Zitat von Speedy im Beitrag #51Würde Sinn machen denn viele Langlebige verzehren die Eier roh.
ZitatWenn du rohe Eier isst oder verarbeitest, kannst du dich jederzeit mit Salmonellen infizieren. Deshalb gilt beim rohe Eier essen: Vorsicht ist alles
Aber wie wirkt sich erhitzen auf Eier eigentlich aus?
Eier essen: Die gesündeste Art der Zubereitung Gerade zum Frühstück kommt gern ein Ei auf den Tisch, ob gekocht, gerührt oder als Omelett. Aber was steckt drin im Ei? EAT SMARTER erklärt, wie Sie Eier gesund kochen und essen.
ZitatWarum das Erhitzen von Eiern vorteilhaft ist Die Gefahr einer Salmonellenerkrankung ist beim Verzehr von rohen Eiern höher, daher ist es sicherer, Eier zu erhitzen. Zudem sind einige der Nährstoffe im Ei dann leichter zu verdauen, wie etwa Proteine. So kann der Körper bei einem erhitzten Ei ganze 92 Prozent des Eiweißes verarbeiten, bei rohen Eiern hingegen nur 51 Prozent (3).
Beim Erhitzen verlieren Proteine ihre ursprüngliche Struktur und zwischen den separaten Aminosäuren entstehen neue Verbindungen. Diese Proteingebilde sind für den Körper leichter aufzunehmen.
Dieser Veränderung ist auch mit bloßem Auge erkennbar, da das Eigelb und der Dotter beim Kochen von einer flüssigen zu einer festeren Konsistenz wechseln.
Das im Ei enthaltene Biotin (Vitamin B7) wird vom Glykoprotein Avidin im rohen Zustand gebunden. Dadurch kann der Körper das Vitamin jedoch nicht verwerten.
Erst durch Hitze verändert sich die Struktur und macht das Avidin weniger effektiv. Dadurch kann das Biotin vom Körper leichter aufgenommen werden (4).
Warum Sie Eier nicht zu lange kochen sollten Bei relativ vielen Lebensmitteln werden Nährstoffe durch das Kochen zerstört, besonders wenn sie bei hohen Temperaturen über einen langen Zeitraum gekocht werden.
Eier sind generell eine prima Quelle für Vitamine und Antioxidantien, der Anteil kann sich bei zu lange Kochen aber verringern (5).
-Der Vitamin-A-Anteil kann um 17 bis 20 Prozent gesenkt werden (6) -Der Antioxidantien-Anteil kann stark gesenkt werden. Besonders beim Kochen, Braten und in der Mikrowelle werden bestimmte Antioxidantien sogar bis zu sechs bis 18 Prozent zerstört (7). -Werden Eier bis zu 40 Minuten gebacken, können sie bis zu 61 Prozent ihres Vitamin-D-Anteils verlieren. Werden sie kürzer gebraten oder gekocht hingegen nur 18 Prozent (8).
Das passiert mit dem Cholesterin bei zu starkem Erhitzen: Im Eigelb sind 239 Milligramm Cholesterin enthalten, was bereits 71 Prozent des Tagessolls sind. Denn die DGE empfiehlt, die Cholesterinzufuhr auf etwa 300 Milligramm pro Tag zu begrenzen.
Wird das Ei bei hoher Temperatur erhitzt, kann das Cholesterin oxidieren und es steht das Abbauprodukt Oxysterol. Für einige Menschen kann das gefährlich sein, da oxidiertes Cholesterin und Oxysterol im Blut das Risiko einer Herzerkrankung steigern und zu Gefäßverkalkungen führen kann (9).
Jedoch ist die aufgenommene Menge durch Eier nicht die Hauptquelle für oxidiertes Cholesterin, sondern vor allem frittiertes Essen (10).
Zudem wurde bisher wissenschaftlich zwar untersucht, aber nicht belegt, dass das Essen von Eiern in Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko einer Herzerkrankung bei gesunden Menschen steht (11).
Gekocht, pochiert oder gebraten? Eier kochen: So sind sie am gesündesten Das Frühstücksei am Morgen gehört für viele zu einem guten Start ins Wochenende einfach dazu. Doch welche Zubereitungsart ist am gesündesten?
Zitat Eier kochen: So sind sie am gesündesten Generell gilt: Je kürzer die Kochzeit, desto mehr Nährstoffe bleiben im Ei erhalten und kommen dem Körper zugute. Bei einer kurzen Kochzeit in sprudelndem Wasser oder einer kurzen Bratzeit in der Pfanne sind nach dem Garen beispielsweise noch 80 Prozent Vitamin D vorhanden. Zum Vergleich: Werden Eier rund 40 Minuten im Ofen gebacken, sind nur noch 40 Prozent des Sonnenvitamins nachweisbar (zur Studie).
Dose-Response Effect of Consuming Commercially Available Eggs on Wintertime Serum 25-hydroxyvitamin D Concentrations in Young Australian Adults: A 12 week Randomized Controlled Trial https://academic.oup.com/jn/advance-arti...412?login=false
Wenn man nach "Eier" sucht kommen als erstes die Posts zu Testosteron. Hier mal was zum Thema:
Frequency of Egg Intake Associated with Mortality in Chinese Adults: An 8-Year Nationwide Cohort Study
ZitatEgg consumption may be associated with lower risks of mortality in Chinese adults. Our findings found moderate-to-high egg consumption might be beneficial for improving long-term health and longevity.
