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#21 RE: Diskussion Basis-Ernährung von Tizian 03.08.2017 13:26

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Dr. Faust, ich denke, wir reden hier über unterschiedliche Dinge. Ich glaube, die im Artikel genannten 40 TEURO sind nicht als absolute Zahl, sondern als Richtwert und zwar nach Oben hin und auch nur deshalb angeführt, weil man ab da zumindest in Deutschland ja schon allein steuerlich zu den "Reichen" gezählt wird. Zumindest hat man den finanziellen Druck wie Millionen Menschen auch in den westl. Industriestaaten, die deutlich weniger verdienen nicht und damit eben auch einen größeren finanziellen Spielraum, u. a. auch für AA, NEM und gesunde Ernährung an sich.

Ich meinte jedenfalls eine andere Kategorie von wirklich vermögenden und finanziell und auch beruflich freien und unabhängigen Menschen. Dazu zähle ich im übrigen nicht den angestellten gutbezahlten 100 TEURO+/Manager, der ja auch nur in einem Hamsterrad rennt, wenn auch in einem vergoldeten. Bei den höheren Staatsbeamten in derselben Gehaltsklasse sieht das aber auch schon wieder anders und zumeist deutlich entspannter aus.

Ich meine jedenfalls die durchaus zahlreichen Unternehmer, die man als wirklich reich und vermögend bezeichnen kann. Diese Klientel ist in der Regel ab einem noch recht jungen Alter in der Lage, sich weitgehend aus dem normalen Arbeitsleben zurückzuziehen und sich auf andere und schönere Dinge des Lebens zu konzentrieren, auch auch gesundheitlich förderliche Bereiche. Da wird eben z. B. sehr viel Zeit in der Woche auf dem Golfplatz verbracht und dabei dann auch durchaus noch "gearbeitet". Da muß man nicht mehr auf seinen 2-4-wöchigen Jahresurlaub lauern, um die Akkus mal richtig vollzuladen, sondern ist regelmäßig auf Kreuzfahrt, im eigenen Feriendomizil oder eben anderweitig auf Reisen usw. Da gibt es natürlich viele Klischees, vieles ist Unsinn oder trifft nur auf einige wenige "Spezialisten" zu, aber viele stimmen sogar, im positiven Sinne. Zumindest für den glücklichen Betreffenden. Und vieles was diese Menschen so machen und machen können weiß man eben auch gar nicht, weil diese zumeist sehr öffentlichkeitsscheu sind und leben und in der Regel auch ganz einfach unter sich bleiben und somit der normale Mensch da gar keinen Zugang und keine Informationsmöglichkeit hat. Es sei denn aus den Trash-und Boulevardmedien, aber dort sind diejenigen die ich meine nicht zu finden.

Ich hatte jedenfalls beruflich bedingt die Gelegenheit einigen Personen dieser Menschengruppe persönlich sehr nahe zu kommen, daher unterscheidet sich meine Ansicht zur Lebensweise und den Möglichkeiten und auch zu dem was diese Leute alles so tun, deutlich von Ihrer Ansicht. Das diese Menschen auch altern ist doch keine Frage und war auch nicht Inhalt des Artikels oder meines Postes. Ich wollte einfach unterstreichen, daß es auch aus meiner Sicht dennoch einen Unterschied in praktisch allen Lebenslagen macht, ob man finanziell frei und unabhängig sein kann oder nicht. Der eigentliche Grad des Vermögens ist da sicher nicht entscheidend, sondern daß man in sich investieren kann, wenn man will, oder dies leider nicht oder nicht ausreichend kann. Das macht einen gewaltigen Unterschied.

