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#1 Omega 3- Freund und Feind? von Prometheus 13.10.2015 06:44

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Eines vorab: Omega 3-Fettsäuren sind essentiell, also lebensnotwendig. Gilt nach wie vor!
Aber wo Licht ist, ist immer auch Schatten. Hier geht es ausnahmsweise mal um die Schattenseiten von Omega 3-Fettsäuren.

Mit dem Verhältnis von mehrfach ungesättigten zu einfach ungesättigten Fettsäuren kann man die Lebensspanne von Vögeln vorhersagen: Je mehr Omega 3 eine Vogelspezies prozentual im Gewebe hat, um so kürzer das Vogel-Leben:

Long lifespans have evolved with long and monounsaturated fatty acids in birds
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.11....12754/abstract

Immerhin: Den Mäusen und Schweinen haben wir aufgrund unserer vergleichsweise niedrigen Omega 3-Fettsäure-Konzentration in den Membranen einige Lebensjahre voraus:

Of mice, pigs and humans: An analysis of mitochondrial phospholipids from mammals with very different maximal lifespans
http://www.sciencedirect.com/science/art...531556515300358

Übrigens gibt es für den Sachverhalt auch eine plausible Alters-Theorie , die bei der Fischöl-Supplementierung unangenehm aufstoßen lässt:

Perspectives on the membrane fatty acid unsaturation/pacemaker hypotheses of metabolism and aging
http://www.sciencedirect.com/science/art...009308415300396

Dumm: Nicht nur in der Theorie, auch in der Praxis kann eine Supplementierung möglicherweise nicht das erhoffte Ergebnis liefern.
Als Beispiel: Der Nutzen von Omega 3-Fettsäure-Supplementen zur Prävention von Alzheimer und Demenz ist eher fragwürdig, wenn man nach den harten Fakten schaut:

Effect of Omega-3 Fatty Acids, Lutein/Zeaxanthin, or other Nutrient Supplementation on Cognitive Function: The AREDS2 Randomized Clinical Trial.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26305649

Omega 3 fatty acid for the prevention of cognitive decline and dementia
www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2269635

Auch der Nutzen von Omega 3 -Fettsäure-Supplementen bei der kardiovaskulären Prävention ist umstritten:

Effect of Long-Chain ω-3 Fatty Acids and Lutein   Zeaxanthin Supplements on Cardiovascular Outcomes
http://dx.doi.org/10.1001/jamainternmed.2014.328

Und das Fazit?

Doch, doch... ich supplementiere Omega 3-Fettsäuren (wenn auch nicht täglich).
Wichtig ist ein differenziertes Vorgehen, die Devise "viel hilft viel" halte ich für problematisch.

Bei der Supplementierung von Omega 3-Fettsäuren zur Lebensverlängerung kann man durchaus jede Menge Fehler machen!

#2 RE: Omega 3- Freund und Feind? von La_Croix 16.10.2015 07:36

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Asthma, Demenz, Krebs: Gegen welche Krankheiten Omega 3 wirklich hilft
Was genau leistet das viel gerühmte Fisch- und Pflanzenöl eigentlich? Laut Studien sollen die wichtigen Omega-3-Fettsäuren darin den typischen Volkskrankheiten vorbeugen. FOCUS Online verrät, was wirklich dran ist.

Zitat
Welche Risiken gibt es?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, ein- bis zweimal pro Woche möglichst fetten Meeresfisch zu essen. Diese Fischportion entspricht in etwa 250 bis 500 Milligramm pro Woche. Damit ist der Mensch besser beraten, als mit Omega 3 in Tablettenform.

Zu hoch dosiert kann die positive Wirkung der Omega-3-Fettsäuren bei hoher Dosierung auch ins Negative kippen – vor allem, wenn statt natürlicher Lebensmittel Nahrungsergänzungsmittel auf dem Speiseplan stehen. Zudem kann ein übermäßige Konsum zu Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder Übelkeit führen.

