Hallole ihr Lieben, mein Hund (13) hat Bronchial-und Trachealkollaps. Hustet bei jeder Anstrengung. Da ich nicht die ganze Diagnostik ausschöpfen wollte, gab mir der Tierarzt nur Theophillin mit. Das gebe ich nun seit einer Woche und es verschlechtert sich alles gerade vehement. Ich selbst gebe ihm jeden Tag eine Kurkuma Tablette, Gelenkfit, Astaxanthin 6mg, Bisolson und Pulmostat akut. Habe heute noch einen Kaltvernebler gekauft und möchte mit Salz inhalieren lassen. Hat jemand vllt. noch Ideen und Tipps für mich? Wäre wirklich sehr, sehr dankbar. Liebe Grüße von Julie
............aber mein Hund wird schon 14 dieses Jahr und der Tierarzt rät von einer Op ab.:-(
Ja das ist leider ein Problem, aber in dem Link von der Uni Gießen wird beim Stent von einem Minimalinvasiven Eingriff gesprochen. Ein Stent ist ja nichts anderes wie eine art zusammengepresste Gitterartige Röhre, erst am Ort der Platzierung wird diese Röhre vom Arzt auseinandergedehnt. Der Stent wird dazu durch den Mund in die Luftröhre geschoben.
Wie so was gemacht wird kannst Du in diesem Video sehen:
Betreffend der Narkose; wahrscheinlich wird dies in einer kurzen und daher nicht allzu belastbaren Vollnarkose gemacht, frag dazu mal deinen oder einen anderen Tierarzt.
Natürlich kann dabei auch eine Komplikation auftreten wie es im Link von WIKIPEDIA steht: Im experimentellen Stadium ist das Einsetzen von ursprünglich für die Humanmedizin entwickelten Stents, die eine passive Stützung der Luftröhre gewährleisten. Obwohl dieses Verfahren als derzeit effektivste Behandlungsmethode der Erkrankung angesehen wird (bei knapp 70 Prozent der Patienten wird nach dem Eingriff eine deutliche klinische Verbesserung festgestellt), konnte es sich noch nicht als Standardtherapie etablieren. Hauptursache hierfür sind die hohen Kosten des Stents; außerdem können Komplikationen auftreten, wenn die nicht von der Endoprothese stabilisierten Anteile der Luftröhre und Hauptbronchien kollabieren. Bei einigen Tieren tritt infolge der Ansammlung von Sekret im Bereich nicht vollständig an der Luftröhrenwand anliegender Stentanteile auch weiterhin Husten auf. Selten kommt es zu einer Beeinträchtigung der Atmung durch überschießende Bildung von Granulationsgewebe; diese Symptome scheinen jedoch mit der Gabe von Glukokortikoiden behebbar zu sein. Einzelberichte erwähnen das Kollabieren eines Stents mit anschließender Verengung der Luftröhre.
Als chirurgische Alternative zum Stent ist die Fixierung der Luftröhre durch ein um die Luftröhre gelegtes Kunststoffgerüst die am weitesten verbreitete Vorgehensweise. Als weitere Möglichkeiten sind Eingriffe an der obenliegenden Membran der Luftröhre sowie direkte Manipulationen der Knorpelspangen beschrieben. Diesen Techniken gemeinsam ist, dass sie hochgradig invasiv und chirurgisch sehr anspruchsvolle Verfahren sind.
Vielleicht kennt Dein Tierarzt diese Methode ja nicht oder traut sich nicht diese durchzuführen? Eventuell solltest Du mal um die Meinung eines anderen Arztes fragen oder setz Dich doch direkt mit dem Verfasser des Links von der Uni Gießen in Verbindung:
Anschrift des Verfassers: Prof. Dr. A. Moritz Klinikum Veterinärmedizin, Klinik für Kleintiere Justus-Liebig-Universität Giessen Frankfurter Str. 126 35392 Giessen
ich bin in einer der besten Tierkliniken landesweit. Patienten werden von weit her gebracht. Die Ärzte beherrschen dort diese OP, die sich ja eventuell bei Trachealkollaps bewährt hat, aber trotzdem enorm risikoreich ist. Meinem alten Hund würde ich so etwas nicht mehr zumuten wollen. Zudem hat mein Hund ja Bronchialkollaps, das kann man gar nicht operativ beheben, wegen der vielen Verästelungen der Bronchien. Schönes WE und ganz liebe Grüße von Juie