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#41 RE: Wasser von Joker 10.05.2017 07:53

Zitat von Dr.Faust im Beitrag #38

The properties of EZs described by Pollack and coworkers overlap to some extent with those of
water “coherence domains” (CDs) proposed by del Giudice et al. based on quantum field theory
calculations [78]. ...

EZ-Wasser enthät solche "exclusion zones". Pollack selbst habe ich nicht gelesen. Mich interessieren
eher die CDs.



Ok, also wenn es die Kohärenz-Domänen gibt, wie kann man diese erzeugen? Nur mit IR bestrahlen wird wohl nicht genügen, oder?

#42 RE: Wasser von Joker 10.05.2017 08:03

Zitat von Dr.Faust
Wäre noch an einem Tipp für das basische Mineralien-Pulver interessiert



Weil nach dem Basen-Pulver gefragt war:

Es heißt Basen-Mineral und ist von Vita-Trend

Inhaltsstoffe:
Calciumcarbonat, Natriumbicarbonat, Magnesiumcarbonat, Natriumhydrogenphosphat, Kaliumcarbonat, Zinkcitrat

Da ich nur sehr wenig davon verwende, wird die Zusammensetzung vermutlich nicht so wichtig sein. Mir geht es nur darum, dass das Wasser nicht sauer ist, was aber bei reinem, destilliertem Wasser der Fall wäre.

#43 RE: Wasser von Joker 11.05.2017 07:04

(Reines) Wasser ist eines der wenigen Materialien, bei dem ich keine Notwendigkeit zur Verbesserung sehe. Das Wasser ändert sich ja eben auch nicht im alten Menschen (höchstens der Wasseranteil), es ist H2O so wie im jungen Menschen, es ist das gleiche Wasser. Was altert, ist der ganze Rest (die Feststoffe!).

D.h. Wasser an sich altert nicht und hat schon die Eigenschaften der Ewigkeit. In uns fließt dasselbe Wasser, was schon durch die Dinosaurier geflossen ist. Man muss Wasser nicht erst in einen besonderen Quantenzustand versetzen, weil es bereits von Natur aus perfekt ist. Das ist meine Meinung zum Wasser.

Da Wasser bereits physikalisch reinigt, schafft es Ordnung (Negentropie) auf dem einfachsten Weg, es reinigt, so wie wenn man die Wohnung feucht durchwischt.

Es sollte selbstverständlich sein, dass nur weiches Wasser, das kaum gelöste Teilchen hat, die Fähigkeit zu einer solchen Reinigung hat. Das harte Wasser ist schon übersättigt und kann kaum noch Schmutz aufnehmen. Siehe Geschirrspüler oder fragt mal jemand, der sich mit putzen auskennt.

Zitat von mithut im Beitrag #39
Na gut,
"ungesättigtes" Wasser kann sicher leichter assimiliert werden,
und dadurch (salopp) tiefer und "breiter" wirken,
(nicht nur!) als "ausleitendes" Lösungsmittel ...



Das ist genau meine Meinung!

Frage in die Runde, wer von euch nimmt noch umkehrosmosegefiltertes oder destilliertes Wasser zu sich? SethK hat sich ja bereits geoutet.

#44 RE: Wasser von Dr.Faust 11.05.2017 08:28

Ich hatte ja schon unter "Quantenbiologie" dazu geschrieben:

PS: Ich denke aktuell nicht, dass man durch Bestrahlung kohärente Gebiete/Cluster
im "bulk water" erzeugen und diese dann "importieren" und an die richtige Position bringen kann
(Z.B. Kontaktflächen). Warum soll sich im bestrahlen" Wasser irgendwo so ein Gebiet bilden
und wie soll es auf dem Weg in die Zelle überleben?


Es geht mir auch nicht darum, Trinkwasser - abgesehen von der Reinigung von unerwünschten
Stoffen - irgendwie zu bearbeiten. Es geht darum, dass Wasser eben nicht nur "physikalisch
reinigt", das stimmt zwar, ist aber wohl zu kurz gedacht. Zum einen hat Wasser sehr viele
einzigartige Eigenschaften (Seite über Wasser ), die bei der konventionellen biochemischen
Betrachtung ausgeblendet werden. Zum anderen geht es um die Rolle von Wasser beim
Elektronentransport und die kohärenten Wassercluster, die offenbar in der Lage sind, den
zweiten Hauptsatz zu umgehen.