In einer Stellungnahme warnte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im vergangenen Jahr vor den Risiken einer Überdosierung. Die eigentlich gesunden Fette können demnach im Übermaß den Cholesterinspiegel erhöhen, zu einer gesteigerten Blutungsneigung führen und die Immunabwehr älterer Menschen schwächen.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) hält eine Dosis von mehr als fünf Gramm am Tag für riskant. Mit natürlichen Lebensmitteln erreicht aber niemand eine solche Überdosierung.



http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrun...id_4987870.html

#3 RE: Omega 3- Freund und Feind? von Prometheus 20.10.2015 16:51

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Aus Omega 3 Fettsäuren lassen sich viele antientzündliche Stoffe gewinnen: Resolvine, Maresine und Protectine.
Es wäre allerdings gut zu wissen, ob sich diese nützlichen Stoffe durch Supplementierung auch tatsächlich bilden.

Diese Studie gibt eine Antwort:

Bioactive products formed in humans from fish oils
http://www.jlr.org/content/early/2015/07/15/jlr.M060392

Die Antwort in Kurzform: Fischöl ist in dieser Hinsicht leider unwirksam.

#4 RE: Omega 3- Freund und Feind? von Lazarus Long 20.10.2015 20:50

Also ist es besser z.B. viel Nüsse zu essen? Hilft Olivenöl?
Welchen Nutzen haben Fischölkapseln denn dann noch?

#5 RE: Omega 3- Freund und Feind? von Prometheus 20.10.2015 23:33

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@Lazarus Long

Fischöl-Supplementierung hat durchaus auch Vorteile, zum Beispiel zur Korrektur zu hoher Blutfette, um nur ein Beispiel zu nennen.
Die Konversionsrate pflanzlicher Omega 3-Fettsäuren (ALA) in DHA und EPA ist zwar gering (ca. 5-10%), aber möglicherweise steigerungfähig. Früher war ich der Ansicht, das das nicht ausreiche um den körpereigenen Bedarf zu decken. Mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher. Möglicherweise wird bei knapperen DHA und EPA auch das antioxidative System des Körpers hochgefahren, um die knapperen DHA/EPA-Reserven zu schützen? Dauerhafte Mangelzustände sollten aber vermieden werden.

Bei der Omega 3-Supplementierung würde ich folgene Punkte überlegen:

- Zufuhr in der richtigen Form (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20638827)
- Zufuhr nicht mehr als die minimal effektive Dosis
- Minimierung der Lipidperoxidation vor Verzehr und im Körper
- Bei der Auswahl der Supplemente Schwermetall-Belastung beachten

Als konkretes Beispiel:

- Algenöl, Krillöl oder schwermetallarmen Fisch statt Fischöl
- Die individuell erforderliche Dosis anhand der Blutfette titrieren: schrittweise Dosiseskalation bis sich die Blutwerte nicht mehr weiter verbessern, dann Reduktion auf ein Level, bei dem die Blutfette nicht wieder ansteigen. Oder statt kontinuierlicher Supplementierung einfach nur gelegentlich wieder auffüllen. Omega 3-Supplementierung passt besser in anabole (Muskelaufbau) als in katabole (Fasten)-Phasen.

#6 RE: Omega 3- Freund und Feind? von La_Croix 24.10.2015 13:10

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Zitat von Prometheus im Beitrag #3
Aus Omega 3 Fettsäuren lassen sich viele antientzündliche Stoffe gewinnen: Resolvine, Maresine und Protectine.
Es wäre allerdings gut zu wissen, ob sich diese nützlichen Stoffe durch Supplementierung auch tatsächlich bilden.

Diese Studie gibt eine Antwort:

Bioactive products formed in humans from fish oils
http://www.jlr.org/content/early/2015/07/15/jlr.M060392

Die Antwort in Kurzform: Fischöl ist in dieser Hinsicht leider unwirksam.




Und, wie erklärt sich dann die positive Auswirkung von Fischöl-Supplementation auf die Telomerlänge, die in mehreren Studien gezeigt werden konnte?

#7 RE: Omega 3- Freund und Feind? von Prometheus 24.10.2015 18:46

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@ La_Croix


Fischöl ist mit längeren Telomeren assoziiert. Wie der Mechanismus genau aussieht, ist allerdings noch unklar. Denkbar wäre z.B. auch, dass die anabole Wirkung von Fischöl frische Leukozyten mit langen Telomeren aus dem Knochenmark mobilisiert, also eine Pseudo-Telomerverlängerung im Blut gemessen wird.

