Seite 19 von 25
#361 RE: News aus der Politik von Tizian 29.11.2019 20:38

Gekocht wurde doch wohl in Kupferkesseln etc. oder?

#362 RE: News aus der Politik von La_Croix 30.11.2019 08:13

avatar

Zitat von Joker im Beitrag #360
Zitat von La_Croix im Beitrag #358
LUXUSKRANKHEIT
Die Reichen des Mittelalters vergifteten sich mit Bleigeschirr




Häää, wie jetzt?

Ich dachte immer das Geschirr der Reichen war aus Silber? (Daher auch die Redensart vom "blauen Blut", da Silberverbindungen blau einfärben.) Und das der ganz Reichen aus Gold?

Blei ist doch voll billig! Bin verwirrt.

Meinen die vielleicht die Mittelschicht, denen Holzgeschirr und Keramik zu billig war und Silber zu teuer?




Ein Klick auf den Link, hätte dir Klarheit verschafft.


Zitat
Zu Gicht assoziiert man heute in erster Linie Alter – in früheren Jahrhunderten galt sie als Krankheit der Reichen, da die Stoffwechselstörung durch hohen Fleisch- und Alkoholkonsum begünstigt wird. Allerdings lauerte im Mittelalter noch eine weitere Gefahr auf jene Minderheit, die es sich leisten konnte aufwendig zu tafeln, wie Forscher der dänischen Syddansk Universitet herausfanden.

Bleivergiftung durch Luxusgeschirr
Diese Gefahr lag aber nicht im Essen selbst, sondern im kostbaren Geschirr, in dem dieses serviert wurde: Teller, Schüsseln und Tassen mit bunten Glasierungen, in denen Bleioxid enthalten war. Wurde die Oberfläche des Geschirrs durch säure- oder salzhaltige Speisen angegriffen, löste sich das Blei und gelangte mit dem Essen in den Körper.

Bei einer Bleivergiftung sammelt sich das Schwermetall im Körper und beeinträchtigt die Blutbildung, Verdauung und Nierenfunktion sowie die Fortpflanzungsfähigkeit. Auch das Nervensystem wird geschädigt – besonders drastisch kann sich dies bei Kindern auswirken, bei denen sich das Nervensystem noch entwickelt. Eine Folge kann auch verringerte Intelligenz sein.


https://www.derstandard.at/story/2000024...it-bleigeschirr


Zitat
Die wohlhabende Stadtbevölkerung des Mittelalters zahlte für ihren Reichtum einen Preis, berichten dänische Forscher: Die Menschen belasteten sich kontinuierlich mit Blei, das sich aus den schönen Glasuren ihrer kostbaren Becher und Teller löste.


https://www.wissenschaft.de/geschichte-a...elalter-giftig/

Blei war damals das, was Aluminium, Weichmacher und Mikroplastik heute sind...

War wohl schon in der Antike so:

Zitat
Vitruv, der große römische Architekt, wusste Bescheid: „Wasser aus Tonröhren ist gesünder als das durch Bleiröhren geleitete, denn das Blei scheint gesundheitsgefährlich zu sein.“ Doch sein im 1. Jahrhundert v. Chr. ausgesprochener Rat wurde nicht angenommen. Vielmehr bauten die Römer Blei in nahezu industriellem Maßstab ab und nutzten es als Material für Haushaltsgegenstände, Kriegsgerät – und eben auch für Trinkwasserrohre.

Für den flächendeckenden Einsatz des Schwermetalls gab es zwei Gründe: Da es beim Silberabbau quasi nebenbei gewonnen werden konnte, war es äußerst günstig. Außerdem sprach seine leichte Formbarkeit dafür, es möglichst häufig zu verwenden. So entwickelte sich Blei während der römischen Antike zu einem der am häufigsten eingesetzten Metalle – mit weitreichenden Folgen für die Umwelt.


https://www.tagesspiegel.de/wissen/hohe-...t/24477528.html

Und auch heute, hat jeder Mensch 600 mal mehr Blei im Blut, als Menschen im Jahre 1923:

Zitat
Da Blei jedoch in der Umwelt praktisch ewig erhalten bleibt, hat dennoch heute jeder Mensch etwa 600mal mehr von dem Metall im Blut als vor 1923. Pro Jahr wurden um das Jahr 2000 immer noch legal etwa 100000 Tonnen in die Atmosphäre freigesetzt.


https://de.wikipedia.org/wiki/Blei#Geschichte

Übrigens, kann Blei aus Glasuren auch Heute ein Thema sein:
https://mobil.bfr.bund.de/de/presse/pres...hrden-6134.html

#363 RE: News aus der Politik von La_Croix 02.12.2019 08:31

avatar

Das fand ich gestern ganz interessant:

Wie kocht man bei den Römern? - Das Römer-Experiment | Planet Schule | SWR


Der gezeigte Schichtsalat ist sicher halbwegs gesund



Und dieser Bohneneintopf total anti-aging tauglich:
Kochen wie die Römer - Bohneneintopf und Gewürzwein




EpochenKochen - Wie die Römer aßen Folge1

#364 RE: News aus der Politik von La_Croix 06.12.2019 10:23

avatar

Doktor Neandertaler
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mens...r-a-924260.html


Neandertaler verwendeten schon Heilpflanzen
Forscher finden pflanzliche Arzneistoffreste in 50.000 Jahre altem Zahnstein

Die Neandertaler kannten und nutzten bereits die Heilkraft der Natur: Sie verzehrten bittere Heilpflanzen, um Krankheiten zu kurieren oder ihnen vorzubeugen. Das hat ein internationales Forscherteam herausgefunden, als es 50.000 Jahre alte Nahrungsreste an den Zähnen von fünf Neandertalern untersuchte. Eingelagert Zahnstein fanden sich Bestandteile von Stärkekörnern und anderen Pflanzenmaterialien, aber auch Arzneistoffe aus Heilpflanzen wie Schafgarbe und Kamille. Das sei überraschend, denn diese Pflanzen seien nicht sonderlich nahrhaft und schmeckten zudem noch bitter. Die Neandertaler hätten sie daher vermutlich deshalb gegessen, weil sie die heilende Wirkung solcher Medizinpflanzen bereits kannten, berichten die Forscher im Fachmagazin „Naturwissenschaften“.

https://www.scinexx.de/news/biowissen/ne...n-heilpflanzen/
https://sciencev2.orf.at/stories/1701888/index.html
https://www.welt.de/gesundheit/article10...ilpflanzen.html


Evidence for the Paleoethnobotany of the Neanderthal: A Review of the Literature

Zitat
Abstract:
Our perception of our closest human relatives, the Neanderthals, has evolved in the last few decades from brutish ape-men to intelligent archaic human peoples. Our understanding and appreciation of their cultural sophistication has only recently extended to their diet. Only within the last few years, with new techniques and a shift in focus, have we begun to truly investigate and understand the role of plants in their diet and culture. The more we learn about Neanderthals, the more we realize that biological and cultural distinctions between them and us were relatively small. Given that we coexisted and likely interacted with them for thousands of years, the more we learn about them, the better we may understand our own past. In that light, we review the current evidence, derived from such sources as plant remains (e.g., starch, pollen, phytoliths, and seeds) in soil and dental calculus, dental and tool wear, coprolites, and genetics, for Neanderthal's nutritional, medicinal, and ritual use of plants, which includes 61 different taxa from 26 different plant families found at 17 different archaeological sites. Further, we updated and standardized botanical nomenclature from many sources published over many decades to provide a more stable foundation for future work.


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5098096/

#365 Eintagsfliegen von jayjay 22.12.2019 19:57

avatar

Mit Eintagsfliegen müssten sich doch interessante Versuche machen lassen.
Mit welchen Mitteln sie wohl länger am Leben bleiben?

#366 RE: Eintagsfliegen von La_Croix 27.12.2019 18:27

avatar

Ötzi und seine Doppelgänger | Doku | ARTE

#367 RE: Eintagsfliegen von parcel 01.01.2020 18:14

Mich haben die deutlichen Worte der Bundeskanzlerin sehr berührt. 2018 und 2019 waren mit Abstand die heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Zitat aus Merkels Neujahrsansprache, sie betonte die Notwendigkeit, den Klimawandel aufzuhalten.

"Die Erwärmung unserer Erde ist real. Sie ist bedrohlich. Sie und die aus der Erderwärmung erwachsenden Krisen sind von Menschen verursacht. Also müssen wir auch alles Menschenmögliche unternehmen, um diese Menschheitsherausforderung zu bewältigen. Noch ist das möglich." Diese Überzeugung trage auch das soeben von Bund und Ländern beschlossene Klimaschutzprogramm".

Sie selbst werde mit ihren 65 Jahren nicht mehr alle Folgen des Klimawandels erleben, die sich bei einem Nicht-Handeln der Politik einstellen würden, sagte Merkel

https://www.t-online.de/nachrichten/deut...denken-auf.html

#368 RE: Rapsöl von Domino 01.01.2020 20:18

avatar

Zitat von jayjay im Beitrag #365
Mit Eintagsfliegen müssten sich doch interessante Versuche machen lassen....


Bei mir schwirrt seit Tagen eine rum, wollte ein Experiment
mit ihr machen aber ich krieg das Vieh einfach nicht!

