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#41 RE: Schilddrüse von Julie 09.03.2019 14:44

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Ja, sorry...das weiß ich...hab mich vertan ;-)

#42 RE: Schilddrüse von parcel 09.03.2019 20:03

Zitat von Nurdug im Beitrag #38

Zitat
Ohne die freien Werte zu kennen halte ich es für sehr gewagt, bei einem supprimierten TSH Wert auch noch von einer Unterfunktion zu sprechen.


Darum geht es doch die ganze Zeit??!!

Genau dieser Fakt, nämlich TSH allein messen und gültige Schlüsse daraus ziehen, funktioniert nicht.
Allein an Hand des TSH kann man nichts festmachen!
Kannst, wenn Du willst, ja nochmal die Beiträge und Studien nachlesen.

Ich brauche da nichts nachlesen, mir ist das alles lange schon bekannt. Es ist sehr wichtig seine freien Werte zu kennen, gerade wenn man Schilddrüsenhormone substituiert, ansonsten hängt man ja bei Symptomen in der Luft und kann diese gar nicht richtig zuordnen.

Ich lasse sowieso auch noch viele, andere Werte regelmäßig kontrollieren, vorsorglich, auch wenn es mir gut geht .

#43 RE: Schilddrüse von parcel 13.06.2019 19:17

Hypothyreose: Manche Patienten brauchen außer T4 auch T3

Jeder sechste Patient mit Schilddrüsenunterfunktion braucht offenbar zusätzlich zu einer Substitution mit L-Thyroxin (T4) auch Trijodthyronin (T3).

Zitat:
Entscheidend ist die Variante der Typ-1-Dejodinase
Vielleicht sei auch der circadiane T3-Rhythmus bedeutsam: Bei Gesunden steigt das freie T3 (fT3) um Mitternacht an und erreicht am frühen Morgen seine höchsten Werte. Eine auf T4 beschränkte Substitution kann diese Rhythmik nicht wieder herstellen. Etliche Patienten, denen dieser Morgenanstieg unter T4-Monotherapie fehlt, berichten, morgens schlecht aus dem Bett und nur schwer in die Gänge zu kommen. Aus Daten von Patienten mit Teil- oder Totalresektion der Schilddrüse geht zudem hervor, dass die individuellen T3-Spiegel zwar auch durch eine T4-Monotherapie (etwa Euthyrox®) wieder hergestellt werden. Die dafür erforderlichen T4-Dosierungen waren jedoch so hoch, dass dann der fT4-Spiegel deutlich höher ausfiel als vor der Operation.


https://www.aerztezeitung.de/medizin/kra...sser-t4-t3.html

#44 RE: Schilddrüse von parcel 25.07.2019 19:06

Die Schilddrüse braucht Selen

Wenn der Schilddrüse Jod fehlt, kann sie nicht richtig arbeiten – das weiß jeder. Weniger bekannt ist: Auch das Spurenelement Selen ist für ihre Funktion unverzichtbar. Die Schilddrüse ist das selenreichste Organ unseres Körpers. Erst mit Hilfe von Selen wird das Schilddrüsenhormon Thyroxin (T4) in seine aktive Form, das sogenannte T3 (Trijod-Thyronin) umgewandelt. Das hochwirksame T3 wiederum steuert eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen: Es steigert die Herzfrequenz und den Blutdruck, erhöht den Energieumsatz, fördert das gesunde Wachstum von Haaren und Nägeln, stärkt die Knochensubstanz und reguliert den Wärmehaushalt.

Darüber hinaus fördert T3 die Hormonausschüttung in anderen Organen, zum Beispiel in der Bauchspeicheldrüse und der Nebenniere. Bei Kindern ist T3 von großer Bedeutung für das Wachstum und die Entwicklung des Gehirns.

In der Schilddrüse finden sich außerdem hohe Mengen selenabhängiger antioxidativer Enzyme. Sie schützen das Gewebe vor oxidativen Schäden durch freie Radikale, die bei der Hormonproduktion entstehen.


https://biosyn.de/aktuelles/die-schilddruse-braucht-selen/

#45 RE: Schilddrüse von parcel 25.07.2019 20:10

@Julie

Ich habe vor einigen Tagen mein DHEA reduziert und siehe da, jetzt mit 15mg kann ich auch den kleinen Anteil von 5mcg T3 vertragen. Es greift eben eins ins andere und wenn man liest, was ich oben verlinkt habe, versteht man auch besser, warum es so ist .

#46 RE: Schilddrüse von mithut 25.07.2019 20:38

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Mit Se liegt Dulse klar im Vorteil gegenüber Kelp,
hab eine Mischung, die ich regelmäßig/moderat "drüberstreue" ...

