Zitat von Dr.Faust im Beitrag #50Kannst ja mal mein Labor/Büro (65qm) besichtigen. Ich baue richtige Geräte für den Outdoor-Einsatz. 19" Hardware und die komplette Software. Dazu Dokus die Ordner füllen. Macht mir unheimlich Spass.
Danke für die Einladung. Lust auf eine kleine Reise hätte ich ja schon. Allerdings fraglich, ob es uns was bringen würde. Unsere Herangehensweise scheint eine ganz andere zu sein. Für mich haben Placebo und Geist in dieser Welt eben auch gewisse Grenzen, weshalb ich die naturwissenschaftliche Seite in den Fokus meiner weiteren Lernziele rücken werde. Wobei ich auch geistige Erlebnisse hatte, die sich definitiv positiv auf meinen Körper ausgewirkt haben. Jedoch ist derartiges schwer mess- und reproduzierbar. Wenn man jemandem Medikamente verabreicht, dann wird das eine Wirkung haben, auch wenn die Person nicht daran glaubt (generalisierend ausgedrückt). Die Zelle und das Leben (nicht aber das Bewusstsein) sind für mich auch komplett mit chemischen und physikalischen Vorgängen erklärbar. Keine mir bekannte seriöse Quelle deutet darauf hin, dass dem nicht so wäre. Folglich ist die Chemie spannend...
Zitat von Roger im Beitrag #44vielleicht sollten wir die "Verjüngung" nicht zu sehr auf das Thema Psychologie verengen: Hüpfen und Springen macht glücklich (Dr. Strunz). Wenn man sich regelmäßig bewegt, gehören die Turnschuhe automatisch zum Alltag. Die Kinder auf dem Spielplatz denken nicht über ihr Alter nach, sondern freuen sich, dass sie auf der Welt sind: sie hüpfen und springen. Die Bewegung ist sehr wichtig für den Körper und beim Sport verbrauchen die Zellen große Mengen an Sauerstoff (O2 ist auch ein Signalmolekül für den Stoffwechsel: z.B. für die Gehirnzellen).
Wer damit zufrieden ist, wird wohl kaum hier schreiben. Hier geht es doch, um die bei Einigen tiefverwurzelte Angst, vor dem Alter und nur wer frei davon ist, wird sich an so banalem Tun erfreuen können.
Freude zu leben ... und zu kreieren ... ist alles andere als banal ...
Das habe ich auch nicht geschrieben, bitte mal richtig lesen. Selbstverständlich ist Freude und Glücklichsein das Wichtigste im Leben, aber nicht jeder kann es mit Hüpfen und Springen erreichen. Um es mit diesen simplen Mitteln erreichen zu können, muss man auch die Unbeschwertheit eines Kindes haben und was ich hier lese, ist mehr als kompliziert und hat mit einem kindlichen Gemüt nicht das Geringste zu tun.
Mir fällt bei einigen auf, dass gerade die Angst vor dem Alter sehr schnell altern lässt und darüber hinaus auch massive Eingriffe wie Lifting und Unterspritzungen. Das Gewebe unter der Haut ist danach extrem angeschwollen. Das leiert brutal das Gewebe aus. Wenn ich Frauen betrachte aus meinem Bekanntenkreis, so schrumpeln die regelmäßig heftigst zusammen, wenn sich das Unterspritzungsmaterial wieder abbaut. Das wird dann zum Teufelskreislauf. Die kommen gar nicht umhin, sich immer wieder ihre Scheinjugend zurück zukaufen. Da nutzt kein Hüpfen und Springen mehr. Das wird zur regelrechten Belastung und zum Wahn bei einigen. Trauriges Thema!!!
#565: Ja genau, Angst vor dem Altern ist auch so ein negatives Script, das man entsorgen muss. pro-Aging. Auch weg: diese eingebrannte Abhängigkeit aller möglichen Dinge vom numerischen Lebensalter. Wie schon genannte: Ageless ist der Ersatz.
Sollen sie es mal mit meinem youngening-Konzept versuchen. Also kleine Eingriffe schliesse ich nicht aus, um eine mentale Wandlung erstmal zu ermöglichen. Für Frauen auch nicht Kosmetik. Eine Basis muss da sein, körperlich, sonst glaubt das Unterbewusstsein die Jugend nicht.
