Obwohl sehr viele Aspekte der Lebensverlängerung und des Anti-Aging und sehr viele Substanzen einschließlich Lebensmittel etc. hier schon diskutiert wiurden, könnte das Thema verwundern. Aber ich habe mir in letzter Zeit einige Gedanken gemacht, das Thema auch des öfteren angesprochen.
Ich habe bisher niemanden getroffen, der wirklich jünger werden möchte, und zwar in aller Konsequenz. Älter, d.h. "schlechter" werden, sei unabwendbares Schicksal. Man rechnet damit, dass man Krankheiten heilen kann, immer besser, aber Altern ist natürlich und keine Krankheit.
Es gibt jede Menge Gründe, warum das (jünger werden) eigentlich nicht will. Ich möchte da auch niemanden bekehren. Aber es scheint so zu sein, dass es jede Menge "Skripte" gibt, die praktisch jede Handlung und das Denken der einzelnen Menschen bestimmen und die nicht hinterfragt werden. Es sind Routinen, die "ablaufen", sei es Ernährung, Bewegung, Gang, Reaktionen, Gedanken, praktisch alles. Das macht natürlich jünger werden unmöglich.
Wer jünger werden möchte, braucht zunächst radikal neue Scripte. Alles muss hinterfragt, in Frage gestellt werden. Es ist ein sich neu erfinden. Wer es nicht möchte, kann so weitermachen.
Bevor man also an komplizierte Dinge zur inneren Verjüngung denkt, tue man erst einmal das, was "leicht" ist: - Körpergewicht der Jugend - Kraft und Fitness der Jugend - geistig frisch, kreativ und kommunikativ bleiben - aktiv bleiben - neue Projekte, als würde man ewig leben - Aussehen verbessern - keinen Opa-Look - nicht in "Rentner"-Rollen drängen lassen - kein Schönreden des Alters, keine Ausreden: "Geht nicht, gibs nicht"
Ja, man muss dabei auch sog. "Werte", die da nicht mehr passen, über Bord werfen, quasi vieles loslassen. Starrsinn ist eines der schlimmsten Merkmale des "Alt-Seins".
Danach kann mit den "schwereren" Sachen beginnen, um "innere" Altererscheinungen zu bekäpfen. Einiges wird sich durch den ersten Schritt bereits erldigt haben.
Ich glaube nicht mehr daran, dass "Jünger werden" ohne eine radikale Änderung möglich ist.
Ich denke, daß ist auch irgendwie "landestypisch". Die Deutschen sind eben das Land der Skeptiker, "the german angst" ist weltweit bekannt. Wir sind rational und logisch geprägt, ein gewisser Hang zur Romantik, aber nicht zur wahren leidenschaftlichen Emotion. Daher vielleicht auch die schon historische und von vielen Dichtern und Denkern genannte und versuchte Erklärung der Verklärung der Deutschen für Frankreich und Italien.
Dieselbe Frage, also "Willst Du jünger werden" oder betreibst Du aktiv A-A o. ä. einfach mal z. B. in Kalifornien gestellt und das Resultat wäre ein völlig anderes.
@Dr.Faust, thx für den Input, ein paar Punkte sehe allerdings nicht so, (bin damit aber ot, sorry) ...
Ich war schon immer darauf bedacht, die richtige Balance zwischen Standpunkten (=Sturheit!?) und Flexibilität zu finden und zu halten, meinen Werten, meiner "gelenkten" Neugier bleib ich nach Möglichkeit treu, und versuche, sie immer besser zu leben, (hab lang genug dran gefeilt), meinem "Hindu-Gangster"-Look auch (bin zwar weder noch), aber DAS bin ich, und möchte ich sein und bleiben, kommunikativ bin ich kaum mehr, dabei siebe ich (wie anmaßend!?) nach Sokrates (3x) und Unterhaltungswert.
Ansonsten bin ich ziemlich "bei Dir", ein Rundum-KVP (was ich halt noch schaffe).
Erlaube mir ein kleines PS als Beispiel: Was ich früher nicht mochte, mag ich heut auch nicht (Taufe, Freibad und Jahrmarkt als Zugeständnisse wegen Familie, ein gewisses McD nie und nimmer!), Musikgeschmack hat sich erweitert, lesen tu ich heut noch gerne, Wissbegier wird in bestimmten Grenzen (z. B.: "Gen-Techniker" werd ich keiner mehr.) beibehalten.
echte Verjüngung lässt wohl noch auf sich warten ... (irgendwo hast Du mal von Decodierung geschrieben, sehr schön!)
#3 Das sehe ich ja garnicht unbedingt anders. Wenn ich sage: hinterfragen, kann ja auch herauskommen: das behalte ich bei, es ist im Rahmen der Gesamterscheinung stimmig (und auch dann, wenn diese sich verjüngen sollte). Begründete Standpunkte soll man durchaus gleichzeitig verteidigen, aber auch in Frage stellen können. Wenn es gut begründet ist, warum denn nicht. Aber manches kann man getrost aufgeben.
