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#21 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 10.05.2019 22:02

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The Top Bioprinting Companies
In the next 5-7 years, the bioprinting market is estimated to expand by 15.7 percent, and it is anticipated to grow over $4.70 billion by 2025, according to the latest study of BIS Research. While the growth statistics indicate a turbulent landscape, it is worth familiarizing with the main players. Here, we collected the best bioprinting companies currently on the market.
https://medicalfuturist.com/top-bioprinting-companies


Tissue Engineering an der Plastischen Chirurgie des Uni-Klinikums Erlangen



Recht ausführliches Video, zur Technik von 3D-Bioprinting:
3D printing tissue and organs (Tissue engineering - 2019)



3D Bioprinting of Organs Part 1 - MRS OnDemand Webinar

#22 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 05.06.2019 20:29

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DNA-Regeneration: Kann sich der Mensch der Zukunft selbst heilen?
Forscher der Harvard-Universität haben kürzlich das Gen ausfindig gemacht, dass die DNA-Regeneration steuert. Doch kann dieses Gen auch im Menschen aktiviert werden?
https://www.futurezone.de/science/articl...bst-heilen.html




Genetischer Meister der Regeneration
Geschädigtes Gewebe einfach nachwachsen lassen: Was für Menschen allenfalls ein schöner Traum ist, ist für andere Arten im Tierreich realer Alltag. Doch welches Geheimnis steckt hinter der einzigartigen Regenerationsfähigkeit mancher Lebewesen? Bei einem Plattwurm haben Forscher nun ein Gen identifiziert, das bei der Gewebe-Reparatur eine Schlüsselfunktion einnimmt – ohne diesen DNA-Abschnitt funktioniert die Regeneration nicht. Das Interessante dabei: Der Mensch verfügt über ein ganz ähnliches Gen.
https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur...r-regeneration/




Gene, die Gliedmaßen nachwachsen lassen
Wenn eine Eidechse einen Fuß verliert, wächst ihr ein neuer nach. Forscher entdecken den genetischen Hauptschalter für Regenerationsfähigkeit.
https://www.wienerzeitung.at/nachrichten...sen-lassen.html




Das folgende, könnte für 3D-Bioprinting interessant sein, weil es kleinere und feinerer Scaffolds ermöglicht:
Forscher schrumpfen Objekte
Innovative Methode ermöglicht hochpräzise Herstellung komplexer 3D-Nano-Objekte

Filmreife Technik: Forscher haben erstmals Nano-Objekte durch Schrumpfen erzeugt. Dafür setzten sie zunächst 3D-Objekte in einem speziellen Hydrogel zusammen, dann brachte eine Säure das Gel samt Inhalt zum Schrumpfen. Aus der 3D-Konstruktion wurde so ein zehn- bis tausendfach kleineres Objekt – ohne Verzerrungen und Defekte. Der große Vorteil: Diese „Implosions-Fabrikation“ getaufte Methode ist mit gängiger Technik machbar und ermöglicht ganz neue Nanokonstrukte, wie die Forscher im Fachmagazin „Science“ berichten.

https://www.scinexx.de/news/technik/fors...umpfen-objekte/

#23 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 08.06.2019 18:48

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Immer schön Lächeln
Dritte Zähne wachsen bald im Mund

Wer einen Zahn verliert, hat eine Lücke im Gebiss. Kein Problem! Dritte Zähne lassen Forscher nämlich nun im Mund wachsen. Brücke oder ein Zahnimplantat sind bald Geschichte.

Zitat
Forscher haben nun eine elegante Methode entwickelt: Dabei wächst ein fehlender Zahn direkt im Mund nach.

Eine besondere Stammzellen-Technologie macht dies möglich. Die Wissenschaftler der Columbia University haben, laut Medienberichten, einen Weg gefunden, dass Stammzellen direkt im Mund eines Menschen - statt in einer Petrischale - an einem Gerüst wachsen zu lassen. In zwei Wochen wächst demnach an ein neuer Zahn im Gebiss des Patienten.

Die Stammzellen für den Zahnnachwuchs schlummern im Kiefer. Das Gerüst ist mit wachstumsfördernden Mitteln getränkt und lockt Zellen an, die einen Zahn nachbilden können.

Ziel der Wissenschaftler ist es nun, eine kostengünstige Lösung für Patienten anzubieten, die sich zum einen eine Zahnimplantation nicht leisten können oder auch keine Kandidaten dafür wären.


https://www.tz.de/leben/gesundheit/zahne...zr-6351052.html





Der nachwachsende Zahn wird Realität
Ist der nachwachsende Zahn schon bald keine Zukunftsmusik mehr?

Zitat
Neue Zähne aus dem Labor
Was wie Science Fiction klingt, ist zumindest im Labor und im Tierversuch bei Kleintieren bereits Wirklichkeit geworden. Besonders interessant für die Forscher sind dabei vor allem sogenannte pluripotente Stammzellen, weil die sich zu jeder Art Gewebe entwickeln können, etwa einem Organ, Knochen oder eben auch zu einem nachwachsenden Zahn. Dieser wird zunächst auf einer Matrix im Labor gezüchtet und dann, noch als kleiner Zahnkeim, in den Kiefer eingepflanzt. An Ort und Stelle entsteht dann aus den verwendeten pluripotenten Stammzellen ein neuer Zahnnerv, der vom Dentin und dem harten Zahnschmelz umgeben und fest mit dem Kiefer verwachsen ist.

