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#21 RE: Schilddrüse von Tizian 16.03.2015 11:31

Hallo,

das Thema Schilddrüse ist ja ein sehr wichtiges. Ich denke, Prometheus hat nichts dagegen, wenn ich hier einen interessanten Artikel aus Edubily zu diesem auch in diesem Forum stark disskutierten und nachgefragten Thema verlinke.

http://edubily.de/2015/03/die-schilddrue...wie-sie-es-tut/

#22 RE: Schilddrüse von Prometheus 17.08.2015 22:17

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Ein unterschwelliger Mangel an Schilddrüsenhormon verschlechtert im Alter die Blutfette:

Subclinical Hypothyroidism Might Worsen the Effects of Aging on Serum Lipid Profiles: A Population-Based Case-Control Study
http://online.liebertpub.com/doi/abs/10.1089/thy.2014.0219

#23 RE: Schilddrüse von Prometheus 23.10.2015 16:09

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Schilddrüsengewebe wurde soeben in der Petrischale neu gezüchtet. Ein neues Kapitel in der Geschichte der Behandlung der Hypothyreose?

Regeneration of Thyroid Function by Transplantation of Differentiated Pluripotent Stem Cells
http://www.cell.com/cell-stem-cell/abstr...5909(15)00411-7

Anmerkung Prometheus:

In der Studie wird beschrieben, wie Mäuse-Stammzellen in Schildrüsenvorläufer-Zellen überführt werden können. Diese bilden dann funktionsfähiges Schilddrüsengewebe, so dass sich Mäuse mit Schilddrüsenunterfunktion damit tatsächlich heilen lassen.

Mehr noch: Die Forscher haben bereits demonstriert, dass dieser Differenzierungsweg auch bei menschlichen Stammzellen funktioniert!
Klar, es gibt hohe Hürden für eine Therapiezulassung am Menschen. Aber solche zellbasierten regenerativen Therapien sind jetzt schon viel näher als gedacht!

#24 RE: Schilddrüse von parcel 02.03.2017 22:29

Vitamin C verbessert die orale Aufnahme von Levothyroxin.

Studie mit 1000 mg Vitamin C plus Levothyroxin (2)

28 Teilnehmer mit Hypothyreose, 24 Frauen und 4 Männer bekamen 6-8 Wochen lang 1000 mg Vitamin C in Leitungswasser zusammen mit ihrer Levothyroxin-Tablette.

Ergebnis der Studie:

Der TSH sank bei allen Patienten durchschnittlich um 69,8%.
Der TSH wurde somit bei 19 von 28 Patienten normalisiert. Dies entspricht 62 %.

“Vitamin C verbessert die orale Aufnahme von Levothyroxin. Die gleichzeitige Anwendung von Vitamin C mit Levothyroxin sollte bei Patienten mit Schwierigkeiten bei der Resorption von Levothyroxin in Betracht gezogen werden.”

Bei beiden Studien wurde nicht geprüft, ob die individuelle Dosis der Schilddrüsenhormone ausreichte. Dies war nicht Gegenstand der Studien.

http://natuerliche-schilddruesenhormone....1/29/gastritis/

#25 RE: Schilddrüse von Nurdug 03.03.2017 09:26

Das TSH sagt aber nicht zwangsläufig etwas über die Aufnahme der SD-Hormone aus!

Diesen Rückschluss würde ich so nicht sehen.