Und bitte jetzt nicht ala Obst, Gemüse, Tofu kostet nicht viel, ich kauf´ im Internet und Sport kann ich kostenlos in irgend so einer Betriebssportgemeinschafts-Billigklitsche machen, im Zweifel Jogging in Pluderhose und Billig-T-Shirt. Klar, geht alles, ist auch kein Problem, aber eben nicht das was der Artikel und auch ich meinte! Es ist einfach ein gewaltiger Unterschied, ob man das so macht oder ob man z. B. regelmäßiges Training mit eigenem Top-Trainer absolviert und dabei vielleicht noch mit den neuesten Geräten mediz. überwacht und geschützt wird, sich praktisch komplett aus einem stressigen Arbeitsalltag herausnehmen und regelmäßige und längere Erholungsphasen machen kann, wann und wo man will und praktisch jederzeit ein sehr stressfreies Leben genießen kann.

Natürlich kann man immer sagen, brauche ich nicht oder was auch immer. Es ändert aber nichts an der Tatsache, daß dies eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich bringt. Gerade auch im gesundheitlichen Bereich und vor allem auch ab einem bestimmten Alter.

#22 RE: Diskussion Basis-Ernährung von larissa 03.08.2017 14:10

Und ? Was bringt einem das, wenn man es nicht hat?

Warum nicht einfach mit den Mitteln, die man hat, das Beste rausdrücken? Was bringt es mir persönlich, wenn ich weiß, da gibt es Leute, die können z.B. ihre Nebennieren pflegen, indem sie jeden Tag bis halb zehn ausschlafen können. Ich jedoch um viertel vor vier aufstehen muss, um Yoga und Joggen vor der Arbeit unterzubekommen. Glücklicher und zufriedener macht es mich garantiert nicht, wenn ich auf die Personaltrainer unterstützten Superreichen schiele. Die monatlich ihr komplettes Hormonprofil nebst Aminogramm sich basteln lassen können. Ihre tägliche Frischbestellung im Reformhaus aufgeben können, so what?

Mit den Mitteln, die ich habe, bin ich erst mal komplett zufrieden. Klar, Luft nach oben ist immer. An einem höheren Verdienst arbeite ich durch ein Studium neben dem Job. Leichter macht das mein Leben nicht.

Ich hab dieses schielen nach anderen Lebensartweisen aufgegeben. Ein entfernter Nachbar von uns. Gleichalt, mit fetterem Haus, dickerem Auto, dickerem Bankkonto und garantiert mehr Möglichkeiten, ist vor zwei Monaten verstorben. Dann ist es so, wie es jetzt bei uns ist, völlig in Ordnung.

#23 RE: Diskussion Basis-Ernährung von Dr.Faust 03.08.2017 14:31

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Hallo Larissa, das ist genau das was ich sagen wollte. Es bringt überhaupt nichts, auf Reichere oder angeblich
Reichere zu schielen. Ich will nicht Golf spielen, finde das nur lustig bis albern. Ja, die Reichen machen auch eine
Menge Unfug mit ihrem Geld. Dass sie sich abschotten, ist wohl richtig. Ich muss da auch nicht dabei sein,
vermutlich kommt da auch nicht die neueste Wissenschaft zu Sprache. Ich vermute, auch viel Angeberei.

Natürlich gilt: lieber reich und gesund als arm und krank :-) Gern wäre ich auch etwas "reicher", aber ich
wäre jetzt nicht so an den üblichen Attrributen interessiert. Mich würde interessieren, mehr Ideen umsetzen
zu können.

Wichtig ist, das Mögliche aus seinen Umständen herauszuholen. Das ist heutzutage eine ganze Menge.
Ernährung wird preiswert, wenn ich weniger kaufe, aber eben nur ausgewählte Dinge. Jeder, sofern er
nicht gerade auf die Armenküche angewiesen ist, kann sich gesund ernähren. Jeder kann auf sein
Gewicht achten, und jeder kann sich bewegen, sei es, von der Arbeit zu laufen. Um Krafttraining zu
machen, braucht man nicht viel, kein Studio und schon gar keinen "Personaltrainer". Man schaft es
damit vll. etwas schneller, aber braucht man es? Was man braucht, ist ein starker Wille, aber damit hapert es
vielfach eben.