Und zur Unterstützung kann man ja etwas tun für die Haut - von Innen und aussen. Aber bitte nicht zusehr mit Giften bestreichen! Mein Rezept hab ich ja gepostet. Und man sollte immer in die Zutaten-Liste schauen. Ich bin zufrieden, fast faltenfrei und frei von Atersflecken. Kann natürlich sein, ein jüngerer Mensch mag die nicht und folglich baut der Körper die ab. Lasst den Körper arbeiten und stellt ihm die Basic zur Verfügung!
Zitat von parcel im Beitrag #53nur wer frei davon ist, wird sich an so banalem Tun erfreuen können.
Finde auch, dass das meiste hier im Thread oder auch im Forum banal oder boderline-esoterisch ist. Diese oder jene Pflanze wird die Alterung nicht rückgängig machen und der Verzicht auf Plastikflaschen gibt dem 80-jährigen nicht den Körper eines 30-jährigen zurück. Entweder man diskutiert und plant also (über) Sachen die wirken oder man kann sich den ganzen Zirkus gleich sparen und seine Zeit besser investieren. Nur leider gibt es in Deutschland diese komische Anti-Mentalität: Alles was irgendwie "künstlich" ist wird schlecht gemacht oder abgelehnt, wahrscheinlich nur weil man insgeheim Angst hat oder neidisch ist. Scheiß auf diese "Natürlichkeit". Mit "Natürlichkeit" wirst du in einem normal erriechbaren Alter sterben, wie alle anderen auch. Angst vor dem Tod habe ich wegen Reinkarnation etc. zwar nicht (und denke niemand muss Angst haben), aber mir geht es darum, lösungsorientiert auf eine biologische Unsterblichkeit hinzuarbeiten. Die Beiträge von Prometheus und einigen anderen finde ich oft sehr gut, weil sie die Mechanismen der Alterung aufzeigen. Wenn dann aber als Gegenmaßnahmen lediglich irgendwelche Pflänzchen und Tees herhalten sollen, kann ich das beim besten Willen nicht nachvollziehen.
ja, die Überlegungen haben ihre Berechtigung. Ein paar Anmerkungen von mir:
-Wir sind hier zwar in einem Forum für Lebensverlängerung, aber nicht jeder Teilnehmer hier hat extreme Zielsetzungen. Viele sind auch lediglich auf der Suche nach gesundheitlicher Optimierung. Streng genommen besprechen wir die Radikale Lebensverlängerung ja auch nur im Subforum Radikale Lebensverlängerung
-Die Unterscheidung zwischen Medikamenten und NEM ist artifiziell und im Wesentlichen der Gesetzgebung geschuldet. Nahrungsergänzungen sind alles andere als "natürlich". Biologisch gesehen kommt es auf die pharmakologische Wirkung der Substanzen an. Phytomedizin ist nicht weniger wertvoll, nur weil sie angeblich "natürlich" ist.
-Definifere "Esoterik". Ich habe kein Problem mit alternativen Heilmethoden, wenn sie überprüfbare (messbare!) Resultate liefern.
-Die Transformation eines 80-jährigen in einen biologisch 30-jährigen geht nicht von heute auf morgen, selbst wenn entsprechende Technologien bereits frei verfügbar wären.
Zitat von Prometheus im Beitrag #61Die Unterscheidung zwischen Medikamenten und NEM ist artifiziell und im Wesentlichen der Gesetzgebung geschuldet. Nahrungsergänzungen sind alles andere als "natürlich". Biologisch gesehen kommt es auf die pharmakologische Wirkung der Substanzen an. Phytomedizin ist nicht weniger wertvoll, nur weil sie angeblich "natürlich" ist.
Also ich würde unterscheiden zwischen körpereigenen und körrperfremden Substanzen. Köpereigen sind insbesondere Vitamine, Aminosäuren und Metalle sowie Q10, Liponsäure, Glutathion, Carnitin..
Natürlich muss man sie in einer Verbindung einnehmen, die nicht unbedingt körpereigen ist. Aber man kann ja nicht Metalle pur nehmen. Aminos schon.
Körperfremd sind fast alle pharmazeutischen Erzeugnisse, die natürlich ein Ziel haben, etwas zu "verbessern" (und natürlich sich zu verkaufen; aber auch die og. Stoffe bringen Gewinn, muss aber auch sein).