Se ist mit Cr in Primärhefe,
und außerdem "bodenabhängig" schnell mal wo zu finden ... sollte es zumindest sein.

#47 RE: Schilddrüse von Julie 25.07.2019 21:17

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Hallo @parcel
mir geht es auf einen Schlag viel besser. Ich nehme jetzt zusätzlich zum T4 noch 3 Mal am Tag eine Thybon 5mcg.
Meine Schmerzen verabschieden sich gerade :-).

#48 RE: Schilddrüse von parcel 25.07.2019 22:18

Zitat von Julie im Beitrag #47
Hallo @parcel
mir geht es auf einen Schlag viel besser. Ich nehme jetzt zusätzlich zum T4 noch 3 Mal am Tag eine Thybon 5mcg.
Meine Schmerzen verabschieden sich gerade :-).


@Julie

T3 hat schon einen großen Einfluss, meine Oberbauchschmerzen waren ja auch sofort unter der Einnahme kleinster Mengen Thybon verschwunden. Durch die alleinige Einnahme von LT also T4 wurden sie langsam unerträglich und meine Verdauung hat sich auch wesentlich verbessert. Allerdings war ich oft leicht depressiv, wenn ich T3 genommen habe. Jetzt habe ich das DHEA um 10mg reduziert und alles ist gut, man muss bei jeder Substitution mit Hormonen berücksichtigen, was man ansonsten noch so nimmt. Gefühl ist also immer gefragt

#49 RE: Schilddrüse von parcel 13.08.2019 18:49

Durch Schilddrüsenkrankheit gehäufte Angststörungen und Depressionen

Starke Zusammenhänge zwischen Depressionen, Ängsten und der Schilddrüse

In einer kürzlich veröffentlichten Studie berichten deutsche Forscher von einem neu entdeckten starken Zusammenhang zwischen Depressionen, Angsterkrankungen und einer chronischen Erkrankung der Schilddrüse. Mehr als 40 Prozent aller Depressionen und circa 30 Prozent aller Angsterkrankungen sollen laut den Forschungsergebnissen mit der Schilddrüse in Zusammenhang stehen. Die Wissenschaftler schlagen eine spezielle Therapie vor, die den Betroffenen effektiver helfen kann.

https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpr...-20180517410476

#50 RE: Schilddrüse von jayjay 13.08.2019 19:27

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Aha, Psychopharmaka...

#51 RE: Schilddrüse von Nurdug 13.08.2019 19:37

Zitat von parcel im Beitrag #49
In einer kürzlich veröffentlichten Studie berichten deutsche Forscher von einem neu entdeckten starken Zusammenhang zwischen Depressionen, Angsterkrankungen und einer chronischen Erkrankung der Schilddrüse.


Neu entdeckt?
Davon sprechen die Patienten seit ewigen Zeiten zu den Ärzten, die aber größtenteils einen Zusammenhang nicht wahr haben wollen und fleißig Antidepressiva an die Menschen verteilen.


Zitat von parcel im Beitrag #49
[/u]Die Wissenschaftler schlagen eine spezielle Therapie vor, die den Betroffenen effektiver helfen kann.[/i]



Haha, diese Ärzte, die sich tatsächlich ernsthaft für das Thema interessieren, kann man wie ne Stecknadel im Heuhaufen suchen!
Da gibt es Geschichten, die einem die Haare zu Berge stehen lassen.

Psychopharmaka sind keine Lösung, das machen die meisten sowieso und ich sehe es als absolut fahrlässig an, diese zu verschreiben!!!
Den Ursachen wird nicht auf den Grund gegangen, Hashimoto ist ein Symptom, nicht die Ursache.

Und ich weiß von vielen, die durch eine adäquate Behandlung ihre kompletten Probleme beseitigt haben, ganz ohne Psychopharmaka!

#52 RE: Schilddrüse von jayjay 13.08.2019 19:39

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Wie heilt den so eine Hashimoto???

#53 RE: Schilddrüse von Nurdug 14.08.2019 12:58

Nachtrag zu der Studie

Soso, rechtzeitig Psychopharmaka geben??!!
Das weckt in mir den Verdacht, dass Nachschub für die Psychiater generiert werden sollen.

Alles gut, ich höre schon auf, mehr gibts eh nicht dazu zu sagen. ich höre schon auf!


@jayjay,
zu Deiner Frage schreibe ich später was, habe grad keine Zeit, sorry.

#54 RE: Schilddrüse von Curious 17.08.2019 15:17

@Nurdug:

Hashimoto ist ein Symptom, nicht die Ursache.

