ZitatForscher haben eine überraschende Erkenntnis aus der größten internationalen Ernährungsstudie gezogen: Rotes Fleisch und Milch sind viel besser als ihr Ruf. Für ein gesundes Herz und ein langes Leben gehören auch diese Lebensmittel auf den Speiseplan.
Zitat8,4 Portionen Früchte und Gemüse pro Tag, 2,5 Portionen Nüsse und Hülsenfrüchte pro Tag, 2 mal Fisch pro Woche – und mehr als 1 Portion rotes Fleisch (1,4) und 3 Portionen Milchprodukte täglich. Der Kohlenhydratanteil sollte optimalerweise 54,0%, der Fettanteil 28,3% und der Proteinanteil 17,9% der täglichen Energiezufuhr betragen .
Wer sportlich aktiv ist, sollte täglich sowieso 5g Kohlenhydrate pro kg Körpergewicht zu sich nehmen.
Auf rotes Fleisch und auf Milchprodukte habe ich noch nie verzichtet.
Kritiker der Mente-Analyse bezweifeln allerdings, ob es überhaupt Sinn macht, in Sachen Ernährung eine Empfehlung zu formulieren, die für alle Menschen weltweit Gültigkeit hat. Viel wahrscheinlicher sei, dass es „die“ optimale Ernährung nicht gibt, und sie vielmehr von Land zu Land und vielleicht sogar von Person zu Person unterschiedlich zu bewerten ist. So erklärte etwa die Kardiologin Eva Prescott auf dem Kardiologenkongress: „Es ist gut möglich, das wir das Punktesystem der Ernährung nicht überall auf der Welt anwenden können. Es gibt einfach viel zu viele verschiedene Ernährungsweisen.“
Schon wieder eine Ernährungsstudie. Kann man eigentlich nicht mehr hören. Ich weiss nicht, ob man aus diesem statistischen Brei für den einzelnen Menschen was sinnvolles ableiten kann.
Naja..ich vertraue Focus z.B. absolut nicht mehr. Ich war schwerster Allergiker und bin alles los, seitdem ich vegan lebe. Milch zu propagieren, hört sich für mich so an, als würde schon wieder Big Pharma dahinter stecken, denen an wahrer Gesundheit nicht gelegen ist. Ja, ja...ich weiß..ich bin ein Verschwörungstheoretiker. Hatte aber leider schon oft Recht mit meinen Annahmen. Plötzlich rotes Fleisch als gut darzustellen finde ich auch seltsam. Gab es da nicht zuletzt noch negative Studien dazu?
ZitatMilch zu propagieren, hört sich für mich so an, als würde schon wieder Big Pharma dahinter stecken, denen an wahrer Gesundheit nicht gelegen ist.
Hmm, soweit ich das jetzt sehe, ist von Milchprodukten die rede. 3 Portionen pro Tag, erscheint mir zwar viel, aber ich persönich halte lang gereifen Käse, von Rindern, die richtiges Gras und Heu erhalten haben (Omega-3 Fettsäuren) für gesund. Man denke mal an das viele Spermidin und die vielen Nährstoffe darin, wie z.B. Vitamin-K2. Auch für Joghurt und allgemein Probiotika, auf Milchbasis, gibt es doch einige positive Studien. Davon direkt Milch zu trinken, rate ich auch eher ab. Auch wenn einem das hin und wieder, wenn man gerade mTOR stark aktivieren will, auch helfen kann, etwa in Regenerationsphasen.
ZitatPlötzlich rotes Fleisch als gut darzustellen finde ich auch seltsam. Gab es da nicht zuletzt noch negative Studien dazu?
Ja, auf rotes Fleisch, kann man wohl verzichten. Aber 1,4 Portionen pro Woche, ist ja ohnehin nicht gerade viel. Es wäre interessant, ob da jetzt auch die Innereien gemeint sind, oder wirklich nur Muskelfleisch.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #2 Schon wieder eine Ernährungsstudie. Kann man eigentlich nicht mehr hören. Ich weiss nicht, ob man aus diesem statistischen Brei für den einzelnen Menschen was sinnvolles ableiten kann.
Ernährungsstudien sind doch das A und O Dr.Faust , daraus kann man doch immer wieder viel lernen. Was jeder Einzelne daraus zieht, kann ja durchaus auch unterschiedlich sein. Ich finde da oft etwas Neues, was ich so noch nicht wusste oder bedacht habe und manches nehme ich einfach nur zur Kenntnis.