#369 RE: Eintagsfliegen von Nurdug 02.01.2020 10:09

Tja, dann sollte "die Politik" mal in sich gehen und sich nicht von der, wie auch immer gearteten, Industrie etc. kaufen lassen!
So, wie das im Moment läuft, wird sich nicht viel ändern, geschweige denn, ein Klimawandel statt finden.

Den Fokus auf "Wachstum" zu lenken sehe ich als Untergang an, aber wer lässt sich schon auf solch unaktraktive Ideen ein, z.B. den Konsum runter zu schrauben, keine Suvs mehr zu bauen, Dinge zu nutzen, bis sie wirklich kaputt sind, überdimensionierten Wohnraum zu teilen, Tempolimit einführen, statt gefühlter 100 Sorten Yoghurt im Regal 3-4 zur Auswahl zu haben, realistische Preise zu bezahlen, keine Drittländer auszunutzen, Silvesterknaller abzuschaffen, etc.
Da hören sich solche Worte von Frau Merkel gut an, aber Taten werden nicht folgen. Die Gier der Machtsysteme haben zu großen Einfluss, weltweit, da ist D nur ein kleines Zahnrädchen und Frau Merkel eine Marionette.

Wenn sich jeder ernsthaft an die eigene Nase fasst, könnte man vielleicht noch was bewegen.
Also: auf ein Neues im neuen Jahrzehnt!

#370 RE: Eintagsfliegen von Dr.Faust 02.01.2020 10:45

avatar

#369 Ja also mir kommen die genannten Dinge sehr bekannt vor. Nach dem Motto "Es war
nicht alles schlecht" durfte ich 40 Jahre genau so leben. Damit man mich nicht falsch versteht,
ich finde die reine Wachstumsideologie auch nicht gut. Aber das andere Extrem führt bekanntermaßen
auch zum Crash. Wenn du die Menschen nicht begeistern kannst, bricht das System zusammen.
Das war das Problem der DDR. Kam einer hatte noch Lust auf Sozialismus.

Ich sehe aber auch gerade in D positive Tendenzen. Für mich z.B. die alternative Energiegewinnung,
e-Mobilität, Dosenpfand, Niedrigenergie-Häuser ... es gibt sehr viele Vorschriften in Richtung
Ökologie.
D ist garnicht so ohne Einfluss, ist unter den Top 3 der Industrienationen (noch, denk ich). Aber was
läuft bestimmen die USA, auch die Bevölkerung. Und die vorherrschende Einstellung geht nicht in Richtung Öko,
soweit ich weiss.

#371 RE: Eintagsfliegen von Julie 02.01.2020 11:22

avatar

@Nurdug

ich gebe dir vollkommen Rech. Hierzu den Tim Kellner

https://www.youtube.com/watch?v=imyFrOTbA8A

#372 RE: Eintagsfliegen von lupor 02.01.2020 12:38



#373 RE: Eintagsfliegen von parcel 02.01.2020 20:24

Seit Neujahr ist Cannabis im US-Bundesstaat Illinois legalisiert. Dies führt zu langen Schlangen an den Verkaufsständen.

Trotz Minustemperaturen und Schnee bildeten sich im US-Bundesstaat Illinois vor diversen Apotheke zu Jahresbeginn lange Menschenschlangen. Allerdings ist nicht die Grippe oder Kopfweh der Grund für die grossen Ansammlungen, sondern Marihuana.

Die Droge wurde aufs neue Jahr legalisiert. Im Juni 2019 unterzeichnete der Gouverneur JB Pritzker einen Gesetzesentwurf, der Cannabis in dem Staat für Personen ab 21 Jahren legalisiert.

https://www.20min.ch/ausland/news/story/...uahana-23745751

#374 RE: Eintagsfliegen von La_Croix 04.01.2020 13:57

avatar

Erdboden:
Wie geht es dem Boden?

Allein in Deutschland gehen jeden Tag 60 Hektar an wertvollen Böden verloren. Sie wieder fruchtbar zu machen, kann Generationen dauern.

https://www.zeit.de/2019/06/erdboden-erd...komplettansicht


Wieso Bodengesundheit uns alle betrifft
23% der Landfläche des Planeten gelten mittlerweile als ökologisch heruntergewirtschaftet und können somit nicht mehr genutzt werden. Das ist problematisch: 90% aller Lebensmittel kommen aus dem Boden.
https://kurier.at/cm/wieso-bodengesundhe...rifft/400540754

#375 RE: Eintagsfliegen von parcel 19.01.2020 18:14

Britischer Finanzminister: Werden uns nicht an EU-Regeln halten
Nach dem Austritt könnten die britischen Beziehungen zur EU nicht mehr so eng sein könnten wie zuvor. "Jede Entscheidung hat auch eine Kehrseite", sagte von der Leyen. Wenn Großbritannien künftig von EU-Regeln abweichen wolle, könne es nicht den besten Zugang zum größten Binnenmarkt der Welt bekommen: "Je größer die Abweichung, desto distanzierter muss die Partnerschaft sein."

