#1 Rohkost/Vitalkost von _Tabea_ 21.10.2015 21:10

Rohkost wird ja immer nachgesagt sehr gesund zu sein. Ich wollte mal in die Runde fragen, wie ihr so zum Thema Rohkost steht bzw wieviel Rohkost für Langlebigkeit Sinn macht, vielleicht sogar ausschließlich?

#2 RE: Rohkost/Vitalkost von lupor 23.10.2015 23:26

Das ist jetzt nur meine persönliche Meinung bzw. Beobachtung: Was mir auffällt ist, dass Rohköstler oft etwas gesünder aussehen, als andere. Speziell bei Veganern wird der Unterschied meiner Meinung nach sehr deutlich (zwischen solchen, die sich normal und solchen, die sich rohkostbasiert ernähren).

Eine relativ bekannte Rohköstlerin, die auf vegane Ernährung schwört ist Mimi Kirk (75 Jahre alt):



http://youngonrawfood.com/

Ich bin kein 100%iger Rohköstler, esse/trinke aber viele (rohkost) Smoothies. Merke definitiv, dass es mir gut tut!

#3 RE: Rohkost/Vitalkost von mithut 18.08.2016 21:41

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Just my 2 cents:
alt, aber doch ... www.sikoralski.de/Aterhov.pdf

Man muss einiges berücksichtigen: Viele Vitalstoffe werden tatsächlich durchs Kochen zerstört,
Vit C, B1, B5, B6, Folsäure, B12, Lysin, Methionin, Valin ... Gerstengras mag Hitze überhaupt nicht.
Interssanterweise vertragen die fettlöslichen Vitamine Hitze ganz gut.

Prinzipiell scheint die "gesunde" Mischung wieder einmal wegweisend zu sein, nichts "ver"kochen, die Zutaten in entsprechender Reihenfolge beigeben ...
Manche müssen (Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Reis), einige wollen länger und andere nur kurz oder gar nicht "schwitzen" - Das weiß man und hat es schnell im Gefühl.

Jetzt kommt er schon wieder mit Ayurveda: Reine Rohkost wird nicht empfohlen, weil sie die Verdauung zu sehr belasten kann. Nur ausgeprägte Pitta-Typen und wer ein starkes Agni hat, wird viel Rohkost halbwegs gut vertragen. Wer von den anderen dennoch nicht darauf verzichten mag (Ganzer Verzicht wäre dumm!), sollte wenigstens auf ein wenig Schärfe zurückgreifen, und/oder mittags und im Sommer roh genießen.

Noch ein ambivalentes, bekanntes Beispiel:
Gerade Kopfsalat könnte mit seinem opium-ähnlichen Milchsaft eine nette Stütze der Nachtruhe sein, wenn er nicht im Darm zu gären anfängt. Auch hier wieder mit ein paar wärmenden Karminativa (nach Geschmack) helfend vorbeugen.

PS: Meine Haferflocken koche ich mit einer Prise Steinsalz und ein wenig Ghee ein paar Minuten. (Ein paar Nüsschen und Trockenfrüchte sind schon ein paar Stunden eingeweicht und werden nicht gekocht.) Währenddessen bereite ich meine Roh-Zutaten vor und erhalte so ein schmackhaftes, leicht verdauliches Müesli mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen. :)

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