Nach der Einschätzung von führenden internationalen Wissenschaftlern und Forschern ist es dabei keine Frage mehr, ob ein nachwachsender Zahn auch für den Menschen möglich ist, sondern nur noch, wann die Technik soweit ausgereift sein wird, dass das Einsetzen eines solchen Zahns von Zahnärzten als Standardbehandlung angeboten werden kann. Fachleute gehen davon aus, dass der Durchbruch innerhalb der nächsten 10 bis 20 Jahre gelingen wird – vorausgesetzt, die Forschung wird auch weiterhin durch genügend finanzielle Fördermittel unterstützt und vorangetrieben.

Endgültiger Durchbruch erst in ein bis zwei Jahrzehnten erwartet


Mittlerweile ist es Wissenschaftlern der Columbia University gelungen, Stammzellen direkt im Mund eines Menschen auf einem entsprechenden Gerüst wachsen zu lassen, anstatt den neuen Zahn erst in einer Petrischale zu züchten und anschließend als Zahnkeim in den Kiefer zu transferieren. Eine ähnliche Methode wird angewendet, um bei einem Implantat das Einheilen im Kiefer zu begünstigen: Die künstliche Zahnwurzel kann mit körpereigenen Stammzellen des Patienten überzogen werden, um Abstoßungsreaktionen verhindern. Hierdurch lässt sich die Einheilungsphase verkürzen, und das Implantat kann schneller voll belastet werden. Das ist bereits ein wichtiger Teilerfolg auf dem Weg zu nachwachsenden Zähnen.

Außerdem können Forscher heute besser als früher das Wachstum und die Entwicklung von Stammzellen voraussagen – und sie können es sogar beeinflussen. So lassen sich bereits heute Organe (z. B. eine Leber) oder Hautzellen im Labor nachzüchten, und künftig soll das auch mit Zähnen möglich sein. Momentan wird dafür ein sogenanntes Organoid genutzt: Die Stammzellen werden in einer dreidimensionalen Struktur gezüchtet, die dem zu ersetzenden Organ bereits weitgehend ähnelt. Allerdings ist es bis heute nicht möglich, das Zellwachstum ausreichend zu kontrollieren, um etwa zu verhindern, dass ein nachgezüchteter Zahn dauerhaft im Mund weiterwächst und immer größer wird.


https://www.zahnersatzsparen.de/die32/3/...wird-realitaet/





Tschüss Zahnimplantate! Zahnarzt lässt in nur 9 Wochen neue Zähne wachsen

Zitat

Dr. Jeremy Mao und seinem Team an der Columbia Universität ist es gelungen Zähne mithilfe von Stammzellen als „Gerüst“ nachwachsen lassen, damit der neue Zahn darüberwachsen kann.

Dr. Mao erklärt weiter: „Der fehlende Zahn wird durch Stammzellen aus Ihrem Körper ersetzt, und der Zahn beginnt, mit dem umgebenden Gewebe zu verschmelzen. Dies beschleunigt den Regenerationsprozess und führt zu einem erneuten Wachstum des Zahns in Rekordzeit. “ Im Wesentlichen könnte dies in naher Zukunft das Ende teurer Zahnarztpraxen bedeuten, deren Geschäft der Ersatz beschädigter oder fehlender Zähne ist.

Dies wäre eine willkommene Änderung im Bereich der Zahngesundheit angesichts der aktuellen Risiken, die mit Zahnimplantaten verbunden sind:

Studien zeigen, dass sie das Risiko einer Anfälligkeit für künftige Krankheiten wie Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen und noch mehr erhöhen können.

Derzeit werden Implantate ohne jegliche Biokompatibilitätsprüfung eingesetzt, das heißt, ohne die Eigenschaften von Materialien daraufhin zu prüfen, ob sie biologisch mit den Geweben in unserem Körper verträglich sind. Dieser Test stellt sicher, dass Materialien, die in unseren Körper eingebracht werden, für uns auch sicher sind.


https://medizin-heute.net/tschuess-zahni...-zaehne-wachsen




Regenerative Medizin: Wachsen Zähne bald nach ?

Zitat
Enorme Belastungen für Zähne
Tag für Tag müssen die Beißerchen viel mitmachen und sich dabei einiges gefallen lassen. Der tägliche Verschleiß ist somit etwas völlig natürliches und wird von der Nahrungsaufnahme als auch Mikroben im Mund gleichermaßen verstärkt. Letztere bedecken üblicherweise die Zahnoberfläche und ernähren sich von Essensresten. Während dieses Prozesses setzten Mikroben Säure als Nebenprodukt ab, welche den Zahnschmelz abbaut und den Zahn somit empfindlicher macht. Ähnlich wie die Haut sind auch die Zähne aber in der Lage kleine Beschädigungen selbst zu reparieren. Werden sie über einen längeren Zeitraum allerdings zu wenig gepflegt, so kann sich die Säure langsam durch den Zahnschmelz fressen und beginnen unterliegende Schichten aufzulösen. Dieses knöcherne Gewebe wird als Dentin bezeichnet. Sobald der Schaden bis in diese Zahnregion vorgedrungen ist, verwandeln sich Stammzellen, in der weichen Innenschicht der Zähne, in so genannte Odontoblasten, die neues Gewebe absondern. Ist die Beschädigung des Zahnes allerdings zu groß oder zu tief, so reicht das frische Dentin nicht aus um die Zähne wieder heilen zu können. In diesem Fall entstehen Löcher die man als Karies kennt.