Fischöl hat durchaus antiinflammatorische Eigenschaften, aber an den Resolvinen, Maresinen und Protectinen liegt es nicht.
Bei einem dysregulierten, gealterten Immunsystem ist die antienzündliche Wirkung in der Summe sicherlich positiv.
Und bei einem jungen, funktionierenden Immunsystem?

Fischöl beeinträchtigt bei Mäusen die Immunabwehr bei Grippe:

Fish oil-fed mice have impaired resistance to influenza infection.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19549756

Fischöl hat in vielen Tierexperimenten keine lebensverlängernde, sondern sogar lebensverkürzende Wirkung, z.B. hier:

Dietary supplementation with Lovaza and krill oil shortens the life span of long-lived F1 mice.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24816...pt=AbstractPlus

Ich denke, man muss da ein wenig differenzieren. Omega 3-Fettsäuren sind ein großartiges Tool, aber man kann das nicht einfach auf die Formel "viel hilft viel" herunterbrechen!

#8 RE: Omega 3- Freund und Feind? von Tizian 26.10.2015 00:20

Zitat von Prometheus im Beitrag #7

Ich denke, man muss da ein wenig differenzieren. Omega 3-Fettsäuren sind ein großartiges Tool, aber man kann das nicht einfach auf die Formel "viel hilft viel" herunterbrechen!


Hallo Prometheus,

auf was? Und was ist für den Einzelnen zu viel? Wie sollte denn Deiner Meinung nach eine geeignete Formel aussehen, wenn es so eine gibt?

#9 RE: Omega 3- Freund und Feind? von La_Croix 26.10.2015 08:37

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Zitat
Fischöl ist mit längeren Telomeren assoziiert. Wie der Mechanismus genau aussieht, ist allerdings noch unklar.


Ich dachte bisher, es liegt an den Antienzündlichen Effekt der Omega-3 Fettsäuren.

Zitat
Denkbar wäre z.B. auch, dass die anabole Wirkung von Fischöl frische Leukozyten mit langen Telomeren aus dem Knochenmark mobilisiert, also eine Pseudo-Telomerverlängerung im Blut gemessen wird.


Und warum, konnte dies dann in den Placebogruppen, die Öle in Kapselform, die der Zusammensetzung in der durchschnittlichen Ernährung entsprechen, nicht beobachtet werden?
Auch diese Öle sollten doch die selbe Anabole Wirkung entfallten...

#10 RE: Omega 3- Freund und Feind? von Prometheus 26.10.2015 10:18

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Zitat von La_Croix im Beitrag #9

Zitat
Fischöl ist mit längeren Telomeren assoziiert. Wie der Mechanismus genau aussieht, ist allerdings noch unklar.

Ich dachte bisher, es liegt an den Antienzündlichen Effekt der Omega-3 Fettsäuren.



Ja, das spielt auch eine Rolle, da sich die Telomere dann langsamer verkürzen.
Sehen wir uns aber einmal die Datenlage an:

Omega-3 fatty acids, oxidative stress, and leukocyte telomere length: A randomized controlled trial
http://www.sciencedirect.com/science/art...88915911200431X

In der Studie wurden 4 Monate lang 2,5g Omega 3 Fettsäuren supplementiert und die Telomere in den weißen Blutkörperchen waren nach der Supplementierung signifikant länger, zumindest wenn der Omega 3-Index im Blut auch stimmte.

Ist ein Zeitraum von 4 Monaten tatsächlich ausreichend, um einen signifikanten Unterschied in der Verkürzungsrate sichtbar machen zu können? Bei der großen Streubreite, die bei Menschen gleichen Alters bei der Telomerlänge vorliegt?

Nur als Beispiel; Schon eine simple Änderung des Verhältnisses zwischen Lymphozyten und Granulozyten durch die Supplementierung könnte die gemessene Gesamt-Telomerlänge deutlich beeinflussen:


http://cancerres.aacrjournals.org/conten....expansion.html


Zitat
Und warum, konnte dies dann in den Placebogruppen, die Öle in Kapselform, die der Zusammensetzung in der durchschnittlichen Ernährung entsprechen, nicht beobachtet werden?
Auch diese Öle sollten doch die selbe Anabole Wirkung entfallten...



EPA und DHA wirken nicht wegen der in ihnen enthaltenen Kalorien anabol, sie beeinflussen Hormon-Signalwege!

