Seite 4 von 13
#61 RE: Krebs Allgemein von Tizian 06.09.2017 10:26

Motorisierte Moleküle töten Krebszellen

Forscher haben einen Nanoroboter entwickelt, der Krebszellen aufspürt und durchlöchert. Bislang funktioniert das erst im Labor. Doch die neue Technik hat das Potenzial, die Medizin zu revolutionieren.

https://www.welt.de/wissenschaft/article...rebszellen.html

#62 RE: Krebs Allgemein von mithut 10.09.2017 19:25

avatar

Ein Stift, der Krebsgewebe erkennt ...

#63 RE: Krebs Allgemein von La_Croix 12.09.2017 08:41

avatar

Unter Verdacht: Palmöl könnte Krebs befeuern
Palmöl ist in der Nahrungsmittelindustrie beliebt, weil es in seiner raffinierten Form nicht ranzig wird. Studien zeigen, dass Palmöl ein Motor für Metastasen sein könnte

Zitat
Die Massenproduktion hat aber ihren Preis: Zum einen sind dem Ölpalmanbau bereits riesige Flächen zum Opfer gefallen, auf denen einst artenreicher Regenwald wuchs. Vor allem Südostasien hat unter dieser Zerstörung gelitten, und der Waldschwund hält nach wie vor an. Ein weiteres, häufig unterschätztes Problem ist medizinischer Natur: Starker Palmölkonsum gilt inzwischen als potenzielles Gesundheitsrisiko. Das hat unter anderem mit der Zusammensetzung des Fetts zu tun. Es besteht bis zu 47 Prozent aus Palmitinsäure, welche zu den gesättigten Fettsäuren gehört. Letztere wiederum sind seit Jahren als mögliche Mitverursacher von Herz- und Gefäßkrankheiten im Gespräch. In den von zunehmender Fettleibigkeit geplagten westlichen Gesellschaften kommen gesättigte Fettsäuren bereits reichlich in Form tierischer Nahrungsmittel auf den Tisch. Wer also viel Fleisch und gehaltvolle Milchprodukte isst, kann durch die Palmölschwemme zusätzlich belastet werden. Schwierigkeiten verursacht auch die industrielle Verarbeitung. Das vitaminreiche, rötlich gefärbte Rohöl gelangt nur selten in europäische Küchen. Stattdessen wird es bei starker Hitze raffiniert, chemisch gebleicht und seiner natürlichen Aromen beraubt. So entsteht ein besonders stabiles Produkt, das kaum noch oxidiert. Nahrungsmittelhersteller profitieren davon. Dank Palmöl sind ihre Waren länger haltbar. Für den Konsumenten sieht die Bilanz weniger positiv aus. Das raffinierte Öl enthält Risikostoffe wie etwa Glycidyl-Fettsäureester, kurz GE. Sie entstehen beim Verarbeitungsprozess. Kaum zu meiden GE werden später im Körper zu Glycidol umgewandelt, eine überaus krebserregende Substanz. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) meldete letztes Jahr ernsthafte Bedenken an. Es könne kein sicherer Grenzwert für die Aufnahme von GE festgelegt werden. Mit anderen Worten: Schon kleinste Mengen sind gefährlich. Leider fanden sich GE und verwandte Stoffe auch in Säuglingsnahrung. Ganz vermeiden lasse sich das momentan nicht, erklärte kürzlich eine Sprecherin des Babymilchproduzentenverbandes. Einen weiteren Grund zur Sorge gibt nun die Palmitinsäure selbst. Experten unter Leitung von Salvador Aznar Benitah am biomedizinischen Forschungsinstitut IRB in Barcelona haben die Entstehung von Metastasen genauer unter die Lupe genommen. Die Wissenschafter wollten herausfinden, was einzelne Krebszellen dazu befähigt, den ursprünglichen Tumor zu verlassen und anderswo im Körper einen neuen Krankheitsherd zu bilden. Eine solche Umsiedlung benötigt einen gewaltigen Kraftakt, wie Aznar Benitah betont. Die Zelle müsse nicht nur eine große Distanz zurücklegen, sondern sich auch an ihrem neuen Standort einnisten. Das ist so, als ob ein Mensch zuerst einen Marathon läuft und anschließend ein Haus baut, meint der Wissenschafter. "Metastasierung ist eigentlich ein sehr ineffizienter Prozess." Tausende Zellen lösen sich vom Primärtumor ab, aber kaum eine überlebt. Jene, die nicht an Auszehrung zugrunde gehen, werden meistens vom Immunsystem beseitigt. Trotzdem können es einige schaffen – mit fatalen Folgen. Ein Schlüssel zum Bestehen scheint ein simpler Rezeptor auf der Zelloberfläche zu sein. Das Proteinkonstrukt trägt die Bezeichnung CD36 und dient unter anderem der Aufnahme von Fettsäuren. Aznar Benitah und seine Kollegen untersuchten Zellen aus menschlichen Oralkarzinomen. Bei einem Teil davon fanden sie außergewöhnlich hohe Konzentrationen des besagten Rezeptors. Genau diese CD36+-Zellen waren es, die nach der Übertragung in Mäuse die Metastasenbildung initiierten. Es zeigte sich auch, dass die Aktivität stark vom Angebot an Fetten abhängig ist. Je mehr im Mäusefutter vorhanden war, desto stärker wuchsen die neuen Tumoren. Direkter Zusatz von Palmitinsäure in Zellkulturen ließ zudem den CD36+-Anteil steigen. Im Endeffekt heißt das: Der Palmölinhaltsstoff kann anscheinend die Metastasierung fördern.


