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#1 Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von La_Croix 19.10.2017 13:15

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Hallo,

Ich habe mich in letzter Zeit etwas mit Luftqualität und AA/LE beschäftigt und schon darüber nachgedacht darüber einen allgemeinen Thread zu erstellen.
Siehe Dazu:
Zimmerpflanzen
Wirkungen von Bäumen, Holz und der Waldluft

Da ich gerade gesehen habe, dass Josh Mitteldorf einen guten Beitrag zur Auswirkung von Luftverschmutzung verfasst hat, dachte ich, ich verlinke diesen mal.

Air Pollution and Life Expectancy
“Increased air pollution cuts victims’ lifespan by a decade, costing billions” blared the headline from Eurekalart last summer. I spent five months of the last 15 in Beijing, with arguably the worst air quality in the world. I call Philadelphia my home, with the 10th worst air pollution in the US. In the past, before good statistics were available, I have been an advocate, board member and even expert witness in support of clean air legislation. Now I dreaded discovering what air pollution might be doing to my long-term health. I procrastinated, and left this project on a back burner for a year. But when I finally chained myself to my desk to research this column, the results were not nearly so bad as my fears.
https://joshmitteldorf.scienceblog.com/2...ife-expectancy/

Passend dazu:
Air Pollution Stress and the Aging Phenotype: The Telomere Connection.

Zitat
Aging is a complex physiological phenomenon. The question why some subjects grow old while remaining free from disease whereas others prematurely die remains largely unanswered. We focus here on the role of air pollution in biological aging. Hallmarks of aging can be grouped into three main categories: genomic instability, telomere attrition, and epigenetic alterations leading to altered mitochondrial function and cellular senescence. At birth, the initial telomere length of a person is largely determined by environmental factors. Telomere length shortens with each cell division and exposure to air pollution as well as low residential greens space exposure is associated with shorter telomere length. Recent studies show that the estimated effects of particulate air pollution exposure on the telomere mitochondrial axis of aging may play an important role in chronic health effects of air pollution. The exposome encompasses all exposures over an entire life. As telomeres can be considered as the cellular memories of exposure to oxidative stress and inflammation, telomere maintenance may be a proxy for assessing the "exposome". If telomeres are causally related to the aging phenotype and environmental air pollution is an important determinant of telomere length, this might provide new avenues for future preventive strategies.


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27357566

Leider geht Josh nicht auf alles wichtige ein, etwa auf die Radonbelstung. Es ist ein radioaktives Edelgas, dass aus der Erde austritt. Es ist ein Alphastrahler, wirkt also sehr schädlich auf die DNA von Zellen. Alpha-Strahlen werden von den toten Hautzellen abgeschirmt, wird ein Alpha-Strahler jedoch gegessen oder eingeatmet, kann er unter umständen Strangbrüche in der DNA von lebenden Zellen verursachen. Wird Radon eingeatmet und der Kern zerfällt während dessen in der Lunge, wird es zu radioaktiven Polonium, dass in der Lung bleibt und dann wieder zu strahlendem Blei weiter zerfällt. Auch Zerfälle in der Luft führen zur Entstehung von Strahlendem Feinstaub, der sich in der Lunge anreichern kann.


Radon kann sich in Kellern und Wohnungn darüber mit der Zeit anreichern, vor allem wenn die Kellerböden undicht sind oder kaum gelüftet wird!

Hier eine Karten mit der Radonkonzentration in der Luft



Zitat
Einstufungen nach der CLP-Verordnung liegen nicht vor, weil diese nur die chemische Gefährlichkeit umfassen, die bei Edelgasen nicht auftritt. Wichtig sind die auf der Radioaktivität beruhenden Gefahren.

Nach Studien der Weltgesundheitsorganisation nimmt das Auftreten von Lungenkrebs signifikant bei Strahlungswerten von 100–200 Bq pro Kubikmeter Raumluft zu. Die Wahrscheinlichkeit für Lungenkrebs steigt danach jeweils mit der Zunahme um weitere 100 Bq/m3 in der Raumluft um 10 %


https://de.wikipedia.org/wiki/Radon#Sicherheitshinweise

Zur weiteren Recherche sei für Interessierte auf diesen Wikipedia Artikel verwiesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Radonbelastung


Weiters wird manchmal behauptet, das für die Luftqualität auch die Konzentration an negativ geladen Luftionen eine Rolle spielt. Diese wird zu einem großen Teil von der Luftfeuchtigkeit bestimmt. Dazu gibt es derzeit leider noch zu wenige Studien, um den Einfluss wirklich halbwegs seriös einschätzen zu können, aber für die, die es interessiert verweise ich mal darauf:

Wasserfälle gut für Immunsystem und Allergiker
Wer sich in unmittelbarer Nähe eines Wasserfalls aufhält, tut aktiv etwas für seine Gesundheit, haben österreichische Forscher bewiesen. Zurückgeführt wird dies auf die hohe Konzentration an negativen Luftionen in der Umluft des Wasserfalls. Sie stimuliert nicht nur das Immunsystem, sondern verringert auch die Anfallshäufigkeit bei Allergikern und Asthmatikern.
http://sciencev1.orf.at/news/123958.html



Wasserfälle haben Heilkräfte?
Sie gehören zu den mächtigsten Naturschauspielen. Aber wusstest du, dass Wasserfälle auch enorme Heilkräfte haben? Studien bestätigen extrem positive Auswirkungen auf Lunge, Immunsystem und Psyche. Dürfen wir vorstellen: Unsere 6 gesündesten Kaskaden!

