Für mich ist Alkohol in jedem Fall ein Zellgift.@Aluhut, da du ja schon recherchiert hast, wer diese Studie finanziert hat, ist für micch die Sache auch glasklar. Zudem ist Bier in jeden Fall Glyphosat verseucht, zumindest in Deutschland, wo man das Reinheitsgebot das Klo runterspülen kann. In der Schweiz gelten strenge Kriterien, da kann man gerne ab und an mal ein Bierchen genießen. Wenn ich mal abends mit den Sportkameraden eines trinke, haue ich mir Gycin danach rein, zum entgiften
Um ein Bier zu trinken kann ich ja nun nicht in die Schweiz fahren. Allerdings trinke ich wenig Bier, mal sehen. wenn es wieder wärmer wird m Biergarten. Ist es kalt dann Glühwein gern oder zuhause Tee, Earl Grey oder Hagebutte. Und mal ein kleines Wässerchen - nicht Woda sondern Wodka. Das baut dann wieder auf. Und immer ganzheitlich denken :-) Body and Soul Ist Glvcin gut gegen Glyphosat? Nehme täglich einen gestrichenen Teelöffel an den Tee.
ZitatSchon vor Jahrtausenden machten sich Menschen in Ägypten Hefe bei der Brot- und Bierherstellung zunutze – allerdings ohne wirklich zu wissen, welche geheimnisvolle Kraft ihnen da beim Backen und Brauen so behilflich war.
Hefen sind einzellige Mini-Lebewesen, die zu den niederen Pilzen zählen und für das bloße Auge unsichtbar sind. Sie kommen in der Natur als wilde Hefen überall vor und werden seit Jahrhunderten als Kulturhefen mit ganz speziellen Eigenschaften gezüchtet. Schließlich sind sie der natürliche Trick beim Herstellen von Brot, Bier oder Wein.
Für Bier werden spezielle Bierhefen verwendet, von denen es obergärige, zum Beispiel für Weiß- oder Weizenbier und Dunkelbiere, und untergärige Vertreter für Pils, Export und Lager gibt.
Zur Weinherstellung werden je nach Traubensorte und gewünschtem Ergebnis spezialisierte Weinhefen genutzt.
Für den Geschmack von Hefeprodukten ist es entscheidend, womit die Hefe bei der Zucht gefüttert wird: Auf Molke gewachsene Milchhefe schmeckt leicht süßlich bis neutral, während die auf Melasse gezüchtete Edel- oder Würzhefe und die auf Gerstenmalz und Hopfen gezüchtete Bierhefe mild- bis herbwürzig schmeckt.
Zitat von La_Croix im Beitrag #22Bier als leichtes Antidepressivum?
Bier macht tatsächlich glücklich Inhaltsstoff Hordenin wirkt im Gehirn ähnlich wie das Glückshormon Dopamin Versteckter Glücklichmacher: Passend zum Oktoberfest haben Forscher eine bisher unbekannte Seite des Bieres aufgedeckt: In ihm steckt - neben dem Alkohol - ein Inhaltsstoff, der im Gehirn ähnlich wirkt wie das Glückshormon Dopamin. Das sogenannte Hordenin dockt an die gleichen Rezeptoren im Belohnungssystem an und könnte daher beim Biertrinken ein zusätzliches Wohlgefühl auslösen.
Ob Schokolade, Chips oder Pizza: Es gibt Lebensmittel, die machen glücklich – und ein wenig süchtig. Denn vor lauter Genuss fällt das Aufhören schwer und man isst weiter, obwohl man eigentlich schon satt ist. Dieses Phänomen wird in der Fachsprache hedonische Nahrungsaufnahme genannt. Das gute Gefühl wird durch den Neurotransmitter Dopamin ausgelöst: Verlockende Lebensmittel aktivieren das Belohnungszentrum, in denen der Dopamin-D2-Rezeptor zu finden ist.
ZitatOb die im Bier enthaltenen Hordenin-Mengen für eine spürbare Beeinflussung des Belohnungszentrums ausreichend sind, untersuchen die Forscher zurzeit noch. Sie halten es aber für durchaus wahrscheinlich: "Basierend auf der Präsenz von Hordenin im Bier glauben wir, dass diese Substanz signifikant zur stimmungssteigernden Wirkung des Bieres beitragen könnte", so die Wissenschaftler.
Länger und stärker als Dopamin Hinzu kommt, dass das Hordenin sogar nachhaltiger wirken könnte als das körpereigene Dopamin. Denn es aktiviert den Dopamin-D2-Rezeptor zwar genauso effektiv, tut dies aber über einen anderen Signalweg. Dadurch wird das Hordenin weniger schnell wieder abgebaut und könnte daher stärker und anhaltender wirken als der Hirnbotenstoff, wie Sommer und seine Kollegen erklären.