http://derstandard.at/2000056665979/Unte...efeuern?ref=rec


Chaotische Zellteilung: Wie Chromosomenfehler in Krebszellen entstehen
Krebszellen besitzen häufig zu viele oder zu wenig Chromosomen. Forscher haben nun einen neuen Mechanismus entdeckt, der zu diesen Chromosomenstörungen beiträgt

Bei einer Zellteilung verteilt sich der frisch verdoppelte Chromosomensatz gleichmäßig auf die beiden neu entstehenden Tochterzellen. Dafür sind die beiden Zentrosomen verantwortlich, die auch Polkörperchen genannt werden. Zwischen den beiden Zentrosomen bilden sich Zugfasern aus Proteinen aus, die sich unter dem Mikroskop als spindelförmiges Gebilde zeigen. Entlang dieser Fasern wandert je ein Chromosomensatz zu den beiden Polen. Das gewährleistet, dass jede Tochterzelle vollständig ausgestattet wird, zumindest im Normalfall. - derstandard.at/2000063030980/Chaotische-Zellteilung-Wie-Chromosomenfehler-in-Krebszellen-entstehen

Zitat
Jedes Zentrosom besteht normalerweise aus zwei Zentriolen, zylinderförmigen Eiweißstrukturen, die eine Art Kernstück bilden. Nach jeder Zellteilung bildet sich an jeder Zentriole genau eine neue Tochterzentriole, so dass in beiden Tochterzellen wieder zwei neue Polkörperchen entstehen. Die Wissenschafter haben nun festgestellt, dass bereits bei diesem Schritt einiges schief laufen kann: Zumindest in der Kulturschale konnte nachgewiesen werden, dass sich in Krebszellen nicht nur eine, sondern häufig mehrere Tochterzentriolen bilden. "Das legt zum einen den Grundstein dafür, dass bei der nächsten Zellteilung mehr als zwei Zentrosomen entstehen", erklärt Krämer. Umdenken bei bestimmten Therapien notwendig "Enthalten die beiden Polkörperchen unterschiedlich viele Zentriolen, entsteht bei der Zellteilung zum anderen ein Ungleichgewicht, das ebenfalls eine Fehlverteilung von Chromosomen nach sich zieht", erläutert der Experte weiter. Das Polkörperchen mit mehr Zentriolen zieht auch mehr Chromosomen zu sich heran, die korrekte Verteilung ist nicht mehr gewährleistet. "Interessanterweise beobachten wir, dass Krebszellen, deren Chromosomenstörungen aufgrund von überzähligen Zentriolen entstehen, überleben und daher zur Tumormasse beitragen", so Krämer. Im Gegensatz dazu sterben Zellen, deren Chromosomenfehler auf vermehrten Zentrosomen basieren, häufig ab. "Das wirft auch ein neues Licht auf die Therapie von Tumoren", so der Wissenschafter. Neuere Therapieansätze versuchen die Aggregatbildung von überzähligen Zentrosomen zu verhindern, um so viel Chaos bei der Chromosomenverteilung anzurichten, dass die Tochterzellen nicht überlebensfähig sind. "Wenn sich bestätigt, dass die für Tumoren typischen Chromosomenstörungen durch einen anderen Mechanismus entstehen, müssen wir auch nach neuen Therapiewegen suchen", resümiert Krämer.


http://derstandard.at/2000063030980/Chao...tstehen?ref=rec





Wie Leberkrebs entsteht
Das Enzym Caspase spielt eine Schlüsselrolle bei der Entartung von Zellen in der Leber – Forscher haben die Doppelfunktion erkannt
Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich haben einen zentralen Mechanismus entdeckt, wie Leberkrebs entsteht. Leberkrebs ist weltweit die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache und jene Krebserkrankung, deren Häufigkeit am schnellsten zunimmt. In der Mehrzahl der Fälle entwickelt sich der Tumor bei Patienten mit chronischen Lebererkrankungen. Meist sind dies chronische Infektionen mit Hepatitis-Viren oder eine sogenannte Fettleber, die auf ernährungsbedingte bzw. genetisch verursachte Fettstoffwechselstörungen oder übermäßigen Alkoholkonsum zurückgeht. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Achim Weber vom Institut für Pathologie und Molekularpathologie des Universitätsspitals Zürich, und Mathias Heikenwälder vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, hat nun einen zentralen Mechanismus entdeckt, wie sich Leberkrebs entwickelt. Einer der Hauptakteure in diesem Prozess ist das Enzym Caspase 8, das eine wichtige Doppelrolle einnimmt.

