Zitat von Illuminatus im Beitrag #124Hmm, könnte man da mit geplanter Austrocknung verkürzen? Lange Diät ist nicht meins.
Wie meinst du das? Trockenfasten geht nicht lange, sonst wird es lebensgefährlich. Zwar gibt es Extremfälle, wo Leute 5 oder 7 Tage trockenfasten, aber die sind darin trainiert. Mehr als 2-3 Tage traue ich mir nicht zu, gerade lieber gar nicht. Aber von der Autophagie her fand ich es gefühlt schon stark.
Ich wage zu behaupten Trockenfasten ist unnatürlich. Außer beim Verdursten und Verhungern in der Wüste, da hat man halt Pech gehabt und die kurzzeitige Autophagie ist dann sowieso nur Nebensache, wird man normalerweise auch in Exremsituationen immer zumindest ein wenig Flüssigkeit aufnehmen, egal ob man vor rasendem Hunger Gräser oder Blätter isst, die Tautropfen vom Stamm leckt oder Moos ausdrückt etc. Man wird selbst das dreckigste Wasser aus dem Tümpel trinken oder Eigenurin, der dann wohl noch die beste Wahl ist. Kurzum, gar keine Flüssigkeit zu sich zu nehmen geht unter "normalen" Umständen gar nicht, was nicht heißen soll, daß man nicht dennoch verdurstet. Aber diese Fastenart ist aus meiner Sicht wirklich Hardcore und nur sehr bedingt zu "empfehlen".
Die Frage die sich da stellt ist sowieso, wie möglicher Schaden einem möglichen Nutzen gegenübersteht, ob solche Schockdiäten wirklich sinnvoller als normale Fastenvarianten sind, die ja auch schon für den Körper einerseits gesund, aber eben auch anstrengend sind. Ich pers. faste z. B. mit Wasserfasten länger, als mit Extremfasten kurz, in der Hoffnung, die Autophagie steigt mit dem Extremen. Was, wenn nicht?
Zitat von Tizian im Beitrag #128Ich wage zu behaupten Trockenfasten ist unnatürlich.
Das ist eine hochinteressante Frage! Zwar behaupten einige Webseiten, dass bereits alte Kulturen Trockenfasten betrieben hätten und dass es in der Natur auch von verletzten Tieren genutzt würde, aber eine objektive Bestätigung dessen konnte ich gerade nicht finden.
Also ich kenne Trockenfasten in der Tat nur im Zusammenhang mit dem Sterbefasten bei Menschen und auch Tiere verweigern jegliche Nahrungs-und Flüssigkeitszufuhr ja nur, wenn sie todkrank oder schwer verletzt und dem Tode nahe bzw. dazu bereit sind.
Daher kann ich diesem Extrem, obwohl ich ansonsten auch experimentierfreudig und hart im Nehmen bin, nichts abgewinnen. Ich würde es wenn, dann nur als eine Art Selbstversuch machen und nicht, weil ich von einem gesundheitsförderlichen Aspekt überzeugt wäre.
Aber wie schon öfter gesagt, Jeder nach seiner Fasson.
Ich habe Trockenfasten nur in Zusammenhang mit Deuterium gelesen. So hat wohl jeder seine Interessengebiete. Aber bei Sterben denke ich wieder an DMT. Das dritte Auge öffnen, wie Siddhartha? Wie war es nochmal, mit gewaltigen inneren Druck oder passiven verzichtenden Vakuum....oder so, bin kein Experte.
#123 Klingt logisch. Wasser- oder Saftfasten? Ist das nicht eingroßer Unterschied, wiel man mit Säfte einiges dem Körper zuführt, bei Wasser nicht?
Ich hätte allerhöchstens daran gedacht, dass einen Tag durchzuziehen. Im Internet schreiben einige, dass sogar 12 h reichen, was mit Schlafenszeit ja super geht. Mehr traue ich mir auch nicht zu.
#128 Ich würde das in keiner Weise empfehlen!
Zitat von version2 im Beitrag #129Zwar behaupten einige Webseiten, dass bereits alte Kulturen Trockenfasten betrieben hätten und dass es in der Natur auch von verletzten Tieren genutzt würde, aber eine objektive Bestätigung dessen konnte ich gerade nicht finden
Im religiösen Kontext kommt es auf jeden Fall vor. Ramadan und Jom Kippur.
Die katholische Kirche empfiehlt zur Fastenzeit meines Wissens: eine leichte Speise und ein nicht zu übiger Hauptgang.
Zitat von Methusalem im Beitrag #132#123 Klingt logisch. Wasser- oder Saftfasten? Ist das nicht eingroßer Unterschied, wiel man mit Säfte einiges dem Körper zuführt, bei Wasser nicht?
Ja, ist schonender und nicht so stark in der Wirkung. Längeres Wasserfasten ohne Mineralien halte ich ebenfalls für gefährlich.
Zitat von Methusalem im Beitrag #132#123 Klingt logisch. Wasser- oder Saftfasten? Ist das nicht eingroßer Unterschied, wiel man mit Säfte einiges dem Körper zuführt, bei Wasser nicht?
Ich hätte allerhöchstens daran gedacht, dass einen Tag durchzuziehen. Im Internet schreiben einige, dass sogar 12 h reichen, was mit Schlafenszeit ja super geht. Mehr traue ich mir auch nicht zu.
#128 Ich würde das in keiner Weise empfehlen!
Zitat von version2 im Beitrag #129Zwar behaupten einige Webseiten, dass bereits alte Kulturen Trockenfasten betrieben hätten und dass es in der Natur auch von verletzten Tieren genutzt würde, aber eine objektive Bestätigung dessen konnte ich gerade nicht finden
Im religiösen Kontext kommt es auf jeden Fall vor. Ramadan und Jom Kippur.
Die katholische Kirche empfiehlt zur Fastenzeit meines Wissens: eine leichte Speise und ein nicht zu übiger Hauptgang.
Das ist kein Trockenfasten, höchstens IF. Wenn ich mir abends die Plauze mit allem vollhaue was der Kühlschrank an Essen und Trinken hergibt, halte ich locker bis zum nächsten Sonnenuntergang aus. Was soll das also sein? Trockenfasten ganz sicher nicht.