Stammzellen als regenerative Superkräfte
Laut neuesten Studienergebnissen könnte die Selbstheilung der Zähne bald auf ein neues Level gehoben werden. Die Mobilisierung der Stammzellen soll quasi ermöglichen, dass Zähne neu heranwachsen, ohne extra behandelt werden zu müssen. Dahinter verbirgt sich, in gleicher Weise wie es bei der Haut zu sehen ist, eine bestimmte Kaskade von Molekülen, welche an der Kommunikation zwischen Zellen beteiligt sind. Sharpe und sein Team wollte daher herausfinden ob dieser sogenannte Wnt-Signalweg auch für den Selbstheilungsprozess der Zähne von Nutzen sein könnte. In diesem Falle hätte der Mensch durch medikamentöse Stimulierung dieses Wnt-Signalweges so etwas wie regenerative Superkräfte, die man normalerweise nur aus Actionfilmen kennt. Um ihre Idee zu testen bohrten die Forscher kleine Löcher in die Backenzähne von Mäusen, welche Karies imitieren sollten. Anschließend wurden die Hohlräume mit Kollagenschwämmen behandelt, die zuvor in verschiedenen Medikamenten getränkt wurden. Dabei handelte es sich ausschließlich um Arzneimittel welche den Wnt-Signalweg stimulieren. Unter anderem verwendeten die Forsche eine Verbindung names Tiflusib, die bereits in klinischen Studien zur Heilung von Alzheimer und anderen neurologischen Störungen untersucht wurde. Nachdem die Kollagenschwämme in den Hohlräumen platziert und die Zähne anschließend versiegelt wurden, warteten die Forscher 6 Wochen um das Ergebnis zu begutachten. Dabei stellten sie fest, dass jene Zähne die mit einem Medikament behandelt wurden, signifikant mehr Dentin produziert hatten. Bei den Meisten Nagern waren die Zähne durch die Behandlung wieder in den selben intakten Zustand zurückgekehrt den sie vorher hatten. „Es war im Wesentlichen eine komplette Regeneration, bei der man kaum noch die Grenze zwischen neuem und altem Dentin erkennen kann. Die könnte somit die erste routinemäßige pharmazeutische Behandlung in der Zahnmedizin werden“, erklärt Sharpe.

Laufende Studien
Die neue Entdeckung erntet bereits außerhalb des Forscher Teams große Anerkennung. Davin Mooney, Bioingenieur an der Harvard University, welcher selbst neue Wege zur Behandlung von Zähnen erforscht hat, ist von den Ergebnissen beeindruckt. „Das ist nicht nur wissenschaftlich von großer Bedeutung, sondern bringt großartige praktische Vorteile mit sich“, meint etwa Dr. Adam Celiz, Assistenzprofessor für Bioengineering am Imperial College London. Damit ist den Forschern einer der wichtigsten Fortschritte im Bereich der regenerativen Zahnmedizin gelungen. Dennoch dürfen die möglichen Risiken und Nebenwirkungen bei einer zusätzlichen Stimulation von Stammzellen nicht vergessen werden. Wann immer diese angeregt oder gar dem Körper hinzugefügt werden entsteht die Gefahr eines unkontrollierten Gewebewachstums. Das kann beispielsweise zur Entstehung von Hirntumoren oder Knochen an völlig ungewöhnlichen Stellen wachsen lassen. In diesem Fall geben die Forscher aber Entwarnung. Die verwendete Dosierung der Medikamente sei so gering, dass dieses Risiko auf ein Minimum reduziert werden würde. Dennoch pochen die Forscher auf die Wichtigkeit von Laborstudien sowie klinischen Studien am Menschen um mögliche Nebenwirkungen ausschließen zu können.

Inzwischen untersucht das Forscherteam eine größere Gruppe von Medikamentenkandidaten um herauszufinden, ob ein anderes Medikament womöglich besser geeignet wäre. Zudem entwickeln sie ein alternatives Verabreichungs-System, das für moderne Zahnarztpraxen leichter anwendbar ist. Dabei wird das Medikament in einem Gel aufgelöst, das zuerst in den Zahn gefüllt und anschließend mit ultraviolettem Licht versiegelt wird. Diese Prozedur ist bei Zahnärzten bereits Gang und Gebe und würde somit keine neuen Hürden stellen.


http://www.supermed.at/gesundheit/regene...ehne-bald-nach/




Zähne nachwachsen lassen: Der Haifisch als perfektes Vorbild. Hat das Zahnimplantat bald ausgedient?

Zitat
Zähne aus Stammzellen züchten: Was bisher gelungen ist
An der Harvard University in Cambridge, USA, gelang ist es dem Team um den Gewebezuchtexperten David Mooney, mit Laserlichtpulsen menschliche Zahnstammzellen zur Produktion von Zahnbein anzuregen. Als Zahnbein wird das knöcherige Gewebe unter dem Zahnschmelz bezeichnet, es ist auch als Dentin bekannt. Das Laserlicht sorgt für die Bildung von Sauerstoffmolekülen im Zahnbein, wodurch ein Wachstumsstimulator (TGF-beta-1) aktiviert wird, der wiederum die Stammzellen zur Bildung von neuem Zahnbeinmaterial anregt. Ob auf diese Weise ganze Zähne gezüchtet werden können ist fraglich, so die Meinung anderer Forscher. Doch für eine andere Art der Therapie könnte diese Methode in einigen Jahren eventuell genutzt werden: Wenn bei der Kariesbehandlung durch das Bohren ein Loch im Zahnbein entsteht, könnte die Lasertherapie bewirken, dass das Zahnbein neu gebildet wird und das Loch so wieder geschlossen wird.

Es wird kühn: Erste Tests am Menschen
Einen etwas anderen Ansatz verfolgt Jeremy Mao von der Columbia University mit der Methode des „Stammzellen-Homing“. Der Forscher und gelernter Zahnmediziner will ganze Zähne direkt im Kiefer züchten. Ein Knackpunkt ist dabei, das Wachstum so zu lenken, dass ein Zahn in der gewünschten Form entsteht. Um dies zu erreichen, verwendet die Forschergruppe um Mao ein Gerüst aus Polymer in der Form des gewünschten Zahnes, das mit wachstumsfördernden Stoffen ausgerüstet und durchlässig für die nachwachsenden Zellen ist. Dieses engmaschige Gerüst, das sogenannte „Scaffold“, wird in den Kiefer des Probanden eingesetzt und die darin enthaltenen Stimulantien locken Zellen aus dem umgebenden Gewebe an, die in der Lage sind, einen Zahn nachzubilden.