Zwischen Zelltod und Regeneration
So ist dieses Eiweiß mitverantwortlich dafür, in krankhaften Leberzellen den programmierten Zelltod, die Apoptose, auszulösen. Ist die Leber dauerhaft geschädigt, kommt es in den Hepatozytenzunächst zur vermehrten Aktivierung des Zelltods, wie die Wissenschaftler anhand von Patientenproben und diversen Mausmodellen zeigen. Als Reaktion darauf teilen sich die Leberzellen häufiger, um das Gewebe zu regenerieren. Dies bewirkt einen dauerhaften Stress: Über Jahre sterben geschädigte Leberzellen ab und neue wachsen nach. Da bei jeder Zellteilung das Erbmaterial zuerst verdoppelt wird, schleichen sich laufend mehr Fehler in der DNA ein.

Zitat
"Wir haben diesen Mechanismus bei allen unterschiedlichen Lebererkrankungen und in sämtlichen untersuchten Mausmodellen beobachtet – er scheint bemerkenswert universell zu sein", ergänzt Weber. Bei ihren Untersuchungen fanden die Forscher eine zweite wichtige Funktion von Caspase 8: In einem Komplex mit weiteren Proteinen erkennt das Enzym DNA-Schäden in den verbleibenden Leberzellen und leitet deren Reparatur ein. Damit offenbart sich ein weiterer Mechanismus, mit dem Caspase 8 die Leberzellen schützt


http://derstandard.at/2000063888493/Wie-Leberkrebs-entsteht

#64 RE: Krebs Allgemein von Tizian 21.09.2017 13:48

Diese Website zeigt, wie wirksam Krebstherapien sind

https://www.welt.de/gesundheit/article16...apien-sind.html

Das Angebot an Medikamenten und Verfahren gegen Krebserkrankungen ist immens und verwirrend. Eine US-Hilfsorganisation hat jetzt eine interaktive Grafik entwickelt, die die Wirksamkeit der Therapien bewertet.

Während ihrer Auswertung mussten die Wissenschaftler auch eine bittere Erkenntnis machen: Mehr als jedes zehnte Mittel, das als mögliche Therapie im Gespräch ist, schadet den Erkrankten sogar. Und nur weniger als jedes 50. Mittel ließ sich als „deutlich bewiesen“ wirksam klassifizieren (1,7 Prozent).


https://www.mesotheliomatreatmentcenters...tment-evidence/

Einach mit der Maus über einen der vielen Kreise ziehen

#65 RE: Krebs Allgemein von La_Croix 05.10.2017 13:02

avatar

Blutdruckmedikamente könnten Krebs hemmen
Wissenschafter mit Wiener Beteiligung haben in einer Übersichtsarbeit gezeigt, dass das Renin-Angiotensin-System auch für die Mikroumgebung von Tumoren wichtig ist

Zitat
Groß angelegte vorausschauende Studien mit Placebo-Gruppen fehlen zwar noch, dennoch könnten die weltweit milliardenfach verwendeten Renin-Angiotensin-Inhibitioren (vor allem ACE-Hemmer und Angiotensinrezeptor-Blocker) zur Blutdrucksenkung und Behandlung von chronischer Herzschwäche, einen Krebs hemmenden Effekt haben. Das stellen Matthias Pinter (Klinische Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie MedUni Wien/AK) und sein Co-Autor Rakesh Jain (Harvard University/Boston/USA) in einer Übersichtsarbeit in Science Translational Medicine fest. Zwar hätte eine Meta-Analyse zahlreicher Studien, die im Jahr 2010 publiziert worden ist, darauf hingewiesen, dass es bei Patienten unter ACE-Hemmern etc. häufiger zu Krebserkrankungen gekommen sei, diese Resultate hätten sich aber nicht bewahrheitet. Vielmehr sei Angiotensin II als wesentliches den Blutdruck steigernde körpereigene Enzym auch für ein für Tumoren positiv wirkendes Mikro-Umfeld wichtig. "Das Renin-Angiotensin-System (RAS; Anm.) fördert die Tumor-assoziierte Entzündung und das Einwandern von das Tumorwachstum fördernden Immunzellen. Beides verstärkt die Unterdrückung der Immunantwort auf lokaler Ebene", so die Experten.


http://derstandard.at/2000065383859/Blut...en-Krebs-hemmen





Mit Blutdruckmedi­ka­men­ten gegen Krebs
Untersuchung mit Beteiligung der MedUni Wien: Bestimmte Präparate könnten einen unterstützenden Effekt im Kampf gegen den Tumor haben.