Pflanzlich Produkte sind nicht deshalb gut, weil sie Pflanzlich sind. Es gibt da Moleküle, die hilfreich sein können (für mich Mariendistel, Gingko (mit Vorsicht, enthält auch Gift)). Wie schon erwähnt - die stärksten "natürlichen" Gifte stammen von Pflanzen, man denke an den "Schierlingsbecher". Ja bestimmte Moleküle können auch positive Prozesse anstoßen.
Stichwort "Esoterik". Es gibt Leute, die fühlen sich berufen, Stoffe und Methoden einzuteilen in esotherisch und quasi "wissenschaftlich". Wenn man die Wirkmechanismen nicht kennt, sollte man das zugeben und eher im Konjunktiv bleiben. Zumal mir auch da wieder auffällt, dass das Psychische nicht berücksichtigt wird, als existiere es nicht. Ist ja bloß "Software"... Was ist mit Placebo und Nocebo, Psychosomatik etc.? Wirken Talismane, Amulette und Voodoo? Ich sage ja, obwohl ich sowas nicht besitze. Irgenwie doch - Nachlass der Ahnen :-|
Zitat von Prometheus im Beitrag #61Ich habe kein Problem mit alternativen Heilmethoden, wenn sie überprüfbare (messbare!) Resultate liefern.
Heilen wollen wird die Pandemie "Alterung". Und ich würde sagen, sichtbare Resultate.
Zitat von lupor im Beitrag #60Zitat von parcel im Beitrag #53nur wer frei davon ist, wird sich an so banalem Tun erfreuen können.
Finde auch, dass das meiste hier im Thread oder auch im Forum banal oder boderline-esoterisch ist. Diese oder jene Pflanze wird die Alterung nicht rückgängig machen und der Verzicht auf Plastikflaschen gibt dem 80-jährigen nicht den Körper eines 30-jährigen zurück. Entweder man diskutiert und plant also (über) Sachen die wirken oder man kann sich den ganzen Zirkus gleich sparen und seine Zeit besser investieren. Nur leider gibt es in Deutschland diese komische Anti-Mentalität: Alles was irgendwie "künstlich" ist wird schlecht gemacht oder abgelehnt, wahrscheinlich nur weil man insgeheim Angst hat oder neidisch ist. Scheiß auf diese "Natürlichkeit". Mit "Natürlichkeit" wirst du in einem normal erriechbaren Alter sterben, wie alle anderen auch.
Ja, und wenn man es ernst meint, gehören Hormone genauso wie Pflanzen, Lebensstil ect. dazu. Hormonelle Aktivierungen sind lediglich ein Beitrag von vielen Maßnahmen gegen das Altern und seine Krankheitsfolgen. Für die Aktivierung braucht der Organismus auch wieder zusätzlich Bausteine, wie Vitamine und Mineralien sowie körperliche und geistige Regsamkeit als Stimulanz. Ich denke, dass man die heutigen Möglichkeiten nutzen sollte!
lupor: Nur leider gibt es in Deutschland diese komische Anti-Mentalität: Alles was irgendwie "künstlich" ist wird schlecht gemacht oder abgelehnt, wahrscheinlich nur weil man insgeheim Angst hat oder neidisch ist. Scheiß auf diese "Natürlichkeit". Mit "Natürlichkeit" wirst du in einem normal erriechbaren Alter sterben, wie alle anderen auch.
Hormone sind größtenteils rezeptpflichtig, aber nicht, weil es sich um unnatürliche Substanzen handelt, viele sind ja heutzutage bioidentisch, also der Körper kennt sie und produziert sie (manchmal nur zeitweise) selber, sondern weil der Arzt durch die Rezeptpflicht viel Geld daran verdient. Er stellt Rezepte aus und muss die Einnahme überwachen, was an sich bei natürlichen Substanzen wie bioidentischen Hormonen, überhaupt nicht zwingend erforderlich ist.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #63Pflanzlich Produkte sind nicht deshalb gut, weil sie Pflanzlich sind. Es gibt da Moleküle, die hilfreich sein können (für mich Mariendistel, Gingko (mit Vorsicht, enthält auch Gift)). Wie schon erwähnt - die stärksten "natürlichen" Gifte stammen von Pflanzen, man denke an den "Schierlingsbecher". Ja bestimmte Moleküle können auch positive Prozesse anstoßen.
