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#21 RE: Diabetes von Dr.Faust 16.01.2019 17:55

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#20 Also wenn ich das lese ... kann nicht wahr sein. Umstritten? Abzulehnen.
Gibt andere Möglichkeiten. Gerade diese wichtige Stelle kaputt machen. Irgendwie wirds schon nachwachsen.

#22 RE: Diabetes von La_Croix 17.05.2019 14:53

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Insulinproduzierende Beta-Zellen veränderbar
Potenzial für neue Therapien - Vorgang bei Versuchen mit menschlichen Zellen umkehrbar

Zitat
Blockierendes Somatostatin
Der Bereich der RNA, der Proteinen ihr Verhalten in Zellen vorgibt, ist bei Diabetes anders. Diese Veränderungen führen dazu, dass ein Teil der Beta-Zellen kein Insulin mehr produziert, das den Blutzucker reguliert. Anstelle dessen wird Somatostatin hergestellt, das die Sekretion von anderen wichtigen Hormonen, inklusive Insulin, blockieren kann.

Laut Forschungsleiterin Lorna Harries haben die Experten erst vor Kurzem herausgefunden, dass bei Patienten mit Typ-1-Diabetes ein Teil der insulinproduzierenden Zellen erhalten bleibt. Das durch die Erkrankung entstehende Umfeld kann jedoch für die verbleibenden Zellen giftig sein. "Unsere Studie könnte zu neuen Möglichkeiten des Schutzes dieser Zellen führen. Damit könnte ein Teil der Fähigkeit, selbst Insulin zu produzieren, bewahrt werden."

Tiere und Menschen verschieden
Die Forscher haben untersucht, was mit menschlichen Beta-Zellen geschieht, wenn sie einem Umfeld ausgesetzt werden, das Typ-2-Diabetes entspricht. Der Verlust dieser Zellen tritt bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes auf. Bisher wurde angenommen, dass die Mikroumgebung der Zellen zu einem Absterben führt. Jetzt konnte erstmals nachgewiesen werden, dass es sich bei einem Teil der Zellen nicht mehr um Beta-Zellen handelt. Sie hatten begonnen, statt Insulin mit Somatostatin ein Hormon zu bilden, das für eine Delta-Zelle charakteristisch ist.

Das Team analysierte das Gewebe der Bauchspeicheldrüse von verstorbenen Patienten, die entweder an Typ-1- oder Typ-2-Diabetes gelitten hatten. Sie verfügten über mehr Delta-Zellen als normal. Diabetes dürfte daher einen Teil der Beta-Zellen dazu bringen, sich beim Menschen und bei Zellen im Labor in Delta-Zellen zu verwandeln.

Ähnliche Ergebnisse wurden bei Tiermodellen erzielt. Die Veränderungen sind jedoch andere. Bei Mäusen wurden die meisten Beta-Zellen und Alpha-Zellen und nicht zu Delta-Zellen. Alpha-Zellen bilden jedoch mit Glucagon ein anderes Hormon. Das bedeutet, dass die Veränderungen des Zelltyps bei Mäusen und Menschen unterschiedlich sein könnten.


https://www.pressetext.com/news/insulinp...raenderbar.html

#23 RE: Diabetes von La_Croix 11.09.2019 07:17

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Kleine Menschen erkranken häufiger an Diabetes
Studie bestätigt Zusammenhang zwischen Körpergröße und Erkrankungsrisiko

Überraschendes Phänomen: Das individuelle Diabetes-Risiko wird auch von der Körpergröße beeinflusst. Wie eine Studie nun bestätigt, erkranken kleinere Menschen häufiger an Diabetes Typ 2 als große. Ein möglicher Grund dafür: Kleine Personen haben im Schnitt offenbar mehr Leberfett und einen insgesamt ungünstigeren Stoffwechsel. Sie sollten im Rahmen der Früherkennung daher womöglich engmaschiger untersucht werden, so das Fazit des Teams.


Zitat
Auch die Körpergröße scheint für das individuelle Diabetes-Risiko eine Rolle zu spielen, wie Studien nahelegen. Ein ähnliches Phänomen ist bereits von Krebs bekannt. Doch während bei Tumorleiden große Menschen im Nachteil sind, erhöht im Fall von Diabetes offenbar eine kleine Statur das Erkrankungsrisiko.