LG

#26 RE: Schilddrüse von Mari 04.03.2017 12:16

Ursachen für Schilddrüse-Dysfunktion sind meistens altersbedingt oder sind Auswirkungen eines stressreichen Lebens. Zudem spielt die Gesundheit der Nebennieren dabei auch eine wichtige Rolle. Diese beiden Organe sind eng miteinander verbunden. Eine gute Schilddrüsenfunktion ist ohne die Unterstützung durch eine gesunde Nebenniere kaum möglich. Es ist bekannt, dass Dysfunktionen von Organen mit gestörten Proteinsynthese in Zellen dieser Organe verbunden. Es ist auch bekannt, dass mit zunehmenden Alter und bei extremen Belastungen auf den Körper (physisch, psychisch) singt im Körper die Intensität der Proteinsynthese. Das führt automatisch zum Peptidmangel in den Körperzellen. Peptide sind Produkte des Proteinstoffwechsels - Zerfall der Proteine in kleine Fraktionen = Peptide. Schlechte Proteinsynthese = Peptidmangel. Eine ausreichende Verfügbarkeit an Peptiden ist aber für die optimale Proteinsynthese in den Zellen erforderlich. Optimale Proteinsynthese ist die Schlüssel für eine optimale Funktion der Organe. Wie beseitigt man den Peptidmangel in der Schilddrüse und in den Nebennieren? Du kannst dir eine Brühe aus Schilddrüse und Nebennieren kochen. Beim Kochen werden die Peptide ausgelöst. Ist aber unpraktisch. Besser, du suchst nach Nahrungsergänzungsmittel, die Extrakte oder Peptide aus diesen Organen enthalten. In Russland werden Nahrungsergänzungen mit Peptiden aus der Schilddrüse und Nebennieren seit vielen Jahren für die komplexe Widerherstellung der Schilddrüsenfunktionen erfolgreich verwendet. Leider wird in der Schulmedizin das Arbeiten mit Peptiden nicht gelernt. Darum verschreiben die Schulmediziner bei Schilddrüsen-Fehlfunktionen immer Hormone. Anders sind die Heilpraktiker. Die wissen, dass die meisten Störungen in den Organfunktionen auf irgendeinem Mangel basieren. Beseitigt man diesen Mangel, löst man das Problem. Und zwar auf natürliche Weise. Es gibt einige gute Präparate mit notwendigen Peptiden. Ich möchte hier jedoch keine Werbung dafür machen. Bei Interesse schreib mir einfach an maricontact@online.de

#27 RE: Schilddrüse von parcel 16.01.2019 11:26

Zitat:

Serum TSH levels during postoperative l-T4 therapy were significantly decreased compared with native TSH levels (P<0.001). Serum FT4 levels were significantly increased (P<0.001). Serum FT3 levels were significantly decreased (P=0.029). We divided the patients into four groups according to postoperative serum TSH levels: strongly suppressed (less than one-tenth of the lower limit); moderately suppressed (between one-tenth of the lower limit and the lower limit); normal limit; and more than upper limit. Patients with strongly suppressed TSH levels had serum FT3 levels significantly higher than the native levels (P<0.001). Patients with moderately suppressed TSH levels had serum FT3 levels equivalent to the native levels (P=0.51), and patients with normal TSH levels had significantly lower serum FT3 levels (P<0.001).



https://eje.bioscientifica.com/view/jour...e/167/3/373.xml


parcel: Ich habe einen supprimierten TSH Wert von 0,01 und nehme eine relativ hohe Dosis 187 oder früher 200mcg LT also T4 und meine beiden freien Werte, ft4 und ft3 sind hoch und liegen ganz eng beieinander.

#28 RE: Schilddrüse von Nurdug 16.01.2019 11:40

Was genau will diese Studie aussagen?
Da sehe ich nix Neues, was die Medizin weiterbringen könnte.


Zu den Peptiden:
Ja, das ist eine super Sache, wenn der Körper an sich gut läuft.
Heutzutage ist aber die altersbedingte Tendenz zur Unterfunktion klar im Abnehmen, dafür autoimmune Probleme extrem am Steigen.
Da helfen Peptide allein leider garnix.

Menschengerechtes Verhalten, Ernährung etc. müsste da neu überdacht werden.
Auch der Umgang mit Smartphone & Co, Lichthygiene oder Umweltgifte sehe ich als Blocker für eine einwandtfreie Funktion unserer Organe.

Wen die Themen interessieren, kann sich hier umschauen:
https://hcfricke.com/
Da ist sehr viel gut zusammengefasst und mit Studien unterlegt.

Aus meiner Sicht ist die Schilddrüse fast immer ein Opfer von vielen Umständen.
Hat aber die Schulmedizin leider fast Null auf dem Schirm.

#29 RE: Schilddrüse von parcel 16.01.2019 11:53

Zitat von Nurdug im Beitrag #28
Was genau will diese Studie aussagen?
Da sehe ich nix Neues, was die Medizin weiterbringen könnte.


Aus meiner Sicht ist die Schilddrüse fast immer ein Opfer von vielen Umständen.
Hat aber die Schulmedizin leider fast Null auf dem Schirm.