Die pflanzlichen Präparate sind zweifellos gut und unterstützen eine gute Gesundheit, allerdings lebensverlängernd wirken sie nicht. Mariendistel und Gingko waren schon meiner Großmutter und meinem Vater bekannt und ebenso einige andere Pflanzen plus gesunde Tees. Mineralien, wie Magnesium und Calcium kannten die Menschen auch schon vor Jahrzehnten, damit konnte auch keiner sein Leben, auch nur um einen einzigen Tag verlängern.
Diese NEMs sorgen für mehr Wohlbefinden aber mehr braucht man nicht zu erwarten.
Zitat von parcel im Beitrag #65Die pflanzlichen Präparate sind zweifellos gut und unterstützen eine gute Gesundheit,
Ja eine ständig gute Gesundheit ist lebensverlängernd? Die meisten Menschen sterben doch an einer Krankheit.
Zitat von parcel im Beitrag #65Mineralien, wie Magnesium und Calcium kannten die Menschen auch schon vor Jahrzehnten, damit konnte auch keiner sein Leben, auch nur um einen einzigen Tag verlängern.
Woher weiss man das? Es fehlt die Kontrollgruppe, die das nicht tut. Von Calcium würd ich abraten, das kommt über die Nahrung. Magnesium an sich auch, aber entweder nimmt man alles reichlich über die Nahrung auf und wird fett, weil ja nicht nur Magneium & Co. drin ist, oder man isst wenig, bleibt schlank und vergiftet sich weniger, und nimmt ein paar Mineralien etc. dazu. Eben Nahrungsergänzungen.
Zitat von parcel im Beitrag #65Diese NEMs sorgen für mehr Wohlbefinden aber mehr braucht man nicht zu erwarten.
Ich erwarte garnichts, alles nur theoretisch. Ich möchte nicht, dass es meinen lieben Zellen an irgendwas mangelt. Wenn sich jemand nach der Zufuhr wohl befindet, ist es doch auch gut, auch lebensverlängend.
Zitat von Prometheus im Beitrag #61-Wir sind hier zwar in einem Forum für Lebensverlängerung, aber nicht jeder Teilnehmer hier hat extreme Zielsetzungen. Viele sind auch lediglich auf der Suche nach gesundheitlicher Optimierung. Streng genommen besprechen wir die Radikale Lebensverlängerung ja auch nur im Subforum Radikale Lebensverlängerung
Das stimmt natürlich.
Zitat von Prometheus im Beitrag #61-Die Unterscheidung zwischen Medikamenten und NEM ist artifiziell und im Wesentlichen der Gesetzgebung geschuldet. Nahrungsergänzungen sind alles andere als "natürlich". Biologisch gesehen kommt es auf die pharmakologische Wirkung der Substanzen an. Phytomedizin ist nicht weniger wertvoll, nur weil sie angeblich "natürlich" ist.
Jain. Medikamente im klassischen Sinne ja, aber die werden dich auch nicht bedeutend langsamer altern lassen (ja, ich weiß dass es Diskussionen über Metformin und ein paar andere gibt, aber die werden afaik keine Wunder bewirken).
Zitat von Prometheus im Beitrag #61-Definifere "Esoterik". Ich habe kein Problem mit alternativen Heilmethoden, wenn sie überprüfbare (messbare!) Resultate liefern.
Beispiel: Wenn ein 90-Jähriger meint, dass sein Alter nun egal ist weil er irgendeine geistige Methode anwendet (Meditation oder was auch immer) und er damit noch viele Dekaden leben wird, dann ist das für mich Humbug. Ab allerspätestens ca. 120 wird auch für ihn Schluss sein, wenn er bis dahin keine biologisch-chemisch wirksame Methode findet, sein Leben zu verlängern.
Zitat von Prometheus im Beitrag #61-Die Transformation eines 80-jährigen in einen biologisch 30-jährigen geht nicht von heute auf morgen, selbst wenn entsprechende Technologien bereits frei verfügbar wären.