Ernährungsmuster, Nahrungsgruppen und Telomerlängen in der Multiethnischen Studie über Atherosklerose (MESA)
Zitat Leukozyten-Telomer-Länge wurde durch quantitative Polymerase-Kettenreaktion gemessen. Die Länge wurde als Menge der telomerischen DNA (T) dividiert durch die Menge einer Einzelkopie-Kontroll-DNA (S) (T/S-Verhältnis) berechnet. Die Aufnahme von Vollkornprodukten, Obst und Gemüse, fettarmen Milchprodukten, Nüssen oder Samen, nicht gebratenem Fisch, Kaffee, raffinierten Körnern, gebratenen Lebensmitteln, rotem Fleisch, verarbeitetem Fleisch und zuckergesüßter Soda wurde mit Antworten auf einen 120-Punkte-Fragebogen zur Lebensmittelhäufigkeit berechnet, der zu Beginn ausgefüllt wurde.
Nach Anpassung an Alter, andere Demografien, Lebensstilfaktoren und die Aufnahme anderer Lebensmittel oder Getränke war nur verarbeitete Fleischaufnahme mit der Telomerlänge verbunden. Für jede 1 Portion/d höhere Aufnahme von verarbeitetem Fleisch war das T/S-Verhältnis 0,07 kleiner (β ± SE: -0,07 ± 0,03, P = 0,006). Eine kategorische Analyse ergab, dass Teilnehmer, die pro Woche ≥1 Portion verarbeitetes Fleisch konsumierten, 0,017 geringere T/S-Verhältnisse hatten als Nichtkonsumenten. Andere Lebensmittel oder Getränke und die 2 Ernährungsmuster waren nicht mit Telomerlänge verbunden. Schlussfolgerungen: Die verarbeitete Fleischaufnahme zeigte einen erwarteten inversen Zusammenhang mit der Telomerlänge, andere Ernährungsmerkmale zeigten jedoch nicht die erwarteten Assoziationen.
parcel: Wer sich ein langes Leben mit guter Gesundheit wünscht, sollte auf Fleisch möglichst ganz verzichten. Wie die Studie zeigt, verkürzen schon geringe Mengen die Telomere.
das halte ich für ein "Gerücht". Rohes Fleisch (von der Weide) sowie Rohkost (Bioqualität) sind sehr gesund. Wir wären längst ausgestorben, wenn uns Fleisch wirklich schaden würde. Man sollte auch beachten, dass unsere Vorfahren das ganze Tier verwertet haben.
das halte ich für ein "Gerücht". Rohes Fleisch (von der Weide) sowie Rohkost (Bioqualität) sind sehr gesund. Wir wären längst ausgestorben, wenn uns Fleisch wirklich schaden würde. Man sollte auch beachten, dass unsere Vorfahren das ganze Tier verwertet haben.
Viele Grüße
Was hältst Du für ein Gerücht? Dass rotes Fleisch ungesund ist, das ist eigentlich bekannt. In der Studie ist von verarbeitetem Fleisch die Rede und das verkürzt die Telomere, selbst wenn man es nur einmal die Woche in ganz geringer Menge isst.
verarbeitetes Fleisch wird häufig mit Nitrit/Nitrat behandelt (Dr. Kuklinski) und man sollte generell Schadstoffe/Keimbelastungen meiden. Rohes Fleisch ist aber gesund (siehe auch News von Dr. Strunz), wenn die Tiere von einem Biobauern gehalten werden (z.B. Weidetiere).
Zitat von Roger im Beitrag #9Wir wären längst ausgestorben, wenn uns Fleisch wirklich schaden würde.
Etwas dass Lebewesen nicht tötet, bevor sie sich in ausreichendem Maße Fortpflanzen können wird sie auch nicht ausrotten. Das rotes Fleisch nicht akut giftig wirkt, ist wohl jedem hier klar.
ZitatMan sollte auch beachten, dass unsere Vorfahren das ganze Tier verwertet haben.
Das ist schon eher ein Punkt.
Zitat von Roger im Beitrag #11 verarbeitetes Fleisch wird häufig mit Nitrit/Nitrat behandelt (Dr. Kuklinski) und man sollte generell Schadstoffe/Keimbelastungen meiden. Rohes Fleisch ist aber gesund (siehe auch News von Dr. Strunz), wenn die Tiere von einem Biobauern gehalten werden (z.B. Weidetiere).
