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#21 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von Joker 26.06.2020 09:13

Also ich empfinde Urlaub, bzw. was sich die Leute darunter vorstellen, nur noch als Stress und lebensverkürzend.

Das fängt schon beim Flug an, stundenlanges Warten in der Schlange, aufpassen dass man nicht beklaut wird, dann reingequetscht in den engen Flieger...

Und am Ziel angekommen wird es auch nicht besser. Um 6 Uhr aufstehen und die Sonnenliege mit Handtuch reservieren, weil sonst schnell alle weg sind. Gedrängel und Geschubse am Frühstücksbüffet, schlechtes Essen, verwanzte Betten, überall genau die Sorte von Leuten, denen man eigentlich entfliehen wollte

Das ganze dann am besten noch mit Corona-Maske in der brütenden Hitze. Abstandsregeln, Hygieneregeln, Quarantäne, das ganze Getue...

Für mich kein Urlaub dieses Jahr!

Wer's mag, dem wünsche ich viel Spaß!

#22 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von lupor 26.06.2020 09:22

@Joker Du musst doch nicht nach Malle fliegen, es gibt auch viele weniger stark besuchte Reiseziele.

#23 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von La_Croix 27.06.2020 10:49

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Zitat von Joker im Beitrag #21
Also ich empfinde Urlaub, bzw. was sich die Leute darunter vorstellen, nur noch als Stress und lebensverkürzend.

Das fängt schon beim Flug an, stundenlanges Warten in der Schlange, aufpassen dass man nicht beklaut wird, dann reingequetscht in den engen Flieger...

Und am Ziel angekommen wird es auch nicht besser. Um 6 Uhr aufstehen und die Sonnenliege mit Handtuch reservieren, weil sonst schnell alle weg sind. Gedrängel und Geschubse am Frühstücksbüffet, schlechtes Essen, verwanzte Betten, überall genau die Sorte von Leuten, denen man eigentlich entfliehen wollte

Das ganze dann am besten noch mit Corona-Maske in der brütenden Hitze. Abstandsregeln, Hygieneregeln, Quarantäne, das ganze Getue...

Für mich kein Urlaub dieses Jahr!

Wer's mag, dem wünsche ich viel Spaß!

Hmm, also vielleicht wäre dieses Jahr für dich Ischgl ein guter Urlaubsort zur Lebensverlängerung!

Zitat
Das fängt schon beim Flug an, stundenlanges Warten in der Schlange, aufpassen dass man nicht beklaut wird, dann reingequetscht in den engen Flieger...


Nicht zu vergessen, dass Fliegen nicht unbedingt die gesündeste Reisemethode ist:
Populärwissenschaftliche News (18)
Lungengesundheit (2)

Luft im Flugzeug kann Gehirnzellen töten

Ärzte warnen vor Schäden des Nervensystems
Aerotoxisches Syndrom: Kann die Luft im Flugzeug krank machen?

Zitat
Aerotoxisches Syndrom: Aktueller Fall wirft Fragen auf
Kann die Luft im Flugzeug krank machen? Ja, behauptet ein ehemaliger Condor-Pilot, der an den Folgen einer Vergiftung leidet. Hervorgerufen worden sei sie durch schlecht gefilterte Abgase in der Kabinenluft. Experten sprechen dabei vom "Aerotoxischen Syndrom". Was verbirgt sich dahinter? Und sind auch Passagiere in der Flugzeugkabine gefährdet?


Zitat
Da die Atemluft für die Flugzeugkabine direkt aus einem Luftverdichter in den Triebwerken entnommen und ungefiltert in die Kabine eingeleitet wird, gelangen auch die Dämpfe des giftigen Chemikalien-Gemischs in die Kabine. Nach Schätzungen der Vereinigung Cockpit kommt es bei durchschnittlich einem von 2.000 Flügen zu einem "Fume Event". Bekannt sind sie seit den 1950er Jahren. Dennoch gibt keine regelmäßigen Messungen.


https://www.rtl.de/cms/aerotoxisches-syn...en-4485528.html
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Das...ten-222703.html
https://www.ksta.de/ratgeber/gesundheit/...fliegen-4872842
https://www.focus.de/reisen/videos/unter...id_5807626.html

Aber nach Ischgl kommst du ohne Flugzeug

Zitat
Und am Ziel angekommen wird es auch nicht besser. Um 6 Uhr aufstehen und die Sonnenliege mit Handtuch reservieren, weil sonst schnell alle weg sind. Gedrängel und Geschubse am Frühstücksbüffet, schlechtes Essen, verwanzte Betten, überall genau die Sorte von Leuten, denen man eigentlich entfliehen wollte


Im Sommer oder Herbst, ist in Ischgl nicht Hauptsaison, da sollte man viel Platz und Auswahl haben.

Zitat
Das ganze dann am besten noch mit Corona-Maske in der brütenden Hitze. Abstandsregeln, Hygieneregeln, Quarantäne, das ganze Getue...


In Ischgl haben bereits 42,4% der Einwohner Antikörper, was eine schnelle Verbreitung im Falle einer zweite Welle unwahrscheinlich macht. Gleichzeitig hatten sie eine extrem geringe Sterblichkeit, was dafür spricht, dass die Luft dort extrem sauber ist.
Ischgl liegt auf 1377m Seehöhe, dort ist es also auch im Hochsommer etwas kühler (keine brütende Hitze). Weiters ist in diesen Höhen der Anteil an UV-B im Sonnenlicht viel höher, was Viren in der Luft und auf Oberflächen schnell abtötet, gleichzeitig mehr Vitamin-D Synthese ermöglicht.
Weiters hat die dünne Höhenluft einen appetitzügelnden Effekt und regt die Fettverbrennung an.
Wandern oder Mountainbiken kann man dort sowohl in gesunder Waldluft, als auch schnell mittelt Gondeln in Höhen oberhalb der Baumgrenze aufsteigen, (bis zu 2800m).

Wie es mit Bademöglichkeiten aussieht, weis ich nicht, aber eiskalte Gebirgsbäche wo man zumindest eine Kneipkur machen kann, gibts dort sicherlich.