Die EU biete Wirtschaftsbeziehungen "ohne Zölle, ohne Quoten, ohne Dumping", bekräftigte von der Leyen. Darüber hinaus gehe es um eine beispiellose Zusammenarbeit bei "allem vom Klimaschutz, Datenschutz, Fischerei bis hin zur Energie, Transport, Raumfahrt, Finanzdienstleistungen und Sicherheit". Dies bleibe dringend nötig: "Die Wahrheit ist, dass der Brexit keine der bestehenden Herausforderungen lösen wird, weder für die EU noch für Großbritannien."
https://www.t-online.de/nachrichten/ausl...ln-halten.html?



Progesteron Creme aus UK wird auf den Seiten von Ebay.de mittlerweile mehrere dutzendmal mal angeboten. Das Problem ist nur, dass man sie schon jetzt nicht mehr einführen darf, der Zoll kontrolliert bekanntlich nun alle Waren aus UK. Viele kleine und mittelständige Betriebe, die innerhalb der EU ihre Waren verkauft haben, werden nun die Folgen des Brexits zu spüren bekommen. Die EU bietet Wirtschaftsbeziehungen "ohne Zölle, ohne Quoten, ohne Dumping",
damit ist es nun für die Briten vorbei.

#376 RE: Eintagsfliegen von La_Croix 28.01.2020 21:17

avatar

Megafeuer: Der Planet brennt | Doku | ARTE

#377 Arte von larissa 02.02.2020 07:10

Schaut Euch auf Arte / Mediathek die Doku WHO an :( wenn man das geschaut hat, interessieren einen die Angaben dieser Organisation nicht mehr. 80% "gehoeren" Bill Gates und seiner netten Frau. In deren Foundation fuer "Gesundheit" werden Shell, BP, Merck usw gefoerdert.....absolut sehenswert. Nur leider verliert man so langsam den Glauben an alles :(

#378 RE: Arte von Dr.Faust 02.02.2020 13:17

avatar

#377 Hier findet man etwas zur Finanzierung der WHO:
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltgesund...on#Finanzierung

Die Gates-Stiftung finanziert ein Projekt:
Die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (Global Alliance for Vaccines and Immunization; GAVI), welche zu 75 % (750 Mio. US-Dollar) von der Bill and Melinda Gates Foundation finanziert wird.

Was ist daran schlecht, wenn private Gelder eingesetzt werden. Die Gates-Stiftung vergibt auch viel Geld an Studenten (Stipendien).
Im Grunde finanzieren ja die Nutzer von Windows und MS-Software die Projekte, also ich z.B. :-). Bill und Melinda geben das ja nur weiter.
Und im übrigen hat Bill großes geleistet, ich habe totalen Respekt vor ihm. Er ermöglicht meine Arbeit und Einkommen seit Jahrzehnten.

#379 RE: Arte von marmor 02.02.2020 13:49

Bill Gates hat großartiges geleistet. Das ist keine Frage. Auch wenn mir Win10 gar nicht liegt und ich auf diesem PC fast nur mehr auf openSuse arbeite (auch jetzt gerade). Win10 habe ich hier aber dennoch installiert also gekauft.

Dennoch finde ich bezüglich impfen gleichzeitig die Problematik, das die Impffirmen vom Impfen leben und wenn sie nicht mehr impfen können, weil theoretisch alle Viren ausgerottet wären, dann könnte es sein das sie irrtümlich neue gezüchtete Viren freisetzen und schon brummt wieder die Geldmaschinerie?

#380 RE: Arte von Dr.Faust 02.02.2020 14:39

avatar

Ja, die LINUX-fans mögen Bill nicht so. Ich habe uch noch XP, WIN10 ist was für User und nicht für Entwickler.
Mein neues embedded-Projekt werd ich wohl auch noch auf LINUX portieren müssen.

Nein ich glaube nicht, dass sie Viren wissentlich freisetzen. Das wäre ein Verbrehen gegen die Menschheit. Und an neuen Impfstoffen
besteht nach wie vor ein riesen Bedarf. Gegen den Corona-Virus haben sie auch garnichts zum Verklaufen, eher
wrden konventionelle Medizinprodukte gebraucht. Ich halte die Gates eigentlich für eher sozial eingestellt.
Auch keine Skandale oder extremes Verhalten. Schon allein die Stiftung.

Und die dritte Welt hat einen riesen Bedarf an Impfstoffen. Auch ohne Corona.

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz