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#1 RE: Quantenbiologie von jayjay 09.04.2017 14:02

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Wegen der Quantenbiologie...
Das habe ich halt auf Wiki beim nachschauen des Spindelapperates gelesen.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mikrotubuli
""In einer umstrittenen Hypothese behaupten Stuart Hameroff und Roger Penrose , dass bewusstseinsbildende
Gehirnfunktionen auf makroskopischen
Quanteneffekten beruhen, die sich in den Mikrotubuli des Zellskeletts abspielen. Bei höheren
Evolutionsstufen seien es die Mikrotubuli der Hirnneuronen , aber im Prinzip gelte dieser fast panpsychische Mechanismus sogar für Einzeller mit
Zytoskelett ."

Vielleicht bringt das jemanden was.

#2 Quantenbiologie von Dr.Faust 08.05.2017 22:58

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Wenn man die Lebensprozesse verstehen will, und das ist wohl die Voraussetzung
für Überlegungen zum Alterungsprozess bzw. für Strategien gegen das Altern, kommt
man nicht umhin, in die Tiefe zu gehen und landet bei der Quantenphysik. Im Thread
"Negentropie" war das ja schon der Fall, und mit dem Thema "Wasser" wollte ich auch
auf einige nur quantenphysikalisch erklärbare Eigenschaften von Wasser hinweisen.

Ich hatte zumindest den Eindruck, dass der folgende Artikel von Jack Kruse
möglicherweise von einer plausiblen Erklärung nicht so weit entfernt ist, wie
Quantenpysik in biologischen Systemen funktioniert und von welcher grundlegender
Bedeutung sie ist. Es sollte bei aller Tiefe immer noch verstehbar und nachvollziehbar
bleiben, denn man will ja doch immer praktische Kosequenzen ableiten.

https://www.jackkruse.com/reality-2-can-...thermodynamics/

Die Seite bietet viel in dieser Richtung und es werden auch viele z.T. moderne
Referenzen angeführt. Sie ist aber auch recht textlastig. Es wäre hilfreich, wenn man
die Theorie in wenige klare Sätze fassen könnte, so dass man den Mechanismus
bzw. die Schlusskette versteht.

#3 RE: Quantenbiologie von mithut 08.05.2017 23:14

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... hab schon auf diesen Thread gewartet. :)
(beinahe logisch, dass das von Dir kommt - thx)

#4 RE: Quantenbiologie von Dr.Faust 09.05.2017 14:25

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Ich habe mich jetzt durch einen Teil des Jack-Kruse-Blocks durch"gequält":
https://www.jackkruse.com/emf-2-einstein-meet-leptin/

Interessant ist es ja, man muss etwas Zeit dafür haben.

Die Kernbotschaft ist:
Es geht auschließlich um die Aufrechterhaltung des Elektronenflusses in den Mitochondrien.
Energie ist Leben, und Leben ist Energie.
Diät, Exercice etc. sind nebensächlich.

Gründe, warum die Elektronen nicht fließen, sind u.a.
- die Trennung von der Erde als Elektronenlieferand (hatten wir schon mal: Grounding ist essentiell)
- Elektrosmog (Handys)
- Trennung/Abschirmung vom Erdmagnetfeld
- gestörter circadianer Rhythmus

Er beruft sich viel auf Einsteins Formel E= m c**2.
Ich verstehe nicht, wieso diese Gleichung hier relevant ist.

Carb ist schlecht, weil ein miserabler Elektronenspender.

Das Gehirn zählt keine Kalorien, sondern Elektronen und steuert damit die Leptinausschüttung.
Ist der Elektronenfluss schlecht, hat man Hunger. Krankheiten aller Art treten in Erscheinung.

Im Grunde genommen ist es das, was schon zur Bedeutung der Mitochondrien gesagt
wurde. Jedenfalls denke ich in Übereinstimmung mit Kuklinski und anderen, dass Energiemangel
die Ursache für viele Leiden ist. Kruse sagt, dass die ATP-Produktion nur die halbe Wahrheit ist.
Der Körper muss sich zu helfen wissen, wenn der Elektronenfluss schlecht ist. Aber 100 %
erreicht man nur durch ausreichenden Elektronefluss.