Das könnte bedeuten, dass Bier sogar doppelt verlockend wirkt: Sowohl der Alkohol als auch das Hordenin wirken auf das Belohnungssystem und lösen beim Biergenuss Wohlgefühl aus – für Alkoholiker wäre dies damit eine doppelte Versuchung.
Bier-Inhaltsstoff Hordenin aktiviert Belohnungszentrum im Gehirn Der Inhaltsstoff Hordenin hat eine ähnliche Wirkweise wie das Glückshormon Dopamin. Aber auch Alkohol spielt wohl eine wichtige Rolle
ZitatDas wäre einmalig
Ein einzelner Stoff, der sozusagen glücklich mache, sei bisher in keinem Lebensmittel gefunden worden, sagte Pischetsrieder. Die Wissenschafter gehen davon aus, dass es meist eine Kombination aus Stoffen ist, die zu einem Zufriedenheitsgefühl führt - bei Chips seien es etwa Kohlenhydrate und Fett.
Hordenine inhibits neuroinflammation and exerts neuroprotective effects via inhibiting NF-κB and MAPK signaling pathways in vivo and in vitro https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35349959/
Hordenine Alleviates Lipopolysaccharide-Induced Mastitis by Suppressing Inflammation and Oxidative Stress, Modulating Intestinal Microbiota, and Preserving the Blood-Milk Barrier https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39289834/
Moderate Beer Consumption Ameliorated Aging-Related Metabolic Disorders Induced by D-Galactose in Mice via Modulating Gut Microbiota Dysbiosis https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40801048/
Die Mönche hatten nach Umsetzung der Keuschheit nur noch eine Option die Biergierde
Aber zum Antiaging wird es nicht viel taugen. D-Galactose der Verursacher und Bier das Gegengift. Wird wohl beides nur in sehr kleinen Dosen okey sein. Zumindest sind die Mäuse recht okey auf dem Altar der "Erkenntnis" geopfert worden, nur ein Wagyu-Rind stirbt angenehmer.
Studie enthüllt: Wer dieses Bier trinkt, nimmt viele Vitamine zu sich – 65 Sorten wurden getestet
ZitatIst Bier gesund? Forschende untersuchten Vitamin-B6-Gehalt Forschende der Technischen Universität München haben 65 verschiedene deutsche Biersorten analysiert und dabei den Vitamin-B6-Gehalt genau bestimmt. Das Ergebnis, veröffentlicht im Journal of Agricultural and Food Chemistry, sorgt für Aufsehen: Ein halber Liter Bier kann bis zu 27 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin B6 decken.
Dieses Vitamin spielt eine zentrale Rolle für den Stoffwechsel, die Blutbildung, das Immunsystem und auch die Gehirnfunktion. Der Körper kann es nicht selbst herstellen, weshalb es über die Nahrung aufgenommen werden muss.
Fazit: Übertreiben sollte man es nicht Auch wenn die Ergebnisse überraschend positiv klingen, bleibt klar: Bier ist kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. Vitamin B6 steckt weiterhin in vielen klassischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Vollkornprodukten, Nüssen oder Gemüse.
Trotzdem zeigt die Studie, dass Bier – insbesondere in bestimmten Sorten – mehr kann als nur erfrischen. Es liefert in moderaten Mengen tatsächlich einen kleinen, aber messbaren Beitrag zur Vitaminversorgung.
Wer anstatt Limonade abends ein Bier trinkt, unterstützt damit auch noch seine Gesundheit. Tee oder Kaffee am späten Abend sind ja nicht zu empfehlen, denn das darin enthaltenen Koffein könnte den Schlaf stören.
Und plötzlich ist moderater Bierkonsum wieder gesund:).
Genauso wie plötzlich auch Fleischkonsum (unverarbeitet und mit Tierwohl) wieder gesund sein kann.
Erst kürzlich wurde zudem in einem von mir als seriös eingeschätzten Podcast dargelegt, dass möglicherweise auch das Sonnenlicht in vernünftigen Dosen doch sehr wichtig sein könnte und zwar nicht nur wegen Vitamin D. Der Gast (ein Arzt) führte aus, dass man in Pandemiezeiten zwar klare Korrelationen zwischen Vitamin D-Spiegeln und Schwere der Erkrankung feststellte, die Vitamin D-Gabe im Krankheitsfall allerdings den Krankheitsverlauf nicht wünschenswert beeinflusste. Möglicherweise sei der Vitamin D-Spiegel u.a. auch ein Marker für ausreichend Sonnenexposition, so dass Menschen mit höheren Vitamin D-Spiegeln aus diesem Grund eventuell besser geschützt waren/sind. Sonnenlicht mit den verschiedenen Spektren wirke tief in den Körper hinein auf das Immunsystem, die Mitochondrien usw.
