destructive inflammation late in life (NFkB).
◾In a worm experiment fifteen years ago, genes for aging were modified in different systems of the worm, and the modifications were effective in changing the worm life span only when the genes were modified in the nervous system (not in skin or muscle or digestive system).


Is Aging Controlled from the Brain? NPY and ALK5
http://joshmitteldorf.scienceblog.com/20...in-npy-and-alk5


Auch interessant: Das im Hypothalamus gebildete Neuropeptid Y (NPY), dass im Alter herunterreguliert wird. Der Verlust von NPY hat u.a. folgende Konsequenzen:

◾Gestörter Proteinhaushalt
◾Stammzellverlust
◾Gestörte Zellkommunikation
◾Fehlregulierte Nährstoff-Detektion
◾Zelluläre Seneszenz
◾Mitochondrien-Dysfunktion

Neuropeptide Y: An Anti-Aging Player?
http://dx.doi.org/10.1016/j.tins.2015.08.012

#4 Die Hypothalamus-Lebensuhr von Prometheus 13.02.2016 22:46

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Hypothalamic control of development and aging of the thymus
http://www.sciencedirect.com/science/art...047637497001358

#5 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von Prometheus 23.02.2016 12:38

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Altes Wissen, neu entdeckt: Diese Arbeit stammt aus dem Jahr 1973, ist aber aktueller denn je.
Damals wurde die Zusammenfassung sogar noch auf Deutsch und Französisch übersetzt:

"Die Hirnanhangsdrüse ist für die normale Lebensdauer notwendig. Gewisse Hirnanhangsdrüsenhormone, beispielsweise ACTH (durch Vermittlung der Nebennierenrindenhormone) und die Hormone des Hypophysenhinterlappens erhalten oder verlängern das Leben hypophysektomierter oder alter Ratten. Diese Hormone werden lebenserhaltende Hormone gennant.

Hypophysektomie verlangsamt physiologische Alterungsprozesse im Kollagen, im Knochen, in Niere und Ovar. Die meisten Hormone, die vom Hypophysenvorderlappen, der Schilddrüse, der Nebennierenrinde und den Gonaden sezerniert werden, beschleunigen nachweislich einige Aspekte des physiologischen Alterns oder erhöhen das altersbezogene Auftreten von Krankheiten in Niere oder im Herz-Kreislauf-System. Hormone, welche Altersveränderungen oder die Alterspathologie fördern, werden Altershormone genannt.

Umwelteinflüsse wie Stress, Nahrungsversorgung und Temperatur beeinflussen ebenfalls den Verlauf des Alterns. Die Wirkung dieser Umweltfaktoren wird weitgehend vermittelt durch die inkretorischen Drüsen in Hypothalamus-Hypophyse-Peripherie durch Veränderung ihrer Ausschüttung von Altershormonen."

The hypothalamic-pituitary control of ageing and age-related pathology
http://www.sciencedirect.com/science/art...531556573900399

#6 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von Prometheus 12.08.2016 08:38

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Die Hypothalamische Dysfunktion avanciert zu einem wichtigen Faktor bei der Entwicklung von Adipositas und Begleiterkrankungen sowie in dem Prozess der Alterung und altersbedingte Krankheiten, wie Diabetes Mellitus Typ 2, Bluthochdruck und der Alzheimer-Erkrankung.

Diese Übersichtsarbeit beschreibt die Schlüsselrolle der Proteostase in der Kontrolle der Hypothalamus-Neuronen und die Einbeziehung dieses Prozesses bei der Regulierung der Energiebilanz und der Lebensdauer:

The pathophysiology of defective proteostasis in the hypothalamus — from obesity to ageing
http://www.nature.com/nrendo/journal/vao...o.2016.107.html

#7 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von mithut 12.08.2016 09:40

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Natürlich sind alle Drüsen sind wichtig,
und ohne esoterisch klingen zu wollen, die Zirbeldrüse (und damit besonders das "Fluor-Problem")!

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/zirbeldruese-ia.html

Weil es gerade passt,
dieses ominöse und allgemeine "Verkalkungs-Problem" (wie im obigen Link auch angesprochen) ist alles andere als ein Ca-Überschuss!
Ich sehe das eher so,
dass sich die Ca-Verteilung u. a. als suboptimal mildernde Reaktion auf Entzündungen verändert,
Ca an wichtigen Stellen abgezogen wird und im "Alter" nicht zuletzt deswegen, sondern auch im Zuge das "Abbaus"
und darum kontrolliert und in verträglicher Form substituiert werden sollte/muss.

Aber vll. mag sich jemand dessen erläuternd und kompetenter annehmen.

#8 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von jayjay 12.08.2016 14:12

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Im Alter werden viele Substanzen im Körper weniger, sogar Wasser. Ich weiß nicht ob es der richtige Weg ist, all diese Stoffe in erhöhter Menge bereitzustellen.
Es wird/könnte doch eine Gegenregulation stattfinden. Enzyme werden noch weniger produziert und man müsste nochmehr z.B. Calcium einnehmen.