Da würde ich natürlich gerne wissen, was deiner Meinung die "Ursache" ist und natürlich vor allem: Wie heilt oder zumindest verbessert man Hashimoto????

#55 RE: Schilddrüse von Nurdug 17.08.2019 17:58

Zitat von Curious im Beitrag #54
Da würde ich natürlich gerne wissen, was deiner Meinung die "Ursache" ist und natürlich vor allem: Wie heilt oder zumindest verbessert man Hashimoto????


Zitat von jayjay im Beitrag #52
Wie heilt den so eine Hashimoto???



Hallo Ihr Zwei!

Eure Frage ist berechtigt, aber ziemlich aufwendig zu beantworten
Ich versuche mal eine Kurzversion.
Es ist meine Anschauung und meine Erfahrung, die sich darin widerspiegelt, muss man nicht glauben.

1. Ich gehe davon aus, dass sich prinzipiell kein Körper selbst zerstören möchte.
Da es nach medizinischer Definition eine Autoimmunerkrankung ist, passiert aber genau das bei Hashimoto.
Die Antikörper zerstören die Schilddrüse, die dann irgend wann keine Hormone mehr produzieren kann.
Ohne Schilddrüsenhormone kann man nicht leben, also würde das mittelfristig den Tod bedeuten.

2. Ich gehe weiterhin davon aus, dass es im Körper nichts gibt, was nicht zusammenhängt.
Das betrifft für mich alle Ebenen: mentale, physische, seelische und spirituelle
Meine Gedanken, meine Ernährung, Lebensstil, Medikamente, Umwelt(gifte), Weltanschauung etc. tragen dazu bei, dass ich bin, wer/was ich bin.

3. Durch das Zusammenspiel im Körper gibt es u.a. auch immer Rückmeldungen an den HPA Regelkreis.
Von diesem Regelkreis werden folgende Organsysteme gesteuert:
Schilddrüse
Nebenniere
Brust (Prolaktin)
Leber
Gonaden

Durch diverse Interaktionen werden also sämtliche Hormone und auch Neurotransmitter vermehrt oder verringert ausgeschüttet, was verschiedene Kettenreaktionen nach sich zieht.
Das System kann wie die berühmte Katze, die sich in den Schwanz beißt, sein, also sich zu einem Teufelskreis entwickeln.
Ein Ergebnis kann dann Hashimoto sein.

4. Hashimoto ist immer ein Doppelpaket: Autoimmungeschehen und bei Verkleinerung der SD Hormonmangel.

Was das Autoimmungeschehen, bzw. die Antikörper alles an Problemen im Gepäck haben, ist noch nicht wirklich klar.
Da gibts einiges an Vermutungen, aber man weiß dann trotzdem nicht genau, ob der Hormonmangel oder die Antikörper schuld sind.

Der fast immer folgende Hormonmangel kann Schuld an ziemlich vielen Symptomen sein, die es so gibt, nicht nur den üblichen Aufzählungen der sogenannten Unterfunktion.
Ob es z.B. Knieschmerzen, Migräne, Augenprobleme, Kinderlosigkeit/Potenzstörungen oder depressive Verstimmungen sind, egal, kann (muss nicht!) von zu wenig SD-Hormonen kommen.
Nicht nur direkt, sondern auch über den Regelkreis ausgelöst.

5. Aus meiner Sicht ist auch hormonelle Verhütung und Plastik einer der Auslöser, sowie HPU.
Pille & Co greift mittlerweile auch bei Männern, da das Trinkwasser damit belastet ist und dieses von allen getrunkene wird.



Aus diesen Gründen heraus, macht es Sinn, sehr breit gefächert eine Liste von Blut-und Urinwerten abzuarbeiten und sich das System genau anzuschauen.
Dazu über Lebensstil, Ernährung und Medikamente reflektieren.

Ob man Hashimoto heilen kann, weiß ich nicht, da bin ich vorsichtig.
Eine zerstörte SD ist zerstört und ob diese wirklich wieder regeneriert werden kann, ist unsicher.
Es gibt da schon gewisse Möglichkeiten, z.B. Regeneresen oder Peptide. Aber ob das klappt? Dazu gehört sicherlich mehr!

Da, wie geschrieben, Hashimoto zwei Ebenen hat, müsste man ja auch den autoimmunen Teil heilen.
Aber das ist schwer zu überprüfen, weil keine Antikörper zu haben, noch kein Beweis ist.
Im außerklinischen Bereich werden nur insgesamt drei SD-Antikörper gemessen (TPO-Ak, Tg-Ak, TRAK), es gibt aber noch mehr, die nur in Studien zum Tragen kommen.
Antikörper können auch kommen und gehen, also ist wenig Verlass darauf.


