Ich habe nun schon zum zweiten Mal schlechte Erfahrungen mit einer Internetapotheke gemacht, bei der ich seit Jahren schon Kundin bin. Jahrelang war ich sehr zufrieden, die Bestellungen wurden immer korrekt ausgeführt und die Preise für rezeptfreie Medikamente waren auch okay. Dann hat sich vor Monaten einiges geändert, das Bestellformular funktionierte nicht mehr und ich musste meine Bestellungen oft telefonisch aufgeben.
Den Rechnungsbetrag meiner letzten Bestellung hat man zweimal abgebucht, als mir das auffiel habe ich einen Betrag wieder zurück gebucht und die Apotheke darüber per E-Mail in Kenntnis gesetzt. Daraufhin hat man mir geschrieben, dass ich den Betrag wieder überweisen soll und noch zusätzlich die Gebühren, die Ihnen entstanden sind, durch meine Rückbuchung. Ich habe ihnen dann den Sachverhalt noch einmal erklärt, der ja eigentlich nicht besonders schwer zu verstehen ist und eine Bewertung auf Trustpilot geschrieben. Erst daraufhin haben sie ihren Fehler endlich eingesehen und sich bei mir endschuldigt.
Nun suchte ich eine neue Internetapotheke und fand über sämtliche anderen, ähnlich schlechte Bewertungen, auf jeden Fall mit neuerem Datum. Ich frage mich nun, was ist da eigentlich los, dass sich die Apotheken derart verschlechtert haben? Auf jeden Fall werde ich jetzt erst einmal nicht mehr bestellen und in den Apotheken vor Ort einkaufen.
Und zahlen nach Lieferung per Rechnung. Einziger Nachteil bisher sind die häufigen Werbemails. Kann man abbestellen, dann entfallen aber die Gutscheine.
Wenn Geld keine Rolle spielt, gern auch bei den Apotheken vor Ort. Aber man muss genau wissen, was man will, sonst schwatzen die einem komplett was anderes auf. Mit 30 - 40% Apothekenaufschlag muss man rechnen. Und dann geht man zweimal, weil die es erst bestellen müssen. Im Internet :-)). Fast wie bei Buchhandlungen.
Geld spielt immer eine Rolle, warum sollte ich mehr ausgeben als nötig, das wäre doch dumm .
Ich habe genau aus dem Grunde immer sehr gerne in Internetapotheken eingekauft, weil man dort nicht "beraten" wird. Die Beratungen hier vor Ort sind geradezu lächerlich, die Damen müssen irgendetwas sagen, was meistens aber sehr überflüssig ist und keinen Wert, in irgendeiner Form hat.
Vielen Dank für Eure Vorschläge, ich werde die Apotheken ausprobieren .
Ich kaufe auch online in Apotheken ein, aber habe auch hier einen sehr guten, aufmerksamen Apotheker, der meinem Hund das Leben gerettet hat, weil ein toller Tierarzt aus einer der bekanntesten Tierklinik hier, die sogar schon im Fernsehen kam, mir ein Retard Medikament mitgegeben hat und ich dieses teilen musste. Das war lebensgefährlich. Ich bin dem Mann für ewig dankbar.
bei welcher Internetapotheke bestellst Du denn? Und hast Du bisher nur positive Erfahrungen gemacht? Mein Dilemma habe ich ja schon geschildert, es ist wirklich merkwürdig, wie miserabel viele Internetanbieter mittlerweile geworden sind. Dafür müsste es eigentlich einen Grund geben, es kann doch nicht sein, dass sie alle nur pleite gehen wollen, denn wer kauft denn bei solchen Firmen dauerhaft?
Ich werde meine Privatrezepte ab jetzt erst einmal hier vor Ort einlösen, preislich ist das ja überall das gleiche, dafür brauche ich keine Internetapotheke. Es ging mir vor allem um rezeptfreie Mittel, die habe ich dann immer mitbestellt.