Zitat
Negative Ionen
Verantwortlich für die gesundheitliche Wirkung ist die besonders hohe Konzentration an negativ geladenen Luftionen. Allgemein gilt: Je mehr davon auf einem Kubikzentimeter sind, desto besser fühlen wir uns. Die Menge steigert sich, je frischer und sauberer die Luft ist. In einem durchschnittlichen Raum findet man etwa 200 Ionen pro Kubikzentimeter, im Wald immerhin schon circa 3.000. Rund um einen Wasserfall steigert sich das auf bis zu 20.000. "Diese Ionen wirken sehr stark auf unsere Lungenepithelzellen. Sie bringen das Immunssystem in eine immunologische Balance, dadurch nehmen Entzündungen im Körper, die ja für eine Vielzahl von gesundheitlichen Problemen verantwortlich sind, deutlich ab", erklärt Hartl. Der weitere Vorteil der Wasserfälle: "Durch die große Fallhöhe, die kinetische Energie, die dadurch entsteht, und den starken Aufprall auf Gestein und Felsen zerstäubt das Wasser zu einem extrem feinen Aerosol. Diese Nanotröpfchen verbinden sich mit den negativen Luftionen und transportieren sie viel tiefer in die Lunge, als das üblicherweise möglich ist." Das säubert zusätzlich die Atemwege und transportiert Feinstaubablagerungen aus uns heraus.


https://www.woman.at/a/wasserfaelle-haben-heilkraefte


Der große therapeutische Einfluss der Luftionen
http://www.geomedair.com/pdf/pdfde/luftionen.pdf



Eine Farbe, die für gesunde Luft sorgt
Klingt verwegen, ist aber wissenschaftlich belegt: Eine neue Wandfarbe soll positiv auf Leistung und Herz wirken.

Zitat
Klare Waldluft, eine frische Meeresbrise oder ein reinigender Gewitterschauer - in all diesen Situationen atmen wir genussvoll durch, tanken Energie und fühlen uns losgelöst vom Alltagsstress. Doch was unterscheidet die Luft am Berg, im Wald oder am Meer von der zu Hause, im Büro oder in der Schule?

Es ist die Konzentration von Luftionen - von negativ und positiv geladenen Luftteilchen. Das sagt der Chemiker Jürgen Lorenz, Forschungsleiter beim Bauunternehmen Baumit. "Wir haben die Luftsituation in den unterschiedlichsten Orten gemessen und mit der in Innenräumen verglichen. Während die Konzentration im Wald oder am Meer mehrere Tausend Luftionen pro Kubikzentimeter betrug, erreichte sie in geschlossenen Räumen maximal 500."


https://kurier.at/wissen/eine-farbe-die-...t-sorgt/729.806

Hier etwas von Pubmed:

A Review of the Benefits of Nature Experiences: More Than Meets the Eye.

Zitat
Abstract
Evidence that experiences of nature can benefit people has accumulated rapidly. Yet perhaps because of the domination of the visual sense in humans, most research has focused on the visual aspects of nature experiences. However, humans are multisensory, and it seems likely that many benefits are delivered through the non-visual senses and these are potentially avenues through which a physiological mechanism could occur. Here we review the evidence around these lesser studied sensory pathways-through sound, smell, taste, touch, and three non-sensory pathways. Natural sounds and smells underpin experiences of nature for many people, and this may well be rooted in evolutionary psychology. Tactile experiences of nature, particularly beyond animal petting, are understudied yet potentially fundamentally important. Tastes of nature, through growing and consuming natural foods, have been linked with a range of health and well-being benefits. Beyond the five senses, evidence is emerging for other non-visual pathways for nature experiences to be effective. These include ingestion or inhalation of phytoncides, negative air ions and microbes. We conclude that (i) these non-visual avenues are potentially important for delivering benefits from nature experiences; (ii) the evidence base is relatively weak and often based on correlational studies; and (iii) deeper exploration of these sensory and non-sensory avenues is needed.


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28763021

Treatment effect of the method of Tai Chi exercise in combination with inhalation of air negative oxygen ions on hyperlipidemia.

Zitat
OBJECTIVE: To observe the improvement effect of the treatment method of Tai Chi exercise in combination with inhalation of the air negative oxygen ions on the blood lipid indicator of the patient suffering from the hyperlipidemia.

METHODS: 56 patients, who are diagnosed with hyperlipidemia, are the study objects and divided into an observation group and a control group by the random number method. Each group consists of 28 patients. The patients in the control group do Tai Chi exercise for about 60 min once a day; the patients in the observation group, in addition to Tai Chi exercise, are treated by inhalation of the air negative oxygen ions. Before the treatment and after 6 months' treatment, respectively test and compare body fat content, blood lipid, blood rheology and psychological adaptation as well as other indicators for these two groups of patients.

RESULTS: In comparison with the ordinary materials of the patients in two groups before the treatment, it shows no significant difference, P>0.05; after they are respectively treated for 6 months, it is found that the testing indicators of the patients in two groups are improved to some extent, but those of the observation group are better. Compared with the improvement effect of the control group, the difference has statistical significance, P<0.05.

CONCLUSION: Tai Chi Exercise can improve the blood lipid indicator of the patient suffering from hyperlipidemia to some extent, however, the treatment method, in combination with inhalation of air negative oxygen ion, can obtain better effect than that of single Tai Chi exercise. Tip: the environment of the exercise plays an important intervention role in the treatment effect.


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25232426


Air ions and mood outcomes: a review and meta-analysis.

Zitat
BACKGROUND: Psychological effects of air ions have been reported for more than 80 years in the media and scientific literature. This study summarizes a qualitative literature review and quantitative meta-analysis, where applicable, that examines the potential effects of exposure to negative and positive air ions on psychological measures of mood and emotional state.

METHODS: A structured literature review was conducted to identify human experimental studies published through August, 2012. Thirty-three studies (1957-2012) evaluating the effects of air ionization on depression, anxiety, mood states, and subjective feelings of mental well-being in humans were included. Five studies on negative ionization and depression (measured using a structured interview guide) were evaluated by level of exposure intensity (high vs. low) using meta-analysis.