Frankenstein erblasst vor Neid: vollständig ausgereifte Zähne in wenigen Wochen
Dieses Verfahren war bei Versuchstieren bereits erfolgreich, Ratten wuchsen innerhalb von nur 9 Wochen Zähne nach – voll ausgereift und beinahe so belastbar wie die vorherigen natürlichen Zähne. Ein Quantensprung! Nach diesem Erfolg wurden klinische Tests an Menschen gestartet – eine absolute Revolution, denn damit wurde eine neue Ära eingeleitet. Es sind die ersten Tests, die ein natürliches Wachstum dritter Zähne bei Menschen ermöglichen sollen. Die Probanden sind Patienten, bei denen eine Zahnentfernung notwendig war, der dann ersetzt werden sollte. Vom zu entfernenden Zahn wird das entsprechende „Scaffold“-Zahngerüst angefertigt und dem Patienten implantiert. Der Wissenschaftler gibt sich jedoch noch zurückhaltend: Er erwartet nicht, dass in naher Zukunft ein kompletter Zahn nachgezüchtet werden kann. Zahnschmelz und Teile des Zahnbeins müssten auch weiterhin durch eine Krone ersetzt werden. Mao erwartet jedoch, dass beim Menschen auf diese Art natürliche Prozesse in Gang kommen, die letztendlich dafür sorgen, dass der Körper sich selbst regeneriert.

Neben den hier bisher genannten Forschergruppen gibt es weltweit noch viele weitere, die mit unterschiedlichen Methoden experimentieren. Erfolge wurden beispielsweise mit Schweinen und Mäusen erzielt. Schweinen wuchs eine neue Zahnwurzel in den Kiefer ein, nach ein paar Wochen konnte eine konventionelle Krone darauf befestigt werden – ein Zahn war „geboren“, den die Tiere so benutzten, wie ihre anderen Zähne.

In Frankreich wird versucht, Zähne aus den Stammzellen des Rückenmarks nachzuzüchten. Und japanische Forscher verwendeten in einer Studie umprogrammierte Stammzellen der Haut und züchteten daraus im Reagenzglas winzige Zahnkeime, die Mäusen eingepflanzt wurden. Nach ein paar Wochen war die Spitze eines neuen Zahnes zu sehen.

Vorbehalte und Hürden der Forschung
„Stammzellen“ – ein nicht immer positiv belegter Begriff, wenn es um wissenschaftliche Forschung und Entwicklung geht. Und genau das ist auch die größte Hürde für das Nachzüchten natürlicher menschlicher Zähne. Denn als ergiebigste Stammzellenquelle gelten in der Regel menschliche Embryonen.

Japanischen Forschern ist es bereits gelungen, aus den Stammzellen von Mäuseembryonen Zähne zu gewinnen und sie dann erwachsenen Mäusen einzupflanzen. Ob dies auch bei Menschen funktionieren könnte, ist noch offen. Und es stellt sich eine grundsätzliche Frage: Wo bekommt man die richtigen Stammzellen für menschliche Zähne her? Wie allseits bekannt, ist es in Deutschland nicht gestattet, für Forschungs- oder Therapiezwecke menschliche Embryonen herzustellen und als Lieferanten für Stammzellen zu nutzen.

Noch eine große aktuelle Herausforderung: Im Körper müssen die geeigneten Zellen eruiert werden, die in der Lage sind, alle Bestandteile eines Zahns nachbilden zu können. Zudem müssen sie so beeinflusst werden, dass sie den Zahn so ausbilden, wie es die Ästhetik und der Platz im Kiefer verlangen. Wie steuert man das Wachstum so, dass ein Schneidezahn oder ein Backenzahn daraus wird?


https://www.implanteer.de/blog/zaehne-na...ald-ausgedient/

#24 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 14.07.2019 13:24

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3D bioprinting for lungs and hollow organs
https://www.sciencedirect.com/science/ar...931524419300957




Recent advances in 3D printing: vascular network for tissue and organ regeneration
https://www.sciencedirect.com/science/ar...931524419300751




3D bioprinting of vascular conduits for pediatric congenital heart repairs
https://www.sciencedirect.com/science/ar...931524419300593

#25 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 16.07.2019 11:09

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Scientists create human esophagus in stem cell first
For the first time, researchers have managed to create a human esophagus in the laboratory. This may pave the way for new, regenerative treatments.
https://www.medicalnewstoday.com/articles/323118.php




Re-growing the human esophagus
http://www.worldendo.org/2017/06/19/re-g...uman-esophagus/




Regenerative medicine for the esophagus
https://link.springer.com/article/10.1007/s00595-017-1610-y

#26 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 17.07.2019 06:53

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Ein Pflaster für den verwundeten Herzmuskel
Früher vermutete man Stammzellen im Herzen. Diese scheint es nicht zu geben. Dennoch haben Forscher Wege gefunden, um die normalerweise geringe Regenerationsfähigkeit im zentralen Kreislauforgan anzukurbeln.
https://www.nzz.ch/wissenschaft/herzinfa...etze-ld.1491935




Regenerative Medizin Marktgröße, Nachfrage, Kostenstrukturen, Markt Stand und zukünftige Prognosen bis 2026
https://mezzanine-bericht.de/2019/06/reg...nosen-bis-2026/

#27 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 17.07.2019 08:59

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https://www.nature.com/subjects/regenerative-medicine

#28 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 17.07.2019 13:01

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Knochen aus dem 3D-Drucker für Astronauten im All




Auf dem Weg zum Mars:
Haut und Knochen aus dem 3D-Drucker

Der 3D-Druck von menschlichem Gewebe könnte zur Gesundheit von Astronauten auf dem Weg zum Mars beitragen. Ein ESA-Projekt hat die ersten biogedruckten Haut- und Knochenproben hergestellt.

http://www.esa.int/Space_in_Member_State..._dem_3D-Drucker

#29 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 18.07.2019 09:17

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Ist beschleunigtes 3D Bioprinting die Lösung zum Druck von Organen?
https://www.3dnatives.com/de/beschleunig...ting-250420191/

#30 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 22.07.2019 16:36

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An Introduction to 3D Bioprinting: Possibilities, Challenges and Future Aspects
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6266989/




3D bioprinting technologies and bioinks for therapeutic and tissue engineering applications
https://www.researchgate.net/publication...ng_applications





3D bioprinting for reconstructive surgery: Principles, applications and challenges
https://books.google.at/books?hl=de&lr=&...Surgery&f=false




Principles of Regenerative Medicine
https://books.google.at/books?id=CZpoDwA...edition&f=false
https://www.sciencedirect.com/science/ar...748681517302358

#31 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 24.07.2019 10:29

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Forscher züchten nachwachsende Zähne
Zahnkeime aus körpereigenen Zellen könnten "dritte" Zähne überflüssig machen

Zahnkeim statt künstliches Implantat: Auch beim erwachsenen Menschen können neue Zähne wachsen – wenn man ihm die richtigen Zellkeime dafür gibt. Forschern ist es gelungen, aus Zahnwurzelzellen von Patienten kleine Zahnkeime zu züchten. Pflanzt man diese in den Kiefer ein, könnte daraus ein neuer Zahn heranwachsen. In Zellkulturen und im Tierversuch ist die Erzeugung solcher nachwachsenden Zähne bereits gelungen


Zitat
„Es gibt vereinzelt Berichte darüber, dass auch Menschen zum dritten Mal Zähne oder auch ganze Zahnsätze nachwachsen. Aber warum das bei manchen Menschen passiert und bei anderen nicht, ist noch weitgehend unbekannt“, sagt Roland Lauster von der TU Berlin. Forscher gehen aber davon aus, dass auch der menschliche Kiefer lebenslang über die Informationen verfügt, die für das Wachstum neuer Zähne notwendig sind. Sie werden nur nicht abgerufen.

Wie ein Zahn wächst
Wie aber könnte man den menschlichen Kiefer dazu bringen, doch Zähne nachzuproduzieren? Genau diese Frage haben sich Lauster und sein Team gestellt – und eine Antwort gefunden. Wenn unsere zweiten Zähne entstehen, sammeln sich bestimmte Vorläuferzellen im Kiefer unterhalb der äußeren Hautschicht. Diese Zellen kondensieren und bilden eine Art Zahnkeim. Über Botenstoffe interagiert dieser Zahnkeim mit dem Kiefer und beginnt, sich zum Zahn weiterzuentwickeln.

„Innerhalb der so gebildeten Zahnknospe kommt es zur Differenzierung verschiedener Zelltypen: dem Zahnschmelz-Organ, der Zahnpapille und der Zahnleiste. Diese Gewebe differenzieren nach und nach zu einem kompletten Zahn“, erklärt Lausters Kollegin Jennifer Rosowski. Die Information, welcher Zahn gebildet werden soll, Schneidezahn oder Backenzahn, kommt dabei aus dem umliegenden Kiefergewebe. Diese Zahnbildung scheint natürlicherweise aber nur einmal abzulaufen – beim Austausch der Milchzähne.

Reprogrammierte Zahnzellen als Keim
Um diese Zahnbildung auch bei erwachsenen Menschen zu ermöglichen, wollen die Forscher den Kiefer sozusagen austricksen: Sie entnehmen aus dem Inneren eines extrahierten Weisheitszahns sogenannte dentale Pulpa-Zellen. Mithilfe einer speziellen Kultivierungsmethode bringen sie diese Zellen dann dazu, sich in einen stammzellähnlichen Zustand zurückzuentwickeln. Es entstehen Vorläuferzellen, die in einem Hydrogel-Nährmedium kondensieren – sie bilden eine Art Zahnkeim.

Im Laufe von 24 Stunden wächst dieser Zahnkeim zu einem rund 200 bis 500 Mikrometer großen Zellball heran. „Als einzige Gruppe weltweit konnten wir nachweisen, dass diese eigenständige mesenchymale Kondensation zu einem Zellball die Expression verschiedener Gene triggert und die Produktion von spezifischen Botenstoffen in Gang setzt“, sagt Rosowski. „Diese Botenstoffe werden benötigt, um mit dem umliegenden Kiefergewebe zu interagieren.“

Erste Erfolge in Zellkultur und Tierversuch
Aber tut der gezüchtete Zahnkeim dies auch? Um das zu prüfen, haben Wissenschaftler die Zahnkeime zusammen mit Zellen aus dem Zahnfleisch ko-kultiviert. Und tatsächlich: Wie sie feststellten, interagierten die Zellen ähnlich wie bei der normalen Zahnbildung im Kiefer miteinander und lösten eine Zahnbildung aus. Zumindest in der Kulturschale funktioniert die Nachzucht von menschlichen Zähnen demnach schon.


Zitat
Nachdem alle in-vitro-Versuche erfolgreich abgeschlossen wurden, stehen die Zahnkeime jetzt vor den ersten präklinischen Tests.


https://www.scinexx.de/news/medizin/fors...chsende-zaehne/

#32 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 02.08.2019 08:47

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Schlagende Herzkammer aus dem 3D-Drucker
Neue Methode verbessert Auflösung und Präzision von Organen und Geweben aus dem Labor

Bis ins kleinste Detail: US-Forscher haben eine Technik entwickelt, die die Organzucht im Labor deutlich voranbringen könnte. Denn mit ihrer Form des biologischen 3D-Drucks lassen sich menschliche Organe und Organteile noch bis in die feinsten Mikrostrukturen erzeugen. Als ersten Test produzierten die Forscher eine linke Herzkammer aus Kollagen und Herzmuskelzellen, die nach wenigen Tagen von selbst begann zu schlagen, wie sie im Fachmagazin „Science“ berichten.

https://www.scinexx.de/news/medizin/schl...dem-3d-drucker/

#33 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 14.08.2019 17:09

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Research Study: Oral Mucosa - a new hope for regenerative medicine



Construction of Vascularized Oral Mucosa Equivalents Using a Layer-by-Layer Cell Coating Technology
https://www.liebertpub.com/doi/abs/10.1089/ten.tec.2018.0337


Vitrification and storage of oral mucosa epithelial cell sheets
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/term.2864


Human exfoliated deciduous teeth and oral mucosa: promising applications in tissue regeneration
https://www.pediatricsresearchjournal.co...generation.html


Middle ear mucosal regeneration by tissue-engineered cell sheet transplantation
https://www.nature.com/articles/s41536-017-0010-7


Cell sheet technology: a promising strategy in regenerative medicine
https://www.celltherapyjournal.org/artic...0672-8/fulltext

#34 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 14.08.2019 20:18

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First-Ever Esophageal Regeneration Reported in Human
https://www.medpagetoday.org/pulmonology...y/57277?vpass=1

#35 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 17.08.2019 08:37

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Cell-based therapy in lung regenerative medicine
Chronic lung diseases are becoming a leading cause of death worldwide. There are few effective treatments for those patients and less choices to prevent the exacerbation or even reverse the progress of the diseases. Over the past decade, cell-based therapies using stem cells to regenerate lung tissue have experienced a rapid growth in a variety of animal models for distinct lung diseases. This novel approach offers great promise for the treatment of several devastating and incurable lung diseases, including emphysema, idiopathic pulmonary fibrosis, pulmonary hypertension, and the acute respiratory distress syndrome. In this review, we provide a concise summary of the current knowledge on the attributes of endogenous lung epithelial stem/progenitor cells (EpiSPCs), mesenchymal stem cells (MSCs) and endothelial progenitor cells (EPCs) in both animal models and translational studies. We also describe the promise and challenges of tissue bioengineering in lung regenerative medicine. The therapeutic potential of MSCs is further discussed in IPF and chronic obstructive pulmonary diseases (COPD).
https://regenmedres.biomedcentral.com/ar...6/2050-490X-2-7

#36 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 26.11.2019 10:28

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Die Entwicklung, auf dem Gebiet des 3D-Bioprintings geht rasend schnell voran!
https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/thema/bioprinting/
https://www.i-med.ac.at/bioprinting/3Dbioprinting.html.de


3D-Druck in der plastischen Chirurgie:
13-jähriger Patient erhält Ohr aus dem 3D-Drucker

In Florenz ist es Wissenschaftlern und Medizinern erstmals gelungen ein Ohr mit einem 3D-Drucker zu rekonstruieren. Das 3D-gedruckte Ohr wurde einem 13-jährigem Kind erfolgreich angebracht. Dies war die erste Operation dieser Art in Italien und wird weltweit unter Medizinern als Durchbruch bewertet.


Zitat
Ärzte der Klinik University Hospital Meyer haben in Florenz laut einer Pressemitteilung ein Ohr mithilfe eines 3D-Druckers rekonstruiert. Das fertige Ohr wurde einem 13-jährigen Jungen in einer Operation erfolgreich angebracht. Der Junge leidet an Mikrotie, einer angeborenen Ohrmuschelfehlbildung. Menschen mit Mikrotie haben keine Ohrmuscheln, können aber trotzdem hören. Das 3D-gedruckte Ohr verhilft dem jungen Patienten jetzt zu ganz normalen Ohren.


https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/for...tiert-27538813/




Bioprinting:
Der gedruckte Mensch

Lebende Blutgefäße, Haut und Organe aus dem 3D-Drucker sind Zukunftsmusik – noch. Bald könnten sie die Medizin revolutionieren.


Zitat
Kann man Essen, Häuser oder menschliche Organe einfach ausdrucken? Was sich zunächst nach einer Idee aus einem Science-Fiction-Roman anhört, ist schon längst Realität geworden. In den Niederlanden entsteht gerade das sogenannte Canal House, das erste komplett gedruckte Haus, und das Bremerhavener Unternehmen Biozoon experimentiert mit 3D-gedruckten Nahrungsmitteln. Wird die Zukunft so aussehen, dass in den 3D-gedruckten Häusern 3D-gedruckte Menschen wohnen, die 3D-gedrucktes Essen verzehren? Ganz so vielleicht nicht, aber auch in der Medizin hält der Drucker Einzug: Ob Herzklappen, Kiefergelenke, Knorpel- und Knochenelemente, Hautflächen oder sogar ganze Ersatz-Organe sollen künftig auf Knopfdruck entstehen.

