ZitatSie wissen, dass Ihre Muskeln, als größter Aminosäurenpool Ihres Körpers, der Hauptlieferant für das Immunsystem sind. In den Muskeln wird auch die Aminosäure Glutamin hergestellt. Glutamin ist der Hauptbaustoff und auch Brennstoff für Ihre Immunzellen. Diese verbrennen nämlich keinen Zucker, sondern Glutamin. Zu Krankheitszeiten wird fünf‐ bis zehnmal so viel Glutamin wie sonst aus den Muskeln herausgeholt und den Immunzellen zur Verfügung gestellt. Der Glutaminmangel ist also vorprogrammiert. Bei Glutaminmangel fallen die Aktivität der Fresszellen und Killerzellen ab und damit die Fähigkeit Viren und Bakterien zu bekämpfen oder zu verschlingen. Kurz gesagt: Das Immunsystem macht schlapp.
Berliner Forscher finden Ursache für schwere Covid-Verläufe Ein Botenstoff im Körper blockiert bei manchen Menschen das Immunsystem, sagen Wissenschaftler der Charité und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin.
"Im Körper gibt es einen bestimmten Botenstoff, der unter anderem dazu da ist, am Ende einer Infektion die Immunreaktion wieder herunterzufahren. Bei schweren Covid-19-Verläufen jedoch wird dieser Botenstoff bereits zu Beginn der Infektion ausgeschüttet. Dadurch werde die „frühe Bekämpfung des Erregers durch das angeborene Immunsystem“ blockiert, teilt die Charité – Universitätsmedizin Berlin mit. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern der Charité und des Leibniz-Instituts Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), .
„Vermutlich ist das angeborene Immunsystem bei den meisten Covid-19-Betroffenen daß Virus schon kurz nach der Infektion zurückzudrängen" , sagt Andreas Diefenbach, Direktor des Instituts für Mikrobiologie und Infektionsimmunologie der Charité und korrespondierender Leiter der Studie. „Bei manchen Patientinnen und Patienten reagiert das Immunsystem jedoch so stark auf den Erreger, dass der Körper gegenreguliert und den dämpfenden Botenstoff TGFβ bildet.“
Die Forscher halten es für möglich, dass eine zeitige Hemmung des Botenstoffs schwere Verläufe von Covid-19 verhindern könnte. Dafür kämen eine Reihe von Wirkstoffen infrage, die ursprünglich zur Behandlung von Krebs und Rheuma entwickelt wurden – wo TGFβ auch eine Rolle spielt. Sie befänden sich derzeit in klinischer Prüfung und wären „ein interessanter Ansatz, um das Timing der Immunreaktion zu korrigieren“, so Andreas Diefenbach. Zunächst müssten die experimentellen TGFβ-Hemmer jedoch im Tiermodell gegen Covid-19 getestet werden. "
#341 Ja und was folgt daraus für jetzt und gleich? Ich mein dieser Unterschied existiert ja und zugunsten leichter bis gar keiner Verläufe. Nur einige Unglückliche haben echte Probleme, was haben die nicht, was andere habe? Natürlich ist das angebore Immunsystem der Hauptschutz.
Zitat von Speedy im Beitrag #345#344 2-Deoxy-D-glucose ist nicht im Handel frei erhältlich oder?
Es scheint, als sei 2-Deoxy-D-Glucose in Deutschland nur für Laborbedarf etc. über Großhändler zu erwerben. Die meisten Händler schließen in ihren Erklärungen die Lieferung an Privatpersonen ausdrücklich aus. Ein Bekannter von mir hat mal bei einem Großhändler bestellt und bei der Bestellung "einfach mal" angegeben, dass er ein Labor betreibe. Die bestellte Substanz wurde ihm ohne Nachweis seiner (nicht vorhandenen) Labortätigkeit per Rechnung zugeschickt und er war auch für die Zukunft als Laborbetreiber in der Datenbank des Unternehmens eingetragen. So konnte er dann auch andere Substanzen/NEM zu Großhandelspreisen beziehen. Das ist natürlich nicht legal und ich will das hier selbstverständlich niemandem empfehlen. Ich habe nirgendwo gefunden, dass die Einfuhr von 2-Deoxy-D-Glucose irgendwelchen Einfuhrbeschränkungen oder Verboten unterliegen würde. (Bin mir da aber überhaupt nicht sicher...) Man könnte auch versuchen, die Substanz über vielleicht Niederlande, UK oder USA zugeschickt zu bekommen?
2-Deoxy-D-Glucose ist übrigens auch als Geroprotector interessant. Aus der UK oder den USA befürchte ich Stress mit dem Zoll. Niederlande wäre natürlich interessant, wenn es dort eine freie Bezugsquelle geben würde.
Corona: Antidepressivum Fluvoxamin verringert Hospitalisierungsquote Ein Antidepressivum könnte laut einer Studie möglicherweise dazu beitragen, mit Corona infizierte Hochrisikopatienten vor einem längeren Krankenhausaufenthalt zu bewahren. https://www.vienna.at/corona-antidepress...gsquote/7172418
COVID-19: SSRI-Antidepressivum Fluvoxamin erneut in Studie im Frühstadium wirksam
ZitatDas kostengünstige Antidepressivum Fluvoxamin, das in Laborstudien eine antientzündliche und möglicherweise auch antivirale Wirkung erzielt, hat in einer laufenden Placebo-kontrollierten Phase-3-Studie Patienten mit Anfangssymptomen von COVID-19 häufiger vor einem längeren Beobachtung auf einer Notfallambulanz oder einer Hospitalisierung bewahrt.
Unter den Patienten mit einer hohen Adhärenz wurde laut der Publikation in Lancet Global Health (2021; DOI: 10.1016/S2214-109X(21)00448-4) auch das Sterberisiko gesenkt, während in den anderen sekundären Endpunkten keine eindeutige Wirkung nachweisbar war.
Corona: Was die Deltavariante so ansteckend macht Mutationen erlauben dem Virus schnellen Zelleintritt selbst bei wenigen Andockstellen Optimierte Konfiguration: Forscher haben herausgefunden, warum die Deltavariante von SARS-CoV-2 infektiöser ist als ihre Vorgänger. Demnach verändern ihre Mutationen die Konfiguration des Spike-Proteins so, dass dieses Coronavirus schneller als andere Varianten an Zellen andocken und in sie eindringen kann. Ein weiterer Unterschied: Die Deltavariante ist bei Zellen mit weniger ACE2-Rezeptoren im Vorteil und kann auch deshalb effektiver angreifen.
ZitatDas Coronavirus passt sich immer weiter an seine Wirte an – an unsere Zellen. Davon zeugt auch die Deltavariante, die inzwischen bei uns und fast überall zur dominanten Form von SARS-CoV-2 geworden ist. Schon früh war klar, dass diese mutierte Form des Virus ansteckender ist als frühere Formen und auch Geimpfte häufiger infizieren kann. Einigen Indizien zufolge könnte die Deltavariante auch krankmachender sein, dies ist bislang aber noch strittig.
Warum ist die Übertragung so schnell und effektiv? Doch warum ist die Deltavariante so viel ansteckender als ihre Vorgänger? Selbst ein kurzer Kontakt reicht oft schon aus, um sich zu infizieren, zudem ist die Inkubationszeit kürzer und die Viruslast kurz nach der Infektion um bis zu tausendmal höher. Welche viralen und zellulären Merkmale dahinterstecken, haben nun Jun Zhang von der Harvard Medical School in Boston und seine Kollegen genauer untersucht.
„Wir dachten uns, dass das anders laufen muss als bei den anderen Varianten, weil Delta so aus ihnen herausragt“, erklärt Zhangs Kollege Bing Chen. Für ihre Studie setzten sie menschliche Zellkulturen den viralen Spike-Proteinen verschiedener Coronaviren-Varianten aus, darunter Alpha, Delta sowie die ebenfalls in Indien entstandene Kappavariante. Die Zellen trugen je nach Ansatz eine unterschiedlich hohe Dichte von ACE2-Rezeptoren auf ihrer Oberfläche – sie sind die primären Andockstellen für das Virus.
Zwei optimierte Faktoren identifiziert Die Experimente enthüllten: Die Deltavariante befiel die Zellen deutlich schneller und effektiver als die restlichen Varianten. Dies lag zum einen an ihrer verbesserten Fähigkeit zur Verschmelzung mit der Zellmembran – dem entscheidenden Schritt zum Eindringen in die Zelle: „Die Membranfusion erfordert viel Energie und einen Katalysator“, erklärt Chen. „Die Deltavariante erzielte diese Katalyse besser als alle anderen.“ Ihre Verschmelzungsraten lagen vor allem zu Beginn der Explosion fasst doppelt so hoch wie bei Alpha und Co.
ZitatWelche Mutationen sind dafür verantwortlich? Verantwortlich für die Optimierung der Deltavariante sind aber offenbar nicht die Mutationen an der Bindungsstelle des Spike-Proteins, wie ergänzende Analysen mittels Cryo-Elektronenmikroskopie ergaben. An der Bindungsstelle ist die Deltavariante nur an zwei Stellen gegenüber ihren Vorgängern verändert. „Diese Veränderungen liegen nicht an der Oberfläche, die mit ACE2 in Kontakt kommt und haben wenig Einfluss auf die Rezeptorbindung“, konstatieren Zhang und sein Team.
Deutlichere Veränderungen gibt es dagegen in der Konfiguration der N-Terminalen Domäne (NTD). Dieser Teil des Spike-Proteins ist für die Faltung des Virus beim Andocken an die Zellen wichtig. Erst durch dieses Umklappen der Proteinkonfiguration kann die Verschmelzung mit der Zellmembran stattfinden und das Virus in die Zelle eindringen. Wie die Analysen enthüllten, weist die N-Terminale Domäne von Delta drei Punktmutationen und zwei fehlende Aminosäuren auf, die die Form mehrerer Proteinschleifen verändern. Das könnte erklären, warum die Deltavariante besser mit unseren Zellen verschmelzen kann.
Hat jemand eine Ahnung warum hier Heparin als Prophylaxe gegen Thrombosen, bei einer Corona-Infektion für zuhause empfohlen wird?
ZitatWeitgehend unumstritten ist Blutverdünnung mit Heparin, umstrittener hingegen die Behandlung mit Cortison. Speziell empfohlen wird auch die Verwendung eines Pulsoximeters zur Sauerstoffmessung im Blut.
Blutverdünner sinnvoll Covid-19 kann zunächst in den kleinsten Gefäßen des Körpers winzige Thrombosen verursachen. Dagegen sollte man möglichst früh etwas tun, meint der frühere ärztliche Direktor des Wiener Krankenanstaltenverbunds, Wilhelm Marhold: „Diese Mikrothrombosierung und die offensichtlich immunologisch getriggerte Entzündung, die dort abläuft“ könne man, wie alle Erkrankungen, im Frühstadium viel besser behandeln, als wenn sie bereits voll ausgebrochen ist. Im Frühstadium könnten die Hausärzte die Krankheit mit niedrig dosiertem Cortison und mit niedermolekularen Heparinen- Blutverdünnungsspritzen behandeln, so Marhold.
Geteilte Meinung bei Cortison Ja zu Heparin – aber nicht bei leichten, sondern nur bei schweren Verläufen oder Risikopatienten, sagen der Innsbrucker Klinikchef Günter Weiss und Susanne Rabady, Leiterin des Departments Allgemeinmedizin an der Karl-Landsteiner-Uni. Vor einer Cortison-Verabreichung raten sie eher ab. Das sei nur sinnvoll, wenn das Immunsystem überreagiert: „In der Frühphase von Cortison kann es aber auch gegenteilige Effekte haben, weil man natürlich wesentliche Arbeit der Immunantwort gegen das Virus unterdrückt. Das heißt, das sollte nicht zu früh sein, und nicht zu früh heißt, auf keinen Fall vor dem siebenten Tag nach Beginn der Symptome.“
Sauerstoffgehalt im Blut messen Die Ärzte empfehlen dringend, genug zu trinken, denn darauf werde oft vergessen. Und es sei sehr sinnvoll, sich bei Arzt oder Apotheke ein Pulsoximeter besorgen zu lassen, um am Finger den Sauerstoffgehalt im Blut zu kontrollieren. Oft würden Erkrankte erst sehr spät spüren, wenn dieser Sauerstoffgehalt längst schon zu niedrig sei, und dann zu spät ins Krankenhaus gehen. Wenn der Sauerstoffgehalt unter 95 Prozent fällt, sollte laut Weiss dringend die Einlieferung ins Spital überlegt werden.
Gibt es einen Plausiblen Grund, warum Aspirin oder Knoblauch nicht auch vor Corona bedingten Thrombosen schützen kann?
Weil Aspirin auch die Entzündung am Anfang zu früh unterdrücken kann? Das wird ja als Grund genannt,warum man nicht sofort mit Cortison beginnen soll.
Knoblauch hat zumindest mal den Vorteil ziemlich breit, Anti-Viral zu wirken. Aber die Kombi Heparin und Knoblauch, könnte das zu einer zu starken Blutverdünnung führen?
ZitatUmckaloabo wirkt antiviral Die antiviralen und immunmodulatorischen Effekte des Pelargonium-Extraktes konnten in einer präklinischen Studie In-vitro bestätigt werden. Hierfür wurden infizierte Lungenzellen mit EPs 7630 versetzt. In der Studie wurde der Eintritt von Sars-CoV-2 in menschliche Lungenzellen blockiert. Außerdem wurde die Vermehrung des Virus begrenzt. „Darüber hinaus zeigten kleinmolekulare Fraktionen des Extrakts immunmodulatorische Effekte gegen Sars-CoV-2, und der Gesamtextrakt reduzierte die Sekretion mehrerer Immunparameter, die mit dem kritischen Krankheitsverlauf von Covid-19 assoziiert sind“, informiert Schwabe.