RESULTS: Consistent ionization effects were not observed for anxiety, mood, relaxation/sleep, and personal comfort. In contrast, meta-analysis results showed that negative ionization, overall, was significantly associated with lower depression ratings, with a stronger association observed at high levels of negative ion exposure (mean summary effect and 95% confidence interval (CI) following high- and low-density exposure: 14.28 (95% CI: 12.93-15.62) and 7.23 (95% CI: 2.62-11.83), respectively). The response to high-density ionization was observed in patients with seasonal or chronic depression, but an effect of low-density ionization was observed only in patients with seasonal depression. However, no relationship between the duration or frequency of ionization treatment on depression ratings was evident.

CONCLUSIONS: No consistent influence of positive or negative air ionization on anxiety, mood, relaxation, sleep, and personal comfort measures was observed. Negative air ionization was associated with lower depression scores particularly at the highest exposure level. Future research is needed to evaluate the biological plausibility of this association.


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23320516

#2 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von marmor 20.10.2017 19:49

Hallo, da ich meine Wohnung leider nicht zu einem Wasserfall verlegen kann, habe ich mir überlegt so ein Luft ionisierungs Gerät zuzulegen. Verwendest Du eines? Falls ja welches?

Da man die Luft ständig atmet finde ich generell eine gute luftqualität auch wichtig.

#3 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von marmor 29.10.2017 10:38

Ich habe jetzt mal so ein Gerät bestellt, ein kleines das man an den USB des PCs anstecken kann, kostet ja nicht viel. Werde dann berichten wie es wirkt. Den ich bestelle der hat einen Aktivkohlefilter weil ja bei der Ionisation geringe Mengen Ozon entstehen soll und auch einen HEPA Filter.

#4 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von La_Croix 31.10.2017 14:55

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Zitat von marmor im Beitrag #2
Hallo, da ich meine Wohnung leider nicht zu einem Wasserfall verlegen kann, habe ich mir überlegt so ein Luft ionisierungs Gerät zuzulegen. Verwendest Du eines?



Entschuldige, dass ich erst jetzt antworte. Nein, habe kein solches Gerät.


Zitat
Ich habe jetzt mal so ein Gerät bestellt, ein kleines das man an den USB des PCs anstecken kann, kostet ja nicht viel. Werde dann berichten wie es wirkt. Den ich bestelle der hat einen Aktivkohlefilter weil ja bei der Ionisation geringe Mengen Ozon entstehen soll und auch einen HEPA Filter.


Bin schon gespannt was du erzählst.

Ich vermute mal, damit ein Luftionisierungsgerät durch Anionen in der Luft positiv wirkt, muss auch genug Feuchtigkeit in der Luft vorhanden sein. Also im Winter darauf achten, dass die Luft nicht austrocknet. Da währen wir wieder bei Zimmerpflanzen, die keimfreise Wasser an die Luft abgeben.
Um kurzfristig Anionen in die Raumluft zu bekommen, kann man während oder kurz nach Gewittern oder Regen/Schneefall Stoßlüften. Dann hat man mal kurzfristig viele Anionen in der Luft. Am besten ist natürlich, wenn man in der Zeit, wo die Luft voller Anionen ist kurz nach draußen an die frische Luft geht.
In der Natur erledigt Strahlung der Sonne und radioaktive Strahlung, wie z.B. Radon oder Uran in Gestein die ionisierung. Vielleicht beruht die wohltuende Wirkung von Radiumbädern zu einem Teil auf den Anionen, die dort sicherlich zuhauf in der Luft sind?


Dass man bei Luftionisierungsgeräten auf die Ozonbelastung achten muss, hast du ja schon geschrieben.

Leider gibt es derzeit noch kaum Studien, so dass nicht abschätzbar ist, wie lange man welche Anionenkonzentration in der Luft einatmen muss, um einen Effekt zu erzielen.
In diesen 2 Studien, genügte ein täglicher einstündiger Aufenthalt an einem Wasserfall.

Does waterfall aerosol influence mucosal immunity and chronic stress? A randomized controlled clinical trial.

Zitat
BACKGROUND:
The specific microclimate of alpine waterfalls with high levels of ionized water aerosols has been suggested to trigger beneficial immunological and psychological effects. In the present three-armed randomized controlled clinical study, we focused on effects on (i) immunological reagibility, on (ii) physiological stress responses, and on (iii) stress-related psychological parameters.
METHODS:
People with moderate to high stress levels (n = 65) spent an active sojourn with daily hiking tours in the National Park Hohe Tauern (Großkirchheim, Austria). Half of the group was exposed to water aerosol of an alpine waterfall for 1 h/day (first arm, n = 33), whereas the other half spent the same time at a distant site (second arm, n = 32). A third arm (control, n = 26) had no intervention (except vaccination) and stayed at home, maintaining their usual lifestyle. The effect of the interventions on the immune system was tested by oral vaccination with an approved cholera vaccine and measuring specific salivary IgA antibody titers. Lung function was determined by peak expiratory flow measurement. Electric skin conductance, heart rate, and adaption of respiration rate were assessed as physiological stress parameters. Psychological stress-related parameters were analyzed by questionnaires and scales.
RESULTS:
Compared to the control group, both intervention groups showed improvement of the lung function and of most physiological stress test parameters. Analysis of the mucosal immune response revealed a waterfall-specific beneficial effect with elevated IgA titers in the waterfall group. In line with these results, exposure to waterfall revealed an additional benefit concerning psychological parameters such as subjective stress perception (measured via visual analog scale), the Global Severity Index (GSI), and the Positive Symptom Total (PST).
CONCLUSIONS:
Our study provides new data, which strongly support an "added value" of exposure to waterfall microclimate when combined with a therapeutic sojourn at high altitude including regular physical activity.


