ZitatΔ-schlafinduzierendes Peptid, DSIP, H-Trp1-Ala-Gly-Gly-Asp5-Ala-Ser-Gly-Glu-OH (Kaninchen), ein 9AS-Peptid, das erstmalig aus dem Dialysat des Bluts von Ratten isoliert wurde, die künstlich durch Elektrostimulation der Thalamusregion wach gehalten wurden. Obgleich es im Gehirn und anderen Geweben weit verbreitet ist, findet man es in den höchsten Konzentrationen im Thalamus und in der Epiphyse (Zirbeldrüse). Außerdem kommt DSIP in der Hypophyse (gemeinsam mit Thyrotropin), im Urin, in der Muttermilch u.a. vor. DSIP vermag die Blut-Hirn-Schranke zu passieren. Eine Infusion in das ventriculare System des Rattenhirns stimuliert die δ-Wellen des EEG, die für den natürlichen Schlaf charakteristisch sind. DSIP zeigt einen stimulierenden Effekt auf die Freisetzung von Somatotropin und inhibiert die Freisetzung von Somatostatin. Phosphorylierung von Ser7 führt zu potenteren und länger wirkenden Produkten und stabilisiert das Peptid gegen enzymatischen Abbau. Die Anwendung erfolgt bei Schlafstörungen. DSIP zeigt analgetische und antidepressive Effekte bei Patienten mit Migräne, vasomotorischen Kopfschmerzen, Tinitus u.a.
Da ich noch etwas DSIP übrig hatte, war es an der Zeit für einen weiteren Versuch. Dieses und letztes mal war es leider so, dass die erste Anwendung am stärksten wirkte und schon die zweite kaum mehr zu spüren war. Wenn es denn wirkt, fühlt sich DSIP anders als Melatonin an: Nämlich so, als würde man im Wachzustand schlafen. DSIP gibt das entspannte Gefühl eines tieferen Schlafs, während Melatonin sich mehr wie ein Schlafinitiator anfühlt. Dosisbereich war bei mir etwa 100-300mcg, in den Vials sind meist so 5mg (5000mcg). Melatonin nehme ich ungefähr 30 Minuten vorher ein. Das Endziel ist, den Schlaf planbar, tief und gesund zu machen. Zu oft liegt man stundenlang wach im Bett und stellt dann beim Blick aufs Handy erschrocken fest, dass einem nur noch drei oder vier Stunden echter Schlaf bleiben. Beobachtete NW: Einmal fühlte ich mich auch am nächsten Tag noch ständig müde, da hielt die Wirkung vielleicht zu lange an. Sonst keine NW bemerkt.
Mehr Infos: https://jaycampbell.com/peptides/dsip-the-sleep-peptide/ Aber Vorsicht: Die auch dort zu findende (oder zitierte) Behauptung, es würde erst in 1h oder später wirken halte ich für Humbug und sie deckt sich nicht mit meinem Erfahrungen einer beinahe sofortigen Wirkung. Es wird schließlich nicht oral eingenommen.
TB-500 schien die Zellerneuerung anzukurbeln und einige entzündliche Prozesse zu mildern. Interessanterweise habe ich keinen großen Unterschied zwischen Dosen von 300mcg und mehr als dem Doppelten festgestellt. Das Peptid fühlt sich eher warm an.
BPC-157 fühlte sich für mich eher kühlend an. Hier spüre ich keinen großen Effekt, aber es war auffällig, dass einige Stunden vor dem Training injiziert Schmerzen im Schulterbereich beim Butterfly komplett verschwunden waren.
Das Tetrapeptid welches ich für T nahm war auf seine Weise auch sehr effektiv, allerdings weniger zum Ankurbeln des Stoffwechsels als für T (alles subjektiv). Die NW störten etwas, sind aber bei niedriger Dosierung von 1mg alle 2-3 Tage für mich kontrollierbar gewesen.
DSIP habe ich vorläufig wieder aufgegeben, da die positive Wirkung nach der ersten Anwendung stark nachgelassen hat. An und für sich liebe ich das Peptid, aber das ganze Prozedere vor dem Schlafengehen und die NW störten hier ebenfalls. Teils war man damit noch nach langem Schlaf müde und es kam mir so vor, als wenn nicht alles sofort verstoffwechselt wurde, sondern einiges subkutan "übrig blieb" und dann später beim Abnehmen freigesetzt wurde, was zu Müdigkeit führte. Der letzte Punkt könnte auch Einbildung gewesen sein bzw. andere Gründe gehabt haben.