Wie stark aber ist dieser Effekt – und wie lässt er sich erklären? Um das herauszufinden, haben sich Clemens Wittenbecher vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke und seine Kollegen dem Faktor Körpergröße nun noch einmal näher gewidmet. Für ihre Untersuchung analysierten sie Daten von 2.662 deutschen Teilnehmern der sogenannten EPIC-Studie, die zwischen 1994 und 1998 rekrutiert und über einen längeren Zeitraum begleitet worden waren.

Deutlicher Zusammenhang
Wie erwartet zeigte sich auch bei diesen Probanden ein Zusammenhang zwischen der Körpergröße und der Wahrscheinlichkeit, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Konkret ergaben die Auswertungen: Pro zehn Zentimeter mehr auf der Messlatte sank das Diabetes-Risiko bei Männern im Schnitt um 41 und bei Frauen um 33 Prozent. Weitere mögliche Einflussfaktoren wie Alter und Lebensstil hatten die Forscher zuvor herausgerechnet.


https://www.scinexx.de/news/medizin/klei...er-an-diabetes/

#24 RE: Diabetes von Dr.Faust 08.03.2020 23:11

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Na ich bin ja Diabetiker, hatte lange sehr hohe Werte und habe sie sicher nach Absetzen jegliche "Therapie"
wieder. Da ich entgegen ärztlicher Vorhersagen keine Folgeerkrankungen habe, führte ich damals auf
mein Mikronährstoffprogramm zurück. Ärzte fanden das sowas nicht sein kann.

Heut finde ich eine interessante Seite von einem Diagnoseinstitut in Berlin.

https://www.inflammatio.de/faq.html

Überhaupt ist die Seite sehr interessant. Es geht um Entzündungen.

#25 RE: Diabetes von La_Croix 13.03.2020 06:29

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Welche Rolle spielen Bakterien für Diabetes?
Undichte Darmbarriere bei Übergewicht könnte in Zusammenhang mit der Zuckerkrankheit stehen

Leck in der Darmwand: Eine „undichte“ Darmbarriere führt bei stark Übergewichtigen offenbar dazu, dass Bakterien vom Darm in den Körper gelangen. Das Interessante: Wie viele und welche Arten von Mikroben sich dabei zum Beispiel im Fettgewebe nachweisen lassen, hängt davon ab, ob die fettleibigen Patienten an Diabetes Typ 2 leiden oder nicht. Forscher vermuten daher, dass die aus dem Darm entkommenen Keime bei der Entstehung der Zuckerkrankheit mitmischen könnten.

https://www.scinexx.de/news/medizin/welc...-fuer-diabetes/

#26 RE: Diabetes von La_Croix 21.04.2020 17:08

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Das dunkle Erbe der Neandertaler

Zitat
Erst in der vergangenen Woche stellten Forscher von mehreren Universitäten, die im sogenannten Sigma-Projekt kooperieren, eine neue Studie vor. Mit Sigma sollen die genetischen Ursachen für verschiedene Krankheiten bei Amerikanern genauer entschlüsselt werden. Die Forscher berichten in „Nature“, dass sie das Erbgut von Menschen aus Mexiko und Lateinamerika untersucht haben. Unter diesen Amerikanern ist das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, doppelt so hoch wie bei weißen US-Amerikanern.

„Gen-Studien in verschiedenen Bevölkerungsgruppen können Genvarianten enttarnen, die in manchen Gruppen das Risiko für bestimmte Krankheiten erhöhen“, schreiben die Forscher um Teresa Tusié Luna von der National University of Mexico. Mit der Genvariante SLC16A11 fanden sie eine Ursache für die Häufung von Diabetes in Mexiko und Lateinamerika. Offenbar codiert das Gen für bestimmte Transportmoleküle des Fettstoffwechsels. Die Forscher spekulieren darüber, dass SLC16A11 zu einer veränderten Aufnahme von Fettsäuren in Zellen führt.

Das Verbreitungsmuster von SLC16A11 ist ungewöhnlich, schreiben die Forscher. Denn eigentlich sind Genvarianten in allen Bevölkerungsgruppen der verschiedenen Kontinente ähnlich häufig. Bei Afrikanern aber findet man SLC16A11 nicht, unter Europäern taucht die Variante nur sehr selten auf. Um dieses Muster zu verstehen, wandten sich die Sigma-Forscher an die Neandertaler-Spezialisten um Svante Pääbo.