DAS bin ich, ist ja ok, wenn man es denn weiter sein möchte. Ein neues Ich kann ich mir auch gut vorstellen., ist natürlich ein ganz schön tiefes Script, an das man da gehen muss.
Gehe auch mal zu McD, gerne in Asien ... da weiss ich ungefähr, was ich ich esse, wenn ich einen Hamburger bestelle (nein, A-A ist es nicht unbedingt). Was Kultur betrifft (Musik, Lesen): bloß keine Zwänge. Wenns gefällt, alles gut. Nichts deshalb tun, weil "man" es eben tut. Konzert-Anrecht ist nichts für mich, gehe ich eben nicht hin, auch in keine Oper. Ist nicht meins. Ich habs probiert. Ich höre auch nicht Rock, weil es jung wirken soll, mich spricht das wirklich an, werde eins damit. Gerade erlebt beim Bryan Adams Konzert. ICH allein definiere MEINE Kultur, niemand sonst. Will auch niemanden agitieren, nur sagen: ist das wirklich eure Kultur, oder ist es fremdbestimmt?
... ich hab nix kritisert, fühl mich auch nicht so, hab das wahrscheinlich nur einer gewissen Selbstbestätigung wegen von mir gegeben. (und ist ja, wie schon gesagt, eigentlich ot von mir.)
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #1Obwohl sehr viele Aspekte der Lebensverlängerung und des Anti-Aging und sehr viele Substanzen einschließlich Lebensmittel etc. hier schon diskutiert wiurden, könnte das Thema verwundern. Aber ich habe mir in letzter Zeit einige Gedanken gemacht, das Thema auch des öfteren angesprochen.
Ich habe bisher niemanden getroffen, der wirklich jünger werden möchte, und zwar in aller Konsequenz. Älter, d.h. "schlechter" werden, sei unabwendbares Schicksal. Man rechnet damit, dass man Krankheiten heilen kann, immer besser, aber Altern ist natürlich und keine Krankheit.
Es gibt jede Menge Gründe, warum das (jünger werden) eigentlich nicht will. Ich möchte da auch niemanden bekehren. Aber es scheint so zu sein, dass es jede Menge "Skripte" gibt, die praktisch jede Handlung und das Denken der einzelnen Menschen bestimmen und die nicht hinterfragt werden. Es sind Routinen, die "ablaufen", sei es Ernährung, Bewegung, Gang, Reaktionen, Gedanken, praktisch alles. Das macht natürlich jünger werden unmöglich.
Wer jünger werden möchte, braucht zunächst radikal neue Scripte. Alles muss hinterfragt, in Frage gestellt werden. Es ist ein sich neu erfinden. Wer es nicht möchte, kann so weitermachen.
Bevor man also an komplizierte Dinge zur inneren Verjüngung denkt, tue man erst einmal das, was "leicht" ist: - Körpergewicht der Jugend - Kraft und Fitness der Jugend - geistig frisch, kreativ und kommunikativ bleiben - aktiv bleiben - neue Projekte, als würde man ewig leben - Aussehen verbessern - keinen Opa-Look - nicht in "Rentner"-Rollen drängen lassen - kein Schönreden des Alters, keine Ausreden: "Geht nicht, gibs nicht"
Ja, man muss dabei auch sog. "Werte", die da nicht mehr passen, über Bord werfen, quasi vieles loslassen. Starrsinn ist eines der schlimmsten Merkmale des "Alt-Seins".
Danach kann mit den "schwereren" Sachen beginnen, um "innere" Altererscheinungen zu bekäpfen. Einiges wird sich durch den ersten Schritt bereits erldigt haben.
Ich glaube nicht mehr daran, dass "Jünger werden" ohne eine radikale Änderung möglich ist.
Hallole, man wird leider auch oft angegriffen, wenn man eben nicht die typische 50 jährige ist. Wenn man noch schlank ist, keinen Bauch hat, Hobbies hat, die man in dem Alter eben nicht mehr zu haben hat und sich auch nicht kleidet wie eine alte Frau. Ich finde das furchtbar. Ich finde aber auch Menschen im Jugendwahn schrecklich, Menschen die partout nicht altern können, aber ich sehe nicht ein, jetzt mein Leben urplötzlich meinem Alter anzupassen. Lange Haare müssen kurz werden, die Röcke länger und verschiedene Hobbies aufgegeben. Das werde ich nicht tun. Auf meinem Grabstein soll man nicht stehen: Sie lebte das Leben der anderen. Liebe GRüße von Julie
#6 Sehr gut gesagt, nicht das Leben der anderen zu leben. Leider ist die Umgebung nicht unbedingt immer hilfreich.
"Jugendwahn" müsste man natürlich definieren. Verjüngung heißt natürlich nicht zu altern. "In Würde alt werden" halte ich für ein Script, das "Jünger werden" verhindert. Vielleicht Leute, die sich einbilden, jung zu bleiben, aber nur z.B. mittels Kleidung und Stil Jugend leben?