Passen zu der Theorie würde auch das Vorhandensein von Netzwerken aus Wassermolekülen, das
die Zelle durchdringt und das Ladungstransport realisiert.

Ob ich von dem Ansatz etwas halten soll, weiß ich nicht. Da ich eine Elektrotechnik-Grundstudium
hatte und auch einen Beruf in dieser Richtung, finde ich erst einmal alles gut, was mit Strom zu tun hat.

PS: Insgesamt schon eine etwas seltsame Ausführung, sehr wortreich (immer verdächtig),
direkt esotherisch finde ich es aber auch nicht, obwohl die Werbung rechts etwas in diese
Richtung geht.

#5 RE: Quantenbiologie von Joker 10.05.2017 08:25

Zitat von Dr.Faust im Beitrag #3
Ich habe mich jetzt durch einen Teil des Jack-Kruse-Blocks durch"gequält":
https://www.jackkruse.com/emf-2-einstein-meet-leptin/

....

Im Grunde genommen ist es das, was schon zur Bedeutung der Mitochondrien gesagt
wurde.
Jedenfalls denke ich in Übereinstimmung mit Kuklinski und anderen, dass Energiemangel
die Ursache für viele Leiden ist. Kruse sagt, dass die ATP-Produktion nur die halbe Wahrheit ist.
Der Körper muss sich zu helfen wissen, wenn der Elektronenfluss schlecht ist. Aber 100 %
erreicht man nur durch ausreichenden Elektronefluss.




Bei dem Mitochondrien-Problem stimme ich dir zu!

Sehr gut, dass du dich auf Jack Kruse beziehst, der ist nämlich auch ein Molybdänsulfid-Vertreter:

Ich zitiere:

TENSEGRITY #8: WHERE DID FISH OIL COME FROM?

Zitat

Want more quantum magic in Mo?

Molybdenum disulfide has recently been found to be a Carbon-Free Nanomaterial. Maybe you are beginning to see why mother nature sprinkled a bit of this stuff on your inner mitochondrial membrane?



Molybdenum disulfide (MoS2) is a two-dimensional (2D) nanostructured material that has been used for many years as an industrial lubricant in its bulk form. The 2D form of the material was not discovered until 2011, when scientists succeeded in producing a transistor made from this new material. A transistor is a solid state ability of a semiconducting metal.

For years, researchers have been struggling with the technical challenges of building electronic circuits from graphene, but with molybdenum disulfide researchers have already been able to develop a wide range of electronic components. Molybdenum disulfide in its 2D form could help development of futuristic products such as flat panel lighting covering entire walls, clothing embedded with electronics, and contact lenses with built in head-up displays.

...

It could be used for high-efficiency solar cells, as varying the strain across an MoS2 sheet would vary the bandgap, allowing different parts of the cell to absorb different frequencies of light. (big clue)



Trotzdem geht es mir wie dir, ich versteh wohl nicht ganz, worauf der hinaus will.

Die Ideen sind gut, aber irgenwie fehlt mir da noch der letzte Schliff!

#6 RE: Quantenbiologie von Dr.Faust 10.05.2017 09:36

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Jack Kruse geht auf die Entstehung von Kohärenz z.B. an folgender Stelle ein:

The Schumann oscillations make this
interfascial water completely coherent in the collagen carbon based nanotubes in all cells of our body.
What does this mean? This means all the energy to power life is present in the design of our cells because
our cells are all comprised of component parts that act as P and N semiconductors. The connecting lattice
is water in our cells. This is why 71% of cells are water by weight.


https://www.jackkruse.com/quantum-biolog...entropy-system/ , Seite 6

Er kommt auf die Schumann-Frequenz noch an vielen anderen Stellen zurück.
Meine Frage: kann man das messen oder simulieren?

Der o.g. Beitrag ist sehr interessant, denn der ideale Organismus (Zelle) wird als 0-Entropie-System
aufgefasst. Alles >0 ist quasi krank. In diesem Sinne ist man sich ja einig. Wie man die "schwarze" Null wieder
erreicht, ist nicht nur in der Politik umstritten.

Etwas zur Schumann-Frequenz findet man hier:
http://erdmagnetfeld.pimath.de/frequencies.html

#7 RE: Quantenbiologie von Prometheus 10.05.2017 11:03

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Die Schumann-Resonanz existiert wissenschaftlich belegbar.
Kohärente Systeme im lebenden Organismus sind ebenfalls gesichert.