Aber man bekommt es gut in den Griff, wenn man ernsthaft auf allen Ebenen schaut und echte Veränderungen umsetzt.
Das ist mit Arbeit und Umdenken verbunden, worauf nicht jeder Lust hat.
Mit Hormonen allein gewinnt man da kein Wohlergehen, soviel steht nach meiner Erfahrung fest.

Alle Heilsversprechen, die ich so gelesen, gehört oder auch gesehen habe, finde ich Bauernfängerei!
Echte Heilung von Hashimoto sehe ich in der heutigen Zeit als ziemlich unmöglich an, weil man auch nicht alles an Veränderungen in der Hand hat.
Aber massive Verbesserungen sind auf jeden Fall möglich!

Das Gute an den Möglichkeiten ist auch, dass sie sich auf alle Ebenen des Wohlergehens und der Gesundheit auswirken, auch auf gute Alterung, vielleicht auch auf Verlängerung des Lebens, wer weiß das schon?!

#56 RE: Schilddrüse von parcel 15.12.2019 20:15

Wie erklärt man einen niedrigen TSH-Wert bei Substitution von Schilddrüsenhormonen?


https://www.schilddruese.online/tsh-wert

#57 RE: Schilddrüse von wmuees 15.12.2019 20:57

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Zu der Erörterung von Hashimoto, Autoimmunität und Wirkung/Symptom:

Ich bin sehr überrascht davon, dass sich die Erkenntnisse, die sich im Zusammenhang mit dem Coimbra-Protokoll ergeben haben,
immer noch nicht weit verbreitet haben.

Seit Coimbra ist klar, wie und warum eine Autoimmun-Erkrankung entsteht. Es gibt drei wesentliche Komponenten:
a) ein Vitamin D Mangel oder eine Unempfindlichkeit gegenüber Vitamin D (erworben oder angeboren)
b) eine genetische Veranlagung, die erklärt, WELCHE Autoimmunerkrankung entsteht. Es gehen auch mehrere gleichzeitig.
c) ein akuter Stressor, der als Zünder dient. Das kann körperlicher Stress sein (z.B. eine Infektion) oder geistiger Stress.

Vitamin D wirkt dämpfend auf die Produktion von Interleukin-17. Ich nehme an, dieser Mechanismus ist eine Anpassung an die
Jahreszeiten: im Winter, wenn die ganzen Infektionen kommen, hat man wenig Vitamin D, und das Immunsystem fährt hoch.
Bei Autoimmunen produziert der Körper ständig viel Interleukin-17.

Hashimoto kann man mit dem Coimbra-Protokoll zum Stillstand bringen. Aber das schon zerstörte Gewebe kann man dadurch
natürlich nicht ersetzen, so dass die meisten weiterhin auf externes T4 angewiesen sind.

https://www.youtube.com/watch?v=rPnbW-nR-IM

#58 RE: Schilddrüse von Nurdug 16.12.2019 07:51

Wer sich ernsthaft und intensiv mit Hashimoto auseinander setzt, wird dem Gedanken, dass Hashimoto dermaßen stark mit Vit.D zusammen hängt, nicht zustimmen.
Da gibt es andere Auslöser, die wesentlich intensiver in das Geschehen involviert sind.

Keine Frage, Vit.D Mangel haben viele, aber als Auslöser würde ich das absolut nicht sehen.
Dann müsste diese Krankheit schon viel länger in dem Ausmaß vorliegen.

Das Coimbra-Protokoll ist kein Allheilmittel und ich finde es gefährlich, den Menschen solche Ideen in den Kopf zu setzen, die sie ja noch nicht mal komplett umsetzen können.
Ich habe noch keine Info über das komplette Protokoll gefunden, nur, dass man dafür letztendlich einen entsprechend geschulten Therapeuten aufsuchen soll.
Wer das macht, ist ja ok, aber viele werden sich einfach mal hohe Dosen von Vit.D einwerfen und vielleicht noch bisschen was drum herum sortieren. Aber das geht aus meiner Sicht so nicht.
Es ist ein gewaltiger Eingriff in das Körpergeschehen, was darüber hinaus eine extrem genaue Gesamtdiagnose erforden würde.
Wer macht das?

wmues,
vielleicht liegt Dir ja ein komplettes Protokoll vor?
Dann wäre es super, uns das zukommen zu lassen. So könnte man dann auch besser einordnen, was dort wirklich gemacht wird.

