Meiner Erfahrung nach werden viele Menschen umso lustloser und unaufgeschlossener, je älter sie werden. Dies beginnt schon ab dem frühen Erwachsenenalter.
Möglicherweise spielen Neuotransmitter mit hinein:
ZitatThe neurotransmitters most often discussed with regard to ageing are dopamine and serotonin. Dopamine levels decline by around 10% per decade from early adulthood and have been associated with declines in cognitive and motor performance.20,27 It may be that the dopaminergic pathways between the frontal cortex and the striatum decline with increasing age, or that levels of dopamine itself decline, synapses/receptors are reduced or binding to receptors is reduced.20 Serotonin and brain derived neurotrophic factor levels also fall with increasing age and may be implicated in the regulation of synaptic plasticity and neurogenesis in the adult brain28
Für mich ist es wichtig, die eigenen Ansichten immer wieder zu hinterfragen und mir Mühe zu geben, aufgeschlossen für neues zu sein. Später kämen dann für mich auch NEMs für Neuotransmitter oder ein ärztliches Gespräch bzgl. meiner Hormone infrage. Wie seht ihr das?
Für mich ist es enorm schwierig meine eigene Meinung zu hinterfragen.
Zum Einen erliege ich immer wieder der Illusion, meine Meinung sei fundiert und begründet - ein Hinterfragen ist also eigentlich nicht notwendig. Zum Anderen ist es so, wenn ich doch meine Meinung änderte, würde dies ja bedeuten ich lag davor irgendwie daneben. Keiner gibt gerne Irrtum zu, glaube ich, Sollten sich Rahmenbedingungen ändern oder weitere neue Informationen vorliegen, die eine Neubewertung eines Sachverhalts ermöglichen, sieht es natürlich anders aus.
Naja im Alter wird man vielleicht sturer. Ich habe aber an mir selbst bemerkt, dass seit Tryptophan- und Tyrosinsupplementation in Kombination mit den zur Synthese von Neurotransmittern notwendigen Cofaktoren ich Zusammenhänge besser verstehe und ich allgemein auch schneller begreifen kann. Die Meditation hat mir geholfen, in Sachen Denken und Verstehen vom Spezialisten in meinem Gebiet (IT-Nerd) zu einem Generalisten mit dem Blick fürs Große zu werden. Dies hat natürlich auch Schattenseiten, da man erst dann merkt wie mies Menschen andere Menschen behandeln können und dass doch alles am Geld hängt.
Jugend als Ideal? Warum? Wegen den Gefühlen? Jugendhefühle besser als Kindheits-oder Erwachsenengefühle? Oder geht es um die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Hirns?
Zitat von jayjay im Beitrag #4Jugend als Ideal? Warum? Wegen den Gefühlen? Jugendhefühle besser als Kindheits-oder Erwachsenengefühle? Oder geht es um die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Hirns?
Das ist natürlich Ansichtssache, aber alles ab Mitte 20 ist für mich langsamer Zerfall. Damit ist aber kein Urteil über die Persönlichkeit gemeint, die unabhängig des Alters gut oder schlecht sein kann.
OK, also kein Zerfall als "Ideal". Und warum? Warum so widernatürlich? ANGST und EITELKEIT!
Es gab hier den Thread...Altern beginnt um Kopf...oder Psychologie, die ja sehr ähnlich sind.
Joker hat das Mittel Centrophenoxin erwähnt. Dazu habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, mit Null Wissen quasi für die Katz, aber egal. https://www.nutranews.org/sujet.pl?id=415&langue_id=3 Verschiedene Versuche wurden bezüglich der schädlichen Effekte der Hydroxyl-Radikale auf die Nervenzellen und die Proteine sowie über die positive Wirkung des Centrophenoxins/Phosphatidyl-DMAE im Kampf gegen diese Effekte realisiert. So ist zum Beispiel eine Eisenüberladung in der Cerebrospinalflüssigkeit äuβerst gefährlich, da sie die Bildung des Hydroxyl-Radikals begünstigt. Die niedrigsten Dosen beschleunigen das Altern von jungen Ratten. Die synaptischen Membranen von Ratten wurden auf bedeutsame Weise gegen diesen Typ der Eisenüberladung durch eine Vorbehandlung mit dem Centrophenoxin geschützt. Und jetzt der Gedanke dazu...wird mit HDO mehr Hydroxyl-Radikale gebildet, sprich Deutroxyl-Radikale ;)
Naja, es gibt Hochbegabte depressive und extrem glückliche "Dumme". Gesund wäre der "Dumme" mit "Kartoffelgehirn".
Ich denke, je älter wir werden, ab wann ist sicher individuell sehr verschieden, beginnt der innere "Kampf/Konflikt" zwischen den nachlassenden positiven Wirkungen von Hormonen, Körperfunktionen, Libido usw. und auch der erlebten Realität des Alltags und Lebens und vielleicht auch schon Friktionen mit der eigenen Gesundheit. Nicht ohne Grund stellen sich viele Menschen, gerade auch viele der sehr erfolgreichen, agilen und gebildeten usw. Menschen ab Anfang/Mitte 50, die Sinnfrage, sind Midlife-Krisen und Depressionen und radikale Lebenswerteveränderungen in dieser Lebensphase durchaus üblich und zahlreich.