ABER: Wie kommt JK darauf, dass die Schumann-Resonanz die URSACHE für kohärente Wassermoleküle sein soll? Hypothese oder Fakt?
Es ist gut und sinnvoll, Hypothesen aufzustellen. Nur sollte so eine Hypothese NICHT als FAKT verkauft werden, wie z.B. in diesen Passagen offenbar geschehen:

Zitat
I have given you definitive proof that action does happen at a distance, and in the case of life, a very great distance. [...]The Schumann resonance is a very great distance from the interfascial water in a Schwann cell but it is clear from how quantum bone works that is precisely how things do work in us no matter what modern biologist tell you in a book, lecture, or research paper. So what does the Schumann EMF do for us? The Schumann oscillations make this interfascial water completely coherent in the collagen carbon based nanotubes in all cells of our Body.



Falls sich das mit Daten belegen lässt, korrigiert mich bitte.

#8 RE: Quantenbiologie von Dr.Faust 10.05.2017 11:27

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Warum JK die Schumann-Resonanz als Ursache für Kohärente Cluster ansieht, konnte ich noch nicht
ermitteln, aber seine Schriften sind ja sehr umfangreich. Vielleicht, weil er Neurochirurg ist und
der alpha-Rhythmus das Gehirns auch damit harmoniert.

Dieses paper zum Grounding wurde von mir wohl schon einmal gepostet:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4378297/

Ich lese es jetzt mit anderem Blick. Wenn die Daten stimmen, gibt es sehr wohl
eine Evidenz für Grounding, und die Erklärungen stimmen weitgehend mit der Argumentation
von JK überein.

Grounding ist vermutlich keine Esotherik, ich würde es gern mal probieren. Eine geeignete
Anordnung fehlt mir aber noch. Die Zentralheitzung könnte den Ground liefern. Aber die
Auflagefläche ist noch fraglich. Die Hand- und Fußschlingen für Elektroniker finde ich nicht
praktikabel wenn man z.B. mal raus muss :-( Ausserdem ist der Kontakt immer an derselben Stelle.

PS: Das ist das grundsätzliche Problem mit den JK Schriften, dass vieles als Fakt dargestellt
wird und dass JK der einzige ist, der es richtig sieht. Ich lehne diese Sicht nicht grundsätzlich ab
(Galileo u.a. ...). Es stimmt sicher, dass die Quantenbiologie nicht allgemein akzeptiert wird und schon garnicht
in irgendwelche Richtlinien Einzug hält.

Zur Kohärenz wäre einmal zu hinterfragen, welche Mechanismen in der Lage sind, Kohärenz
herzustellen? Ist es nur die Bestrahlung mit kohärentem Licht (da Thema hatten wir schon mal,
von einem Resultat habe ich nichts erfahren). Bin halt kein guter Quantenphysiker, was mich aber
nicht abhält, mich mit Folgerungen daraus zu befassen. Wenn man Aging klären will, darf man keine
Schere im Kopf haben oder unter mangelnder Selbstüberzeugung leiden (tut JK auch nicht).

PPS: Hier das Erdungs-Bettuch:
http://www.tz-gesundheit.de/epages/es995...20/Products/111
ab 69 EUR

Es gibt auch noch dieses Paper:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3265077/

#9 RE: Quantenbiologie von Prometheus 10.05.2017 11:49

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Quantenkohärenz ist in der Biologie allgegenwärtig:

Zitat
Discovery of room temperature quantum coherence in the avian compass [1] of birds, in the olfactory receptors [2] and in light harvesting complexes [3]–[6] in the last few years indicate that quantum effects might be ubiquitous in biological systems. While the quantum chemical understanding of the details of light harvesting systems is almost complete, no organizing principle has been found which could explain why quantum coherence is maintained in these systems for much longer than the characteristic decoherence time imposed by their room temperature environment. Here we propose that at the critical edge of quantum chaos coherence and transport can coexist for several orders of magnitudes longer than in simple quantum systems.



Die Kohärenz ensteht den Autoren zufolge durch Absorption von Photonen durch Chromophore:

Zitat
The findings support a new approach to quantum biological systems. They are not just under the influence of environmental decoherence due to random noise but also driven by waves of the incoming photons. The photons are absorbed by the chromophores which initiates an exciton on one of the chromophores in an initial state which is concentrated on the selected chromophore.