Das könnte durchaus das Leben verlängern

#24 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von bul 27.06.2020 11:20

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Ich finde leider die Quelle nicht mehr, aber vor einigen Jahrzenten wurde in einer Doku erklärt, dass Bilder, auf denen ein Waldrand + Süßwasserquelle (Fluss, Bach oder See) + freies Feld im Sommer zu sehen sei von vielen Landschaftsbildern die beruhigendste Wirkung haben soll. Wie das gemessen oder festgestellt wurde, weiß ich nicht mehr, aber erklärt wurde es durch archaische Verknüpfungen.
Die Verfügbarkeit von Wasser als lebenswichtigstes Gut wirkt instinktiv auf den Menschen, genauso wie grüner Wald (Nahrungsmittelquelle + Ort wo man sich verstecken kann) und die freie Fläche, wo man Feinde bereits aus der Ferne erspähen kann.
Fand ich faszinierend und wenn ich z.B. Bilder oder Dokus aus Schweden oder Norwegen sehe mit unberührter Natur und sauberem Wasser, kann ich die Begründungen nachvollziehen..

LG
B

#25 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von La_Croix 27.06.2020 11:45

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Zitat von bul im Beitrag #24
Ich finde leider die Quelle nicht mehr, aber vor einigen Jahrzenten wurde in einer Doku erklärt, dass Bilder, auf denen ein Waldrand + Süßwasserquelle (Fluss, Bach oder See) + freies Feld im Sommer zu sehen sei von vielen Landschaftsbildern die beruhigendste Wirkung haben soll. Wie das gemessen oder festgestellt wurde, weiß ich nicht mehr, aber erklärt wurde es durch archaische Verknüpfungen.
Die Verfügbarkeit von Wasser als lebenswichtigstes Gut wirkt instinktiv auf den Menschen, genauso wie grüner Wald (Nahrungsmittelquelle + Ort wo man sich verstecken kann) und die freie Fläche, wo man Feinde bereits aus der Ferne erspähen kann.
Fand ich faszinierend und wenn ich z.B. Bilder oder Dokus aus Schweden oder Norwegen sehe mit unberührter Natur und sauberem Wasser, kann ich die Begründungen nachvollziehen..

LG
B

Das ist die These der evolutionären Ästhetik.

In etwa solche Bilder, sollten maximale Entspannung auslösen:
https://www.fotocommunity.de/photo/alpen...rehiba/39973308
https://mh-2-bildagentur.panthermedia.ne...139351_high.jpg


Hier ein Bild unserer Urheimat in Afrika, persönlich finde ich etwas zu verdorrt:

#26 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von bul 27.06.2020 13:23

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Wenn die Theorie stimmt, dann wäre ein Urlaub in Sibirien in den Nationalparks sicherlich sehr entspannend:
https://www.youtube.com/watch?v=LLcwEghdivg

#27 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von La_Croix 27.06.2020 16:12

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Zitat von bul im Beitrag #26
Wenn die Theorie stimmt, dann wäre ein Urlaub in Sibirien in den Nationalparks sicherlich sehr entspannend:
https://www.youtube.com/watch?v=LLcwEghdivg


Wirklich wunderschöne Landschaft, das Video sieht man sich gern an .
Den Alpen ist die Gegend gar nicht mal so unähnlich.





#28 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von La_Croix 04.07.2020 07:54

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Nochmal zu Urlaub in den Bergen, der erniedrigte Luftdruck ist die einfachste Möglichkeit, um den Körper zur Produktion von mehr Erythropoietin (EPO) zu bewegen.

Zitat
In großer Höhe sinkt Sauerstoff-Partialdruck in der Atemluft, und dies regt die Erythropoietin-Produktion an.


Zitat
Nach einem akuten Anstieg der EPO-Konzentration im Blut dauert es drei bis vier Tage, bis erkennbar mehr junge rote Blutzellen – zunächst als Retikulozyten – aus dem Knochenmark in das Blut gelangen.


https://www.pharmazeutische-zeitung.de/a...ar-bei-anaemie/

Zitat
Natürliches Doping
Nach fünf bis sieben Tagen in der Höhe beginnt der Körper sich mittels der sogenannten Akklimatisation auf die veränderten Bedingungen einzustellen. In erster Linie wird dadurch die Effizienz des Sauerstofftransports verbessert. "Durch den verminderten Sauerstoffgehalt produziert die Niere das Hormon Erythropoietin (abgekürzt EPO), das die Produktion der Erythrozyten (der roten Blutkörperchen) anregt. Die Erythrozytenanzahl nimmt zu und es kann insgesamt mehr Sauerstoff aufgenommen werden." Eine weitere längerfristige Maßnahme zur Anpassung an die Höhe betrifft den Säure- Basen-Haushalt. Durch Hyperventilation verliert der Körper Kohlendioxid, das im Blut als Säure eine Rolle spielt. Dadurch wird das Blut entsäuert.


https://www.alpin.de/sicher-am-berg/medi...r_passiert.html


Derzeit häufen sich sich neue Erkentnisse, zu den positiven Wirkungen von Erythropoetin (EPO):

Wie EPO im Gehirn wirkt
Körpereigenes "Dopingmittel" fördert Neubildung und Vernetzung von Nervenzellen

Leistungssteigerung fürs Denkorgan: Das als Dopingmittel bekannte Erythropoietin (EPO) entfaltet seine Wirkung auch im Gehirn. Wie Experimente mit Mäusen enthüllen, wird der Botenstoff dort vermehrt bei besonders starker kognitiver Belastung ausgeschüttet. Als Folge vernetzen sich die Nervenzellen effektiver miteinander – und es werden sogar neue Gehirnzellen gebildet. Das Signal für die EPO-Produktion gibt dabei ein leichter Sauerstoffmangel in den Zellen.

Zitat
Mit EPO lernt es sich schneller
Würde eine EPO-Behandlung beeinflussen, wie die Nager diese Aufgabe bewältigten? Die Ergebnisse enthüllten: Nachdem die Tiere den Wachstumsfaktor verabreicht bekommen hatten, erlernten sie die für die Laufräder erforderlichen Bewegungen schneller. Darüber hinaus waren sie deutlich belastbarer.