Ich meine, es muss in der Gesamtheit stimmig sein. Und man hat jede Menge "Bretter vor dem Kopf", selbstgemachte oder von anderen stammend. Das sog. "Über-Ich", das immer mitredet. Natürlich kann man sich nicht ganz von seinem Umfeld lösen, aber manche Konflikte kann man auch locker aushalten. Ein gewissen "coolness" gehört eben auch zum jünger werden.
Interessant, um welches altersspezifische Hobby handelt es sich? Wusste bisher nicht, dass es sowas gibt.
Hallo @ Faust, ich wusste das auch nicht, dass es altersspezifische Hobbies gibt. Aber ich wurde da genauestens drüber aufgeklärt, was sich in meinem Alter noch schickt und was nicht. Mit dem Jugendwahn ist es so eine Sache. Botox und OPs z.B. halte ich für keine gute Lösung und beides hat für mich nichts mit Verjüngung zu tun. Auch wenn ich alte Menschen in Klamotten für 12 jährige sehe kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Wirkt halt lächerlich, aber Gott, jeder wie er halt will.
Man kann sich nicht einen Punkt, z.B. Kleidung herauspicken, und denken, dann ist man jung. Es muss insgesamt stimmig sein. Ich bin nur gegen das Brett im Kopf. Du bist X Jahre alt, also hat dies und jenes so zu sein. Dass es Probleme mit der Umgebung gibt, ist zu erwarten. Die hat ja meist keine AHnung von den Zusammenhängen. Es wird auch geraten, sich von ständig und stark negativen Einflüssen zu trennen, damit muss man rechnen.
Ich bin auch nicht für Botox und OP, hat aber schon was mit Verjüngung zu tun, kann psychisch wirken, das Selbstgefühl verbessern, wenn es denn anders nicht geht. Man muss es ja selber nicht machen, Aber warum dagegen sein? Alles insgesamt, dann kann es eine Komponente sein.
Die Umgebung adaptiert sich auch. Wenn Du dein Hobby gut und erfolgreich machst und alles insgesamt stimmt und nicht aufgesetzt und künstlich wirkt, dann wird Kritik verstummen. Wer sich verjüngt, muss sich dafür nicht verteidigen und rechtfertigen. Auch so ein Scvript, das weg muss.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #1Obwohl sehr viele Aspekte der Lebensverlängerung und des Anti-Aging und sehr viele Substanzen einschließlich Lebensmittel etc. hier schon diskutiert wiurden, könnte das Thema verwundern. Aber ich habe mir in letzter Zeit einige Gedanken gemacht, das Thema auch des öfteren angesprochen.
Ich habe bisher niemanden getroffen, der wirklich jünger werden möchte, und zwar in aller Konsequenz. Älter, d.h. "schlechter" werden, sei unabwendbares Schicksal. Man rechnet damit, dass man Krankheiten heilen kann, immer besser, aber Altern ist natürlich und keine Krankheit.
Es gibt jede Menge Gründe, warum das (jünger werden) eigentlich nicht will. Ich möchte da auch niemanden bekehren. Aber es scheint so zu sein, dass es jede Menge "Skripte" gibt, die praktisch jede Handlung und das Denken der einzelnen Menschen bestimmen und die nicht hinterfragt werden. Es sind Routinen, die "ablaufen", sei es Ernährung, Bewegung, Gang, Reaktionen, Gedanken, praktisch alles. Das macht natürlich jünger werden unmöglich.
Wer jünger werden möchte, braucht zunächst radikal neue Scripte. Alles muss hinterfragt, in Frage gestellt werden. Es ist ein sich neu erfinden. Wer es nicht möchte, kann so weitermachen.
Bevor man also an komplizierte Dinge zur inneren Verjüngung denkt, tue man erst einmal das, was "leicht" ist: - Körpergewicht der Jugend - Kraft und Fitness der Jugend - geistig frisch, kreativ und kommunikativ bleiben - aktiv bleiben - neue Projekte, als würde man ewig leben - Aussehen verbessern - keinen Opa-Look - nicht in "Rentner"-Rollen drängen lassen - kein Schönreden des Alters, keine Ausreden: "Geht nicht, gibs nicht"
Ja, man muss dabei auch sog. "Werte", die da nicht mehr passen, über Bord werfen, quasi vieles loslassen. Starrsinn ist eines der schlimmsten Merkmale des "Alt-Seins".
Danach kann mit den "schwereren" Sachen beginnen, um "innere" Altererscheinungen zu bekäpfen. Einiges wird sich durch den ersten Schritt bereits erldigt haben.
Ich glaube nicht mehr daran, dass "Jünger werden" ohne eine radikale Änderung möglich ist.