Quantum Biology on the Edge of Quantum Chaos
http://journals.plos.org/plosone/article...al.pone.0089017

#10 RE: Quantenbiologie von Dr.Faust 10.05.2017 12:14

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In einer Schrift weist JK auf die strukturelle Ähnlichkeit von Clorophyll und Hämoglobin hin ...

Vielleicht ist das Geheimnis der Sonnenbestrahlung auch beim Menschen die Bildung kohärenter
Wassercluster. Hat Vit. D irgendwie damit zu tun? Die Sonnenbestrahlung reicht ja wohl nicht in
alle Zellen hinein.

Vielleicht tut es wirklich die Aufnahme von Biophotonen über Pflanzen bzw. des darin enthaltenen
Wassers. Allerdings kann ich mir noch nicht vorstellen, wie dies zu den kohärenten Wasserclustern
intra- und extrazellulär führen soll. Ich denke, sie müssten vor Ort entstehen.

#11 RE: Quantenbiologie von Joker 10.05.2017 13:13

Zitat

In einer Schrift weist JK auf die strukturelle Ähnlichkeit von Clorophyll und Hämoglobin hin ...

Vielleicht ist das Geheimnis der Sonnenbestrahlung auch beim Menschen die Bildung kohärenter
Wassercluster. Hat Vit. D irgendwie damit zu tun? Die Sonnenbestrahlung reicht ja wohl nicht in
alle Zellen hinein.



Wenn die Sonne uns mit kohärentem Licht bestrahlen würde, dann, ja nur dann, könnten wir aus Sonnenlicht kohärentes Wasser erzeugen. Sonnenlicht ist überwiegend dekohärent - leider!

Einzelkohärenzen (=nur 2 Wassermoleküle miteinander verbunden) können hingegen durchaus bei Sonnen-Bestrahlung entstehen, nur bringen diese uns weiter? So wie ich es verstehe, waren ja größere kohärente Bereiche im Wasser angedacht!?

Da die Sonne das eben leider nicht tut, also weitestgehend dekohärentes Licht sendet, also eher die Entropie verstärkt(!) und Chaos bringt, nützt die Ähnlichkeit von Chlorophyll und Hämoglobin zumindest bei der Sonnenstrahlung nicht. Anders wäre das vermutlich bei Biophotonen. Hier will ich gar nicht ausschließen, dass das Häm nicht eine wichtige Rolle zum Empfang bestimmter Wellenlängen von Biophotonen hat.

Die Pflanze erzeugt zwar auch Kohärenzen aus dem Sonnenlicht, aber das ist sehr viel komplexer, eben indirekt bzw. sie filtert vermutlich auch die geringfügige Kohärenz raus. Sie sammelt Einzelkohärenzen, die bei der Photosynthese/beim Chlorophyll entstehen und vereint diese letztlich zu größeren Kohärenzen. Dabei sind noch mehr Mechanismen als das Chlorophyll allein beteiligt, das sind größere Proteinkomplexe, die wir aus Quantensicht noch nicht ganz verstehen, die der Mensch aber nicht hat (daher kann man auch nicht von Licht und Liebe allein leben)! Ob Wasser das allein ohne die Hilfe von Pflanzen kann, darf zu Recht bezweifelt werden.

Das "technische" Problem ist also die Vereinigung von Einzelkohärenzen zu größeren zusammenhängenden Kohärenzen und diese Fähigkeit sehe ich aktuell nur bei Pflanzen (und einigen Bakterien natürlich!).

Was hältst du denn davon, Wasser mit kohärentem Licht zu bestrahlen, Dr. Faust?

#12 RE: Quantenbiologie von Dr.Faust 10.05.2017 13:44

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#10 Ja, da stimme ich soweit zu. Die Idee mit dem Filter ist vielleicht weiterführend.
Zumindest kann ein schwingendes System auch "aufgeladen" werden, wenn die
Anregung die Eigenfrequenz enthält. Es kann ein Gemisch verschiedener Frequenzen sein
(Prinzip und Anwendung von Filtern).