#9 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von mithut 12.08.2016 14:41

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Danke für den Standpunkt, jayjay,

ich habe nicht vermehrt gemeint, sondern angemessen, rund 1g Ca tgl.

Man glaubt gar nicht, wie viele Leute mit den einfachen Elektrolyten Probleme haben!
Ist zwar hier nicht Thema, manche sind schon so "bedient", dass sie zwischen echt bedrohlichen Hyper- und Hypokaliämiezuständen schwanken!
(K, nicht Ca)

Wenn nicht einmal das stimmt, kann man sich den Rest wohl sparen.

#10 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von Prometheus 12.08.2016 18:47

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Der Hypothalamus ist im Hormonsystem eine übergeordnete Instanz. Von dort aus werden viele hormonproduzierende Zentren reguliert und gegenreguliert!
Problematisch für uns sind in erster Linie die geringgradigen Entzündungsreaktionen (Stichwort "Inflam-Aging") die sich dort desaströs auswirken.

In der chinesischen Heilkunde werden übrigens einige interessante Substanzen eingesetzt, die direkten Einfluss auf die Hypothalamusfunktion haben:




Epimedium (Elfenblumen) zum Beispiel:

Epimedium flavonoids ameliorate experimental autoimmune encephalomyelitis in rats by modulating neuroinflammatory and neurotrophic responses.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22728315

Epimedium Flavonoids Counteract the Side Effects of Glucocorticoids on Hypothalamic-Pituitary-Adrenal Axis
http://www.hindawi.com/journals/ecam/2013/938425/abs/

Exploration on molecular mechanism of Epimediun flavonoids in regulating adrenocortical regeneration in rats with inhibited hypothalamic-pituitary-adrenal axis using oligonucleotide microarrays
http://europepmc.org/abstract/med/16883909




Vielblütiger Knöterich (Polygonum multiflorum, "Fo-Ti")ist auch interessant:

Heshouwu decoction, a Chinese herb for tonifying kidney, ameliorates hypothalamic-pituitary- testicular axis secretion in aging rats
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4308762/

Das sind ausdrücklich keine Einnahmeempfehlungen, sondern das ist erst einmal eine reine Informations-Sammlung!

#11 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von Prometheus 12.08.2016 19:24

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Zitat von Prometheus im Beitrag #3
Woher weiß der Körper, wie alt er ist?

[...]

Is Aging Controlled from the Brain? NPY and ALK5
http://joshmitteldorf.scienceblog.com/20...in-npy-and-alk5


Auch interessant: Das im Hypothalamus gebildete Neuropeptid Y (NPY), dass im Alter herunterreguliert wird. Der Verlust von NPY hat u.a. folgende Konsequenzen:

◾Gestörter Proteinhaushalt
◾Stammzellverlust
◾Gestörte Zellkommunikation
◾Fehlregulierte Nährstoff-Detektion
◾Zelluläre Seneszenz
◾Mitochondrien-Dysfunktion

Neuropeptide Y: An Anti-Aging Player?
http://dx.doi.org/10.1016/j.tins.2015.08.012



Neuropeptid Y lässt sich stimulieren:

Adaptogens stimulate neuropeptide Y and Hsp72 expression and release in neuroglia cells

"We demonstrated that ADAPT-232, a fixed combination of adaptogens Eleutherococcus senticosus root extract, Schisandra chinensis berry extract, Rhodiola rosea root extract SHR-5, and its active constituent salidroside, stimulated the expression of NPY and 72 kDa heat shock protein (Hsp72) in isolated human neuroglia cells."

http://journal.frontiersin.org/article/1...2012.00006/full

#12 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von mithut 12.08.2016 19:39

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Zweifellos!
Und wie du - richtig wie immer - die Antagonismen und Synergismen (besonders auch mit der Hypophyse) anführst, ist das von allergrößter Wichtigkeit.
FoTi hab ich ganz gutes, leider aber keine Elfenblumen ...

Ohne mit den Chakras antanzen zu wollen, scheint hier ein organischer "Übergang" zwischen Unbewusstem und Bewusstsein stattzufinden, darum habe ich die Epiphyse als einen "bewussteren" Bereich kurz ins Spiel gebracht.

#13 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von Curious 08.08.2017 13:59

Josh Mitteldorf hat wieder einen neuen Artikel veröffentlicht, in dem er verschiedene "biologische Uhren" im Körper daraufhin abklopft, was möglich sein könnte bzw. einer Intervention zugänglich wäre. Ist noch Zukunftsmusik, zeigt aber sehr gut, dass wir wahrscheinlich mit NEMs gar nicht viel bewirken können, weil die Komplexität des Alterungsprozesses deutlich unterschätzt wird.

https://joshmitteldorf.scienceblog.com/2...from-the-brain/

#14 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von mithut 09.08.2017 22:10

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...