Wasser verhält sich in dünnen Schichten grundsätzlich anders als in einem Eimer. Das
ist bei anderen Stoffen (C) auch so.

Ich denke , dass man das durch die Behandlung nur dadurch fördern kann, dass man die
"Disruptoren" entfernt. Vielleicht beruht das "feucht durchwischen" auch auf Quanteneffekten?

Alles über Wasser:
http://www1.lsbu.ac.uk/water/

#45 RE: Wasser von mithut 11.05.2017 09:05

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Ich lass mir jetzt einen Filteraufsatz mit Spiral-Ausgängen (=quasi-schaubergerisieren) für Kaffee und mein abgekochtes, und kohle- und zeolith-gefiltertes Wasser töpfern (bleifrei und möglichst unbedenklich glasiert) ...

#46 RE: Wasser von Windsurfer 11.05.2017 10:19

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Zitat von Dr.Faust im Beitrag #44

Alles über Wasser:
http://www1.lsbu.ac.uk/water/


Diese Links (von weiter oben ebenso) kann ich leider nicht öffnen (Error 404)


zu #43: wir haben laut Wasseranalyse vom Wasserwerk weiches und auch sonst relativ "sauberes" Wasser, das Beste in der näheren Umgebung. Da wir seit einiger Zeit weg sind vom kohlensäure haltigen Mineralwasser, überlege ich trotzdem (angestoßen durch diesen Thread) eine Filteranlage mit Anschluß an die Leitung in der Küche zu installieren.

#47 RE: Wasser von Dr.Faust 11.05.2017 10:35

Hallo Windsurfer,
am Link liegt es nicht. Möglicherweise hat der Browser was dagegen, weil ein Zertifikat nicht
stimmt. ich habe zwei Browser verschiedenen Alters (Opera). Geht mit beiden Versionen,
aber manches geht nur mit einer Version.

#48 RE: Wasser von Windsurfer 11.05.2017 11:20

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danke, habe Opera installiert und es geht damit.

#49 RE: Wasser von Dr.Faust 21.05.2017 10:13

Beim Thema Wasser stößt man irgendwann auf das negativ geladene "Hunzawasser",
erfunden, patentiert und vertrieben unter dem Namen Patrick Flanagan(TM).

http://www.flanagan-forschung.de/Home/home.html

Herstellung und Vertrieb durch eine Firma mit dem mystischen Namen "PhiSciences"

http://phisciences.com/home
(die Eingangsseite ist nicht gerade vertrauenserweckend ... aber vll. ist auch an
Pyramiden was dran ... findet man ja auch auf Dollarnoten ;-) )

Unter Forschung findet man eine Reihe von zweifelhaften Veröffentlichungen zur
Wirksamkeit. Hier eine etwas umfangreichere Erläuterung:
http://www.enzyklo.de/lokal/42457
oder hier;
http://www.energeticmedizin.com/interess...nken/index.html

Die beste Beschreibung, die ich gefunden habe:
http://www.integratedhealthblog.com/tag/silica-hydride/

Die Wirkung beruht auf Mikroclustern, die aus Silizium und Sauerstoff mit angelagerten
OH-Gruppe bestehen und die quasi den Container für negativ geladenen Wasserstoff bilden.

Das Ganze wäre vll. nicht der Aufmerksamkeit wert, aber die Hydration von Proteinen, der DNA uva.
(siehe Wasser-Seite) ist wohl ein Problem. Zunehmende Dehydrierung läßt sich allein durch Wassertrinken
wohl nicht beseitigen, scheint mir aber ein entscheideden Alterungsfaktor zu sein. Ob die Silizium-Cluster
da hilfreich sind, kann nicht nicht beurteilen, aber auch nicht ausschließen.

Alles nur eine Gelddruck-Maschine?