Weitere Untersuchungen lieferten die Erklärung für diesen Effekt. So stellten die Forscher fest, dass die Mäuse nach der Behandlung rund 20 Prozent mehr Nervenzellen in der sogenannten Pyramidenschicht des Hippocampus bildeten – einer für Lernen und Gedächtnis entscheidenden Hirnregion. „Außerdem vernetzten sich die Nervenzellen besser und schneller mit anderen Nervenzellen und tauschten dadurch effizienter Signale aus“, berichtet Ehrenreich.


https://www.scinexx.de/news/biowissen/wi...m-gehirn-wirkt/

Zitat
Zusammenfassend konnte die neurotrophe Wirkung Erythropoietins anhand dermorphologischen Entwicklung der PC-12-Zellen bestätigt werden. Die Ergebnisse stützen die These, dass Erythropoietin einen langzeitlichen positiven Einfluss auf Kognition und Lernvermögen haben kann und somit einen erfolgversprechenden Wirkstoff in der Therapie neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen darstellen könnte


https://d-nb.info/1116954141/34


Corona: Hilft EPO gegen Covid-19?
Erythropoietin könnte schwere Verläufe auf dreifache Weise abmildern

Dopingmittel gegen Corona: Das aus dem Sportlerdoping bekannte Erythropoietin könnte auf dreifache Weise gegen Covid-19 helfen. Denn das blutbildende Hormon unterstützt Atmung und Lungenfunktion, hemmt entzündungsfördernde Botenstoffe und kann das Nervensystem vor Schäden schützen, wie Forscher berichten. Erste Fallberichte deuten zudem daraufhin, dass eine EPO-Gabe schwere Corona-Verläufe mildern kann. Eine klinische Studie soll dies nun überprüfen.

Zitat
Landläufig ist Erythropoietin (EPO) vor allem als Dopingmittel bekannt. Doch dieses Wachstumshormon kommt auch von Natur aus in unserem Körper vor. Es wird bei Sauerstoffmangel ausgeschüttet wie er beispielsweise in der dünnen Luft der Hochgebirge auftreten kann. Das Erythropoietin regt dann die Bildung Roter Blutkörperchen an, wirkt aber auch auf das Atemzentrum im Stammhirn. Dadurch verbessern sich die Sauerstoffaufnahme und -transport.

Doch das ist noch nicht alles: „In den letzten 30 Jahren ist immer klarer geworden, dass EPO in vielen Geweben und Organen des Körpers freigesetzt wird. Dort übt es vielfältige Funktionen aus und wirkt als gewebeschützendes Cytokin“, erklären Hannelore Ehrenreich vom Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen und ihre Kollegen. Studien zeigen, dass EPO die Wundheilung bei Diabetikern fördert sowie die Neubildung und Vernetzung von Gehirnzellen anregt.

Erste Hinweise auf positive Effekte
Im Zuge der Corona-Pandemie könnte sich Erythropoietin sogar als hilfreich gegen Covid-19 erweisen. Tatsächlich gibt es erste Beobachtungen, die dies stützen. So erhielt ein Intensiv-Patient im Iran wegen schlechter Blutwerte EPO, woraufhin er sich auffällig schnell von seinen schweren Covid-19-Symptomen erholte. Ähnliches zeigt sich bei Patienten, die aus anderen Gründen EPO bekamen: „Wir haben beobachtet, dass Dialyse-Patienten Covid-19 auffällig gut überstehen – und genau diese Patienten erhalten im Rahmen ihrer Dialyse regelmäßig Erythropoetin“, sagt Ehrenreich.

In Südamerika zeichnet sich zudem ab, dass Bewohner der höher liegenden Bergregionen weit seltener schwere Verläufe von Covid-19 entwickeln als Menschen im Flachland. Das könnte damit zusammenhängen, dass die Hochgebirgs-Bewohner wegen der dünneren Luft von Natur aus mehr Erythropoietin bilden. Nach Ansicht von Ehrenreich und ihrem Team ist das kein Zufall. Denn ihre langjährigen Forschung zu diesem Hormon legen nahe, dass EPO gleich auf mehrfache Weise gegen SARS-CoV-2 und die Folgen der Infektion wirken kann.
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Hilfe für Atmung und Lunge
Die erste Ansatzstelle für EPO sind Lunge und Atmung bei Covid-19-Patienten: Das Coronavirus zerstört Lungengewebe, löst schwere Entzündungen aus und scheint zusätzlich auch die neuronale Steuerung der Atmung anzugreifen. Hier könnte EPO sogar auf dreifache Weise schützend eingreifen, wie die Forscher erklären. So belegen Tierversuche, dass EPO durch seine antientzündliche Wirkung Lungenzellen vor Schäden schützen und Lungenödeme verhindern kann.

„EPO hat zudem positive Effekte auf das Nervensystem, die die Atmung von Patienten verbessern könnten“, so Ehrenreich und ihre Kollegen. So ist bekannt, dass EPO auf das Atemzentrum im Hirnstamm wirkt und so die Atemtätigkeit anregt. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass das Mittel bei Sauerstoffmangel auch den Zwerchfellnerv aktiviert und auf diese Weise das Luftholen intensivieren kann.

Hemmt den Cytokinsturm
Ein zweiter Wirkungsbereich ist die überschießende Immunreaktion bei vielen Covid-19-Patienten. Bei diesem „Cytokinsturm“ schütten die infizierten Zellen und Gewebe enorme Mengen an entzündungsfördernden Botenstoffen aus. Dies lässt Lungengewebe und Gefäße anschwellen, zerstört Zellen und kann zu einem Kollaps des gesamten Körpers führen.

