#1 Gelée royale von Prometheus 08.09.2017 08:14

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Gelee Royal
"Gelee Royal ist ein wirkstoffreicher Futtersaft, der die Heranreifung der Bienenkönigin ermöglicht und aus der traditionellen Medizin bekannt ist. Die Forschung ist hauptsächlich an Zellkulturen und Tiermodellen durchgeführt worden und befasst sich mit dem Einfluss auf das Immunsystem, Nervensystem, Blutzuckerregulation, die kardiovaskuläre Gesundheit mit Schwerpunkt Bluthochdruck und dem positiven Einfluss auf die Lebensspanne. Klinische Studien sind rar, so dass eine Wirksamkeit im Menschen nicht ausreichend belegt ist."
https://www.inutro.com/gelee-royal

Gelee Royal hat es mit dieser Studie aus dem Jahr 2003 (23% verlängerte durchschnittliche Lebensspanne) immerhin in die Top five der Maus-Geroprotektoren geschafft:

Royal Jelly prolongs the life span of C3H/HeJ mice: correlation with reduced DNA damage.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12954483

#2 RE: Gelée royale von vera8555 10.09.2017 14:04

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Da fällt mir die Geschichte von Roald Dahl ein: ein schwächlicher Imker und seine Frau bekamen ein schwächliches Kind. Der Vater fütterte das Baby mit Gelee royale und siehe da, es wurde groß und stark. Am Ende hat auch der Vater Gelee royale gegessen und wurde zu einer menschlichen Biene - sehr lustig geschrieben

#3 RE: Gelée royale von Fichtennadel 10.09.2017 18:42

https://www.mysticmomentsuk.com/raw-mate...l-extracts.html

#4 RE: Gelée royale von La_Croix 06.10.2017 08:33

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Honey, Propolis, and Royal Jelly: A Comprehensive Review of Their Biological Actions and Health Benefits.
BACKGROUND:
There are several health benefits that honeybee products such as honey, propolis, and royal jelly claim toward various types of diseases in addition to being food.
SCOPE AND APPROACH:
In this paper, the effects of honey, propolis, and royal jelly on different metabolic diseases, cancers, and other diseases have been reviewed. The modes of actions of these products have also been illustrated for purposes of better understanding.
KEY FINDINGS AND CONCLUSIONS:
An overview of honey, propolis, and royal jelly and their biological potentials was highlighted. The potential health benefits of honey, such as microbial inhibition, wound healing, and its effects on other diseases, are described. Propolis has been reported to have various health benefits related to gastrointestinal disorders, allergies, and gynecological, oral, and dermatological problems. Royal jelly is well known for its protective effects on reproductive health, neurodegenerative disorders, wound healing, and aging. Nevertheless, the exact mechanisms of action of honey, propolis, and royal jelly on the abovementioned diseases and activities have not been not fully elucidated, and further research is warranted to explain their exact contributions.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28814983

#5 RE: Gelée royale von AnjaHon. 18.06.2018 13:09

Gelee Royale habe ich mir vor kurzem bestellt, wegen meinem hohen Blutdruck! Momentan nehme ich noch keine Tabletten und erhoffe mir mit diesem Produkt ihn unter Kontrolle zu bekommen, bin mal gespannt wie es sein wird.

#6 RE: Gelée royale von Speedy 18.06.2018 15:49

Gelee Royale wirkt sich bei mir warum auch immer negativ auf die Stimmung aus. Vor allem in Richtung Lethargie!

#7 RE: Gelée royale von RobinW. 11.07.2018 14:30

Ich habe auch mal Gelee Royale benutzt und muss sagen das ich nichts Besonderes von der Einnahme gespürt habe.

#8 RE: Gelée royale von La_Croix 05.12.2018 08:40

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Gelée royale von Bienen programmiert Stammzellen um
Das Wunderfutter der Bienenkönniginnen, Gelée royale, wirkt sogar auf Stammzellen von Mäusen. Haben also womöglich alle Tiere ein ganz ähnliches, bisher unentdecktes Mittel zur Hand?

Zitat
Offenbar gibt es auch in Menschen und Säugetieren eine sehr ähnliche, bisher unbekannte Variante der im Gelee Royal arbeitenden Hauptkomponente, dem Protein Royalactin, schreiben Kevin Wang von der Stanford University und seine Kollegen in »Nature Communications«. Royalactin könnte demnach nur die Bienenversion eines uralten, flächendeckend im Tierreich verbreiteten, grundlegenden Regulators sein.

Das Forscherteam hatte näher untersucht, auf welche alten, im Tierreich schon seit langer Zeit in der Evolution der Stämme verbreiteten Stoffwechselprozesse Royalactin Einfluss nimmt. Dabei fiel auf, dass das Protein nicht etwa generell auf Entwicklungsprozesse eines Organismus umschaltet oder ausdifferenzierte Gewebezellen beeinflusst: Tatsächlich wirkt es auf das evolutiv uralte und für Vielzeller biologisch wohl grundlegende Pluripotenz-Regulatornetzwerk von embryonalen Stammzellen. Royalactin verändert – über Modifikationen des Erbgut verpackenden Chromatins – die Aktivität von Genen dabei so, dass die Stammzellen in einen ursprünglicheren Zustand übergehen und unter dem Einfluss des Proteins dann zum Beispiel lange Zeit in Zellkulturen konserviert bleiben können. Dazu sind im Normalfall eigentlich verschiedene weitere konservierende Faktoren notwendig, die mit Royalactin allein verzichtbar werden.