#50 RE: Wasser von Dr.Faust 22.05.2017 13:59

Eine "Entlarvungs"seite, wo "behandeltes" Wasser, wie hier und im Thema "Wasserstoff" angesprochen,
auf sie Schippe genommen wird:

http://www.chem1.com/CQ/wonkywater.html#HYD

#51 RE: Wasser von La_Croix 15.07.2017 09:21

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Wasser besteht aus zwei Flüssigkeiten
Röntgenanalysen enthüllen zwei Strukturvarianten im flüssigen Wasser

Verborgenes Doppelleben: Physiker haben entdeckt, dass flüssiges Wasser in zwei unterschiedlichen Varianten existiert. Die vermeintliche einheitliche Flüssigkeit besteht in Wirklichkeit aus zwei verschiedenen, miteinander interagierenden Flüssigkeiten. Bisher wurden diese beiden Wasservarianten zwar nur bei sehr tiefen Minustemperaturen nachgewiesen, die Forscher halten es aber für wahrscheinlich, dass sie auch bei Raumtemperatur existieren.


Wasser besteht aus zwei Flüssigkeiten
Röntgenanalysen enthüllen zwei Strukturvarianten im flüssigen Wasser
Verborgenes Doppelleben: Physiker haben entdeckt, dass flüssiges Wasser in zwei unterschiedlichen Varianten existiert. Die vermeintliche einheitliche Flüssigkeit besteht in Wirklichkeit aus zwei verschiedenen, miteinander interagierenden Flüssigkeiten. Bisher wurden diese beiden Wasservarianten zwar nur bei sehr tiefen Minustemperaturen nachgewiesen, die Forscher halten es aber für wahrscheinlich, dass sie auch bei Raumtemperatur existieren.

Zitat
Diskrepanz auch im flüssigen Zustand

Diese Hürde haben die Physiker nun jedoch überwunden. Ihr Trick: Sie kühlten zunächst hochreines Wasser soweit herunter, dass es zu amorphem Wassereis wurde. Bei minus 150 Grad lag es dabei als dichtes HDA-Eis vor. Dann erwärmten sie die Probe langsam auf minus 140 Grad und beobachteten die Struktur des Wassers dabei mithilfe von energiereichem Röntgenlicht.

Dabei zeigte sich: Bei diesen Temperaturen wird das amorphe HDA-Eis nicht nur flüssig, es bilden sich auch zwei verschiedene Strukturen flüssigen Wassers – analog zu den beiden Eisvarianten. Zunächst geht das HDA-Eis dabei in eine flüssige Form hoher Dichte über (HDL), dann wandelt sich dieses in eine Form niedrigerer Dichte (LDL) um, wie die Forscher berichten.

Doppelexistenz auch bei Raumtemperatur?
"Damit haben wir eine neue bemerkenswerte Eigenschaft des Wassers entdeckt: Wir stellen fest, dass Wasser bei niedrigen Temperaturen als zwei verschiedene Flüssigkeiten vorliegt", sagt Studienleiter Anders Nilsson von der Universität Stockholm. Sein Kollege Lars Pettersson ergänzt: "Kurz gesagt: Wasser ist keine komplizierte Flüssigkeit, sondern zwei einfache Flüssigkeiten in einer komplizierten Beziehung."

Aber was bedeutet das für das Wasser in unserem Alltag? Noch ist zwar nicht bewiesen, dass das Wasser auch bei Raumtemperatur aus diesen beiden Varianten besteht, die Forscher halten es aber für sehr wahrscheinlich. "Die neuen Ergebnisse sprechen dafür, dass sich Wasser bei Raumtemperatur nicht entscheiden kann, welche der beiden Formen es annehmen soll – eine hohe oder niedrigere Dichte", erklärt Pettersson. "Das führt zu lokalen Fluktuationen zwischen beiden Formen."

