" Aus Tierversuchen ist schon seit längerem bekannt, daß es auch bei kurzzeitiger Nahrungskarenz zu einer erhöhten Tryptophanverfügbarkeit im Gehirn und daher zu einer gesteigerten Serotoninsynthese und -freisetzung durch serotonerge Präsynapsen kommt. Noch interessanter ist ein zweiter Effekt auf das serotonerge System, der erst nach einigen Tagen eintritt (18): Nahrungsrestriktion vermindert die Anzahl von Serotonintransportern in den Nervenendigungen serotonerger Neurone. Wenn Ratten nur die Hälfte ihrer normalerweise täglich aufgenommenen Futtermenge bekommen, führt diese restriktive Ernährung (die mit einer 10-20%igen Gewichtsreduktion einhergeht) nach einer Woche zu einer deutlichen Verringerung der Dichte von Serotonintransportern im Kortex. Nach vierzehntägiger Nahrungsrestriktion ist dieser Effekt noch ausgeprägter. Aufgrund der verringerten Serotonintransporterdichte im Kortex kommt es zu einer permanent verminderten Effizienz der Wiederaufnahme des freigesetzten Transmitters. Die erhöhte Konzentration und längere Verweildauer von Serotonin im extrazellulären Raum ermöglicht eine länger andauernde und weiter reichende Interaktion dieses Transmitters und Neuromodulators mit einem seiner zahlreichen Rezeptoren an nachgeschalteten neuronalen oder glialen Zellen."
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Die psychischen Effekte des Fastens sind ebenso beeindruckend wie altbekannt. (...) In vielen Kulturen wird das Fasten zur Erlangung transzendentaler Bewußtseinszustände im Rahmen religiöser oder spiritueller Handlungen angewendet. Selbst religiöse Gebräuche wie unsere vorösterliche Fastenperiode oder der islamische Ramadan scheinen auf der empirischen Erfahrung dieser biologischen Effekte zu beruhen. Das Fasten wurde aber auch von verschiedenen medizinischen Schulen zu Heilzwecken benutzt. Schon im vierten Jahrhundert v. Chr., zur Zeit des Hippokrates, begann man, das Fasten zur Therapie körperlicher und geistiger Erkrankungen einzusetzen. Heute wird es verstärkt im Rahmen der Ganzheitsmedizin, z. B. in Fastenkliniken, angewendet. Nach zwei oder drei Fastentagen, also etwa dann, wenn sich auch bei Versuchstieren die Herabregulation der Dichte von Serotonintransportern beobachten läßt, (...) erleben (die meisten Menschen) eine deutliche Stimmungsstabilisierung, die manchmal sogar mit Euphorie und Gefühlen der Transzendenz einhergeht."
ZitatFasten ist die stärkste Waffe Michalsens stärkste und vielseitigste Waffe aber ist das Fasten. Für viele Diabetes-, Arthrose- und Bluthochdruckpatienten bringt schon ein einwöchiger Beinaheverzicht auf Nahrung eine gesundheitliche Revolution in Gang, setzt den Impuls für ein neues, leichteres Leben. „Fasten“, sagt der Arzt, „ist ein Hammer, eine Wahnsinnserfahrung.“
#27: Ich habe das Buch, hab es hier schon mal gepostet. Im Hause wohnt eine Frau mit einer schweren Autoimmunkrankheit, die die Fastenkur gemacht hat. Sie fühlte sich danach sehr gut, aber auch sehr schwach. Man muss sich wieder aufbauen - und hat dann wieder die gleichen Probleme?
Die Autophagieaktivierung und Immun-Rejuvenation durch das Fasten ist nicht nur ein kurzfristiger, sondern ein mittelfristiger Effekt, man profitiert davon über Wochen bis Monate. Gerade nach längerem Fasten ist es aber sicherlich eine gute Idee, anschließend einen Focus auf den Aufbau von Muskelmasse zu legen.
P.S.: Auch Muskelgewebe braucht regelmäßig Autophagie!
Ich habe geplant kommende Woche mal eine 3-5-tätige Fastenphase zu absolvieren. Welche NEM oder andere Mittel wären zu empfehlen, um das Ganze zu optimieren und die gesundheitlichen Aspekte, wie z. B. Entgiftung, Schwermetallausleitung, Mitochondriengesundheit usw. zu unterstützen? Ich hatte so an ALA, Spirulina, Chlorella, Mariendiestel, Hagebuttenpulver, Kurkuma, GreenTea-Extrakt, MSN, Inulin, Heidelberger Pulver, diverse Mineralien und Aminosäuren gedacht, die ich selektiv zuführen wollte. Ist das ratsam, was fehlt oder sollte man das ganz lassen?
Ja, jayjay, sicher richtig. Ich dachte nur, daß der Körper in so einer Phase für gute und gesunde Stöffchen besonders empfänglich sein müßte und die dann die ganzen genannten Prozesse unterstützen könnten.
