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#41 RE: Diskussion Basis-Ernährung von La_Croix 09.02.2020 07:26

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Gesundes Essen: Die gesündesten Nationen der Welt | Galileo | ProSieben

#42 RE: Diskussion Basis-Ernährung von lupor 16.03.2021 14:49



u. a.: Fisch, Olivenöl, Wein.

#43 RE: Diskussion Basis-Ernährung von La_Croix 06.04.2021 09:39

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Ganz netter Artikel (auch wenn den eifrigen Lesern hier die Zusammenhnge schon bekannt sein werden), wo je ein Onkologe, Augenarzt, Sportmediziner, Dermatologe, Kardiologin, Magen-Darm-Ärztin erzählen, wie sie sich jeweils aus Perspektive ihres Fachbereichs heraus ernähren.

6 Fachärzte klären auf
16:8, kein Fleisch: Wie Ärzte sich ernähren - und was wir daraus lernen können

Ärzte geben ihren Patienten viele Tipps zur Ernährung. Doch leben sie selbst auch nach diesen Prinzipien? FOCUS Online hat bei Fachärzten nachgefragt, was bei ihnen täglich auf den Tisch kommt – die Antworten einer Onkologin, eines Augenarzts, eines Sportmediziners, eines Dermatologen, einer Kardiologin und einer Magen-Darm-Ärztin.

https://www.focus.de/gesundheit/ernaehru...d_11022356.html





Die Ärzte müssen mit ihrere Ernährung etwas richtig machen, leben sie doch trotz negativer Faktoren, wie psychischen Problemen und hoher Selbstmordrate, geringem sportlichem Niveau, hoher Arbeitsbelastung, seltenes konsultieren anderer Ärzte usw. nachweislich länger als andere Berufsgruppen (auch andere Akademiker)!

Lebenserwartung: Ärzte leben länger, begehen aber häufiger Selbstmord

Zitat
Ärzte haben die Chance, länger zu leben als andere Menschen. Schließlich kennen sie die Risikofaktoren für Krankheiten, sie können sich meist finanziell einen gesunden Lebensstil leisten und haben im Krankheitsfall leichter Zugriff auf effektive Therapien. Untersuchungen aus Skandinavien zeigen, dass die Sterblichkeit von Medizinern tatsächlich geringer ist als in anderen Berufen.


Zitat

Ärzte sterben heute seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen oder an Krebs als Angehörige anderer Berufe. Die einzige Ausnahme sind Suizide. Männliche Ärzte in Norwegen scheiden zu 77 Prozent häufiger freiwillig aus dem Leben als andere Menschen. Bei Frauen war der Anteil sogar fast dreimal so hoch wie in der Allgemeinbevölkerung.

Die häufigste Suizidmethode sind Vergiftungen. Ärzte kennen die Toxizitäten von Medikamenten und sie wissen diese zu nutzen, wenn sie ihrem Leben ein Ende bereiten wollen.

Der dänische Epidemiologe Knud Juel, Kopenhagen, kommt im International Journal of Epidemiology für sein Land zu ähnlichen Ergebnissen (2). Die Ärzte haben auch in Dänemark eine höhere Lebenserwartung als der Durchschnitt der Bevölkerung, doch die Zahl der Todesfälle durch Suizide ist bei Ärzten um 60 Prozent und bei Ärztinnen um 70 Prozent höher. Vergiftungen sind die häufigste Methode. Die Sterblichkeit ist 4,4-fach höher als beim Rest der Bevölkerung.


https://www.aerzteblatt.de/archiv/207889...iger-Selbstmord

Ärzte
Die Götter in Weiß sind kränker als ihre Patienten

Ärzte sind oft ungeimpft, unsportlich und leben ungesund. Zudem sind Mediziner häufig unglücklich verheiratet und psychisch angeschlagen. Nur merkt das keiner: weil sie sich gerne selbst behandeln.