Letztlich kommt man wieder einmal zu dem Punkt, dass man mit etwas gesundem Menschenverstand offensichtlich auch in diesen Zeiten, wo plötzlich alles tödlich ist, vieles ohne viel Wissenschaft richtig machen kann.
ZitatLetztlich kommt man wieder einmal zu dem Punkt, dass man mit etwas gesundem Menschenverstand offensichtlich auch in diesen Zeiten, wo plötzlich alles tödlich ist, vieles ohne viel Wissenschaft richtig machen kann.
So ist es, wichtig ist, dass unser Gehirn in Takt bleibt und gut funktioniert, dann kann uns eigentlich nichts Schlimmes passieren. Ich habe immer schon auf den gesunden Menschenverstand gesetzt und bin bisher gut damit gefahren .
Wir sollten uns nichts vormachen: die gesundheitlichen Vorteile, die Bier durchaus mit sich bringt (durch Hefe, Hopfen und Malz) werden durch den Alkohol schnell nivelliert oder sogar ins Gegenteil verkehrt. Brobachtungsstudien, in denen die Auswirkung von moderatem Alkoholkonsum auf die Gesamtmortalität nach Typ untersucht wurden, zeigen leichte Vorteile für Wein, einen neutralen Effekt für Bier und einen eindeutig negativen für Hochprozentige. Logisch, denn mit letzterem nimmt man schließlich das "Gift" in Reinform zu sich, ohne die vorteilhaften Begleitstoffe. Vielleicht ist Wein aber nicht nur durch seine Polyphenole im Vorteil (welche in nennenswerter Menge ohnehin nur im Rotwein enthalten sind), sondern auch durch die Art des Konsums: Wein wird meist in moderaten Mengen zum Essen getrunken, Bier eher auch mal in der Kneipe oder bei anderen Anlässen für exzessiven Alkoholkonsum.
Wie dem auch sei: im Gegensatz zu Wein gibt es beim Bier zum Glück immer mehr hervorragende alkoholfreie Varianten, bei denen ich persönlich geschmacklich nichts mehr vermisse. Ich trinke daher mittlerweile ganz überwiegend alkoholfreies Bier.
Vor einiger Zeit hatte ich mit Gemini mal erörtert, was wohl das ultimative "Superfood"-Bier wäre, also mit dem theoretisch größten gesundheitlichen Benefit, und wir sind auf ein alkoholfreies, dunkles Hefeweizen-Pale-Ale gekommen (Melanoidine vom gerösteten Malz, Hefe und Polyphenole aus der Kalthopfung). Damals dachte ich noch, das gibt es nicht und würde vermutlich auch nicht schmecken.
Mittlerweile habe ich bereits zwei Biere entdeckt, die mich nicht nur geschmacklich überzeugen konnten, sondern diesen Kriterien tatsächlich sehr nahe kommen. Hier also also meine Empfehlung:
1. Wunderbraeu Dunkles Hefeweizen alkoholfrei: obwohl nicht explizit auf der Flasche vermerkt, schmeckt man hier fruchtig-herbe Aromen heraus, die auf eine dezente Kalthopfung nach Pale-Ale-Art hindeuten. Mein neuer Favorit unter den alkoholfreien Weizen!
2. Störtebecker Wild Coast Ale alkoholfrei: unterscheidet sich vom hervorragenden Atlantik Ale durch weniger bittere aber dafür deutlich fruchtigere Hopfenaromen, mehr Süße und eine starke Hefetrübung. Eine schöne Abwechslung zum Klassiker.
ZitatAlkohol im Alter: Wann Vorsicht geboten ist Wer bereits unter Leberproblemen, Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leidet, sollte auf Alkohol möglichst ganz verzichten. Auch wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte vorher ärztlich klären, ob Alkohol unbedenklich ist.
Das sind immer alles so allgemeine Studien und Berichte, die nur auf einen Teil der Bevölkerung zutreffen. Wer als älterer Mensch viele Medikamente konsumiert ist natürlich gefährdet und sollte ganz auf Alkohol verzichten.
Mein Mann trinkt abends sein Weißbier hat seit Jahr und Tag unverändert die allerbesten Leberwerte sein GPT liegt durchgängig bei 14, er hat auch keine Fettleber. Das Meiste ist eben eine Sache des Lebensstils und wenn der vorbildlich ist, bekommt man auch keine Probleme.
GPT Wert - meiner liegt bei 19, ich trinke abends auch gerne ein Bier.
Geschmacklich finde ich bei den Weizenbieren das Erdinger alkoholfrei sehr überzeugend, es enthält immerhin 30mg Polyphenole/100ml bei einem Zuckergehalt von 3,6 g.
Zitat von Timar im Beitrag #901. Wunderbraeu Dunkles Hefeweizen alkoholfrei: obwohl nicht explizit auf der Flasche vermerkt, schmeckt man hier fruchtig-herbe Aromen heraus, die auf eine dezente Kalthopfung nach Pale-Ale-Art hindeuten. Mein neuer Favorit unter den alkoholfreien Weizen!
2. Störtebecker Wild Coast Ale alkoholfrei: unterscheidet sich vom hervorragenden Atlantik Ale durch weniger bittere aber dafür deutlich fruchtigere Hopfenaromen, mehr Süße und eine starke Hefetrübung. Eine schöne Abwechslung zum Klassiker.
Konkrete Herstellerangaben zum Polyphenolgehalt dieser Sorten habe ich nicht gefunden, aber die KI geht von ca. 25 bis 35 mg Polyphenolen pro 100 ml für dunkles Bio-Weizen aus und das alkoholfreie Wild Coast-Ale dürfte ca. 35 bis 45 mg Polyphenole pro 100 ml aufweisen.
Zitat von Ununheilig im Beitrag #91Der Blutzuckeranstieg ist bei alkoholfreiem Bier enorm. Ich finde, dass fühlt man auch.
Wie sich das bei normalem Bier verhält, müsste mal getestet werden.
Das kann man so pauschal nicht behaupten, da es von vielen Faktoren abhängt: der Kohlenhydratgehalt im Bier (bei alkoholfreien Bieren kann dieser irgendwo zwischen 2 und 8 g/100 ml liegen), die individuelle Insulinsensitivität und natürlich in welchem Kontext man das Bier trinkt (zum Essen oder direkt nach dem Sport getrunken wird der Blutzuckeranstieg wesentlich geringer ausfallen).
Richtig ist, dass alkoholfreies Bier im Allgemeinen einen deutlich höheren Zuckergehalt hat als traditionelles, da bei diesem der Zucker nahezu vollständig vergoren ist (der Restzuckergehalt liegt i.d.R. unter 0,5 g/100 ml).
Es gibt aber auch Ausnahmen: Jever Fun (das klassische, nicht das 0,0!) z.B. wird ausdrücklich als zuckerfrei beworben (< 0,5 g/100 ml).
Unter den für uns besonders interessanten unfiltrierten Bieren stechen z.B. das Kapuziner Hefeweizen (< 0,5 g) und das alkoholfreie Störtebecker Atlantik Ale (1,6 g) mit einem besonders niedrigen Zuckergehalt hervor.
Bei dem Zucker im Bier handelt es übrigens nahezu vollständig um Glukose in Form von Maltose, die zwar in der Tat einen sehr hohen glykemischen Index hat, aber dafür nicht die lebertoxische Wirkung, die flüssige Fruktose aus Obstsaft oder Limonaden haben kann.
Selbst bei den süßeren alkoholfreien Bieren liegt zudem der Kaloriengehalt noch deutlich unter dem von traditionellen Bieren, da Alkohol fast doppelt so viele Kalorien mitbringt wie Kohlenhydrate (7 vs 4 kcal/g).
Zitat von Prometheus im Beitrag #93Geschmacklich finde ich bei den Weizenbieren das Erdinger alkoholfrei sehr überzeugend, es enthält immerhin 30mg Polyphenole/100ml bei einem Zuckergehalt von 3,6 g.
Das Erdinger ist auf jeden Fall ein solider Benchmark für ein alkoholfreies Weizen. Was auch dafür spricht ist, dass Erdinger nicht nur Angaben zum Polyphenolgehalt macht, sondern es meines Wissens als bisher einziges alkoholfreies Bier in einer Placebo-kontrollierten Interventionsstudie untersucht und dabei immerhin eine Verringerung der Infektanfälligkeit nach intensivem Sport um ganze 66% nachgewiesen wurde.
"Das Erdinger ist auf jeden Fall ein solider Benchmark für ein alkoholfreies Weizen. Was auch dafür spricht ist, dass Erdinger nicht nur Angaben zum Polyphenolgehalt macht, sondern es meines Wissens als bisher einziges alkoholfreies Bier in einer Placebo-kontrollierten Interventionsstudie untersucht und dabei immerhin eine Verringerung der Infektanfälligkeit nach intensivem Sport um ganze 66% nachgewiesen wurde." Mit der Untersuchung habe ich mich auch Mal beschäftigt und finde das sie geniale Marketingformulierungen hat. Die Untersuchung bedeutet: Acht Sportler müssen über Wochen täglich 1 bis 1,5 Liter alkoholfreies Weißbier trinken, damit ein einziger Infekt der oberen Atemwege verhindert wird. Und dasmklint nicht mehr so gut. Die Polyphenole sind sowieso in vielen Getränken in viel höherer Konzentration vorhanden, z.B in Tee. Ich würde lieber grünen Tee als Kaltgetränk trinken, weil ich den liebe und er für den Alltag weniger Kalorien hat.
