Wie ich bisher sehen durfte, verwendet Ihr die ganze Palette von dem, was Natur und Labors hergeben (und jeder hat so seine Präferenzen - ich vertraue eher der Natur).
Was mich interessieren würde, gibt es schon Substanzen mit Marktreife und -zulassung, die gezielt auf das Forums-Thema (epi)-gentechnisch modifiziert oder hergestellt werden, kann man so etwas kaufen, nutzt jemand so etwas?
Als Beispiel, um mich besser verständlich zu machen: Ich denke an Produkte wie eine Supersubstanz oder ein Basic-Kit von Parrish, de Grey ... (nicht unbedingt von Monsanto)
Zitatwas mch interessieren würde, gibt es schon substanzen mit marktreife und -zulassung, die gezielt auf das forums-thema (epi)-gentechnisch modifiziert oder hergestellt werden, kann man so etwas kaufen, nutzt jemand so etwas?
Nein, so etwas gibt es noch nicht.
Ich weiß von epigenetisch wirksame Medikamente, zur Krebsbehandlung, die bereits eingesetzt werden. Wirkmechanismus in kürze: Es sind Basenanaloga zum Cytosin. Wenn diese in den DNA-Strang eingebaut werden, anstatt des Cytosin. Bindet DNMT1 an das vermeintliche Cytosin, um es zu methylieren, kann es sich nicht mehr ablösen. Dadurch kann es die DNA nicht weiter Methylieren. Das DNMT1 wird dann später abgebaut und der neue DNA-Strang ist dann demethyliert, wodurch viele Tumorsupressorgene reaktiviert werden in den Krebszellen. Einige Krebszellen begehen dadurch selbstmord oder werden zumindest am Wachstum gehemmt, weil sei Seneszet werden.
Allerdings, sind diese demethylierenden Medikamente noch ziemlich unselektiv. Welche Nebenwirkungen sie haben, weis ich nicht, hab mich damit noch nicht so beschäftigt.
Ein Produkt, welches zur epigenetischen reprogrammierung der Zellen entwickelt wurde gibt es meines wissens noch nicht! Wird aber sicher kommen, sobald genug Wissen da ist (falls es nicht von Gesellschaftichen Umständen verhindert wird). Wann genug Wissen da ist, steht allerdings in den Sternen, ich vermute frühestens 2025, spätestens 2150.
P.S.: wenn wir gerade bei Beschwerden sind, extra Posts zu erstellen, weil man sich verlesen hat, ist nicht notwendig
Vereinfacht gesagt besteht die epigenetische Alterung sowohl aus Hypomethylierungen großer Genbereiche sowie aus Hypermethylierungen einzelner, aber wichtiger Gensequenzen. Die Stoffwechselvorgänge sind - gelinde gesagt - sehr komplex, man sollte anhand der oben genannten Substanzen definitiv keine Milchmädchenrechnung aufmachen!
Um diese Black-Box zu umgehen, schaue ich immer gerne auf die "harten" Endpunkte: Bei welchen Substanzen gibt es experimentell tatsächlich Hinweise auf eine Lebensverlängerung und wenn ja, unter welchen Bedingungen?
Die "harten" Endpunkte und der Traum einer Supersubstanz. Die Black Box soll nicht sterben! Besessen suchen wir bei Google und geben das Gefundene als unser Wissen wieder. Ist epigenetische Reprogrammierung die Lösung? Vielleicht, aber momentan ist sie nur ein Fasten mit trendigen Namen.
Ich bin wohl desillusioniert und etwas ärgerlich darüber. Etwas positives gibt es immerhin, meine Rechtschreibung wird wenigstens Jahr für Jahr etwas besser ;-)
Zitat von mithut im Beitrag #5Ein wenig davon war mir bekannt, aber eine kleine Zusatzbestätigung, dass ich mit meiner Melasse ganz gut liege, ne(h)m ich natürlich dankbar an.
Inwiefern, ist das eine Zusatzbestätigung, dass du mit der Melasse richtig liegst? Melasse wird ja immer wieder, vor allem im Zusammenhang mit Ayurveda empfohlen. Nach allem was ich auf die schnelle über Melasse gelesen habe ist es in meinen Augen nur eine Honigalternative, die etwa halb so viel Fruktose enthält, mehr Mineralstoffe und Antioxidantien. Weiters kann es laut einer Studie am Morgen dabei helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten und HDL (zumindest in Ratten) zu erhöhen.
Die Raffinose, die in Melasse enthalten ist, kann nur zu einem geringen Teil im Dünndarm aufgespalten werden, wodurch es auch als Präbiotikum in der Darmflora wirkt (ist das der Grund für die Wirkung auf Blutzuckerspiegel und HDL?) https://de.wikipedia.org/wiki/Raffinose#...en_und_Funktion