#11 RE: Omega 3- Freund und Feind? von Prometheus 26.10.2015 10:49

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Zitat von Tizian im Beitrag #8
Zitat von Prometheus im Beitrag #7

Ich denke, man muss da ein wenig differenzieren. Omega 3-Fettsäuren sind ein großartiges Tool, aber man kann das nicht einfach auf die Formel "viel hilft viel" herunterbrechen!


Hallo Prometheus,

auf was? Und was ist für den Einzelnen zu viel? Wie sollte denn Deiner Meinung nach eine geeignete Formel aussehen, wenn es so eine gibt?



@Tizian

2-3x/Woche Fisch essen reichen bereits, um die in vielen Studien beobachteten positiven Effekte zu erzielen.
Ich würde daher z.B. nicht auf die Idee kommen, 14x/Woche Fisch essen. Warum dann aber 2x täglich Omega 3-Präparate schlucken - noch dazu in höherer Dosis, als bei einer Fischmahlzeit?

Omega 3-Fettsäuren werden in den Membranen und Fettdepots des Körpers gespeichert, sie müssen NICHT täglich zugeführt werden, es sei denn, du hast gerade einen enorm hohen Verbrauch weil dein Körper z.B. gerade von freien Radikalen überflutet wird. In dem Fall wäre es aber zunächst einmal wichtig, die Ursachen der ROS-Überbelastung abzuschalten!

Ich selber nutze Omega 3-Präparate (DHA/EPA) in meinem Basisprogramm 2x/Woche (Fisch gibt's etwa 1x/Woche). Weitere Omega 3 Fettsäuren (ALA) bekomme ich dadurch, dass ich täglich Nüsse esse. Kontinuierlich verwende ich Omega3-Präparate nur beim Wiederaufbau nach Fastenphasen, in meinem Vascular Rejuvenation Programm und -hoch dosiert - beim Versuch der zyklischen Telomerverlängerung. Ich finde es allerdings problematisch, allgemeingültige Empfehlungen auszusprechen. Jeder hat unterschiedliche gesundheitliche Ausgangsbedingungen!

#12 RE: Omega 3- Freund und Feind? von Tizian 27.10.2015 10:49

Hallo Prometheus,

danke für Deine Antwort! Ich persönlich esse keinen Fisch, also so gut wie keinen. Mal ein paar Makrelen oder Sardinen in Öl aus der Dose. Mir schmeckt Fisch einfach nicht, weder gebraten noch gekocht. Ich habe auch überhaupt kein geschmackliches oder sonstiges Verlangen nach Fisch, nicht mal wie meine 2-3 "Giertage" im Jahr nach Süßem oder etwas sehr Deftigem.

Und letztlich nutze ich die Omega-3-Präparate aus dem von Dir genannten Grund.

Omega 3-Fettsäuren werden in den Membranen und Fettdepots des Körpers gespeichert, sie müssen NICHT täglich zugeführt werden, es sei denn, du hast gerade einen enorm hohen Verbrauch weil dein Körper z.B. gerade von freien Radikalen überflutet wird. In dem Fall wäre es aber zunächst einmal wichtig, die Ursachen der ROS-Überbelastung abzuschalten!

Da ich mind. 3xWoche sehr anstrengendes Ganzkörperkrafttraining betreibe, möchte ich natürlich die antientzündliche Wirkung frd Fischöl nutzen und denke auch, daß daher mein Verbrauch recht hoch sein wird. Ich mache zwar am WE eine allg. NEM-Pause, aber in der Woche nehme ich regelmäßig Omega-3-NEM.

Ich denke, man sollte also auch hier immer den Einzelfall betrachten.

#13 RE: Omega 3- Freund und Feind? von Ununheilig 30.10.2015 10:07

Ich hatte in den letzten Jahren immer mal wieder einen ungewöhnlich heftigen Infekt. Vor allem die Dauer von jeweils ca. 2 Wochen gab mir zu denken. Habe es eigentlich auf meine Gewichtsreduktion geschoben, wobei ich nun bereits seit 4 Jahren stabil einen BMI von ca. 20 habe.
Nun hatte ich allerdings mehrfach gelesen, dass ein Zuviel an Omega 3 die Immunabwehr beeinträchtigen könnte. Nehme regelmäßig die Dosis laut LEF und esse dazu ca. 3xWoche Fisch.
Hatte nun wieder einen Infekt und habe Omega 3 weggelassen. Tatsächlich war der Infekt nach 2 Tagen überstanden. Zufall?