Den Unterschied macht das Wissen, was und wieviel sollte ich essen, wo habe ich ungenutzte Trainingsreserven,
wo rege ich mich unnötig auf. Ist der Kasten Bier am Wochenende wirklich nötig?

Vll. klappt es schlank und leistungsfähig und gepflegt dann auch besser mit dem Einkommen?
Und das mit den Reichen ist mir sowas von egal, ich gucke das auch nicht im Fernsehen (letzteres habe ich
weitgehend sowieso eingestellt).

#24 RE: Diskussion Basis-Ernährung von Tizian 03.08.2017 15:01

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Zitat von larissa im Beitrag #22
Und ? Was bringt einem das, wenn man es nicht hat?

Warum nicht einfach mit den Mitteln, die man hat, das Beste rausdrücken? Was bringt es mir persönlich, wenn ich weiß, da gibt es Leute, die können z.B. ihre Nebennieren pflegen, indem sie jeden Tag bis halb zehn ausschlafen können. Ich jedoch um viertel vor vier aufstehen muss, um Yoga und Joggen vor der Arbeit unterzubekommen. Glücklicher und zufriedener macht es mich garantiert nicht, wenn ich auf die Personaltrainer unterstützten Superreichen schiele. Die monatlich ihr komplettes Hormonprofil nebst Aminogramm sich basteln lassen können. Ihre tägliche Frischbestellung im Reformhaus aufgeben können, so what?

Mit den Mitteln, die ich habe, bin ich erst mal komplett zufrieden. Klar, Luft nach oben ist immer. An einem höheren Verdienst arbeite ich durch ein Studium neben dem Job. Leichter macht das mein Leben nicht.

Ich hab dieses schielen nach anderen Lebensartweisen aufgegeben. Ein entfernter Nachbar von uns. Gleichalt, mit fetterem Haus, dickerem Auto, dickerem Bankkonto und garantiert mehr Möglichkeiten, ist vor zwei Monaten verstorben. Dann ist es so, wie es jetzt bei uns ist, völlig in Ordnung.


Es geht nicht um die Frage, was Du glaubst ob und was es DIR bringt und auch nicht darum das Du, weshalb auch immer meinst, DU brauchst das nicht. Nebenbei, das klingt eher nach der leider bei vielen Menschen vorhandenen bewußten oder unbewußten negativen Denkweise zu Geld und Reichtum im weitesten Sinne. Natürlich bringt es Dir nichts, wenn Du WEIßT, daß da Leute ausschlafen und ihre Nebennieren pflegen können, das Wissen darum bringt Dir gar nichts. Doch es würde Dir etwas bringen, wenn Du das auch könntest oder? Woher willst Du wirklich WISSEN, was Dich vielleicht glücklicher machen würde, wenn Du es nicht kennst? Du vermischt hier Annahmen und Ansichten aus Deiner jetzigen Lebenssituation zu einer Phrase, die aber nicht die Wirklichkeit sein muß. Es haben sich viele Menschen durch finanziellen Erfolg oder Glück völlig gewandelt, einige zum Schlechten, viele aber auch zum Guten, das nur mal am Rande bzgl. solcher Glaubenssätze zu materiellen Dingen, die einen nicht wirklich voranbringen.

Aber wenn das so für Dich ok ist, dann wird es auch immer so bleiben und dann ist das auch in Ordnung. Dann kaufst Du Dir eben weiter Deinen Billigapfel beim Aldi und ziehst Deine olle Jogginghose zum Laufen an und gut ist. Kann man so machen, keine Frage. Aber das ist gar nicht Inhalt meines Postes. Es ging mir bislang in keinster weise darum individuelle Lebensarten-und ansichten zu bewerten, sondern darum, im Sinne des Artikels diesen auch zumindest aus meiner Sicht zu bestätigen. Nicht mehr und nicht weniger.