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28086991

Effects of ionized waterfall aerosol on pediatric allergic asthma.

Zitat
OBJECTIVE:
Ionized water aerosols have been suggested to exert beneficial health effects on pediatric allergic asthma. Their effect was evaluated in a randomized controlled clinical trial as part of a summer asthma camp.

METHODS:
Asthmatic allergic children (n = 54) spent 3 weeks in an alpine asthma camp; half of the group was exposed to water aerosol of an alpine waterfall for 1 hour per day, whereas the other half spent the same time at a "control site". Immunological analysis, lung function testing, and fractional exhaled nitric oxide (FeNO) testing were performed during the stay, and sustaining effects were evaluated 2 months later. Symptom score testing was done over a period of 140 days.

RESULTS:
The water aerosol group showed a significant improvement in all lung function parameters, whereas only the peak expiratory flow improved in the control group. All patients showed a significant improvement in symptom score and a significant decrease in FeNO after the camp. Only the water aerosol group exhibited a long-lasting effect on asthma symptoms, lung function, and inflammation in the follow-up examination. Induction of interleukin (IL)-10 and regulatory T (Treg) cells was measured in both groups, with a pronounced increase in the water aerosol group. IL-13 was significantly decreased in both groups, whereas IL-5 and eosinophil cationic protein were decreased only in the water aerosol group.

CONCLUSIONS:
Our findings confirm the induction of Treg cells and reduction in inflammation by climate therapy. They indicate a synergistic effect of water aerosols resulting in a long-lasting beneficial effect on asthma symptoms, lung function, and airway inflammation.


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22861198

Angeblich soll ja auch die Meeresluft beim ersten offiziellen Heilwald auf Usedom einiges zur Wirkung der dortigen Luft beitragen. Luft am Meer ist ja auch sehr Anionenreich, auch wegen den Cl-Ionen, die durch Gischt usw. in die Luft gelangen.
Laut den japanischen Studien ist Waldbaden ja auch wirksamer, wenn man dabei an einem Gewässer entlang geht, villeicht weil dort die Luft feuchter ist?

Es gibt inzwischen auch schon ein Angebot in Österreich, bei dem Waldbaden mit Entspannungsübungen, Massagen und Kneipptherapie in Bergbächen kombiniert wird.

Die wunderbare Heilkraft des Waldes
Die oberösterreichische Gemeinde Grünau im Almtal wartet mit einem besonderen Angebot auf: "Waldness" verspricht Wellness im Wald – mit Waldkneippen, Latschenbädern und Waldmassage. René Freund hat es für den KURIER getestet.
https://kurier.at/reise/waldness-im-almt...des/279.983.392




Luftionen werden sie dort sicher genug abbekommen. In den Bergen hat man ja auch mehr UV-Strahlung also sollten mehr Anionen vorhanden sein.







Übrigens, hier kann man Informationen zur aktuellen Luftqualität in Deutschland abfragen:
https://www.umweltbundesamt.de/daten/luf...5tbUA&_k=fq0g21
Einfach auswählen, von welchen Schadstoff man die Konzentration erfahren möchte!


Hier für Österreich:
http://www.umweltbundesamt.at/umweltsitu...ualitaetsindex/
http://luft.umweltbundesamt.at/pub/gmap/start.html
Auch hier kann man oben den Schadstoff, der einen interessiert auswählen.

#5 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von La_Croix 04.11.2017 09:42

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http://www.institut-fuer-baubiologie.de/content.php?page=103
http://www.institut-fuer-baubiologie.de/ix.php?page=105
http://www.institut-fuer-baubiologie.de/content.php?page=102
http://www.institut-fuer-baubiologie.de/ix.php?page=104

#6 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von La_Croix 09.11.2017 17:54

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Feinstaubbelastete Schwangere – vorgealterte Neugeborene?
Wenn Kinder bereits im Mutterleib einer erhöhten Feinstaubbelastung ausgesetzt sind, kommen sie einer Studie zufolge mit verkürzten Telomeren zur Welt – ein Vorbote für schnelleres Altern?

Zitat
Im Rahmen der prospektiven Geburtskohortenstudie ENVIRONAGE (Environmental Influence on Ageing in Early Life) hat sich im belgischen Flandern nun ein beunruhigender Befund gezeigt. Dries Martens von der Hasselt-Universität in Diepenbeek und Kollegen haben die Telomerlänge von Leukozyten im Nabelschnurblut sowie von Plazentazellen bei 641 Reifgeborenen untersucht.

Die Mütter waren während der Schwangerschaft je nach Wohngegend unterschiedlich starken Feinstaubbelastungen (PM 2,5) ausgesetzt. Diese Belastungen wurden wöchentlich erfasst. Die Durchschnittsbelastung lag bei 13,4 μg/m3 (4,3–32,5 μg/m3).

Es zeigte sich in der Studie ein signifikanter inverser Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der mütterlichen Exposition in der mittleren Schwangerschaft und der Telomerlänge der Neugeborenen. Am deutlichsten wurde dieser Zusammenhang bei der Exposition in der 19. beziehungsweise 21. Schwangerschaftswoche.

Ein Zuwachs bei der Feinstaubbelastung um je 5 μg/m3 während der gesamten Schwangerschaft stand in Verbindung mit einer Telomerverkürzung in den Leukozyten des Nabelschnurblutes um 8,8 Prozent und in der Plazenta um 13,2 Prozent.

Bei der Analyse waren Störfaktoren wie Geburtsdatum, Gestationsalter, mütterlicher BMI, Alter der Mutter und des Vaters, Geschlecht und Ethnie des Neugeborenen sowie die Jahreszeit der Geburt berücksichtigt worden, außerdem Nikotinkonsum und Ausbildungsstand der Mutter sowie Schwangerschaftskomplikationen und Umgebungstemperatur.