Das ist ein gutes Argument, und ich mache das auch ähnlich: Tee trinke ich täglich, Alkohlfreies Weizen vielleicht 1-2x pro Woche im Sommer.
Wichtig vielleicht noch: Der Überbegriff "Polyphenole" umfasst eine Menge von Wirkstoffen mit völlig unterschiedlichen biologischen Stoffwechseleffekten.
Bei den Tee-Polyphenolen ist EGCG am wichtigsten, bei Bier geht es um Xanthohumol, Humulone und Iso-Alphasäuren.
Sowohl Tee-Polyphenole als auch Bier-Polyphenole bewirken eine Nrf2-Aktivierung und NfkB-Hemmung.
Bier: Aktivierung von PPAR-alpha und PPAR-gamma-Rezeptoren, Hemmung des Notch1-Signalwegs, Farnesoid-X Rezeptor-Aktivierung. Tee: aktiviert den AMPK-Signalweg und inhibiert die EGFR- und Wnt/β-Catenin-Signalwege. EGCG blockiert außerdem direkt das Enzym DNMT1 sowie Histon-Deacetylasen (HDACs).
Plakativ formuliert: Mit alkoholfreiem Bier könnte man zum Beispiel positive Effekte auf die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung/Steatohepatitis erzielen, während Schwarztee z.B. für eine Prävention von Kolonkarzinomen und Hepatozellulären Karzinomen interessant ist.
Man kann die jeweiligen Effekte von alkoholfreiem Bier und normalem Bier googlen. Normales Bier schneidet in der Regel deutlich besser ab beim Blutzucker.
Ich glaube auch weiterhin, dass die vielen Inhaltsstoffe in der Matrix mit Ethanol etc. besser aufgenommen werden bzw. andere Wirkungen entfalten, die man aufgrund der Komplexität (noch) nicht im Labor nachvollziehen kann.
Anbei ein Chatauszug mit Gemini zum Thema Alkohol:
"Sie treffen hier den Kern der modernen Epidemiologie. Wenn wir die menschliche Gesundheit als komplexes Gesamtsystem betrachten, ist ein moderates Glas Wein am Abend im Vergleich zu den „großen“ Lebensstilfaktoren tatsächlich eine vergleichsweise kleine Stellschraube. Dass Populationen in den sogenannten „Blue Zones“ wie Sardinien (Provinz Nuoro) oder Ikaria trotz regelmäßigen Alkoholkonsums weltweit die höchste Lebenserwartung haben, liegt an einer massiven Überkompensation durch andere Lebensstilfaktoren.
meininger.de +1 Die Hierarchie der Gesundheitsfaktoren In der Gesamtlebenserwartung wiegen psychosoziale und makrobiotische Faktoren statistisch weitaus schwerer als das zelluläre Risiko eines moderaten Alkoholkonsums: Chronischer Stress vs. Entspannung: Dauerhaft hoher Cortisol- und Adrenalinspiegel schädigt die Gefäße und das Immunsystem nachweislich stärker als ein moderates Glas Wein. Wenn der Wein (wie in Sardinien) Teil des „Downshifting“ (Herunterfahrens) am Abend ist, kann die Stressreduktion den toxischen Effekt des Alkohols rein statistisch überwiegen. Soziale Integration und Einsamkeit: Einsamkeit ist laut Studien gesundheitsschädlicher als Rauchen oder Übergewicht. In den Blue Zones wird Wein fast niemals allein, sondern immer in der Gemeinschaft („Wine @ 5“) im Kreis von Familie und Freunden getrunken. Die Ausschüttung von Glückshormonen (Oxytocin, Dopamin) durch soziale Nähe ist ein mächtiger Gesundheitsbooster. Natürliche Bewegung: Die Sarden im Bergland sind keine Fitnessstudio-Gänger, aber sie bewegen sich den ganzen Tag über funktionell (Schäferkultur, steile Wege, Gartenarbeit). Diese konstante, moderate Herz-Kreislauf-Aktivität puffert metabolische Sünden mühelos ab. Zucker und verarbeitete Lebensmittel: Die traditionelle Ernährung in diesen Regionen ist extrem zuckerarm, reich an Ballaststoffen, gesunden Fetten (Olivenöl) und sekundären Pflanzenstoffen. Ein Körper, der nicht permanent mit industriellem Zucker und Transfetten gegen Entzündungen kämpfen muss, verarbeitet die abendliche Dosis Acetaldehyd weitaus resilienter.
