Das finde etwas plakativ und in Teilen auch unseriös. In dem Bericht ist für meinen Geschmack zu viel Politik, zu viel Nazigeheule und zu wenig über die durchaus sinnvolle Medizin. Und der Artikel betrifft eigentlich lediglich "westliche" Medizin.
Ich möchte z.B. nicht auf Antibiotika, Antiwurmmittel, Schmerzstiller, Blinddarm-OPs, Notfall-Medizin usw verzichten. Klar, einige Teile der heutigen Medizin sind im besten Falle nutzlos, schäbig, schädlich auf unterstem Niveau und gehören eliminiert. Auch haben Teile der Medizin viel Unheil und Leid über die Welt gebracht (wie übrigens auch einige Organisationen oder Staaten)
Aber deswegen würde ich nicht die Gesamtheit über einen Kamm scheren, sondern differenzieren.
Wenn mE auch zu radikal haben die Ausführungen auch einen realen Kern, den wohl jeder erlebt hat der zum Arzt musste (jetzt abgesehen von Notfällen und Knochenbrüchen). Natürlich sind Ärzte oft Lebensretter und bis zur physischen Grenze im Einsatz. Und es gibt sehr gute Ärzte die sehr wohl Empathie entwickeln und um die psychologischen Hintergründe wissen. Wir hatten frühe mal einen solchen Hausarzt, der fast zur Familie gehörte.
Dennoch sehe ich Fehlentwicklungen hauptsächlich in folgenden Punkten: - die Rolle von Zellen und Mitochondrien werden kaum berücksichtigt. Tue ich alles, dass es ihnen gut geht? - Psycho-Somatik spiel keine große Rolle. Der Autor spricht von Empathie und Gefühl als der treibenden Kraft. Wieder und wieder: Biology of Belief.
Evidenz ist wenn es dem individuellen Patienten gut geht und er geheilt ist. Die heutige ausschließliche Interpretation von Evidenz ist schon im Ansatz falsch.
Ja was ist die Lebenskraft die schon ein Einzeller spürt? Und wir bestehen aus Einzellern Jede Zelle lebt wenn sie ein gutes Gefühl dabei hat und nicht mit Giftstoffen zugemüllt wird.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #3Ja was ist die Lebenskraft die schon ein Einzeller spürt? Und wir bestehen aus Einzellern Jede Zelle lebt wenn sie ein gutes Gefühl dabei hat und nicht mit Giftstoffen zugemüllt wird.
Ob und wie Einzeller Spüren und Gefühle haben bleibt uns sicher für immer verschlossen. Ich denke aber nicht, dass diese Verben, welche wir im Kontext des Meatorganismus Mensch nutzen dies richtig beschreiben.
Z.B, wird eine einzige Gehirnzelle wohl kaum ein Bewusstsein aufspannen und Emotionen zulassen. Glaube ich zumindest nicht. Aber das ist eher philosophisch.
Seit ich Lipton gelesen habe sehe ich vieles anders. Natürlich kann man eine Zelle nicht mit dem Metaorganismus Mensch mit Milliarden allein an Gehirnzellen vergleichen. Nach Lipton sitzt die "Intelligenz" der Zelle in der Membran mit den Rezeptoren. Die DNA ist nur der Informationsspeicher. Vielleicht kommen wir ja weiter im Verständnis von Alterung und Krankheiten wenn wir das in Betracht ziehen? Wie sonst soll Psycho-Somatik funktionieren?