Aufgrund ihrer Ergebnisse kommen Martens und Kollegen zu dem Schluss, dass Mütter, die während der Schwangerschaft erhöhten Feinstaubkonzentrationen ausgesetzt sind, Kinder mit kürzeren Telomeren gebären.

Sie gehen davon aus, dass durch die bereits verkürzten Telomere weniger Spielraum bestehe, um zusätzliche Negativeinflüsse auf die Telomerlänge, etwa durch Entzündungsprozesse, im späteren Leben abzufedern.

Deshalb, so Martens und Kollegen, habe eine verbesserte Luftqualität möglicherweise auf molekularer Ebene von Geburt an positiven Einfluss auf die Lebensdauer. Um die Ergebnisse dieser Studie zu vertiefen, seien prospektive Follow-up-Untersuchungen nötig, in denen die Gesundheit der Neugeborenen mit Telomerverkürzungen infolge Umweltbelastung bis in das Erwachsenenleben beobachtet werde.


https://www.aerztezeitung.de/medizin/kra...eugeborene.html

#7 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von La_Croix 12.12.2017 13:57

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Verheerende Schadstoffe :
Feinstaub im Herzen

Blutzuckerwerte, Blutdruck, Stresshormone - hohe Feinstaubwerte belasten den Organismus. Wie stark, das hat jetzt eine Studie genauer untersucht. Die Ergebnisse sind alarmierend.


http://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-...t-15151548.html




Ursache Feinstaub
Stadtbewohner haben höheren Blutdruck

Risiko Luftverschmutzung: Hohe Feinstaubbelastung in Großstädten kann den Blutdruck erhöhen, Folgeerkrankungen drohen. Das ergab eine Langzeituntersuchung im Ruhrgebiet.


Zitat
Erhöhte Feinstaubwerte sorgen bei Menschen in städtischen Gebieten dauerhaft für höheren Blutdruck. Bislang war dieser Effekt nur für kurzzeitige Schwankungen von Tag zu Tag nachgewiesen worden. Das berichteten Wissenschaftler von der Universität Duisburg-Essen in Essen auf der internationalen Tagung der American Thoracic Society in New Orleans.

Die Forscher um Barbara Hoffmann hatten fast 5000 Menschen über mehrere Jahre untersucht. Das Ergebnis lege eine Langzeitwirkung von Feinstaub nahe. Selbst bei Feinstaubkonzentrationen unterhalb der heute gültigen Grenzwerte bestünden negative Folgen für die Gesundheit.


http://www.spiegel.de/wissenschaft/mediz...k-a-695077.html

#8 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von Dr.Faust 12.12.2017 16:25

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#7 Ich finde Feinstaub auch nicht gut und bin froh, in einer sehr ruhige, praktisch kaum
befahrenen Straße zu wohnen. Aber die genannten Veröffentlichungen finde ich doch
sehr schwach. Der Blutdruck steigt um 2 mm, wo es doch so viele andere Faktoren gibt.
Ob das am Feinstaub liegt? Eine Kausalität wurde auch nicht dargestellt. Sickoxide dürften
eine wesentlich größere Wirkung haben. Und wenn ich nicht mit meinen Auto fahren darf, dann
habe ich erst richtig Stress (und hohen Blutdruck).

PS: Das Wort "verheerend": siehe online-Marketing (off topic). Klingt so, als würden ganze
Landstriche verwüstet. Dabei steigt der Blutdruck um 2 mm und nicht der Meeresspiegel um 2m.

#9 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von La_Croix 12.12.2017 18:24

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Zitat von Dr.Faust im Beitrag #8
#7 Ich finde Feinstaub auch nicht gut und bin froh, in einer sehr ruhige, praktisch kaum
befahrenen Straße zu wohnen. Aber die genannten Veröffentlichungen finde ich doch
sehr schwach. Der Blutdruck steigt um 2 mm, wo es doch so viele andere Faktoren gibt.
Ob das am Feinstaub liegt? Eine Kausalität wurde auch nicht dargestellt. Sickoxide dürften
eine wesentlich größere Wirkung haben. Und wenn ich nicht mit meinen Auto fahren darf, dann
habe ich erst richtig Stress (und hohen Blutdruck).

PS: Das Wort "verheerend": siehe online-Marketing (off topic). Klingt so, als würden ganze
Landstriche verwüstet. Dabei steigt der Blutdruck um 2 mm und nicht der Meeresspiegel um 2m.


Hmm naja, ich zitiere nochmal genau den Artikel:

Zitat
Nimmt der Feinstaub durch Verkehr, Heizung oder Industrie um 2,4 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft zu, so steigt der Blutdruck um einen Druckbetrag, den zwei Millimeter einer Quecksilbersäule ausüben.


Wenn ich dann beim Umweltbundesamt lese:

Zitat

Feinstaub-Belastung
Gegenüber den 1990er Jahren konnte die Feinstaubbelastung erheblich reduziert werden. Zukünftig ist zu erwarten, dass die Belastung eher langsam abnehmen wird. Großräumig treten heute PM10-Jahresmittelwerte um 20 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) auf.

https://www.umweltbundesamt.de/daten/luf...tung#textpart-1

Kurz nachgerechnet:
20[µg/m³] / 2,4[µg/m³] = 8,333
Dann noch 8,3333 * 2[mm] = 16,6666[mm]
Also im Durchschnitt würde dann die Feinstaubbelastung den Blutdruck um 16,666*mm ansteigen lassen. Schon recht ordentlich wie ich finde und eigentlich nicht so vernachlässigbar wie du hier darstellst.



Oft scheint es auch 50µg/m³ an Feinstaub in der Luft zu geben.