Dieser Entgleisung der Immunantwort wirkt EPO entgegen: „Erythropoietin hemmt entzündungsfördernde Cytokine, schützt Zellen vor der Apoptose und fördert die Wundheilung“, berichten Ehrenreich und ihre Kollegen. „Zudem werden EPO-Rezeptoren auf verschiedenen Immunzellen exprimiert, wodurch das Hormon ihre Aktivierung, Differenzierung und Funktion direkt beeinflussen kann.“

Schutzwirkung auch auf Nerven und Gehirn
Eine dritte Schutzwirkung von EPO betrifft das Nervensystem. Schon länger zeigen Fallberichte, dass das Coronavirus auch Nerven und Gehirn angreift und eine ganze Palette von neurologischen Schäden und Ausfällen hervorrufen kann – von Riechstörungen über Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu Krämpfen, Lähmungen und Schlaganfällen. Einige Covid-19-Patienten leiden nach ihrer Genesung unter anhaltende Nervenschäden.

Tierversuche und erste klinische Studien beim Menschen belegen jedoch, dass EPO auch Zellen der Nerven und des Gehirns schützen kann. „Unter schädigenden Bedingungen wie beispielsweise Hirnverletzungen werden EPO und der EPO-Rezeptor vermehrt gebildet“, berichten Ehrenreich und ihre Kollegen. „Dies hat neuroprotektive Effekte, wirkt dem Zellselbstmord entgegen und fördert die Regeneration der Nervenzellen.“ Diese Wirkung haben die Forscher unter anderem bei Schlaganfällen, Multipler Sklerose oder Schizophrenie bereits nachgewiesen.


https://www.scinexx.de/news/medizin/coro...gegen-covid-19/
https://www.mpg.de/15111634/covid-19-epo
https://www.n-tv.de/wissen/Hilft-ein-Dop...le21889122.html

Vielleicht werden Höhenkliniken, die seit der Einführung der Antibiotika beständig im Niedergang befinden eines Tages wieder ein Revival erleben?

Siehe auch:
Urlaub als Lebensverlängerung?

#29 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von Domino 04.07.2020 16:33

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Zitat von Joker im Beitrag #21
Also ich empfinde Urlaub, bzw. was sich die Leute darunter vorstellen, nur noch als Stress und lebensverkürzend.

Das fängt schon beim Flug an, stundenlanges Warten in der Schlange, aufpassen dass man nicht beklaut wird, dann reingequetscht in den engen Flieger...



Auf den Minenfeldern in Afghanistan soll es angenehm ruhig sein, kein Stress, keine Hektik und vor allem kein Gedränge!

#30 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von La_Croix 04.08.2020 08:53

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Passt auch hier her.
Aufenthalt in 1560m Seehöhe für 21 Tage verbessert Lungenfunktion von Asthmapatienten und normalisiert die fehlregulierte Balance ihres Immunsystems!
Ich vermute mal, auch die Lungen von (noch) gesunden Menschen werden davon profitieren ab und zu mal für 1 - 2 Wochen in den Bergen Urlaub zu machen, speziell wenn man in Städten mit schlechter Luft wohnt.

Asthma-Behandlung in den Bergen
Höhentherapie bei Asthma

Was kann die Höhentherapie bei Asthma bronchiale bewirken? Dies untersuchte ein Wissenschaftsteam im Luftkurort Davos in einer kleinen Studie. Ihr Ergebnis: Die Behandlung in Höhenregionen kann sich bei allen Asthma-Formen nachhaltig positiv auswirken und verbessert nicht nur die Symptome, sondern wirkt sich auch günstig auf Immunreaktionen aus.

Zitat
21 Tage lang wurden 26 Menschen mit Asthma bronchiale untersucht, die wegen ihrer Erkrankung in einer Lungenklinik in Davos stationär behandelt wurden. Davos liegt auf etwa 1.560 Metern über dem Meeresspiegel. Die Teilnehmenden wurden in Asthma-Typen eingeteilt: Neun Personen hatten eosinophiles allergisches Asthma, neun litten unter nicht eosinophilem allergischem Asthma und acht hatten nicht eosinophiles, nicht-allergisches Asthma.

Zu Beginn und am Ende des Höhenaufenthalts wurden verschiedene Untersuchungen durchgeführt, darunter Lungenfunktionsmessungen und FeNO-Tests und die Probandinnen und Probanden füllten Fragebogen zu ihrer Asthma-Kontrolle aus. Außerdem bestimmten die Forschenden spezifische für Asthma typische immunologische Parameter im Blut der Teilnehmenden.

Verbesserung bei allen Asthma-Formen
Das Ergebnis: Während der Reha in großer Höhe verbesserten sich die klinischen Parameter wie die Lungenfunktion und der FeNO-Test signifikant. Auch die Asthma-Symptome gingen zurück. Die Auswertung der Blutproben ergab sogar auch auf molekularer Ebene positive Auswirkungen der Höhentherapie. So zeigten sich Verbesserungen bei verschiedenen Parametern der für viele Asthma-Formen typischen sogenannten Typ-2-Immunreaktion.

Die Höhentherapie zeige somit für alle Asthma-Formen nachhaltig positive Ergebnisse
, schlussfolgern die Studienautoren. Nicht nur bezüglich der Asthma-Symptome, oder klinischer Parameter wie der Lungenfunktion, sondern konkret auch bei den immunologischen Befunden. Dies sei ein nicht selbstverständliches Ergebnis, denn die einzelnen Asthma-Formen reagieren auf viele Behandlungen unterschiedlich.


https://www.lungeninformationsdienst.de/...hma//index.html

Asthma bronchiale:
Was die Höhentherapie bewirken kann

Eine medizinische Rehabilitation in Höhenregionen kann sich bei allen Formen von Asthma bronchiale nachhaltig positiv auswirken. Sie verbessert nicht nur die Beschwerden, sondern wirkt sich auch günstig auf immunologische Befunde aus. Dies zeigte nun eine Forschungsgruppe in dem Luftkurort Davos in einer kleinen Studie.

Zitat
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchten über 21 Tage 26 Menschen mit Asthma, die sich wegen ihrer Erkrankung in stationärer Behandlung in einer Lungenklinik befanden und verglichen die Befunden mit neun gesunden Kontrollpersonen. Die Lungenklinik in Davos liegt auf einer Höhe von etwa 1.560 Metern über dem Meeresspiegel. Es erfolgte eine Einteilung nach Asthma-Typen: Neun Personen hatten eosinophiles allergisches Asthma, neun litten unter nicht eosinophilem allergischem Asthma und acht Teilnehmende wurden in die Gruppe nicht eosinophiles, nicht-allergisches Asthma eingeteilt.

Verbesserungen bei allen Asthma-Subtypen
Das Wissenschaftsteam analysierte zu Beginn und Ende des Höhenaufenthalts bestimmte immunologische Parameter im Blut der Teilnehmenden. Zudem wurde die Krankengeschichte erhoben, körperliche Untersuchungen inklusive Lungenfunktionsmessungen und Messungen der Stickstoffmonoxid-Konzentration in der Ausatemluft (FeNO-Test) durchgeführt und die Studienteilnehmenden füllten Fragebogen zu ihrer Asthma-Kontrolle aus.

Während des Höhenaufenthalts besserten sich die Asthma-Symptome und die klinischen Parameter wie die Lungenfunktion signifikant. Die Forschenden stellten aber auch Verbesserungen der immunologischen Werte in den Blutproben fest, so verbesserte sich die für viele Asthma-Formen typische sogenannte Typ-2-Immunreaktion nachweislich.

Die Schlussfolgerung der Studienautoren: Die Höhentherapie zeigte bei allen Asthma-Typen eine positive Wirkung, sowohl bei der Asthma-Kontrolle, den Lungenfunktionsparametern, aber auch auf zellulärer Ebene. Dies sei ein nicht selbstverständliches Ergebnis, denn die einzelnen Asthma-Unterarten reagieren auf viele Behandlungen unterschiedlich.


https://www.allergieinformationsdienst.d...irken-kann.html


Originalstudie auf Deutsch:
https://link.springer.com/article/10.1007/s15033-020-1823-4

Originalstudie auf Englisch:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31267528/

Auch interessant:

Zitat
Seit langem ist bekannt, dass moderat hoch gelegene, alpine Regionen wie Davos sich positiv auf die Abheilung allergischer Symptome und auch Asthma auswirken. Kürzlich publizierte Studien konnten zeigen, dass in Davos gewisse proentzündliche bakterielle Komponenten fehlen, wohingegen diese auf Artemisia-Pollen im Flachland in hohen Konzentrationen nachzuweisen sind. Gleichzeitig konnte eine weitere Studie zeigen, dass Allergiker Symptome in größeren Höhen innerhalb von Stunden verlieren und gleichzeitig Immunglobuline im Nasensekret, nämlich IgA, hochregulieren, die auch noch zwei Wochen später nach Rückkehr ins Flachland im Nasensekret nachzuweisen sind. Diese Erkenntnisse zusammen weisen auf einen gewissen „alpinen Effekt“ hin, der vielfältige Ursachen hat, die sicherlich weit über das alleinige Fehlen von Triggerfaktoren wie Pollen hinausgehen. Zukünftige Studien sollten sich an der von der Gruppe von Professor Akdis aus Davos orientieren, um medizinische Rehabilitation mit Methoden der modernen Grundlagenwissenschaft zu validieren und in der Tiefe zu verstehen.


https://link.springer.com/content/pdf/10...-020-1823-4.pdf


Vielleicht werden Luftkuren in den Bergen wieder in Mode kommen.

Zitat
In Deutschland war der Arzt Hermann Brehmer (1826–1889) den Quellen zufolge der erste, der die bis dahin unheilbare Krankheit Tuberkulose als heilbar bezeichnete, und zwar mit Hilfe der Luftkur. 1856 schrieb er seine Dissertation mit dem Titel Die Gesetze und die Heilbarkeit der chronischen Tuberkulose der Lunge. Er ging davon aus, dass es „immune Orte“ gibt, die zum einen auf Grund ihres Klimas die Bewohner wirksam vor dem Auftreten von Tuberkulose schützen und zum anderen nach Ausbruch der Krankheit heilend wirken. 1863 ließ er ein Sanatorium für Lungenkranke in Görbersdorf in Schlesien errichten, wo er die Liegekur im Freien einführte. Es wurde zu einem Prototyp für Lungenheilstätten.

Brehmer war als Botanikstudent an Tuberkulose erkrankt und sein Arzt empfahl ihm, ein für ihn zuträglicheres Klima aufzusuchen. Er reiste in die Berge des Himalaya, betrieb dort botanische Studien und kehrte geheilt in seine Heimat zurück. Er begann Medizin zu studieren. Brehmer sowie der zur gleichen Zeit in Davos als Landschaftsarzt tätige Alexander Spengler waren überzeugt, dass das Klima in Dörfern, wo es keine Tuberkulosefälle gab, die Tuberkulose heilen müsse. Brehmer vertraute jedoch nicht allein auf die heilende Wirkung des Klimas. Seine Tuberkulosekranken mussten sich inmitten von Tannenwäldern bei guter Ernährung auf den Balkonen Freiluft-Liegekuren unterziehen.


https://de.wikipedia.org/wiki/Luftkur#Hermann_Brehmer

Es ist sicherlich kein Zufall, dass in Ischgl fast alle Coronainfektionen so glimpflich verliefen.

#31 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von La_Croix 10.08.2020 09:32

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https://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheit...dheitstourismus




5 Gründe, warum Urlaub am Meer dem Körper gut tut
Welche positiven Wirkungen das Salzwasser auf die Gesundheit hat.

Zitat
1. Pflegt die Haut
Insbesondere Menschen, die unter Hautkrankheiten wie Akne, Schuppenflechte oder Neurodermitis leiden, profitieren vom Bad im Meerwasser. Seine entzündungshemmende Wirkung reduziert die Beschwerden der Erkrankungen, Wunden heilen schneller. Salzwasser löst außerdem abgestorbene Hautschuppen, wodurch die Haut glatter und weicher wird. Das Salz im Meer führt dazu, dass die Haut elastischer und dehnbarer wird. Wer allerdings unter trockener Haut leidet, sollte Wasser mit hohem Salzgehalt in Maßen genießen und anschließend mit einer Feuchtigkeitscreme nachhelfen.