Hallole, man wird leider auch oft angegriffen, wenn man eben nicht die typische 50 jährige ist. Wenn man noch schlank ist, keinen Bauch hat, Hobbies hat, die man in dem Alter eben nicht mehr zu haben hat und sich auch nicht kleidet wie eine alte Frau. Ich finde das furchtbar. Ich finde aber auch Menschen im Jugendwahn schrecklich, Menschen die partout nicht altern können, aber ich sehe nicht ein, jetzt mein Leben urplötzlich meinem Alter anzupassen. Lange Haare müssen kurz werden, die Röcke länger und verschiedene Hobbies aufgegeben. Das werde ich nicht tun. Auf meinem Grabstein soll man nicht stehen: Sie lebte das Leben der anderen. Liebe GRüße von Julie
So sehe ich das auch. Dazu ein kurzer Beitrag meines aktuellen und vor allem noch lebenden Lieblingsphilosophen, Dr. Christian Zippel.
AMOR FATI – LIEBE DEIN SCHICKSAL
Der Mann im Spiegel: Was will der eigentlich von mir? Verehrter Leser, wenn Du in den Spiegel schaust ... Wer blickt Dir da entgegen? Gönn Dir mal Geduld, stell Dich vor den Spiegel und Dir die Frage: Wer ist das da eigentlich? Was will er von Dir? Was ist sein Problem? Was seine Vision? Die Meisten, die in den Spiegel schauen, sehen Makel, Fehler und Schwächen – und lassen sich davon runter ziehen. Es mangelt an Selbst-Bewusstsein in unseren Landen und zwar gehörig. Das kann ich Dir versichern. Du bist nicht allein. Oft sind es sogar die besonders stolz Auftretenden und Erfolgreichsten, die am Wenigsten davon haben. Aber hey: Nimm Dich nicht so ernst. Dich selbst nicht, Dein Spiegelbild nicht und noch weniger Deine Vergangenheit bzw. die Leute, die Dein aufkeimendes Selbstbewusstsein in jungen Jahren am Wachsen gehindert haben. Dreh den Spieß um: Hadere nicht mehr mit Deinen Defiziten – sondern akzeptiere sie, umarme sie, LIEBE SIE! Sie sind Dein Schicksal. Deine Bühne. Deine ganz eigene Herausforderung. Deine Berufung. Nietzsche sagte: Der wahre Beruf eines Menschen ist es, zu sich selbst zu finden. Was er damit meint? Jeder Mensch wird als Original geboren, doch die meisten sterben als Kopie. Sie verdrängen ihre Schattenseiten, schmücken sich mit fremdem Licht und werden so nie von innen leuchten. Ihnen mangelt es an innerem Feuer, weil die einzig starke Quelle nie versiegenden Treibstoffs – ihr eigenes Schicksal – unangetastet dahin gammelt. Ein solches Leben ist überaus anstrengend, kräftezehrend und enttäuschend. Doch es gibt zwei entscheidende Tage im Leben eines Menschen: Der, an dem er geboren wird, und der, an dem er versteht, warum! Ich weiß, dass ein Mensch genau dann Erfüllung findet, wenn er auch sich selbst findet – seine Schwächen anerkennt und sie zu Stärken transformiert. So stand es schon über dem Eingang vom Orakel von Delphi "Nosce te" (Erkenne Dich selbst.) Je größer die Schwäche in einem Selbst ist, desto kraftvoller ist die Motivation, um sie zu beheben. Es ist die Natur persönlich, die einen aufbegehrenden Menschen mit der dafür notwendigen Willensstärke durchströmt – denn die Natur "will" sich entwickeln, Schwächen überwinden und die Stärke feiern. Wie sagte schon Mark Twain: Es kommt nicht auf die Größe des Hundes im Kampf an, sondern auf die Größe des Kampfes im Hund. Wer diesen Kampf aufnimmt und Schritt für Schritt obsiegt, der vermag anderen mit dem gleichen Problem zu helfen – als Lehrer oder einfach nur als Vorbild. Und so ist die Geschichte der großen, erfüllten Menschen immer auch eine Geschichte der Kompensation. Eine Geschichte des angenommenen und überwundenen Schicksals. Also vergiss nie, wo Du herkommst und wer Du bist. Steh zu Dir selbst, Deinen Wurzeln und Deinen Schwächen. Zeig sie offen her, auf dass das Schicksal sie treffen möge und Du daran wachsen kannst: aus dem Schatten ins Licht. AMOR FATI! PS: Ich weiß, dass es in unserer Gesellschaft und auch in der Ratgeber-Literatur en vogue ist, sich auf die Stärken des Individuums zu fokussieren und die Schwächen unter den Tisch fallen zu lassen. Das funktioniert aber nicht. Genug meiner Klienten sind erfolgreich ... mit ihren Stärken und doch sind sie instabil und unglücklich. Der Volksmund behält recht: Mag die Kette auch noch so starke und schöne Glieder haben. Sie ist und bleibt nur so stabil wie ihr schwächstes Glied. Erfolg an sich ist nicht wichtig. Wer ihn hat, wird das schnell spüren oder sich etwas vormachen. Was wirklich zählt, ist das Stärken der schwächsten Glieder, um insgesamt stabiler zu werden – denn einzig und allein die Stabilität macht stark, glücklich, beweglich, zufrieden und mutig. Womit das beginnt? Mit dem aufrichtigen ehrlichen Blick in den Spiegel und der Erkenntnis: Du kannst vielleicht die anderen belügen, niemals aber Dich selbst. Also Kopf hoch, Blick geradeaus, Schwächen auf den Tisch und ran an den Speck!