Bei Verarbeitetem Fleisch spielt vermute ich mal auch der Punkt die Lipidoxidation (ranzig werden des Fetts) eine größere Rolle. Wir wissen ja, wie schädlich oxidierte Lipide im Körper wirken. Aber es gehen ja auch andere Nährstoffe mit der Zeit verloren, das gilt für Fleisch wie für Gemüse, je Frischer desto besser...
@Dr.Faust hat mit seinem Ausdruck statistischer Brei absolut recht. Ich mag diesen Ausdruck!
Für jede, wirklich jede noch so abartige und widernatürliche Ernährungsform, lassen sich im statistischen Brei Studien rauspicken, die gerade die propagierte Ernährungsform als positiv darstellt. Insofern ist das Begründen mit Studien immer mit Vorsicht zu genießen und die vorgelegten Studien sollte man sich dann auch durchlesen.
Leider preschen immer wieder Leute mit unzulässigen Pauschalisierungen vor und postulieren sowas wie:
ZitatWer sich ein langes Leben mit guter Gesundheit wünscht, sollte auf Fleisch möglichst ganz verzichten. Wie die Studie zeigt, verkürzen schon geringe Mengen die Telomere.
Ich habe mir in diesem Fall, die Studie einmal angesehen und geschaut ob diese Studie diese zitierte Aussage zulässt.
kurze Antwort: Wie so oft bei Schnellschüssen - natürlich nicht. Weder pauschal, dass Fleisch Telomere kürzt, noch dass geringe Mengen Fleisch ausreichten (im Gegenteil in der Studie gehts um tägliches verarbeitetes Fleisch). Dies wurde also entweder hinzugedichtet oder unzulässigerweise hineininterpretiert.
Lange Antwort:
Im Abstract der Studie heißt es:
ZitatProcessed meat intake showed an expected inverse association with telomere length, but other diet features did not show their expected associations.
Also es geht NUR verarbeitetes Fleisch und es ist nur eine Assoziation. Alle anderen Nahrungsmittel (inkl. nicht-verarbeitetes Fleisch) hatten in dieser Studie keine Auswirkungen auf die Telomerlänge!
ZitatAfter adjustment for age, other demographics, lifestyle factors, and intakes of other foods or beverages, only processed meat intake was associated with telomere length.[...] Other foods or beverages and the 2 dietary patterns were not associated with telomere length.
Was dann bei solchen Studien gerne unter den Teppich gekehrt wird, ist dass es durchaus auch Teilnehmer mit kaum verkürzten Telomeren gab: T/S ratio (β ± SE: -0.07 ± 0.03, P = 0.006)
Wer dann noch liest, dass die 840 Probanden aus einer nicht zitierten anderen Studie hergenommen wurden, kann sich sein Übriges denken. Ich gehe mal davon aus, dass diese Studie gemeint ist, aber jetzt nachzuschauen ob es wirklich die ist, und ob dort wirklich Ernährung und Telomerlänge sauber erhoben wurde, spare ich mir jetzt mal.
Wer immer sich also hinstellt und postuliert, Fleisch sei schädlich sollte dann doch besser mal sein Postulat auf bessere Füße stellen.
Bei Ernährungsfragen streng wissenschaftlich zu bleiben fällt zugegebenermaßen schwer, besonders wenn man/frau bereits ganz bestimmte Vorstellungen davon entwickelt hat, was gut und was schlecht ist, und die Wahrnehmungsfilter bereits entsprechend eingerichtet sind.
@bul Das bei Aussagen zu Fleisch oft Verarbeitetes Fleisch mit Fleisch allgemein über einen Kamm geschehrt wird stimmt leider. Es ist wie bei Kartoffeln, wo man auch immer wieder liest, Kartoffeln seien schädlich für den Blutdruck, die Figur usw. Dabei wird dann aber in den Studien nicht bedacht, dass in dem jeweiligen Land Kartoffeln fast nur in Form von Kartoffelchips oder Pommes frites konsumiert wird. Das sind quasi die besten Beispiele für industriell hochverarbeitete Lebensmittel, die werden in Fett (meist viel zu stark Omega-6 lastigem noch dazu), welches oftmal viel zu selten gewechselt wird (oxidiert und transfette häufen sich an) hocherhitzt (Acrymalid und co entstehen, Vitamine und hitzempfindliche sekundäre Pflanzenstoffe werden zerstört) dann noch mit unmengen an raffinierten speisesalz versetzt.
