die max. Lebenszeit beträgt ca. 140 Jahre und die Hunzas werden häufig 120 Jahre alt: siehe auch https://www.youtube.com/watch?v=Q6stNfMgQ-c . Sauberes Wasser, Ernährung und ein kompetentes Immunsystem spielen häufig eine wesentliche Rolle. In der Zivilisation kommen wir mit vielen Schadstoffen in Berührung und sie lagern sich über die Jahre im Gewebe ab. Erreger siedeln sich im entzündlichen Gewebe an und stille Entzündungen fördern die Alterung sowie chronische Beschwerden/Erkrankungen.
es geht nicht um den Alkohol, denn das Geheimnis der Langlebigkeit sind u.a. die seltenen Arztbesuche bzw. die geringe Zahl der Medikamente (selten krank).
VG
Roger
Wichtig und auch richtig finde ich das, was @Roger im obigen Beitrag geschrieben hat, das ist genau das wovon ich felsenfest überzeugt bin.
ZitatDas Geheimnis gesunder Hundertjähriger könnte in ihrem Darm liegen. Bestimmte Bakterien leben dort häufiger als bei jüngeren Menschen. Laut japanischen Forscherinnen und Forschern schützen diese die Hochbetagten besonders gut vor bestimmten Krankheiten.
Ob man lang lebt, liegt aber auch am Erbgut. Wobei der genetische Einfluss womöglich viel geringer ist als gedacht. So kam eine Studie vor drei Jahren zum Schluss, dass die Lebensdauer zu weniger als zehn Prozent von den Genen vorbestimmt ist; nicht zu 20 bis 30 Prozent, was zuvor die gängige Lehrmeinung war. Andere beliebte Erklärungen wie etwa sogenannte Langlebigkeitsinseln – also Orte, wo besonders viele extrem alte Menschen leben, z.B. Sardinien oder Okinawa in Japan – sind in der Altersforschung eher umstritten.
Mikrobiom altert ebenfalls
Auf der Suche nach neuen Antworten für die großen Unterschiede bei der Lebenserwartung ist seit Kurzem auch das Mikrobiom in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Wie wichtig die zahllosen Bakterien im und am menschlichen Körper – z.B. im Darm, im Mund und auf der Haut – für die Krankheitsabwehr und die Gesundheit sind, wird zunehmend klar. Bei der Alterung könnten sie ebenfalls eine maßgebliche Rolle spielen.
Auch wenn der Einfluss der Gene nicht so eine herausragende Bedeutung hat, wie man es ursprünglich annahm, werden aber doch auch Essensvorlieben und Gewohnheit weiter vererbt. In Anbetracht der Tatsache, dass das Mikrobiom so eine entscheidende Rolle spielt, liegt wahrscheinlich hier auch mit der Schlüssel für ein langes Leben. Ich denke, was man in der Kindheit gerne gegessen hat, wird man lebenslang essen, Vorlieben für bestimmte Lebensmittel wird man beibehalten und somit vererbt sich die Langlebigkeit bis zu einem gewissen Grad eben doch.
nach meiner Auffassung ist die Darmfunktion sehr viel komplizierter und die Peyer-Plaques spielen evtl. auch eine große Rolle: siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Peyer-Plaques . Wenn z.B. ein Säugling zu früh mit Kuhmilch gefüttert wird, kann die Darmschleimhaut für sehr lange Zeit geschädigt werden.
Noch nicht 100, aber ganz nah dran. Und sehr interessant und beeindruckend! Die Frau, die mit 91 allein im Wald lebt und gesünder ist als die meisten anderen Britta von Boguslawski lebt seit über 30 Jahren allein in einem Haus mitten im Wald. WELT hat die 91-Jährige besucht, um zu erleben, welche Rituale und Routinen die „Waldfrau“ gesund und unabhängig bleiben lassen.
Zitat von Tizian im Beitrag #158Noch nicht 100, aber ganz nah dran. Und sehr interessant und beeindruckend! Die Frau, die mit 91 allein im Wald lebt und gesünder ist als die meisten anderen Britta von Boguslawski lebt seit über 30 Jahren allein in einem Haus mitten im Wald. WELT hat die 91-Jährige besucht, um zu erleben, welche Rituale und Routinen die „Waldfrau“ gesund und unabhängig bleiben lassen.