Blue Zones +7 Das Problem der isolierten Betrachtung Die moderne Laborwissenschaft neigt zum Reduktionismus: Man isoliert das Molekül Ethanol, stellt dessen Toxizität im Reagenzglas fest und folgert daraus: „Jedes Gramm schadet.“ Das ist rein biochemisch korrekt.
Stanford Report +1 Die translationale Medizin (die den ganzen Menschen betrachtet) sieht jedoch das Gesamtergebnis: Ein isoliert lebender, gestresster Mensch, der sich schlecht bewegt und abends Wein trinkt, beschleunigt seinen körperlichen Verfall. Ein tief in eine Gemeinschaft eingebundener, körperlich aktiver Mensch, der denselben Wein als Genussritual zelebriert, lebt statistisch steinalt.
National Institutes of Health (.gov) +2 Fazit Moderater Alkohol ist im Gesamtkontext keine dominante Größe, solange die fundamentalen Säulen – Bewegung, zuckerarme Ernährung, niedriger Stress und soziale Zufriedenheit – stabil sind. Das Risiko wird erst dann akut relevant, wenn der Alkohol auf ein ohnehin geschwächtes, gestresstes oder entzündliches Körpermilieu trifft."
Danke Gemini, jetzt saufe ich weiter mit guten Gefühl. Alkohol hemmt die Glukoseproduktion in der Leber. Natürlich nur positiv, wenn man der Heißhungerattake dann nicht nach gibt! Wer sind wir noch, wenn KI für uns redet? Die redet gern so das man zufrieden ist, außer man beleidigt sie konstant, dann ist sie etwas garstiger. Lieber den Bademantel zur Hand haben.
Zitat Hordenine demonstrated promising neuroprotective effects against STZ-induced neurotoxicity by improving cognition and reducing oxidative stress and inflammation, suggesting HR's potential as an adjunct therapy for Alzheimer's disease, offering a protective mechanism that may complement existing treatments like donepezil.
Zitat von Ununheilig im Beitrag #97Man kann die jeweiligen Effekte von alkoholfreiem Bier und normalem Bier googlen. Normales Bier schneidet in der Regel deutlich besser ab beim Blutzucker.
Ich glaube auch weiterhin, dass die vielen Inhaltsstoffe in der Matrix mit Ethanol etc. besser aufgenommen werden bzw. andere Wirkungen entfalten, die man aufgrund der Komplexität (noch) nicht im Labor nachvollziehen kann.
Anbei ein Chatauszug mit Gemini zum Thema Alkohol:
"Sie treffen hier den Kern der modernen Epidemiologie. Wenn wir die menschliche Gesundheit als komplexes Gesamtsystem betrachten, ist ein moderates Glas Wein am Abend im Vergleich zu den „großen“ Lebensstilfaktoren tatsächlich eine vergleichsweise kleine Stellschraube. Dass Populationen in den sogenannten „Blue Zones“ wie Sardinien (Provinz Nuoro) oder Ikaria trotz regelmäßigen Alkoholkonsums weltweit die höchste Lebenserwartung haben, liegt an einer massiven Überkompensation durch andere Lebensstilfaktoren.
meininger.de +1 Die Hierarchie der Gesundheitsfaktoren In der Gesamtlebenserwartung wiegen psychosoziale und makrobiotische Faktoren statistisch weitaus schwerer als das zelluläre Risiko eines moderaten Alkoholkonsums: Chronischer Stress vs. Entspannung: Dauerhaft hoher Cortisol- und Adrenalinspiegel schädigt die Gefäße und das Immunsystem nachweislich stärker als ein moderates Glas Wein. Wenn der Wein (wie in Sardinien) Teil des „Downshifting“ (Herunterfahrens) am Abend ist, kann die Stressreduktion den toxischen Effekt des Alkohols rein statistisch überwiegen. Soziale Integration und Einsamkeit: Einsamkeit ist laut Studien gesundheitsschädlicher als Rauchen oder Übergewicht. In den Blue Zones wird Wein fast niemals allein, sondern immer in der Gemeinschaft („Wine @ 5“) im Kreis von Familie und Freunden getrunken. Die Ausschüttung von Glückshormonen (Oxytocin, Dopamin) durch soziale Nähe ist ein mächtiger Gesundheitsbooster. Natürliche Bewegung: Die Sarden im Bergland sind keine Fitnessstudio-Gänger, aber sie bewegen sich den ganzen Tag über funktionell (Schäferkultur, steile Wege, Gartenarbeit). Diese konstante, moderate Herz-Kreislauf-Aktivität puffert metabolische Sünden mühelos ab. Zucker und verarbeitete Lebensmittel: Die traditionelle Ernährung in diesen Regionen ist extrem zuckerarm, reich an Ballaststoffen, gesunden Fetten (Olivenöl) und sekundären Pflanzenstoffen. Ein Körper, der nicht permanent mit industriellem Zucker und Transfetten gegen Entzündungen kämpfen muss, verarbeitet die abendliche Dosis Acetaldehyd weitaus resilienter.