#59 RE: Schilddrüse von wmuees 16.12.2019 10:42

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Zitat von Nurdug im Beitrag #58
Wer sich ernsthaft und intensiv mit Hashimoto auseinander setzt, wird dem Gedanken, dass Hashimoto dermaßen stark mit Vit.D zusammen hängt, nicht zustimmen.
Da gibt es andere Auslöser, die wesentlich intensiver in das Geschehen involviert sind.


Bitte unterscheide zwischen Auslöser und Ursache. Das ist nämlich nicht immer dasselbe.
Bei EBV ist es so, da EBV in der Lage ist, den Vitamin-D-Rezeptor zu blocken. Aber eben nicht immer.

Zitat von Nurdug im Beitrag #58
Keine Frage, Vit.D Mangel haben viele, aber als Auslöser würde ich das absolut nicht sehen.
Dann müsste diese Krankheit schon viel länger in dem Ausmaß vorliegen.


Ist Dir eventuell entgangen, dass Menschen heutzutage viel weniger UVB abkriegen als früher?

Das Coimbra-Protokoll kannst Du alleine nicht umsetzen, nein. Dazu brauchst Du einen kundigen Arzt.
Das bedeutet aber nicht, dass es nicht funktioniert.

Und was da passiert, ist kein Geheimnis. Gibt inzwischen genug zu lesen im Internet.
Gearbeitet wird mit Anfangsdosen von Vitamin D3 in der Höhe von 1000iU pro Tag und Kg Körpergewicht (bei einigen Krankheiten, die zu Hypercalzemie leiden, auch weniger),
dazu die Vitamin D Kofaktoren B2 und Magnesium. Die Dosis von Vitamin D wird variiert, bis PTH am unteren Ende des normalen Bereichs angekommen ist.
Man will den Calzium-Regelkreis nicht an die Wand fahren. Dazu Calzium Zufuhr im Bereich 250mg/Tag (Diät) und mindestens 2.5l Flüssigkeit zum Spülen der Nieren.
Viel mehr ist da nicht.

Coimbra hat im Jahr 2002 angefangen. Seit 2015 ist das Protokoll stabil. Es handelt sich also schon um ein sehr erprobtes Verfahren. Ende 2018 gab es 30.000 Patienten.

#60 RE: Schilddrüse von Nurdug 16.12.2019 11:27

Mir ist bei all den Themen absolut nix entgangen, das kannst Du mir glauben.
Ich bin ziemlich tief in dieser Materie, deshalb nervt es sehr, wenn alle Nase lang eine andere Sau durchs Dorf getrieben wird, die sich erst mal toll anhört.
Mir wird da viel zu punktuell gedacht und gearbeitet, so funktioniert kein Mensch!!!

Auslöser und Ursache bei Hashi ist praktisch kaum zu unterscheiden.
Genetische Faktoren werden diskutiert, aber das sehe ich als Verlegenheitsgedanke, weil man den Tatsachen, dass die Welt und unsere Kultur mit allen ihren zerstörerischen Fakten nicht ins Auge sehen will.

Allein die hormonelle Verhütung ist schon ein Fakt, der den Körper zerstört. Nicht nur den weiblichen, sondern übers Grundwasser sind auch Männer zunehmend betroffen.
Regulationsstörungen des HPA Kreises wirkt sich brachial auf die Gesundheit aus.
Es ist ein umfassender Eingriff und nichts Punktuelles, egal ob Vit.D oder X und Y.


30.000 Patienten in 16 Jahren (weltweit?) ist ja nun nicht wirklich viel, oder?
Wurden denn auch über die Misserfolge, Langzeitwirkungen, Langzeiterfolge Berichte verfasst?
Auf welche Krankheiten haben sie sich fokussiert? (außer MS, wo es ja scheinbar als die Rettung angepriesen wird)

Wo finde ich Literatur, die klar den Ablauf des Protokolls aufzeigen und wo Studien, die die Krankheitsverläufe/Erfolge etc. stichfest darlegen.
Allein sich auf Herrn Coimbra und sein System zu verlassen, ist für mich nicht überzeugend.
Was schon so lange angeblich super läuft, müsste ja auch von anderer Seite mal betrachtet und geprüft worden sein.

Mir sind einfach zu viele angebliche Wundermethoden für diverse Zipperlein bekannt, als dass ich heute noch auf irgend eine Idee, die sich zu stark auf einen Blickpunkt einschießt, Vertrauen entgegen bringen würde.
Heute kann jeder alles in Windeseile verbreiten und werbewirksam unters Volk bringen. Fast alles hat sich als viel zu einseitig erwiesen.

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