#10 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von Dr.Faust 13.12.2017 13:12

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#9 Ich denke schon, dass Feinstaub nicht gesundsheitsfördern ist. Trotzdem, die zitierten
Untersuchungen scheinen mir nicht solide zu sein. Und die Hochrechnung auf 16 mm - ich
denke nicht, dass es einen solchen linearen Zusammenhang gibt. Wenn es überhaupt vom
Feinstaub abhängt, es vermischt sich mit anderen Einflussgrößen, aber sicher nicht additiv.

Und was soll man individuell aus dieser Information machen:
- In eine andere Gegend ziehen?
- einen Feinstaubfilter laufen lassen?

Ob es bei Feinstaub auch eine Hormesische Dosis gibt?

Um die Gesundheit der Bevölkerung müssen sich die zuständigen Ministerien kümmern.
Hier brauchen wir individuell anwendbare A-A/R-A-Techniken.

#11 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von Windsurfer 14.12.2017 14:36

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Zitat von Dr.Faust im Beitrag #10
#9 ....

Und was soll man individuell aus dieser Information machen:
- In eine andere Gegend ziehen?
- einen Feinstaubfilter laufen lassen?

Ob es bei Feinstaub auch eine Hormesische Dosis gibt?

Um die Gesundheit der Bevölkerung müssen sich die zuständigen Ministerien kümmern.
Hier brauchen wir individuell anwendbare A-A/R-A-Techniken.



- wenn man in einer stark Feinstaubbelasteten Gegend wohnt, sollte man konsequent sein und einen Umzug in Erwägung ziehen
- glaube nicht an eine hormesische Dosis. Allerdings gab es wohl noch nie wirklich reine Luft, auch nicht vor der Industrialisierung. Ich denke da an Pollen, Staub...
- ich würde nicht warten bis die Behörden aktiv werden

PS: wohne z. Glück in einer kleinen Stadt am Stadrand nah am Wald (Taunus); keine AB oder größere Industrien/Städte in Hauptwindrichtung. Aber natürlich gibt es auch hier innerörtlichen Straßenverkehr.

#12 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von La_Croix 28.12.2017 10:23

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Luftverschmutzung:
Feinstaub-Feuerwerk mit Folgen

An Silvester explodiert die Konzentration von Feinstaubpartikeln in der Luft. Selbst ein so kurzer Anstieg könnte ein Gesundheitsrisiko darstellen, wie eine landesweite Untersuchung aus den USA nahelegt.


Zitat
Zahlreiche Studien belegen, dass Feinstaub zu körperlichen Beschwerden und Krankheiten beiträgt, darunter beispielsweise Lungenkrebs. "Die Wirkungen reichen von vorübergehenden Beeinträchtigungen der Atemwege über einen erhöhten Medikamentenbedarf bei Asthmatikern bis zu vermehrten Krankenhausaufnahmen wegen Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Problemen sowie einer Zunahme der Sterblichkeit", erklärt auch das Umweltbundesamt. Es gebe wahrscheinlich keinen Schwellenwert, unterhalb dessen Feinstaubpartikel harmlos sind. Der Großteil menschengemachter Feinstaubemissionen stammt aus Verbrennungsprozessen unter anderem in Heizungen, im Straßenverkehr und in der Industrie.

An Neujahr steigt die Belastung mit größeren Feinstaubpartikeln (PM10) in vielen Städten auf Stundenwerte von mehr als 1000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Zum Vergleich: An städtischen Messstationen betrug das Jahresmittel 2016 rund 17 Mikrogramm. Die alljährliche Böllerei verursacht nach Angaben des Umweltbundesamts rund 4000 Tonnen Feinstaub – 15 Prozent der Menge, die Autos und Lkw in einem ganzen Jahr erzeugen.


http://www.spektrum.de/news/feinstaub-fe...-folgen/1528957

#13 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von La_Croix 29.12.2017 07:15

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Erhöht auch gröberer Feinstaub die Asthma-Gefahr?
Nicht nur kleine Staub-Partikel scheinen schädlich für die Atemwege zu sein

Gefahr für die Atemwege: Nicht nur besonders feiner Feinstaub steigert das Risiko von Asthma-Erkrankungen. Auch gröbere Staub-Partikel in der Luft scheinen eine Gefahr für die Atemwege darzustellen, wie eine Studie nun nahelegt. Besonders jüngere Kinder leiden demnach verstärkt unter den Folgen der Belastung mit sogenanntem PM10-2,5-Feinstaub.


Die Luftverschmutzung ist ein zunehmendes Problem, das auch in Deutschland immer größer wird. Neben Stickoxiden aus Dieselabgasen ist es vor allem die Feinstaub-Belastung, die unsere Gesundheit gefährdet und unter anderem das Risiko von Asthma-Erkrankungen steigert. Als besonders schädlich galt dabei bislang der sogenannte PM2,5-Feinstaub mit Partikeln von weniger als 2,5 Mikrometern Durchmesser. Denn diese Partikel können wegen ihrer geringen Größe bis in die Bronchiolen und die Lungenbläschen vordringen.

Zitat
Je höher die Belastung mit PM2,5-Feinstaub war, desto häufiger wurden die Kinder mit einer Atemwegserkrankung diagnostiziert. Zusätzlich wirkte sich jedoch auch der gröbere Feinstaub auf die Gesundheit der Studienteilnehmer aus. Mit jedem Mikrogramm pro Kubikmeter mehr Belastung stiegen die Asthma-Diagnosen um 0,6 Prozent, die Zahl der damit in Zusammenhang stehenden Krankenhausaufenthalte sogar um 2,3 Prozent.