Ameisen sind zwar keine Einzeller. Ich beobachte sie gern, sie leben auf einem Fensterbrett des Büros mit vielen Blumentöpfen. Ich staune über die Intelligenz und den Lebenswillen. Auch ein Bakterium sucht sich einen angenehmen Ort so es den Freiheitsgrad besitzt
Ja, ist für mich auch zu polemisch und zu viel Nazigeheule. Grundlegend: Was hat uns die moderne Medizin beigebracht? Das man sich immer die Hände waschen soll und die Zähne putzen soll, weil es nämlich Bakterien und Viren gibt und Krankheiten nicht durch Dämonen oder so kommen. Und damit verhindert die Medizin schon 90 % der Krankheiten. Unsere frühere Kinderärztin, eine super soziale Frau und hat ihre Kinderarztpraxis in einem Problemviertel, erzählte uns Mittelschichteltern, das sie hauptsächlich damit beschäftigt ist, die Eltern aufzuklären, das die Kinder die Zähen putzen sollen und sonstige moderne medizinische Hygienegrundlagen etc. Meine Schwiegermutter, wunderbarer Mensch, hatte mir auch wörtlich erzählt, das sie Zähneputzen für Aberglauben hält, der eine bekommt halt schlechte Zähne, der andere nicht. Meine Mutter, Auslandsdeutsche, hatte als Kind quasi keine Süßigkeiten gehabt, bis ins hohe Alter sehr gute Zähne hat es auch so ähnlich gesagt. Und da wir Kinder in Deutschland mit viel Süßigkeiten aufwuchsen, sehen unsere Zähne anders aus. Entweder glaube ich, das nach der Medizin uns Bakterien und Viren schaden etc., oder ich führe wieder alles auf irgendwelche Arten von Dämonen zurück, z.B. Erdstrahlen und ein Pendler kann meinen Krebs durch einen Wünschelrutengang beenden. Das Problem der Medizin ist halt ihr großer Erfolg. Früher wäre ich bei meinen Zähnen durch eine Zahnfleischentzündung in jungen Jahren gestorben, weil es keine Antibiotika gab, heute werde ich als Rentner sterben und meckere, dass die Medizin ja überhaupt nicht helfen kann. Das die Medizin bis dahin mir 20-mal das Leben gerettet hat, vergesse ich als undankbarer Mensch :-(
viele Aussagen des Beitrags sind einfach, aber falsch. So können schlechte Zähne/Zahnfleisch z.B. durch Ernährungsmängel verursacht werden (z.B. Vitamin K2/C etc.). Ein Blick in das Wartezimmer einer Arztpraxis zeigt erschreckende Bilder: z.B. Rollator, Übergewicht/Adipositas, Bewegungseinschränkungen. Die vielen Medikamente haben in vielen Fällen nicht zur Verbesserung der Gesundheit geführt. Unser Gesundheitsminister sprach im letzten Jahr von 40 Mio. gefährdeten Bürgern für eine Corona Erkrankung (Immunsystem?). Die Therapie von Dr. Strunz ist häufig sehr viel erfolgreicher: Bewegung - Ernährung - Denken.
viele Aussagen des Beitrags sind einfach, aber falsch. So können schlechte Zähne/Zahnfleisch z.B. durch Ernährungsmängel verursacht werden (z.B. Vitamin K2/C etc.). Ein Blick in das Wartezimmer einer Arztpraxis zeigt erschreckende Bilder: z.B. Rollator, Übergewicht/Adipositas, Bewegungseinschränkungen. Die vielen Medikamente haben in vielen Fällen nicht zur Verbesserung der Gesundheit geführt. Unser Gesundheitsminister sprach im letzten Jahr von 40 Mio. gefährdeten Bürgern für eine Corona Erkrankung (Immunsystem?). Die Therapie von Dr. Strunz ist häufig sehr viel erfolgreicher: Bewegung - Ernährung - Denken.
Da ist viel Wahres dran.
Allerdings sind die Menschen mit Adipositas und Rollator, die man im Wartezimmer eines Arztes antrifft, auch oft schon sehr alt. Da viele nicht daran interessiert sind, was Dr. Strunz schreibt, sind sie auf Medikamente angewiesen und selbstverständlich helfen die diesen kranken Menschen auch. Beispielsweise wer Diabetes, Adipositas, Rheuma, Bluthochdruck ect. hat braucht Medikamente, selbst die Nebenwirkungen sind nicht so gefährlich, als wenn man diese Krankheiten unbehandelt lässt. Für Betroffene sind sie also ein Segen und die würden jedem an den Kragen gehen, der ihnen damit kommt, dass sie überflüssig sind und einfach nur in den Müll gehören.
für die Akutbehandlung trifft das ohne größere Einschränkungen zu, aber ein Blick auf den Beipackzettel zeigt, dass viele Medikamente nicht für eine erfolgreiche Langzeittherapie geeignet sind. Dr. Strunz würde für die Akutbehandlung vorrangig die Universitätsmedizin empfehlen. Bei chronischen Beschwerden/Erkrankungen versagt die sog. "Schulmedizin" jedoch in vielen Fällen und hier wäre eine ganzheitliche Therapie zu empfehlen. Bei einer konsequenten Einhaltung des "For Ever Young" Programms wäre sogar das "Reverse Aging" möglich (siehe auch News von Dr. Strunz vom 19. Juli 2021).