Es ist eine interessante Studie, wenn Dir die Fakten schon bekannt waren ist es doch in Ordnung . Ich denke, viele wissen es aber noch nicht so genau und aus dem Grunde habe ich die Studie hier verlinkt.

Ich werde auch von einem Schulmediziner, wie Du normale Ärzte nennst, betreut und komme damit ausgezeichnet zurecht. Meine Werte sind sehr gut, und Probleme habe ich keine. Ein Privatarzt kann auch nichts anderes als Hormone verschreiben, bei mir liegt es ja nicht an den Kosten, dass ich noch niemals einen aufgesucht habe, sondern ich fühle mich gut versorgt und möchte, dass es auch so bleibt.

#30 RE: Schilddrüse von Nurdug 16.01.2019 14:24

Zitat von parcel im Beitrag #29
Ich werde auch von einem Schulmediziner, wie Du normale Ärzte nennst, betreut und komme damit ausgezeichnet zurecht. Meine Werte sind sehr gut, und Probleme habe ich keine. Ein Privatarzt kann auch nichts anderes als Hormone verschreiben, bei mir liegt es ja nicht an den Kosten, dass ich noch niemals einen aufgesucht habe, sondern ich fühle mich gut versorgt und möchte, dass es auch so bleibt.



Wie kommst Du darauf, dass ich "normale" Ärzte als Schulmediziner bezeichne?
Ob Privatarzt oder Kassenarzt jeder kann alles sein.
Kenne viele Ärzte, völlig gemischt mit ihren Ansichten, oder die zweigleisig fahren.
Aber mit SD kennen sich leider so oder so die Wenigsten aus.

#31 RE: Schilddrüse von Julie 16.01.2019 16:10

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Ich finde bei Autoimmunprozessen gerade wie sie bei Hashimoto gegeben ist, das Naltrexon interessant.
Das möchte ich mir von meinem Arzt verschreiben lassen.

https://www.hausdoc.com/schwerpunkte/ldn...-naltrexon.html

#32 RE: Schilddrüse von parcel 06.02.2019 11:56

TSH-Wert:
Verlaufskontrolle ist nötig!
TSH- und Schilddrüsenhormon-Messungen können bei einer einmaligen Blutuntersuchung stark variieren. Professor Dagmar Führer rät daher bei grenzwertigen TSH-Werten zunächst zu einer Verlaufsuntersuchung.

https://www.aerztezeitung.de/medizin/kra...lle-noetig.html

#33 RE: Schilddrüse von Nurdug 09.02.2019 09:57

Diese Studien gehen davon aus, dass das TSH valide Auskunft über die Schilddrüse gibt.

Dem ist aber nicht so. Das TSH ist von vielen Vorgängen im Körper gesteuert und kann, allein gemessen, in den seltensten Fällen Auskunft über die hormonelle Lage bezüglich der Schilddrüse geben.

Aus den Studien geht auch nicht hervor, ob die Menschen wirklich gesund waren, nur, dass sie angeblich Schilddrüsengesund waren. (was immer das heißen soll????)

Prof. D. Führer hat Mai 2016 in der Zeitsschrift eine andere Studie vorgestellt (Thema: Diagnostik und Therapie ändern sich), die zum Thema hatte, dass man über die TSH - Messung allein keine Aussage darüber treffen kann, wie es mit den SD-Hormonen steht.
Dieses Interview steht leider nur noch Fachpersonal zur Verfügung.

In den Köpfen der Mediziner ist es aber anders verankert, TSH ist Goldstandart der Messung, wie es um die SD bestellt ist.
Diese Veröffentlichung unterstreicht wieder mal die betonierte Meinung und verhindert letztendlich Gesundheit.

#34 RE: Schilddrüse von Julie 07.03.2019 23:19

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@Nurdug
genau so ist es, Mein TSH ist ja gar nicht mehr messbar und trotzdem war ich zuletzt in einer Unterfunktion und hatte eine Umwandlungsstörung von T4 nach T3.
Hätte ich mir nicht noch eine Zweitmeinung eingeholt, wäre ich jetzt am A.....
Mein Arzt wollte mir die Schilddrüsenhormone reduzieren. Wo das geendet hätte, weiß ich wohl Gelenkschmerzen ohne Ende!