Richtig, aber ich bin nicht 80 und du glaube ich auch nicht. Mich interessiert, wie ich den biologischen Zerfall von jetzt bis "80" aufhalten bzw. stark reduzieren kann. Alles andere ist im Vergleich dazu relativ "Wayne", um mal den Internet-Slang zu bemühen. Ob jemand der heute 80 ist die biologische Unsterblichkeit erlangen wird ist - entschuldigung wenn es hier jemandem betrifft - m. E. doch sehr fraglich! Man muss dann ja im Idealfall die ganzen Alterungsschäden rückgängig machen, was ungleich schwieriger sein dürfte, als sie zu verhindern. Nur meine Einschätzung. Vor diesem Hintergrund wundert es mich auch nicht, wenn plötzliche Hormontheraphien im hohen Alter vielleicht nicht die erhofften Ergebnisse bringen, da der Organismus womöglich (wie gesagt, nur Spekulation) analog zu einem dekadenlangen Bluthochdruck, schon an die Alterung angepasst ist.
Zitat von parcel im Beitrag #64Ja, und wenn man es ernst meint, gehören Hormone genauso wie Pflanzen, Lebensstil ect. dazu. Hormonelle Aktivierungen sind lediglich ein Beitrag von vielen Maßnahmen gegen das Altern und seine Krankheitsfolgen. Für die Aktivierung braucht der Organismus auch wieder zusätzlich Bausteine, wie Vitamine und Mineralien sowie körperliche und geistige Regsamkeit als Stimulanz. Ich denke, dass man die heutigen Möglichkeiten nutzen sollte!
Das ist mir etwas zu undifferenziert. Vitamine und Mineralstoffe braucht man sowieso immer. Ein 20-jähriger kann sich im Regelfall aber auch mal von Junkfood ernähren, das schadet ihm meist nicht so doll wie einem 80-jährigen (was nicht heißt, dass es gesund wäre...). Das Hauptproblem ist die epigenetische Alterung, die vermutlich u. a. auch die hormonelle Alterung zur Folge hat.
Zitat von parcel im Beitrag #64Hormone sind größtenteils rezeptpflichtig, aber nicht, weil es sich um unnatürliche Substanzen handelt, viele sind ja heutzutage bioidentisch, also der Körper kennt sie und produziert sie (manchmal nur zeitweise) selber, sondern weil der Arzt durch die Rezeptpflicht viel Geld daran verdient. Er stellt Rezepte aus und muss die Einnahme überwachen, was an sich bei natürlichen Substanzen wie bioidentischen Hormonen, überhaupt nicht zwingend erforderlich ist.
Das sehe ich ähnlich, wenn auch nicht gleich. Die Preise für GH sind z. B. leider absurd hoch, auch weil die Herstellung wohl recht aufwändig ist. Wäre der Bedarf größer, wäre es wohl auch günstiger. Das größte Problem scheint mir diesbzgl. der Profisport und Doping zu sein. Dadurch haben diese Stoffe einen schlechten Ruf erhalten. Vermutlich werden sie deshalb auch selten verschrieben.
Ich glaube nicht, dass man Studien mit Faden- oder Rundwürmern wirklich auf den Menschen übertragen kann. Bei den Mäusestudien bin ich schon immer etwas skeptisch und lese sie kritisch, eins zu eins wird man sie nicht übertragen können.
ZitatHausmäuse und Menschen Hausmäuse als Heim- und Versuchstiere → Hauptartikel: Farbmaus Die domestizierte Form der Hausmaus (Farbmaus) wird als Haus- und Futtertier gehalten und ist einer der wichtigsten Modellorganismen in der biomedizinischen Forschung. Domestizierte Hausmäuse sind in der freien Wildbahn nicht längerfristig überlebensfähig. Die Haltung von Wildfängen der Hausmaus in Käfigen erweist sich in der Regel als schwierig, da die Tiere mangels genügenden Auslaufs zu Verhaltensstereotypien bis hin zur Selbstbeschädigung und zum Infantizid neigen. Auch die Handaufzucht junger Hausmäuse und anderer wildlebender Mäusearten gelingt in der Regel nicht.
Der Einwand ist berechtigt, nicht alles was am Modelorganismus funktioniert, trifft automatisch auf den Menschen zu.
Allerdings: Wenn der Effekt über viele Spezies hinweg zu beobachten ist, braucht es gute Daten um zu beweisen, dass die Wirkung bei menschlichen Zellen nicht auch aufritt!