Mit künftigen Untersuchungen hoffen die Wissenschaftler, das "Doppelleben" des Wassers auch bei Raumtemperatur nachweisen zu können. In jedem Fall liefern die Ergebnisse neue Einblicke in die sonderbare Welt des Lebensmoleküls H2O und seiner merkwürdigen Eigenschaften.


http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21596-2017-06-27.html

#52 RE: Wasser von La_Croix 24.07.2017 06:35

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Wie gut ist unser Trinkwasser?
Interessante Fakten über den wichtigsten Rohstoff der Welt

Die Erde, der blaue Planet, ist zum größten Teil mit Wasser bedeckt. Ob Tier, Pflanze oder Mensch – jedes Lebewesen benötigt Wasser, damit es wachsen kann und sein Stoffwechsel funktioniert. Doch leider ist sauberes Wasser in vielen Teilen der Welt noch immer keine Selbstverständlichkeit. Auch heute noch sterben Menschen an den Folgen von verunreinigtem Trinkwasser und Dürren, die jeden Brunnen in der Region austrocknen. Und leider gibt es auch in unserer Zeit noch Cholera- und Typhusepidemien – Krankheiten, deren Erreger sich über verschmutztes Trinkwasser verbreiten.


http://www.scinexx.de/business-21671-2017-07-18.html

#53 RE: Wasser von Windsurfer 25.07.2017 14:09

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Auch wenn es "nur" ein Zeitungsartikel ist, passt er gut zum Thema:

Sprudel macht hungrig
Mineralwasser mit Kohlensäure ist und bleibt ein Verkaufsschlager. Kann es auch Schaden anrichten?


http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/mineralwasser-was-macht-kohlensaeure-mit-unserem-koerper-15117486.html

Was mir nicht klar war; das CO2 hält die Mineralien gelöst und natürliches Mineralwasser ohne CO2 hat deshalb kaum Mineralien.

#54 RE: Wasser von jayjay 25.12.2017 22:10

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Ich habe irgendwo mal was zu Wasserstoff angereicherten Wasser geschrieben, finde es aber nicht mehr. Auf jedenfall steht auf Wikipedia unter Wasserstoff:
"In biologischen Systemen reagiert molekularer Wasserstoff mit reaktiven Sauerstoffspezies und wirkt so als Antioxidans. Im Tierversuch führt die Anreicherung von Trinkwasser mit molekularem Wasserstoff nach Nierentransplantation zu einem besseren Überleben des Transplantates, zu einem verminderten Auftreten einer chronischen Schädigung des Transplantates, zu einer Verminderung der Konzentration an reaktiven Sauerstoffspezies und zu einer Hemmung von Signalwegen, welche die entzündliche Aktivität verstärken (proinflammatorische Signalwege)."

Also wäre es nicht verkehrt mit meinen elementaren Mg-Wasser. Naja vielleicht Kauf ich mir endlich mein Mg-Band....ist ja eh bald Sylvester :)

#55 RE: Wasser von Dr.Faust 14.04.2018 22:18

Das Buch von Gerald H.Pollack ist auf deutsch verfügbar:

Wasser - viel mehr als H2O
VAK Verlags GmbH
365 Seiten

Ich habe das jetzt bekommen und mal überblicksmäßig gelesen. Es ist sehr gut
geschrieben und gut illustriert, eigentlich für jeden verständlich und mit zahlreichen
weiterführenden Literaturangaben versehen. es geht um hexagonale Wasserstrukturen,
die sich an Grenzflächen ausbilden. Die Ideen werden an zahlreichen Beispielen erläutert.

Es gibt doch eine ganze Menge von scheinbare geläufigen Erscheinungen, die beim
näheren Hinsehen eigentlich so garnicht funktionieren sollten. Mit der Einführung
des EZ (Exclusion zones)-Wasser klärt sich vieles.

Selber bin ich ein Anhänger der EZ-Theorie, weil sich nur so quantenphysikalische
Mechanismen erklären lassen. Man findet das auch bei Jack Kruse und bei Mercola.
Im Post #1 wurde EZ-Wasser ja auch zugrunde gelegt. Allerduings scheint die
Mehrheit der Fachwelt dem nicht zu folgen, was aber kein Beweis für oder gegen ist.
Wer die Theorie ablehnt, müsste für alle von Pollack angeführten Phänomene eine
alternative Erklärung haben.

#56 RE: Wasser von Timar 15.04.2018 11:08

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Sorry Leute, aber der Quatschgehalt in diesem Thema ist ja wirklich kaum auszuhalten...