Ich glaube auch, daß man damit die immer klarer werdende Erkenntnis der eigenen Endlichkeit, die ab diesem Alter ja rasant zunimmt, nicht nur als Realität begreift, spätestens dann hat man ja möglicherweise schon die Eltern oder andere Familienangehörige verloren, sind vielleicht Freunde und Bekannte im gleichen Alter schon gestorben usw., sondern auch versucht diese Erkenntnis zu verdrängen oder zu kompensieren. Die einen eben durch eine mögliche Sinnhaftigkeit des Restlebens, andere durch exzessiven Substanzgebrauch oder andere extreme Aktivitäten, wozu durchaus auch viele der bekannten und "berüchtigten" 50/60-iger Jahre-"Extremsportler" gehören, die praktisch über Nacht 25 Jahre aufholen wollen, ich denke, man weiß, was und wer damit gemeint ist, was bei vielen von diesen Leuten genau das Gegenteil bewirkt.
Das von lupor genannte Lustlose und Unaufgeschlossene vieler Menschen im fortgeschrittenen Alter ist aus meiner Sicht natürlich vor allem eine Charakter-und Lebenseinstellungsfrage, ich kenne durchaus einige Menschen, bei denen das genau gegenteilig ist, aber vieklleicht ist auch der bekannte "Altersstarrsinn" eine Art Schutzfunktion aus der größeren Lebenserfahrung gebenüber jüngeren Menschen und Veränderungen allg. heraus. Und sicher ist es nicht nur eine Floskel, daß der Mensch generell Veränderungen nicht mag oder ihnen skeptisch gegenüber steht, während es eine kleinere Zahl von Menschen gibt, die Abenteuer, Gefahr, Risiko oder Veränderung geradezu suchen.
Vielleicht trifft jeder Mensch auch irgendwann unbewußt oder bewußt die Entscheidung für sich, ob in der Ruhe die Kraft liegt, man mit dem Strom schwimmen will etc. oder ob man flexibel und veränderungssuchend sein und gegen den Strom schwimmen möchte.
Mit dieser Problematik haben sich ja auch die Philosophen schon seit Jahrtausenden beschäftigt und sind verschiedene Lebensphilosophien entstanden, die hier im Forum ja auch schon diskutiert wurden, wie die Stoiker z. B.
Ich kenne alle diese Probleme mit der Sinnhaftigkeit etc garnicht. Ich kenne nur ein Problem, nämlich dass ich keine Zeit habe alle Vorhaben durchzuziehen, zumal ich ja noch für eine Fa. hard- und software entwickle. Macht mir riesen Speß. Leider kommt der Schlaft etwas zu kurz.
Die Beschäftigung mit aging science ist auch spannend. Von lustlos und Unaufgeschlossenheit spüre ich nichts. Man muss sich halt verjüngen, vor allem auch psychisch. Dann kommen solche Fragen nicht auf.
Auf alte Freunde die über die Alterei philosophieren kann ich auch verzichten. Viel besser sind Junge, vor allem des anderen Geschlechts. Die zeigen wos langgeht.
Was Starrsinn betrifft gibt es auch einen Jugendstarrsinn. Etwas genau so und nicht anders machen zu wollen. Dauert ein bisschen bis die familiäre Umgebung das akzeptiert.
Auf seine "Lebenserfahrung" soll man nicht herumreiten, die veraltet eben auch. Andere Zeiten andere Umstände andere Menschen... schon ist alles anders. Veränderungen müssen Sinn ergeben und zum Besserwerden führen... ich habe sehr viel verändert in den letzten Jahren.
Von Philosophen halte ich als wissenschaftlich angehauchter Ingenieur nicht viel. Ich will Lösungen die gut sind und funktionieren.
Zitat von jayjay im Beitrag #6OK, also kein Zerfall als "Ideal". Und warum? Warum so widernatürlich? ANGST und EITELKEIT!
Es gab hier den Thread...Altern beginnt um Kopf...oder Psychologie, die ja sehr ähnlich sind.
Joker hat das Mittel Centrophenoxin erwähnt. Dazu habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, mit Null Wissen quasi für die Katz, aber egal. https://www.nutranews.org/sujet.pl?id=415&langue_id=3 Verschiedene Versuche wurden bezüglich der schädlichen Effekte der Hydroxyl-Radikale auf die Nervenzellen und die Proteine sowie über die positive Wirkung des Centrophenoxins/Phosphatidyl-DMAE im Kampf gegen diese Effekte realisiert. So ist zum Beispiel eine Eisenüberladung in der Cerebrospinalflüssigkeit äuβerst gefährlich, da sie die Bildung des Hydroxyl-Radikals begünstigt. Die niedrigsten Dosen beschleunigen das Altern von jungen Ratten. Die synaptischen Membranen von Ratten wurden auf bedeutsame Weise gegen diesen Typ der Eisenüberladung durch eine Vorbehandlung mit dem Centrophenoxin geschützt. Und jetzt der Gedanke dazu...wird mit HDO mehr Hydroxyl-Radikale gebildet, sprich Deutroxyl-Radikale ;)
Naja, es gibt Hochbegabte depressive und extrem glückliche "Dumme". Gesund wäre der "Dumme" mit "Kartoffelgehirn".