Ich werde die Apotheke auf jeden Fall mal ausprobieren, ab 10 Euro versenden sie ja dort schon versandtkostenfrei. Rezeptfreie Medikamente kosten ja auch immer mehr als 10 Euro, insofern kann man da nichts falsch machen.
Ich habe gerade dort mal eine Bestellung aufgegeben und erfahren, dass ich schon ein Kundenkonto habe . Wahrscheinlich habe ich da irgendwann einmal bestellt, um die Apotheke auszuprobieren, allerdings kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern. Wenn ich zufrieden bin, werde ich später auch meine Rezepte dorthin schicken, mal abwarten.
Ich ändere im Moment sowieso einiges, viele NEMs habe ich immer bei iHerb bestellt und das ist ja nun auch nicht mehr möglich . Das meiste kaufe ich nun bei Amazon, allerdings war iHerb preislich viel interessanter und hatte auch bessere Präparate.
Den Vitamin B 100 Komplex kaufe ich nun hier https://xxlnutrition.com/de/deu/xxl-nutr...in-b100-complex aber er ist auch nicht ganz das selbe, wie die B 100 Komplexe aus den USA. Beispielsweise hat das Präparat nur Vitamin B6 (pyridoxine hcl) 1,4 mg 100% , warum jetzt gerade B6 nur so niedrig dosiert ist, verstehe ich auch nicht ganz.
Zitat von parcel im Beitrag #11Den Vitamin B 100 Komplex kaufe ich nun hier https://xxlnutrition.com/de/deu/xxl-nutr...in-b100-complex aber er ist auch nicht ganz das selbe, wie die B 100 Komplexe aus den USA. Beispielsweise hat das Präparat nur Vitamin B6 (pyridoxine hcl) 1,4 mg 100% , warum jetzt gerade B6 nur so niedrig dosiert ist, verstehe ich auch nicht ganz.
Vielleicht ist das die Antwort auf meine Frage, warum gerade das Vitamin B6 in dem Präparat so niedrig ist.
Steigern Vitamin-B-Präparate das Lungenkrebsrisko?
Die jahrelanger Einnahme hoch dosierter Vitamin-B6- oder -B12-Einzelpräparate ging in einer US-Kohortenstudie bei älteren Männern mit einem stark erhöhten Lungenkrebsrisiko einher. Besonders deutlich war die Assoziation bei Rauchern. Vitaminmangel kann DNA-Schäden und weitere schwere Folgen haben. Lange Zeit galten daher B-Vitamine als mögliche Kandidaten in der Krebsprävention. Bei Überdosierung allerdings kann der Nutzen leicht ins Gegenteil umschlagen. Dann wird die als Krebsprävention gedachte Supplementation leicht zum Risikofaktor.
Verschiedene Vitamine der B-Gruppe, darunter B6, Folat und B12, interagieren mit Homocystein und Methionin im Rahmen des C1-Stoffwechsels. Hier auftretende Störungen können die Zellumgebung und deren Physiologie verändern und damit möglicherweise die Krebsentstehung begünstigen. Die bislang publizierten Daten zu Assoziationen zwischen B-Vitaminen und Lungenkrebs sind allerdings nicht einheitlich.
Datenanalyse von 77.000 Probanden
Kein Zusammenhang zwischen einer Vitamin-B6-, -B12- oder Folatsupplementation und dem Lungenkrebsrisiko konnte bei den Frauen festgestellt werden. Bei den Männern, die regelmäßig B-Vitamine in Form von Einzelpräparaten zuführten, zeigte sich dagegen ein um 30 bis 40 Prozent erhöhtes Lungenkrebsrisiko.
Den größten Nachteil hatten dabei Männer, die über die zehn Jahre hinweg im Mittel die höchste Dosis an Vitamin B6 (> 20 mg/d) oder B12 (> 55 μg/d) zugeführt hatten.