Nochmals, es ging mir in keinster weise darum irgend eine "Neiddebatte" loszutreten und auf vermögende Leute zu schielen, wie unschwer herauszulesen. Weshalb auch? Ganz im Gegenteil, ich achte viele dieser Menschen sehr, schätze nicht alle, aber viele der Möglichkeiten die sich dadurch bieten und ich kann mich selbst auch nicht beklagen.

Es ging einzig und allein um die Bestätigung des Artikels und meiner Begründung dazu.

#25 RE: Diskussion Basis-Ernährung von parcel 05.08.2017 13:30

So sehe ich es auch, Tizian .

Geld macht doch auch glücklich, man lebt einfach besser, kann sich viel leisten, sehr gut wohnen und kaufen was das Herz begehrt. Man hat auch kaum Ängste, wenn man finanziell abgesichert ist. Und warum sollten Leute, die viel Geld haben nicht so alt werden, wie ärmere Leute? Ich denke, eher das Gegenteil ist der Fall und Privatpatienten werden heutzutage auch wieder bevorzugt behandelt, ich habe es jüngst wieder selber erlebt.

Man muss Armut nicht verstecken, man kann sich durchaus damit arrangieren, aber direkt glücklich macht sie nicht, das ist meine Überzeugung .

#26 RE: Diskussion Basis-Ernährung von larissa 05.08.2017 15:53

Und wo soll das die Neuigkeiten sein? Gibt seit Ewigkeiten Studien, dass Reiche länger leben. Sie haben den besseren Zugang zu Ressourcen, die weniger riskanten und / oder körperlich belastenden Jobs. Besseren Zugang zu Bildung usw usf.

Und woher willst du wissen, dass ich Aldi Äpfel esse und in "ollen Jogginghosen" Laufen gehe?

Ich nutze für Yoga normale Jogginghosen, bin selber Yogalehrerin und habe meine Schüler gesehen in teuersten Adidas, Nike etc extra Yogaklamotten. Die Cellulite oder die fehlende Kraft wurden davon auch nicht schöner. Ich finde eigentlich wichtiger, was in den Klamotten steckt..... ebenso hatte ich früher Asics Laufschuhe, den Unterschied zu den Lidl Schuhen habe ich nicht bemerkt. Wohl sehe ich aber genug Leute, die ein paar mal mit ihren superteuren Schuhe Laufen gehen und danach, wegen fehlendem Durchhaltevermögen es wieder aufgeben.

Mein Verhältnis zu Geld ist nicht, wie von Dir unterstellt, negativ. Ich habe die Bücher früher Murphy, Zeland, und wie sie alle heißen, gelesen. Dennoch bin ich kein Superreicher geworden. Unser Bruttoeinkommen hat sich jedoch durch mein Zutun in zehn Jahren verdreifacht, so schlecht war ich also nicht. Wir gehören wahrscheinlich wohl auch zu den Besserverdienern, obwohl es gefühlt nicht so rüberkommt. Meine Nebennieren pflegen kann ich dennoch nicht.

#27 RE: Diskussion Basis-Ernährung von mithut 05.08.2017 16:27

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Bei uns in A setzen Hofer(=Aldi!?) und all sie anderen Supermärkte verstärkt auf Bio(-Nachhaltigkeit),
also nix gegen deren Äpfel!

"Viele Reiche sind nur arme Schweine mit viel Geld", frei nach A. Onassis.

#28 RE: Diskussion Basis-Ernährung von parcel 05.08.2017 17:35

Zitat von larissa im Beitrag #26

Ich nutze für Yoga normale Jogginghosen, bin selber Yogalehrerin und habe meine Schüler gesehen in teuersten Adidas, Nike etc extra Yogaklamotten. Die Cellulite oder die fehlende Kraft wurden davon auch nicht schöner. Ich finde eigentlich wichtiger, was in den Klamotten steckt..... ebenso hatte ich früher Asics Laufschuhe, den Unterschied zu den Lidl Schuhen habe ich nicht bemerkt. Wohl sehe ich aber genug Leute, die ein paar mal mit ihren superteuren Schuhe Laufen gehen und danach, wegen fehlendem Durchhaltevermögen es wieder aufgeben.