Jüngere Kinder besonders betroffen
Bei Kindern unter elf Jahren wirkte sich der gröbere Feinstaub noch stärker aus, wie die Forscher berichten. Dies könnte ihnen zufolge daran liegen, dass Kinder in diesem Alter mehr Zeit draußen verbringen und demzufolge mehr schädliche Partikel einatmen. Außerdem seien ihre unreifen Lungen besonders empfindlich. "Unsere Analyse belegt erstmals, dass sich auch grober Feinstaub negativ auf die Gesundheit der Atemwege auswirkt", schreibt das Team.


http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-22252-2017-12-29.html

#14 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von Dr.Faust 29.12.2017 11:39

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Ja, Staub ist nicht direkt gesundheitsfördernd. Das dachte ich mir schon immer.
Aber offensichtlich gibt es eine Gegenregulation, der Mensch ist daran auch adaptiert.
Es hat vielleicht überproportional zugenommen, aber man kann dem schwer
ausweichen. Ist auch berufsabhängig. Nur die sitzenden Jobs vor Computern
bei mehr oder weniger blauem Licht sind auch nicht lebensverlängernd.

Wir können us keine ideale Umwelt konstruieren, sondern müssen mehr oder weniger
mit der jeweils vorhandenen leben. Ich lebe z.B. in Elbnähe in einem 8-Fam-Haus mit
großem grünen Garten an einer fast autofreien kleinen Straße, aber oft auch vor dem Computer
im Souterrain (mit vielen Grünpflanzen), vll. aber radonbelastet??? Gerade hier in DD, das
Erzgebirge ist nicht so weit.

Das mit dem Asthma muss nicht unbedingt aum Feinstaub liegen, vll. auch an geschwächter
Abwehr? Es tritt ja nicht generell auf, sondern nur bei einer Minderheit.

#15 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von Aluhut 12.01.2018 20:28

Oh, das mit dem blauen Licht am Computer ist doch gar nicht so schlecht, solange man Nackt davor sitzt schrumpfen die Fettzellen und man nimmt dabei ab.
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-22296-2018-01-12.html

Im Winter habe gerne eine kleine Tageslichtlampe neben dem Bildschirm stehen, aber das mit dem Nacktsein müsste ich mir noch angewöhnen. Ich habe übrigens Publikumsverkehr.

Ich gebe übrigens zu, das hat wenig mit Luftqualität zu tun.

#16 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von La_Croix 19.01.2018 13:02

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Feinstaub: Die unsichtbare Gefahr
In Deutschland werden die Grenzwerte für Feinstaub fast überall eingehalten. Trotzdem kommen Mediziner zu dem Ergebnis, dass die winzigen Partikel in der Luft jedes Jahr Zehntausende Menschen töten. Wie kann das sein?
http://www.zeit.de/2017/18/feinstaub-gre...komplettansicht

#17 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von Tizian 19.01.2018 14:36

Zitat von La_Croix im Beitrag #16
Feinstaub: Die unsichtbare Gefahr
In Deutschland werden die Grenzwerte für Feinstaub fast überall eingehalten. Trotzdem kommen Mediziner zu dem Ergebnis, dass die winzigen Partikel in der Luft jedes Jahr Zehntausende Menschen töten. Wie kann das sein?
http://www.zeit.de/2017/18/feinstaub-gre...komplettansicht


Also bei allem Respekt, aber dieser Artikel ist nun wirklich absolut reisserisch und fabuliert ein einziges vermeintliches Schreckens-und Untergangsszenario! Mit Zehntausenden Toten!!! Wer hat das errechnet und vor allem, wie kann er das belegen? Und was bleibt denn jetzt? Atmen nun verboten? Jedes Staubkörnchen lebenslänglich einsperren? Man kann dieses ganze elende Umweltgedönse und diese dauernde Angst-und Panikmacherei der Klimaideologen-und Scharlatane nicht mehr hören!

#18 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von Dr.Faust 19.01.2018 17:10

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#17 ich fand den ARtikel garnicht so schlimm. Allerdings ist die Zahl von "Toten", die immer genannt wird,
m.E. Unsinn. Irgendwann sind alle tot (trotz Reverse Aging). Man könnte vll. die mittlere Lebensverkürzung
in Abhängigkeit von Feinstaub errechen.

Ich sehe das schon als Problem. Allerdings bei den ultrafeinen Teilchen hat der Körper ja auch Abwehrsysteme.
Ev. steigt der Entzündungslevel etwas an. Trotzdem - in der Steinzeit gab es bei weitem nicht
soviel Feinstaub. Lebensverlängernd wird es nicht, in der Innenstadt von Stuttgart zu wohnen
(im Vergleich zu Dresden Elbufer).

Gasmake ist auch keine Lösung. Luftdichte Raüme mit gefilterter Belüftung auch nicht. Nicht atmen
geht nicht. de Grey hat auch keine Technologie. So wie man für Langlebigkeit nicht alles essen und trinken darf,
so scheint man auch nicht alles atmen zu dürfen. Logisch!

#19 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von La_Croix 12.03.2018 10:13

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Deutschland: Tausende Tote pro Jahr durch Stickoxide
Umweltbundesamt: Luftschadstoff ist jährlich für 6.000 Herz-Kreislauf-Todesfälle verantwortlich

Tödliche Belastung: In Deutschland sterben pro Jahr 6.000 bis 8.000 Menschen an einer von Stickoxiden verursachten Herz-Kreislauf-Erkrankung – mindestens. Auch hunderttausende von Diabetes- und Asthmafällen sind auf die Luftbelastung mit Stickoxiden zurückzuführen, wie eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) zeigt. Weil die extrem belasteten Innenstädte dabei ausgeklammert wurden, seien diese Fallzahlen noch deutlich unterschätzt, betonen die Forscher.