Aber ich habe mehr Interesse Richtung Spiritualität...
Dann interessiert dich vielleicht diese Arte-Doku wo es um Frank Olson geht.
Das Gehirnwäsche-Programm der CIA (Doku) Deckname Artischocke
Mal einen Auszug aus dem Text zur Beschreibung von Centrophenoxin.>>>> Die Einnahme von Centrophenoxin erhöht den Konsum von Glukose und von Sauerstoff im Gehirn<<<<<< Eine bestimmte Form von Alzheimer lässt sich auf eine Insulinresistenz im Gehirn zurückführen. Zu viel Glucosestoffwechel im Gehirn scheint mir daher nicht gut. Schutz vor Demenz und kognitiven Beinträchtigungen wären eher das Gehirn mit Ketonen zu versorgen. Das ist aber jetzt nur mein Gedanke dazu..keine Ahnung ob er der Richtigkeit entspricht.
Zitat von Tizian im Beitrag #8Ich denke, je älter wir werden, ab wann ist sicher individuell sehr verschieden, beginnt der innere "Kampf/Konflikt" zwischen den nachlassenden positiven Wirkungen von Hormonen, Körperfunktionen, Libido usw. und auch der erlebten Realität des Alltags und Lebens und vielleicht auch schon Friktionen mit der eigenen Gesundheit. Nicht ohne Grund stellen sich viele Menschen, gerade auch viele der sehr erfolgreichen, agilen und gebildeten usw. Menschen ab Anfang/Mitte 50, die Sinnfrage, sind Midlife-Krisen und Depressionen und radikale Lebenswerteveränderungen in dieser Lebensphase durchaus üblich und zahlreich.
Sehr schön auf den Punkt gebracht. Für mich ist es zur einen Hälfte eine biologische Frage und zur anderen eine solche der Einstellung. Darüber, dass das Hirn mit 30 oder 40 besser funktioniert als mit 90 brauchen wir hoffentlich nicht zu diskutieren. Jedoch kann man auch mit 90 noch offen für neue Ideen sein, auch wenn die biologische Alterung dies womöglich etwas erschwert. Schaut man sich die Berichte von Männern an, die im Alter mit einer Testo-Therapie unter ärztlicher Aufsicht beginnen, so hört man oft, wie viel mehr Lebensfreude und Motivation sie haben. Ich werde das auch ab 40 oder spätestens 50 Jahren anstreben, da der schlechte Ruf dieser Therapie hauptsächlich durch Missbrauch im Bodybuilding zustande kam. Dieser Thread zeigt auch schön, dass es hier offensichtlich ganz unterschiedliche Vorstellungen von Anti-Ageing gibt. Ich gehöre zu denen, die eine biologische Verjüngung anstreben und nicht nur ein gesundes Altern.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #9Was Starrsinn betrifft gibt es auch einen Jugendstarrsinn. Etwas genau so und nicht anders machen zu wollen. Dauert ein bisschen bis die familiäre Umgebung das akzeptiert.
Das stimmt, pubertäre Hormonlevel würde ich aber auch nicht anstreben.
In dem Zusammenhang noch einmal zur Erinnerung der hier im Forum ja schon gepostete Link zum Bredersen-Protokoll, auf das sich die Frau Gonder zum Schluß des Vortrages bezieht, mit den wirklich interessanten und erstaunlichen Erfolgen/Resultaten bei den Teilnehmern an dieser Studie. Ein klarer Beleg dafür, was allein bewußte Ernährung bewirken und praktisch auch heilen kann.
Zitat von lupor im Beitrag #13Schaut man sich die Berichte von Männern an, die im Alter mit einer Testo-Therapie unter ärztlicher Aufsicht beginnen, so hört man oft, wie viel mehr Lebensfreude und Motivation sie haben. Ich werde das auch ab 40 oder spätestens 50 Jahren anstreben, da der schlechte Ruf dieser Therapie hauptsächlich durch Missbrauch im Bodybuilding zustande kam.
Dann habe ich hier noch eine Zusammenfassung eines TRT-Experten für Dich. Die Datei ist nicht mehr online, da der Mann leider verstorben ist.
wmuees
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Zitat von Dr.Faust im Beitrag #9Auf alte Freunde die über die Alterei philosophieren kann ich auch verzichten. Viel besser sind Junge, vor allem des anderen Geschlechts. Die zeigen wos langgeht.
Das lese ich gerne, dann gibt es also doch noch etwas, woran man sich hier orientieren kann.