ZitatIch habe bisher niemanden getroffen, der wirklich jünger werden möchte, und zwar in aller Konsequenz. Älter, d.h. "schlechter" werden, sei unabwendbares Schicksal. Man rechnet damit, dass man Krankheiten heilen kann, immer besser, aber Altern ist natürlich und keine Krankheit.
Ich habe schon 2 ältere Leute getroffen, die mir sagten, sie würden gerne wieder jünger sein. Ich glaube aber auch, dass fast jeder sagt er wolle nicht jünger werden, weil es derzeit eben noch keine sichere Möglichkeit gibt um dies zu erreichen. Gäbe es so eine Möglichkeit, würden sich alle darauf stürzen. Aber meist sind es junge Menschen die sagen, sie würden gerne nicht mehr altern. Interesssanterweise ist meiner Erfahrung nach der Wunsch nach ewiger Jugend und Gesundheit bei Männern weit stärker ausgeprägt. Junge Frauen sagen, sie wollen normal altern und sterben, aber dabei "faltenfrei bleiben"
ZitatWer jünger werden möchte, braucht zunächst radikal neue Scripte.
Und vermutlich auch neue Technologien?
ZitatBevor man also an komplizierte Dinge zur inneren Verjüngung denkt, tue man erst einmal das, was "leicht" ist: - Körpergewicht der Jugend - Kraft und Fitness der Jugend
Es gibt aber durchaus Menschen, die in ihrer Jugend zu dick und absolut nicht Fit waren, aber in späteren Jahrzehnten Schlank und sportlich werden. Das greift etwas zu kurz.
Zitat- geistig frisch, kreativ und kommunikativ bleiben - aktiv bleiben - neue Projekte, als würde man ewig leben
Da gebe ich dir recht.
Zitat- Aussehen verbessern - keinen Opa-Look - nicht in "Rentner"-Rollen drängen lassen
Nicht in die Rolle von alten Leuten drängen lassen ist OK, das kann aber auch lächerlich wirken. Etwa wenn Frauen in ihren 50ern sich plötzlich so verhalten als wären sie in ihren 20ern.
Soweit ich das mit bekommen habe, finden es auch junge Frauen lächerlich, wenn ältere Männer sich plötzlich so verhalten, als wären sie in ihrem Alter...
ZitatIch glaube nicht mehr daran, dass "Jünger werden" ohne eine radikale Änderung möglich ist.
Ja, wenn es einfach möglich wäre, wäre diese Möglichkeit längst entdeckt worden...
"Doch es gibt zwei entscheidende Tage im Leben eines Menschen: Der, an dem er geboren wird, und der, an dem er versteht, warum!" Hallo ! Ich warte !! Ich warte immer noch !!! Jaja, man muss aktiv werden und kämpfen, ist aber oft sehr anstrengend und lustlos. Alte Scripte könnte man durch Elektroschocktherapie löschen und wieder jung sein. Vielleicht gibt es ja sogar eine Mäusestudie dazu. Erhöhung der Lebenserwartung durch cyclisches Resetten des Gehirns :)
#10 Hallo Tizian, schön geschrieben von Christian Zippel. Hatte erst ein kleines Problem: Hadere nicht mehr mit Deinen Defiziten – sondern akzeptiere sie, umarme sie, LIEBE SIE!
Ja, es gibt Dinge, die man nicht ändern kann. Aber nach einem bekannten Ausspruch ist es eben entscheidend, zu erkennen, was man ändern kann und was nicht.
Aber lieben kann ich meine Defizite nicht. Ich werden nicht damit hadern, aber umarmen?
Mit Selbstfindung habe ich es nicht so. Denke, ich bin psychische ziemlich stabil. Warum ich geboren wurde - in höherem Sinne - keine Ahnung. Es ist ebenso, muss man akzeptieren. Ich bin keine "Sinnsucher". Ich bin Ingenieur. Ich denke, es wäre schön, wenn man dies und jenes hätte. So wurden schließlich Computer, Handy, Eisenbahn usw.usf. erfunden. So ist es nun auch mit A-A und Reverse Aging. Die das ernsthaft angestoßen haben, waren Ingenieure, keine Philosophen.
Ich vergesse meine Herkunft nicht, habe alles dokumentiert :-) Andererseits hätte ich mich vll. früher von dem "Über-Ich" lösen sollen.