Ich muss gerade lachen , liebe Larissa, wenn ich Deinen Beitrag lese. Leute mit teuren Klamotten können natürlich genauso Problemzonen haben, wie andere, die eben billige Sachen tragen. Es ist doch selbstverständlich, dass es in beiden Gruppen Cellulite und fehlende Kraft geben kann, aber du erwähnst es wieder bei besser gekleideten. Ich glaube, genau das meinte Tizian mit seinen Ausführungen .

#29 RE: Diskussion Basis-Ernährung von Julie 05.08.2017 23:10

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Hi Hi @parcel
da hast du vollkommen Recht. Muss ich mir mal hinter die Ohren schreiben. Teuerste Sportklamotten und Laufschuhe und nach ein paar Runden auf dem Sportplatz sofort Sprungelenkprobleme bekommen. Seitdem nicht wieder gelaufen :-(.
Konnte dann meine anderen Sportarten wegen dem Mist nicht mehr machen.
Liebe Grüßle von Julie

#30 RE: Diskussion Basis-Ernährung von parcel 06.08.2017 11:08

Zitat von Julie im Beitrag #29
Hi Hi @parcel
da hast du vollkommen Recht. Muss ich mir mal hinter die Ohren schreiben. Teuerste Sportklamotten und Laufschuhe und nach ein paar Runden auf dem Sportplatz sofort Sprungelenkprobleme bekommen. Seitdem nicht wieder gelaufen :-(.
Konnte dann meine anderen Sportarten wegen dem Mist nicht mehr machen.
Liebe Grüßle von Julie

Darum ging es hier aber nicht, liebe Julie. Lies mal die Beiträge von Larissa und Tizian durch, dann verstehst Du es vielleicht besser .

#31 RE: Diskussion Basis-Ernährung von larissa 06.08.2017 12:48

doch, indirekt schon

#32 RE: Diskussion Basis-Ernährung von Dr.Faust 06.08.2017 14:42

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Es ging doch eigentlich umd die Basis-Ernährung und nicht, was sog. "Reiche" sich leisten können.
Mein Ansatz wäre, überhaupt auf die Definition von bestimmten "Diäten" zu verzichten. Ich weiß auch nicht,
was genau doie Mittelmeer-, Okinawa- oder westliche Diät im einzelnen bedeuten.

Ich halte es für besser, eine Art Komponentenliste zu haben, welche Produkte genau ich in meiner
Ernährung verwende. Man kann da je nach Bedarf sowohl die Menge als auch die Zusammensetzung
variieren. Ich wüsste jetzt nicht, welche dieser Komponenten jetzt reichen Leuten vorbehalten sein
sollte. Ein Dinner in teuren Restaurants oder exotische Zutaten bringen rein A-A-betrachtet nichts.

Die "Basis" in diesem Sinne sollte sich jeder leisten können, zumal, wenn er bestimmte Limits einhält.
Insofern wäre es mal interessant zu erfahren, welches essentielles Lebensmittel mir aufgrund meines
fehlenden Reichtums vorenthalten wird.

Und eine Bemerkung zur Kleiderordnung: es sollte alles zusammenpassen. Teurere Markensachen
passen halt nicht zum starken Übergewicht bzw. anderen "Auffälligkeiten" oder Konditionsschwächen.
Erstmal etwas unauffälliger trainieren und dann irgendwann ...