Für die Haare gilt: Das Meersalz ist mit seinen Mineralstoffen gut für die Pflege geeignet. Allerdings verdunstet nach dem Schwimmen im Meer das Wasser auf der Kopfhaut, das Salz bleibt hingegen zurück. Es saugt Feuchtigkeit und Fett auf – die Kopfhaut trocknet aus. Deshalb sollte man die Haare nach dem Baden im Meer immer mit Süßwasser ausspülen.

2. Befreit die Atemwege
Die Meeresluft ist besonders rein. Pollen oder Smogbelastungen kommen an Küsten in deutlich geringerer Konzentration vor als im Landesinneren. Die Brandung am Meer treibt außerdem Aerosole, das sind winzige Teilchen aus Jod und Salz, in die Atemwege. Sie lösen Schleim, was besonders Heuschnupfen- und Asthma-Geplagten Abhilfe verschafft. Wer unter Atemwegserkrankungen leidet und sich mehrere Wochen am Meer aufhält, kann die positiven Effekte oft noch Monate danach feststellen.

3. Fördert Entspannung
Meeresrauschen sorgt bei vielen schon nach wenigen Minuten für ein Gefühl tiefer Entspannung. Nicht umsonst gibt es CDs, die einen das Geräusch stundenlang abspielen lassen. Woher dieser Zusammenhang kommt, ist nicht ganz eindeutig. Belegt ist allerdings, dass Meeresrauschen Tinnitus-Patienten helfen kann. Das Rauschen lenkt die akustische Aufmerksamkeit von den unangenehmen Ohrgeräuschen ab. Das hält allerdings nur solange wie man sich beim Meer aufhält.

4. Entlastet die Gelenke
Der Salzgehalt im Wasser sorgt für Auftrieb und entlastet so die Gelenke und Knochen. Das gilt auch in Süßwasser, in Salzwasser ist die Wirkung allerdings etwas stärker. Der Druck auf die Knochen wird gelindert, wovon vor allem Rheumapatienten profitieren können. Das Meer aktiviert außerdem zu Bewegung, etwa beim Schwimmen oder dem Spazieren am Strand. Das beugt der Versteifung der Gliedmaßen vor und tut nicht nur Rheumapatienten gut.

5. Stärkt das Immunsystem
Am Meer ist der Körper starken Klimareizen durch Sonne, Wind und Wasser ausgesetzt. Vor allem Wind und kühleres Wasser sorgen dafür, dass die Durchblutung angeregt wird. Das gilt z.B. auch für die Schleimhäute, die sich dadurch besser gegen Infekte wehren können. Das Immunsystem wird aktiviert, hinzu kommt die bereits erwähnte entzündungshemmende sowie eine desinfizierende Wirkung des Meerwassers.

Wer es heuer nicht ans Meer schafft, kann die positiven Wirkungen mit einem Salzbad zuhause nachempfinden. Dazu ein bis zwei Tassen Meersalz (erhältlich z.B. in der Apotheke) beim Einlassen des Wassers in die Badewanne geben. Die Badedauer beträgt etwa 20 bis 30 Minuten. Anschließend das Salzwasser lauwarm abspülen.


https://kurier.at/wissen/5-gruende-warum...tut/143.391.626



Urlaub im Gebirge – Warum uns die Höhenluft so gut tut

Zitat
Der Mensch hat sich schon immer zu den Bergen hingezogen gefühlt – neben dem Meer gibt es keine so starke Urlaubssehnsucht wie Berge. Berge bedeuteten für den Menschen schon immer einen sicheren Rückzugsort, frisches Quellwasser, reichhaltige Nahrung und … gesundheitliche Vorteile. Um die soll es heute gehen.

Der heutige Beitrag ist ein Gastbeitrag von Martin Auerswald. Martin ist studierter Biochemiker und gibt auf SchnellEinfachGesund und Primal State einfache Gesundheitstipps, die jeder einfach umsetzen kann.
Urlaub in der Natur – Balsam für Körper und Seele

Wir leben in einer immer schnelleren und gestressten Gesellschaft. Digitalisierung und Globalisierung treiben Konkurrenzdruck und Optimierungen immer weiter. Leidtragender ist am Ende der Arbeitnehmer, der unter immer höherem Arbeitsdruck steht. Im Urlaub sollte angestauter Stress bestmöglich abgebaut werden und dem Körper einmal Ruhe gegönnt werden.

Urlaub in der Natur hat den Vorteil, dass Körper, Geist und Seele komplett „resettet“ werden. Alles gleicht sich wieder den natürlichen Rhythmen an, der Körper wird geerdet, hat ein wenig Sonne und Bewegung und muss beim Anblick der Natur einmal nicht an die Arbeit denken.

Ob Meer, See, Camping, Wald oder Gebirge – die Natur hat heilende Eigenschaften, was weithin bekannt ist. Wenn du also nach einer Auszeit im Gebirge Sehnsucht hast, haben wir ein paar gute Gründe parat, warum die Gesundheit in vielerlei Hinsicht davon profitiert:
Warum die Höhenluft uns so gut tut

Es muss etwas passieren auf 1000 m Höhe, warum es uns dort hinzieht und es uns nach dem Urlaub so viel besser geht. Das wollen wir uns im Anschluss genauer ansehen – mit ein wenig Biologie im Hinterkopf:

#1 Höhenluft ist natürliches Doping
Fußballmannschaften machen genauso wie Tour de France-Teilnehmer routinemäßig Trainingslager in den Anden oder Pyrenäen. Warum? Weil der Körper bei der Höhenluft (und reduziertem Luftdruck) mehr EPO (Erythropoetin) bildet.

Mit diesem Hormon wurde Lance Armstrong beim Dopen erwischt. EPO führt zur erhöhten Bildung von roten Blutkörperchen – das Blut kann dann mehr Sauerstoff transportieren, was Gesundheit, Wohlbefinden und sportliche Leistungsfähigkeit erhöht. Auch Menschen mit Anämie profitieren sehr von diesem Effekt.