Zitat
Das stellen Matthias Pinter (Klinische Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie MedUni Wien/AKH) und sein Co-Autor Rakesh Jain (Harvard University/Boston/USA) in einer Übersichtsarbeit in Science Translational Medicine fest. Zwar hätte eine Meta-Analyse zahlreicher Studien, die im Jahr 2010 publiziert worden ist, darauf hingewiesen, dass es bei Patienten unter ACE-Hemmern etc. häufiger zu Krebserkrankungen gekommen sei, diese Resultate hätten sich aber nicht bewahrheitet.

Vielmehr sei Angiotensin II als wesentliches den Blutdruck steigernde körpereigene Enzym auch für ein für Tumoren positiv wirkendes Mikro-Umfeld wichtig. "Das Renin-Angiotensin-System (RAS; Anm.) fördert die Tumor-assoziierte Entzündung und das Einwandern von das Tumorwachstum fördernden Immunzellen. Beides verstärkt die Unterdrückung der Immunantwort auf lokaler Ebene", schrieben die Experten.

Tumor-Aggressivität wird verringert
Umgekehrt hätten mehrere Studien gezeigt, dass Medikamente, die dieses RAS-System hemmen, also die RAS-Inhibitoren (vor allem ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptor-Inhibitoren) die Aggressivität von Prostatakarzinomen verringern. Entsprechende Daten seien auch aus Tiermodellen abzuleiten.


https://kurier.at/wissen/neuer-ansatz-bl...ebs/289.985.847

#66 RE: Krebs Allgemein von Tizian 05.10.2017 14:30

Zum Thema Krebs gibt es ja durchaus recht viele Statistiken, insbesondere zu den verschiedenen Krebsarten selbst. Obwohl Deutschland hat ja wohl nach wie vor kein einheitliches Krebsregister oder? Mich würde mal interessieren, in welchen Ländern man die größten Heil-bzw. Überlebensraten und Chancen bei Krebs hat. Gibt es daher auch Zahlen zu den Überlebensquoten in einzelnen Ländern? Ich würde spontan auf Länder wie die USA, Israel, die Niederlande oder Norwegen tippen, wäre aber an konkreten Zahlen/Statistiken interessiert.

#67 RE: Krebs Allgemein von La_Croix 05.10.2017 18:52

avatar

Zitat
Zum Thema Krebs gibt es ja durchaus recht viele Statistiken, insbesondere zu den verschiedenen Krebsarten selbst. Obwohl Deutschland hat ja wohl nach wie vor kein einheitliches Krebsregister oder? Mich würde mal interessieren, in welchen Ländern man die größten Heil-bzw. Überlebensraten und Chancen bei Krebs hat. Gibt es daher auch Zahlen zu den Überlebensquoten in einzelnen Ländern? Ich würde spontan auf Länder wie die USA, Israel, die Niederlande oder Norwegen tippen, wäre aber an konkreten Zahlen/Statistiken interessiert.






Überleben mit Krebs: Österreich unter den Top-5-Ländern
Neue Studie zeigt Österreich auf Platz vier bei den Überlebenschancen. Zahl der Neuerkrankungen steigt, der Prozentsatz der Sterbefälle ist aber stabil.

Zitat
Österreichs Krebspatienten sind besser versorgt als die Patienten in den meisten anderen europäischen Ländern: Das bestätigt jetzt eine neue Studie des Swedish Institute for Health Economics, die Donnerstag in Wien bei einer Pressekonferenz der Pharmig (Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs) präsentiert wrude.

Für die Studie wurde der Prozent jener Patienten erhoben, die fünf Jahre nach der Diagnose leben. Verglichen wurde dabei die Entwicklung zwischen 1990 und 2007: In allen Ländern stieg diese Rate an: Im Schnitt leben 50 Prozent der Patienten fünf Jahre nach der Diagnose. In Österreich sind es hingegen 61 Prozent.

Co-Autor Thomas Hofmarcher: "Österreich liegt bei der Überlebensrate im europäischen Spitzenfeld auf Rang vier, hinter Finnland, Island und dem Spitzenreiter Schweden."










Überlebensrate bei Krebs variiert enorm zwischen Ländern
Die Chance, eine Krebserkrankung zu überleben, hängt laut einer Studie stark vom Wohnort ab. Bei zwei Krebsarten sind die Unterschiede besonders gross – beide betreffen Frauen.
https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medi.../story/10254304




Neue Studie
Hier haben Krebspatienten die besten Überlebenschancen

Es hängt vom Land ab, wie hoch nach der Diagnose Krebs die Überlebenschancen ausfallen. Das hat eine große europäische Studie ergeben. Lesen Sie hier, wie Deutschland darin abschneidet und welche Krebsarten am besten zu beherrschen sind.

Zitat
Ob man den Krebs überlebt ist davon abhängig, wo man lebt. Das fanden Wissenschaftler in einem Mammutprojekt heraus, für das sie acht Jahre lang über zehn Millionen Patientendaten aus 29 Ländern auswerteten. "Eurocare-5" nennt sich die große Studie, die erfreulicher Weise auch festhält, dass die Lebenserwartung von Krebspatienten in Europa insgesamt steigt. Dennoch sind die Unterschiede nicht zu übersehen. In Deutschland haben Krebskranke überdurchschnittlich hohe Chancen zu überleben. Besonders schlecht schneiden hingegen die osteuropäischen Länder ab. Im Mittelfeld liegen Großbritannien, Irland und Dänemark.

Der Erfolg der Krebstherapie bemisst sich dabei in Fünfjahres-Überlebensraten, denn das ist ein fester Prognosewert, wenn es um Krankheiten wie Krebs geht. Bei Brustkrebs lebtenin Deutschland nach diesem Zeitraum noch 84 Prozent der betroffenen Frauen. In Osteuropa sind es lediglich 74 Prozent. Bei Darmkrebs liegen die Deutschen sogar an der Spitze: 62 Prozent leben fünf Jahre nach der erschütternden Diagnose, in Lettland hingegen bei nur 43 Prozent.


http://www.rp-online.de/leben/gesundheit...n-aid-1.3874934




Größte weltweite Studie zu Überlebensraten bei Krebs zeigt extreme Unterschiede - Deutschland im internationalen Vergleich weit vorne
In der CONCORD-2 Studie berichten rund 500 internationale Wissenschaftler die 5-Jahres-Überlebensraten für rund 25,7 Millionen erwachsene Krebspatienten, die an einer der 10 häufigsten Krebsarten (Magen, Dickdarm, Enddarm, Leber, Lunge, Brust, Gebärmutterhals, Eierstock, Prostata, Leukämie) erkrankt sind, sowie von rund 75.000 krebskranken Kindern, die in den Jahren zwischen 1995 und 2009 die Diagnose Akute Lymphoblastische Leukämie erhalten haben. Die Wissenschaftler bezogen ihre Daten aus 279 Krebsregistern in 67 Ländern. Sie verwendeten für ihre Analyse die sogenannte Periodenanalyse, die Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg entwickelt hat. Diese liefert aktuellere Daten zu Langzeit-Überlebensraten als die herkömmlichen Methoden. Die Studie wurde gestern in der Zeitschrift „Lancet“ veröffentlicht.
https://www.dkfz.de/de/presse/pressemitt...nterschiede.php





Weltweite Studien
Wo Krebs besonders häufig tötet

Welche Krebsarten führen wie oft zum Tod? Warum ist die Überlebensrate in Deutschland teilweise geringer als in Japan? Und welche Rolle spielt Übergewicht? Zwei umfangreiche internationale Studien geben Antworten.

Zitat
25,7 Millionen Krebsfälle von Erwachsenen, 75.000 Leukämiediagnosen bei Kindern: Um zu vergleichen, wie gut die Überlebenschancen von Krebspatienten weltweit sind, haben Forscher Daten aus 67 Ländern der Jahre 1995 bis 2009 ausgewertet.

Wie sie im Fachblatt "The Lancet" berichten, offenbaren sich teilweise gravierende Unterschiede, etwa bei der akuten lymphatischen Leukämie im Kindesalter. In Deutschland, Norwegen, Kanada und einigen anderen Industrienationen leben mehr als 90 Prozent der jungen Patienten noch fünf Jahre nach der Diagnose. In der Mongolei sind zum gleichen Zeitpunkt nur 34 Prozent noch am Leben, in Tunesien nur 16 Prozent. Bei den meisten Krebsarten sind die Überlebensraten in Afrika, Asien, Zentral- und Südamerika niedriger als in Europa, Nordamerika und Ozeanien, schreiben die Forscher.

"Unsere Ergebnisse zeigen, dass Krebs in einigen Staaten deutlich gefährlicher ist als in anderen", sagt Claudia Allemani, die Hauptautorin der Studie. Im 21. Jahrhundert sollte eine derart große Kluft in den Überlebensraten nicht mehr existieren, sagt die Forscherin von der London School of Hygiene & Tropical Medicine.


http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnos...-a-1004975.html

#68 RE: Krebs Allgemein von Fichtennadel 14.10.2017 11:59

A Saturated Fatty Acid (caprylic) Can Obliterate Tumors (in-vivo) In Just Hours


https://raypeatforum.com/community/threa...st-hours.20361/


interessante Daten zu einem Caprilinsäure-Derivat zur Behandlung von einigen Krebsarten bei Mäusen in vivo

#69 RE: Krebs Allgemein von Julie 15.10.2017 00:17

avatar

Aspartam und Krebs:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23097267
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16507461
http://realfarmacy.com/diet-leukemia/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17805418

#70 RE: Krebs Allgemein von Julie 22.10.2017 10:44

avatar

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kr..._eid=5dae5907d6

#71 RE: Krebs Allgemein von Tizian 27.01.2018 13:39

Positives Denken kann Krebs nicht besiegen

Gern wird der Eindruck erweckt, Krebspatienten könnten ihre Heilungschancen durch Optimismus verbessern. Das ist falsch.

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnos...-a-1189546.html

#72 RE: Krebs Allgemein von Dr.Faust 27.01.2018 14:58

avatar

#71
Mich überzeugen diese Artikel (ich meine auch die verlinkten Spiegelartikel)

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnos...-a-1140262.html


Natürlich hat die Psyche einen Einfluss. Geht aus dem ARtikel eigentlich auch hervor. Und "Zufall", den ich für real halte,
ist zum Teil echter Zufall auf Quantenebene (treten bei der DNA-Replikation auf) oder das Immunsystem erkennt eine
Krebszelle zu spät etc. , zum Teil aber auch mangelnde Erkenntnis auslösender Ursachen, die dann als "Zufall"
beschrieben werden.

In den Artikeln habe ich nichts über das Immunsystem gefunden. Und wieder sehr viel Unklarheit und "weiteren
Forschungsbedarf". Überspitzt: Wenn ein Projekt bewilligt ist, verwende man die Projektmittel im wesentlichen
darauf, den nächsten Förderantrag vorzubereiten.

Das folgende stimmt sicher:
Das in Ratgeberbüchern häufig propagierte Konzept des "Positiven Denkens" sieht Maatouk daher sehr kritisch. "Es kann die Patienten extrem unter Druck setzen, negative Gefühle nicht mehr zuzulassen, zu verbergen oder nicht mehr darüber zu reden". Das könne einerseits die Betroffenen stark belasten und andererseits schädlich für soziale Beziehungen sein.

Man muss das positive Denken schon vorher haben nach dem Motto: Wir schaffen das. Ist wie mit der mentalen Verjüngung.
Wenn es nichht echt ist, dann ist es Krampf.

#73 RE: Krebs Allgemein von parcel 27.01.2018 15:45

Zitat von Tizian im Beitrag #71
Positives Denken kann Krebs nicht besiegen

Gern wird der Eindruck erweckt, Krebspatienten könnten ihre Heilungschancen durch Optimismus verbessern. Das ist falsch.

Positiv denken, geht ja auch nur, wenn man von dem "Positiven" was man denkt überzeugt ist. Ich kenne eine, wirklich nette Dame von 74 Jahren, die ist immer hilfsbereit und gefällig, sagt fast niemals ein böses Wort, ist seit 50 Jahren verheiratet, also alles positiv, sollte man meinen. Leider ist sie erneut an Krebs erkrankt, diese Mal an Darmkrebs, sie war vorher schon zweimal an Brustkrebs erkrankt.

Die Lebensumstände können bei ihr keine Rolle gespielt haben, dazu ist ihr Leben viel zu gradlinig und auch insgesamt positiv.

#74 RE: Krebs Allgemein von Julie 27.01.2018 19:53

avatar

Ich denke das ist auch nur augenscheinlich ein perfektes Leben. Es klingt für mich eher nach einem ''Immer gemocht werden wollen''und ''angepasst sein.
Wirklich in die Seele eines Menschen kann man eh nie schauen.

Liebe Grüße von Julie

#75 RE: Krebs Allgemein von Dr.Faust 27.01.2018 23:13

avatar

"Positiv denken" ist eigentlich in sich schon etwas, was es so garnicht geben kann.
Ich denke an etwas, über etwas nach etc., aber das ist nicht positiv oder negativ,
höchstens falsch oder richtig oder etwas dazwischen.

Wenn, dann würde ich es eher dem seelischen Bereich zurechnen. Positiv und negativ
sind höchstens die Anschlüsse einer Batterie, und auch nur per Definition. Die Grundstimmung
des Meschen ist vielfältig, eher optimistisch oder pessimistisch, eher gesellig oder mehr für sich, da
gibt es unheimlich viele Merkmale.

Und wenn jemand immer gemocht werden will, dann ist es ihm wichtig, wenn jemand sich gern
der Umgebung anpasst, ja gut. Ist das jetzt positiv oder negativ? Ich lass mir doch nicht
von Anderen vorschreiben, auf welche Art ist jetzt "positiv" zu sein habe. Ja und die Seele ...
kenne ich selber nicht und lass mich immer wieder überraschen, was die so macht. Die
benutzt den Verstand nur um ihr eigenes Ding durchzuziehen. Die "Seele" kann man garnicht
kennen, sie ist nicht vom Körper getrennt, aber vom Geist. Die Kommunikation ist schwierig,
aber nicht ganz unmöglich.

Eine Veranlagung in Richtung "Yes we can" , gepaart mit Bildung und Willen zur Bildung
kann schon was zur Krebsprävention und -bewältigung beitragen. Ich denke aber nicht,
wiie es manchmal suggriert wird, dass Denken an sich die Quantenprozesse modifizieren
kann. Z.B. in:
Fred Alan Wolf: Körper, Geist und Materie.