Blue Zones +7 Das Problem der isolierten Betrachtung Die moderne Laborwissenschaft neigt zum Reduktionismus: Man isoliert das Molekül Ethanol, stellt dessen Toxizität im Reagenzglas fest und folgert daraus: „Jedes Gramm schadet.“ Das ist rein biochemisch korrekt.
Stanford Report +1 Die translationale Medizin (die den ganzen Menschen betrachtet) sieht jedoch das Gesamtergebnis: Ein isoliert lebender, gestresster Mensch, der sich schlecht bewegt und abends Wein trinkt, beschleunigt seinen körperlichen Verfall. Ein tief in eine Gemeinschaft eingebundener, körperlich aktiver Mensch, der denselben Wein als Genussritual zelebriert, lebt statistisch steinalt.
National Institutes of Health (.gov) +2 Fazit Moderater Alkohol ist im Gesamtkontext keine dominante Größe, solange die fundamentalen Säulen – Bewegung, zuckerarme Ernährung, niedriger Stress und soziale Zufriedenheit – stabil sind. Das Risiko wird erst dann akut relevant, wenn der Alkohol auf ein ohnehin geschwächtes, gestresstes oder entzündliches Körpermilieu trifft."
Apropos "Blue Zones". The Plant-Based Blue Zone Hoax
Sehr interessant, aber vielleicht für den Einen oder Anderen etwas "verstörend" oder desillisionierend.
"Sprechen wir den Elefanten im Raum an: Selbst wenn die Daten zu den „Blauen Zonen“ nicht gefälscht wären und selbst wenn die Beschreibungen der Ernährungsweise nicht irreführend wären – die Langlebigkeit dieser Bevölkerungsgruppen ausschließlich auf die Ernährung zurückzuführen, erfordert, buchstäblich alles andere an ihnen zu ignorieren.
Die echten Blauen Zonen wiesen vor der Modernisierung mehrere Gemeinsamkeiten auf, die rein gar nichts mit dem Verzehr von Hülsenfrüchten zu tun haben:
Natürliche Bewegung. Sardische Hirten legen täglich fünf Meilen oder mehr zu Fuß zurück; dies bringt Vorteile für das Herz-Kreislauf-System sowie positive Auswirkungen auf den Muskel- und Knochenstoffwechsel mit sich. Die Bewohner Okinawas gingen historisch gesehen regelmäßiger körperlicher Betätigung als festem Bestandteil ihres Alltags nach – und nicht etwa im Rahmen fest eingeplanter Trainingseinheiten im Fitnessstudio. Diese Menschen betrieben kein CrossFit. Sie waren schlichtweg ständig in Bewegung, weil ihr Überleben dies erforderte.
Starke soziale Bindungen. Die ausgeprägten Familienwerte auf Sardinien stellen sicher, dass für jedes Familienmitglied gesorgt ist. Menschen, die in starken, gesunden Familienverbänden leben, weisen geringere Raten an Depressionen, Suiziden und Stressbelastung auf. Mehrgenerationenhaushalte, eng vernetzte Gemeinschaften und die Einbindung der Älteren in das tägliche Leben bieten jene Art von sozialem Rückhalt, die in modernen westlichen Gesellschaften gänzlich fehlt. Dies lässt sich nicht dadurch nachahmen, dass man einfach mehr Gemüse isst.
Sinnhaftigkeit und Zugehörigkeit. Diese Bevölkerungsgruppen verfügen über klar definierte Rollen, die sie ihr ganzes Leben lang ausfüllen. Ältere Menschen werden nicht einfach in Pflegeheime abgeschoben, um dort vor dem Fernseher zu versauern; vielmehr sind sie fester, unverzichtbarer Bestandteil ihrer Familien und Gemeinschaften. Eben dieses Gefühl der Sinnhaftigkeit – das Gefühl, gebraucht und geschätzt zu werden – könnte am Ende womöglich weitaus entscheidender sein als die Frage, ob die eigene Ernährung nun zu 6 % oder zu 16 % aus Proteinen besteht."