Zitat
Feinstaub und Stickoxide aus Autoabgasen schaden der Gesundheit – das ist nichts Neues. Studien zeigen, dass diese Luftschadstoffe Asthma, Lungenkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern. Auch das Gehirn und sogar ungeborene Kinder können durch die Schadstoffe geschädigt werden. Schätzungen zufolge sind allein die Stickoxid-Emissionen weltweit für mehr als 100.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr verantwortlich.

Wie krank machen Stickoxide in Deutschland?
Doch wie sieht das in Deutschland aus? Das haben nun Forscher im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) untersucht. Für ihre Studie werteten sie Karten der Stickstoffdioxid (NO2)-Belastung von 2007 bis 2014 aus und ermittelten so Belastungsklassen für die Bevölkerungen der verschiedenen ländlichen und städtischen Regionen. Die Belastungs-Hotspots mit besonders hohen NO2-Werten wurden in die Gesamtauswertung nicht einbezogen, aber exemplarisch für zwei Innenstädte gesondert ermittelt.

Welche Folgen die jeweiligen Stickoxid-Werte für die Gesundheit und Mortalität haben, ermittelten die Forscher auf Basis von bisher erschienenen Studien zu diesem Zusammenhang. Sie berücksichtigten dafür nur Krankheiten, die mit hoher Sicherheit durch Stickoxide gefördert werden - dazu gehören neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch Asthma und Diabetes.

6.000 bis 8.000 Herztote mehr pro Jahr
Das Ergebnis: Zwischen 6.000 und 8.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr sind in Deutschland auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch eine erhöhte Stickoxid-Belastung zurückzuführen. Allein im Jahr 2014 gingen dadurch insgesamt fast 50.000 Lebensjahre verloren, wie die Forscher berichten. Auch gut 613.000 Fälle von Bluthochdruck in diesem Jahr ordnen sie der Luftbelastung zu.

Bei Asthma und Diabetes ermittelten die Wissenschaftler ebenfalls eine Beteiligung erhöhter Stickoxid-Werte. Demnach waren sie im Jahr 2012 für rund 439.000 Asthmafälle verantwortlich – dies entspricht rund 14 Prozent der Fälle in diesem Jahr. Beim Diabetes führen sie 439.000 Diabetes-Fälle im Jahr 2014 auf die verstärkte Luftbelastung zurück – dies entspricht rund acht Prozent.


http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-22505-2018-03-08.html



Eine Million Kranke durch Stickoxid in Deutschland
Stickoxide sind Reizgase und in Zeiten des Dieselskandals und drohender Dieselfahrverbote in Städten auch ein Reizwort sondergleichen. Die deutsche Umweltbehörde liefert nun neue Zahlen zur Gesundheitsbelastung.
https://www.nzz.ch/panorama/eine-million...98?reduced=true





Studie: Fahrverbote helfen kaum - zu viel Stickoxid durch Schiffsdiesel
Unveröffentlichte Studie: Diesel-Fahrverbote nicht ausreichend
Belastung durch Binnenschiffe in Rhein-Städten zu hoch
Stickoxide von Schifffahrt bislang zu wenig beachtet

https://www1.wdr.de/nachrichten/landespo...n-kaum-100.html

#20 RE: Allgemeine Luftqualität und der Einfluss auf die Gesundheit von La_Croix 27.03.2018 22:06

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Luftverschmutzung könnte direkt negativ auf das Gehirn wirken
Eine schlechte Lungenfunktion vermindert die kognitiven Fähigkeiten im Alter, Feinstaubpartikel könnten aber auch direkt negativ im Gehirn wirken

Zitat
Aus epidemiologischen Studien gibt es zunehmend Hinweise darauf, dass es einen Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und kognitiver Beeinträchtigung im Alter gibt. Diese beobachtete Verschlechterung in der Informationsverarbeitung zeigt sich insbesondere im Bereich der visuell-konstruktiven Fähigkeiten wie z.B. beim Nachzeichnen geometrischer Figuren. Nun stellt sich die Frage, wie dieser Effekt zustande kommen kann. Wird er über die Lungenfunktion vermittelt? Führt also eine durch Luftverschmutzung bedingte schlechtere Lungenfunktion langfristig auch zu einer kognitiven Beeinträchtigung? Oder gibt es auch einen direkten Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und kognitiver Beeinträchtigung? Dabei wäre ein möglicher Weg, dass Feinstaubpartikel über das Kreislaufsystem oder die Nase direkt in das zentrale Nervensystem gelangen und hier wirken. Diese Fragen haben Wissenschaftler des Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf (IUF) in einer kausalen Mediationsanalyse auf der Basis von Daten zu Lungenfunktion und kognitiven Fähigkeiten von 587 älteren Frauen aus der Gesundheitsstudie SALIA untersucht. Die Analyse bestätigte, dass die Lungenfunktion im Erwachsenenleben ein wichtiger Faktor ist, anhand dessen die Entwicklung kognitiver Beeinträchtigung im Alter vorhergesagt werden kann. Zudem zeigte sich, dass der Zusammenhang zu einem kleinen Teil über die Lunge vermittelt wurde (maximal elf Prozent für Stickstoffdioxid). Die Ergebnisse wurden kürzlich im "European Respiratory Journal" veröffentlicht.

Direkter Einfluss
"Der Erhalt einer guten Lungenfunktion im Erwachsenenalter scheint somit auch wichtig für die kognitiven Fähigkeiten im Alter zu sein", so Tamara Schikowski vom IUF, deren Arbeitsgruppe die Studie durchführte. "Dass in unserer Analyse nur ein kleiner Teil der kognitiven Beeinträchtigung über die Lunge vermittelt wird, unterstützt die Hypothese, dass es auch einen direkten Einfluss von Luftverschmutzung auf das Gehirn gibt. Dieser Befund muss noch in größeren Kohorten bestätigt und auch mechanistisch weiter untersucht werden."


https://derstandard.at/2000076537848/Kog...ftverschmutzung

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