Gruß Ununheilig

#14 RE: Omega 3- Freund und Feind? von kisska 13.11.2015 00:25

ich find es eine gute Idee, sich an den empfohlenen Fischmahlzeiten zu orientieren, aber wie viel DHA/EPA sind denn in so einer Fischmahlzeit enthalten?

#15 RE: Omega 3- Freund und Feind? von Markus 25.07.2018 16:34

Das ist ein wirklich sehr interesannter Thread, aber welche Menge omega 3 bzw. EPA/DHA pro Tag kann denn als optimal angesehen werden?

#16 RE: Omega 3- Freund und Feind? von Prometheus 26.07.2018 11:16

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Zitat von Markus im Beitrag #15
Das ist ein wirklich sehr interesannter Thread, aber welche Menge omega 3 bzw. EPA/DHA pro Tag kann denn als optimal angesehen werden?


Gegenfragen:

-Warum glaubst du, dein Körper braucht die Omega 3 Zufuhr jeden Tag ?
-Wieviel Omega 3 ist bereits in deinem Gewebe gespeichert?
-Was ist konkret dein Ziel, für das du die EPA/DHA-Aufnahme optimieren möchtest? Möchtest du damit deine erhöhten Blutfette behandeln? Oder mehr Masse beim Krafttraining aufbauen? Oder länger leben?

#17 RE: Omega 3- Freund und Feind? von Markus 26.07.2018 13:00

Ich bin nicht unbedingt der Meinung, dass ich täglich O3 zuführen muss, es geht mir eher darum einen groben durchschnittswert zu haben.

Da ich erst 32 bin und meine Blutfettwerte komplett in Ordnung sind ist das für mich weniger interessant.
Da ich Krafttraining betreibe wäre Muskelmasse Aufbau tatsächlich am interessantesten.
Länger leben ist natürlich auch wünschenswert, jedoch hat Masseaufbau die höhere Priorität.

#18 RE: Omega 3- Freund und Feind? von Prometheus 27.07.2018 11:23

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@Markus

Zitat von Markus im Beitrag #17

Da ich erst 32 bin und meine Blutfettwerte komplett in Ordnung sind ist das für mich weniger interessant.
Da ich Krafttraining betreibe wäre Muskelmasse Aufbau tatsächlich am interessantesten.
Länger leben ist natürlich auch wünschenswert, jedoch hat Masseaufbau die höhere Priorität.


3-6 Gramm Fischöl pro Tag sind eine effektive Dosis zum Muskelaufbau und verbessern zudem die neuromuskuläre Regeneneration:

21 days of mammalian omega-3 fatty acid supplementation improves aspects of neuromuscular function and performance in male athletes compared to olive oil placebo
https://jissn.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12970-015-0089-4

Influence of Omega-3 (N3) Index on Performance and Wellbeing in Young Adults after Heavy Eccentric Exercise
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3918552/

THE EFFECTS OF OMEGA-3 INTAKE ON DELAYED ONSET MUSCLE SORNESS IN NON-ATHLET MEN
http://www.sportpedagogy.org.ua/index.ph...rticle/view/661

Funktioniert auch in höherem Alter:

Dietary omega-3 fatty acid supplementation increases the rate of muscle protein synthesis in older adults: a randomized controlled trial
https://academic.oup.com/ajcn/article/93/2/402/4597703

#19 RE: Omega 3- Freund und Feind? von marmor 29.07.2018 07:52

Auf dieser Website gibt es einen Omega 3 / 6 online selbsttest aufgrund von Fragen.
https://www.dr-schmiedel.de/omega-63-selbsttest/

#20 RE: Omega 3- Freund und Feind? von Aluhut 31.07.2018 15:11

Omega-3 doch wirkungslos?
Cochrane-Metastudie mit 112.000 Teilnehmern findet keine herzschützende Wirkung der Omega-3-Fettsäuren

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-22950-2018-07-18.html

http://cochranelibrary-wiley.com/doi/10....D472CAEE.f03t01

Also wenn Omega 3 jetzt doch fast nichts bringt, fände ich das sehr deprimierend. Es gibt soviel Wundermittel, aber bei Omega 3 war ich ziemlich davon überzeugt von der Wirkung.

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