Es gibt aber auch Papers mit widersprüchlichen Ergebnissen. Ich habe den Eindruck, dass im Westen die tierischen Nahrungsmittel schlechter gemacht werden sollen, als sie eigentlich sind. Klar sollte man auf Qualität achten.
das Eiweiß (incl. Eigelb) von Eiern hat in vielen Fällen eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit (z.B. Bio Eier, wenn die Hühner auch Grünes als Futter bekommen), aber es gibt Ausnahmen: z.B. bei einer Eiweiß Verdauungsstörung bzw. SIBO (u.a. nur MAPs etc. verzehren), bei Krebs fördern Hühnereiweiß bzw. Milchprodukte evtl. das Tumorwachstum, eine evtl. Unverträglichkeit gegen Hühnereiweiß. Das Eiweiß von Fisch sowie bestimmten Fleischarten ist in vielen Fällen auch gesund: z.B. kleine Fische (Wildfang, niedriger Rang in der Nahrungskette wegen evtl. Schwermetalle), Fleisch von Weidetieren.
Eier-Phobie war Quatsch: Jahrzehntelange Fehlinformation aufgedeckt Eier galten lange als Cholesterin-Bösewichte. Neue Studie entlastet sie nun. Doch was steckt wirklich hinter dem jahrzehntelangen Irrglauben?
Eggs as a Nutrient-Rich Food with Potential Relevance to Sleep Metabolic Health, and Well-Being During the Menopausal Transition: A Narrative Review https://www.mdpi.com/2072-6643/17/24/3837
Zitat von Tizian im Beitrag #63Eier-Phobie war Quatsch: Jahrzehntelange Fehlinformation aufgedeckt Eier galten lange als Cholesterin-Bösewichte. Neue Studie entlastet sie nun. Doch was steckt wirklich hinter dem jahrzehntelangen Irrglauben?
Was für Diäten verglichen sie denn genau? Was für Eier waren das? Studie ist von der Eier Industrie. Undurchsichtig und ich habe es auf die schnelle nicht gefunden, die genaue Diät. Weil zum normalen Essen noch zusätzlich zwei Eier reinfuttern, ob das dem Cholesterin gut tut? Steht ja zumindest da.
Eier sind gutes Substrat für Laborviren. Also wer füttern will, Guten Appetit
Früher, also wirklich früher;) da waren Eier sicher gesunde Nahrung. Milchprodukte waren auch ok. Seit den 60 / 70ern wurden sie zum beliebtesten Anzuchtboden für allerlei Widerwärtigkeiten.
ZitatTo sum up, moderate egg consumption (7 to 8 eggs per week) in healthy people does not lead to obesity or overweight, and dietary egg consumption is not significantly associated with obesity risk.
Zitat von Windsurfer im Beitrag #25Heute beim Frühstück im Hotel ist mir ein Gast begegnet, der vier gekochte und zwei Spiegel - Eier nebst diesem britischen Bohnenzeug auf dem Teller hatte 😕
Und nun? Starb er noch am Frühstückstisch an einem Herzinfarkt?
1900: Das Ei gilt als das vollkommenste Nahrungsmittel der Natur. Ärzte verschreiben es Kranken, Säuglingen und älteren Menschen. Ein Arbeiter brät sich vier Stück zum Frühstück, ohne sich etwas dabei zu denken.
1968: Die American Heart Association erklärt das Ei zur Gefahr für das Herz und empfiehlt, nicht mehr als drei Stück pro Woche zu essen. Die Cholesterin-Theorie, auf der diese Empfehlung beruht, ist zu diesem Zeitpunkt noch unbewiesen. Das Ei wird dennoch verbannt.
1973: Die Industrie bringt den ersten Eierersatz auf den Markt – Eiweiß, versetzt mit Verdickungsmitteln, Konservierungsstoffen und einem Spritzer Farbstoff – und verkauft ihn als herzgesunde Verbesserung eines Lebensmittels, das die Menschen seit zehntausend Jahren mit Genuss verzehrt hatten.
1980 bis 2010: Im Westen werden Milliarden Eier weniger gegessen. Die Fettleibigkeit schnellt in die Höhe. Die Zahl der Typ-2-Diabetes-Fälle verdreifacht sich. Was auch immer das Ei uns angeblich angetan haben sollte – sein Verzicht hat absolut nichts bewirkt.
2015: Der Ausschuss für die US-Ernährungsrichtlinien prüft die gesamte Studienlage und lässt die Cholesterin-Obergrenze stillschweigend fallen. Es stellt sich heraus, dass das Ei nie ein bedenklicher Nährstoff war.
2026: Das Ei ist zurück. Auf dem Degustationsmenü. Im Protein-Kochbuch. In der Morgenroutine von Influencern. Es wird wie ein heimkehrender Kriegsheld empfangen.
Mehr als ein halbes Jahrhundert lang stand das Ei am Pranger. Das Ei selbst hat sich nie verändert. Die Ratschläge änderten sich, sie waren falsch – und nicht eine einzige Person, die sie verbreitet hat, hat sich jemals dafür entschuldigt.
Die Großmütter, die sich über die Warnungen sämtlicher Gesundheitsbehörden der westlichen Welt hinwegsetzten und auch in den 1980er-Jahren munter weiter Eier in die Pfanne schlugen, hatten die ganze Zeit recht.