Der Pelargonium-Extrakt zeigte sich nicht nur gegen Sars-CoV-2 als wirksam – auch Mers-CoV und Sars-CoV wurden in der Vermehrung gehemmt.
Danke Speedy.
Ich habe das mal aus Deinem Link kopiert, Umckaloabo scheint gegen viele Arten von Viren wirksam zu sein. Mir hat es geholfen bei einer Zahnfleischentzündung, die Schmerzen waren schon nach der ersten Anwendung fast verschwunden.
Ich kenne den Wirkstoff schon aus Kindertagen, mein Vater hat ihn mir immer verabreicht, wenn ich unter Übelkeit oder Magenschmerzen gelitten habe. Ein paar Tropfen und schon war man die Beschwerden los.
Zitat von parcel im Beitrag #354Ein paar Tropfen und schon war man die Beschwerden los.
Im verlinkten Artikel ist von InVitro-Studien die Rede ("Bislang liegen nur Ergebnisse für In-vitro-Untersuchungen vor", Zitatende). Die Forscher ("Forschenden") haben ergo eine Zellkultur in einer Petrischale behandelt. Wie sich das Mittel im menschlichen Körper auswirkt, ist damit nicht völlig klar. Erstens muss man eine sehr hohe Konzentration davon erreichen. Zweitens wissen wir nicht, ob der Körper das Zeug nicht einfach wegträgt oder entsorgt.
Zudem es vielleicht 1.000 andere Nebenumstände gibt, die eine InVitro-Studie vielleicht nicht aussagekräftig für die Anwendung am ganzen menschlichen Körper machen.
Zitat von BenutzerNeu im Beitrag #355Zudem es vielleicht 1.000 andere Nebenumstände gibt, die eine InVitro-Studie vielleicht nicht aussagekräftig für die Anwendung am ganzen menschlichen Körper machen.
Es ging mir hier um Umckaloabo und die Erfahrung die ich damit gemacht habe, die sicherlich einige hier interessieren wird. Wie ich bereits berichtet habe, kenne ich das Mittel schon seit Jahrzehnten, es ist völlig unschädlich und hat eine gute antivirale Wirkung. In Apotheken kann man es schon seit ewigen Zeiten kaufen.
Die Studie habe ich auch gelesen und weiß worum es darin ging, ich habe mich schließlich bei speedy bedankt, weil ich sie so interessant fand.
Zitat von BenutzerNeu im Beitrag #355Zudem es vielleicht 1.000 andere Nebenumstände gibt, die eine InVitro-Studie vielleicht nicht aussagekräftig für die Anwendung am ganzen menschlichen Körper machen.
Es ging mir hier um Umckaloabo und die Erfahrung die ich damit gemacht habe, die sicherlich einige hier interessieren wird. Wie ich bereits berichtet habe, kenne ich das Mittel schon seit Jahrzehnten, es ist völlig unschädlich und hat eine gute antivirale Wirkung. In Apotheken kann man es schon seit ewigen Zeiten kaufen.
Die Studie habe ich auch gelesen und weiß worum es darin ging, ich habe mich schließlich bei speedy bedankt, weil ich sie so interessant fand.
@parcel Entschuldige, ich fürchte, du hast meinen Beitrag falsch verstanden. Wahrscheinlich war er von mir zu heftig formuliert. Ich hatte noch einige andere Fälle im Hinterkopf.
@BenutzerNeu Klar beruht vieles nur auf In-vitro, aber das meiste wird es gar nicht in eine In-vivo Studie schaffen, da einfach die Gelder dafür fehlen. Es gibt lukrativeres.
Großbritannien lässt weltweit erste Pille zur Behandlung von Covid-19 zu
Erstmals ist ein Medikament gegen Covid-19 zugelassen worden, das mündlich eingenommen werden kann und schwere Verläufe verhindern soll. Molnupiravir wird vorerst in Großbritannien eingesetzt. Eine Zulassung in der EU könnte folgen.
Spektrum schreibt auch darüber. Molnupiravir: Großbritannien lässt erste Tablette zur Behandlung von Covid-19 zu Der Wirkstoff Molnupiravir wurde als »Gamechanger« im Kampf gegen Covid-19 gefeiert. Nun lässt Großbritannien ihn als erste Nation zur Behandlung von Patienten zu. https://www.spektrum.de/news/grossbritan...d-19-zu/1945084