Zitat von Curious im Beitrag #2
dass wir wahrscheinlich mit NEMs gar nicht viel bewirken können
,

... dass das Stoffliche nicht die einzige Ebene ist, wissen wir ja, doch gerade hier können und müssen wir ansetzen wirken, weil wir darüber verhältnismäßig am meisten wissen.
Da können wir messen, wiegen, kontrollieren (und das von mir!) ... im Gegensatz zu den weiteren Räumen, wo wir doch sehr machtlos am Mutmaßen sind (Beispiele: Transposonen, Quantenbiologie, Homöopathie, Bewusstsein ...)

"Die Landkarte ist nicht das Gebiet," Alfred Korzybski

#15 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von Dr.Faust 10.08.2017 10:29

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Man kann "NEM"s nicht einfach so undiffrenziert betrachten. Es handelt sich um ganz
unterschiedliche Stoffe mit spezifischen Funktionen. Ich bin schon der Meinung, dass man
mit der Zufuhr bestimmter Stoffe Abläufe im Körper verbessern kann. Dass man das Leben
generell verlängern kann, ist sicher so allgemein nicht der Fall. Aber vll. kann man es auf
indirektem Wege, indem Körperfunktionen besser laufen und "Endpunkte" vermeiden werden?

Mitteldorf betrachtet ja auch eine Reihe von Stoffen, deren Zufuhr überlegenswert ist.
Dann kommen ja noch die völlig unterschiedlichen Ernährungsweisen, die ggf. zu Mangelzuständen
führen, insbesondere durch Einnahme von Medikamenten, die einen Großteil der Bevölkerung
betreffen. Denke nur an Statine und Q10. Davon gibt es viele Beispiele, beschrieben von
U.Gröber in seinem Buch über Medikamente und Mikronährstoffe.

Und bei vielen speziellen "Stoffen" steht nicht das Stoffliche als "Substrat" in Vordergrund,
sondern die damit transportierte Information.

Und so machtlos sind wir ja bei der Quantenphysik/biologie ja auch nicht. Und das Bewusstsein
können wir doch stark benutzen und manipulieren. Dass es körperliche Funktionen sehr
stark beeinflusst, diese Erfahrung sollte ja jeder wahrgenommen haben. Nur macht
man sich meist keine Gedanken darüber, weil es ja "normal" ist.

#16 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von mithut 10.08.2017 10:43

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Nana,

zurzeit sind wir noch am effektivsten und am überschaubarsten im Greif- und Messbaren,
alles andere wird doch schnellstens psiramisiert ... (Esoterik, suspekt, unbewiesen ...)
und gerade Du (Tenor Deiner Postings) hast doch mit Ernährung, NEMs und Sport einiges erreicht,
(ob lebensverlängend oder nicht!?)

#17 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von Dr.Faust 10.08.2017 11:02

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PSIRAM und Co. sind mir total egal. Ich wende mich ja nicht ab vom
Messbaren. Sport ist allerdings auch nichts Stoffliches, eher etwas
physisches, aber auch mentales.

Was die Quantenprozesse betrifft, so denke ich, dass sie den Unterschied
zwischen Leben an sich und Nicht-Leben ausmachen, aber auf sehr niedriger
Ebene wirken und nicht spezifisch (z.B. Muskeln aufbauen). Also geht es allgemein
darum, die Quantenprozesse, insbesonder Kohärenz, am Laufen zu halten und nicht
zu stören (Stichpunkte Wasser, Photonen, Disruptoren wie Al).

Ansonsten wird mir der Einfluss der Psyche immer klarer. Das steht natürlich
in Wechselwirkung mit Ernährung, Gewichtsreduktion und Kraftzuwachs.
Es ändert die Persönlichkeit. Man muss Gedanken an die "Altersleiden" nicht
nur verdrängen, sondern komplett "vernichten", so dass man sich wundert,
wie man an sowas denken konnte. Hab ich mit 40 ja auch nicht gedacht.
Ich will sowas auch nicht hören und nehme an solchen Dikussion nicht teil.
Man plane also mindestens für die nächsten 20 Jahre.

Vielleicht sitzt der Masteregulator des Alterns tatsächlich im Kopf und alles
andere gehorcht nur?

#18 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von mithut 10.08.2017 14:47

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... auch meine Vermutung,
der Chef sitzt in der Gegend Hypothalamus, Hypophyse, Limbisches System,
im "Übergang".

#19 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von Prometheus 10.08.2017 16:09

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Weil die Hypothalamus-Hypophysenachse über ein Portalgefäßsystem verfügt, bietet sich dieses potentiell für Reverse-Aging-Interventionen an.

#20 RE: Die Hypothalamus-Lebensuhr von Prometheus 11.08.2017 00:22

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Trainingseffekt ohne Training?

Ist jetzt bei Mäusen gelungen. Sammelt man das Nervenwasser von trainierten jungen Mäusen und spritzt es mittelalten Mäusen, beschleunigt und verjüngt das deren Stoffwechsel.

Dieser Effekt wird über den Hypothalamus vermittelt:

Hypothalamic S1P/S1PR1 axis controls energy homeostasis in Middle-Aged Rodents: the reversal effects of physical exercise
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5310661/

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