Für mich selber gesehen würde ich gezielt mehr Zeit und Geld für eigene Experimente verwenden - je nach Budget. Zum beispiel könnte man ein kleines Vermögen allein für regelmäßige Laboruntersuchungen ausgeben und so die Effekte verschiedener Ernährungsweisen für mich persönlich auswerten.
Oder dachtest du eher an Spendengelder für Forschung, z.B.
Um Erfolg im Kampf gegen die Alterung zu haben, braucht es dringend mehr öffentliche Aufmerksamkeit und Unterstützung. Wie erzeugt man mehr Bewusstsein für die Problematik?
Hier ein interessanter Ansatz:
Ein Musikprojekt zum mitmachen: Lieder können Botschaften transportieren. Der Track mit den meisten Likes gewinnnt den Wettkampf.
1) Selber einen Track komponieren 2) Das Projekt bekannt machen. Vielleicht die Musiker mit dem größten Einfluss in der Szene auf das Projekt aufmerksam machen?
Es gibt Verschiedenes, was getan werden kann und notwendig oder zumindest sinnvoll ist. Mehr Bewußtsein für die Problematik zu erzeugen gehört dazu. Da ist natürlich Alles interessant, was Aufmerksamkeit erreicht. So ein Musikprojekt hilft sicherlich, aber es wird nicht allzuviel erreichen. ich halte zum Beispiel Sience Fiction für ein Medium mit dem man auch viel Transportieren kann. Aber das ist Kür, vorher muß die Pflicht erfüült weren. Da ist eine umfassende Kommunikationsstrategie notwendig. Die erste Aufgabe ist, die Idee der Langlebigkeit aus dem Reich der Träume in eine denkbare Wirklichkeit zu holen. Aubrey de Grey analysiert die gesellschaftliche Ablehnug des Gedanken sehr richtig. Das müssen wir aufknacken. Man kann nicht erfolgrich für etwas werben, das die Leute für völlig unrealistisch, unethisch oder für ein reines Eliteprojekt halten. Dann muß der Weg dahin attraktiv werden. Wie bei der Raumfahrt, die ja auch das Endziel des Interstellarflugs hat, ist es notwendig die einzelnen Schritte so zu definieren, daß der erste schon mal machbar erscheint und für die Menschen nützlich. Da haben wir es eigentlich leichter, als die Raumfahrt, weil unsere Zwischenziele unmittelbar zu höherer Lebensqualität führen. Bei der Raumfahrt wurde der gesellschaftliche Boden dadurch geebnet, daß in den 50er und 60er Jahren weltweit ein hohes Maß an Technig- und Machbarkeitsgläubigkeit vorhanden war. So ein Klima heute wieder zu erzeugen dürfte gar nicht so schwer sein. Durch die Alltagserfahrung in der Digitalisierung und der sinnlichen Wahrnehmung der immer höher werdenden Innovationsgeschwindigkeit ist der Grund dafür schon gelegt. Wir müssen es nur schaffen, daß diese Grundstimmung auch auf Medizin und Biologie überspringt. Wir sollten eine strategisch ausgerichtete Kommunikationsstrategie dazu entwickeln. Vielleicht sollten wir mal ein Treffen organisieren, bei dem wir uns über dieses Thema asutauschen können. Andere Punkte sind Seed- und Venturestrukturen dafür in Deutschland zu organisieren, eine europäische Vernetzung von Gruppen wie unserer anzustreben und vieles mehr. Aber das ist der nächste Schritt!
Du hast recht, wir brauchen mehr Bewusstsein dafür, das Alterung ein lösbares Problem darstellt.
Dieser Musik-Contest könnte aber eine hohe Reichweite entfalten. Wenn es gelingt, dass Musiker wie z.B. Robert Babicz (>100.000 likes bei Facebook) https://www.facebook.com/robertbabicz einen kleinen Track dort einstellen, wird das millionenfach gehört - und schafft Bewusstsein. Es besteht ein großer Bedarf an Bioinformatik-Lösungen um das mittlerweile gigantische medizinische und biologische Wissen für Life-Extension systematisch nutzbar zu machen. Die Macher des Contest gehen wohl davon aus, dass man Bioinformatiker mit Techno am besten für diese Thematik begeistern könne...
Aubrey de Greys Analyse der "pro aging trance" halte ich ebenfalls für zutreffend, seine Lösungsstrategie ist hingegen nur bedingt bis gar nicht brauchbar.
ZitatWir sollten eine strategisch ausgerichtete Kommunikationsstrategie dazu entwickeln. Vielleicht sollten wir mal ein Treffen organisieren, bei dem wir uns über dieses Thema asutauschen können. Andere Punkte sind Seed- und Venturestrukturen dafür in Deutschland zu organisieren, eine europäische Vernetzung von Gruppen wie unserer anzustreben und vieles mehr. Aber das ist der nächste Schritt!
Ja, definitiv! Ich werde mich einbringen. Einen Forentreff zu organisieren sollte recht einfach sein, das habe ich sowieso schon auf der Agenda. Dazu demnächst mehr!