Hallo @Tizian ich finde die Idee sehr, sehr gut. Ich habe angefangen mit der 8/16 Methode. Heute erster Tag. Habe erst gegen 15 Uhr etwas gegessen. Das fällt mir leichter, als einen Tag auszusetzen und zu fasten. Dafür mache ich das jeden Tag jetzt so.Immer eine Pause von mindestens 16 Stunden. Ich schaffe dann alelrdings keinesfalls meine 10 Portionen Obst und Gemüse. Das finde ich nicht so gut. Liebe Grüße von Julie
ja, IF mache ich schon lange. Seit ein paar Wochen dann zusätzlich jeden Montag einen kompletten Fastentag, also von dem letzten üppigen Sonntagsabendessen bis Montagabend 24h und da dann wieder Start mit leichter Kost und ab Dienstag dann ganz normal IF 8/16.
Ich hatte mir so gedacht, in der Art von Prometheus Rejuvenation Program eine "Light Version" vielleicht jeden Monat oder jedes Vierteljahr mal einzubauen. Und bin eben nicht sicher, ob man das was "unterstützen" kann. Mittlerweile denke ich, es kann nicht schaden, ein paar gute Stoffe zuzufügen, da ich wie gesagt annehme, das der Körper und die Organe in der Phase besonders empfänglich dafür sind und diese besonders gut verwerten können, was den gesundheitlichen Fasteneffekt womöglich verstärken könnte. So zumindest mein laienhafter Gedankengang.
@Tizian du wirst lachen...darüber hatte ich mir heute auch Gedanken gemacht mit meinem Start zu 8/16. Ob es Sinn macht Nems einzunehmen oder komplett wegzulassen. Entweder es unterstützt den Fastenprozess oder es zerstört ihn eventuell sogar. Ich hab keine Ahnung :-(
@Tizian na, da würde ich mich sehr freuen. Wenn du nicht grade im 16 Stunden Heilfastenprozess bist, bekommst du auch Kaffee und Kuchen :-) Darf man eigentlich am Morgen Kaffee trinken mit Hanf-oder Mandelmilch oder zählt das als Nahrung? Liebe Grüßle von Julie
Bei Deinen hier gelesenen leckeren Backkünsten richte ich mir das natürlich extra so ein, Julie!
Also ich trinke den Kaffee schwarz, aber ich denke, das etwas Hanf-oder Mandelmilch im Kaffee ganz sicher kein Problem sind und den Effekt des IF nicht "ruinieren".
Dankeee :-) 2.Tag. Puhhh..hatte die ganze Nacht Hunger. Ich gehöre zu der verfressenen Spezies, die dauernd etwas isst, nomalerweise. ;-) Du kannst wählen...veganer Apfelkuchen mit Kokosblütenzucker und Dimkelteig oder normaler Zitronenkuchen. Liebe Grüßle
Mhhm, beides klingt toll! Ich nehme den Apfelkuchen und bringe als Gastgeschenk feinste, leckere Schokolade mit, Du nascht doch sehr gern Schokolade! Und einen guten Rotwein. Und dann lassen wir uns das gutgehen, mit diesen ganzen leckeren und gesunden Sachen! Ein A-A-Besuch sozusagen.
@Tizian dann beeil dich mal mit der Transformation zu Superman. Hach..ich steh ja voll auf den
P.s wir müssen das auf Privatchat verlegen...sonst kriegen wir noch den Hinweis uns bitte an die Regeln zu halten und dass wir uns auf keiner Flirtline befinden.
Ach, laß die Leute doch reden, Julie, das ist nur Neid! Also, wenn Du ein angenehmes Vibrieren in der Luft verspürst und ein gewaltiges Rauschen lauter wird, dann bin ich das, Superman!
Ich bin auch dabei ;) ich versuche, Sa. u. So. komplett zu Fasten (außer NEMs). In der Woche esse ich seit ein paar Jahren in einem Zeitfenster von 12.-18.00 Uhr. Da habe ich mich schon gut dran gewöhnt. Kalorien bleibe ich immer unter 1500. Mal sehen, ob ich das jedes Wochenende durchgehalten bekomme nichts zu essen. Mein Mann möchte nicht....der isst das Wochenende über dann kalte Sojaschnitzel usw.
In der aktuellen Oktoberausgabe des Live Extension Magazins wird in einem Artikel berichtet, dass eine erhöhte Magnesiumaufnahme dem Fasten ähnliche Auswirkungen haben soll. Ist leider noch nicht ins Archiv eingestellt worden. http://www.lifeextension.com/Magazine/2017
Hallo und schönen guten ihr Lieben, ich mache jetzt erst seit 3 Tagen die 8/16 Methode und habe schon mehrere positiven Nebeneffekte. >Weniger Tagesmüdigkeit >weniger Muskelschmerzen >kein Schwitzen mehr in der Nacht, was ja bei mir ziemlich heftig war. >besserer Schlaf, da kein Magendrücken mehr > Blähungen weg Nachteile: Es fällt mir schwer, muss mich erst daran gewöhnen. Ich denke aber, der Körper stellt sich auf diese Umstellung ein und es macht einem irgendwann nichts mehr aus. Liebe Grüße von Julie und euch allen einen tollen, stressfreien Tag
P.s die Umwelt reagiert sehr negativ auf mein Programm. Da ich eh schon vegan lebe und auf Zucker verzichte und dann noch intermittierendes Fasten!!! Oh Gott!