Welche davon würde ich wieder nehmen und wieso? TB-500 finde ich theoretisch spannend für Verjüngung, aber die Frage die sich mir stellt ist, ob die erhöhte Zellerneuerungsrate ggf. Probleme beim Stammzellpool schaffen könnte? Ich nehme ja kein GDF11. An und für sich fand ich aber, dass ich mit TB-500 eher ausgelaugter als verjüngter aussah, insofern lasse ich Vorsicht walten. Das Tetrapeptid für T halte ich mir definitiv für die Zukunft offen, falls sich keine ebenbürtige natürliche Alternative findet. Das ist schon ein bisschen mein "Epitalon für die Eier", nur leider mit nervigen NW. Für BPC-157 sehe ich eigentlich keinen Grund, außer man hat akuten Bedarf.
#52 Spannend dass du eher ausgelaugter aussahst nach TB-500. Im Grunde wirkt sich TB-500 was man so hört auch positiv auf die Schlafarchitektur aus. Eigentlich müsstest du dann eher fitter ausschauen. Oder wirkt TB-500 zudem zum Beispiel entwässernd? Wäre eine mögliche Erklärung. Weiß es aber nicht.
Keine Ahnung, mag Zufall gewesen sein. Es wird wohl Gründe geben, warum die Zellerneuerungsrate mit dem Alter abnimmt und wenn man sie dann einfach wieder beschleunigt, geschieht das frei von NW? So jedenfalls mein Gedankengang.
Zu den Bioregulator-Peptiden gibt es Meinungen, nach welchen man Dosis und Dauer in ein gewisses Verhältnis zueinander setzen kann. Konkret: Normale Dosierung, etwa vier Wochen (bspw. 5mg/Tag - hängt vom Peptid ab) oder alternativ niedrige Dosierung, etwa 12 Wochen oder länger (bspw. 100mcg/Tag - hängt vom Peptid ab). Durch die längere, niedriger dosierte Anwendung ergäben sich angeblich größere epigenetische Veränderungen. Hat das schon mal jemand gehört/probiert oder kann eine Erklärung vorlegen, nach welcher das stimmen könnte?
Der Autor hat auch eine Seite, die für meinen Geschmack etwas zu dick aufgetragen daherkommt, aber trotzdem interessante Inhalte hat: https://unyieldingvigor.com/
Der Autor hat auch eine Seite, die für meinen Geschmack etwas zu dick aufgetragen daherkommt, aber trotzdem interessante Inhalte hat: https://unyieldingvigor.com/
In Kombination mit Vesugen eventuell ratsam.
[EFFECT OF SYNTHETIC PEPTIDES ON AGING OF PATIENTS WITH CHRONIC POLYMORBIDITY AND ORGANIC BRAIN SYNDROME OF THE CENTRAL NERVOUS SYSTEM IN REMISSION] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26390612/
ZitatDie Enkephaline (altgriechisch ἐγκέφαλος enképhalos „Gehirn“) sind eine Gruppe endogener Pentapeptide aus der Klasse der Opioidpeptide. Es handelt sich um vom Körper selbst produzierte Opioide.
Habe mich schon gewundert, warum man sich mit Livagen so entspannt fühlt. Das ist längst nicht bei allen Bioregulatoren so, manche haben eine anstrengende Komponente (bpsw. "KEDG"). Das Ziel ist die epigenetische Verjüngung. Meine Befürchtung war ja, dass die Bioregulatoren evtl. nur Gene "freischalten" (mehr Euchromatin erzeugen), aber anscheinend wird auch Heterochromatin geschaffen:
EPIGENETIC MODIFICATION UNDER THE INFLUENCE OF PEPTIDE BIOREGULATORS ON THE "OLD" CHROMATIN
ZitatThus, short peptide bioregulators induce selective heterochromatinization and deheterochromatinization of chromosome regions (remodeling of facultative heterochromatin) in individuals 75-88 years old that opens up new opportunities in the treatment of aging diseases.
Ein Biohacker, dessen Video leider nicht mehr verfügbar ist, hatte darin vorgeschlagen, low dose Livagen mit low dose Valproinsäure zu kombinieren. Valproinsäure ist Bestandteil einiger chemischer "Cocktails" zur epigenetischen Verjüngung: RE:Epigenetische Reprogrammierung (6) Jedoch bin ich mir nach kurzem Überfliegen des Wirkungsmechanismus nicht sicher, ob Valproinsäure wirklich safe ist. Vielleicht führe ich das zu einem anderen Zeitpunkt mal genauer aus.
Der Autor hat auch eine Seite, die für meinen Geschmack etwas zu dick aufgetragen daherkommt, aber trotzdem interessante Inhalte hat: https://unyieldingvigor.com/
In Kombination mit Vesugen eventuell ratsam.
[EFFECT OF SYNTHETIC PEPTIDES ON AGING OF PATIENTS WITH CHRONIC POLYMORBIDITY AND ORGANIC BRAIN SYNDROME OF THE CENTRAL NERVOUS SYSTEM IN REMISSION] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26390612/
Mit Antioxidantien wie NAC oder Vitamin C würde man quasi dann den Effekt zunichte machen.
Muss ja doch sagen, dass ich mit den Peptiden neulich, wahrscheinlich konkret TB-500, deutlich weniger Inflammation hatte. Wenn etwas im Körper normal läuft merkt man es nicht, aber wenn es nach einiger Zeit (wieder) schlechter wird schon. Hätte auch nicht gedacht, dass das TB-500 noch einige Tage "nachwirkt" - das erklärt vielleicht, wieso der Effekt initial nicht so auffällig war. Die Beobachtungen müssen noch bestätigt werden und bleiben bis dahin lediglich Vermutungen.
Ob man mit den natürlichen Bioregulator-Peptiden Synergieeffekte erzielen kann? Hier, ab ungefähr Minute 21, wird behauptet, dass in Russland zuerst die synthetischen Peptide genutzt werden, da sie schneller wirken sollen und im Anschluss dann die natürlichen, da sie länger wirken würden: https://www.natniddam.com/podcast/episod...and-supplements
Zur Begriffsdefinition natürlich vs synthetisch in diesem Kontext:
ZitatNatural peptide bioregulators are derived from the organs and tissues of young calves using a patented filtration method. These natural peptides are meticulously filtered to ensure purity, free from any foreign DNA or protein substances. This ensures that they are clean and safe for consumption. Their effect continues to grow even after finishing the supplementation course and lasts up to 4-6 months until the peptide-protein cycle is impaired again.
On the other hand, synthesized peptide bioregulators are laboratory-created versions of specific peptides found in the body. These synthesized peptides have a more immediate impact compared to natural peptides, providing faster results. However, their effects may be shorter-lived, typically lasting around 1.5 to 2 months. As a result, it is often recommended to switch to natural peptide bioregulators for a follow-up course to sustain and enhance the benefits.
Was auch sehr interessant wäre: Könnte man mit Dykerhoff Extrakten stacken? https://www.dyckerhoff-pharma.de/produkt...rhoff-extrakte/ Da gäbe es zumindest einige potentielle Überschneidungen (Epithalamin <=> Epiphyse, Vesugen <=> Gefäßwand oder Arterie). Leider werden die nicht mehr für parenterale Anwendung hergestellt, da in D verboten. In EU-Apotheken fand ich auch nichts diesbezüglich. Jetzt könnte der Zyniker sagen: "Iss einfach die rohen Organe!" und würde vielleicht gar nicht so falsch liegen. Dennoch glaube ich, dass die synthetischen Bioregulatoren mehr "Wumms" haben und gerade wenn man sie noch besser verwertbar macht (Acetylierung etc.), wie es teils schon geschieht, hat man ein Supplement mit großem Potential.
Die natürlichen Peptide gibt es nicht nur in Kapselform, sondern auch als sublinguale Variante. Laut anekdotischen Berichten (habe ein Archiv eines größeren Reddits, welches ich zur Recherche durchforste) wirken die sublingualen besser als die Kapseln. Also wenn man stacken wollte, wäre synthetisch <=> natural-sublingual vermutlich besser als synthetisch <=> natural-Kapselform. In Bezug auf die Khavinson-Peptide ist die Nomenklatur etwas komplex, generell werden die synthetischen jedoch Cygotens genannt, während die natürlichen unter den Begriff Cytomaxes fallen. Um was für ein Peptid bzw. einen Peptidkomplex es sich handelt, wird durch A-Zahl (natürlich) oder AC-Zahl (synthetisch) angegeben. Sublinguale Form ist also keine Gewähr für ein natürliches Peptid, da es auch synthetische in dieser Variante gibt. Epithalamin findet man gar nicht, stattdessen scheint Endoluten (A-8) aktuell die natürliche Variante von Epitalon zu sein. Wie gesagt, das betrifft nur die Peptide von Khavinson (†).