Zitat
Kranke Ärzte sind oft schwierige Patienten, sagt der Schweizer Allgemeinmediziner Bernhard Gurtner aus Wetzikon. „Es gibt unter uns Hypochonder, die bei geringsten Beschwerden auf sofortige und umfassende Abklärungen durch Topspezialisten drängen, und hartnäckige Verdränger, die eindeutige Symptome oder Befunde verleugnen und sich erst auf Druck der Angehörigen zu einer Konsultation bei einem Studienfreund bewegen lassen.“

Ganz ähnlich klingt das Eingeständnis seiner deutschen Kollegin Cornelia Tauber-Bachmann im Fachblatt „Medical Tribune“: „Wir Ärzte gehören in der Regel zu den schwierigsten Patienten überhaupt“, schreibt sie dort. „Entweder wissen wir alles besser und verwickeln unsere behandelnden Kollegen in wissenschaftlich spitzfindige Diskussionen, oder wir misstrauen ihnen grundsätzlich und behandeln uns lieber selbst.

Der liederliche Umgang der Mediziner mit ihrer eigenen Gesundheit wird auch durch Studien untermauert. So hat eine Umfrage der Universität Los Angeles bei nahezu 4000 Ärzten Erschreckendes ergeben. Jeder zweite Mediziner gab an, keinen Hausarzt zu haben.

Viele Ärzte sind ungeimpft und unsportlich
Mehr als die Hälfte der Ärzte besaßen keinen Impfschutz gegen Hepatitis und hatten sich auch gegen Grippe nicht impfen lassen. Jeder Fünfte betrieb keinen Sport oder andere körperliche Aktivitäten. Und die Hälfte der Ärztinnen unter den Befragten untersuchten ihre Brüste nicht regelmäßig monatlich.

Getreu dem Sprichwort „Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe“ lieferte auch eine Umfrage bei Schweizer Allgemeinmedizinern weitere Nachweise für den nachlässigen Umgang von Ärzten mit ihrer eigenen Gesundheit und für ihre Scheu, Zunftgenossen zu konsultieren. Die schriftliche Umfrage von Martin Schneider vom Universitätsspital Genf bei 1784 Schweizer Ärzten erbrachte etwa, dass jeder dritte Teilnehmer Mühe damit hatte, kollegiale Hilfe in Anspruch zu nehmen.


Zitat
90 Prozent der Ärztinnen und Ärzte behandelten sich hingegen einfach selbst. 65 Prozent von ihnen gaben sogar an, auch in den letzten sieben Tagen Medikamente genommen zu haben: 34 Prozent griffen zu Schmerzmitteln, 14 Prozent zu Beruhigungsmitteln und sechs Prozent zu Antidepressiva.

In einer anonymen Umfrage unter 790 Hausärzten in Rheinland-Pfalz kam heraus, dass psychische Probleme auch unter Ärzten weit verbreitet sind – und sie sich in einem solchen Fall häufig selbst therapieren. Fast jeder Vierte war demnach depressiv, fast jeder Zehnte räumte ein, irgendeine psychische Erkrankung zu haben. 17 Prozent der Ärzte gaben an, sich deshalb im Verlauf des letzten Jahres selbst mit Psychopharmaka behandelt zu haben.
Viele Ärzte arbeiten auch, wenn sie selbst krank sind

Der Hauptgrund, weshalb sich Mediziner nur ungern von Kollegen untersuchen lassen, liegt in ihrer felsenfesten Überzeugung: „Die wissen auch nicht mehr als ich.“ Sie sind ja selber Arzt und misstrauen ihren Kollegen. Sie wissen, dass überall nur mit Wasser gekocht wird. Das Eingeständnis, selbst Hilfe zu benötigen, könnte außerdem als Zeichen von Schwäche und Inkompetenz gewertet werden.


Zitat
Psychiater durch Suizid gefährdet
Mit der seelischen Gesundheit vieler Ärzte steht es ebenfalls nicht gerade zum Besten: Mediziner werden öfter in psychiatrische Kliniken eingewiesen als Angehörige vergleichbarer Bevölkerungsgruppen. Auch die Suizidrate ist bei ihnen 2,5 Mal so hoch wie zum Beispiel bei Rechtsanwälten oder Architekten.