Wie stößt man ein Uhrpendel an? Mit einem Stoßimpuls. Das Spektrum eines Stoßes enthält
alle Frequenzen. Das Pendel schwingt dann in seiner Eigenfrequenz. Ist in der Quantenphysik
vlt. anders.

Insofern könnte man sich eine Art "bootstrapping" vorstellen. Es werden nur die
passenden Photonen akzeptiert. Eine kohärente Anregung wäre dann nicht nötig.

Das Biophotonen, die man extern messen kann, kohärent sind, ist. m.E. nicht nachgewiesen.
Wie es mit denen ist, die nicht nach außen kommen, darüber habe ich nichts gelesen.

Möglicherweise sind es in tierischen Organismen ja die internen Photonen, die in den
Wasserclustern "gefangen" werden. Oder wie an anderer Stelle steht, stammen sie
aus der Vakuumfluktuation?

PS: Ich denke aktuell nicht, dass man durch Bestrahlung kohärente Gebiete/Cluster
im "bulk water" erzeugen und diese dann "importieren" und an die richtige Position bringen kann
(Z.B. Kontaktflächen). Warum soll sich im bestrahlen" Wasser irgendwo so ein Gebiet bilden
und wie soll es auf dem Weg in die Zelle überleben?

Lese gerade Teil 1 von JK, ist sehr interessant, natürlich fehlt das letzte Puzzleteil.
https://www.jackkruse.com/quantum-biolog...entropy-system/

#13 RE: Quantenbiologie von Joker 11.05.2017 06:35

Zitat von Dr.Faust im Beitrag #11
#10 Ja, da stimme ich soweit zu. Die Idee mit dem Filter ist vielleicht weiterführend.
Zumindest kann ein schwingendes System auch "aufgeladen" werden, wenn die
Anregung die Eigenfrequenz enthält. Es kann ein Gemisch verschiedener Frequenzen sein
(Prinzip und Anwendung von Filtern).

Wie stößt man ein Uhrpendel an? Mit einem Stoßimpuls. Das Spektrum eines Stoßes enthält
alle Frequenzen. Das Pendel schwingt dann in seiner Eigenfrequenz. Ist in der Quantenphysik
vlt. anders.

Insofern könnte man sich eine Art "bootstrapping" vorstellen. Es werden nur die
passenden Photonen akzeptiert. Eine kohärente Anregung wäre dann nicht nötig.




Ja, ein solches (Filter)System wäre vorstellbar, da gebe ich dir Recht!

Fehlt nur noch die Frage nach dem "Wie genau?"

#14 RE: Quantenbiologie von Dr.Faust 11.05.2017 08:52

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Ich fand gerade etwas über Hautbehandlung mit IR, gehört insofern in einen anderen Thread):
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2687728/

Ich hatte nur die Assoziation zur Herstellung von Kohärenz. Ist das der Wirkmechanismus?
Davon steht im Paper zwar nichts, was nun auch nicht verwundert, weil ja Quantenbiologie
nicht allgemein anerkannt ist in der Welt der Biochemie.

PS: Diese Seite könnte natürlich "produktorientiert" sein:
http://articles.mercola.com/sites/articl..._rid=1912112418

#15 RE: Quantenbiologie von Prometheus 11.05.2017 15:14

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Zitat von Dr.Faust im Beitrag #13
Ich fand gerade etwas über Hautbehandlung mit IR, gehört insofern in einen anderen Thread):
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2687728/

Ich hatte nur die Assoziation zur Herstellung von Kohärenz. Ist das der Wirkmechanismus?



Die Autoren sehen die Wirkung eher in der minimalen Gewebsschädigung

Zitat

There is some evidence that the underlying mechanism of this action is the induction of new collagen growth due to thermal damage of the dermis.




und verweisen auf diese Publikation: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/lsm.20142/epdf
Das passt in die Kategorie "Hormesis".


Zitat
Davon steht im Paper zwar nichts, was nun auch nicht verwundert, weil ja Quantenbiologie
nicht allgemein anerkannt ist in der Welt der Biochemie.



Selbsverständlich sind Erkenntnisse aus der Quantenbiologie auch für die Biochemiker wichtig und anerkannt! (Zumindest, wenn du Quantenbiologie nicht mit den esoterischen Unterfütterungen von Jack Kruse gleichsetzt) Manchmal werden die quantenbiologischen Aspekte mangels Kenntnis aber ignoriert (das Problem mit dem "über den Tellerrand schauen" wird immer größer, weil die Teller gigantische Ausmaße angenommen haben).

