da ich nun mittlerweile auch Familie habe, wollte ich eventuell mal eine Lebensversicherung abschließen. Teilweise sind da die Beiträge aber sehr unterschiedlich. Auf was muss man denn da grundsätzlich achten? Wie hoch sollten die Beiträge sein und wie viel bekommen die Angehörigen im Ernstfall dann ausgezahlt?
Die beste Möglichkeit besteht darin, Risiken möglichst klein zu halten. Da findet man z.B. hier im Forum zahlreiche Anregungen. Die beste Lebensversicherung schützt nicht vor Risiken. Dann, wenn es darauf ankommt, nämlich wenn man etwas mehr Lebensjahre hinter sich hat (ich sage extra nicht: alt ist), dann verabschiedet sich meist auch die Versicherung. Es ist auch von Vorteil, wenn man etwas Geld beiseite legt. Und vermeidbare Risiken vermeidet. Mit die größten Risiken sind Ernährung, Fernsehen und Rauchen.
da ich nun mittlerweile auch Familie habe, wollte ich eventuell mal eine Lebensversicherung abschließen. Teilweise sind da die Beiträge aber sehr unterschiedlich. Auf was muss man denn da grundsätzlich achten? Wie hoch sollten die Beiträge sein und wie viel bekommen die Angehörigen im Ernstfall dann ausgezahlt?
LG
Bist Du sicher, das Du mit Deinem ersten Beitrag hier im richtigen Forum bist?
Sicherlich kann man durch eine gesunde Lebensweise und einem bewussten Meiden von Risiken die Chance auf einen frühzeitigen Tod verringern. Deswegen ist man aber trotzdem nicht sicher vor Unfällen...Gerade wenn man Familie hat, finde ich so eine Risikolebensversicherung durchaus sinnvoll. Das hat auch was mit Verantwortungsbewusstsein zu tun. Denn so ein Versicherung soll auch im Ernstfall dafür sorgen, dass bestimmte Sachen, wie Haus, Auto etc. weiter finanziert werden können und die Hinterbliebenen nicht auch noch ihr zu Hause verlieren...
Grundsätzlich gibt es dabei zwei Arten von Lebensversicherungen. Die Risikolebensversicherung, bei der im Todesfall eine bestimmte Summe X ausgezahlt wird und eine Kapitallebensversicherung bei der zusätzlich noch Kapital angehäuft wird, was nach der Vertragslaufzeit ausgezahlt wird. Dementsprechend sind dort auch die Beiträge höher. Wer also nicht nur für sich selbst Verantwortung trägt, ist zumindest mit so einer Risikolebensversicherung gut beraten.
#4: Ich habe nichts gegen eine Lebensversicherung, sei es Risiko, sei es Kapital. Hatte ich auch selber. Die mit dem Kapital war gut :-) , die andere haben wir zum Glück nicht gebraucht. Ich wollte nur indirekt darauf hinweisen, dass es hier nicht um Versicherungen geht, sondern um Anti-Anging und Risikovermeidung durch Prophylaxe. Ich muss mich aber in zwei Punkten korrigieren: 1. Eine Kapital-Lebensversicherung ist doch eine A-A-Maßnahme, weil sie genau dann das nötige Kleingeld für A-A/R-A bereitstellt, wenn man es braucht. 2. Eine Risiko-Lebensversicherung ist im schlimmsten Fall eine A-A-Maßnahme für die Hinterbliebenen, denn wenn zu den ohnehin großen Problemen dann noch ein Geldproblem kommt, treibt das auch die Alterung voran, z.B. durch einen stressign Job, den man dann vielleicht annehmen muss.
Insofern bin ich durchaus dafür. Nur eine Beratung ist hier wohl nicht das primäre Ziel ("offtopic").
Ich habe auch eine Lebensversicherung, Abgeschlossen vor über 30 Jahren. Wenn man gehalten hätte, was man damals versprochen hat, wäre sie sicherlich interessant. So bezahle ich, um nicht noch mehr zu verlieren, ist ja nicht mehr lange. Allerdings würde ich keine neue mehr abschliessen
Zufälligerweise bin ich momentan auch am überlegen eine Risikolebensversicherung abzuschließen! Ich habe mittlerweile Familie und da ich gesundheitlich angeschlagen bin, halte ich es für durchaus sinnvoll meinen Nachwuchs abzusichern:D
Ich finde so eine Versicherung wo man das Kapital wiederbekommt wenn nichts passiert schon deutlich ansprechender. Bin mir nur gerade unsicher wieviel Geld ich investieren soll. Es wird empfohlen das 3-5 Fache des Jahresbruttogehalts abzusichern haltet ihr das für realistisch?
Ich hoffe natürlich, dass mir nichts passiert! Da ich mich jetzt auch viel aktiver mit meiner Gesundheit beschäftige bleibe ich meinen Kindern hoffentlich noch lang erhalten. Aber wie Illuminator schon sagte ein Unfall oder änhliches kann immer passieren und ich habe eine gewisse Pflicht meinen Kindern gegenüber!
Zitat von Michaela im Beitrag #7Ich finde so eine Versicherung wo man das Kapital wiederbekommt wenn nichts passiert schon deutlich ansprechender.
Das ist Quatsch! Und ein uralter Vertretertrick, der nur der Psychologie des Menschen entgegenkommt
Für eine Risiko-LV bezahlst du erstmal für das Risiko deines Ablebens über x Jahre. Zahlst du den Betrag von y Euro. Dieses Geld y ist aber weg, denn dieses Geld wurde vom Versicherer verbraucht um das Versicherungskollektiv, die Mitarbeiter und die Aktionäre auszuzahlen. Willst du deinen Betrag y nach x Jahren aber wieder (durch Inflation stark entwertet, also nur nominal noch y Euro, aber viel weniger wert als zu Beginn des Vertrages) zurück so musst du einen viel höheren Beitrag z (z viel größer als y) bezahlen.
Bei einer Risiko-LV mit Kapitalrückzahlung hast du dagegen im Prinzip zwei (intern gekoppelte) Verträge an der Backe: einmal die reine Risiko-LV und noch den Sparvertrag. Du kannst sie dann auch nur in Summe kündigen.
okay danke das macht Sinn :D Aber so kriegt man ja aufjedenfall noch einen guten Anteil zurück falls nichts passiert und ist für die Zeit abgesichert:)
Nein, bekommst du nicht. Denn das, was du zurückbekommst, hast du die ganze Zeit über ja extra eingezahlt. Und bekommst es dann (durch die Inflation) entwertet wieder zurück minus die Gewinne der Versicherung. Wenn du eine RLV ohne Beittragsrückgewähr wählst zahlst du die ganze Zeit über deutlich weniger Prämie. Schaffst du es, die erpsarte Summe über die Laufzeit hinweg zurückzulegen hast du am Ende i.A. eine höhere Summe und kannst im Notfall auch schon vor Ablauf darüber verfügen, jederzeit.