#2 Volles Sonnenspektrum
Die Sonne hat auf 2000 m Höhe ein anderes Lichtspektrum als auf 200 m Höhe. Genauer gesagt, hat sie ein vollständigeres Lichtspektrum, da es in der Höhe weniger Smog und Gase gibt, die bestimmte Lichtfrequenzen herausfiltern. Höhensonne entspricht daher einem vollständigeren und natürlicherem Sonnenlicht – dem Sonnenlicht vor der Industrialisierung.

#3 Mehr Infrarotlicht
Im Gebirge und in großen Höhen ist der Anteil an Infrarotlicht höher. Infrarotlicht ist ein langwelliges Licht, das tief in den Körper eindringt und sowohl die Durchblutung und den Energieverbrauch erhöht als auch chronische Infekte bekämpft:

Infrarotlicht ist stark antibakteriell. Ein Vorteil für alle, die an Borreliose, Chlamydien, Toxoplasma oder anderen systemischen Infekten leiden.

Immunzellen werden durch Infrarotlicht übrigens auch stärker aktiviert. Dies hat den Vorteil, dass man weniger krank wird.

#4 Mehr Bewegung
Wer Urlaub im Gebirge macht, ist automatisch mehr in Bewegung. Schließlich fährt man nicht dort hinauf, um auf dem Liegestuhl zu sitzen und die frische Luft zu genießen. Man geht wandern, spazieren, im Winter rodeln oder Ski fahren.

Abends geht es dann in die Sauna oder in die nahe gelegene Therme. Das kann man im Vergleich zu normalem Strandurlaub getrost als Aktivurlaub bezeichnen. Wer dies auch noch in der Höhe tut, hat gleich doppelt Vorteile und kann ganz nebenbei ein paar Kilogramm abnehmen.

#5 Frische Luft
Nirgends ist die Luft so frisch und rein wie in höher gelegenen Regionen. Deutlich weniger Abgase, Feinstaub und Pollen lassen sich auf Höhen über 1000 m nachweisen. Ein starker Vorteil für alle Asthmatiker, Allergiker oder all jene, die der Großstadtluft einmal entkommen möchten.

Endlich erhalten Lunge und Nase die Möglichkeit, lang abgelagerte Stoffe auszuatmen. Dies ist eine natürliche abschwellende Wirkung, die mit Inhalationstherapie oder Nasenduschen kombiniert werden kann.

#6 Weniger Strahlungen
Die Stimmen, dass unnatürliche Strahlungen aus Handy, WLAN, Radio, Satellitenschüsseln und Stromleitungen auf Dauer nicht gut für den Menschen sind, werden immer lauter. Denn die Strahlen werden immer mehr und immer stärker; dass unser Körper Strahlung aufnimmt, und verarbeitet kann jeder mit Autoschlüssel mit Funkverriegelung einmal testen:

Entferne dich von deinem Auto so weit, dass die Funkverriegelung nicht mehr funktioniert. Halte dann den Schlüssel von unten an deinen Kiefer und drücke erneut. Der Schädel wirkt als Verstärker der Strahlung – und lässt sie natürlich einmal quer durch.

Handystrahlung ist mittlerweile ein anerkannter Grund für Arbeitsunfähigkeit durch Tumorbildung. Und das ist erst der Anfang mit Strahlung.

Im Gebirge sind Menge und Intensität an Strahlung deutlich geringer. Wenn du dann auch noch das Handy auslässt, tust du deinem Körper zusätzlich etwas Gutes. Dann bekommen Stoffwechsel und zentrales Nervensystem die Gelegenheit, sich vom „Elektrosmog“ zu erholen. Am deutlichsten merkst du dies daran, dass du besser schläfst.


https://www.feldhof.com/de/blog/2019/09/...uft-so-gut-tut/

#32 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von La_Croix 09.04.2021 16:25

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Wie Griechenland coronafreie Inseln für den Tourismus schaffen will
Kleine Inseln haben bei den Corona-Impfungen Priorität. Einige von ihnen haben schon alle Erwachsenen durchgeimpft. Codename: Freiheit.
https://kurier.at/politik/ausland/wie-gr...-will/401343093

Impfungen auf kleinen griechischen Inseln
Sun, Sea and Covid-free

Weil auf den kleinen, abgelegenen griechischen Inseln nur wenige Menschen leben, hat die Regierung die Impfreihenfolge dort aufgehoben. Werden die Inseln so zu sicheren Urlaubszielen für Touristen?

https://www.spiegel.de/politik/ausland/c...d0-11a1ee8d98be


Capri, Ischia, Elba und Co
Italiens Inseln sollen coronafreie Zonen werden

Urlaub ganz ohne Corona: Italien möchte die Bevölkerung seiner kleineren Inseln immunisieren, um so Urlaubern schon dieses Jahr einen entspannten Sommerurlaub zu ermöglichen.

https://www.kleinezeitung.at/lebensart/r...ronafreie-Zonen

Reisesicherheit
Sardinien und Sizilien wollen vor Sommersaison Corona-frei werden

Als Corona-freie Regionen wollen die beiden Inseln Touristen zurückgewinnen und richten einen Appell für eine massive Impfkampagne an die Regierung

https://www.derstandard.de/story/2000125...ronafrei-werden

Diese italienischen Inseln wollen zur Covid-freien Zone werden
Strenge Kontrollen sollen dafür sorgen, dass nur negativ getestete Urlauber auf die Inseln kommen.
https://kurier.at/freizeit/reise/diese-i...erden/401344475

#33 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von parcel 16.05.2021 14:52

Zitat von Windsurfer im Beitrag #3
Uns zieht es nie weit weg, also Europa. Radfahren auf Mallorca im Frühling und Lanzarote im Winter, ansonsten unser Mobilheim am Ijsselmeer und das Mittelgebirge zu Hause. Eigentlich haben wir permanent Urlaub. Dann sollte es ja klappen mit der Lebensverlängerung 🙄

Zitat von La_Croix im Beitrag #31
5 Gründe, warum Urlaub am Meer dem Körper gut tut
[u]Welche positiven Wirkungen das Salzwasser auf die Gesundheit hat./u]

https://kurier.at/wissen/5-gruende-warum...tut/143.391.626

Ich habe heute unseren Nordseeurlaub gebucht, gute Unterkünfte sind kaum noch zu bekommen, die Leute sind urlaubshungrig alle wollen wieder raus. Der anstehende Urlaub ist für mich ein Lichtblick und ich freue mich schon sehr darauf. Hoffentlich wird mir nicht wieder eine neue Mutation einen Strich durch die Rechnung machen.