#16 RE: Quantenbiologie von mithut 11.05.2017 16:37

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Wenn z. B. Transposons mal nicht unter Quantenbiologie fallen (!?) ... wie alles Lebendige überhaupt.

#17 RE: Quantenbiologie von Dr.Faust 11.05.2017 17:09

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#14 So sicher sind sich Autoren auch nicht, ob es wirklich die minimale Verlatzung der Haut ist. Das
gibt es ja z.B. als "Mikroneedeling" in der Kosmetik. Es wirkt u.a. auch in der Wundheilung:

Toyokawa9 et al. reported that greater collagen regeneration and infiltration of fibroblasts expressing transforming growth factor-β1 (TGF-β1) is observed in rat skin after irradiation with far infrared radiation. The cytokine TGF-β1 is well known to accelerate wound healing12 by stimulating fibroblasts to produce extracellular matrix proteins, including collagen and fibronectin, and to also facilitate their deposition.13,14 Several in vivo studies have also demonstrated that near-IR rays and IR radiation emitting lasers can have therapeutic effects on wound healing by promoting collagen synthesis, cell proliferation, and keratinocyte motility

Wie gesagt, ich bin mir da auch nicht sicher. Wäre aber mal etwas, was man ohne großen Aufwand probieren
könnte (an unauffälliger Stelle ... ).

Ich wollte zur Quantenphysik eher sagen, eher in der Medizin ist es nicht sehr verbreitet.
Natürlich wissen gute Biochemiker davon, aber ob der Ablauf biologischer Prozesse
wirklich neu unter diesen Aspekten gedacht wird? Das mag in Ausnahmefällen zutreffen.
Man müsste mal jemanden fragen, da würde sich z.B. das neue Institut für Zellbiologie
anbieten. Ich bin sicher, man kann die Zelle ohne Quantenphysik nicht verstehen. Da gebe
ich JK durchaus recht.

JK finde ich nicht direkt esoterisch, aber in der Radikalität kann ich auch nicht folgen.
Es ist zu wortreich und voller Wiederholungen. Es gibt kaum Literaturverweise. Aber da
alle anderen (bis auf wenige AUsnahmen) völlig falsch liegen, ist das auch nicht nötig.

Grundsätzlich zweifle ich alles an, zuerst die eigenen Vorstellungen. Es muss alles
quergeprüft werden und irgendwie schlüssig sein, zumindest so weit wie möglich.
Die Idee von entropievernichtenden Mikro"maschinen" finde ich hochinteressant;
manche Erklärungen - wie z.B. bei der Haut - sind neu zu hinterfragen.
Und sofern machbar, bin ich fürs Ausprobieren.

#18 RE: Quantenbiologie von mithut 11.05.2017 17:38

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Zweifel ist mindestens so quantenwirksam wie Glauben :),
also ...

#19 RE: Quantenbiologie von Dr.Faust 11.05.2017 17:56

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Hallo mithut,
das Wissen bzw. das momentane Denkmodell ist auch im Zustand der Superposition.
Es ist sowohl wahr als auch nicht wahr - erst in der Praxis bricht die Wellenfunktion
zusammen und man muss eine Entscheidung treffen. Es kann aber noch sein, die
Beobachtung ist falsch ... Alles nicht so einfach.

Was genau ist Glauben? Man glaubt an etwas, zweifelt aber gleichzeitig daran.
Superposition. In der Religion wird es noch sehr lange dauern, bis die Wellenfunktion
zusammenbricht. Ansonsten geht es oft schneller.

#20 RE: Quantenbiologie von Prometheus 11.05.2017 21:39

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Die quantenbiologische Kohärenz wird beim Menschen hauptsächlich in den Mitochondrien erzeugt. In der Atmungskette finden quantenmechanische Tunneleffekte statt - dabei wird nicht nur ein Elektronengradient aufgebaut, sondern auch Kohärenz generiert!

The quantum mitochondrion and optimal health
http://www.biochemsoctrans.org/content/44/4/1101

(Hatte ich übrigens im Detail hier schon mal gepostet:Negentropie (11))

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