Research on the Antiaging Activity of Licorice Water Extract in Aging Mice via Antioxidation, Neuronal Protection, Gut Microbiota Restoration, and PI3K/AKT/mTOR Modulation https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1155/mi/8844859
ZitatThese findings not only position the AKG-TET axis as a critical regulatory nexus of cellular senescence but also challenge the traditional view of senescence as a fixed endpoint, revealing its dynamic and plastic nature susceptible to therapeutic intervention.
Ja, das Seneszenzprogramm ist plastisch und reversibel!
-Wird die AKG‑TET‑Achse inhibiert, werden die Fibroblasten seneszent: DNA‑Schäden, Entzündungsmediatoren (SASP), metabolischer Schwäche und Zellzyklus‑Stopp sind die Folge. -Wird die AKG‑TET‑Achse dagegen aktiviert, lassen sich stress‑ und altersbedingte Seneszenz verhindern oder teilweise rückgängig machen und seneszente Zellen können wieder proliferieren und haben ein „jüngeres“ Expressionsprofil.
Das wäre ein sehr eleganter Weg um die im Alter vermehrt auftretenden seneszenten Zellen in den Griff zu bekommen im Vergleich zum Zerstören dieser Zellen!
Bisher sind alle diese Daten in vitro. Ob sich diese Effekte sicher und wirksam auf verschiedene Gewebe und andere Zelltypen in vivo übertragen lassen, ist die Frage...
Denkbar wären sowohl AKG-TET-Aktiviatoren zur Rejuvenation als auch AKG-TET-Inhibitoren zur Therapie von Krebszellen. Womit wir schon beim nächsten Punkt wären: Möglicherweise gibt es bei der ein oder anderen Zelle einen triftigen Grund warum die AKG-TET-Achse gehemmt wurde?
P.S.: Falls jemand sich das bereits fragt: Substanzen die einen aktivierenden Einfluss haben sind z.B. Vitamin C und natürlich das Alpha Ketoglutarat selbst!
Metabolic Reprogramming by Andrographolide: Enhanced Pentose Phosphate Pathway and Antioxidant Capacity in Cortical Astrocytes https://www.mdpi.com/1424-8247/19/1/133
Kommentar Prometheus: Keine einfache Lektüre. Die Studie zeigt, dass bei einer genetischen Absenkung von RAD23A weniger Proteine in unlöslichen Aggregaten auftreten. Medikamentöse Strategien die das beim Menschen erzielen könnten, liegen noch in weiter Ferne. Allerdings gäbe es auch einige natürliche Substanzen, die auf das Proteasom wirken:
-EGCG (Grüner Tee): Kann das Proteasom beeinflussen und bindet direkt an TDP‑43, wodurch sich die Bildung schädlicher Aggregate in Modellen verringert. -Resveratrol (z. B. Traubenschale): Aktiviert zelluläre Stress‑ und Reparaturprogramme, fördert Autophagie und hilft so, fehlgefaltete Proteine besser abzubauen. -Curcumin (Kurkuma): Wirkt stark entzündungshemmend und antioxidativ und unterstützt indirekt die Systeme, die Proteinmüll entsorgen. -Sulforaphan (Brokkoli & andere Kreuzblütler): Aktiviert NRF‑Signalwege, die den Aufbau von Proteasomen und anderen Proteostase‑Genen ankurbeln.
Natürliche Substanzen ersetzen diese genetische Manipulation nicht, können aber die gleichen „Müllentsorgungs‑Systeme“ (Proteasom, Autophagie, Stressantwort) in eine protektivere Richtung verschieben.
Traditional Medicinal Plant Dahlia pinnata Selectively Suppresses TNF-α Expression Through Modulation of NF-κB and p38 Signaling https://www.mdpi.com/1422-0067/27/2/1122
A little healthier by eating a little less carbohydrates
Even if you eat slightly fewer carbohydrates, you'll be healthier. The positive health effects of moderately restricting carbohydrate intake may be modest, but according to a meta-study published in the European Journal of Nutrition, they are indeed significant.
Dem Hirntumor den Strom abstellen Die Diagnose „Glioblastom“ ist bisher praktisch immer ein Todesurteil. In Frankfurt wird demnächst ein Mediziner ausgezeichnet, dessen Forschung dies ändern könnte.