Thymosin beta-4 denotes new directions towards developing prosperous anti-aging regenerative therapies
Zitat• Thymosin beta-4 (TB4) is expressed in the mammalian heart during embryonic development and in adults. • TB4 increases mammalian myocardial cell migration, endothelial cell proliferation and initiates capillary formation in vitro. • Systemic injection of TB4 increases post-ischemic cardiac function in adult mammals. • Systemic administration of TB4 inhibits myocardial cell death, initiates coronary re-growth and activates endogenous vessel and myocardial progenitor cells of the adult heart in vivo. • TB4 is capable of reminding the adult mammalian heart on its embryonic program and this regenerative capacity is independent of injury.
Übrigens: Der Unterschied TB4/TB-500 ist nach wie vor verwirrend, da TB4 oft als TB-500 angeboten wird. Wenn es die vollen 43 Aminosäuren hat, ist es TB4:
ZitatThe protein consists (in humans) of 43 amino acids
Daneben findet man oft noch kürzere Fragmente, die dann eben kein komplettes TB4 mehr sind.
Die antiinflammatorische Wirkung war beim letzten mal sehr deutlich und schnell zu spüren (innerhalb weniger Minuten). Interessant wäre jetzt, ob es auch den Thymus regenerieren/schützen kann - da ließ sich auf die schnelle keine gute Quelle finden.
#66 Ich hatte speziell TB-500 immer in Erinnerung bei Verletzungen wie an der Sehne zum Beispiel. Meist in Kombination mit BPC-157. Über mögliche weitere Effekte ist wenig bekannt mein ich.
Zitat von Speedy im Beitrag #67Ich hatte speziell TB-500 immer in Erinnerung bei Verletzungen wie an der Sehne zum Beispiel. Meist in Kombination mit BPC-157. Über mögliche weitere Effekte ist wenig bekannt mein ich.
Das Paper liest sich schon fast euphorisch in Bezug auf Anti Aging. Auch ältere sind ähnlich positiv:
#68 Das dürfte aber überwiegend nicht mit dem synthetischen Fragment TB-500 erreichbar sein. Ich meinte ja fehlende Studien über weitere mögliche Effekte speziell von TB-500 außerhalb der bekannten wie vor allem bei Verletzungen.
Zitat von version2 im Beitrag #66Die antiinflammatorische Wirkung war beim letzten mal sehr deutlich und schnell zu spüren (innerhalb weniger Minuten).
Entschuldige, aber wie willst du das spüren?
#68 Es gibt leider das bekannte Phänomen des publication bias. Das bedeutet, dass postive Ergebnisse unter den Studien überrepräsentiert sind. Das bedeutet, eine beachtliche Anzahl an Studien ist vielleicht ein weniger starker Indikator als man denken könnte.
Zitat von Roger im Beitrag #70hier kann ich nur zustimmen, denn es gibt eine Vielzahl natürlicher Peptide, die eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit haben (können).
Wäre es in diesem Zusammenhang nützlich, eine Liste zu erstellen?
leider gibt es keine Liste, denn sie wäre sehr lang, aber einige Privatärzte haben Restbestände von natürlichen Peptiden (die Peptide wurden z.B. aus "Frischzellen" gewonnen).
Zitat von Speedy im Beitrag #69Das dürfte aber überwiegend nicht mit dem synthetischen Fragment TB-500 erreichbar sein. Ich meinte ja fehlende Studien über weitere mögliche Effekte speziell von TB-500 außerhalb der bekannten wie vor allem bei Verletzungen.
Wie beschrieben ist TB-500 meist TB4, wenigstens wenn es 43 Aminosäuren hat. Daneben werden teils noch kürzere Fragmente als TB-500 verkauft, das macht es so verwirrend. Also einfach gucken, ob es 43 AAs hat und der Name passt. Ich hatte immer TB4 und werde, um Verwirrung vorzubeugen, ab jetzt auch nur noch von TB4 schreiben.
Zitat von Methusalem im Beitrag #71Entschuldige, aber wie willst du das spüren?
Wenn die Inflammation innert 20 Minuten nach Injektion plötzlich nachlässt und du sonst nichts gemacht hast.
Zitat von Methusalem im Beitrag #71#68 Es gibt leider das bekannte Phänomen des publication bias. Das bedeutet, dass postive Ergebnisse unter den Studien überrepräsentiert sind. Das bedeutet, eine beachtliche Anzahl an Studien ist vielleicht ein weniger starker Indikator als man denken könnte.
Ja, kann sein. Ist mir aber egal, da es bei mir eindeutig positiv wirkt. Noch dazu ist es ein körpereigenes Peptid, das mit dem Alter abnimmt.