Alterung lässt sich sowohl bremsen als auch umkehren. Aber Letzteres sicherlich nicht mit einer einzigen Maßnahme...
wenn alle Mängel von Mikronährstoffen beseitigt wurden, kann man davon ausgehen, dass die Epigenetik vorrangig von den Mitochondrien beeinflusst wird. Deshalb ist u.a. das Bewegungstraining so wichtig. Mit zunehmendem Alter sowie bei chronischen Beschwerden/Erkrankungen wird häufig ein vermehrter Kalziumeinstrom in die Zellen beobachtet (evtl. erhöhte Cortisol Werte). Dadurch sinkt die Magnesiumkonzentration im Vollblut (Dr. Strunz: weniger Mitochondrien in den Zellen).
Zitat von lupor im Beitrag #60Die Beiträge von Prometheus und einigen anderen finde ich oft sehr gut, weil sie die Mechanismen der Alterung aufzeigen. Wenn dann aber als Gegenmaßnahmen lediglich irgendwelche Pflänzchen und Tees herhalten sollen, kann ich das beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Ich persönlich bin radikaleren Schritten überhaupt nicht abgeneigt, wenn das Risiko/Nutzen-Verhältnis stimmt!
Es geht mir nicht darum, "irgendwelche" Pflänzchen und Tees zu propagieren, sondern es geht mir darum, Einfluss auf maßgeblich für die Zellalterung verantwortliche Signalwege zu nehmen, und zwar mit einem möglichst geringen Schadenpotential.
Es ist für mich dabei vollkommen unerheblich, ob eine Substanz "natürlichen" Ursprungs ist oder nicht. Ich sehe das eher pragmatisch: Wenn man z.B. mTOR hemmen möchte, kann man das gut mit Rapamycin oder Fisetin erreichen. Für die meisten dürfte es aber einfacher sein, sich Fisetin zu besorgen, nicht wahr? In der Konsequenz werden im Forum deswegen häufiger pflanzliche Wirkstoffe besprochen.
viele Medikamenten-Wirkstoffe wurden ursprünglich aus Pflanzen extrahiert und später in mehreren Stufen synthetisiert. Jede weitere Veränderung der Moleküle kann zu stärkeren Nebenwirkungen führen, aber pflanzliche Inhaltstoffe sind auch nicht immer "gesund".
Zitat von Roger im Beitrag #71kann man davon ausgehen, dass die Epigenetik vorrangig von den Mitochondrien beeinflusst wird.
Hast du da eine Quelle für? Kingt spannend.
Zitat von Prometheus im Beitrag #72es geht mir darum, Einfluss auf maßgeblich für die Zellalterung verantwortliche Signalwege zu nehmen, und zwar mit einem möglichst geringen Schadenpotential.
Es ist für mich dabei vollkommen unerheblich, ob eine Substanz "natürlichen" Ursprungs ist oder nicht. Ich sehe das eher pragmatisch: Wenn man z.B. mTOR hemmen möchte, kann man das gut mit Rapamycin oder Fisetin erreichen. Für die meisten dürfte es aber einfacher sein, sich Fisetin zu besorgen, nicht wahr? In der Konsequenz werden im Forum deswegen häufiger pflanzliche Wirkstoffe besprochen.
Ich will die Pflanzen gar nicht schlecht machen, viele von ihnen sind super. Nur scheint mir dieser Weg keiner zu sein, der mich mit 80 noch einen Körper wie 30 oder 40 haben lässt. Da das mein Ziel ist, muss ich mich um Alternativen bemühen. Ich denke gerade über ein Studium im biologisch-chemischen Bereich nach. Klar, lieber ein paar gute pflanzliche Stoffe als nicht(s)!
Dr. Kremer (Barcelona) beschrieb in seinen Büchern/Publikationen bereits die Zellsymbiose. Durch die Symbiose ist der Zellkern und später die Epigenetik entstanden: Voraussetzung zur Bildung mehrzelliger Organismen. Die Differenzierung der Zellen beginnt nach der Aktivierung der Mitochondrien (z.B. durch Sauerstoff) und die Bildung von Hormonen/Botenstoffen wird häufig von den Mitochondrien gesteuert.