Ich möchte "besser" werden. Und meine Persönlichkeit darf sich gern ändern. Sie wird sich sicher nicht komplett umkehren, aber einige Bretter könnte man gern entsorgen (nicht nur im Keller).
#11 Hall La_Croix, ich freue mich erst einmal über so zahlreiche Reaktionen.
Ich habe schon 2 ältere Leute getroffen, die mir sagten, sie würden gerne wieder jünger sein. Ich glaube aber auch, dass fast jeder sagt er wolle nicht jünger werden, weil es derzeit eben noch keine sichere Möglichkeit gibt um dies zu erreichen. Gäbe es so eine Möglichkeit, würden sich alle darauf stürzen. Aber meist sind es junge Menschen die sagen, sie würden gerne nicht mehr altern. Interesssanterweise ist meiner Erfahrung nach der Wunsch nach ewiger Jugend und Gesundheit bei Männern weit stärker ausgeprägt. Junge Frauen sagen, sie wollen normal altern und sterben, aber dabei "faltenfrei bleiben"
Na ja, die Leute können nicht trennen zwischen dem Wunsch und den Möglichkeiten, ist oft so. Aber es sind getrennte Dinge: Wollen, aber nicht wissen wie. Denke auch, dass ein Mittel ein Hype wäre, aber ich würde eben auch gern was tun vorher, und ich denke es geht. Habe versucht, es darzustellen.
Und vermutlich auch neue Technologien?
Ich habe es hier auf die "Scripte", also die Denkmuster abgesehen und Dinge genannt, die ohne Technologie auskommen. Viele machen ja nocht einmal das, was ich als "leicht" eingestuft habe. Ist auch nicht so sehr teuer. Dass es weiter gehen muss, ist klar und wird im Forum ja auch viel diskutiert. Aber warten auf die Technologie halte ich für eine Ausrede.
Es gibt aber durchaus Menschen, die in ihrer Jugend zu dick und absolut nicht Fit waren, aber in späteren Jahrzehnten Schlank und sportlich werden. Das greift etwas zu kurz.
Das stimmt, betrifft mich ja selber :-) . Hatte wohl ein bestimmtes Bild im Kopf. Aber gehen wir mal vom Idealzustand aus.
Nicht in die Rolle von alten Leuten drängen lassen ist OK, das kann aber auch lächerlich wirken. Etwa wenn Frauen in ihren 50ern sich plötzlich so verhalten als wären sie in ihren 20ern. Soweit ich das mit bekommen habe, finden es auch junge Frauen lächerlich, wenn ältere Männer sich plötzlich so verhalten, als wären sie in ihrem Alter...
Es muss insgesamt stimmig sein. Allein Verhalten und Kleidung geht nicht. Nach meiner Erfahrung kommt schon was Vernünftiges dabei raus, wenn man es richtig macht. Nur eben nicht durch das numerische Alter leiten lassen. Viele denken, Ernährung und Training lasse ich dann mal weg, gehe gleich mal shoppen ... Nichts imitieren, den eigene Stil finden und 100% dazu stehen. Natürlich braucht man dazu ein gewisses ästhetisches Empfinden. Das kommt dann auch bei jungen Frauen an, vor allem, wenn man sonst noch erfolgreich und interessant ist ...
Ja, wenn es einfach möglich wäre, wäre diese Möglichkeit längst entdeckt worden...
Ich meinte in Stufe 1 eine radikale Änderung des Denkens und der Persönlichkeit und körperlich das, was jetzt möglich ist.
Dass es physiologisch schwierig wird, ist mir klar. Dazu kann ich aber persönlich nicht viel beitragen (würd ich gern ..), also mache ich erst einmal das Machbare.
#12 Hallo jayjay, man muss nicht darauf warten, zu erkennen, warum man geboren wurde. Man wird es nie erfahren, und ich halte diese Frage für sehr rhetorisch, von Philosophen und Künstlern erfunden, um die erstaunten Zuhörer mit der Tiefe ihrer Gedanken zu beeindrucken.
Ja es ist anstrengend, ist ein riesen Projekt, "jünger zu werden". Man kann scheitern, aber wenn es zum Selbstläufer wird, dann macht es Spaß. Nicht in den üblichen Kreislauf kommen:
keine Lust - keine Anstrengung, kein Training, keine Änderung - keine Hormone - keine Lust ...
Elektroschock ist zu radikal. Mein Wissen möge erhalten bleiben, und mache "Scripte" sind ja auch gut. Man muss eigentlich ein strenges "Controling"-Script implementieren, mit der Berechtigung zur Entsorgung. Mäuse nutzen hier nichts. Das mit den Denkmustern ist den höheren Tieren vorbehalten, wenn nicht nur dem Menschen.
Zitat von jayjay im Beitrag #12"Doch es gibt zwei entscheidende Tage im Leben eines Menschen: Der, an dem er geboren wird, und der, an dem er versteht, warum!" Hallo ! Ich warte !! Ich warte immer noch !!!