Nichts gegen die Theorien von Gerald Pollack - Wasser ist ein spannendes Phänomen, auch auf quantenphysikalischer Ebene - aber seinen höchst umstrittenen Hypothesen gleich irgendwelche vermeintlichen Gesundheitswirkungen abzuleiten ist Spekulation hoch drei. Noch abwegiger finde ich die Idee, destilliertes Wasser zur vermeintlichen Steigerung der Negentropie zu sich zu nehmen. Das ist mal wieder einer der vielen, in Ernährungsfragen leider allzu häufigen Fälle, in denen wilde Spekulation über die harte Evidenz gestellt wird, und die sagt uns das genaue Gegenteil: destilliertes Wasser reduziert niche die "Negentropie" (was immer das in diesem Zusammenhang überhaupt heißen soll, ohne vollständig in die Esoterik abzudriften), sondern entzieht dem Körper lebenswichtige Mineralstoffe, weswegen es in größeren Mengen giftig ist. Auf der anderen Seite gibt eine ganze Reihe von epidemiologischen Studien, die die Verwendung von hartem, mineralstoffreichen Wasser mit besserer Gesundheit in Verbindung bringen. Bereits Kinder(!) zeigen, wenn sie in einer Gegend mit härterem Leitungswasser aufwachsen, geringere Anzeichen von Atherosklerose (gemessen als FMD der Oberarmaterie), als ihre Altersgenossen, bei denen weiches Wasser aus der Leitung kommt*:

First report on tbeihe association of drinking water hardness and endothelial function in children and adolescents
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4175776/

Diese Ergebnisse sind in Übereinstimmung mit einer epidemiologischen Studie der selben Gruppe, bei denen hartes Wasser mir einer reduzierten Häufigkeit von artheriosklerotischen Erkrankungen assoziert ist:

Does Water Hardness Have Preventive Effect on Cardiovascular Disease?
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3950737/

*Ja, so trauig das ist, aber bereits bei Kindern in den ersten Lebensjahren sind artheriosklerotische Veränderungen nachweisbar: Wir altern ab dem Augenblick unserer Geburt.

Fazit: hartes Wasser ist gesund, weil es uns mit einer Reihe von Mineralstoffen in einer gut bioverfügbaren Form versorgt, hauptsächlich Calcium und Magnesium, aber auch wertvolle Spurenelemente wie Lithium, dessen vorkommen im Trinkwasser mit positiven neurologischen Wirkungen assoziiert ist - genauer gesagt, mit einer signifikant reduzierten Selbstmordrate:

Low risk of male suicide and lithium in drinking water.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25700119

Wie dem auch sei - wer bekloppt genug ist, kann natürlich auch destilliertes Wasser trinken und sich die fehlenden Mineralstoffe dann in Form von NEMs zuführen.

Zitat von Windsurfer im Beitrag #53
Auch wenn es "nur" ein Zeitungsartikel ist, passt er gut zum Thema:

Sprudel macht hungrig
Mineralwasser mit Kohlensäure ist und bleibt ein Verkaufsschlager. Kann es auch Schaden anrichten?


http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/mineralwasser-was-macht-kohlensaeure-mit-unserem-koerper-15117486.html

Was mir nicht klar war; das CO2 hält die Mineralien gelöst und natürliches Mineralwasser ohne CO2 hat deshalb kaum Mineralien.


Also nimms mir nicht übel, aber hättest du einmal ein paar Sekunden über diese Schlussfolgerung nachgedacht, hätte dir aufgehen müssen, dass sie völliger Quatsch sein muss, denn nach dieser Logik müssten die Ozeane entweder a) voller Sprudel sein, oder aber b) kein Salz enthalten

Natürlich kann auch "stilles" Wasser hochgradig mineralisiert sein, wovon jeder der regelmäßig seinen Wasserkocher entkalken muss, ein Lied zu singen weiß (wenngleich im Wissen um die eben festgestellten, positiven gesundheitlichen Auswirkungen, ein fröhliches Lied). Die meisten Quellwässer enthalten auch nur sehr geringe Mengen an gebundenem CO2 - oder hat jemand von euch schon einmal im Wald von einer Quelle gekostet, aus der Sprudelwasser kam? Hier in der Gegend, in der ich lebe, gibt es zahlreiche Wasserkurorte, mit teils extrem mineralstoffreichen Wasser, das salzig und bitter schmeckt, und oh Wunder, aus keiner dieser Quellen sprudelt Sprudelwasser.