Bitte nicht falsch verstehen, ich glaube schon, dass verarbeitetes Futter die Bezeichnung Lebensmittel nicht mehr verdient und auch große Mengen davon nicht gesund sind. Ich habe die Nachrichtenbeiträge jetzt nur überflogen, aber es geht aber offenbar nicht um das Rindfleisch, sondern um Viren. Das Fleisch ist in diesen Fällen lediglich Überträger und nicht Wurzel des Übels. Wenn die Rinder gesund wären und ein gesundes Immunsystem hätten - wer weiß ob sie dann noch diese Viren in sich trügen?
Dazu kommt noch, beim durchgebratenem Steak sollten doch alle Viruspartikel inaktiviert sein. Bei Medium oder raw siehts anders aus. :-)
Zitat von bul im Beitrag #17Dazu kommt noch, beim durchgebratenem Steak sollten doch alle Viruspartikel inaktiviert sein. Bei Medium oder raw siehts anders aus. :-)
Das stimmt, aber gerade Rind wird ja ironischerweise traditionell in sehr vielen europäischen Ländern noch gerne blutig gegessen (Roastbeef, Steak, Carpaccio, auch teilweise Burger...)
Da überleben sicherlich noch viele Viren. Um Viren zu vernichten, muss man in jedem Bereich des Fleisches mindestens 100°C erreichen, oder sehr lange eine niedrigere Temperatur auffrecht erhalten. Als Vergleich mal SARS-CoV-2:
ZitatDabei fanden die Forscher heraus, dass sich Coronaviren bereits durch relativ niedrige Temperaturen inaktivieren lassen. Für Standardproben ist beispielsweise bei 60°C eine Anwendungsdauer von 32,5 Minuten notwendig, bei 80°C reichen 3,7 Minuten und bei 100°C gerade mal eine halbe Minute, um eine Reduktion von 99,999 Prozent und somit eine praktisch vollständige Vernichtung der Viren zu erreichen. Das entspricht einer Reduzierung von 100.000 Erregern auf 1. Schlussfolgerung: Im privaten Bereich sind keine professionellen Dampfsterilisatoren oder Autoklaven notwendig, um Coronaviren effektiv und schonend auf Materialien wie dem von Mund-Nase-Masken zu inaktivieren.
ZitatViren können auch durch Hitzeeinwirkung inaktiviert werden; die Behringwerke entwickelten dazu ein Verfahren. Bereits im Mai 1983 wurde berichtet, dass Erhitzen von Blutprodukten auch das HI-Virus inaktiviert. Dieses Verfahren zur Virusinaktivierung in Blutprodukten wurde 1984/85 flächendeckend eingeführt (siehe auch: Infektionen durch HIV-kontaminierte Blutprodukte). Bei einer Temperatur von 55 bis 70 °C (feuchte Hitze) kommt es innerhalb von wenigen Minuten zur Denaturierung der Virushüllen und somit zu einem Infektiositätsverlust.
Zitat von bul im Beitrag #14Leider preschen immer wieder Leute mit unzulässigen Pauschalisierungen vor und postulieren sowas wie:
ZitatWer sich ein langes Leben mit guter Gesundheit wünscht, sollte auf Fleisch möglichst ganz verzichten. Wie die Studie zeigt, verkürzen schon geringe Mengen die Telomere.
Ich habe mir in diesem Fall, die Studie einmal angesehen und geschaut ob diese Studie diese zitierte Aussage zulässt.
kurze Antwort: Wie so oft bei Schnellschüssen - natürlich nicht. Weder pauschal, dass Fleisch Telomere kürzt, noch dass geringe Mengen Fleisch ausreichten (im Gegenteil in der Studie gehts um tägliches verarbeitetes Fleisch). Dies wurde also entweder hinzugedichtet oder unzulässigerweise hineininterpreti
parcel: Was unterstellst Du mir eigentlich, bitte mal sorgfältig lesen was ich geschrieben habe.