Das Protein aus Gelée royale der Bienen wirkt dabei sogar auf Stammzellen von Mäusen: Offenbar übernimmt es also eine Funktion, die im Normalfall ein Säugetierprotein inne hat, schlussfolgerten die Forscher. Einen Kandidaten fanden die Wissenschaftler dann tatsächlich nach einer Suche in Sequenzdatenbanken: Das »Regina« getaufte Protein von Mäusen hat ähnliche Eigenschaften wie Royalactin. Demnach verfügen von Bienen bis hin zu Säugetieren offenbar völlig unterschiedliche Tiere über ein sehr ähnliches, bisher übersehenes Programm, mit dem Stammzellen womöglich mit einem einfachen Signal wann immer nötig in einen naiven Ausgangszustand zurückrückprogrammiert werden können.


https://www.spektrum.de/news/gelee-royal...llen-um/1611942

Hier die Pressemitteliung der Uni:
Honeybee protein keeps stem cells youthful
An active protein component of royal jelly helps honeybees create new queens. Stanford researchers have identified a similar protein in mammals, which keeps cultured embryonic stem cells pluripotent.
http://med.stanford.edu/news/all-news/20...s-youthful.html

Hier die originalstudie:
Honey bee Royalactin unlocks conserved pluripotency pathway in mammals

Zitat
Royal jelly is the queen-maker for the honey bee Apis mellifera, and has cross-species effects on longevity, fertility, and regeneration in mammals. Despite this knowledge, how royal jelly or its components exert their myriad effects has remained poorly understood. Using mouse embryonic stem cells as a platform, here we report that through its major protein component Royalactin, royal jelly can maintain pluripotency by activating a ground-state pluripotency-like gene network. We further identify Regina, a mammalian structural analog of Royalactin that also induces a naive-like state in mouse embryonic stem cells. This reveals an important innate program for stem cell self-renewal with broad implications in understanding the molecular regulation of stem cell fate across species.


https://www.nature.com/articles/s41467-018-06256-4


Siehe auch Beitrag #107 im Negentropie-Thread:
Negentropie (6)

#9 RE: Gelée royale von Speedy 27.09.2019 03:48

Royal Jelly and Its Components Promote Healthy Aging and Longevity: From Animal Models to Humans
https://www.mdpi.com/1422-0067/20/19/4662

#10 RE: Gelée royale von La_Croix 29.05.2020 09:08

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Bienen-Ambrosia
Wissenschafter fanden neue Verbindungen in Gelee Royale

Wiener Forscher wiesen unter anderem Inhaltsstoffe nach, die mit dem Immunsystem wechselwirken können

https://www.derstandard.at/story/2000092...in-gelee-royale


Gelée royale ist doch kein Bienenköniginnen-Macher
Fargo (USA) – Sogenanntes Gelée royale galt bislang als jener spezielle Futtersaft, mit dem Honigbienen spezielle Larven füttern und diese dadurch zu sogenannten Bienenköniginnen heranziehen. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass diese Annahme falsch ist. Der Unterschied zwischen normaler Biene und Königin liegt hingegen vielmehr in der Menge an Futter, die der auserwählten Larve zugetragen wird – nicht aber an ihrer Diät.

Zitat
Wie das Team um Julia Bowsher von der North Dakota State University nun aber aktuell im Fachjournal „Proceedings of the Royal Society B.“ (DOI: 10.1098/rspb.2020.0614) berichtet, liegt das Geheimnis des Königinnenmachens nicht in dem Sekret selbst. Es ist vielmehr die Menge an Nahrung, die den ausgewählten späteren Königinnen zugeführt wird.

Schon zuvor hatten Bowsher und Kollegen speziell jene Bienenarten erforscht, bei denen Bienenweibchen alleine leben und ihre eigenen Jungtiere großziehen. Hier entdeckten die Forscher und Forscherinnen, dass die Körpergröße der Bienen alleine von der zugeführten Nahrungsmenge abhängt. Vor dem Hintergrund dieser Beobachtungen gingen die Wissenschaftler dann der Frage nach, ob dies auch auf Honigbienen zutrifft. Zwar war auch schon zuvor bekannt, dass Honigbienenköniginnen mehr Futter als Arbeiterlarven erhalten, doch wurde dieser Umstand und die Frage der Nahrungsquantität bislang noch nie systematisch erforscht.

Um diese Fragen zu klären, führten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein kontrolliertes Experiment durch: Dabei zogen sie im Labor Honigbienenlarven unter neun unterschiedlichen Nahrungsmittelgaben (Diäten), mit unterschiedlichen Mengen an Gelée royale und verschiedenen Zuckerarten auf.

Das Ergebnis: Jene Bienen, die schlichtweg die größte Menge an Nahrung zu sich nahmen, entwickelten sich derart, dass sie nicht von jenen Bienen unterschieden werden konnten, die von ihren Völkern als Königinnen großgezogen worden waren. Zudem war die Fähigkeit sich zu einer Königin zu entwickeln nicht vom Verhältnis von Proteinen und Zuckern abhängig.

Allerdings bleiben weiterhin viele Fragen unbeantwortet: So wissen Wissenschaftler zwar, welche Hormone und Gene für die Königinnenentwicklung verantwortlich sind, doch sie wissen noch nicht, wie und wann diese Hormone und Gene sich verändern, wenn die Nahrungszufuhr quantitativ ansteigt.


https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de...macher20200527/

Die Originalstudie:
Diet quantity influences caste determination in honeybees (Apis mellifera)

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