nur eine kurze Antwort, da ich morgen nach Hamburg fahre und noch mit den Vorbereitungen für meine RPE beschäftigt bin.
Falls du sehr gut Englisch kannst, eventuell das Buch von Dr. Friedman kaufen, welches ich schon öfter erwähnt habe. Dr. Edward Friedman: "The new Testosterone Treatment, How you and your doctor can fight breast cancer, prostate cancer and Alzheimer's."
Dort steht zur Prävention und Heilung bei Brustkrebs diverses geschrieben.
Stichwörter:
Wenn BRCA1/BRCA2 vorhanden kein Progesteron nehmen, außer in Verbindung mit RU-486. Zum Glück belästigt mich keine dieser Mutationen, denn die verstärken auch Prostatakrebs. Ich habe das neben vielen anderen Sachen, wie bereits erwähnt, mit einem Speicheltest bei 23andMe bestimmen lassen (ausführlich hier im Forum dargestellt).
Aromatasehemmer nehmen, weil in hormonsensiblen Geweben (Brust, Prostata) viel Aromatase vorhanden ist, die Estradiol (lokal) erzeugt. Falls Blutwert des Estradiols zu weit absinkt, im Gegenzug per Substitution erhöhen. AI beibehalten (hormonabhängige Gewebespiegel unabhängig vom Blutwert)
Testosteron auf Teenagerniveau.
Estriol nehmen.
Indol-3-Carbinol/DIM ! (verbessert Umwandlung von Östrogenen in gute Metabolite!) In einem 24-h-Sammelurin kann der Hormonstatus, und auch die Metabolite, genau bestimmt werden (z.B. Labor GanzImmun).
Kein Soja bzw. Genistein in physiologischen Dosen. Nur Genistein in pharmakolischen Dosen macht Sinn (bei Brustkrebs).
Chinesische Heilpilze. (Welche er vorschlägt, steht irgendwo im Buch. Ich finde es jetzt aber nicht)
Kein Alkohol.
Keine Pille.
Vitamin D3 auf 60 bis 90 ng/ml (Vitamin K2 nicht vergessen)
Calcium. (Ergänzung von mir: komplexe Zusammenhänge von Calcium, Magnesium, Vitamin D3 (1,25-OH) beachten.
Green Tea (EGCG)
Curcuma.
Oregano-Öl
Kein Resveratrol wenn Krebs vorhanden (zu wenig erforscht, Angiogenese)
Pomegranate
IP6
Tocotrinole komplex
bei Brustkrebs: Finasterid (5-alpha-Reduktase-Hemmer). Verringert Bildung von schlechtem Progesteron. Dadurch wird DHT verringert, welches aber in gewisser Menge (auch bei Männern) gebraucht wird. Deshalb Testosteron erhöhen, um das freie Testosteron zu erhöhen. usw. usf.
Soweit eine kurze Zusammenfassung aus dem Friedman.
Deine Frage ist somit beantwortet. Estriol-Creme ja, sehr gut.
Am 24-h-Sammelurin ist der Hormonstatus sehr gut erkennbar. Es ist vor allem auch ein Tagesprofil und nicht bloß eine Momentaufnahme. Die Darstellung der Östrogenmetabolite (z.B. 2-Hydroy-E1) macht Sinn, weil daraus folgend beispielsweise die Ernährung bzw. Substitution (I3C, Methylgruppen) angepasst werden kann. Siehe hier unter Estronex: http://www.ganzimmun.de/seiten/download....ownload_id=4916 . Es gibt weitere Angebote.
Ich denke mal, der Weg den Wolfgang aus Berlin hier beschreibt, werden wohl nur die wenigsten gehen. So hohe Hormondosen würde ich niemals nehmen und kann mir auch nicht vorstellen, dass das für die normale Frau in und nach den Wechseljahren gesund sein kann. Allein schon 10mg Estriol ist eine große Menge, ich habe noch nirgendwo gelesen, dass solche Mengen empfohlen werden.
Zudem ist es ja auch so, dass auch bioidentische Hormone, wenn man sie in zu hohen Dosen nimmt, Nebenwirkungen haben können.
Zitat von Wolfgang aus Berlin im Beitrag #14Estriol hat Antikrebswirkung (Buch von Friedman, Estrogenrezeptoren alpha [der "böse] und beta [der "gute") und schützt vor zu viel Estradiol. Es ist Bestandteil einer Hormoncreme der Arnika Apotheke. Was es so frei zu kaufen gibt, ist völlig unterdosiert. Ich nehme 10 mg pro Hub und Tag. Besser wären wahrscheinlich 20 mg. Das ist mir aber zu teuer.