Schon heute ist ein 3D-Druck bei Prothesen oft schneller oder billiger.


https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/...druckte-mensch/



US-Forscher entwickeln Hauttransplantate mit Blutgefäßen aus Biotinte mit dem 3D-Drucker
US-Forscher des Rensselaer Polytechnic Institute (RPI) und der Yale University haben ein Verfahren entwickelt, mit dem Haut mit funktionierenden Blutgefäßen im 3D-Druckverfahren hergestellt werden kann. Diese entsteht dank einer speziellen Biotinte. Wir haben uns die Arbeit angesehen.

Forscher des Rensselaer Polytechnic Institute (RPI) und der Yale University haben eine neuartige Methode entwickelt, die es auf Hauttransplantationen angewiesenen Verbrennungsopfern möglich macht, mit Hauttransplantaten aus dem 3D-Biodrucker helfen kann. Ein Artikel im „Smithsonian“ Magazin hat die Arbeit der Forscher vorgestellt, über die wir im Folgenden zusammenfassend berichten.
https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/for...ucker-27546233/

3D-Printing Living Skin With Blood Vessels Included


Zitat
Development is significant step toward skin grafts that can be integrated into patient’s skin.
Researchers at Rensselaer Polytechnic Institute have developed a way to 3D print living skin, complete with blood vessels. The advancement, published online today in Tissue Engineering Part A, is a significant step toward creating grafts that are more like the skin our bodies produce naturally.


https://scitechdaily.com/3d-printing-liv...ssels-included/



3D-Biodruck: Menschliche Organe aus dem 3D-Drucker?
https://www.3dnatives.com/de/featured-biodruck-180520171/



Discovery of New Method Speeds Up Precision 3D Bioprinting
https://www.engineering.com/3DPrinting/3...ioprinting.aspx

#37 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 02.01.2020 19:05

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Nette Übersicht, über den derzeitigen Stand der Dinge, bei einigen Organen und Geweben, vom letzten September:

Ein Herz, eine Leber, eine Niere aus dem 3D-Drucker?
Organe aus dem 3D-Drucker stehen noch vor Herausforderungen, aber die Forschung rast voran – und das könnte bedeuten, dass sich schon bald unser Verständnis von Körper und Krankheit ändert.

Zitat
Organe aus dem 3D-Drucker: Nicht jedes Organ ist gleich geschaffen
Der Anspruch beim Bioprinting ist es, voll funktionsfähige Ersatzorgane herzustellen, in der Regel aus den Zellen des Empfängers. Nicht jedes Organ lässt sich allerdings gleich gut drucken. Bei manchen ist die Marktreife bereits in Sicht, bei anderen noch sehr weit weg. Hier eine Übersicht:

Nieren
Die Nieren sind eines der schwierigsten Organe für den 3D-Druck, da ihre Struktur sehr komplex ist. Forscher der Harvard University sind auf diesem Feld die Vorreiter: Sie warteten 2016 mit einer speziellen Paste auf, durch die sie das Nephron – einen wichtigen Teil der Niere – drucken konnten.

Leber
Die Leber ist ebenso ziemlich komplex. Deswegen gibt es hier vor allem Teilerfolge: Die amerikanische Firma Organovo hat beispielsweise Leber-„Pflaster“ gedruckt, welche die Organfunktion verbessern und damit helfen, die Zeit bis zu einer richtigen Transplantation zu überbrücken.

In ersten Studien mit Mäusen zeigte sich das bereits als vielversprechend, deswegen soll es ab 2020 Versuche mit Menschen geben.

Herz
Das Herz ist verhältnismäßig einfach zu drucken, da es nicht sonderlich komplex ist: Es wirkt im Grunde einfach wie eine Pumpe. Bereits 2017 bildeten Schweizer Forscher ein voll funktionsfähiges Herz im 3D-Drucker nach. Exotischer: Das Biotech-Startup Biolife4D arbeitet an Miniaturherzen, die bereits im nächsten Jahr an kleinen Tieren erprobt werden sollen

Lungen
Die Lungen sind von einem komplexen Netz aus Gefäßen geprägt. Im Mai dieses Jahres gelang es amerikanischen Wissenschaftlern erstmals, eine künstliche Version davon herzustellen, die sogar öffentlichkeitswirksam “einatmen” konnte. Nun arbeiten die Forscher ihren Prototyp weiter aus, doch im Großen und Ganzen sind künstliche Lungen noch recht weit weg.

Hornhaut
Ein Forscherteam aus Großbritannien hat bewiesen, innerhalb von zehn Minuten eine Hornhaut drucken zu können. Indem das Auge des Patienten gescannt wird, lässt sich die Hornhaut individuell anpassen. Noch gab es keine Transplantationsversuche, wie gut die Hornhaut also tatsächlich funktioniert, ist noch nicht abschließend klar.

Knochen
Wissenschaftler aus Glasgow haben vor zwei Jahren mit einer Technologie namens „Nanokicking“ Knochen gedruckt. Dabei wurden menschliche Stammzellen in Knochentransplantate gewandelt. Im kommenden Jahr sollen sie dann bereit zum Einsatz im Menschen sein.

Plazenta
Heimspiel: Die TU Wien hat eine künstliche Plazenta-Barriere gedruckt, mit der sie die Funktion der Plazenta erforschen möchte. Die Plazente regelt den Austausch der Substanzen zwischen Mutter und Kind, ist sehr komplex und bislang verhältnismäßig wenig verstanden.


https://www.uniqa.at/versicherung/gesund...ker-organe.html
Seit dieser Artikel verfasst wurde, gab es wieder einen entscheidenden Schritt nach vorne, bei der Leberherstellung.


Wer weiß, vielleicht kann man Menschen mit Fettlebern oder Leberzirrhose schon kurz nach 2030 eine neue Leber aus ihren eigenen Zellen einpflanzen.