Die Frage ist, wie man eine TNIK-Inhibition praktisch gesehen umsetzen könnte.
In eine ähnliche Richtung gehen zumindest Wnt-Inhibitoren, wie z.B. Curcumin, Quercetin, Lithiumorotat oder Berberin.
Für eine direkte TNIK-Hemmung wären als natürliche Substanz Tetrahydroxysqualen (ZINC000040976869) oder Sorbitanmonostearat (ZINC000008214460, keine natürlich vorkommende Substanz) mögliche Kandidaten *
Mich erstaunt, dass Sorbitanmonostearat als TNIK-Inhibitor im Grunde weiterhin völlig unbekannt ist. Die KI findet auch nichts. Komme wieder darauf, da wohl Rentosertib sehr erfolgreich in Phase II war und sich mittlerweile bereits in Phase III befindet.
Ein Grund dafür dürfte sein, dass sich Rentosertinib gut zu Geld machen lässt. Im Falle von Sorbitanmonostearat wage ich zu behaupten, dass fast nur die Studienautoren selbst und die Leser in diesem Forum hier dieses Wissen haben... Es war gar nicht so einfach die Studie zu finden und die ZINC-Nummer zu "entschlüsseln" (Daran sind bei meinen Versuchen mehrere KI-Systeme gescheitert: Gemini konfabuliert eine falsche Substanz, ChatGPT redet um den heißen Brei herum..) Man muss die Datenbank selbst abfragen.
Sorbitanmonostearat ist bisher nur in silico als TNIK-Inhibitor identifiziert worden. Man kann nicht automatisch davon ausgehen, das es in vivo eine ähnliche Wirkung wie Rentosertib hat. Grundsätzlich halte ich TNIK-Hemmer für sehr vielversprechend gegen Gewebsfibrosierung!
Zitat von Methusalem im Beitrag #204Könnte mir vielleicht jemand einen "roundup" geben, worum es geht?
TNIK-Inhibition wird aktuell als senomorpher Ansatz diskutiert, der mehrere Alternbereiche von „Hallmarks of Aging“ gleichzeitig moduliert, vor allem Fibrose, Seneszenz und Inflammaging.
In Studien wurde bereits gezeigt, dass eine TINK-Inhibition eine Organfibrose in Lunge, Niere und Haut günstig beeinflusst. Weniger pathologische Ablagerungen in der extrazellulären Matrix sprechen zentrale Alterungsmechanismen an (Gewebesteifigkeit, Organfunktionsverlust).
Im Prinzip ist die TNIK-Hemmung etwas eleganter als eine Hemmung der sich daran anschließenden Signalwege (TGF-beta, TNF-alpha oder NF-kB), die einzeln weniger effektiv sind oder tendentiell mehr Nebenwirkungen haben. Potentielle Anwendungsgebiete wären z.B. Fibrosierungen, chronische Entzündungen und onkologische Therapien.
Interessant. Langfristig werden wir wohl auch die Ablagerungen in der extrazellulären Matrix angehen müssen. Es sei denn, es findet sich wirklich ein super-duper Ansatz.
Gene haben einen größeren Einfluss auf die Lebenserwartung als gedacht Welche Faktoren bestimmen, wie lange ein Mensch lebt? Wissenschaftler kommen der Antwort näher – und zeigen, dass Gene die Lebenserwartung stärker prägen als bislang gedacht. Sie widerlegen damit viele bisherigen Annahmen.
"Im Großen und Ganzen weisen die Wissenschaftler darauf hin, dass jeder Mensch mit seiner individuellen Genetik geboren werde. Daher sei es nur möglich, andere Faktoren wie Sport und eine gesunde Ernährung in das Leben zu integrieren und so das Leben zu verlängern."
Ich sag mal als Laie, im "Großen und Ganzen" nicht wirklich Überraschendes und Genaues weiß man nach wie vor nicht. Und auf die zitierte Schlußfolgerung kommt man auch als totaler "Nichtwissenschaftler".
Wieder ein Bsp. für völlig unsinnige Schwachsinnsstudien. Wer finanziert so was? Und weshalb?