Zitat
„Wenn die Werbung ein stilles Mineralwasser mit vielen Mineralstoffen verspricht, ist das Unsinn, so etwas gibt es nicht, die Kohlensäure hält die Ionen der Mineralien in der Lösung“, sagt Sirocko. Die Kohlensäure ist zudem dafür verantwortlich, dass die Hydrogencarbonat-Salze nicht ausfallen und das Wasser trüben. Diesen Vorgang kann man manchmal beobachten, wenn man Mineralwasser lange offen stehen lässt und die Kohlensäure entweicht. Auch Wärme beeinflusst den Geschmack eines hochmineralisierten Wassers negativ.


Es ist daher ganz offensichtlich Herr Sirocko der im FAZ-Artikel eklatanten Unsinn von sich gibt und eine schwache Leistung der Journalisten, diesen Unsinn nicht einmal der einfachsten Faktenprüfung zu unterziehen. Worauf der Mann wahrscheinlich hinaus will, ist dass sich stark mineralisiertes Wasser ohne zumindesten eine geringfügige Carbonisierung schlecht verkaufen lässt, weil es temperaturabhängig zu Trübungen oder Ablagerungen in der Flasche kommen kann. Das mit der Stabilisierung stimmt also, und das ist auch der Grund, warum in Flaschen abgefüllte Heilwässer immer leicht carbonisiert sind.

#57 RE: Wasser von Dr.Faust 15.04.2018 17:34

Hallo Timar, was du geschrieben hast, ist ja alles ok, aber davon habe ich kein Wort geschrieben.
Von Mineralien in Wasser etc., das bezweifele ich garnicht. Auch über Auswirkungen auf die
Gesundheit habe ich keine Behauptungen aufgestellt. Es ging nur darum, dass Pollack bestimmte, z.T.
alltägliche Phänomene hinterfragt und sie mit seiner EZ-Theorie erklären kann.Auf den ersten Blick habe ich nichts
gefunden, wo ich starke Zweifel hatte, ob es stimmen kann. Negentropie habe ich auch nicht erwähnt, da gibt es den längsten Thread des Forums.

Insofern ist der Beitrag über Wasserhärte ok, aber ich fühle mich da jetzt nicht angesprochen. Wo genau ist jetzt der "Quatschgehalt"?
Oder war mein letzter post garnicht gemeint??

PS:
Pollack hat in dem genannten Buch nichts über Gesundheit geschrieben, soweit ich das bisher beurteilen kann.
Es gibt natürlich Leute, die das vermarkten. Vll. ist Pollack selbst involviert, was aber der Theorie ersteinmal
keinen Abbruch tut. Ignarro hat sein NO auch vermarktet und war Nobelpreisträger. Und er hat ja recht, wenngleich NO
auch eine negative Seite hat.

Den Bezug von EZ-Wasser, Kohärenz und Krankheit habe ich aus dem in #1 verlinkten paper vom MIT. Es erscheint
mir einleuchtend, habe ich damals schon geschrieben. Mangelnde Hydratisierung der Enzyme führt zur Ineffizienz
bzw. Unmöglichkeit, die betreffende Reaktion auszuführen. Das sehe ich als Arbeitshypothese, die allerdings
einige Effekte des Krankwerdens erklären könnte. Aber jeder kann da anders darüber danken, sofern er die realen
Effekte erklären kann. Negentropie sehe ich nicht esotherisch (was bedeutet das eigentlich? Falsch? Unmöglich? Spinnerei?
Vorsicht!). Dass die Entropie gesenkt werden muss gegenüber der Aussenwelt, ist eine Tatsache. Ob es allerdings
"Negentropie" als solche gibt (also als Feld oder eine Art Stoff), daran hatte ich immer meine Zweifel.

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