Functional "Mini-liver" Created by 3D Bioprinting
https://www.technologynetworks.com/cell-...printing-328593



Forscherteam 3D-druckt Mini-Leber
Wissenschaftler der Universität von São Paulo am Humangenom- und Stammzellforschungszentrums (HUG-CELL) haben erfolgreich eine Mini-Leber mit Hilfe von Bioprinting hergestellt. Die 3D-gedruckte Leber ist in der Lage lebenswichtige Proteine ​​zu produzieren, Vitamine zu speichern und Gallensekret
https://3druck.com/medizin/forscherteam-...-leber-5587223/

#38 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 08.06.2020 20:59

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Haut und Haare aus der Petrischale
Forscher züchten erstmals fast komplette menschliche Haut aus Stammzellen

Spannender Durchbruch: US-Forschern ist es gelungen, menschliche Haut mitsamt Haaren, Nervenzellen und Gewebeschichten aus Stammzellen zu züchten. Aus den undifferenzierten Zellen wuchs zunächst ein rundliches, mehrschichtiges Organoid, das sich nach Transplantation kleiner Stücke auf Mäuse zur reifen Haut weiterentwickelte. Dies eröffnet neue Therapiechancen für Wunden, Verbrennungen und vielleicht auch für kahle Kopfhaut, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten.

https://www.scinexx.de/news/medizin/haut...er-petrischale/


Stammzellforschung:
Warum es so schwer ist, Haut herzustellen

Haut lässt sich im Labor züchten, aber es ist kompliziert. Denn unser größtes Organ hat viele Funktionen. Nun vorgestellt: Haut mit Haaren und Talgdrüsen.

https://www.spektrum.de/news/warum-es-so...stellen/1740548

#39 RE: Regenerative Medizin von La_Croix 09.06.2020 11:43

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Künstliche Organe:
Menschliche Minileber funktioniert in Ratten

Forscher züchten aus menschlichen Hautzellen eine Miniaturleber. In Ratten funktionierte diese zumindest für einige Tage.

https://www.spektrum.de/news/menschliche...-ratten/1740830

#40 RE: Regenerative Medizin von Aluhut 05.09.2021 11:08

Zitat von La_Croix im Beitrag #1
Da sich auf diesem Gebiet einiges tut, dachte ich wir könnten mal dazu einen eigenen Thread aufmachen!

Hier eine aktuelle Studie dazu:
Nasenknorpel soll Kniegelenke heilen
Ersatzgewebe aus Nasenknorpel heilt in erstem Test erfolgreich ein

Innovative Behandlungsmethode: Knorpelzellen aus der Nase könnten zukünftig kaputte Kniegelenke ersetzen. Dazu wird aus den Zellen Gewebe gezüchtet, das an den verletzten Stellen im Knie eingesetzt wird. Eine erste Studie mit dieser neuen Methode war schon erfolgreich, der Ersatzknorpel heilte problemlos und ohne Komplikationen ein, wie die Forscher in der Fachzeitschrift "The Lancet" berichten.


Zitat
Das neue Verfahren ist auf gleich zweifache Weise innovativ: Zum einen verwendeten die Forscher Knorpelzellen aus der Nasenscheidewand, weil diese bessere Regenerationseigenschaften aufweisen als Gelenkknorpel. Zum anderen implantierten sie keine Zellen, sondern funktionsfähiges Gewebe, welches zuvor im Labor gezüchtet wurde.


In einem ersten Test der Methode behandelten Martin und seine Kollegen zehn Personen unter 55 Jahren mit der neuen Methode. Alle wiesen durch Verletzungen Knorpelschäden mit einer Größe von 2 bis 6 Quadratzentimetern in ihren Kniegelenken auf. Aus dem zuvor aus der Nase der Patienten entnommenen und herangezüchteten Knorpelgewebe schnitten die Forscher ein passendes Knorpelimplantat zu und setzten es ein.

Knorpelzellen aus der Nase eignen sich hervorragend
Die Ergebnisse sind vielversprechend: Das Knorpelgewebe aus der Nase nahm die Eigenschaften des typischen Knieknorpels an und wuchs an der beschädigten Stelle im Gelenk der Patienten ein. Dadurch bildete sich Reparaturgewebe, welches dem natürlichen Knorpel sehr ähnlich ist, wie die Forscher berichten.

Die Patienten berichteten außerdem von einer deutlichen Verbesserung ihrer Beschwerden. Zudem wurden nach der Implantation keine unerwünschten Nebenwirkungen festgestellt, welche vom Transplantat herrühren könnten. Zumindest diese erste Studie spricht demnach dafür, dass sich Knorpelzellen aus der Nase hervorragend eignen, um Knorpelschäden am Knie zu heilen.


http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20758-2016-10-24.html


Mit dem Knorpelgewebe aus der Nase geht es bei Arthrose mal endlich so langsam weiter und das wäre ein Bereich der viele Millionen Menschen interessiert.
"Nasenknorpel könnte Arthrose im Knie lindern
Arthrose ist eine der Hauptursachen für chronische Schmerzen und eingeschränkte Mobilität. Forscher haben nun einen möglichen Behandlungsansatz vorgestellt: Mit Knorpelzellen aus der Nasenscheidewand ist es ihnen bei Mäusen, Schafen und zwei Patienten gelungen, durch Arthrose verursachte Knorpelschäden im Knie zu reparieren. Die Nasenknorpelzellen hielten dabei nicht nur den Belastungen durch die chronische Entzündung im Knie stand, sondern wirkten den Entzündungssymptomen sogar entgegen. In klinischen Studien wollen die Forscher die Behandlung nun an weiteren Patienten erproben."
https://www.wissenschaft.de/gesundheit-m...m-knie-lindern/

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