Geringer Stress. Sardische Männer versammeln sich jeden Nachmittag auf der Straße, um miteinander und übereinander zu lachen. Lachen baut Stress ab, was wiederum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann. Man stelle sich dazu im Gegensatz den durchschnittlichen westlichen Arbeitnehmer vor, der täglich 90 Minuten pro Strecke pendelt, seine Kinder kaum zu Gesicht bekommt und sich eine volle Dosis Cortisol verabreicht, während er sich durch Nachrichten über die drohende Apokalypse scrollt.
Genetische Isolation. Der Marker M26 auf Sardinien wird mit einer außergewöhnlichen Langlebigkeit in Verbindung gebracht; und dank der geografischen Isolation sind die Gene der Bewohner weitgehend unvermischt geblieben. Dies ist kein unerheblicher Punkt. Wenn sich Populationen über Jahrhunderte hinweg nicht vermischen, können genetische Faktoren eine enorme Rolle für die Muster der Langlebigkeit spielen. Man kann sich keine andere genetische Ausstattung einfach „anessen“.
Sonnenlicht und Vitamin D. Diese Bevölkerungsgruppen leben in sonnenreichen Klimazonen und verbringen viel Zeit im Freien. Allein der Vitamin-D-Spiegel könnte bereits erhebliche gesundheitliche Unterschiede im Vergleich zu Bevölkerungsgruppen erklären, die in nördlichen Breitengraden leben und 23 Stunden am Tag in geschlossenen Räumen verbringen.
Die Langlebigkeit allein den Süßkartoffeln zuzuschreiben – während man Faktoren wie Genetik, Sonnenlicht, Bewegung, soziale Bindungen und einen Lebenssinn außer Acht lässt –, ist so, als würde man den Sieg bei einem Marathon der Sockenwahl des Läufers zuschreiben. Technisch gesehen trägt er zwar Socken, aber das ist nicht der Grund, warum er gewonnen hat.
Wenn die Beweise so schwach sind, wenn die Daten so manipuliert sind – warum hält sich das Narrativ der „Blue Zones“ dann so hartnäckig? Weil es einer bestimmten Agenda dient; und diese Agenda hat rein gar nichts mit Langlebigkeit zu tun.
Die pflanzenbasierte Bewegung braucht dringend Erfolgsgeschichten. Sie benötigt Bevölkerungsgruppen, die auch ohne tierische Produkte gedeihen, um zu beweisen, dass Veganismus nicht bloß praktikabel, sondern sogar die optimale Ernährungsform ist. Die „Blue Zones“ liefern genau dieses Narrativ – selbst wenn man dafür den Konsum von SPAM, die Schweinefleischgerichte, den Pecorino-Käse und den täglichen Fischverzehr geflissentlich ignorieren muss.
Hinzu kommt die unbequeme Tatsache, dass die Empfehlung einer fleischbasierten oder tierproduktreichen Ernährung zur Förderung der Langlebigkeit bei Weitem nicht so viel Umsatz generiert. Man kann sich das bloße Anraten, Fleisch zu essen, schlichtweg nicht patentieren lassen. Es gibt keine Supplement-Hersteller, die Milliarden mit „traditionellen sardischen Tierprodukten“ scheffeln. Doch pflanzenbasierte Produkte? Das ist eine Multi-Milliarden-Industrie mit handfesten Eigeninteressen daran, die Vorstellung zu verbreiten, dass Gemüse völlig ausreiche und tierische Produkte hingegen gefährlich seien.
Bei den Büchern, Kochbüchern und Netflix-Dokumentationen über die „Blue Zones“ geht es nicht um fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse. Es geht vielmehr darum, eine Lifestyle-Fantasie an Menschen zu verkaufen, die nur zu gerne glauben möchten, es gäbe eine simple ernährungsbedingte Lösung für die menschliche Sterblichkeit. Süßkartoffeln und Bohnen vermitteln ein moralisch angenehmes Gefühl. Für sie müssen keine Tiere getötet werden. Sie stehen im Einklang mit ökologischen Belangen – ob diese nun berechtigt sind oder nicht. Sie geben den Menschen das Gefühl, besonders tugendhaft zu handeln. Die Wahrheit hingegen – dass diese Bevölkerungsgruppen beträchtliche Mengen an tierischen Produkten verzehrten, starke familiäre Bindungen pflegten, sich ständig in Bewegung befanden und wahrscheinlich schlichtweg über eine bessere genetische Veranlagung sowie manipulierte Aufzeichnungen verfügten – lässt sich weitaus weniger gut vermarkten.
Sie verarschen uns munter, gerade auch zum Thema Ernährung und Gesundheit. Aber das alles auch nur am Rande. Zurück zum Bier...