Zitat von parcel im Beitrag #10Was hältst Du für ein Gerücht? [b]Dass rotes Fleisch ungesund ist, das ist eigentlich bekannt. In der Studie ist von verarbeitetem Fleisch die Rede und das verkürzt die Telomere, selbst wenn man es nur einmal die Woche in ganz geringer Menge isst.
Ich unterstelle gar nichts. Ich zeige nur, dass die verlinkte (englische) Studie, die als Beleg fungieren soll, die zitierte Aussage so nicht hergibt. Woher die zitierte deutsche Übersetzung, welche bereits mit den falschen Schlüssen daher kommt weiß nicht, da kein Link angegeben ist.
Also immer die Quellen anschauen und nicht so einfach alles glauben was so zusammengeschrieben wird.
Zitat von bul im Beitrag #20Ich unterstelle gar nichts. Ich zeige nur, dass die verlinkte (englische) Studie, die als Beleg fungieren soll, die zitierte Aussage so nicht hergibt. Woher die zitierte deutsche Übersetzung, welche bereits mit den falschen Schlüssen daher kommt weiß nicht, da kein Link angegeben ist.
Also immer die Quellen anschauen und nicht so einfach alles glauben was so zusammengeschrieben wird.
LG Bul
Doch das steht da so, aber man kann sich so rausreden, anstatt zuzugeben, dass man sich geirrt hat.
Ich finde es ja toll, dass wir hier lebhaft diskutieren und Argumente sammeln. Meine Bitte: Wir kritisieren hier STUDIEN und INTERPRETATIONEN, aber keine Forenmitglieder persönlich!
Beides richtig. Auch für ein und die selbe Person.
Für das eigene Vorgehen sollte man sich folgende Fragen stellen:
1) Was sind die konkreten gesundheitlichen Ziele? 2) Welche Faktoren des Fleischkonsums wirken sich positiv auf die Ziele aus und welche negativ? 3) Mit welcher Strategie balanciert man positive und negative Aspekte am besten aus?
Ich finde es ja toll, dass wir hier lebhaft diskutieren und Argumente sammeln. Meine Bitte: Wir kritisieren hier STUDIEN und INTERPRETATIONEN, aber keine Forenmitglieder persönlich!
Korrekt. Ich schreibe ja nicht, dass Parcel hier komplett falsch liegt, sondern zeige nur, dass diese Studie das nicht hergibt, was behauptet wird.
On Topic: Alleine Erhitzen also Kochen und Braten denaturiert ja schon Proteine, sie verändern sich (ob zum Guten oder Schlechten sei ersteinmal dahingestellt), und sie gehen Verbindungen mit Zucker ein, Stichwort AGE. Dies ist aber kein Alleinstellungsmerkmal von Fleisch. AGE gibt es in vielerlei Lebensmitteln. Welche Lebewesen - ausser dem Menschen - bereiten Ihre Mahlzeiten auf diese Weise zu? Ich kenne adhoc keine.
Um dem Topictitel gerecht zu werden, ist die einfachste Ernährungsformel für langes Leben meiner Meinung nach: sehr wenig Essen * naturbelassene Lebensmittel (Fleisch, Fisch,Gemüse und Obst) * schonende bis gar keine Zubereitung * Bio= längeres Leben.
Letzteres (Bio) hinschreiben zu müssen ist eigentlich schon ein Eingeständnis, dass das meiste moderne Futter mehr schadet als das originale natürliche Lebensmittel.
Ansonsten: - Das Argument dass die Menscheit mit Fleisch und anderen ungesunden Dingen überlebt hat, ist natürlich keines. Es reicht ja zu überleben bis Nachwuchs da ist und der halbwegs allein auskommt. Hier geht es aber um Anti/Reverse Aging.
- Es sollte das Prinzip der Risikostreuung angewendet werden, zumal wir ja offenbar doch recht wenig wissen. Wie in der Geldanlage. Insgesamt wenig von allem - könnte ja vll nicht gut sein. Gilt auch für die Zubereitung. Pflanzen sind nicht per se gut. Die stärksten Gifte findet man bei Pflanzen. Also alles streuen. Ich bin eh kein Freund großer Mahlzeiten, sondern mehr der "Rumfresser", wie mein Frau es nennt.
Wichtig ist schon, dass die Nahrunsmittel nicht extra mit Gift versetzt sind. Das kann aber heut schon nicht mehr gewährleiste. Und einen Hof aufzumachen fällt nicht in mein Interessengebiet.