In einer Studie der University of California wurde untersucht, ob die Einnahme der Vitamine C oder E die CRP-Kozentration beeinflussen kann. An der Studie nahmen 396 gesunde Probanden teil, die in drei Gruppen eingeteilt wurden. Sie erhielten entweder 1000 mg Vitamin C täglich oder 800 IE Vitamin E oder ein Placebo über einen Zeitraum von zwei Monaten. Bei den Probanden mit einer CRP-
Konzentration größer oder gleich 1 mg pro Liter kam es durch die Vitamin-C-Einnahme zu einer deutlichen Verbesserung der CRP-Werte: Die Senkung von CRP durch Vitamin C glich annährend jener, wie sie bei der Einnahme von Statinen nachgewiesen wurde. Vitamin E hatte keinen signifikanten Effekt auf die CRP-Konzentration. In dieser Studie zeigte sich auch ein sehr enger Zusammenhang zwischen dem Körpergewicht und der CRP-Konzentration. Von den Übergewichtigen wiesen 50 Prozent erhöhte CRP-Konzentrationen auf, von den adipösen Personen sogar 75 Prozent.
Das hört sich sehr interessant an. Bisher war ich davon ausgegangen, dass nur verschiendene Substanzen wie Astaxanthin, Vitamin E, Rhodiola Rosea, OPC und Omega-3 hier wirksam wären.
Na, da wird sicher bald wieder überall zu lesen sein, wie schädlich NEM im allg. und die Zuführung von "Hochdosen" an Vitamin-C-Präparaten speziell sind, und sowieso völlig unnötig, ja so gar gefährlich sind! Wäre ja noch schöner, wenn man den Pharma-Big-Boys und den Ärzten das lukrative Statinegeschäft kaputtmacht. Und das noch mit schnödem VC!
Zitat von Tizian im Beitrag #2Na, da wird sicher bald wieder überall zu lesen sein, wie schädlich NEM im allg. und die Zuführung von "Hochdosen" an Vitamin-C-Präparaten speziell sind, und sowieso völlig unnötig, ja so gar gefährlich sind! Wäre ja noch schöner, wenn man den Pharma-Big-Boys und den Ärzten das lukrative Statinegeschäft kaputtmacht. Und das noch mit schnödem VC!
Das einzelne, hochdosierte Vitamine auch pharmazeutische Wirkungen haben können, das ist ja ein alter Hut. Es kann allerdings langfristig auch zu Nebenwirkungen kommen, darum geht es doch, mit Pharma Lobby hat das alles nichts zu tun, auch wenn es alternativ Mediziner immer wieder als Argument gebrauchen.
Wenn man sich einen einzelnen Aspekt einer Substanz herauspickt, kann man sowohl das eine als auch das Gegenteilige finden. Wir haben halt ein Wirkspektrum. Deswegen sind für mich undifferenzierte Betrachtungen nach dem Motto "Vitaminpillen schaden" nicht akzeptabel.
Es gilt, die Anwendung immer unter Berücksichtigung der Umstände, insbesondere der Konstitution der Person, des Alters und des Lebensstils, z.B. der Ernährungsgewohnheiten abzuwägen. Es gibt kaum Stoffe, die nur antioxidativ sind. Man muss den antioxidativen Aspekt vielleicht auch einfach mitnehmen, wenn es um Bekämpfung von Entzündungen geht.
Im übrigen ist die oxidative Alterungstheorie in dem Sinne "out", dass sie nicht zur Erklärung der Alterung geeignet ist. Das heißt jedoch nicht, dass unter bestimmten Umständen, wenn körpereigene Prozesse schwächer werden, nicht doch eine Verbesserung erzielt werden kann. Freie Radikale machen auf jeden Fall Schäden - das ist biochemisch belegt - aber sie sind eben meist nicht entscheidend über Leben und Tod bzw. Altern.
Was den Einfluss der Pharmaindustrie angeht: ich glaube nicht, dass sie großes Interesse an Verhinderung von Vitamin C haben. Aber wenn ich halt die Artikel in der Boulevard-Presse lese, die sich auf "Experten" berufen, so kann man nicht ausschließen, dass sich bestimmte Herren mal kurz bei bestimmten Herstellern diskret getroffen haben. Es gibt ausserdem ja einen massiven Druck gegen die Alternativmedizin, und es gibt Stimmen, bestimmte Mittel erst einmal apothekenpflichtig zu machen (Apotherkerlobby !), Internet-Apotheken zu verbieten. Womöglich Vitamine nur auf Rezept?
Vitamin C kann die Eisen- Resorption aus Gemüse wie Spinat erhöhen. Das ist meistens positiv, wenn man bedenkt, dass ungefähr einer von 24 Amerikanern oder 11,2 Millionen Menschen in den USA, einschließlich 20 Prozent menopausaler Frauen und 2 Prozent erwachsender Männer, einen Eisenmangel haben. Wer jedoch mit Risiko behaftet ist, zu viel freies Eisen im Blut zu haben (z.B. Menschen die viel rotes Fleisch essen) sollte lieber seinen Eisenspiegel untersuchen lassen und Blut spenden oder sich überlegen, ob er nicht lieber auf hohe Dosen von Vitamin C verzichtet.
Zitat aus dem Buch von Dr. J. Wright, " Das Osteoporose Buch".
Ich habe Vitamin C im Großen und Ganzen ja schon aus meinem NEM Programm gestrichen, allerdings habe ich es jahrelang hochdosiert genommen. Bei meiner BE letzte Woche war mein Ferritin Wert zu hoch und passend dazu war Transferrin leicht erniedrigt.
#6 Ja, man liest immer wieder, dass Vitamin C nicht gespeichert werden kann. Das stimmt aber nicht. Der Body-pool liegt je nach Vitamin-C-Aufnahme zwischen 2g und 6g und die Speicherdauer bei etwa 2 Monaten. Vor allem stoffwechselaktive Organe enthalten (und speichern) Vitamin C: Gehirn, Leber, Nebenniere, Pankreas, Thymus, bestimmte Leukozyten, die Augenlinse. Das Vitamin C befindet sich also genau dort, wo es als Radikalfänger oder Co-Faktor benötigt wird.