#33 RE: Diskussion Basis-Ernährung von La_Croix 30.11.2018 14:16

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Zellen altern gesünder, wenn die Ernährung stimmt
Eine gesunde Ernährung, die reich an Früchten, Gemüse und Vollkorn ist, scheint eine gesunde Zellalterung bei Frauen zu fördern. Zellen von Männern profitierten davon allerdings weniger.

Wissenschaftler um Cindy Leung von der University of Michigan hatten die Qualität der Ernährung von fast 5.000 Studienteilnehmern anhand von vier unterschiedlichen Skalen bewertet. Die Bewertung basierte auf der mediterranen Ernährung, der DASH-Diät ("Dietary Approach to Stop Hypertension", Ernährungsansatz gegen Bluthochdruck) sowie auf Vorgaben des U.S. Department of Agriculture und der Harvard T.H. Chan School of Public Health. Höhere Werte in jedem dieser Indizes standen bei Frauen mit einer deutlich größeren Telomerlänge in Verbindung, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift American Journal of Epidemiology.

Zitat
"Wir waren überrascht, dass die Ergebnisse einheitlich waren, unabhängig vom verwendeten Index für die Ernährungsqualität", sagt Leung. In allen vier Diäten werde Wert auf einen hohen Anteil an Obst und Gemüse, vollwertigem Getreide und pflanzenbasierten Proteinen gelegt und der Konsum von Zucker, Salz sowie rotem und verarbeitetem Fleisch beschränkt. Offenbar kreierten diese Ernährungsweisen mit ihren antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften eine biochemische Umgebung, die für Telomere vorteilhaft sei, vermuten die Forscher. Das gelte jedenfalls bei Frauen.

Bei Männern deuteten die Ergebnisse zwar in die gleiche Richtung, waren aber nicht so deutlich. Allerdings hatten Männer in ihrer Studie auch tendenziell eine schlechtere Ernährungsqualität, tranken mehr zuckerhaltige Getränke und aßen mehr verarbeitetes Fleisch, so Leung. Es sei denkbar, dass nicht alle Lebensmittel die Telomerlänge gleich stark beeinflussten und dass mehr schützende Lebensmittel nötig seien, um die schädlichen Auswirkungen anderer Lebensmittel auszugleichen.


https://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apot...nde-zellen.html



Hier die Originalstudie:
Diet Quality Indices and Leukocyte Telomere Length Among Healthy US Adults: Data From the National Health and Nutrition Examination Survey, 1999-2002.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29912268

#34 RE: Diskussion Basis-Ernährung von La_Croix 23.03.2019 20:49

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Chronic diseases, inflammation, and spices: how are they linked?
https://translational-medicine.biomedcen...2967-018-1381-2

#35 RE: Diskussion Basis-Ernährung von La_Croix 21.04.2019 16:13

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#36 RE: Diskussion Basis-Ernährung von La_Croix 06.05.2019 19:52

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Mediterrane Diät an Affen getestet
US-Forscher setzten Javaneraffen zwei verschiedene Ernährungsvarianten vor – und es zeigten sich tatsächlich Unterschiede

Zitat
Die Probanden
Darum ging Shively den Mittelweg und wählte Primaten aus – genauer gesagt Javaneraffen, die für medizinische Versuche häufig herangezogen werden. Die Tiere konnten unter genau kontrollierbaren Bedingungen gefüttert werden, und das über einen langen Zeitraum hinweg: 38 Monate, was laut den Forschern angesichts der Lebenserwartung von Javaneraffen neun Jahren beim Menschen entsprechen würde. Dass man die Lebenszyklen verschiedener Spezies nicht so einfach dividieren kann, mag eine der Schwächen des Versuchs sein. Die geringe Teilnehmerzahl ist eine andere: 38 weibliche Affen im mittleren Lebensalter absolvierten den Langzeitversuch, fünf weitere waren zwischendurch aus verschiedenen Gründen ausgeschieden.

