In Desmodium adscendens finden sich - wie in jeder hochkarätigen Heilpflanze - viele unterschiedliche Wirkstoffe. Der Hauptwirkstoff soll D-Pinitol sein. Anhand der üblichen Leberwerte, die man zur Einschätzung von Leberschäden gewöhnlich heranzieht (AST (früher GOT), ALT (früher GPT) und AP (Alkalische Phosphatase)), untersuchte man sowohl die leberschützende Wirkung von isoliertem D-Pinitol als auch von einem Desmodium-Pflanzenauszug. Es zeigte sich, dass D-Pinitol in jedem Fall einer der Hauptverantwortlichen der auf die Leber so positiven Wirkung ist.
Weitere Wirkstoffe sind laut Untersuchungen aus Ghana und Nigeria das Flavonoid Vitexin und seine Derivate Vitexin-2''-Xylosid und Isovitexin, darüber hinaus Triterpene, Saponine, Amine und Indolalkaloide (z. B. Tryptamin).
Desmodium adscendens: Spezialistin für die Leber
Das Spezialeinsatzgebiet von Desmodium adscendens ist in jedem Fall die Leber. Ganz gleich, was der Leber fehlt, Desmodium kann unterstützend eingesetzt werden, um der Leber bei der Regeneration und Heilung zu helfen und schliesslich die Leberwerte zu verbessern. Gerade die beeindruckende Wirkung auf die Leber war es wohl, die dazu führte, dass Desmodium adscendens von der modernen Medizin entdeckt wurde.
Es war im Jahr 1960, als zwei französische Ärzte in Afrika an einem humanitären Projekt mitarbeiteten und angeblich miterlebten, wie Desmodium eine Hepatitis in wenigen Wochen heilen konnte. Daher wird Desmodium auch in Frankreich schon seit vielen Jahren als Nahrungsergänzungsmittel mit leberschützender Wirkung verkauft, während die Heilpflanze erst seit wenigen Jahren auch Einzug in die übrigen Länder Europas hält.
Bei vielen Leberkrankheiten - egal ob von Viren, Chemikalien oder Giftstoffen wie Alkohol oder Drogen bzw. Arzneimittel verursacht - gilt Desmodium somit als Mittel der Wahl. Bei Symptomen einer Hepatitis (Gelbsucht, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Appetitverlust) ist Desmodium eine effektive Begleittherapie, da die Symptome in kurzer Zeit besser werden.
Studien in England, Frankreich und Kanada zeigten, dass Desmodium nicht nur eine Leberfunktionsstörung behandeln kann, sondern auch die Leber während einer nebenwirkungsreichen Therapie schützen kann, etwa während einer Chemotherapie. Gleichzeitig scheint die Pflanze das Immunsystem zu schützen und stärken. https://de.sott.net/article/30069-Desmod...er-und-Atemwege
Studien liegen aus Afrika und Südamerika, aber auch aus Frankreich, England und Canada vor. Man bescheinigt der Pflanze •eine die Bronchien erweiternde Wirkung, •die Fähigkeit, erhöhte Leberwerte zu normalisieren, •eine Anti-Histamin-Wirkung (was besonders für Allergiker hilfreich ist) und •eine entspannende Wirkung auf die glatte Muskulatur.
Die glatte Muskulatur kleidet insbesondere die Hohlorgane aus, wie Magen, Darm, Blase, Gebärmutter, Bronchien, ja sogar die Blutgefässe.Krampft sich die Muskulatur in diesen Organen nun zusammen, kann es zu Schmerzen kommen, etwa zu Magenkrämpfen, Bauchschmerzen oder Unterleibskrämpfen während der Menstruation. Krampft sich die Muskulatur in den Bronchien zusammen, dann fördert dies eine Asthmaattacke.
Mittel wie Desmodium adscendens, die sich zur Entspannung dieser Muskulatur eignen, wirken somit krampflösend und schmerzlindernd. Kein Wunder werden Desmodiumblätter in der traditionellen Medizin Brasiliens bei Durchfallerkrankungen gegeben, generell bei Schmerzen sowie bei übermässigem Harndrang z. B. bei Blasenentzündungen, wenn sich die Blase verkrampft.
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Interessant:
ZitatDesmodium adscendens: Spezialistin für die Lungen und Atemwege
Studien zeigten, dass Desmodium adscendens auch allergische (histaminbedingte) Reaktionen hemmen kann (zumindest bei Meerschweinchen) und daher für Allergie, z. B. bei allergischem Asthma interessant sein könnte.
In entsprechenden Tests trat die entspannende Wirkung von Desmodium auf die Bronchien sehr schnell - innerhalb von ein bis zwei Minuten - ein, was der traditionellen Anwendung der Pflanze bei Asthma Recht gibt. In Ghana beispielsweise ist die Pflanze eine der ersten Massnahmen, die bei akuten Asthmaattacken verordnet wird. Selbst die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks soll mit Hilfe von Desmodium reduziert werden können.
Auch hilft Desmodium adscendens dabei, die Nasennebenhöhlen frei zu machen und die Atemwege von Verstopfungen zu befreien, hartnäckigen Husten zu beenden, starke Verschleimung zu reduzieren und selbst bei Schnarchen Linderung zu verschaffen, was ja meist erst durch verschleimte Atemwege auftritt.
Ich habe über Desmodium bisher nur gelesen, es ist eine interessante und vielversprechende Pflanze, allerdings ausprobiert habe ich das Kraut noch nicht. Das kommt noch , ich werde dann auch darüber berichten, falls ich positive Erfahrungen damit mache.
Ich habe die Kapseln gestern erhalten. Nach 1 Kapsel am Abend bemerkte ich eine befreiende Wirkung auf die Nasenschleimhaut. Ich leide unter einer Pollenallergie.
Diese Seite bezweifelt eine Wirkung. Steht aber in krassem Gegensatz zu den oben aufgeführten Beschreibungen und Wirkungen auf die Lebergesundheit.
Da ich unter ärzticher Aufsicht eine Anti-Aging-Therapie mit Melatonin, DHEA und Testosteron-Depot mache, ist Leberschutz zwingend. Desmodium soll auch eine positive Wirkung bei Gelenkbeschwerden haben.