#35 RE: Schilddrüse von parcel 08.03.2019 19:32

Zitat von Julie im Beitrag #34
@Nurdug
genau so ist es, Mein TSH ist ja gar nicht mehr messbar und trotzdem war ich zuletzt in einer Unterfunktion und hatte eine Umwandlungsstörung von T4 nach T3.
Hätte ich mir nicht noch eine Zweitmeinung eingeholt, wäre ich jetzt am A.....
Mein Arzt wollte mir die Schilddrüsenhormone reduzieren. Wo das geendet hätte, weiß ich wohl Gelenkschmerzen ohne Ende!
Wenn der TSH Wert so niedrig ist, dass er nicht mehr messbar ist, kann man nicht in einer Unterfunktion sein, das ist nicht möglich. Selbst wenn der TSH Wert, durch langjährige Substitution, nicht mehr ganz zuverlässig sein sollte.

Wie hoch waren denn Deine beiden freien Werte? Es ist schon klar, dass diese immer ausschlaggebend sind.

#36 RE: Schilddrüse von Nurdug 08.03.2019 20:54

Zitat von parcel im Beitrag #35
Wenn der TSH Wert so niedrig ist, dass er nicht mehr messbar ist, kann man nicht in einer Unterfunktion sein, das ist nicht möglich. Selbst wenn der TSH Wert, durch langjährige Substitution, nicht mehr ganz zuverlässig sein sollte.



Doch, theoretisch ist das möglich.
Nämlich dann, wenn das Regulationssystem aus irgend einem Grund anzeigt, dass absolut nichts an Hormonen erwünscht ist.
Selten, aber möglich.

Ein länger supprimiertes TSH wieder hervor zu holen, ist extrem schwierig. Da hängt man trotz allem zumindest zeitweise in Unterfunktion.

#37 RE: Schilddrüse von parcel 08.03.2019 22:41

Theoretisch ist alles möglich, aber so etwas gibt es im realen Leben überhaupt nicht! Man kann sich nicht einfach alles stimmig machen, damit es wieder passt. Ohne die freien Werte zu kennen halte ich es für sehr gewagt, bei einem supprimierten TSH Wert auch noch von einer Unterfunktion zu sprechen.

#38 RE: Schilddrüse von Nurdug 09.03.2019 07:40

Zitat
Ohne die freien Werte zu kennen halte ich es für sehr gewagt, bei einem supprimierten TSH Wert auch noch von einer Unterfunktion zu sprechen.



Darum geht es doch die ganze Zeit??!!

Genau dieser Fakt, nämlich TSH allein messen und gültige Schlüsse daraus ziehen, funktioniert nicht.
Allein an Hand des TSH kann man nichts festmachen!
Kannst, wenn Du willst, ja nochmal die Beiträge und Studien nachlesen.

#39 RE: Schilddrüse von Julie 09.03.2019 12:25

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Wieso gehen dann alle Ärzte bei supprimierten TSH automatisch von einer Unterfunktion aus????

#40 RE: Schilddrüse von Nurdug 09.03.2019 13:05

Zitat von Julie im Beitrag #39
Wieso gehen dann alle Ärzte bei supprimierten TSH automatisch von einer Unterfunktion aus????


Bei supprimiertem TSH geht man von Überfunktion, nicht von Unterfunktion aus!


Es gab Zeiten, da konnte man noch keine freien Werte messen und es wurde Standart, die Hormonlage, was die SD betrifft, über TSH zu bestimmen.
Dabei ist es leider bis heute weitgehend geblieben, obwohl Forschungen ganz andere Ergebnisse zeigten.

Hier im Forum weiß man ja, dass die Medizin nicht zwingend das macht, was sie erkannt hat.
Warum, lasse ich mal dahin gestellt.

Das TSH reagiert über die Hypothalamus-Hypophysenachse, was bedeutet, dass es viele Gründe geben kann, warum dieser Wert hoch oder niedrig ist.
Hormonelle Verhütung, Stress (körperlich oder seelisch), Ernährung, Umweltfaktoren, Medikamente, Nährstoffmängel, nehmen z.B. starken Einfluss auf die SD-Hormonausschüttung.

Wen diverse Zusammenhänge interessieren, kann mal die folgenden Beiträge lesen:

https://hcfricke.com/2016/06/28/jod-die-...enschwaeche-co/
https://hcfricke.com/2019/01/30/nos-entg...childdruese-co/
https://hcfricke.com/2019/01/16/choleste...on-als-ursache/

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