Genießer und Gourmands
Das Versuchsdesign sah so aus: Per Zufallsauswahl wurden die Affen entweder mit "westlicher" Kost gefüttert, deren Protein- und Fettanteile primär aus tierischen Quellen stammten – oder mit "mediterraner" auf primär pflanzlicher Grundlage. Die Anteile von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten war aber bei beiden Diäten gleich. Unterschiede zeigten sich laut den Forscher dennoch. Die Affen konnten so viel fressen, wie sie wollten – langten aber bei der "westlichen" Kost deutlich ausgiebiger zu als bei deren Alternative. Die "westlich" ernährten Tiere konsumierten insgesamt mehr Kalorien, hatten am Ende des Langzeitversuchs dementsprechend ein höheres Gewicht, einen höheren Körperfettanteil und schlechtere Gesundheitswerte. Die Forscher sind sich der Probleme ihrer Versuchsanordnung bewusst, dennoch glauben sie, dass die im Fachjournal "Obesity" vorgestellten Ergebnisse bezeichnend und auch auf den Menschen übertragbar seien. Shively spricht davon, dass die "westliche" Kost auf "hyper-geschmackvoll" getrimmt sei und "alle unsere Knöpfe drücken" würde, was uns zu übermäßigem Konsum verleite. Die "mediterrane Diät" hingegen schnitt einmal mehr gut ab – sie sei etwas zum Genießen.


https://derstandard.at/2000101977357/Med...-Affen-getestet

#37 RE: Diskussion Basis-Ernährung von La_Croix 08.05.2019 12:51

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Gesunde Fette sind keine Dickmacher
Spanische Wissenschafter konnten zeigen, dass mediterrane Ernährung mit viel gesunden Fetten und Gemüse vor Gewichtszunahme schützt
https://derstandard.at/2000102576797/Ges...eine-Dickmacher

#38 RE: Diskussion Basis-Ernährung von Dr.Faust 25.08.2019 10:33

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Mark Maslow über Cellulite:

https://www.marathonfitness.de/cellulite-loswerden/

Hab es hier erstmalig verstanden. Gesehen schon oft. Aber ich denke, dass ich es nicht
bekommen werde. Männer haben da eher andere Probleme, wobei Kraftsport helfen
kann.

#39 RE: Diskussion Basis-Ernährung von Julie 25.08.2019 12:25

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Zitat von parcel im Beitrag #30
Zitat von Julie im Beitrag #29
Hi Hi @parcel
da hast du vollkommen Recht. Muss ich mir mal hinter die Ohren schreiben. Teuerste Sportklamotten und Laufschuhe und nach ein paar Runden auf dem Sportplatz sofort Sprungelenkprobleme bekommen. Seitdem nicht wieder gelaufen :-(.
Konnte dann meine anderen Sportarten wegen dem Mist nicht mehr machen.
Liebe Grüßle von Julie

Darum ging es hier aber nicht, liebe Julie. Lies mal die Beiträge von Larissa und Tizian durch, dann verstehst Du es vielleicht besser .


@Parcel
klar hatte ich verstanden was gemeint ist. Ich hatte nur nicht gesehen, dass du Larissa zitiert hattest. Und sie schrieb schon von mangelndem Durchhaltevermögen. Und was nutzen einem denn die teuersten Klamotten, wenn sie am Ende im Schrank hängen? Larissa hat den indirekten Bezug schon verstanden. ;-)
Liebe Grüße von
Julie

#40 RE: Diskussion Basis-Ernährung von La_Croix 11.01.2020 08:55

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Was bringt die gesunde Lebensweise konkret?
Gesunder Lebensstil im mittleren Alter bringt später bis zu zehn krankheitsfreie Jahre mehr

Nachhaltiger Effekt: Wer im mittleren Alter halbwegs gesund lebt, zögert typische Alterserkrankungen um Jahre hinaus, wie nun eine großangelegte Studie belegt. Demnach erkaufen sich Männer um die 50 damit später im Schnitt 7,6 Jahre längere Freiheit von Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs, bei Frauen sind es sogar zehn Jahre. Dafür reicht es schon aus, nicht zu rauchen, regelmäßig Sport zu machen, sich gesund zu ernähren und Übergewicht zu vermeiden.