Das Buch ist garnichtmal so schlecht. Ich habe verstanden, wie Fehler bei der DNA-Kopplung
quantenmechanisch erklärbar sind (ein Wasserstoffatoms kann die Grenze zur Nachbar-
Nukleinbase durchtunneln).

#76 RE: Krebs Allgemein von parcel 28.01.2018 17:54

Zitat von Julie im Beitrag #74
Ich denke das ist auch nur augenscheinlich ein perfektes Leben. Es klingt für mich eher nach einem ''Immer gemocht werden wollen''und ''angepasst sein.
Wirklich in die Seele eines Menschen kann man eh nie schauen.

Nein, in die Seele eines Menschen kann niemand schauen und warum jemand friedlich und zuvorkommend ist, weiß natürlich auch kein Mensch. Was einen Menschen antreibt so oder so zu sein, ist mir eigentlich auch gleichgültig. Wenn jemand Wert darauf legt, dass man ihn mag, ist das doch auch okay, da ist doch nichts Verwerfliches dran . Klar ist auch, wenn jemand sich bemüht und friedlich und nett ist, so honorieren das die Mitmenschen und kommen ihm ebenfalls, meistens freundlich entgegen und das ist doch allemal positiver, als so ein nörgelnder Miesepeter. Letzterer lebt sich eventuell aus, aber die Umwelt wird ihn mit Recht meiden.

#77 RE: Krebs Allgemein von Tizian 28.01.2018 19:07

Man braucht sich da doch nichts vorzumachen, es gibt bzw. gab so viele starke, positive und optimistische Menschen, die nicht nur vom Krebs sondern auch von vielen anderen Krankheiten dahingerafft wurden und bis zuletzt fest an Heilung geglaubt haben. In Hamburg ist vor kurzem eine sehr junge Bloggerin an Brustkrebs gestorben, die so als eine Art Ikone für den Kampf gegen Krebs galt, sich auch so auf Instagram etc. darstellte und anderen insbesonderen jungen betroffenen Frauen Mut machen wollte und dadurch auch mediale Aufmerksamkeit bekam, sehr ehrlich, sehr kämpferisch und voller Energie. In ihrem letzten Beitrag war sie vollkommen optimistisch, den Krebs bald zu besiegen, ein paar Tage später war sie tot. Wohl jeder kennt solche Fälle aus dem eigenen Familien-oder Bekanntenkreis. Gerade diese Beispiele machen dann oft immer besonders betroffen, weil man selbst damit gar nicht rechnete. Wir Menschen möchten eben gern an etwas glauben, was uns hilft, wenn wir krank sind oder es uns schlecht geht. Die einen an etwas Göttliches, die anderen an Wunder oder Übersinnliches, andere an die vermeintliche "unbesiegbare" Kraft von Körper und Geist. Da gibt es viel. In solchen Momenten erkennen wir, wie schwach und verletztlich wir eigentlich sind und legen unser Schicksal dann gern in die Hand von etwas Größerem.

Für den Tod spielt das aber keine Rolle. Genauso wenig wie für eine Zelle, die Natur, das Universum. All dem sind wir Menschen in unserem absurden Treiben auf der Erde in den wenigen Jahren die man hier zubringen darf genauso egal wie unsere Befindlichkeiten, Wünsche und Hoffnungen. Und auch der liebe Gott senkt nicht oder beendet gar die Kindersterblichkeit auf der Welt. Wir leben in einer Illusion. "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion" sagte Voltaire dazu. Wir halten uns immer für den Mittelpunkt der Welt, als besondere Spezies, alles müsse sich um uns drehen, alles ließe sich regeln und selbst mit dem Tod kann man doch irgendwie ein Geschäft machen, wenn man ihn schon nicht austricksen kann. Aber dem ist nicht so. Wir sind genauso so viel wert wie jedes andere Wesen auf dieser Erde, belastet mit dem Fluch oder dem Segen des Wissens um unsere Endlichkeit, je nach Sichtweise.

Und wir unterteilen die Welt und alles und jeden um uns herum gern in Gut und Böse. Selbst die eigenen Gedanken. Was für ein Unsinn und für ein Stress! Da ist mir die Sichtweise der Buddhisten lieber, die den Gedanken an sich nicht bewerten, sondern einfach ziehen lassen und das permanente Geschnatter im Kopf nur betrachten. Auch wenn das in der "modernen Welt" für die meisten Menschen schwierig ist, scheint mir das doch der bessere und angenehmere Weg zu sein als alles ständig irgendwie einzuordnen und zu glauben, man kriegt in das Gedankenchaos ein vernünftiges System hin, wenn die Welt um einen herum schon Chaos ist.