Ich möchte endlich mal wieder etwas richtig Wichtiges für die Lebensverlängerung tun und Urlaub ist für mich das Allerwichtigste nichts bringt soviel für die Gesundheit, wie Reisen, Ferien machen .

#34 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von La_Croix 04.07.2021 10:46

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Ein Wellnes-Urlaub in einem guten Spa kann die Gesundheit stark unterstützen, dafür sollte man aber mindestens eine Woche dort sein, nicht nur ein Wochende.
Der Effekt hält dann wohl auch zumindest 6 Wochen an!

Health effects of a long-term stay in a spa resort
Abstract:

Zitat
The authors examined periodic changes in endocrinological stress markers in saliva samples collected from 31 women who spent 8 days in a spa resort. Levels of salivary cortisol and chromogranin A (CgA) were evaluated by enzyme-linked immunosorbent assay. To evaluate health-related lifestyle factors, patterns of behavior, perceived stressors, and stress reactions of the subjects, the authors administered written questionnaires. Individuals who scored poorly on an index evaluating lifestyle health factors, or reported stressful life events, showed a significant increase in CgA levels during the stay. This suggests that, for these people, the long stay in the spa ameliorated stress. These findings are somewhat different from those of studies in which researchers have evaluated the effects of shorter-term leisure trips.


https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17672355/


Do Wellness Tourists Get Well? An Observational Study of Multiple Dimensions of Health and Well-Being After a Week-Long Retreat
Abstract:

Zitat
Background: Wellness retreats use many complementary and alternative therapies within a holistic residential setting, yet few studies have evaluated the effect of retreat experiences on multiple dimensions of health and well-being, and no published studies have reported health outcomes in wellness tourists.

Objectives: To assess the effect of a week-long wellness-retreat experience in wellness tourists.

Design: A longitudinal observational study with outcomes assessed upon arrival and departure and 6 weeks after the retreat.

Setting: A rural health retreat in Queensland, Australia.

Interventions: A holistic, 1-week, residential, retreat experience that included many educational, therapeutic, and leisure activities and an organic, mostly plant-based diet.

Outcome measures: Multiple outcome measures were performed upon arrival and departure and 6 weeks after the retreat. These included anthropometric measures, urinary pesticide metabolites, a food and health symptom questionnaire, the Five Factor Wellness Inventory, the General Self Efficacy questionnaire, the Pittsburgh Insomnia Rating Scale, the Depression Anxiety Stress Scale, the Profile of Mood States, and the Cogstate cognitive function test battery.

Results:
Statistically significant improvements (p < 0.05) were seen in almost all measures (n = 37) after 1 week and were sustained at 6 weeks (n = 17). There were statistically significant improvements (p < 0.001) in all anthropometric measures after 1 week, with reductions in abdominal girth (2.7 cm), weight (1.6 kg), and average systolic and diastolic pressure (−16.1 mmHg and −9.3 mmHg, respectively). Statistically significant improvements (p < 0.05) were also seen in psychological and health symptom measures. Urinary pesticide metabolites were detected in pooled urine samples before the retreat and were undetectable after the retreat.

Conclusion: Retreat experiences can lead to substantial improvements in multiple dimensions of health and well-being that are maintained for 6 weeks. Further research that includes objective biomarkers and economic measures in different populations is required to determine the mechanisms of these effects and assess the value and relevance of retreat experiences to clinicians and health insurers.


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5312624/

#35 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von lupor 09.07.2021 21:18

Ich gehe davon aus, dass Deutschland ab Herbst, spätestens jedoch ab Winter wieder einen Lockdown bekommt. Dann werde ich definitiv versuchen, sollten es meine Finanzen hergeben, einige Monate in ein Land zu reisen, in dem Gyms geöffnet sind. Sport ist für mich absolut notwendig, um einen gesunden Lifestyle zu haben. Durch den Lockdown habe ich ca. 10-15kg zugenommen und meinen Stoffwechsel verlangsamt. Übungen zu Hause haben mir nicht geholfen. Das Risiko eines schweren Coronaverlaufs oder Post-Covid schätze ich für mich persönlich geringer ein, als das Risiko durch mangelnden Sport. Das mag für ältere Menschen, v. a. Ungeimpfte, aber anders sein.

#36 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von parcel 10.07.2021 11:31

@lupor

Ich würde Dir empfehlen, ein Hormonprofil bei einem Arzt erstellen zu lassen, wichtig wären die Schilddrüsenwerte, wenn möglich auch DHEA. Deine Gewichtszunahme kann man alleine mit zu wenig Sport nicht begründen, da liegt bestimmt etwas im Argen. Melatonin ist auch ein Hormon, dass das Gewicht eher reduziert, insofern machst Du das schon richtig. Der TSH Wert sollte bei Gewichtsproblemen niedrig sein, ideal ist ein Wert mit einer 0,.. oder höchsten 1,..

#37 RE: Urlaub als Lebensverlängerung? von lupor 10.07.2021 13:15

Danke, aber hier geht es mir mehr um den Urlaub in Ländern mit mehr Freiheit als um meine Hormone. Ich halte es für schwierig, ohne Sport gesund zu leben. Analog kann ich mir vorstellen, dass Urlaub für die psychische Gesundheit vieler vom Lockdown Betroffener gut sein könnte und dass es weitere negative Auswirkungen des Lockdowns gibt, die man mit Urlaub beheben bzw. umgehen kann.

Was ich noch gefunden habe (nicht bezogen auf Lockdowns versteht sich):

Zitat
Bei leichten Depressionen kann ein Urlaub die Krankheitssymptome lindern. Bei einer schweren depressiven Episode ist hingegen von einem Urlaub abzuraten.


https://www.betanet.de/depressionen-urlaub.html

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