Zitat
Sport und gesunde Ernährung sind entscheidend dafür, wie lange wir leben und vor allem, wie gesund wir im Alter sind – so viel ist altbekannt. So wirkt Bewegung nicht nur Übergewicht und Herz-Kreislauf-Problemen entgegen, sie schützt auch das Gehirn. Mehrere Studien haben zudem gezeigt, dass vor allem im mittleren Alter die Weichen gestellt werden: Selbst wer erst mit 40 bis 60 Jahren zu einer gesünderen Lebensweise wechselt, kann sein Leben noch signifikant verlängern.

Wie viele gesunde Jahre bringt es uns?
Aber was bringt das gesunde Leben konkret? „Frühere Studien haben ergeben, dass ein gesunder Lebensstil die Lebensdauer erhöht, aber nur wenige Studien haben untersucht, welchen Effekt der Lebensstil auf die Zeitspanne hat, in der wir frei von chronischen Krankheiten leben“, erklärt Erstautor Yanping Li von der Harvard University. Anders ausgedrückt: Wie viele krankheitsfreie Jahre mehr erkaufen wir uns durch eine gesunde Lebensweise im mittleren Alter?

Für ihre Studie werteten die Forscher die Gesundheitsdaten von mehr als 70.000 Frauen und knapp 40.000 Männern aus, die in den USA an zwei Langzeitstudien teilgenommen hatten. Als Maßstab für die Lebensweise im mittleren Alter der Teilnehmer erfassten die Wissenschaftler fünf Faktoren: Rauchen, den Body-Mass-Index (BMI), die Ernährung, den Alkoholkonsum und die tägliche Bewegung. Als gesund galten dabei ein BMI unter 25, Nichtrauchen, wenig Alkohol und 30 Minuten täglicher Sport.

Über 20 Jahre hinweg verfolgten Li und sein Team dann die Gesundheit der Versuchspersonen und ermittelten dabei, welchen Effekt die gesunde Lebensweise auf die altersbedingte Anfälligkeit für klassische Volkskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Leiden und Krebs hat.

Bis zu zehn gesunde Jahre mehr
Das Ergebnis: Selbst wer erst mit 50 sein Couchpotato-Dasein beendet, kann noch erstaunlich viel bewirken. Denn im Schnitt erkauften sich die 50-jährigen Probandinnen damit 34 weitere Jahre ohne chronische Krankheiten – zehn Jahre mehr als Frauen mit ungesundem Lebensstil. Den Männern verschaffte die gesunde Lebensweise immerhin 31 krankheitsfreie Jahre – 7,6 mehr als bei ihren ungesund lebenden Altersgenossen.

„Wir haben beobachtet, dass eine gesündere Lebensweise signifikant mit einem niedrigeren Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes verknüpft ist und auch die Lebensdauer erhöht“, berichten Li und sein Team. „Damit liefert unsere Studie starke Belege dafür, dass eine gesunde Lebensweise die krankheitsfreie Zeit eines Menschen substanziell verlängern kann.“

Auch spätes Anfangen lohnt sich noch
Nach Ansicht der Forscher lohnt es sich demnach nicht nur, selbst im mittleren Alter noch seine Lebensweise zu ändern. Die Wirkungen zahlen sich auch messbar im Alter aus – und beugen vielen klassischen Volkskrankheiten vor. Die Studie zeige damit auch, wie wichtig die Prävention wie staatlich geförderte Aufklärungs- und Gesundheitsprogramme, Rauchverbote oder Richtlinien für gesunde Lebensmittel in Bezug auf die öffentliche Gesundheit sei, so Li und seine Kollegen.



https://www.scinexx.de/news/medizin/was-...sweise-konkret/

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