Afrikanern fehlt dieses Diabetes-Gen
Die Leipziger suchten nach SLC16A11 in ihren Datenbanken – und wurden fündig: im Genom von Neandertalern. Das bedeutet, dass der moderne Mensch diese Genvariante wahrscheinlich erst erhielt, als die Neandertaler sich mit den später in Europa einwandernden Homo sapiens vermischten. Bei der wiederum noch späteren Besiedelung des amerikanischen Kontinentes brachte eine Gruppe von modernen Menschen das Diabetes-Gen dann bis nach Mittelamerika, wo es bis heute von Generation zu Generation weitergegeben wird. Dass SLC16A11 bei weißen Amerikanern kaum verbreitet ist, liegt daran, dass ihre Ursprungspopulation es anders als die ersten Siedler in Mittelamerika nicht in ihrem Erbgut trug.

Warum findet sich diese Genvariante aber nicht bei Afrikanern und nur bei wenigen Europäern? Eine Arbeit von Damian Labuda von der University of Montreal könnte das erklären. In „Molecular Biology und Evolution“ beschrieben er und sein Team vor zwei Jahren, dass sich die genetische Vermischung von Neandertalern und modernen Menschen sehr früh während der Ausbreitung von Homo sapiens ereignet haben muss. Nur kurz überlappten sich die Verbreitungsgebiete der beiden Menschenarten in Europa. Im Nahen Osten und in Asien aber, von wo aus auch die Besiedelung des amerikanischen Kontinentes ihren Ausgang nahm, lebten sie länger neben-, und miteinander. Von hier aus gelangte die Genvariante SLC16A11 dann bis nach Mittelamerika. Nach Afrika aber fanden die Neandertaler-Gene ihren Weg nicht mehr.


https://www.welt.de/wissenschaft/article...andertaler.html

#27 RE: Diabetes von parcel 03.06.2020 19:38

Diabetes und die Rolle von Vanadium und Chrom

Zitat
Beim Diabetes Typ 1 (Insulin-abhängiger Diabetes mellitus) fehlt die Insulinproduktion, wohingegen der Diabetes Typ 2 (Nicht-Insulin-abhängiger Diabetes mellitus) durch Insulinresistenz und damit durch einen relativen Insulinmangel gekennzeichnet ist.

Die essentiellen Spurenelemente Vanadium und Chrom spielen eine wichtige Rolle im Glukosestoffwechsel und bei der Regulation von Insulin. Daher haben sie therapeutische Wirkung bei Diabetes, wie viele Studien zeigen.

Chrom ist ein essentieller Cofaktor für die Verstärkung des Insulinsignals in der Zelle.

Bei Patienten mit Diabetes Typ 2 führt dies zu einer allgemeinen Erhöhung der Insulinempfindlichkeit und zur Verbesserung aller Parameter des Diabetesmanagements.

Chrom hilft auch bei Diabetes Typ 1, cortisoninduziertem Diabetes

Chrom wird zwar als essentielles Element anerkannt, aber der Bedarf scheint viel höher zu sein als allgemein angenommen. Positive Auswirkungen auf Diabetes wurden nur bei Dosierungen beobachtet, die über der als angesehenen Obergrenze der sicheren und ausreichenden täglichen Dosis von 50-200 μg/Tag liegen. Nur eine Dosierung von 1000µg/Tag über einen längeren Zeitraum ist bei diabetischen Patienten wirksam. Interessanterweise wurden bei einer so hohen Chromdosis nur positive Effekte, aber keine Nebenwirkungen beobachtet. Die meisten Studien, die keine positiven Effekte von Chrom zeigten, hatten sehr niedrige Dosen von etwa 250µg/Tag.

Vanadium hat nicht nur eine insulinfördernde Wirkung durch die Aktivierung des Insulinstoffwechsels, sondern auch eine insulinähnliche Wirkung, was bedeutet, dass es sowohl Diabetes Typ 1 als auch Typ 2 verbessert.




http://science-for-health.com/de/chrom-v...VUpQ-FDjn0zJ4qo

#28 RE: Diabetes von mithut 09.08.2020 09:28

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(da wir keinen Cannabis-Thread haben) ...
und es "breit" streut ... :)

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