Damit bist Du ja nicht allein, jayjay! Sind wir nicht letztlich alle auf der Suche? Die ewige Sinnsuche des Menschen. Nach der ernüchternden Erkenntnis, daß man nur ein Zufall, eine Laune der Natur ist. Und der Hoffnung, auch im Sinne von A-A, daß dieser zufällig entstandene Zellhaufen dann wenigstens möglichst lange und gut funktioniert. Dann will man natürlich, ja muß, dem ganzen versuchen einen Sinn zu geben. Die meisten Menschen scheitern daran wohl und leben deshalb nur in den Tag hinein, und vergeuden letztlich ihre Zeit. Aber natürlich, diese Sinnsuche ist nicht einfach und mit viel Frust und Enttäuschung verbunden. Das Leben ist eben nicht so, wie uns Werbung und Politik ständig versuchen einzureden, weil sie die Menschen manipulieren, beherrschen und lenken wollen. Letztlich steht jeder Mensch dieser Problematik ganz allein mit seinen Gedanken gegenüber. Diese schwere Aufgabe und Verantwortung an etwas Höheres (Gott) abzugeben funktioniert ja leider für viele Menschen auch nicht mehr. Wie heißt es so treffend, jeder stirbt für sich allein, und auch auf die Sinnsuche muß man sich allein begeben und man muß da allein durch.
Ich kann nachvollziehen, dass sich die Menschen mit der Sinnfrage beschäftigen. Die Religion bietet eine (Pseudo-)Antwort. Gibt auch viele andere Möglichkeiten, einen Sinn zu geben.
Aber, man sollte dieser Frage nicht allzuviel Zeit einräumen. Sinnsuche kann auch ein Vorwand sein, nichts zu tun. Man sollte sich eher Gedanken machen, was man gern machen möchte und das anstreben. Aber es gilt auch immer: der Weg ist das Ziel. Oft sind es auch Zwänge, die antreiben: Geld, Familie ... und zu viel Sinnsuche nicht ermöglichen.
Man kann die Sinnsuche auch erst mal zurückstellen und was machen. Vll. ergibt sich die Antwort? Hatte schon mehrere Momente, wo ich wusste, das ist es, ohne gesucht zu haben.
The meaning of your life is what you decide it to be, and that is determined while living, while being alive to think, plan, and achieve. Living is what is necessary to give a life meaning for the person who lives it, and it isn't as though other opinions really count in this matter.
To paraphrase a common adage, meaning lies in the head of the beholder, and that's where you should expect to find the meaning - if any - of anything, life included. In other words, it is up to you to find meaning in your life, and you should neither expect it to have meaning by default, nor let others decide for you what the meaning of your life is.
Ja @Prometheus, du hast vollkommen Recht. Man darf sich nichts einreden lassen. Ich fing schon selbst an darn zu zweifeln, ob ich noch das Richtige tue, aber dann dachte ich, warum eigentlich haderst du? Du kannst es und du hast du nötige Fitness, also mach weiter, so lange es geht. Und tatsächlich gibt es Gleichgesinnte, manche sind sogar etwas älter als ich. :-) Liebe GRüße von Julie
Zur Sinnsuche: Meine ist mit meinem Job komplett erfüllt. Sozialjob eben, mies bezahlt und ich habe eine Gratifizierungskrise . Viel Stress, wenig Geld, ich glaube das lässt einen ziemlich alt aussehen ;-). Ich denke, es ist wichtig ein Leben in Balance zu führen. Für alles Negative ein Gegengewicht habenzum Ausgleich. Liebe Grüße von Julie
Hallo Prometheus, sehr schöne Thesen, sehe ich genauso. Dies wollte ich mit den "Scripten" ausdrücken. Man darf sich nicht selbst im Wege stehen bei der Realisierung von Visionen. Die Begrenzungen sind nicht immer genetisch, sie sind oft mental. Wenn wir selbst unsere Gene momentan auch nicht ändern können (vll. ein wenig die Epigenetik schon), so sollte es doch möglich sein, Denkblockaden zu ändern.
Nein, Illusionen habe ich auch nicht. Aber ich bin neugierig, was geht. Und ich bin auch erstaunt, was alles geht. Die Ziele müssen anspruchsvoll, aber erreichbar sein, ich beginne nicht mit dem Mount Everest sozusagen.
Wenn man nach "Verjüngung"/"Reverse Aging" sucht, so wird man diverse esotherisch "angehauchte" Seiten finden. Aber wie ich schon einmal sagte, stört es mich nicht unbedingt. Oft scheint nicht alles falsch zu sein, die Trennung ist nicht immer einfach.
Ganz so optimistisch sehe ich es nicht (z.B. die Haarfarbe kommt wieder, wenn wir daran glauben), aber einiges ist nicht falsch. Man darf sich aber nicht auf das Mentale allein verlassen, es ist immer die Gesamtheit aus körperlicher und mentaler Veränderung. Es ist eine Wechselbeziehung: Man braucht mentale power, um körperliche Veränderungen (Gewicht, Kraft und Fitness) anzugehen, und diese bringen dann auch wieder mentale power, die einen insgesamt jünger werden lässt. Vieles andere ergibt sich dann mehr oder weniger automatisch.
Ich sage es mal übertrieben: Wenn man vor Kraft nicht laufen kann ;-) (kann noch laufen), dann läuft man nicht in Rentner-Klamotten rum, hat keine Gedanken in der Richtung, also passt seinen gesamten Stil der "neuen" Realität an. Und ist dann hoch motiviert, "mehr" zu erreichen. Manche "fest verankerte" Vorstellung löst sich ganz allein auf.
Zum Thema "Jugendwahn" las ich, dass man "Zeitlosigkeit" anstreben soll, also einen Look, dessen Alter zu schätzen quasi nicht möglich ist. Wobei ich dagegen bin, alles, was an sich gut ist, immer gleich als "Wahn" abzuqualifizieren. "Fitnesswahn", "Schlankheitswahn" ... Nun wissen die, deren Gewicht nicht zur Größe passt und die nicht einen Klimmzug hinkriegen, dass die anderen wahnsinnig sind ;-) und man selbst "normal", was statistisch nicht ganz falsch sein mag..
Eine sehr beliebte Richtung ist, durch Gedanken den Körper zu beeinflussen, z.B. über die Epigenetik (z.B. bei Bruce Lipton). Es mag was dran sein, Meditation geht auch in die Richtung. Aber an die isolierte Wirkung zwecks Verjüngung glaube ich nicht.
Ich möchte hier doch noch auf den "inneren" Aspekt der Verjüngung zu sprechen kommen, nachdem ich das bereits erwähnte Interview https://www.marathonfitness.de/epigenetik-ernaehrung/ gelesen habe. Es geht um Epigenetik.
Wenn man dem glaubt, kann man durch den Lebensstil (also Ernährung, Sport, Schlaf z.B.) die Epigenetik so beeinflussen, dass dieses neue Verhalten vom Körper optimal unterstützt wird. Ich meine dies gespürt zu haben. Es dauert natürlich, ein Jahr darf man schon rechnen. Aber irgendwann ist es ein Selbstläufer. Für mich ergeben sich da Fragen:
1. Durch welchen von außen gesteuerten Mechanismus wird ein Gen reaktiviert, ein anderes geblockt? Und zwar genau das, was erforderlich ist, nicht pauschal? Wo ist das Gedächtnis dafür, für den jüngeren Zustand?
2. Bei Änderungen, die durch Ernährung oder Muskelaktivitäten, ja in begrenztem Maße auch Hirnaktivitäten gesteuert werden (könnten), ist es ggf. erklärbar. Aber wie beeinflusst man die Epigenetik, die zu schlechter Haut oder Haaren führt oder innere Organe altern läßt?
3. Mir fehlt auch eine detaillierte Vorstellung vom "epigentischen Alterungspramm". In welchen Einzelschritten läuft es ab, und was ist mit "Programm" gemein? Einzelne Gene, die nach und nach aktiviert werden?
Diese Seite ist zwar etwas nervig und man verkauft eine Anleitung zum besten workout wo gibt, trotzdem - ich lese es immer mal wieder gern, weil es irgendwie in mein Konzept passt: http://www.alteschuleneuerkoerper.com/5schritte/index.php
Das mag ja alles sehr vereinfacht klingen und ist es sicher auch, aber es ist genau das, was ich auch immer wieder sagen möchte. Es geht daraum, die richtigen Reize zu setzen, dann reguliert sich vieles von selbst (siehe Bemerkungen zur Epigenetik).
Ich möchte einmal folgendes Buch an dieser Stelle erwähnen:
Margit Burghart Gewöhnen Sie sich das Altern ab Das mentale Anti-Aging-Programm
Es geht um den Einfluss der Psyche auf den Alterungsprozess. Es geht natürlich etwas zu weit, wenn man sagt: wir altern, weil wir daran glauben. Der Einfluss von Gedanken auf die Physiologie ist natürlich unbestreitbar.
Aber viele Aussagen halte ich für richtig. Insbesondere den Ersatz alter Denkmuster und Verhaltensweisen. Wir stehen vor dem Altern wie das Kaninchen vor der Schlange, weil wir halt die Überzeugungen in uns tragen, dass es ein unabwendbares Schicksal ist und dass alles schlechter wird.
An weiteren Techniken werden beschrieben: - Autosuggestion auf der Grundlage von Bildern - richtiges Kauen - Aktivierung von Drüsen (Hormonspiegel natürlich anheben).
Empfohlen werden auch pflanzenbasierte Ernährung, Krafttraining :-), NEM, ohne darauf ausführlich einzugehen.
Wenn ich manches auch für eher esoterisch halte, habe ich es aber mit Interesse gelesen, weil ich vielen Punkten genauso denke.