Für Ärztinnen werden besonders hohe Raten ermittelt.
Unter den Ärzten, die durch die eigene Hand starben, finden sich auch weltberühmte Mediziner wie Hans Berger, der Erfinder des EEG, oder der Psychoanalytiker Bruno Bettelheim. In der Umfrage unter Schweizer Allgemeinmedizinern bestätigten 43 Prozent der Ärzte, einen Kollegen persönlich gekannt zu haben, der Suizid verübt habe.

Ein Drittel hatte bereits selbst eine suizidale Phase durchgemacht, und fünf Prozent trugen sich aktuell mit Selbstmordgedanken. In der Suizidhäufigkeit gibt es allerdings deutliche Unterschiede unter den Spezialistengruppen: Besonders gefährdet sind Psychiater, Anästhesisten und überraschenderweise auch Augenärzte. Wesentlich seltener durch Selbstmord gefährdet sind Ärzte in den Fachbereichen Kinderheilkunde, Dermatologie, Chirurgie und Pathologie.
„Frauen von Ärzten sind Witwen mit Mann“

Auch die Ehen von Ärztinnen und Ärzten sind häufig beeinträchtigt – aufgrund von berufsbedingtem Zeitmangel und durch die typischen Belastungen der ärztlichen Tätigkeit. Viele Ärzte ertragen die ständige Konfrontation mit Schmerz und Leid ihrer Patienten nur dann, wenn sie sich einen Schutzpanzer aus nüchterner Distanz, Rationalität oder sogar Gefühlskälte zulegen.


Zitat
Ärzte leben länger als ihre Patienten
Obwohl sie nur selten ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, dürfen Ärzte heute mit einem langen Leben rechnen. So schreibt Medizinhistoriker Professor Robert Jütte in der „Deutschen Medizinischen Wochenschrift“: „Journalisten, Psychologen und Chemiker haben eine deutlich geringere Lebenserwartung als Ärzte, Ingenieure oder gar Geistliche, wie eine groß angelegte Studie des Schweizer Bundesamts für Statistik nachwies.“

Für einen heute 60-jährigen Arzt in Deutschland beträgt die Lebenserwartung 83,9 Jahre, für eine gleichaltrige Ärztin 87,1 Jahre. Das bedeutet gegenüber die 70er-Jahre eine Steigerung um 3,4 Jahre beziehungsweise 2,2 Jahre.

Die Lebenserwartung von Medizinern liegt damit deutlich über der der Gesamtbevölkerung – sie liegt bei 79,5 Jahren für Männer und 83,7 Jahren für Frauen. Sie haben also gute Chancen, ihre Patienten zu überleben, trotz aller Widrigkeiten.


https://www.welt.de/gesundheit/article14...-Patienten.html

#44 RE: Diskussion Basis-Ernährung von Tizian 07.04.2021 12:13

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Ich habe in der Vergangenheit auch schon mehrfach Studien bzw. Abhandlungen gelesen, daß Ärzte und mediz. Personal sehr häufig gerade keine Vorbilder sind und ungesund leben, viele Menschen dieser Berufsgruppe Raucher und übergewichtig sind und ernsthafte Alkohol-und Drogen-bzw. Medikamentmißbrauchsprobleme haben. Letzteres sicher auch aufgrund der einfachen Verfügbarkeit verschiedenster aufputschender oder beruhigender Medikamente und der schnellen Abhängigkeit davon. Das würde insg. auch mit der erhöhten Suizidrate korrelieren, denn man bringt sich ja nicht einfach spontan aus einer Laune heraus selbst um, dem geht ja zumeist eine lange Leidenszeit voraus, in der dann solche Leute die Symptome oftmals mit Alkohol, Drogen oder Medikamenten "bekämpfen" und unter Kontrolle bekommen wollen.

#45 RE: Diskussion Basis-Ernährung von parcel 07.04.2021 14:07

Es ist Fluch und Segen zugleich, dass Ärzte keine Probleme haben, leicht an suchterzeugende Medikament zu kommen. Sucht ist Sucht, egal wer sich abhängig macht, die Probleme sind immer die selben, ohne das Mittel um das die Gedanken kreisen, ist alles nur schlecht zu ertragen. Süchtige haben mit Sicherheit auch nur sehr kurze Telomere, schon alleine durch diese Stresssituation, in der sie sich meistens befinden.

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