#78 RE: Krebs Allgemein von Dr.Faust 28.01.2018 20:50

avatar

Nein, das sehe ich nicht so. Sicher kann man Krebs nicht durch Optimismus verhindern oder
rückgängig machen. Da bedarf es schon anderer Interventionen, und auch die sind
bisher nicht 100% sicher.

Buddhismus ist nichts für mich. Was ist denn aus den buddhistischen Ländern geworden
mit dieser Einstellung? Wers mag, kann gern nach Tibet, Bhutan oder Laos auswandern
und im Tempel meditieren.
Thailand ist eine Mischung aus Buddhismus und dem immer stärkeren Einfluss des
Westens, aber so richtig was groß erfunden haben sie auch nicht. Auf die Dauer haben
sich dem westlichen Fortschritt nichts entgegenzusetzen. Bhutan betreibt Abgrenzung,
man läßt es nicht ins Land. Internet ist da ganz böse, es ist das Einfallstor.

Ja, der Mensch ist relativ schwach, gesehen in kosmischer Perspektive. Aber er hat Computer,
Telekommunikation, schnelle Autos, Flugzeuge und und ... Und nun kommt die größte
Herausforderung: die Biologie. Es wird komplett aufgeklärt werden, auch Krebs. Nur
ein wenig Geduld wird notwendig sein.

Und mein "Geschnatter im Kopf", damit habe ich immer mein Geld verdient. Man kann
es auch Kreativität nennen. Ich will es behalten.

Ja, der Zelle, dem Tod etc. sind wir egal. Aber den Menschen untereinander sollte es nicht
egal sein. Ich denke nicht, dass "eines Tages alles in Ordnung sein wird." Der Weg ist das Ziel,
es ist immer alles in Veränderung. Speziell auch der menschliche Körper. Und die Erkenntnisse.

#79 RE: Krebs Allgemein von Tizian 28.01.2018 22:38

Dr. Faust, Du bist eben sehr technikfixiert und glaubst an deren Allmacht. Das Leben ist aber etwas vielschichtiger. Natürlich wird sich alles weiterentwickeln, wohl letztendlich nicht unbedingt zum Guten, aber das ist meine pers. Meinung. Im Leben und im Tod sind wir aber alle letztlich auf uns selbst bezogen, wie heißt es doch so treffend von Fallada, "Jeder stirbt für sich allein". So ist es nun mal.

Was den Buddhismus oder seine Ableger betrifft kannst Du auch in hochtechnisierte Länder wie Japan, Südkorea, Taiwan und sogar China usw. auswandern.

Und auch im Westen sind viele der Top-Leute und Spitzenunternehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Technik entweder sogar selbst Buddhisten oder bedienen sich zumindest buddhistischer und fernöstlicher Lebensweisen-und techniken, als Ausgleich zum technisierten Leben, zur Gesunderhaltung oder für die Kreativität usw.

#80 RE: Krebs Allgemein von Dr.Faust 28.01.2018 23:09

avatar

Ich bin nicht technikfixiert und glaube an garnichts. Technik liefert Werkzeuge, die heute sehr
mächtig sind. Computer und Kommunikation sind eine ungeheure Erweiterung der menschlichen
Denkfähigkeit und Kommunikation ist weltweite Ausdehnung der Sinne. Daraus ziehe ich die
Schlussfolgerung, dass man mit diesen Werkzeugen - noch etwas verbessert - das biologische
Problem, dass sich z.B. in Krebs äußert und im vorzeitige Ableben, wird lösen können.

Es ist noch nicht soweit, man hat z.B. noch keine vollständige Computersimulation der Zelle.

Im Leben sind wir nicht auf uns selbst bezogen, sondern auf die Mitmenschen. Ein komplett
einsamer Mensch würde wohl psychisch krank. Selbst Robinson Crusoe brauchte andere Personen.
Naja, und Fallada ist auch nicht so meins. Ich brauche das alte Literaturzeug nicht mehr so.
Man muss sich wohl von den "ewigen Wahrheiten" trennen. Vieles muss neu gedacht werden.
Ausgenommen ist Goethes Faust, da ist alles drin, der gilt noch vom Grundansatz. Speziell
was Verjüngung und Wissensdrang betrifft. Faust kann nicht als Buddhist gedacht werden.

Ich meinte nicht, dass es keine Top-Leute gibt, die Buddhisten sind. Es geht um die Länder
im Ganzen. Die Einstellung des echten Buuhismus ist m.E. ein Problem. Gegen die Anwendung
fernöstlicher Techniken und Lebensweisen ist nichts zu sagen.

Die Japaner sind Shintoisten. Korea, Taiwan, China, das ist nicht der Buddhismus wie in Tibet,
Bhutan, Laos etc. In China gabs die Kulturrevolution, Mao, Kommunismus.

Im Grunde erleben wir eine Konfrontation zwischen einer dynamischen Welt und einer
bewahrenden, konservativen Welt. Diesmal getrieben durch technische Entwicklung,
nicht durch Klassenkampf.

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz